Indiana Tribüne, Volume 10, Number 209, Indianapolis, Marion County, 18 April 1887 — Page 2

xtjvjim mmev Zndiana Tribüne. Erscheint FägticZ und Sonntags. SUti!i4i .Xitat toHel durch Stifts 1 CmxlpiiDo$t, M Sonntag .riH in, b CiU x DflQl. riU ,sai 1 Sftttl. V injtfSWtt Ib Botisi4Ix W 5t Jahr. Office ISO ci7arvlandNr. J7M2poliZ, Ind., 18 April 1887. Leben in Mexico. Fährt man von Norden her nach Mexico hinein, dann gewinnt man den Einviuck, als ob vie ganze Hochebene, welche sich durch die Staaten Chihuahua, Durango und Zacatecas erstreckt, rnchts weiter ist, als eine öde Wüste. Meilen weit erstreckt sich der unfruchtbare, dürre Felsboden, bis . an den Fuß der fer nen Berge, welche daS Plareau umschließen. Von Pflanzen sieht man nur hier und da einige kümmerliche Salbei büsche und riesige Cacteen. die wie Bäume in die Höhe ragen. Die Ginge borenen Mericos sind der Ansicht, daß auf einem Boden, wo der CactuS wächst, sonst nichts weiter gedeiht, und in die sem Falle ist man entschieden geneigt, ihnen Recht zu geben. , ' Etwa nordwestlich von der Stadt Merico liegt das Celaya Thal, welches bei einer Länge von 80 Meilen 1 Mei len breit ist. Diese Thal ist durch seine Fruchtbarkeit berühmt. Ei ist von allen leiten durch hohe Berge gegen den Einftuß der kalten Winde geschützt und wird von einem großen Strom durchschnitten. In dem Tbale ist jeder Fleck Erde angebaut und liefert jedes Jahr zwei bis drei Ernten. Die Sommermonate bilden die Regenzeit, während im Win ter gewöhnlich große Dürre herrscht. Kurz nach der Regenzeit ist jedenfalls eine ergiebige Ernte sicher; einige Mo nate später kann eine zweite, ebenso er tragliche Ernte gewonnen werden, doch ist eS manchmal bereits nothwendig, ihr durch künstliche Bewässerung nachzuhelfen. Wo das Land besonders günstig belegen ist, kann man auch noch auf eine dritte gute Ernte hoffen, doch muß bei ibr entschieden durch künstliche Bewässe rung nachgeholfen werden. Es sind zu diesem Zwecke umfangreiche Wafferlei tungen eingerichtet worden, und jeden Morgen begeben sich die Arbeiter in aller Frühe an die Schleusen, um das Wasser auf die Felder ;u leiten. Das dadurch erhielte Wachsthum ist geradezu wunder rar. Vor sechs Jahren, ehe noch die meri canische 'Rational-Eisenbahn gebaut war, wurde im Thale Getreide nur für den einheimischen Gebrauch angebaut. Seitber ist es jedoch anders geworden. Die Eisenbabn bat den Farmern Gelegenheit geboten, ihre Producte besser, zu verwerthen, und in diesem Jahr ist eine so ungebeure Ernte enielt worden, daß es factisch nicht möglich ist, sie ganz zu verkaufen, obgleich der Weizen nur noch ein Drittel des früheren Preises kostet. Ein neuer Markt ist soeben in Auca tan gefunden, und mehrere große Ladüngen Getreide sind dorthin versandt und vortbeilhast verkaust worden. Die Schisse werden in Vera Cruz beladen. bringen das Getreide nach Progeso und kommen mit Salz zurück, wel cbes in den grrßen Minengegenden um Vacbuca herum Verwendung sindet. Früher wurde ?)ucatan von New Aork - ous Mlt Getreide versehen, doch hat es zedt in Mexico eine nähere Bezugsquelle gefunden. Troyalledem herrscht im (?elayaThal .kein Glück. Es ist der ewige Kampf zwischen Armen und Reichen, welcher den Fluch der paradiesischen Gegend bildet. Das ganze Land gehört einigen wenigen Neichen, für die Tausende der armen Peons um einen Tagelohn ar beiten müssen, der ihnen kaum das nackte " 2tltn sickert. Der ganze Lohn besteht aus 1$ bis 3 Reales,' durchschnittlich je doch nur 2 Neales, ungefähr 20 Cents, per Tag ! Frauen, V!