Indiana Tribüne, Volume 10, Number 212, Indianapolis, Marion County, 21 April 1887 — Page 1

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O 1 1 1 1 1 u H i c n. Jnd.anavoli.21. April. Schi NlS Wetter, am Freitag Strichregen. Ein rebellischer Priester. Mercer, Pa , 21. April. Entgegen de Befehle des Bischofs hat sich Vater Donnelly auf eine VorlelungStour begeben und giebt seine Erfairungen alS Priester zu Besten. Politische Verhaftung. Qar i. 21.' April. Schaubele, ein französischer Spe,ialcommissäe wurde auf der Neile räch Ar durch die deutscht Polizei verhaftet. Er ist der antideut sche Agitation beschuldigt. Die Auf. regung in Niei) und Nancy ist grob Lcente ist in Folge de Vorfalle um 2 Prozent gefallen. bltovieüeö Die Frage der Sozialresorm ist die Lebensfrage der modernen Kultur. Der Staat ist es, welker die Funk tionchat, die Entwicklung der Freiheit, die Entwicklung de Menschengeschlechts zur Freiheit zu vollbringen. Lassalle. Wenn der Redakteur einer Zeitung einen Brief an eine andere Zeitung schreibt, und dann in seiner eigenen Zei tung jene Eorrespondenz citirt, so ist das, wie der Amerikaner sagt, sehr dünn. Der Zweck deS Staates ist der,daS menschliche Wesen zur positiven Entfal wng und fortschreitenden Entwicklung zu bringen, mit andern Worten, die mensch liche Bestimmung zum wirklichen Dasein zu gestalten; er ist die Erziehung und Entwicklung deS Menschengeschlechtes zur Freiheit. ' ' Lassalle. Die deutschen katholischen Seiftlichen Nenz JorkS haben dem dortigen Erzbischof ein Schreiben zugestellt, des Inhalt?, daß sie weder mit Henrv. George, noch mit Dr. MclIlynn, noch mit Sozia liömuS oder CommuniSmuS sympathi firen. DaS war seh? überflüssige Mühe und wußte man schon so wie so. Die sittliche Idee deS ArbeiterstandeS ist die, daß die ungehinderte und freie Bethätigung der individuellen Kräfte durch das Jndividium noch nicht ausreiche, sondern daß zu ihr in einem si tlich geordneten Gemeinwesen noch hinzutreten müssen: Die Solidarität der Jnteres sen, die Gemeinsamkeit und die Gegensei tigkeit der Entwicklung. Lassalle. Seien Sie also die soziale Partei die Sie nun doch einmal sind. auch offen und unumwunden ! Keinen politischen Umweg, sondern geradeaus ! Verlangen Sie mit dürren Worten citfe bessere Stellung in der Gesellschaft mate riell, geistig und sittlich besser als der sich selbst überlassene Verkehr und Ihre ununterstützten Anstrengungen in diesem Verkehr Ihnen je zu gewährm vermögen. Lassalle. Von Stund an wurden die Zutun gen zu einem ganz gemeinen ordinären Geldgeschäft. Wenn Jemand Geld verdienen will, so mag er Eotton fabriziren, oder Tuche, oder auf der Börse spielen. Aber daß man um schnöden Sewinnstev willen alle Brunnen deS VolkögeisteS vergifte und dem Volke den geistigen Tod täglich auS tausend Röhren kredenze eS ist das höchste Verbrechen, daS ich fasten kann ! Lassalle. Wenn die Arbeiterpartei auch noch keinen entscheidenden Sieg errungen hat. wenn sie sogar Niederlagen erlitten, so braucht man sich darüber nicht zu grämen. Dir Ideen einer neuen Zeit brechen sich nicht nur auf dem Wege des äußern Sie