Indiana Tribüne, Volume 10, Number 211, Indianapolis, Marion County, 20 April 1887 — Page 2
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iSttMQH- 30 Snütona Tribüne. Erscheint FKglilZ und K onntags. f-llt2U3i ,Xrt3ftn kostet durch dn StlrnU IV Cistl fit Dachi , Hl Conita8l,Irillt-l CntlHtB4. f)t ivfamau 1 Csl. CX sA ngtI4t4t t BtBlSsftafrj V vtt Cait. Ofileet ISO O. Qarvlandür. JndMapoliZ, Ind., 20 April 1387. Landschwindel im Westen. Die kleine Stadt Ashland in WiZeon. sin, an der waldigen Küste des Lake Supeiior belegen, befand sich bis vor Kur zem in einem Zustande fieberhafter Auf r.egung. Von St. Paul und Minneapolis au war nämlich vor einiger Zeit sin Landboom" nach Ashland importirt worden, der bald einen Aufschwung nahm, an den früher kein Mensch in der Stadt geglaubt haben würde. Die Ge schichte verhielt sich so : Weiter westlich, und zwar zuerst in KansaS City, St. Paul nnd Diinneapo lis hatten sich Landspeculanten zusam mengethan,nm in kleineren Städten Leden in die Bude zu bringen" und durch An-und Verkauf von Bauplätzen glänzende Geschäfte zu machen. Die Speculanten zogen von Ort zu Ort und schlu gen in die Lärmtrompete, daß friedlichen Bürgern darob förmlich die Haare zu Berge stiegen. War der Play ausge nutzt und ausgefogen, dann zog die Bande veiter, um sich einen neuen Wir tungskreiS zu suchen. Ashland zählt gegenwärtig eine An !ahl hölzerner Geschäfts und Wohnhäu ser und ,st nicht besier und nicht schlechter, als Hunderte anderer Kleinstädte in der Nähe der großen Seen. Vielleicht wird es später als Verschiffungsplatz für Holz und Eisen einige Bedeulunz erringen, heute besitzt es eine solche noch nicht. Bauplätze in der Stadt und Farmen in der Umgegend waren billig zu haben, wie in allen kleinen westlichen Städten, die erst seit verhältnißmäßiz kurzer Zeit gegründet worden sind. Da wurde die Stadt auf einmal von Landagenten" überschwemmt, und es entstand eine sehr große Nachfrage nach Räumlichkeiten, die sich zu Geschäftsbureaus eignen könn ten. Plätze in Kaufläden nahe der Eingangsthüre, Parlors in Wohnhäu fern, Ecken in Hotels und Wirthschaften, ein Stück Raum in einem Skanngrink, ein Verschlag in einer Halle, Alles wurde zu hohen Preisen mit wahrem Heißhunger von den Fremden gemiethet, wenn eö Platz bot, um darin eine Office zu errichten. Die Bürger in der Stadt wurden dadurch ganz aufgeregt. Sie bekamen mehr Miethe für einen klei nen Raum, als sie früher gewagt haben würden, für ihr ganzes Besitz thum zu fordern. Als alle verfüg baren Räumlichkeiten in der Stadt inBeschlag genommen waren, singen die Agenten an. sich draußen vor der Stadt auf leeren Bauplätzen für eigenes Geld hölzerne Shanties" zu errichten, an denen bald ein großes Schild mit dem Namen des Eigenthümers prangte. So ließ einer der Agenten einen Haufen Bretter auf einen vorstädtischen Platz fahren, befestigte daran ein Brett mit der Ankündigung : Vier Stunden nach dem Eintreiben des ersten Nagels wird N. N. hier eine Grundeigenthums Agentur errichten", und in vier Stunden war seine Office" auch wirklich fertig. Vor Allem wurde in den Zeitungen weit und breit bekannt gemacht, daß der Landboom" die Stadt Ashland erreicht habe. In kurzer Zeit war. die Stadt mit Abenteurern angefüllt, die gekommen waren, um mit ihrem Gelde zu spe culiren. Es waren allein 80 Agenten. da. und tte hätten schon hingereicht, um in dem sonst so ruhigen Städtchen Leben zu erzeugen. Was Wunder, wenn die Bürger fast den Kopf verloren, als in kaum einer Woche mehr als 400 Fremde, alle mit Geld reichlich versehen, in der Stadt ihren zeitweiligen Wohnsitz auf schlugen. Elne wahre Wuth brach aus, Grundeigenthum