ädchen. Kinder, Alle?, waS Hände hat, muß auf's Feld, um für die Neichen zu arbeiten, die m ihren kühlen und schattigen Palästen den feinsten Ge nüssen des Lebens fröhnen. , . Mann und LUeib. ' Vor der British Iloyal Institu tion" zu London Hielt kürzlich der eng lisch e Profesior G. I. Romanes einen interessanten ortrag über die geistigen Unterschiede zwischen Mann und Weib. Wäre es die Absicht deS gelehrten Pro fessors gewesen, sich die Abneigung oder ' aar den Han des wetbuchen Geschlechtes . zuzuziehen, so hätte ' er sich für seinen Ätotd kaum einen dankbareren Gegen stand aussuchen können. Er begann mit der Erklärung, daß das weibliche Gehirn :m Durchschnitt vütu Unzen we . niger wiege, als dasjenige deS Mannes. Zu dieser allerdings längst bekannten Thatsache fügte er dann noch die Bemerkung hinzu, daß das kleinere Gehirn der Frau obendrein :n einem viel höheren Grade von Leidenschaften und Gefühlen beweat und controllut werde, als das jenize deS Mannes. Frauen, so sagte er, zeigen gewöhnlich große Willensstär ke, doch erschöpft sie sich bald in heftigen Anfällen und Erregungen und beherrscht - stetig weder ihre Handlungen, noch ihre Worte. Die Willenskraft der Frau be sitzt einen launischen Eharacter und ent bebrt der geistigen Beherrschung. Im Anfang des menschlichen Lebens scheinen die Knaben geistig unter den Mädchen zu stehen. Letztere lernen in der Regel eher gehen, sprechen und lesen. als die Knaben. Auch können sie sich viel eher für das gewöhnliche Leben nützlich machen. Sobald jedoch das Lebensalter der Reife erreicht ist, beginnt das männliche Geschlecht vor dem weiblichen einen Borsprung zu gewinnen. Es ist fester in seinen Entschlüssen, kla xtx in seinen Ideen und gibt sich seinem Ziele, mit größerer Energie hin. .Mäd chen lernen schneller lesen, als Knaben, und ihr Aegrisssvermögen scheint mehr entwickelt zu sein, so daß sie die ni

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gatyaarcet v. itgenö einim WliiensMigi gründliche1 Kenntnisse erlangen. DaS weibliche Geschlecht lernt ferner sehr leicht, was Andere gethan ha ben, es ist aber äußerst selten im Stande, etwas wirklich Originelles, bisher noch nicht Dagewesenes zu leisten. Mädchen lernen bald singen und bringen es auch bald fertig, verschiedene Musikinstrumente zu spielen, aber sie bringen eS nie dazu, als Componistinnen sich einen Ruf zu erwerben. Sie können Erzählungen und Romane schreiben, aber auch auf dem Gebiete der Belletristik liefern sie nichts Originelles. Sie wagen sich auf kein literarisches Gebiet, wenn dasselbe nicht schon vorher von Männern geebnet und geklärt worden ist. Auch auf dem Geome ver iLinnoungen neyen o:e brauen weit hinter den Männern zurück. Hätte sich die Menschheit auf den Erfin , - l 't f r m r . dungsgetjt ves weivucyen iLezcylecvts allem vertagen munen, o uance es mii ihrem fforlschritt bis auf den heutigen Tag noch herilich schlecht. Prosenor Romanes entschuldigte sich am Schlüsse seines Vertrages wegen der vielen unangenehmen Wahrheiten, die er dem weiblichen Geschlechte habe ma chen müssen, erwäbnte aber zugleich, daß die Schuld an der geistigen Schwäche des weiblichen Geschlechts theilweise vielleicht auch nur eine Folge der schlechteren Erziehung sei, die man den m i . , r grauen sogar in oen clvtltstrtesten zan dern der Erde angedelhen lasse. Die Entschuldigung mag vielleicht für Europa zutreffend sein, gewiß aber ist sie es nicht für die Ver. Staaten. Es ist eine bekannte Wabrnehmung, die man hter jeden Tag machen kann, daß das weib liche Geschlecht vier zu Lande