Indiana Tribüne, Volume 10, Number 206, Indianapolis, Marion County, 15 April 1887 — Page 3

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WÄS TROPFEN w -is. gegen Magenleiden. - VrriSte Über die Erfolge von Dr. Auqi'N Rönia' Hsmdur?kr Troxfen, welcde vor Jahre erzielt ureen und jetzt bestätigt erden. Tichexer Erfolg September 1873. t. Saivfacea. Tltin Sohn litt seit llngere? Zeit an einent Iigenkeiden. welches keinem der vielen anet rr;..r : t - w lk , war er wieder yergefteä:. Thosai C it. 11 Lhre blgkK Zkgiß ItiJittgt. Et. Soniface, 8. Februar. 1337. Vor IaSren litt mein Eob an einem heki ttgen TKaenleiden. Sin achbar ritf mir, ih Ir. öust JUrta- Hamburger Tropen ,u ebnt. ich befolgte den Rath und er urde geheilt. Heut ist er ei gefur.feer nd fertiger Junger Z?!ann. Thoi. Ott. Postmeister. ?aze kbrncht J,ni 1878 'Mcmchest.er.N.H. !on seit Jahren geörauche ich Dr. Auuft Aölliz'S Hamburger Tropfen, sie wirken iirnncr auZzeeichnet und sollten in keinemHause fehlen. Herman Rittner. Nach 9 J.irk. Vanche'ler. N. 2. ffeSruar. 1BCT. BereitmiUiz bezeuge ich, daß Dr. Sugu Aöniq'S Hamdurger Tropfe mich von Unser dakickikeit. etc. geheilt haben und kann ich die Anwendung dieses ausgezeichneten HeilmUtelS nicht xoaro genug empfehlen. Herman Nittner. THS CHARLES A. VOGELER CO., BaKirnnre, Md. M'Kobs ,f?l föii m- j - 1 3tora Sjeamatilani. euralgi. ff roßbeul. Vexreton. wetz, Se schmerze, verAauchnnae, rMnngea. EchulMoundn. Zahnschmerzen, opsweh. radwundn. t't M enl trn llt otlcf.it , km. IUCiUtU3i.TKXU COLcBAlTUOaKX Plf IndisnayoliB WasseVwöVSe sind nvgmlkt, ooclresiZitZ Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden nnd für DampsZeffel zu außerordentlich niedrigen Preisen zu liefer. Office: 2g S. Penusylvanlakr. Sadtanavolis, Ind. tltutv'xilaTW'OiüuaU . ' 1Tlrr .AjI Mut tHUtX i Enzlisj! Cpfi&frttl. h3Stra uni 91tu Z?t ? 4;cti un iitijaa eiiat. ia 3;ftia's. ttd Wafi.autttr iiiivK d rfo;etra. 11 cjraitiir kl2irn 's arten all. IJ. SuftachufTctit . aa4 ?ttdi St,. 2 ttUn-i tk, UNd ZöN SZHN A. '.4 St aal ?isn S?n Soinu I fcu- d Rfiflachu! 9s I U hrtftl VNd sh Stt. 17 PzZ üs. und üuUi eil. z 9afi9-a Vtt d bitüdtt U '4r und As)n St. liä 414 nnd Si4(nt ts U4 Aiabama n fiihn 6t t i5 RfTtiantr.b Sticiati tn. tütf ade P.tt. und Sntcolti i 1; öslumbta und Hta Ab M Ent:al . und Ät St. ll,,2un,, bad. U'ckdama uvd Äsertte lii Mtauft9A und Acht fet IM 0gt ckd jRt eti. lad HSQ in. iik leUbat 6n tM 2.UiAM uti.-u tf. 137 ftt 93un ttnd 8 tu 21 St. Jo Str., n üixt. li $ABfUama d Vr 4 RtNdlZN Usl5 I Stk iö Sia. . dngtn utt e. . . 6 StisftfNppt ud Bt. HAt St,. Ä? Z2tat u. UtchtgA kk. S Vaslont e. nd fe St, Bisnifoii und Cwn etr. aOJ ttnnisii und W;3tJtu cr. ilt PllZ,!ANla nd Äichiu7, '4 J!lUtt d Hetbert ,. 21 Farbige Waijenhaui. 2:5 Tennefsee und 1 Sn Jnttan an tttchij4n eti rl iniua bBi tiatnut tu. t4 44ii!rau und et. to Witt um Vs,k et. 1131)11114 Usf. un t. Ui ei. 37 etaM-üvHtal. UU un Skd e.t. tchiga d ks Sk,. i, , d ttaUut St. Ul ? 