Indiana Tribüne, Volume 10, Number 212, Indianapolis, Marion County, 21 April 1887 — Page 2
mtmmmmm 11 mi j t , i ..-
Zndisna Tribune. Erscheint FSglitZ und Sonntags. DlltliUl .Txtt&nf Kfiet durch Un Xriftiil int per Oochs, 11$ 6onmta3l.Xri4i"5 Civil pcx D$i. et lajamai 11 seil. Sn Ysst ia2t13ti ta C8tiil&tisVal '5 M 2?r. Office: 120 O. cilarvlanbttr. J5diM2poliS, Ind., 21 April 1337. Neue Eisenbahnen in Dakota. Mittheilungen aus dem Nordweften zufolge beginnt sich dort in diesem Jahr, desonders in Dakota und in Montana, ein ungewöhnlicher Unternehmungsgeist zu regen, der sich hauptsächlich auf dem Gebiete neuer Eienbahnbauten bethäti gen will. Man ist dort allgemein über zeugt, daß noch vor Eintritt des nächsten Winters eine ganze Menge neuer Eisenbahnen fertig gestellt sein wird, wenn es jetzt nur nicht zu lange kalt bleibt und der nächste Winter nicht zu früh ein tritt. - Dakota ist gegenwärtig von parallelen Eisenbahnlinien durchzogen, welche ge baut wurden, ehe noch das Territorium besiedelt war und deren Hauptzweck es war, den Miffouri-Fluß zu erreichen. So hat das Chicago-, Vkilwaukee und St. Paul Eisenbahnsystem drei solcher Parallelbabnen, die Chicago and Northwestern" ;wei, die nördliche Pa cificbahn eine östliche und eine westliche Lmie, und JameS I. Hills Eisenbahn Gesellschaft ist gegenwärtig gleichfalls mit dem Bau einer solchen Bahnlinie beschäftigt. In einem Territorium, fort ches im Durchschnitt 400 Meilen breit ist, bedeuten diese Babnen allerdings noch nicht viel, und das Gebiet hätte sich viel schneller entwickeln können, wenn eS mehr Eisenbahnen gehabt hätte. Be sonderS machte sich der Mangel an Schienenwegen in nördlicher oder süd licher Richtung fühlbar, vermittelst derer man die nördliche Pacisicbabn hätte er reichen können. Seit den letzten zwei Jahren nun ist man bestrebt gewesen, diesem Mangel abzuhelfen, und eS wurden verschiedene Zweiglinien geplant, welche die Pa rallelbahnen in nördlicher oder südlicher 'Richtung durchkreuzen sollten. Jm vo. rigen Jahre kam man dem Ziele schon näher, indem sich verschiedene Gesell schaften bildeten, um sich nach Erlan gung der nöthigen Freibriefe mit der Ausfübrung der geplanten Bahnbauten zu befassen. An Geld fehlte eS nicht, da es auch im Interesse der größeren Parallelbahnen lag, die KreuzungSbah nen zu unterstützen. Selbstverständlich würde sich das Geschäft der Parallel bahnen durch die Zufuhr von den ande ren nur heben können. Außerdem ha ben sich die Hauptbahnen in vielen Fällen anheischig gemacht, die Neben bahnen nach der Vollendung derselben gegen klingende Entschädigung auf eine lange Reibe von Jahren hinaus zu pach ten, so daß also den Unternehmern von vorneherein eine gute Capitalanlage ge sichert wäre. Unter den neuen Bahnen befindet sich eine, die den Miffouriluß entlang die Städte Bismarck udd Iankton mit ein ander verbinden soll. Eine andere wird von der James River Linie der Mil vaukee k St. PaulBabn aus in dmao naler Richtung Bismarck erreichen und dadurch zur Entwickelung des Coteau und Snake-Niver'Thales wesentlich beitragend Das wichtigste derartige Unter nehmen ist jedoch die projeetirte Duluth Linie, welche in diagonaler Richtung südwestlich laufen, Mitchell berühren und nach Ueberbrückung des Missouri Flusses nörollch von Plankton dle grotze Slvur Reservation erreichen soll. Die Bahn Arar. . ist verelis o:s ztuarenown, varora, gebaut. ie wird für das südliche Da kota, welches bisher gezwungen war. von Chicago abhängig zu sein, einen neuen Weizenmarkt, eröffnen, auch wird sie an die MinneapoliS, Sault Ste., Mar:e und AtlanttcBahn Anschluß ma chen, welche eine direkte Eisenbahnver bindung bis Portland in Maine her stellen sell. In Folge der neuen Bahn bauten wird auch die Anlegung vieler neuer Städte geplant, und eS ist kein Wunder, wenn gegenwärtig in Dakota Viel in Vrundetgenthum speculnt wird. ttatnrgaS in Jndlana. In New Albant,, Jndiana, findet sich eine dünne Süicbt bituminösen Reifens vor, auS welchem Petroleum in dünnen Rillen in den Ohi0Fluß hinunter trau ttlt. trüber alaubte man. dies sei ein Anzeichen, 'daß sich tiefer im Erdinnern rpc . w. r i f em oyieniager oennoe, oocy yar q diese Annahme später als irrig erwiesen. Stm lekten Sommer verfiel öerr Wasb ington De Pauw, einer der Eigenthümer der dortiaen