ges, sondern auch auf dem Wege bestän diger Niederlagen und Verfolgungen Bahn. Selbst' der Untergang ganzer Kulturepochen ist schon oft das Mittel & wefen, um neue und höhere Formen deS gesellschaftlichen Lebens aus den Trüm mern einer unhaltbaren Vergangenheit hervorgehen zu lassen. . JraYtnaOriYten. Kravall mit der Polizei. Montreal, Ean.. 20. April. Der Streik dir Fuhrleute hat heute früh eine lehr dedenkllche estalt anaensmen. Et, 300 der Slreiker faetten fich an

den Ställen an, wo die neuenLeute gerade

die Fuhrwerke herausnehmen wovtm, und griffen sie thätlich an. Eine starke Abtheilung Polizei erschien, und es er folgte nun eii erbittelt?s Handgemenge zvischen ihr und den Streitern. Die Letzteren setzten mit Steinen und Ziegeln den Polizisten sehr zu, bis diese endlich Vtrflärkung erhielten und die Streiker in die Flucht schlugen. Mehrere der Letzteren wurden schlimm vrrvundet und mußten nach dem Hospital gebracht wer den. A om Felde der Arbeit. New York. 20. April. Die Juve liere Tiffany & Eo. haben ihre Arbeitst benachrichtigt, daß alle Mitglieder vor. Arbeiterorganisationen entlassen seien. 120 von den 150 Arbeitern werden in Folae besten auöireten. Einige andere Silberfchinitde haben da? Mleiche gethan. ES geschieht dies. um die Wditing Mafc Co. zu unterstützen, deren Leute asstan den. weil 13 Nichtunionleule angestellt waren. Detroit. 20. April. Die Arbeite, von ff. P. ColllnS und John C. Sulli van & Co werden wabrscheinlich am Samstag die Arbeit einstellen, weil di dit'. Firmen nicht mehr den Union Preis bezahlen wollen. Eincinnati. 20 April Die ffirma Prvit r und Gamble will da? Profi?an theilSystem insühren. unk b it ihren Akbeitkri vcrzeschlaien. den Profit, der nach Abzug von S'Prszenl Zinsen, allen GeschästSkosten. Gehalten für die Eigm tlzümer u. s. m. übrig dlubt. im Berhätt'' niß u dem Kapital und den a lSdeiahl ten Löhnen zu lheilen. Die A,b,iter fca ben mit Taik. angenoknme und wi!in alle Versuche, die Beziehungun ,wiichen ihnen und den Fabrikbesitzern zu stören. entschieden zurück. (Natürlich, das ist ja die Hauptsache !) Wiebelsturm. Suffolk, Va., 20. April. Gestern Nacht wvröe diese Gegend von einem Cyklon heimgesucht, welcher sehr viel Un heil im Gefolge ha'te. DaS Hau? von Jobn W:ight, 6 Meilen nördlich von Sussalk. wurde völlig zertrümmert. Wright sowie seine Ga tn und ein gc visier James Luke, der sich ebenfalls im Hauie befand, wurden augenblicklich ge tödtet! Die junge Schwist r WrightS wurde schlimm verletz. DaS Sturmgebiet wa? .tva 100 JardS breit, und auf der ganzen Jläche wurde großer EigenthumSschzden'a , gerichtet. Eisenbahnunglück EvanSville. 20 April Auf der LouiSville. EvanSville und S. Louis Ei lenbahn ereigN't: stch h.-uk? M t'ag bei B rSeye. 15 Meilen vrn Hurtingbnrg. ein UglückSfall Ein m t Schwellen deladener ConstrultionSzug sahe von einem Frrchtzua gezogen eine Steizung hin auf. Der ConstrultionSzug löste stch los und lief mit ungeheurer Geschmindigke t die schiefe Ebene hinab. Einige Wagen entgleisten und die Folge dzvon war, daß drei Personen getödtet wurden Zwei wtrden vermißt und befinden fich wahr scheinlich unter den Trümmern. Ein Brief von Schnaube! . Chicago. 