Indiana Tribüne, Volume 10, Number 213, Indianapolis, Marion County, 22 April 1887 — Page 1

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ZshrggJA 10. " Ssstee : Ho. 120 0 Mailand Oteaßc. UJnnncj 213. , Jndiauapollo, Jndlaua. Freitag, den 22. April 4ÖG7, ' ' i i i .

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neneö per Telegraph. (BciitiulH6itn Jndianavolilk.22. April. Regen, würmereS Wttter, daraus kält:r. ES scheint so und so nicht zu geben. M e i i l o, 22. Apr. Die Duputi.ten passirten mit 134 gegen 10 Stimmen ein

VtrsassungSamendent. wodurch ein Prä sident für einen zweiten Termin wählbar wird. Selbstmord ein e S Nid i list en. St. PeterSbu??, 22. April. Em Zögling der Militärakademie beging Selbstmord, indem er au? einem Fenster sprang. Eine Durchsuchung setner Wob nuna ergab die Thatsache, daß dieselbe ein Zusammenkunstöor der Nihilisten war. Ebiwrielleü. In Milwaukee wurden vorgestern auf den öffentlichen Gebäuden die Flaggen halbmast gezogen, weil der Millionär Alexander Mltchell gestorben war. Da Mitchell niemals sich durch besondere Wohlthätigkeit oder auf sonst eine Weise Anderen nützlich gemacht hat, sieht sich das hiesige Journal" zu der Bemerkung veranlaßt : Es ist Ursache zu dem ite dacht vorhanden, daß diese Achtungsbezeugung zum Theil wenigstens mit der Anzahl der von Mitchell hinterlassenen Dollars in Verbindung steht." Da das Journal" selbst zu Denjeni gen gehört, welche den Menschen mehr nach dem beurtheilen, waö er hat, als nach dem, was er ist, und da die Anbe tung des goldenen Kalbes heute ein all gemein herrschender Götzendienst ist, so handelt es sich hier nicht um emen Ver dacht, sondern um Gewißheit. In Milwaukee ist ein Fall von Rechtsprechung, oder Unrechtsprechung wenn man will, vorgekommen, der sehr lehrreich ist, und auf's Neue zeigt, was Arbeiter von amerikanischen Richtern unter Umständen zu erwarten haben. Der Schatzmeister einer Union war wegen Unterschlagung angeklagt. Er hatte $400 eingesteckt, welche ihm von einer Firma, welche geboycottet worden war, bei Auf Hebung des Boycotts für die Union aus bezahlt worden waren. Der Richter sprach den Angeklagten frei, weil wie er sagte, die Union das Geld unrechtmäßig erworben habe. Ohne hier entscheiden zu wollen, ob das Geld unrechtmäßig erworben wurde, oder rechtmäßig, wollen wir einmal den Fall setzen ein Mann gewänne eine Summe Geldes in einer Lotterie und erhielte das Geld ausbezahlt. Lotterieen sind gesetzlich verboten. Wenn nun dem Manne das Geld gestohlen würde, was würde man von einer Justiz denken. welche den Dieb frei laufen läßt, weil das Geld auf ungesetzliche Weise erworben wurde ? Setzt eine solche Justiz nicht eine Prä mie auf den Diebstahl? Einer Arbeiterorganisation gegenüber aber darf man sich schon so etwas er lauben. Die gesetzliche Anerkennung der Gewerkschaften ist eine Forderung, welche man in fast allen ArbeiterPro grammen findet. Die TradeZ-Unions in England wurden zuerst als Verschwörun gen angesehen und verfolgt. Nach langer Agitation gelang es, zunächst Tole ranz für sie zu erwirken. Schließlich er reichte man auch ihre gesetzliche Anerken nung durch Inkorporationen. Die eng lischen Arbeiter hielten dieö für absolut nothwendig,, zunächst, um sich vor Ver schwörungsklagen zu schützen, sodann aber auch, um Besitz erwerben und gegen verbrecherische Beamte einschreiten zu können. In Amerika ist man von denselben Ge sichtspunkten ausgegangen und hat die Annerkennung der Gewerkschaften in die len Staaten und endlich auch durch den Congreß erwirkt. Aber merkwürdig, fast kein Gewerbe macht von dem Rechte Ge brauch, um das so eifrig agitirt wurde. Weder die Knights of Labor noch irgend eine der großen Gewerkschaften sind in corporirt. Von dem nationalen Gesetz hat unseres Wissens noch nicht eine Trades'Union Gebrauch gemacht. Das ist sicherlich auffallend, und es war daher ganz am Platze, die Gründe dafür zu er forschen. Der General - Sekretär der Brüderschaft der Zimmerleute that es durch Anfrage an die Beamten der größ ten Organisationen und wandte sich zu

Auskunft über die Bedeutung des vom Congreß erlassenen Gesetzes. Die Antworten sind sehr lehrreich. Sie laufen fast alle darauf hinaus, daß die Gewerkschaften die sinancielle Verantwortlichkeit fürchten, die mit den Corporationsrechten verbunden ist. Ungetieue Beamte, meinen sie, könnten ohnedies cri minell verfolgt werden, und an der Er