Glaswerke, auf die Idee. daß das Bohren nach Naturgas an der betressenven teue iq loynen wuroe. Er versuchte das Ereriment,da ihm viel daran laa. durch BenüKuna von Natur -O'- r p as mit den Glasfabriken in und bei ZittSbura concurriren m können. Die Versuche fielen vergeblich auS, und er stellte dieselben vollständig em, alS Pros. Eollett ibn drinaend davon abrietb. weil die geologische Formation deS Boden eS fast unmöglich erscheinen ia)t, vaß ucy dort Naturaas Kornnden könne. Die Versuche De Pauws hatten jedoch den Erfolg, daß man auch an anderen Orten in 5)lndiana nach NaturaaS u bshren begann.' Letzten Herbst wurde in Portland in der vlaqt des Jupto nach NaturaaS aebobrt und auch etwas GaS gefunden, jedoch nicht genug, um den Vetried des Brunnens fortzulegen. Späte? erneuerte man die Versuche, und zwar mit einem solchen Erfolge, daß sich dott gegenwärtig drei sehr reichhaltige rt r. f L. lLasqueuen oennoen. Vor Mi Jahren ließ die gt. Wayne, ffincinnaii ifc LouiSvilleEisenbabn Ge sellschaft bei Eaton, einer 10 Meilen ärMIA fcnn TT?nn?ti belmenen Dria 4p v f 7 V MW w v wwvvwv w w schaft, nach Kohlen graben. Als man in der Tiefe von 00 Jug leme sanv, K?urde die Arbeit eingestellt. 3m lebten Öctober wurden dort iedoü von Neuen tiefere Bohrversuche nach Czlt&zi
hömntfiij eirt 6 gutes ejllttä! ' lieferten, daß man gegenwärtig aus ei nem Brunnen tagtäglich eine Million Cubikfuß Gas gewinnen kann. I Dann wurde in Muncie, einer Stadt ' von 9000 Einwohnern, von den Bürgern selber nach Gas gebohrt. Es gelang ibnen. aus sechs verschiedenen Stellen
auf Gasquellen zu stoßen, die jeden Tag von 300,000 bis 2,000,000 Cubikfuß Gas liefern. Seit jener Zeit find auch in Kokomo drei, in Marion drei und in Noblesville zwei Gasbrunnen erbobrt worden, von denen jedoch die w?i letzte ren kleiner sind und einen aerinaeren Druck aufweisen, als die mehr östlich be legenen. In allen diesen Städten wird daS Gas sowohl zur Beheizung als auch zur Beleuchtung verwendet. Diese (Zasbrunnen befinden stch ins aesammt in Trentoner Kalkstein, dessen Gefüge porös und von vulkanischen EinWirkungen freigeblieben ist. An Stellen, die durch innere Erdrevolutionen in die Höhe gehoben worden sind, befinden sich allerdings Anzeichen, daß dort früher Gas vorhanden war, doch hat sich das elbe durch die Crdrijle verstüchtigt. Diese Felsschichten erstrecken sich der, schiedentlick in einer Tiefe von 850 bis 950 Fuß unter der Erdoberfläche. Die oberste Erdschicht vesteyt aus Humus oder anderen Erdarten in einer Tiefe bis zu 250 Fuß, dann folgt Niagara Kalkstein in einer Schicht von etwa 2o0 Puv Tiefe, darauf kommt Schiefer in emer mehr oder minder tiefen Lagerung, bis man schließlich auf den Trentoner Kalkstein stößt, der das begehrte Naturgas in fev nem Innern birgt. Hanfciiltur in Aucatan. Die Cultur der Heniquen" genann t'en Hanfart bildet fast die ausschließliche landwirthschastliche Industrie in Z)uca tan, und das Elträgniß derselben wird zum größten Theile nach den Ver. Staa ten verschlsst und dort verbraucht. Im Jahre 1835 allein wurden 36,401 Ton nen von diesem Hans im Werthe von 52,564,000 nach den Ver. Staaten ge bracht, und es ist daraus ersichtlich, daß unser Land an dieser Industrie ganz be deutend interessirt ist. Der Hansbau m Nucatan wird aus eine sehr primitive Weise betrieben. Die Pflanze ist eine Agavenart, die sich am besten durch Schoßlmge sortpstanzen läßt. Man läßt die jungen Pflanzen vrei Jahre lang beliebig wachsen, nach welcher Zeit man sie in reguläre Reihen und Felder verpslantt. ES dauert acht Jahre, ehe die Pflanzen soweit her angereist sind, dav man sie schneiden kann, von der Zeit an aber liesern ste ununterbrochen für lange Jahre Ernten, wenn man sie nur einigermaßen pflegt. Die Blätter werden mit einem eigen thümlichen Instrument, einem Mittel' dmg zwischen Sichel und Tranchurmes ser, das von den Eingeborenen Torba" genannt wird, geschnitten und von den Arbeitern aus den Schultern zu den Karren getragen, auf denen sie zu dem Nei nzgungsrad" gebracht werden. Bieses Rad ist die einzige landwirthschastliche Maschine in dem üblichen Sinne des Worts, die man aus den Farmen m Iucatan sindet. Sogar der Pflug ist dort fast vollständig unbekannt. Aus jedes Mecate (zehn MecateS bilden einen Acker nach amerikanischem