eme viel sorgfältigere Schulbildung erhält, als das männliche, ohne dasselbe trotzalledem in den oben angeführten Punkten zu übertrenen. Wirthschaftlicher Aufschwung. ,,-öradstreetS" hat wieder eine Unter suchung über den Stand der Arbeiter Verhältnisse angestellt, welche nicht ohne Interesse für unsere Leser sem wird. Dreitausend Correspondenten in verschie denen Theilen des Landes haven dazu Daten geliefert. Es handelt sich um einen Vergleich der Zahl der Arbeiter, die jetzt und vor zwei Jahren beschäftigt wurden und um die Löhne und die Ar beitszeit derselben. Das Jahr 1885 bildete ungefähr den Wendepunkt in der Crisis, welche von 1831. an immer schär fer wurde und so groe Arbeiter-Entlas-jungen zur Folge hatte, daß Wrigbt vom nationalen statistischen Arbkitsbureau die Beschäftigungslosen auf eine volle Million berechnete. Nach BradstreetS" wären m dem Gebiet, auf welches sich die Untersuchung erstreckte, beschäftigt gewesen : im Cen suS-Jahre: 1,260,000, im Januar 1835 1,462,000, im März 1887 1.857,000 Arbeiter. Die haupljächliche Zunahme kommt auf 33 Städte, und sind die betrefsenden Zahlen wie folgt: 992,000 1,146,0001,450,000. In den Bau gewerken speciell: 140,000 150,000 210,000 somit eine enorme Zunahme innerhalb der letzten zwei Jahre ; in der Kohlen Industrie in Pennsylvanien, Maryland, Virginien und Ohiv 123,000 155,000 - 167,000. Das ist eine Zunahme der Beschäftigten von durch schnntlich 27 Procent, im Baugewerke von 40, in der Koblenindusttie dagegen nur um 8 Procent. Von Interesse ist auch die Ab und Zunahme der Arbeiterschaft (in Beschäf tigung) in den drei größten Industrieftädten des Ostens : New Jork, Philadelphia und Pittsburg. In New York siel die Arbeiterzabl von 1882 bis '65 um 55,550 und stieg bis März 1687 um 103,000. In Philadelphia war die Abnahme 30,000, die seitherige Zu nähme 60,000, woraus hervorgeht, daß New Aork den Vorsprung, den es als Jndustrie-Play schon 1830 hatte, auch beibehält und noch vergrößert. Vhäno menal ist das Anwachsen der Arbeiter schaft in PittSburg. Die Verminde rung betrug während der Crisis 6000, die Zunahme seit zwei Jahren dagegen 81,000. Diese enorme Concentration von Arbeitermassen auf dem einen Punkt ist wohl hauptsächlich der Einführung des Natur-GaseS als Heizmittel in der Industrie zuzuschreiben, welches der Pittsburger Gegend zu statten kommt. Während die durchschnittliche Zunahme der beschäftigten Arbeiter, wie wir gesehen haben, 27 Prozent beträgt, trifft dies aber nicht zu auf einige der größten Industrien, und das ist sehr bemer kenswerth. In der Kleidersabrikation ist die Zunahme der Arbeiter seit 1834 nur 5000, in der Baumwollen-Jndustrie nur 3000, in der'Wollenwaaren-Fabri kation ist sogar eine Verminderung von 500 eingetreten ; in der Schuhmacherei um 2000 ; in der Eisenindustrie be trägt die Zunahme blos 12,000. Nun liegen allerdings keine Angaben über das Quantum der Production vor, aber es unterliegt keinem Zweifel, daß es be deutend arößer, ist als im Jahr 1834 und große? als der Arbeiterzahl ent spricht. Sonach muß in diesen Jndu strien die Maschinerie und em sonst ver besserte? Arbeitsprozeß bedeutende Fort schritte gemacht haben. Auch über die Löhne, die jetzt und seit 1832 gezahlt werden, giebt Brad streets" Aufschluß. Diese Rubrik ,st be sonders wichtig, weil daraus hervorgeht, ob die Arbeiter der Krisis Stand gehal ten, beziehungsweise nach derselben wie der gewonnen haben, WaS ihnen abge zwackt wurde und noch mehr, ob also ihre Lohnerhaltunz nicht gesunken ist. Nach Brad streets" hätte