83 DrtN, etr. 5U eildluU n Hz,,d St,. U ashtngt, ??ZtSft 4J Vi)iaborf und Ka'Ztdgid n Kiflourt nd Dort eti. 4 stirtii unb t30i.iitoa tu aitnot ad CÜsl tt. if nnf,i at akhwgttt eti. U tngjn'l $oc!c9uii. V 3etBu. 413 Ixtflsan un, 18rji4 e;i iit tinix5t ?, B-tc: eil.415 iRotri un Ifiutch eil ij. . B. Man 1 49 tlan 1l"a 421 WUtg 3o und Salldnal Jlja 3t iJ4Uw'- maUüKttxiA. tot.." . 32 AlinstZ und iuuiana S,, Ui und clirt Sn 44 Best nd tftcutd ts TitiBtf ii Nd orb eti. tt Pitüian nd 5fau S:e. 5Z Uldts m. NNd 0t,! s ' tt ,dis.n Ntoo St' Cl, nnd in ,tuZ, ve.nnb Kiru tu CaiflB und firrll et: 51 Attssi.nd?nsal O W lrrU und t.tctai t. 51S tffisstx,i ud vnt, S1Z r,vnsie und WeEart, 1 eridian und Polmer. usrrttft, und Urtelbahn 1 out) nahe Delawar n. U Vennsylvania nd ouistau S Dlar nd elarty Str. 4 0 d eatt, n. ö RUakäZl virzi Rv. ? Wt,,wt, . d rads f HZ nd odur EU., U us,lUt 6t. vdad, Uttiman nd fcwiflitrt eti. 6 S Za'ü und L'k!n La 61 ertdtan u-d outh 13 Nodl und 5utd l? ,w Ier'ey d errM l trasnt b. HZ t, N 0, orgia Ltt. n sdwt nd tn eu, 74 Cistt ssl ÖiOTPta Cti. 75,. nd in,. Di!oupd , tr. T8 Malaie CtEotu 79 UtchtrBnt. nd Dt. sij VfVU cm Tlj ffÜft ad crl Ct. 14 wtnni fcoitB ctt. 7ti teutsche! Öat;nViol. 7i9 2au:eln9 Orange .n dU dBttt ti. .jl K't! ", seri, tt. il f3stlsto SiUssu Cu j ck d statt 64 , fJ8Tt Nd . s xaiusaain5aBau. Staate ""h0 Ätl .7 Ottentst ud Baum OiflTtgtrii. BailiscUtlial -12 A. 8 SckiuH.tau.0 S!.5k..,, ii Oett nd lt tx. SU OMa e,e, VU' 821 Pa Handle Shsv ßa ctt uud harter 821 und Tori,? GB 91 arland nahe "iaeu. 5? tiian nV Sedrgiz Cttae. tl EfÄS Ul4..l l st ctaBiitjaHstx)k ms - Lsöls XI 25, Rttteii. Trrft- Crr4 e

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twgggj iDek Hnkel tUts Indien. SensatuzkÄoman von Pierre Sa ales. lZortsttzuna.) )er ontavler melvere oem nenor der Form halber, daß die jungen Leute des DiebstahlS angeklagt seien; hierauf wandte er sich an Smithwoik : Da sie doch nickr mehr von hier ab kommen werden, so können Sie ebenso Aufrieben sein, als ob sie im Gefängniß säßen." Als die Polizisten an den Ott zurückkamen, wo der für sie so wenig ehren volle Kampf mit den beiden Franzosen stattgefunden hatte, sahen sie daselbst die beiden Neiseköffer liegen. Der Con stabler ließ sie auf das Volizeiamt brin j gen und erlaubte Smitbwork, den In I . , . r . ?, pait zu vecykigen. tote enthielten am schließlich Kleider und Toiletten-Gegen stünde. Die Burschen haben die Papiere bei sich behalten," sagte beim Heraustreten Smithwork zu seinem VeNrauten. Was braucht e Dich zu kümmern, o Herr ?" entgegnete Johnston, sie werden an der großen Seuche sterben." Wenn sie nun doch nicht stürben? Johnston ! Wir wollen zurückeilen, um uns zu überzeugen !" Widerstrebend folgte Johnston seinem Herrn. Äts sie daS Lazareth zum zweiten Male erreicht hatten, war bereits die Dämmerung hereingebrochen. Wie ste an das Thor herantraten, öffneie sich dasselbe; ein Mann trat heraus und klebte einen weißen Zettel an die Thäre, auf welchem mit großen Lettern Folgendes geschrieben stand : tAm 1 sind an der : Cholera gestorben : Jacques Velizay, Franzcse, : Faul