Maß stab) wird em Ertragnis von vier ArrobaS zum Versandt fertigen Hanf gerech net. Das Arroba ist ein Gewicht von 25 Pfund, jeder Acker Hanfland sollte demnach mindestens 1,000 Pfund Hans liefern. Es gilt für eine durchschnittliche Ta gesarbeit, wenn ein Mann 1500 Blütter schneidet und verpackt. Diese 1500 Blätter liefern, wenn sie gereinigt und getrocknet sind, etwa 3 Arrobas oder 75 Psund Fibern. Ein NeiNigungsrad, be dient von zwei Arbeitern, ist mit Leich tigkeit im Stande, jeden Tag 7000 Blatter zu reinigen. Um 400 Pfund schwerer Ballen Hanssibern, die zwar von der Pflanze abgeschnitten sind, sich aber noch rn dem Blatte befinden, gilt im Handel für $4 werth, das Pfund kostet r - t i i l r r ai)0 i nem. ins oie Hivern gereiNigr, gebleicht und verfandtfähig verpackt. dann bringen sie etwas über 2 Cents per Pfund ein. Ein aus 10.000 Meca tes oder 1000 Ackern bestehende Hanf Plantage sollte mindestens eine Million Pfund versandtfahizen Hans producnen. In dem am 30. Juni 1884 zu Ende gegangenen Fiskaljahr wurde auS Pro areso, der bedeutendsten Hafenstadt Nu catans, Hanf im Werthe von mehr als 2,500,000 verschifft. Im Kalenderjahr 1834 erreichte der Bersandt von Hanf auS allen Tbeilen DucatanS die Höhe von 233,311 Ballen, die im Durchschnitt je 400 Pfund wogen. In mexikanischem Gelde betrug der Werth derselben mS gefammt 83,334,609, was nach ameri kanischem Gelde 83,045,304 ausmachen würde. An Steuern und Zöllen wird für den Hanf in Aucatan an die Regie runa jedes Jahr durchschnittlich die Summe von 137,000 in mexikanischem Gelde entrichtet. Mehr als sechs Sie bentel des Nucataner Hanfs werden nach den Ver. Staaten, besonders nach New Jork, versandt. Die Heuschrecken richten jedes Jahr in Aucatan ganz ungeheure Verwüstungen an, meiden jedoch die Hanspflanzen. Auf diese Weise ist der Hanf das einzige Produkt, welches dort dem Farmer eine sichere, wenn auch .bescheidene Ernte ver bürgt. Vine schwimmende Winterstadt. Jedes Jahr beim Herannahen deS Winters zieht eine Menge Canalboote, welche die Binnencanäle befahren, nach New Aork, um im Bassin des Morris Canals bei New Jersey ihr Winterquar tier aufzuschlagen. Ost kann man ihrer ein halbes Tausend zahlen, und sie drängen sich in dem Bassin so dicht zu sammen, wie Heringe in einer Tonne. Die einzelnen Voote werden dann durch breite Bretterübergänge mit einander verbunden, so daß eine förmliche Stadt entsieht, in der man, wie auf ebener Straße, herumwandeln kann. Die Winterstadt" auf dem Wasser gewährt einen sonderbaren Anblick. Das ganze Bassin sieht aus, wie ein unge heuer großes Schiffsdeck, auS welchen unzählige Cabinen und kleine Häuschen emporragen. Hier und da sieht man wobl an entleeeneren Stellen im
Schlamm ältö Aööke, weteke' nicht ttiehr seetüchtig" und deshalb einem langsa men Verfaulen preisgegeben sind auf der Flotte" selber herrscht jedoch ein re ges, geschäftiges Leben, als ob man sich in einer wirklichen Stadt befinde. Be sonders beim Herannahen des Frühjahrs entwickelt sich auf ihr große Thätig seit. Ueberall wird gehämmert und gezimmert, um die Boote für die nächste Schiffahrts Saison wieder seetüchtig zu machen oder möglichst schön aufzuputzen. Die Seeleute" der Canalboote haben
sehr wenig seemännisches an sich. Sie sehen in der Regel aus, wie ehrsame Farmer, und verstehen sich durchweg auch l . m. deiier aus das steuern emes cauieeis, als auf die verschiedenen Handgriffe am Steuerruder. Sehr häufig bringt der ..Cavitän" auf seinem Boot ein Ladung Kartoffeln nach New Jersey und verkauft sie den Winter über an Peddler u. f. w. ; bricht der Sommer an, dann nimmt er ein Cargo Salz an Bord und verkauft dasselbe unterwegs den Eanal hinauf. Die Bewohner der schwimmenden Winterstadt ' unterhalten unter einander einen lebhaften gesellschaftlichen Verkehr und statten inander auf ihren Booten m r r " m. r f T PC rtj eiucye ao, is oo ne ncy auf oem lande befanden. Manchmal kommt ein Fiedler einher, der zum Tanze aufzuspie len verlteht, und dann entwickelt sich bald an Bord eines der Boote ein reguläreS Tanzvergnügen, an . welchem du jungen Leu:e beider Geschlechter sich leb hafr betheiligen. Auf den Booten lebt in der Regel die ganze Familie deS Schiffers. Die St'xn der im schulpflichtigen Alter besuchen die schulen auf dem benachbarten Festlande : die Hausfrauen und ihre erwachse rv i t.r v er. i..' it nen rochier oeorgen vle auswirly schaft ; die Männer besorgen die äußeren Angelegenheiten', suchen sich gele i i . ' 1 tvrr. . genlilcy oura? lteinere Aroenen, wie z. B. durch Beorderung von Kohlen, etwas Geld zu erwerben, und verbringen ihre übrige Zeit in süßem Nichtsthun. Auf jedem Boot befindet sich die Cabine, . cn . . c cn - wtiqt in ver negez in orei naurne eingetheilt ist. In dem einen ist das Wohnzimmer, das häusig mit bequemen Schaukelstuhlen, mit vophas, Nahma schinen, Bildern, Vogelkäsigen u. s. w. ausgestattet ist, in dem zweiten da Schlafzimmer und in dem dritten die Küche. Frauenhände sorgen dafür, fcafe Alles hübsch reinlich und ordentlich aus, sieht. Bricht das warme FrühlingSwetter an, dann verschwindet die Winterstadt ebenso schnell, wie sie sich gebildet hatte. Die Boote gehen ihrer gewohnten Bestimmung nach, viS ne der nächste Herbst wieder in die Winterstadt ruft. Vom Inlande. Ein Erfinder in Auburn, JJla'mt, berichtet, er habe in den letzten zwei Jahren 740 Tage hindurch, und iwar ieden Taa lebn Stunden Istna, gearbeitet, ohne daß seine körperlichen l tt f - r. i i ri. . over geizigen raste oarumer getmen hätt?n. Er ißteden Tag nur eine, aus ganz einfachen speisen bestehende Mahl zeit, und schreibt derselben die Erhal tung seiner Kräfte zu. Die Einwanderung, welche dieses Jahr ungewöhnlich früh ihren Anfang nahm, verspricht diejenige des Jahres 1332 noch zu übertreffen. Im Laufe der letzten Woche trafen in New York 13,585 Einwanderer ein. Die Geiammtemwanderuna während der er sten drei Monate diefes JahreS übertrifft diejenige deS Vorjahres um 15,632. Die bedeutendste Zunahme hat daS scandi navlsche Element auszuweisen. Ueber eineTrauunaS-Cere monie, wie sie auch nur in Amerika vor kommen kann, wird auSNichland, Tenn., berichtet : Eine originelle Verheirathung fand dieser Tage auf einem Zuge der Loutsviller Nordbahn statt. Der wohl habende Farmer Willy GraveS, ein 70' jähriger Greis, hatte sich in eine 18iäh rige Reisegefährtin Namens Laura Wallace auf der Eisenbahnfahrt sterblich" verliebt. AlS heirathslustiger Wittwer machte der. Alte dem jungen Springinsfeld sofort emen Antrag: der selbe wurde angenommen, und ein im Zuge zufällig anwesender Pastor vollzog stehenden FußeS die Trauung, welcher die ganze öleisegesellschaft als Zeuge bei wohnte. Mrs.'Caffidy inRoxburh, Maff. besah eme Ziege, die ihr erklärter Lied ling war. Das Thier folgte ihr über all. . ,AlS Frau. Caffidv vor einigen Ta aen auS ihrem Brunnen im Hofe Waffer schöpfen wollte und sich zu diesem Zweck über den Aand .des Brunnens beugte, erschien die Breitseite, welche sie dabei der zuschauenden Ziege bot, derselben so verlockend, da sie nicht die . Brett seite, sondern die Ziege mit aesenk tem Kopf einen gewaltigen Ansatz nahm und voransturmte. Im nächsten Augen blick befand sich die Frau im Brunnen. Glücklicherweise kamen auf ihre klaali chen Hilferufe Nachbarn herbei und .' retteten sie vordem CrtnnkungStode, die Zieg5 indeyen hat für chren frechen Ak gritt mit ihrem Leben büken müssen. In dem . letzten Viertel. iahrsbericht deS. Washingtoner statisti schen Bureaus sind nicht weniger als 20 Seiten den Getränken gewidmet, und eö darf ihm die erfreuliche Thatsache ent nommen werden, dab der Branntwein verbrauch sich vom Jahre 1340 bis zum Jahre 1886 noch mcht emmal verdoppel hat, während die Bevölkerung sich seit dem mehr als verdreifachte. Er betrug 1340 im Ganzen 43 Millionen, im Jahre 1866 dagegen 72 Millionen Gal lonen, und während der Verbrauch au den Kopf im Jahre 1840 noch 2j Gal lonen beträgt, ist er heute auf l(' Gal icrnc geiunlen. vieler Avnayme im Genuß starker Getränke steht eine ebenso erfreuliche Zunahme in dem Genuß von leichten gegenüber. Denn derWeinver brauch stieg von 4,800,000 auf 6, 290,000 Gallonen, oder von 0.29 aus 0.33 Gallonen per Kopf, und der Bier, verbrauch gar von LA Millionen aus 642 Millionen oder von 1j auf über 11 Gallonen per Kopf. Dieser neue schla gende Beweis, dak die milden Getränke die starken allmählich vertreiben, muß alle Diejenigen, welche sich den Prohi bitionisten angeschlossen' haben, weil sie glauben, daß die Trunkenheit nur durch Gelege auZzerctttt werden kann, über
itllSttt, m 18 Anschäüung falsch ist.