zu kaufen, mochte es kosten, was es wollte. Es war nicht Ungewöhnliches, Fremde zu sehen, die soeben mit der Eisenbahn angelangt, auf dem Wege zum Hotel vor irgend einem Platz stehen blieben, sich nach dem Ei genthümer erkundigten und denselben turzwez fragten : Wie viel kostet diese? Platz?" Lautete die Antwort: Wenn Sie sofort kaufen: V300 für den Fuß bei 100 Fuk Front," dann hieß eS: ES gilt! Schreiben Sie eine Quittung aus über 5500 als erste An zahlung," und daZ Geschäft war ge macht. ' Man kann sich denken, daß Jeder mann, welcher Grundeigenthum besaß, seinen Preis dafür so hoch wie möglich schraubte. Dabei schürten die Agenten fortwährend das Feuer. Sie waren fest varon überzeugt." daß Ashland bald so groß wie Chicago, wo nicht wie New Iork sein würde. Es war erstaunlich, was Alles in Ashland gegründet werden sollre. Da hieß es, man werde große Hochöfen, Erzdocks, Kohlendocks, Eisen bahnen, Elevators, Locomotiv-Fabriken, Sägemühlen, Fabriken aller Art, Opern Häuser, zehnstöckige Blocks. Kirchen für je mindestens 32u0,000, Denkmäler für Grant und andere Helden, Akademien für Kunst und Wissenschaft, Waisenhäu ser, Irrenanstalten, Normalschulen, ein großes Zuchthaus, eine Soldaten -Hei' math, Viehhöfe und Schlachthäuser, BSrsengebäude, Banken u, s. v. bauen, und mic iedem neuen Plane nahm der Boom" neuen Aufschwung. Als fast I . ' 4. W zeder üoü Vooen rn ver raor uns in der Umgegend mit imaginären Hoch öfen, Kirchen, Banken oder zehnstöckigen Blocks aefüllt war, stellte sich die Noth. wkndi7eit heraus, etwaS Neues zu erfinden. Uederall taucvten vteuen aus, wo m Erdboden Eisen, Gold, Kupfer, Silber oder Blei stecken sollte, ja ein er Nuderlscher Gern behauptete ogar, m dem Gehölz in der Nähe der Penokee Ranze" ser eine riestae Quelle von via turaa Sekunden worden. Bald hatte f;6 eine Aktien Gesellschaft mit $500, 000 Stammcapital gebildet,, um den c?Atn nördlichen Tdeil deZ QizzW ;tV. vt
" rAhh ui tim hü iMb quellt" stieg reißend im Preise und wechselte manchmal ein Dutzend mal täglich seinen Besitzer. Wunderbare Geschichten wurden erzählt, wie manche Leute im Handumdrehen reich geworden seien. Dieser Mann hatte einen Platz für 81000 verkauft, der ihm vor einer Stunde 550 gekostet hatte. Jener hatte 825,000 für einen Bauplatz bekommen, für den er am Tage vorher nur $300 gegeben. Eine aus einem Stück Wald bestehende Farm", die vor einer Woche für $40,000 angekauft war, brachte einem Syndicat 5125,000 ein. Die Agenten nahmen für jeden Verkauf von vorneherein 5 Procent Commission, und verdienten dabei ein Heidengeld. Im Hypothekenamt war man Tag und Nacht beschäftigt, und dock kam es unter zehn Fällen kaum einmal vor, daß ein wirklicher Kauf abgeschlossen wurde. ES wurde einfach mir dem Lande gegami belt", wie mit Actien oder Weizen, nu'. noch viel wtlder und toller. In Ashland war kein Raum mehr, um alt die Fremden zu beherbergen. Sie schliefen auf dem Fußboden, in Scheunen oder Ställen, nur in ihre Decken gehüllt, und drängten sich zum Essen, wie daö Lieh. Zur Essenszeit bildeten sie förmlich LlNten und warteten draußen oft stundenlang, ehe sie einer. Platz! am Tische bekamen. Da auf einmal hieß es : der Boom" ist jetzt in Hurlev. und Sault St. Marie. Plötzlich war d:e Stadt wieder wie rw3 gestorben. Alles eilte nach Hurlev., und dort wiederholt sich jetzt dieselbe Ge schichte, wie in Ashland. Wer die Zeche für den Boom" zu bezahlen hat, das sind die Leute, welche zuletzt gekauft haben. Heut zu Tage ist Ashland wie der nur noch ein kleines, schläfriges Nest, und wird wohl nie etwas Anderes werden. Switzler Temperenzstisti5. Der Chef des statistischen