Mereins, Franz(3e. Werthsachen nicht vorhan . dttn. Smithwork las die Inschrift und ein Gefühl des Triumphs bemächtigte sich seiner. Es war ihm, als fühle er sich plötzlich von einer drückenden Last be freit. Man bat nicht bei ihnen vorgefun den," murmelte er vor sich hin, so hatten sie die Papiere in geheimen Ta schen verborgen." Ein Gleckchen lautete für die Unglück lichen. Nach einige? Zeit traten Bedienstete aus dem Lazareth und richteten einen Holzstoß aus. Sie zündeten ihn an und als das Feuer am hellsten brannte, war fen sie ein Bünvel in die Flammen, wo bei Smithwork alsbald die Kleider un terscheiden konnte, welche die Franzosen den Tag über getragen hatten. Der Wind blies voll in die Flammen und trug die Asche dem Ocean zu. Jetzt st weiß ich genau," sagte Smithwork frohlockend, daß alle Ge fahr vorüber ist Jobnston, Johnston, ich verzeihe Dir alle Deine Dunmhei ten !" Gehen wir jetzt!" fuhr er fort, nichts veranlaßt uns, noch langer an diesem SchreckenSort zu verweilen." Sie schritten nach der Stadt zurück. Als sie in der Nähe des Hakens anze kommen waren, sagte Johnston : Unser Dampfschiff steht bereit, wt hüben nichts mehr zu befürchten, ich schlage Dir vor, o Herr, sogleich nach Ealcutta zurückzukehren." Calcutta?" erwiderte Smithwork verächtlich, wir sind einmal hier, wir haben Geld bei uns; ich schlage Dir eine kleine Reise vor." Eine Reise? O Herr! Und wo. bin?" Nach Frankreich ! Master Johnston, nach Paris! Wir wollen Klimpson, unsern Freund besuchen !" Joönstoncrwideite nichts. Wir reijen nach Paris," fuhr Smith work frt, siebst Du den Dampfer, der im Hafen liegt?. Er fährt noch heute ab, und wtrd uns über Suez nach Mar seille führen, dott nehmen wir den Schnellzug, der uns direkt in die franzo sische Hauptstadt zu unserem Freund Klimpson bringt." Warum willst Du, o Herr," wandte Johnston schücbtern ein, gerade nach Paris ?" Warum ich nach Paris will ?" ent gegnete dieser mit schallendem Gelachter. Ich möchte gerne zugegen . sein, wenn man dort den Mördern unseres Freundes Jean Farades die Köpfe ab schlagt." Die Gerichtsverhandlung. In allen Zeitungen von Paris konnte man heute folgende Nachricht lesen : Heute werden die öffentlichen Ver Handlungen gegen die Brüder FaradeS. ihren Anfang nehmen." Der Staatsanwalt hatte eine Unzahl von Anfragen erhalten, in denen von den Absendern, welche sich meist auS der eleganten Welt rekrutirten, mitunter in dringender, leidenschaftlicher Weise um Andeutungen über den zu erwartenden Ausgang der Verhandlungen gebeten wurde. Zwei angesehene, bisher völlig unbe schölten Männer sollten abgeurtheilt werden! Welches vchausptet! Sowohl' für daS ßroße Publikum, als auch für die Justiz waren längst die letzten Zweifel über die Mitschuld der Brüder FaradeS zurückgetreten. Die Entdeüungen im Hause Arthur'S and in dem Garten Louis FaradeS bat I ten die Angeklagten vollends niederge schmettert. Alle Verehrer der Gerichtstribüne be stätigten, daß an eine Zulaffung von mildernden Umständen mit Rücksicht auf die makellose Vergangenheit der Ange