und daß die Frage der Mäßigkeit aus dem besten Wege ist, obne jedes gesetzge berische Dazuthun sich selbst zu losen. In der Waschereianstalt im Zuchthause zu Sing Sing brach an einem der letzten Morgen kurz nach 8 Uhr Feuer aus. In jenem Augenblicke befanden sich etwa 500 Sträflinge im Freien, und diese machten Miene, die günstige Gelegenheit zu benutzen, um auSzubrechen, doch gelang es den Wärtern, sie in die Zelle zurückzuführen. Die j Feuerwehr von Sing Sing wurde sofort t ? . l c nrn p r aiarinirr, uno du in ver AllajHereianstalt beschäftigten Zuchthäusler gesellten sich den Feuerwehrleuten in der Be kämpfung der Flammen zu. Das Feuer war im Trockenraume in dem obersten Stock des Gebäudes durch einen schadbasten Rauchfana entstanden, und den Bemühungen der Löschmannschaften ge lang es, nach zweistündiger Arbeit die lammen auf dort zu beschranken. Wer Schaden am Gebäude wird auf 85000 geschätzt. Mehrere der Sträflinge zeichneten sich durch Unerfchrockenheit aus, vornehmlich. Sergeant Crowley, der, wie auch mehr? - andere, Verletzungen da vontrug. Beamten sprachen sich in den anerkc,tcndsten Ausdrücken über die ilfelelstung dieser Gefangenen auö er Verlust an den im Gebäude befind lichen Hemden und der Maschinerie scheint gegen T6000 zu betragen, und 250 Leute wurden durch den Brand außer Arbeit gesetzt. si Theil der englisch amerika' nischen Presse hat sich einer geradezu niederträchtigen Berichterstattung über den Haddock'i.en Mordproceß befleißigt. Als die berüchtigten Staatszeugen auf-, traten, welche den Brauer Arensdorf belasteten und von emer vollständigen siifriVrffitTnrinw CVsnr HIMf IIW y IV V VVII HVVV sprachen, da druckten die großen" Blätter diese Aussagen mit wahrer Wollust ab. Doch als das Blättchen sich wendete, schwiegen sie entweder ganz still. oder unterdrückten gerade drnerngen Zeugenaussagen, welche am deutlichsten zeigten, daß von emer ulcordverschworung nicht die Rede sein konnte. Einige ließen den Proceß fallen, als er nicht mehr sensatloneU" genug war, andere wollten die Theorie" nicht opfern, die sie noch vor dem Beginnen der. Verhandlungen -. r-.ri . rr? r . ausgesleu! yaiien. jssenoar yauen beide Theile einen Justizmord ganz gern gesehen. Man konnte hieraus wieder ersehen, welchen furchtbaren und ver derblichen Einfluß die Prohibitionisten schon auf die öffentliche Meinuna" m den Ver. Staaten gewonnen haben. D i e Washingtoner Destrictscom missäre sind endlich daiüber einig gewor den, was sie am Sonntag in der Bun deöhauptstadt als Gesetz betrachten werden. Crst.'nS sind alle SaloonS und BarroomS geschlossen zu kalten, Miethswagen dürfen weder aus den gewöhnli chen Halteplätzen, noch in den Straßen betroffen werden, wenn sie nicht auf ner Tour begriffen sind, Straßenbahnen dürfen aber fahren. Kein Gescbäfttplatz darf für den Verkauf von Waaren offen gehalten werden ; dies schließt Apotheken, Cigarrenläden, Frucht und Candy Geschäfte ein. Zeitungen dürfen nur bis 1 Uhr Mittags sowohl auf der Straße wie an Ständen verkauft werden. Es ist auch erlaubt, Sachen, die am Sonnabend eingekauft wurden, noch am Sonntag abzuliefern, dies muß aber ebenfalls vor 1 Uhr geschehen und ist nur sur so nothwendige Artikel wie Eis, Milch u. s. w. gestattet. In Restaura tionen ist es den Gästen gestattet, bei den Mahlzeiten Spiritussen zu genießen, aber dies darf nicht in solchen Nestaurationen geschehen, welche auch Barrooms haben. Diese Bestimmungen sind rein willkürlich. Die Commisiäre haben sich daS Recht angemaßt, nach ihrem Gefal len am Sonntag Dinge zu gestatten oder nicht zu gestatten, und man ist begierig zu sehen, wie lange sie diese Paschawirth schast aufrecht erhalten können. Vom Notlande. Wie eö in der Millio nenstadt Berlin vor 50 Jahren auögese hen hat, erzählt Heinrich v. Treitschke im drttteu Bande seiner Veutschen Ge schichte" in recht anschaulicher Weise : Berlm .war trotz semes WachtshumSda mals noch eine ganz arme Stadt. Eine ? . wer 't ? ev ... ri ... . piegeiiyelve n emem Kenner oes ro niglichen Palastes, ein Geschenk des rus sischen Kaisers, war die einzige in der Residenz und wurde ebenso andächtig oe wundert, wie daS neue Muschelgrotten Zimmer in FuchS' Conditorei Unter den binden oder die überaus bescheidenen GaSlaternen, die seit 1826 n den Haupt straßen leuchteten. Als beim Einzüge der Braut deS Kronprinzen (Friedrich Wilhelm IV.) an zwanzig Menschen im Gedränge umgekommen waren, wagte kein Berliner Blatt, auch nur der