Bureaus im Schatzamte, der berüchtigte Colonel - . . r ctr r- r tvitzier aus lmouri, yar oeiamuuaj schon vor langer Zeit angekündigt, daß er die vollständigste Statistik über den Verbrauch geistiger Getränke verössentli chen werde, welche die Welt je gesehen habe. Endlich ist nun das große Werk erschienen, aber es enthält fast nichts well er, als ganz willkürliche SchatzunF ., , 1. P X. l. aen. vwiyler yar ogenannie acyver ständige befragt, selbstverständlich alle Temperenzler, und diese Experten ha ben ihre mebr oder weniger unmatzqev liche ivleinung ausgesprochen, rotz alledem enibält selbst diese Arbeit vieles. was g eg e n die Prohibitionisten spricht. Während z. B. für die Jahre 1373 bis 1886 die Produktion aeaoyrener ü)e tränke die folgenden Zahlen zeigt : 10, 11, 13, 14, 1. 17, 18, 19, L0 Willis. nen Barrel, sind dieselben Zahlen für die Spirituosen Produktion : 56, 71, 90, 117, 105, 74, 75, 74, 80 Millionen Gallonen, ein Beweis, daß der Genuß leichterer Getränke den SchnapS ver drängt. Dies wird noch deutlicher, wenn wir den per capita Verbrauch vergleichen; der Consum per Kopf stellte sich in den Vergleichsjahren wie folgt : Gallonen. Tpirituolkn. Wn. Bier. 1940 ... 5i 0.9 1.3 1Ö70 2 07 0 3-' 5.30 180 1.Äö 0.60 8.26 15S5 1.2 0 33 10.14 188i 1. " 0 33 11.18 Die Temperenzler werden nun großes Gewicht darauf legen, meint der Wash ingtoner Correspondent der N. I. Staatsztg.", daß während jener Zeit der Gesammtverbrauch per Kopf von Spiritussen, Wein und Bier von 4.17 auf 12.62 Gallonen gestiegen ist ; in dieser Thatsache liegt aber doch nichts Er schreckendes, wenn man sieht, daß während der Zeit der Schnapsverbrauch per Kopf um die Hälfte abgenommen hat. Es werden jetzt per Kops 1.28 Gallonen mehr Bier getrunken, als im Jahre 1840, d. h. m's Praktische übersetzt, für zeden ..Drink" Schnaps, der jetzt weniger ge trunken wird, trinkt man 2j Glas Bier. Von Jntereffe sind die Angaben des Hrn. ff. N. Barrett, Redacteur des American Grocer", über Preise und Prosite im Kleinverkauf, obgleich sie in einem Schatzamtsbericht nichts zu thun haben. Diese Angaben sind natürlich zum allergrößten Theil auch nur Schätzungen, und wie weit die Experten darin aueeinandergehen, mag dadurch gezeigt werken, daß Herr Barrett den Durchschnittspreis, welchen der KleinVerkäufer für Whisky bezahlt, auf 82.25 per Gallone berechnet, während Herr Cook von der Firma Cook und Bern heimer, der größten Whisky-Firma des Landes, den Preis auf öl. 75 angiebt; das ist eine kleine Meinungsverschieden heit, welche im Gesammtresultat aber einen Unterschied von 37j Millionen Dollars im Jahr macht. Man sieht also, was derartige Schätzungen werth sind. In weiteren Berechnungen macht Herr Barrett unter anderem die Angabe, daß von den eingewanderten Frauen 90 Procent, von den eingeborenen 10 Pro cent geistige Getränke zu sich nehmen, eine Angabe, die rein willkürlich, und was die Temperenz-Gewchnheiten der Eingeborenm betrifft, einfach Blech ist. Die Zahlen, welche hier aus Hrn. Bar retts Berechnungen gegeben werden sollen, sind also mit großer Borsicht aufzunehmen. Er kommt zu dem Schluß, daß in den Ver. Staaten jährlich für Whisky 5337,500.000, für Bier 5304,852.683 und für Wein $3 4,782,686 ausgegeben werden. Im Ganzen wird die Getränke Bill auf 8700,000,000 berechnet (gegen 900 Millionen, welche gewöhnlich von den Temperenzlern als Getränkerechnung angegeben werden). Auf Grund von Annahmen, von welchen wir oben ein Beispiel gegeben, wird dann die trin kende" Bevölkerung auf 25 Procent der Gesammtbevölkerung berechnet, waö eine durchschnittliche Ausgabe für jeden Con sument von 845.90 im Jahre 1886 ergeben Würde. Dieser Durchschnitt ist in den letzten Jahren kleiner geworden; diese wie andere Fortschritte schreibt Herr Barret, der, wie die meisten Experten deS Herrn Switzler, auch Temperenzler ist, der Temperenz-Agitation" zu. ,,Um den Händlern gerecht zu werden", giebt Herr Barret dann den Verdienst derselben auf 133z Procent an. Recht nett macht sich in einem ofsiciellen Dokument auch der folgende Satz des Herrn Barrett. .Viel h c erklärt die) (di: cx;l:x Qir::::r.r