sich der vorige Zustand (von 1882), nachdem Neduktio nen von 10 bis 15 Procent vorgenom men worden waren, wieder hergestellt bei folgenden Gewerben : Tabak und Cigarrenorbeitern, Textilarbeitern (in Wolle, Baumwolle und Seide), in den Eisenwerken deS Westens, in Äkaschinen Werkstätten und Gießereien. Steigen des Lohnes über die vorherige Abnahme läßt sich nachweisen bei den Nagel schmieden um 10, den Noh Holzarbeitern um 15, den Gerbern um 10, den Satt lern um 5, den. Schuhmachern um 2, den Bergleuten in der Weichkohlenregion um 10 Procent. Weniger bezahlt als im Jahre 1831 erhielten: die Arbeiter in

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m lö PröMt iMcteti Loh'tt. gemeinen stieg der Lohn im Westen mehr als im Osten. Ueber die Dauer der Beschäftigung liegt wenig zuverlässiges Material vor. Im Allgemeinen sind die Pausen, wie ja auch selbstverständlich, in den letzten zwei Jahren weniger lang gewesen, als in den vorhergehenden. Viel Arbeitslosig 4 keit giebt es unter den FabrikSchuh machern und Tertilarbeitern. (Phil. Tagb.) In frischer Luft. JXn der Armee so erzählt ein Herr E. B. Whitmore aus Nochester, N. im Scientittc Amerrcan" hatten wir zu Zelten zwei viereckige Stücke Leinwand von t vier Quadratfuß Umfang, die mit Stöcken zu einem Bach rn der orm eines umaekebtten V wsammenaestellt wurden uud auf dieser Weise unser Obdach für die Nacht bildeten. Unter diesen Zeltdächern schliefen wir auf Decken, die auf den bloßen Erdboden auögebrei tet wurden. iLlnen so gemnoen, er- j quickenden und stärkenden Schlaf habe ich noch niemals gehabt, wie damals. Nachts strich der Wind über unser Ant ltb, soviel wie er wollte, doch habe ich damals nie an einer Erkältung gelitten. Ich war manchesmal selber erstaunt da rüber, wie es möglich ser, alle Mühselig ketten und Strapazen des Feldzuges zu ertragen, ohne auch nur die. geringste Einbuße an der Gesundheit zu erleiden. Oft lagen wir Nachts mtt unseren Decken auf gefrorenem Boden. Wenn wir morgens aufwachten,- waren die Decken unter unS naß von d:m Erdreich, welches in Folge unserer Wärme aufge thaut war. Ich habe oft nach emem langen, mühseligen Marsche, der bis spät Abends dauerte, mich an einem Zaune zum Schlafe hingeworfen. Meine Kleider dampften von Schweiß; die Stiefel dienten mir als Kiffen, und der Himmel war meine Decke. Als ich mor gens aufwachte, regnete es heftig. Ich war etwas heiser, bis Mittag aber wie der vollständig gesund. DaS ist der Se gen der frischen Luft." Vom Inlande. In Neoga in Illinois hat eine fast 70jährige Frau, welche in ihrer Jugend keine Gelegenheit gehabt hatte, eine Schule zu besuchen, in diesem Win ter lesen und Schreiben gelernt. Auf einesonderbareWeise ist kürzlich in Albany, N. A., eine Feu ersbrunst entstanden. Die Hochfluth deS Hudson drang in die längs des Ufers gelegenen Kalkniederlagen des Peter McEable, die Haufen ungelöschten Kal kes entzündeten sich und setzten die Schuppen in Brand. Der Gesammtvnlust betrug etwa 32000. Die Berichte deS Inland steuerÄureauS ergeben, daß in den ver flosfenen neun Monaten des laufenden Fiskaljahres der Bierconsum in den Ver. Staaten wieder ganz bedeutend um 5 bis 6 Millionen Barrels gestiegen ist. Das Erfreuliche dabei ist. daß diese Steigerung des Bierverbrauchs auf Kosten deS Schnapsgenusses vor sich geht,' denn letzterer hat in der angegebe nen Zeit wieder bedeutend abgenommen.' Canadische Schwindle r sind auf eine neue Idee verfallen, um sich auf Kosten leichtgläubiger Landbewohner zu bereichern. Sie gehen angeblich als Agenten eineS