That fache zu gedenken, denn vielleicht konnte sich die hochlöbliche Polizeibehörde dadurch beleidigt fühlen! -Der Hof und die Erlebnisse des königlichen Hauses bildeten den einzigen Gesprächsstoff, der allen Ständen gemein war ; die Berli ner lebten mit ihrem Monarchen, sie redeten gemüthlich von unserem Schwieaersohne",in Petersburg, von unserer Alexandrine" in Schwerin. Bon Zeit zu Zeit entschloß sich der König auch, der gesammten Berliner Gesellschaft ein Schauspiel königlicher Pracht zu geben. Wobei' Schinkel, Spontini und der Ma ler W. Hensel ihre ganze Kunst aufbie ten mußten. Zwei dieser Feste, die Märchenspiele Lalla Nookh" und Die wsiße Rose", erlangten einen europäi schen Ruf, und daS Fest der Weißen Nose verdiente in der That durch den Pinsel deS jungen Adolph Menzel ver herrlicht zu werden, denn eö war daS letzte großartige und vom Zauber der Kunst durchleuchtete Spiel der neuen Geschichte. Bet diesem Schauspiel rit ten die königlichen Prinzen in Potsdam, von Tausenden ehrsüchtiger Zuschauer bewundert, in goldenem Aarhelm und schimmernder Rüstung Carroussel, um ihrer Schwester Charlotte, der Weißen Rose, ritterlich rn huldigen. Unter die sen Prinzen befand sich natürlich auch der ritterliche Vrinz Wilhelm, der jetzt neunzigjährige Held auf dem Kaiser thron!" -Anknüpfend andas Ge rücht, daß die am 13. März verhafteten Personen, welche daS Attentat auf den Caren ausführen sollten. fi hätten
attölittl! Iajert, weil sie Las Vetb'itchctt nicht begehen und sich der Rache ihrer Mitverschworenen entziehen wollten, er zählt der Petersburger Correspondent der Times" Folgendes : Der Mord, ausschuß" der Nihilisten habe seinen unglücklichen Werkzeugen gegenüber Vorsichtsmastregeln getroffen. Man habe nämlich entdeckt, daß jeder Attentäter ein Fläschchen mit tödtlich wirkendem Gift um den Hals zunächst der bloßen Haut trug. Im Falle eines Mißerfol ges oder der Weigerung im letzten Au genblicke, ihre Aufgabe zu vollbringen, sollten geheime Agenten der Partei, die
während der ganzen Zeit auf dem Platze waren, einen Schlag gegen die Brust der Attentäter ausführen, wodurch das Fläschchen zerschmettert worden und das Gift in die durch die Glasscherbin ver ursachte Wunde gedrungen wäre. Sach verständige erklären, daß die Explosion irgend einer der Bomben Jedermann in einem Umkreise von 23 Fuß getödtet haben würde. Die Behörden sollen zur Ueberzeugung gekommen sein, daß weder öffentliche noch geheime Hinrichtungen der Times"Correspondent als Au genzeuge bezeichnet letztere als Erdrosselung" die Nibilisten abschrecken und die verhafteten sollen daber zu Einzel r. fi w rrt r - . " r t - fe yasl in oem ieiangniB zu cytueivurg am Ladoaa-See verurtheilt werden: da durch erlange man auch eher wcrthvolls Geständnisse." Unfriedliche Nachbarn wohnen in zwei bei Sabandja in der Nähe von Konstantinopel auf asiatischer Seite gelegenen Dörfern, deren eines mit Tscherkessen und das andre von georgischen Flüchtlingen besiedelt ,st; dieselben lagen schon längere Zeit eines streitig? Grundstückes wegen mit einander inehde,welche immer erbitterter wurde, da die türkischen Behörden nach ihrer Gewohnheit nichts für eine Erledigung der Streitsache thaten. Ein Zusammen stoß der beiden kriegerisch gesinnten und immer bewaffneten Parteien erfolgte da h?r vor kurzem. Die Tscherkessen übersielen eine aus 35 Mann bestehende georgische Schaar. Es entspann sich ein drei Stunden währender blutiger Kampf, bei dem aber die Tscherkessen, trotzdem sie in doppelter Stärke erschie nen waren, unterlagen. Auf beiden Seiten gab fc gegen 22 Todte und Ber wundete. Die Gendarmerie war aller ding? zur Stelle, aber, wie gewöhnlich, in unzureichender Stärke und mußte sich daher darauf beschränken, den Zuzug neuer Streiter auf den Kampfplatz zu verhindern. Man befürchtet neue und ernstere Zusammenstöße für den Fall, daß die Negierung nicht eine' genügende Truppenmacht nach Sabandja entsenden sollte. In der französischen De putirtenkammer ereignete sich vor B? ginn einer der jüngsten Sitzunzen in den Wandelgängen ein Zwischenfall, der viel Aufsehen erregte ; zwei Abgeordnete haben einander thätlich insultirt. In einem Saale hatte eine Gruppe von De putirten aus Anlaß der bevorstehenden Verhandlung über die Nachtragscredite lebhaft diskutirt ; in der Grupve befand sich der radicale Graf Douville-Maillefeu, dessen Manier, die Diskussion sehr laut zu führen und sich einer drastischen Ausdrucksweise zu bedienen, bekannt ist. Graf Douville sprach sich überaus heftig gegen diejenigen aus, welche die Credite bewilligen wollten ; als er aber wahr nahm, daß seine Meinung nicht getheilt werde, wollte er sich zurückziehen. Abgeordneter Sans-Leroy setzte indessen das vom Grafen D. angeknüpfte Gespräch fort, und dieser fuhr ihn nun an : Ich spreche mit Ihnen nicht, mein Herr !" Ich aber spreche mit Ihnen," entgeg nete Sans-Leroy.