Werbung von Grundeigenthum liege ihnen nichts. Es wäre aber unvortheilhaft für sie, Wenn sie während eines Streiks ver klagt, oder wenn ihre Kranken- und Hilfs kaffen der gerichtlichen Aufsicht unterworfen werden könnten. Und solange die Gewerkschaften ihre Hauptaufgabe darin erblicken, für die Erhöhung oder gegen die Herabsetzung der Löhne zu kämpfen, so lange sie also entschlossen sind, den Boden des Lohnsvstems unter keinen Umstanden zu verlassen, haben die Corporationsrechte in der That nicht den geringsten Werth für sie. TraytnaHrilJteu. Gräßlicher Selbstmord. New York, 21. April. George Mi Itr, ein deulschlr Priootleh?er, beging diesen Merzen unter eigenthümichen Umständen Seldstord. Ec schnitt sich zuerst mit einem scharsen Messer dkiöe Pulsadern entzniii, stuft stch dann das Messer z-oei Mal in die Brust, und wä rend daS Blut aus den Wunden st öte, stieg er eine Leitir, die aiw am G: bäude war, hinaus und stürzte sich von derselben dnd. Dabei erlitt er einen Schädelbruch und war sofort todt. Metzger gegen Gerber. New ?)ork, 21. April. Moraen Abend werden die Kleinverkauf Metzger datier eine Aktiengesellschaft mit $500.000 Kapital gründen, um die Kalbsfelle, welche sie bishrr den Gerbern uns Händ lern vkrkauft ha'tm. fortan selber zu ger den. Sie behaupt -n, die Gerber und Händler hätten sich vereinipt, um die Preise für ungegerbte Felle ungebührlich herabzudrücken. ES wirden in der Stakt New York jährlich etwa 300000 Kalbsfelle zum Gerben verfügbar. Leavitt Ehre Chicago, 21. April. Hermann Levy. alias Harry Lavitt, dr bekannt! StaatSzeuge und Mitschuldige im Haddock'Mordprozeß in Sioux City, Ja., hat heute die. HerauSgebcr dir .Chicago Mail-auf $30.000 Schadenersatz ver. klagt, und zwar wegen eine? Artikels, den diese? Blatt anläßlich der Freilassung ArenSdorsS bracht,. In diesem Artikel wurde Leavitt als nnrAn flslrfrt" H ittrnfrtnrtr jyUlt.MMf Ijl "VVI , ff J t M II UM V Bummler und .Dieb geschilde't Leavitt beiauptet, tx sei ein .rrsp cadler Theot rbesitztr in Chicago ES ist ubegreiflich, wie ein Mensch, dessen Ruf so furchtbar blokustellt wurdi. wie es mit Lavi t im Haddockp:ocek geschah, eine solche Klage anzustrmgen wa t. ' P r o t est i r e n. Chicago. 21. Apri'. Ein Comite der Assembly 1923 d.r Knighie of Libor sandte eine Adresse an VowK.r y und protestirte dagegen daß er öffentlich seiner Freude über die Niederlage der Arbei terpartei in Chicago Ausdruck gebe ES heißt in der Adresse.' daß er dadurch dem Olden großen Schaden zufüge. Frecher Lotterieschwindel. Chicago, 21. April. Eine der un verschömtcsten Lottereischmindeleien, die se hier vorkamen, wird augenblicklich van Hamburg au? bctrieden und ist Haupt sächlich aus die Deutschamerikaner ht rechnet. Eine Gtfellschalt, die sich als Thiele & Co.. Bankers. Habur. Deutschland bezeichnet, schickt durch einen Agenten den sie in Baltimore sitzen bat. Circalare nach allen größeren Städten der Ver. St ,otm. ES ist in diesen Circularen von der 292. Deutschen Regi?rungS'Lotterie der Stadt Hamburg die Rede, und den Adressaten werden groba,tige Gewinne in Aussicht bestellt, wenn sie sich an d.r Lotterie betheiligen. Für einen fachkundigen Deutschen braucht wohl kaum bemerkt zu werden, daß eS eine Lotterie des genannten Namens nicht giebt, und die deutsche ReichSregierung überhaupt keine Virbindung mit irgend einem Lottkrieunternehmen hat. Der deutsche Consul dahier. Baron von Nor denflycht. sagt, die Sache sei nicht bloß ein Schwindel, sondern ich eine Jnsultirung der Regierung, welchrr er vertrete, und er werde nötigenfalls eine officit.lle Verfolgung einleiten. Ein Aussätziger! Louiöville, 21. April. Vor fünf Jahren verließ der hier geborene John HastingS di Stadt, um auf Abenteuer auszugehen. Er kam nach San Fran ciSco und nahm eine Stelle auf dem