ThierschutzvereinS auf den Farmen herum und nehmen den Leuten daS schriftliche Versprechen ab, keine Singvögel zu todten. DaS Schriftstück erweiK sich später als ein Zablungsversprechen über eine bedeu tende Geldsumme, die der Farmer in der Bank bezahlen muß, in welcher der Singvögel -Agent" den Schuldschein verkauft hat. Der Schwindel soll be sonders in dem County Dufserin in Blüthe stehen. In Joliet in Illinois liegt eine 3.'tjährize Frau Namens Lizzie Herbert, die Mutter von sechs kleinen Klndern und Frau eineS Weichenstellers, seit drei Monaten im Starrkrampf im Bette. Nur einmal, als sie bereits etwa 14 -Tage der Krankheit verfallen war. öffnete sie plötzlich ihre Augen, kauerte sich wie in entsetzlicher Furcht am Fußende des Bettes zusammen und rief: Seht da Feuer!" Gleich da rauf fiel sie wieder in den Starrkrampf. Sie ist nicht im Stande, zu effen, und man muß ihr Nabrungsmittel zuführen. Alle Mittel, die Starre zu heben, 'sind bis jetzt fehlgeschlagen. Von einem übertölpelten Verbrecher erzählt ein canadisches Blatt : George Skidmore, ein notorischer engli scher Dieb, der sich mit seinem Raube im Werthe von $5000 nach Chicago geflüchtet hatte, . wurde von Detectivs be wogen, nach New f)oxl zu gehen, angeb lich, um sich der Ausstellung von Aus lieferungspapieren in Chicago zu entziehen. Die Detectivs fuhren 'mit ihm und sorgten dafür, daß die Fahrt über die Grand Trunk Bahn nach Bus falo und New Z)ork von Statten ging. Kaum war die Grenze zu Sarnien überschritten, als die Detectivs dem überraschten Dieb erklärten, er sei ihr Ge fangener. Er befinde sich jetzt auf englischem Boden, und Auslleferungspapiere seien nicht mehr nöthig. Wohl oder übel mußte er sich's gefallen lassen, mit ihnen die viivt nach England anzutre ten. Im Brooklyner Thea ter, in welchem jetzt Sarah Bernhard auftritt, kam eö an einem der letzten Abende während der Vorstellung zueiner beängstigenden Scene. Sarah befand sich allein auf der Bühne. Beim Ein treten hatte sie die Thüre zu weit aufge macht und dadurch mit einer Flamme in Berührung gebracht, sg daß die Thüre sofort ansing, zu brennen. Sarah selbst bem'rkte es nicht, wohl aber sahen die Zuschauer mit Entsetzen, wie der bren nende Krisis sich stetig vergrößerte. Glück' licherweise rief 3!iemand Feuer, wohl aber veranlaßte Pfeifen auf der Galler, e und die allgemeine Unruhe im Publicum, daß Sarah einen Blick nach hinten warf. Sie entdeckte das Feuer und ver suchte es auszudrücken, konnte aber ihren Zweck nicht erreichen.. Ein Feuermann und ein Musiker kamen dann zur Hilfe. Sie schlugen das Feuer aus, und die

Und ööÄ tst U vlelsi, ZÜjHaüeUi, Öe'i sonders Damen, ohne Zweifel als eine Ewigkeit erschienen. Die B l itz ab le iter-A ge n t en sind auf ern neues Mittel verfallen, um die nichtsahnenden Farmer in ihr Garn zu locken. Sie behaupten, von den Ver-pcherungs-Gesellschaften ausgesandt zu ein, um die bereits errichteten Blltzabeiter zu prüfen, da in Folge der schlecht ten Blitzableiter Feuersbrünste immer bäusiger sich ereigneten. Die Schwind. ler verfahren dabei auf folgende Weise : Eine elektrische Batterie wird mit dem ' alten Blitzableiter, welcher sich auf dem Hause befindet, in Verbindung gebracht, und der Farmer wird ersucht, die Griffe in die Hände zu nehmen. Der Farmer spurt lemen elelttlschen Stov, well dlö Verbindung in der Batterie nicht voll standig hergestellt ih. Sodann bringen sie ein Stück von einer Nuthe, die ne liefern, in Verbindung mit der Batterie, vollenden den Umlauf und geben' dann die Griffe dem Farmer wieder in die