-Jch verbiete Ihnen," sagte hierauf Graf Douville, mit mir zu sprechen !" Sie sind ein Schurke !" antwortete Sans Leroy. Graf Douville wendete sich um und schlug Sans-Leroy ins Gesicht ; Letzterer versetzte ihm nun einen gleichen Schlag, worauf Beide so fort ihre Zeugen wählten. Die Sache hatte jedoch auch ein Nachspiel in der Plenarsitzung der Kammer. Daselbst brachte der Präsident einen Brief der drei Quästoren zur Verlesung, in welchem sie ihn von dem vorher geschilderten Be nehmen Douville's in Kenntniß setzen. Der Präsident vellas dann den Artikel 124 der Geschäftsordnung, wonach Ab geordneter Douville sich nun zurückziehen müsse. Graf Douville.Maillefeu erklärte, Abgeordneter Sans Leroy hätte ihn trotz höflicher Aufforderung nicht in Ruhe gelassen und ihn beleidigt, als er schon im Fortgehen begriffen war. In Folge dessen hätte er Sans-Lerov die r ' r ' Wange genreisr ; er yaoe im nterene der Würde der Kammer gar nicht anders handeln können. Der Präsident forderte nun den Abgeordneten Douville auf, sich . i . . .' zurucrzuzleyen, uno erklärte, oay der Vorfall, da er sich nicht in der Kammer abspielte und Abgeordneter Douville auf j frijcher Tvat ergriffen wurde, dem Generalprokurator angezeigt werden wird. Abgeordneter Douville zog sich hieraus luxua. neu: ae A r v e ,t e r , n Paris, welche dort für eine kürzere oder öligere Jett weiten, zahlen nach au seven. Es sind Badenser, Württem berger, Oesterreicher, Preußen, Hessen, Bayern, : zu denen sich Schweizer aesellen. Ihr Verdienst ist gering, denn sie arbeiten als Straßenkehrer, bei Wegen und iLtjenoahnen, oder auch in Fabri ken. Bei vielen sieht es in sittlicher Hinsicht schlimm auö; Trunksucht und Liederlichkeit aller Art zeigt sich m vie len Fällen, und darunter haben natür lich die Kinder zu leiden, die oft sich selbst überlassen bleiben, wenn Mann und Frau, beide den Tag über bei der Arbeit snd. Die Cltern.!ernen fast Nie Französisch, bleiben auch meist zu kurze Zeit, als daß sie diese Sprache erfassen tonnten, die Kinder lernen diese Sprache auch Nicht und wuroen, falls man sie m die französische Schule senden wollte. den Lehrer nicht verstehen, also nichts lernen. So hat man denn seit 1686 zwei deutsche Armenschulen in Paris gegründet, - deren größte sich im Ouar tier La Billette befindet und von ca. 3.'0 Kindern besucht wird, welche in den Elementarfächern und im Französischen Unterricht erhalten. Auch in Marseille bcsindet sich eine deutsche Elementar schule, welche der dortigen deutsch-evan gelischen Gemeinde gehört und durchweg von Kindern der Handwerker und Ar beiter besucht wird.
. i , ,
1c für 1 öe Stück Osenpktze öe für 1 10e Flasche Pille öc für 1 10c Flasche Merrettig 5c für 1 10 Flasche Tomato Catsnp 8c per Pfd. Stockn,ch 5c für 1 10 Pfd. Füßchen Mackerel 47c für I 10 Pfd. Fäßchen Weißfische für 2 Säcke Salz per Pfd. befte Cracker ; 6 Pfd. Zöc ?Xc per Buchse Brombeeren, rothe Kirschen odet grüne Bobuen öe für eine Ivc Flasche Citronen. Extra 2Se per Dtd. feine Citronen 20c per Dtzd. feine Orangen I2Xe per Packet besten Rio Kaffee 18c per Paket fancy Rio Kaffee 2Se per Pfd. besten Java Kaffee 20c per Paktt Cordova Kaffee 20c per Paket Solo Medal Kaffee 25c für 7 Stück Sde'dah Seife - 25c für 6 Stück Babb'tts Seife 25e für 8 Stück Kyana Seife 25c für 8 Stück Snlph'ted Seife 25c für 8 Stück Laundrh Seife 2öc für 8 Pfd. befte Stärke 2öc für 8 Stück Best on Sarth. 28c pcr Pfd. bene Couvtry Butter 12. per Ttzd. frische Count.h Vier - 85c per Faß best. Salz 16c für 1 3 Pfd. Kanne Vinikasen 12c für 1 3 Pfd. anue Pfirsiche 2)4 c tür 1 Kan e Salmon 25i per Pf. Plug Tabak. 25c per Pf. geschnittenen Tabak. 84c per Pf. S. T. Tabak. 88c per Pf Star Tatak. 10c für 5 gute Cigarren. 