i. itlilhlilettZbletü'rchtilllchepottlijchMcyt) ' . , t .i.... i:Xi..i.b cv..li...frM t iveicye ginier ceniynttfo'o""!!" schanzt ist und regt die Frage an, warum , Teetotaler, Prohibitionisten und alle 0 I ßtn alkobolilcbe Getränke kämvfende In, teressen willenS sind, daß König Alkohol einen so großen Tbeil der Regierungs ausgaben bezahlen soll. Wir alle ziehen Vortheile aus den Contributionen, wel che das SchnapS-Jnteresse in der Form von Steuern der Regierung zahlt !" Man könnte noch viele Auszüge aus die ser letzten Leistung deS statistischen Bu reaus des Schatzamts machen, da dies aber weniger instruktiv als amüsant wäre, wollen wir damit schließen, da 5err Varrett berechnet, es werde in den 35er. Staaten 51 für Schnaps auf 812.55 für sonstige Bedursnisie ausgeaeben, und iu diesem Scbluk kommt er auf Grund der Angabe, daß 20$ Predi ger in New Jersey ,m letzten Jahre em Durchschnittsgehalt von 5362 erhielten. Und das nennt Herr Switzler Statistik! Am bemerkend werthensten ist es, daß Switzler in seinem Berichte auch nicht eine einzige Angabe über die h irt b s ch a f t l i ch e Bedeutung des Handels mit berauschenden Getränken macht. Er sagt kein Wort über das in Brauerei en und Brennereien angelegte Capital, über die Arbeitslöhne, die in diesen Be trieben zur Auszahlung gelangen, über den Werth des zur Verwendung kommen den Getreides u. s. w. Offenbar will er den Prohibitionisten zu Liebe, den Eindruck erwecken, als ob in den'Ver. Staaten $700,000,000 jährlich einfach versoffen würden. Im Schatzamte soll man über den Bericht nicht sehr erbaut sein, und eS heißt sogar, daß Switzler entlassen werden wird. Letzteres bleibt natürlich abzuwarten. .artosseln in rtka. Nur ein geringer Theil deS Gesammt. gebietS der Ber. Staaten ist zum lohnen den Anbau der gewöhnlichen Kartoffeln geeignet. Es tjr allerdings richtig, daß man sie in jedem Staat und in jedem Territorium pflanzen kann, doch ist ihr Ertrag in manchen Gegenden nur sehr gering oder sie sind von sehr schlechter Beschaffenheit. Die reichsten Kartoffel ernten gewinnt man im nordwestlichen Thüle von Maine und die geringsten im südwestlichen Texas. Gute Kartoffeln werden sonst in allen Staaten sowie in den Territorien, gezogen, welche an Ca nada grenzen. Ueberall bilden die Kartoffeln ein lohnendes Product, wo eS nicht an Gelegenheit fehlt, sie auf den Biarkt zu bringen. In AroostookCounty in Maine werden nicht selten von ci nem Acker Land 500 Bushel Kartoffel gewonnen. Dabei sind diese Kartoffeln von so ausgezeichneter Beschaffenheit, daß sie im Markte Höhe Preise bringen, als alle anderen. Die besten Spätkartoffeln, welche auf den Markt kommen, liefert das im nördlichen Theile des Michigan Sees liegende Beaver Island. In ho hen nördlichen Breiten empfiehlt es sich, die Kartoffeln bereits im Herbst zu pflan zen und sie in der Erde zu lagen, bis sie m nächsten Frühjahr zu keimen begin nen. Auf den" Inseln in den großen Seen z. B. fällt gewöhnlich viel Schnee, ehe noch der erste tüchtige Winterfrost eintritt, und die Kartoffeln bleiben unter der warmen Schneedecke den ganzen Winter lang, bis Frühlingswetter ein tritt. Ausgezeichnete Frühkartoffeln