Hand. Er erhält jetzt einen solchen Schlag, daß er beinahe zusammenbricht, und sieht natürlich" sofort die Vorzüge der neuen Nuthe ein. irr laßt sich gegen Schuldschein die Verbefferung" am Hause anbringen und findet schließlich aus, daß die ganze Geschichte ein Schwmdel war, für den er tüchtig blechen mutz. Die Zollbehörden in c ru Iotk sind jeyt eifrig bemüht, dem Ein schmuggeln von Cigarren und Eigaret ten aus Havana, welches auf den Dam pfern betrieben wird, die den Verkehr zwischen New Z)ork und den westindischen Inseln und Euba vermitteln, ein Ende zu bereiten. Auf dem von Havana eingetroffenen Dampfer Santiago" wurden 3600 Cigarren und eine Quan titäz Cigaretten confiscirt, und Capt. Colton, der Befehlshaber des Dampfers, wurde darüber zur Rede gestellt, warum eine solche Meng? Cigarren im Schiffs Manifest als Proviant" angeführt wurde, da es doch klar auf der Hand liege, daß die Cigarren nur zum Ein schmuggeln bestimmt gewesen seien. Zwei Dampfercapitaine der Ward Linie, auf deren Schiffen ebenfalls große Quan titäten Cigarren consiScirt wurden, er klärten dem Zollcollector, sie hätten von dem Vorhandenfein der Cigarren auf ihren Fahrzeugen nichts aewußt und wünschten, daß die hiesigen Zollbehörden streng gegen den Schmuggel vorgingen. Capitain DaviS vom Dampfer Sara toga" wurde vom Zollcollector in's Verhör genommen und mußte zugeben, daß die Dampfercompagnie wohl den Proviant, aber nicht die Cigarren kaufe, das Proviant - Manifest aber genau an zeigen sollte, welche Proviantartikel sich an Bord des resp. DampferS befinden, sobald derselbe im Hafen eingelaufen sei. Wo sind nun die 4000 Cigarren," frug der Collector, die auf ihrem Manifest verzeichnet stehen ?" Das weiß ich nicht," erwiderte der Capitain. So lange Sie mir keine beffere Antwort ertheilen, werden Sie keine Clarirungs Papiere erhalten", entgegnete der Col lector prompt und Capitain Davis gab dann die verlangte Auskunft. Wie Zolldetectiv Hollahan angab, werden ca. 500,000 Havaacigarren jährlich in New Airk eingeschmuggelt, was in Zu kunft wahrscheinlich unterbleiben wird. Deutsche Local-Nachrichten. Provinz Brandenburg. f der Kapellmeister des Feuelwebr musikcorps in Berlin, Lo?enz. T oer letzte Veteran auS den Befreiungskrie' gen. Erdmann Zabel in Arnswalde. Auf der Nutzmann'schen -Ziegelei in Brandenburg wurde eine warme Quelle entdeckt. t Stadtverordneter Friedrich Nogge in Fürstenfelbe. Von hinein Schlagflusse wurde unterwegs auf seinen Wagen derFleischermeisterCarlEberleh in Guben getroffen; schnell Herbeispringendt fanden ihn schon todt. Mektor Nudol! Rettigin' Müllrose. Der Dachdecker Gustav Friedrich in Nauen wurde weger Mißhandlung eines Aekannren zr 6 V!onaten Gefängniß verurtheilt. -Spandau ist aus dem Verbane des Krei ses Osthavelland ausgetreten und bildei jetzt einen eigenen Stadtkreis. Aus offener Straße starb an einem Herzschla der Rentier und Hausbesitzer Weller ir Spandau. In Havelberg erbängte siä der Färber Mußgang aus Furcht voi Strafe für verschiedene Vergehen. Bei der Mühle zu Madlow ertranken bei Mühlenbescheider Schröder und bei Knecht NicklauS, in der Havel bei Havel berg der Sohn des Fischers und Eigew thümers Wilbelm Stindt, Willi, und del Ackerer G. Drüsedow. In Kalau wurde der Sohn des Windmüllers Clemens, Robert, im Getriebe der Wind mühle getödtet, bei GroßLeuthen der Ackerer Schulze todtgefahren, in Lipprhne der Häusler August Aorchert von einem Baum erschlagen ; in Raakow er stickten die beiden Kinder des herrschaftlichen Kutschers Lanzke an Kohlendunst ; bei Strauiberg