20. April. In der in London erscheinenden Zeitschrift Autonomie vom 9. April befindet stch fol gendeö Schreiben, bissen Akchtheit kaum anzuzveifeln ist: ' .Christiania. im März 1837. Werthe Genossen! . Nachdem ich Gelegenheit gifunden. Euer Organ, die .Autonomie, zu lesen und somit wieder mit Genoffm in Verbindung zu kommen, fühle ich mich ver anlagt, einige? über meine Beteiligung an der Haymark tAffzire vom i Mal v. I. in Chicago zu veröffentlichen. Die von dir Polizei gekauften Mein eidler wollen mich in der Alley gesehen baden, .wie mein Fr:und Spieö cine Zündschnur an der famosen Bombe er.l zündet habe, welche ich dann unter die Mordbuben der Chicagoer CitizenS Asto ciot'.on geworfen haben soll. In W ihr bt befand ich mich während der ganzen Vtriammlung auf dem alS Tribüne benutzten Wagen und, verlies denselben erst. alS die Polizei die Versammlung zu sprengen versuchte. AlS mir am andern Tag in der Werksta!t die Verhaftung meine? Schwager Schwab m?tzithei!t wurde, begab 'ich mich auf die Polizei, um denselben unter Bürgschaft auözubai len, waS mie jedoch verweigert wurde. Spät r wurde ich selbst von der Polizei auS der Arbeit geholt und vlrhört. jedoch wieder entlasten, und erst als ich den tobsüchtigen Blutdurst der Ordnunglbande sah. it welcher sie die Arrangeure der Versammlung verfolgte, hielt ich eS für gerathen, meine Persönlichkeit in Sicher heit zubringen. Ich kannte den Hab und die Schuftigkeit dieser Ordnungihelden zu gut. um vorauszusehen, daß sie vor sei ne Mittel zurückschrecken würden, um ihren BlutZurst zu beiriedigen. Die Pro

zeßkomödie Hot gezeigt, wie recht ich hotte. Würde ich jene Bombe wirklich geworfen haben, so hätte ich gewiß keine Ursache, mich besten zu schämen. Ich habe: jedoch nicht einmal daran gedacht. Die? für heute, mit Nächstem werde ich Euch meine Reiseerlebniffe mittheilen. Mit herzlichen Brudergrüßen Schnaube!!. Die Freunde Schnaube!!' sagen, daß derselbe bis zum Ende des ProzesteS stch an der Küste des stillen Ozeans aufgehal ten habe, dann nach Canton (C'.ina). von da nach Sidney (Australien).! später nach Bombay (Indien) gegangen sei und stch jetzt in Chnstiania (N-rwegen) Ufinde, wo er aus einem Häringöschiffe diene. Die New Yorker Gesangver eine haben ihren Trubel mit derPolizei. New York. 20. Apr. D.rFzlldtS New Parker Männerchor, welcher zeit meili ein mik einer Wi thschaft in Ver bindung stehendes Lokal gemiethet und dem die Polizei Gefongesübungen mit Klavieibegle t mg verboten hat. weil dieS nach den bestehendkn Gesten das Loial zu einem Conze,t!okale rraben würde, ist nicht vereinzelt geblieben. Um darüber zu berathen in welcher Weile diesem Vor . geben d r Polizei ein Ende gemackt werden könne, bä te der Quaet tt lllub .Süagktslg" auf gest n Votrnit lag eine Versammlung von Vertretern von Gesangvereinen auSgeschrieden und el fanden stch denn auch außer Mttgl'e dern deS .SSnairflug Delegaten fol genöer Gelaigveretne ein: Allemannia Quarte?tClub. Äpllo. Neu, Vork Lie dertafel, Sängerbund Rheingau. OrphkuS.Sängkrdund. Männergesangv?! ein Likdersreund, Hellste Sängerbund. Brauer Gesangverein uno Arbeiter. FolthildungSvirin. H.