werden in fast allen Südstaaten gezogen, eS hält jedoch sehr schwer, sie längere Zeit aufzubewahren, ohne daß sie in Fäulniß gerathen. Pflanzt man sie sehr früh im Frühjahr, dann werden sie gewöhnlich bereits im Anfang des Sommers reif. Werden sie um diese Zeit gegraben, dann halten sie sich nicht lange ; läßt man sie bis zum Herbst in dem Boden, dann fangen sie an zu keimen, schießen neue Sprossen und werden in Folge deffen für den Tafelgebrauch untauglich. In einzelnen Fällen kann man wohl auch inr Süden Späikartoffeln ziehen, doch gedeiven sie nur bei außergewöhnlich günstigem Wetter. Gegenden, in wel eben in der Regel im Sommer große Dürre herrscht, sind?ür den Anbau von Kartoffeln fast vollständig ungeeignet. Die Pflanzen verlangen zu ihrem Gedei hen feuchtes Wetter und eine möglichst gleichmäßige Temperatur. Wird ihr Wachsthum durch Dürre oder zu heißes Wetter unterbrochen, dann liefern sie auch nicht die erwartete Anzahl Knollen. Je schneller die Kartoffelpflanzen wach sen können, desto besier geräth die Ernte sowohl der Menge als auch der Güte nach. Das größte Ertragniß wird ge' Wonnen, wo die Zeit des Wachsthums nur eine kurze ist, wie z. B. in den nördlichen Breitegraden, oder wo daS Klima kühl und feucht bleibt, bis die Zeit der Ernte angebrochen ist. Für den Markt empfehlen sich Spät kartoffeln besser, als Frühkartoffeln. Bor einigen Jahren brachten im Norden gezogene Frühkartoffeln sehr gute Preise, dies ist jedoch nicht mehr der Fall. In jeder bedeutenderen Stadt, die mit den Süden in Eisenbahnverbindung steht, findet man jetzt im FrühjahA Kartoffeln, die in Florida oder Louisiana fowie den anderen Südstae.ten gereift find, ehe man in den Nordstaaten kaum mit dem Pflanzen der Frucht fettig geworden ist. Auch sind die im Süden im Freien ge zogenen Frühkartoflelnjet so billig, daß es im Norden für die Gärtner u. f. w. nicht lohnt, mit den Preisen für diese! ben zu concurriren. Frühkartoffeln halten sich nicht gut im Winter, und man pflegt daher nur so viel von ihnen zurückbehalten, als man ! im Frühjahr zur Aussaat gebraucht. Kartoffeln, welche im Oktober reif und ordentlich aufbewahrt werden, halten sich gewöhnlich den Winter über anZ vorzüglich. Die Badische Lande Zeitung" berichtet : Passanten fanden in einer der letzten Nächte in der Kaiser ! straße ein vermuthlich auf dem Heim Wege zusammengesunkenes Mädcben in besterer Kleidung bewußtlos aus dem Gehwege liegen; dasselbe zeigte eine ganz bläuliche Gesichtsfarbe, und ' ein hinzugekommener Militärarzt stellte fest, daß man es hier mit einem Opfer des unsinnigen SchnürenS zu thun habe. Als der Arzt der Unglücklichen die ath:mraubende Kleidung gelockert hatte, brach dieselbe dennoch ohne Bewußtsein von neuem zusammen. ZI?an bracht: siz t jP,f wmt9W1 im . . ..
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ÄjÄJnlsnd'e. , Nach dem neuen Verkäs sungZ.Amendement in Michigan, wel ches bei der kürzlichen Wahl mit großer Mehrheit angenommen wurde, wird das JahreSgehalt des StaatSgouverneurs, welches bisher nur L1000 betrug, auf S5000 und das des Staats - SchatzmeisterS und StaatS'Schulsuperintendenten auf S2500 erhöht. Für diese GehaltS Verbesserung war eS wirklich die höchste Zeit. Da Unterhaus der Staats legiölatur von Illinois hat eine Bill angenommen, welche bestimmt, daß Aus, länder, welche Grundeigenthum im Staate besitzen, dasselbe innerhalb drei Jahre, nachdem sie emen Besitztitel dafür erhalten, verkaufen müffen. Entsprechen sie dieser Bestimmung nicht, dann soll daS Grundeigenthum an den Staat zu rückfallen. Es ist noch nicht gewiß, oh auch der Senat die Bill annehmen wird. Die Nachricht, die