erfror der Schuhmacher gesell Herm. Lindenberg ; bet Groß Ziethen wurde der Sohn des Bauerguts besitzers Manoury von einer einstürzen den Mauer erschlagen. Provinz Ostpreußen. Die bekannte Inhaberin des Schank lokals Zu? WolsSschlucht" in Königs, berg, Tante Fischer", feierte ihren 101. Geburtstag. Vom Schwurgericht in Bartenstein wurde die Scharwekerin Paschke auS Schäferei wegen Mordes zum Tode verurtheilt ; dieselbe hat ihre acht Jahre alte Tochter vorsätzlich und mit Ueberlegung getödtet und dieselbe dann in das Wasser eines Torfbruchs geworfen. Ferner wurde die Scharwer kerin Auguste Neinke aus Borken wegen versuchten Mordes zu sieben Jahren Zuchthaus verurtheilt ; dieselbe hat ihren Vater dadurch umzubringen versucht, daß sie ihm Schwefelsäure zu trinken gab. ujtx andoriestrager Hutschenretter, wel cher bei der Postagentur Keffel angestellt war, ist auf einem Bestellgange spurlos verschwunden. Da er bedeutende Geld befrage bei sich hatte, so nimmt man an, daß er ermordet worden ist. An Stelle des amtlichen Kreisblatt" in Labiau, das zu erscheinen aufgehört hat, wird der bisherige Verleger desselben. Buchdruckereibesitzer Grisard, eine Kreiszeitung" herausgeben, die ebenfalls amtli

Btftilhtt ihm tri Weid tjsn Sötttiit iiiüuna seine Besitzung ab, worauf er sein Inst havs bezog. Bald darauf wurde auch dieses in Folge von Brandstiftung voll ständig eingeäschert. Von den Verbre chern bat man nock keine Spur. Das Tageblatt" in Tilsit wird demnächst zu erscheinen aufhören. An seine Stelle tritt in Folge Vereinbarung zwischen den Besitzern deffelben und der Gesell schaft Volks;eitung" ein neues tägliches Blatt, die Volkszeitung". Der wegen Meineid zu längerer Zuchthausstrafe venutbeilte Wirth I. Kogst von Prätz men und der Schiffer Schirwinski von Tapiau baben sich, ersterer im Gefängniß in Memel, erhängt. Die Fischer Franz Audehm, Gottfried Arndt und Heinrich Muschlin von Cranz sind er trunken und der Kleinwirth Daugulis von Raischen ist erfroren. In Lvck brannte das Haus des Fleischermeisters Kuczinski nieder. ProvinzWestpreutzen. Bürgermeister Müller, in Kulmsee dn vor längerer Zeit schon seines Amtes enthoben wurde, ist jetzt wegen Unter schlagung verhaftet worden. Kaufmann Siegfried Weinbaum in Thorn wurde wegen fahrlässigen Bankerotts zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Ertrunken sind : die Fischer Kreft,Jeschke und Wefferling von Glettkau, der Fischer Schmidt von Krakau und ein Sohn desselben, der 10 Jabre alte Adolf Ka wilski von Marienburg und die Fischer Koy und Müller von Zoppot : ferner ka men durch Unglücksfälle um's Leben: die ledige Wilhelmine Bähr von Danzig (Brandwunden erlegen) der Fleischer Emil Spieß von ebenda, der Arbeiter Grabowski von Jungen, der Arbeiter Nombkowski von Pelplin und der Ei genthümer Willkomm von Kl. Radem (erfroren) und der Arbeiter Gräber von Dirschau (erstickt). Provinz Pommern. f Bürgermeister Hauptner in Dem min. Amtliche Ermittelungen bezüg lich des Feuers, das letzhin in Stolzen Hagen die Anwesen der Eigenthümer Dittmer und Gumtow und die Scheunen und Ställe des Eigenthümers Stolzenbürg und des Fleischers Dehnel einge äschert hat, haben ergeben, daß dasselbe angelegt worden ist. Als der Brand stiftung verdächtig wurden daraufhin die Arbeiter Nisch, Vollmann, A. Nauschütz und August Dräger, ein Sohn deS Fleischers Dehnel (Max) und der Zim mermann Albert Völker, sämmtlich von Stslzenhagen, und der Arbeiter Wilhelm Ziehm von Gotzlow verhaftet. Altsitzer Friedrich Pieper und Frau in Re venow feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der 27 Jahre alte Robert (roßmann von Kolzig bat sich erhängt. Der Holzhauer August Kloth von Wahrlang wurde beim Holzfällen erschlagen, der Fischer Heiden, dessen Sohn und ein Knecht desselben, sämmtlich von Wieck, und ein 16 Jahre alteö Mädchen Namens Bernstein und dec Bootsknecht Hudwils von Wolgast sind ertrunken und der Arbeiter Tatzke von Wüffow ist erfrorrn. In Sydowsau brannte das alte Schulgebäude nieder, wobei zwei Kinder des Lehrers Plath in den Flam men umkamen und die Frau des Plath schwer verletzt wurde. ProvinzSchleswi g-H o l st e i n. Aus dem dieffeitigen Staatsgebiet wurden von der Schleswiger Regierung ausgewiesen : der Sohn des Gastwirths Groth im Altenkoog bei Wilster, welcher kürzlich dort zum Besuch bet semen Eltern aus Amerika eingetroffen war, Kolpor teur Cordsen aus Kopenhagen, Dienst knecht Chr. Jensen aus Roest, Landmann Andreas Kirchhoff aus Langberg, Ge meinde Handcwitt, Arbeiter Jürgen Pe tersen aus Leierskop, Dienstknecht Jasper Andersen aus Kastrup, Knecht Marien Franzen aus Oberjjedal, Schneider Hans Holst aus Hügumholz, Dienstknecht Knud Jepsen aus Schottburg, Maler Peter Moltrup ausHaders lebenlundSeminarist Andreas Olesen aus Schottburg. Der Brückenwärter H. Brühn von Karolinen koog hat sich erschoffen. Niedergebrannt sind : in Esingen die Anwesen der Oekonomen Ostermann und Eggers, in Flockendorf das Anwesen des Land manns D. Will, in Franzdorf daS Dührkoop'sche Haus, in Preetz das der HH. E. Rohlf und Lefsky, in TimmaS perfelde die Anbauerstelle des Hinrich Krohn und in Wilstrup das Anwesen deS Tischlers Täkker.. Provinz Schlesien. Der Stedakteur des Katholik", Lizen tiat Radziejewski in Beuthen O.S wurde wegen Beschimpfung der evange lischen Kirche zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Hüttenarbeiter Karl Martin in Gleiwitz, der schon lange mit seiner Frau in Unfrieden lebt, feuerte auf dieselbe einen Schuß ab, worauf er sich selbst durch einen zweiten tödtlich verwundete. Die Verletzung der Frau ist nicht gefährlich. Der Zimmermann Johann Ermisch von Quarghammer würd? wegen Majestätsbeleidigung zu 6 Monaten Gefängniß veru.:theilt. In Altlomnitz hat der Arbeiter Englich in Abwesenheit seiner Frau seine beiden Knaben im Alter von 10 und 14 Jahren erdroffelt und sich dann mit demselben Strick, mit dem er seine Kinder umge bracht, erhängt. Bevor der Mörder Hand an sich selbst legte, hat er das Be lenntniß seiner That und dieAbsicht,sich zu erhängen, niedergeschrieben. Ueber die Beweggründe ist nichts bekannt. Wahrend eines kürzlich in Königshütte stattgehabten Jahrmarktes wurde der 32 Jahre alte Fleischermeister B. Hoffmann aus Zabrze von feinem mit Zuchthaus bereits zweimnl bestraften Gesellen Iarczyk aus Schwientochlowitz in Folge eines Wortwechsels durch einen Stich in die Brust getödtet. Die verwittwete Stellenbesitzerin Malura in Pischcz wurde im Keller ihres Hauses todt aufge funden. Die Frau wurde anscheinend mit einem Grabsckeid erscklaaen. wo rauf der Mörder, von dem man noch keine Spur hat, das Haus ausplünderte. Durch Erhängen machten ihrem Leben ein Ende : Der Sohn des Stellende sly-rö Gottlieb Nicklich von Guteborn, der Bauaufseher Gugisch von Liegnitz, der Stenlier Frz. Diey von Ottmachau und der Todtenaräber G. Neßler von

Wüstewaltersdors ; der Bergmann Her- ntevergeoranm : m 'srn?.-rs u e nelt von Waldenburg hat sich erschoß, höste, in 5c7.!?) d-Z :.d:Z Ueberf7. x: niVtizt r---rn5 t 4:.":rl , , , , . - - i'".

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