-rr Ch. Both nee. sen.. welcher als Plüstdent des Tängelflilg- zum Vokstizenden erwählt wurde, erklärte, hab man usanimenge kommen sei.-um üder-Mittel mb Wege zu berathen, wie der Willkür und Tyrannei der Polizei, welche ein Verbrechen darin erblickt, wenn ein Gesangverein in einer Wirthschaft seine Singstunden mit Pianodegleitung abhalte, am schnellsten em Ende gemacht werden könne, und forderte die Anwesenden aus, stch hierüber zu üukern. Herr Krl Kuhlmann dean traft?, die sämmtlichen deutschen Ge sangvereine zur Abhaltqng einer Massen vikla nmlung aufzufordern, in der man sein Recht fordern und die Uebergriffeder Polizei verdammen sollte. ES entspann fich eine längere Debatte, in welcher auch besprochen wurde, ob eS nicht am Ende zweckmäßiger fei, wenn man durchweinen Testfall ine gerichtliche Entscheidung her beisühren würde. Mai einiit? sich schlte&lich dahin, durch ZeitingSanfrus sämmtliche deutsche Ge'aigvereine New PorkS. gleichviel, ob dieselben schon von der obenerwahkten Poüjiimoßregel zu leiden hatten, oder nicht, aufzufordern, sich durch Delegaten in einer Vcrsam? lung vertreten zu lassen, welche am Sonn tag, den 24. d. M.. Vormittag 10 Ubr. in Link' Eastside Hall No. 202 Ost 56 Straße, abgehalten werden soll. In die ser Versammlung sollen Vorbereitungen sür eine abzuhaltende Mafferiversamm lung getroffen werden. Ver Qabet. Beider Rekruter.Auhebung. Berlin. 60, Ap'il. Bei der Rekru tenAuShebung in Züllichau. im Regie rungSbezirk Franksuit a. d. O.. griffen 40Lute 3 Gensdarmen, wilche medrere Verhafiete nach dem Gefängniß tranSpor tirten, mit einem wahren Steinhagel an. Die G'nSdarmen mack.t?n von ihren S-dießkraffen, Gebrauch und erschoff drei Angreifer, vermocht n aber nicht irgend welche Verhalt rngen vorzuneh men. Au dem Reichstag. Berlin. 20. Aprik. Heute wurde der Reichit tg wieder eröffnet Der eiste Akt war die formelle Mittheilung von dem Ableben de ReichttigSabgeordneten Kable von Straßburg. Dem Herkommen gemäß, erhoben stch die Mitglieder zu Ehren des verstorbenen College von ihren Sitzen. Ein von den Socialisten auSgegange ner und von Deutschfreistnnigen und CentrumSporteien unterstützter Antrag, daß die Regierung einen vollständigen Bericht über, die Wirkungen des kleinen Belagerungszustandes erstatten solle, wurde abgelehnt. ' Morgen wird im Reichst dieDelalte über Die Kirchenvorlage beginnen. Man steht derselben mit großrr Spannung ent gegen, obwohl nichts Ungewöhnliches zu erwarsen ist. Noch im Tode gefährlich. Wien, 20. April. DenWienerProfestoren und Lehrern ist die Theilnahme am Begrübniste des polnischen Dichter? KraSzewSki verboten worden.

Ehelicher Zwist. London. 21. April. Der Wiener Correspondent deö .Standard telegra pbirt. dab Königin Natalie von Skrbien stch von ihrem Manne giteennt habe und zui hrem Vater zurückgekehrt sei. Schuld daran ist die offenbare Untreue deS Kö nigs Milan und seine feindselige Siel lung gegen Rußland. Königin Natalie ist die Tochter des russischen Oberst Kechko. SchiffSnachriedten.