Staats aesetzgebung PennsylvanienS habe ei Gesetz angenommen, wonach Hinrichtuw gen künftig durch Elektricität vollzogen werden sollen, hat sich als imhümlich herausgestellt. Ein derartiger Gesetzentwurf ist allerdings eingebracht wo?' den, sowie auch ein anderer, der die Ein führung der Guillotine anstatt des Gal gmS zum Zweck hatte, aber keiner von beiden hat die nöthige Unterstützung ge funden. So behält also Pennsylvanien noch den Galgen. Eine seltsame Ueb errasch un g wurde Herrn George Van Pelt zu Theil, als er neulich Abends in Stapleton N. I. sich auf dem Nachhausewege befand. Eine große Bisamratte sprang ihm näm lich auf die Schulter. Anfänglich glaubte er, eS fei eine Katze, bald aber wurde er feines Irrthums gewahr, als das Thier seine Füße ihm um den Hals schlang und den Versuch machte, ihn in'S Gesicht zu beißen. ES gelang dem Angegriffenen nur mit Mühe, daS Thier zu erwürgen. ES war 15 j Zoll lang und wog 7 Pfund. In New York ist ein Nest jener frechen Schwindler ausgenom men worden, welche auf die Habgier und die Schlechtigkeit der Menschen speculiren, indem sie ankündigen, daß sie für wenige Dollars ganze Berge trefflich nachgemachter Banknoten liefern wol len. Statt dieser liefern sie den Vetto. aenen bekanntlich Backsteine, Papier schniZel u. f. w. Das Nest befand sich in der West 47. Straße, gerade gegenüber einer Polizeistation, und vier der Bande, Joseph Little, W. I. Brown, George Leeson und George PlottS, wurden dabei abgefaßt, wie sie gerade Schnitzel und Ziegelsteine nach allen Himmelsgegen den verpackten. Auch erbeutete die Po lizei L2000 in gutem G?i. . DaS neueWiScoiisiner Wild schutz-Gefetz bestimmt die Anstellung von vier gamkeepra" im Staate, d. h. der Staat soll in vier Districte getheilt und ihrer Aufsicht unterstellt werden. Die Anstellung bringt 600 Gehalt und 8250 für Ausgaben ein, wobei jeder die ser vier Beamten berechtigt ist, Gehilfen anzustellen, welche Constablergebühren beziehen sollen. Das Amt verlangt Leu te, die bereit und körperlich im Stande sind," wochenlang im Freien zu campiren undtagelang mit naffen Kleidern umherzulaufen, ferner müssen sie jeden Schlupfwinkel der Enten kennen, über den Strich" derselben unterrichtet sein und sich bereit finden lassen, aus einem Hinterhalt von Wilddieben angeschossen zu werden. In der Supreme Curt des Bezirks Columbia in Virginien kam es dieser Tage trotz der Würde des Gerichts saales zu einer Prügelei. Seit einigen Tagen war ein Proceß im Gange,den ein gewisser James M. Kell um den Besitz feines Kindes eingeleitet hatte, das sich bisher unter der Aufsicht seiner Großmutter befand. Als beim Schluß des Processe? Richter Hagner das Zimmer auf einige Minuten verlassen hatte, geriethen Advokat I. Ambler Smith, der Anwalt für das Kind, und ein Mann Namens Alderich, welcher als Zeuge für Kellgedient hatte, handgreiflich an ein ander. Ursache der Hauerei war die, daß Advocat Smith seinen Gegner in frecher Advocatenweise als einen über führten Verbrecher bezeichnet hatte. Die Gerichtsdiener schritten sofort ein, trenn ten die beiden Streitenden, ehe sie ernst lich verletzt waren, und stellten die Ord nung wieder her. Ambler Smith war früher Congreßmitglied von Virginien. In New York starb diese: Tage in einem Logirhause unter eigen thümlichen Umständen ein Mann, der seinen Namnt als Primrose I. Hopping in'S Fremdenbuch eingetragen hatte. Die Leichenschau ergab, daß der Mann buchstäblich HungerS gestorben war. Auf einem bei der Leiche vorgefundenen, mit Bleistift geschriebenen und an Jennie Haley, No. 44 Siebente Ave." adressirten Zettel stand, daß er Jennie zum Sterben geliebt und daß