10c für 1 15c Besen 15c für 1 20c Besen 20c für 1 25c Bcse 25c fue 1 b sten Parlor Besen 151 & 158 Qeft Washwgten Straße ; (Ecke Mstvpi und Washington Straße,) Wh olesalt & Retail Srecery. Leih, Futter, und Verkauf.Stll. Ro. 202 West Washington Str. ' X. P. Keeter. Z)ie IndianöV0li5 W6ssöSWöySe lind eingerichtet, vortreffliche Qasser m Trinken, Kochen, Waschen, Baden und für Dampfkessel j außerordentlich niedrigen Preisen zu liefern. Office: 23 O. VennsylvaniaUr. Indianapolis, Ind. Zum (Geschäfte bereit. Kommt und seht unser Saaren. Kuller & Warren klänge. Miller Wronght Steel Range, Jodianapoli Oefen. .Quick Vital' Gasoline Oefen. ,Alaka Refrigerator- (harte Hlz), CUoe hälter, Kitcheneinrichtnng. . Wm. H. Bennett & Oon, . Ro. 38 Süd Veridian Straße. 7" Hktzvfen könne bei un während bei So mtt untorgedracht erben. Bernard Vonnegut. Arthur Bohn. Bonneaut Bohn, . Ä.ÄCHITECTEN, QaiiceOIo7,3icit3r 32o.G2 r. 7 1 1 t t. S. O. Ecke Washington unb Virginia Cbe. Sozialistische e '$$1:0 N l Regelmäßige Geschäfts Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monate im Gebäude der deutsch-englischen Schule. Neue Mitglieder werden in den regele mäßigen Versammlungen aufgenommen. ZZeRstlilZtt eitrsg 10 gcnts. Mitglieder der- Sektion können such Mitglieder der Krankenkasse werden. Qsutsös UtUittt süließt Onö an! Ein soll" auf Milch ist noch nicht dagewesen. Die landwirthschaftliche Lokalabtheilung in Nee an der holländischen Grenze aber hat auf Empfehlung eine Herrn Schäfer-Haffen einen Zoll auf Milch verlangt, wie wir aus der Weseler Zeitung" entnehmen. Milch werde massenhaft cuk Holland eingeführt, um den Zoll für Käse und' Butter zu umgehen. DaS dürfe nicht mehr vorkommen. So meinte auch dek Direktor der Lokalabtheilung, Bürger meister Bock. Nebenbei wurde auch eine Verdoppelung der Getreidezölle verlangt. Der Ertrag dieser Verdoppeluna aber müsse zur Herabsetzung der Grunssteuer verwendet werden. Wie man sieht, lassen diese Jnteressenten-Cliquen an ed ler Dreistigkeit nicht? zu wünschen übrig. In demselben Athemzug behauptete der Referent, erstens, daß man durch Schutz jölle auf die Preise einwirken könne, und zweitens, daß das Ausland den Zoll trage. Nebenbei wollen wir bemerken, daß Deutschland viermal so viel.Mch ausführt, als nach Deutschland eingp führt wird,
Steuer Fleischladen
von David lerz ? No. 401 Süd Meridian Straße. S. O. Scke McCarly und Meridiaustr. DaS bege Fleisch! Vorzügliche Würüel Große Auswahl. Billige Preise. Aufrnerksarne BedieMZ. Wlu- anD Unterlage - Filz ! Zwei und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, Koblen-Theer, Dach.Farben. feuerdichter Asbeft-Filz, sicher gegen Mottm und Wanzen. s. C. 8MITHKH, (Nachlolgn vtn 9trnl SUZ I 100 tttü CtattilaubQt. c. pihgpahu's deutsche Buch - Handlung ! 7 Cüb Qlabamattr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Lücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schnsten. MozQVö K Solle ! Xaoo Boh, Gigtnthümn. Dat größte, schönste nd älteste derartige Lokal ta der Stadt. Die geräuraige und schön eingerichtete Halle sieht Vereinen, Loge nd privaten zur Vbhaltnug von fällen, Eouzerte nd Dersammlnngen unter liberale Vedin gea zur Verfugnug. k THEODORE L WM Office: Zier Uo.O FletSer 55 Cbatpt'C OIdü, xnchftunde: 9 lOnorgiBl. 1 4fta$ntütgl. 7 8 b,. CflBidigl on 10 11 Dorn, d 14 $t Xitm Csssa: Cit College vti Qtxzt Cte, relephou 848. 1848. 1887. B. Browning. R. C. Browning. Browning &on, Xptt((!o und klndler in Dron, hmlkattn, krztl Jnft?,nten. Landag,, lakwaaren, vürften. Htm wen, fetnen fartotnerien, ZoUtttintT ttttln, iwürien, garte flössen tc. ' V alte Vlatz. ' Apotheker Halle ! 7 ä? 9 Oft Qashtagton Strafe. Dr. O. G. Psass, 5Urzt, Onndcrzt Osburöslfer. Offlee: 4fi5 ladiecxi Asrom 69 ii 4 u i : nTii o i in ciu pachitts ur Z Itl t vhr. Utll M 7 Hl I E3. ET" SU6o 1S3. OshsnLg : 141 N. Alabama üt. eittdo 030. AnstreiHer - Arbeiten namentlich Kontrakte zum Anstreifen von H ä u fe r n avclm crnj'a Sjknfte cu5ßili5rt oon CAKL H0FHANIT, CZo. 124 QlQb Ott. 13" Preise rai&ig. Schöne nd gnte Urbeit vird garantirt. JpU scCn, 3Ci Cnjt tu vaitbaiiIA - imm ! c? 0otaa? cj OtU sik d!t l2rz:7.t und e:: Linu tut ßt. lioiilo, TioaoTurl Han czia Iottv., Notoraslio, Texcu3( Arlxcnirsn Colorado, NeTr Xleslco, rooota s California id. Das vahniett y den Okin n die Cte n find an, CtcU Die Ci2 h llt ttnuftt Verbesserung. 3 et et Zug hat Lchlafdkgn. yessagiere, ed nn, Zilltit nster Klasse ode eisranten.cille!e Verd durch ufere yassagier,5gi er? !ap befördert. Ob CU nun ein OiZet ,n ''.zten tzU fea. ei C;trrfiTz:lUIt ,der tr;tr tizt Cotit cifeubahubillete woll, kss Cit, oder schreiben CU ei . ! Dorinc sfift,t eMttft! aflct.Cf tnt. r:itflfXi Oalhmgt u z:ti . Hill. Cn'l CtLCtDCx 0.0.Q l it cm W'ZCW Ct. Cn'J TA