Dampfer .City of Pekin- an, mit dem er

nach den Sandwich Inseln fuhr. Dort wurde er krank und in das HauS eines altm ManneS gebracht, wo er vom Aussatz befallen wurde. Die .City of Pekin" rahm ihn auf der Rückfahrt wieder mit, und eS gelang ihm, drei Jahre lang die schreckliche Krankheit vor seinen Angehö' rigen zu verbergen, biß dieselben am letz ten Sonvtig den wahren Sachverhalt erfuhren. HastingS, -ein 30 Jahre alter Mann, der jetzt bei seinen Eltern wohnt, ist am ganzen Körper von einem auSsötzi gen Ausschlag bedeckt. Zwei der besten Aerzte der Sradt haben ihn in Behand !ung genommen. : BestrafterWahlbetru a. St. Louis. 21. April. Zwei Wahl, beamte (recoräers ok votes) wurden den wegen betrügerischer Registrirung von Stimmgedern- rerurtheilt. I. I. Prendergast bekam ein Jahr und I. I Stanley drei Monate Gefängniß. P. I. Morrissey. Wahlricht r. bekam ein neutö Verfahren bewilligt. Ver 7ade Kronprinzen Befinden. Berlin, 21. Apnl. Nach den neu esten Unfaden besteht die K ankheit des tteonpiinzen Friedrich Wilhelm in einen chronischen HalSkatai?'. Man dtfürch td, daß die Sache in Wiiklrchkeit schlim mer ist, als mzn sie osfijikll oorzustellen na,t. Auswanderung. Berlin. 21. Äpcil Der dem Reichs log unterbreitete offizielle Bericht giebt die Zaht der Auswanderer über Ham! birj, Bremen und Sl,tlin in 1886 auf 06.071, oder 22.000 weniger als im Jahre vorher an. Die meisten derselben kamen auS den preußischen Landdiflrtlten. BiSmarck'S Canossafahrt. Berlin. 21. April. preußischen Lanktig begann heute d'Dedatle Äder die Kirchenvorlag?. Dr. Winddorst lrklSr e. daß das Centrum sich den Wünfchen des Papstes fügen werde. BiSmarck erklärte, daß wenn die Vorläge verworfen werde, er aZS preußischer Pcemie: minister abdanken und feine ganze Z,t dem Dienste deS Reiches wie men werde, da ein großer Kampf mit der revolutionären Partei bevorstehe. Virchom opponirte der Vorlage. Er sprach die Ansicht auS. 'daß durch Anrahme derselben, die hierarchische Macht des PapstcS gestärkt werde. Richter protestirte gegen die Emmi schung deS PapsteS in die Wahlen. Sozialistenverfolg un g. Frankfurt.. M., 21. April. Hier und' in Mainz haben Haussuchungen bei Soz'alisten und zahlreiche Verhastungen statt.iesunden. Gegen zwölf Ver haftete ist die Anklage der .Betheiligung an geheimen Gesellschaften" erhoben wor den. Viele der auS Flaiksurt ausgewiesenen Sozialisten sind tn Mainz verbastkt worden. Schon wieder KriegSgerüchte. Paris, 21. April. Die Verhasiung SchnadeleS w r) von den Pariser Blöt tern als eine Provokation deeichn'i und mag zu ernstlichen Verwicklungen Veran lassunz geben. Die Sahe kam so. Schnäbele wuroe von deutschen Beamten ersucht, einen Crenzpfosten zu setzen. Ee überschritt zu diesem Zo.cke die Grenze, kaum aber befand er sich aus deutschem Boden, a'$ tt festgenommen wurde. Er riß sich loS und sprang wie der über die Ermze zurück, aber die deutsch Polizeiagenten verfolgten ihn. er griffen ihn wieder, legten ihcn Handfch I' len an und krachten ihn nach Metz- EZ beißt der Haftbefehl geht von dem Staats anmalt in Metz auS. i Noch ein Co mpl o tt gegen den Czaren. London. 21. April. Die Polizei in Kreffund Odessa hat einen Anschlag ent decke, welcher dahin zielte, sallö die pro jectirte Reise deS Czaren nach Südruß land auSgesührt werde, den kaiserlichen Zug in die Luft zu sprengen. Die .bösen" Kosacken scheinen also nicht allein die Schuld daran zu tragen, daß die Reise des Väterchens nach dem Süden verschoben wurde. Vom Auslande. -Die Kunde von einem entsetzlichen Verbrechen, so schreibt man auS Antwerpen, störte die gehobene Stimmung, in 'Welche eine glänzende Feier des Geburtstages Kaiser Wilhelms die deutsche Colonie Antwerpens versetzt hatte, die Kunde von einem schauderhaf ten, von einem Deutschen an eben diesem Tage verübten Verbrechen, welches das allgemeine Stadtgespräch bildet. Im verflossenen Jahre wohnte in der Offystraat ein Deutscher Namens W. Claffen auS Köln, der mit seiner Z?rau und seiner etwa 31jährigen Tochter Sophie, einem tr.tfX... f.? mi:k.X leyr yuoi.co.en, iranigen .laccuen, ein Cate bielt. Im .Mai vorigen IabreS

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