sie ihn durch ihre Untreue in'S Verderben ge stürzt habe. Sein ganze? Vermögen be stehe nur aus 10 Cents, und er sei deS Lebenö völlig überdrüssig. Später er fuhr man über den Verstorbenen Nähe res. Er war der Sohn eines, reichen Kaufmannes in San Francisco, hatte sich in eine Bänkelsängerin verliebt, war mit ihr durchgebrannt und in Folge dessen von seinem Vater verstoßen wor den. Als die Bänkelsängerin sah, daß ihr Anbeter kein Geld mehr hatte, ließ sie ihn einfach sitzen und zog allein wei ter ihrer Wege. ' AuS Verzweiflung darüber ergab sich Hopping dem Trunke, welcher mit der Zeit fein ganzes System untergrub und ihn schließlich den Tode in die Arme führte. In der Superior Court zu Augusta in Maine gelangte ein Fall zur Verhandlung, der insofern von Wichtig keit ,st, als es dabei auf die Frage an kommt, ob das Staatsgesetz, welches den Verkauf von Spirituosen verbietet, ge gen die Bundesgesetze verstoße. . Unter Anderem enthält das Gesetz die Bestim mung, daß die Bezahlung einer Retail Jnlandsteuer seitens eines Bewohners des Staates als prima faeBeveiS für die Verletzung des Gesetze? zu be trachten und der Betreffende ohne Wei tereö zu bestrafen sei. Ein gewisser R. C. Hall hatte sich wegen einer Ge setzeS. Verletzung" in obigem Sinne zu verantworten, und d:r HilfZsteuerccllecK tor lurphy wurde auf den Zeuenst.d t 4Mr . f.Apr vp i.. j .i j i. w.-. j
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m Stiüel leiten Ui ttrigetittgttri bet. nommen zü werden. Murphy weigerte sich, irgend welche Aussagen in dieser Beziehung zu machen und zwar begründete er die Weigerung damit, daß eine derartige Aussage möglicherweise eine Verringerung der Collectivsten in seinem Districte zur Folge haben würde, und daß er zudem von dem Collector Redman angewiesen worden sei, die bezügliche Frage nicht zu beantworten. Richter Whlterous. rrdnete hierauf die Verhaf tung d ö gm an wegen Mißachtung des Gecichis ; später wurde diese Verfü gung jedoch vorläufig rückgängig ge macht, um Murphy Gelegenheit zu ge ben, eventuell von Vundeskreisrichter ! Webb in Portland einen HabeasCor . puS Befehl zu erwirken. Darauf tele graphirte der Collector Redman dem Richter Whitehouse, daß Murphy in Ge mäßheit seiner, Redmans, sowie deS Jn landsteuercollectorS Instruktionen gehan i oelt habe; er ersuche demzufolge den Richter, den Murphy zu entlassen. Die sem Gesuche wurde nicht entsprochen und die weiteren Verhandlungen des Falles -ur- en vertaat. Sem VuSlauv. Mitte Juli 1886 würd, bekanntlich der deutsche Schutzbürger Sherif Abdalla zu Lamu von Söldnern deS Sultans Sejid Bargasch aufgehoben und unter argen Mißhandlungen fortge schleppt. Gustav Denhard hatte eine Belohnung von 1000 M. ausgesetzt, wenn ihm Jemand verläßliche Mitthei lungen über den Sherif bringen könnte. Mit Hilfe dieser Belohnung sind folgende Thatsachen festgestellt worden: Nach seiner Vergewaltigung wurde Sheriff Abdalla am Movgen des 1.5. Juli v. I., von Lamu nach dem Festlande an der Mandabucht gebracht in die Nähe eine? Urwaldes beim Orte Temve, welcher un geführ auf der Höhe von Nasini bei Paz za liegt ; dort wnrde er von Muhamed den Feraje und einem Sansibar.Söld ner bewacht. Der an Armen und Fü ßen schwer verwundete Mann wurde dort ohne jeden Verband im Dickicht un tergebracht und allen Unbilden der Mit terung ausgesetzt; er lag unter freiem Himn-el, nicht etwa in einer Hütte. An jener Stelle ist er systematisch zu Tode gehungert worden; man gab ihm täglich nur eine halbe Kokosnußschale unenthülsten Mais und in den ersten Taaen ebenso viel Wasser. Andere Nahrung erhielt er nicht, ebensowenig wurden seine Wunden verbunden