Angekommen in: Hamburg: .Wieland von New York. New York: .Westerland" von An'vkrpen. Philadelphia: .Pennsylvania von Artkvkrpen. Vom QuSland, Der Prinz-Regent von Bayern gehört zu den schlichtesten Er scheinungen auf der Münchener Straße. In dem einfachen, meist der Jagertracht sich, anpassenden Straßengewand kann Niemand, der die Persönlichkeit nicht kennt, den Träger so hoher Würden und so schwerer Bürden erkennen. Da er eignen sich . natürlich manch' köstliche Episoden. Jüngst sprach ein Soldat den Regenten an und fragte ihn nach dem Laden eines Bäckers. Dieser Tage ging der hohe Herr wieder im bürgerli chen Anzug durch die Ludwißstraße und hinter ihm ging der Oberst eines Jnfan terie Regiments. Dieser bemerkte, daß ein deö WegeS kommender Soldat feines Regiments den PrinRegenten zwar ansah, aber nicht grüßte, weshalb der Oberst durch Handbewegungen bemerk lich zu machen suchte, der Soldat solle Honneur machen. Der Soldat mißver stand aber diese Zeichen und hielt den Regenten mit den Worten an: Sie, blerbens ein Wenig stehen, der.. Herr Oberst möcht Ihnen was sagen !" . . - Die Ausweisung d e S Thierarzteö und eljässischeöe Abgeordne ten'Herrn Antoine in Metz wird von demselben, wie wir dem Deutschen Tageblatt" entnebmen, in dem Courier de Meurthe et de Moselle" selbst beschrieben. Darnach wurde der AusweisungS befet)l Herrn Antoine um 11 Uhr Abends in emem Cafee mit dem Bedeuten zugestellt, daß er um 12 Uhr 1 Min. NachtS abreisen muffe, falls er sich nach Frankreich begeben wolle. Um 11 Uhr Abends wurde Herr Antoine von drei Agenten nach seiner Behausung gebracht, welche ihm auf sein Versprechen, nicht zu entfliehen, gestatteten, allein in seine Wohnung einzutreten. Frau Antorne schlief. Man kann sich ihr Erwachm denken ; sie half ihrem Mann bei seinrn geringen Reisevorbereitungen, und 20 Minuten später war Herr Antoine zum Babnhof unterwegs, immer von den drei Agenten begleitet." Von Polizeibeam tea und Gendarmen wurde alsdann Herr Antoine bis zur ersten französischen Station Pagny begleitet. Herr Antoine hat sich nach Nancy begeben. Eine große Anzahl von Blättern bekundet, daß die verschiedenen Polizeimaßnahmen gegen Herrn Antoine demselben eine Bedeutung in den Augen Frankreichs und des Elsaß beigelegt haben, welche Herr Antoine früher nicht entfernt besaß. Ein Urtheil Stanley über die deutsch-ostafrikanische Gesell schaft. In einem vom 9. März an Bord des Dampfers Masuradatirten Brie fe an die Times" erwähnt Stanley, daß er auf der Reise von Aden nach Sansibar mit dem Grafen Pfeil von der deutschen ostafrikanischen Gesellschaft zu sammengetrossen sei. Von dem Coloni sationstalent jener Herren hat er keine hohe Meinung. Er glaubt, daß sie, an statt vereinzelte Leute nach weit ausein ander liegenden Plätzen des weiten oft afrikanischen Gebietes zu fchicken, bester thäten, sich in einem Küstenplatze oder in venigen in größerer Anzahl feftzw setzen, um von dort auS allmählich ihren Einfluß auszudehnen und wirklich nutz bringende Unternehmungen in'S Leben m rufen. Was bei dem bisherigen Ver fahren herauskomme, habe die Ermor dung Jühlke'S gezeigt. Wie diesem, könne es noch mehreren vereinzelt unter wilde Stämme geschickten Männern ge schehen. Solche Opfer seien ganz nutz loö. . Die achte Waare. . Wir haben sie in Flaschen zu 80 Cents per Flasche.

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