oder ihm irgend eine Hilfe zu Theil. Sein Zustand verschlimmerte sich natürlich rasch, schon nach wenigen Tagen war er nicht mehr im Stande, Speise und Trank zu sich zu nehmen, feine Wächter aber reichten ihm Nahrungsmittel nicht bin, fondern weideten sich an seinen Qualen. Seine Körperschwäche machte es ihm fer ne? unmöglich, sich der Fliegen und an deren GethiereS zu erwehren, sie setzten sich in die Wunden, in Nase, Augen, Ohren und legten Eiter hinein. Die schlimmsten Peiniger aber waren die großen Ameisen (von Fingergliedlänge); anfangs kamen sie einzeln an, bald aber ergossen sie sich in Schaaren über ihn. und haben ihn förmlich bei leben digem Leibe aufgefressen. So ist der unerschrockene deutsche Schutz bürger nur deshalb zu Tode gemartert worden, weil er sich untersing, den Deutschen dort Dienste zu erweisen. Der Wali von Lamu ist allerdings, da der Alles leugnende Sejid . Bargasch nicht ganz ausweichen konnte, abgesetzt und in Ketten gelegt worden, auch hat der Sul tan von Sansibar, der Wittwe deS SherifS eine Entschädigung von etwa 30,000 M. zahlen müssen, doch die Mörder laufen frei und ungestraft im Lande umher. Wie ein Idyll in der von dem Revanchegedanken noch immer tief aufgewühlten öffentlichen Meinung Frankreichs nimmt sich folgende kleine G:schichte aus, die ein Wiener Blatt er zählt: Am 20. März kam ein Bäuer lein. Namens Bonifel, in die deutscht Botschaft in Paris nnd sagte der Die neifchaft, er habe dem Herrn Gesandten etwas für den deutschen Kaiser zu über geben. Man ließ den Mann vor, und dieser überreichte mit einer linkischen Verbeugung dem Botschafter ein großeö Kouvert, indem er sagte, dasselbe ent, balte sein Geburtstagsgeschenk für den greisen Monarchen. Selbst ein Diplo mat darf in solchem Falle Neugierde zei gen, und auch der Botschafter meinte da her zu dem Bäuerlein : Lieber Freund, wenn ich die Besorgung übernehmen soll, müßt Ihr mir auch sagen, was daSKou vert enthält." Bonifel richtete sich stolz auf und sagte: Warum denn nicht, eS ist kein Geheimniß, ich habe dem alten Herrn zu seinem Feste meine Verzeihung für den Krieg von 1870 geschickt." Lieb' Vaterland, kannst ruhig sein ! Seitens deS preußischen KriegsministermmS wird im Reichsan zeiger" ein Preisausschreiben zur Her stellung einer Feldflasche für die Armee veröffentlicht. Die Betheiligung steht Jedermann ftei. An Preisen werden ausgeworfen ein erster Preis von 1000 Mk. und ein zweiter von 500 Mk. Die Feldflasche soll j Liter Flüssigkeit fassen, zur Aufnahme beißen und kalten Ge ttänks geeignet sein und den Ursprung liehen Wärmegrad desselben möglichst festhalten. Die Feldflasche muß gezen Stoß und Schlag möglichst unempsind lich und leicht zu reinigen sein. Der Verschluß der Flasche muß einfach und dauerhaft sein. Die Flasche soll mittelst Karabinerhakens an einem am Brodbeu tel befindlichen Ring getragen werden. Namhafte Gewichtserleichteruna im Ver gleich zur gegenwärtigen Feldflasche ist unerläßliche Bedingung. Ein Trink becher kann mit der Flasche verbunden sein. Die zur Bewerbung bestimmten Novelle müssen bis zum 31. December d. I., 3 Uhr Nachmittags, bei dem Kriegsministerium, Bekleidungö.Abthei lung, kostenfrei eingehen. AuS Constantinovel wird gemeldet, daß die Beziehungen zwischen Rußland und der Türkei eine Abkühlung erfahren t)aben. ES hängt dieS aller Wahrscheinlichkeit nach damit zusammen, daß die Pforte sich weigerte, dem Wun sche Rußlands gemäß in Ostrumelien einzurücken. Der Sultan hatte leicht durchschaut, daß Rußland, indem es die sen Rath gab, nur Rußland) Interessen, zitl ct:r die d:r Tür?:i in V.zz
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