klagten nicht zu denken sei. Auf dem vordersten Nana bemerkte man unter den Neugierigen vier vor vergnügen Itrahlende Gesichter : ltmp so, Pecheret Smithwork und John von. ' Sie hatten Lady Klimvson bewegen wollen, mitzugehen, aber die junge Frau, welche täglich leidender wurde, hatte sich bartnackla geweigert. Smithwork war mit seinem Begleiter erst am Morgen eingetroffen; aber limp cn batee, durch eme Depesche be nchrichtigt. eben noch zwei weitere platzt 'im Zuschauerraun erhalten ton

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In de! Wenai ekkulittö tii NMiSt ! von dem Tode der beiden Mitbetheilig. ten acaues Velnav und Paul Meer. , seins. I Man wußte sich nicht viel Details über diese Neuigkeit zu erzählen. Man wußte nur, daß die jungen Leute auf dem Punkte waren, beide verhaftet zu werden, als sie plötzlich von der Eholera befallen wurden: nocb am aleicken Taae ! seien sie gestorben. ! Jnzwischen hatten sich unter die Mas sen vor dem Gerichtsgebäude zwei junge Leute gedrängt, welche ab und zu ein Lächeln nicht zu unterdrücken vermochten, wenn ihnen derartige Aeußerungen zu Ohren kamen. Plötzlich standen sie vor dem Unter suchungsrichter Beaulieu, welcher soeben in das Gerichtsgebäude getreten war, um der Verhandlung beizuwohnen. Starr vor Erstaunen, blieb er stehen und wollte gerade seiner Verwunderung durch laute Worte Lufe machen, als er von den beiden jungen Leuten rechtzeitig zurückgehalten wurde. Ruhig !" sagte der Eine mit hastiger Stimme. Kommen Sie schleunigst mit uns. Es ist eme Sache von höchster Wichtigkeit. Wir suchten Sie soeben." le zogen idn aus die traße. Alle Wetter!" rief Beaulieu aus, (irr y;5 wn2 ?. cyj. IVMO CW VWW WttlV WVtMtWt , iVV werde gleich Agenten rufen und Sie arretiren laffen, mein Herr JacqueS Veliay und Sie auch, mein Herr Paul Meer eins." So würden Sie abermals zwei Un schuldiges verhaftet haben, wo es gar nicht so schwierig wäre, vier Schuldigte zu erwischen. Ich verlange nur Aus schub von Ihnen, eme Stunde Aufschub und in dieser Zeit will ich keine Sekunde von Ihrer Seite weichen. Wenn Sie wünschen, daß uns Agenten folgen, so verlange ich's nicht besser; nur müssen wir schnell handeln. Heh, Kutscher !" Beaulieu rief einen Geheimpolizisten und ließ ihn auf den Kutschersitz steigen; dann setzten sich die vier Männer in den Wagen und fuhren nach der ällla Klimp son's zu. ..Wollen Sie mix letzt das Räth el lö. sen ?" rief Beaulieu aus. Gerne," war die Antwort. Wir hatten schon einige Briefe gefunden, und um die übrigen zu erhalten, mußten wir biS nach Ostindien reisen. Wir sind so eben von dort zutückgekommen." Man erzählt sich von Ihrem Tod im Lazareth in Ceylon. Ihre Namen sind ofstciell in der Todtenliste aufgeführt worden." Eine kleine Farce, die uns die Klei nigkeit von vierzigtausend Francs geko stet hat. Sie sehen daß wir gut daran thaten, die Verfolgung des Mörders auf uns zu nehmen ; Sie hätten niemals fol che Summen geopfert." Ste behaupten mithin, die wahret, Schuldigen gefunden zu haben?" Allerdings." Und sie sind in Naneleigh?" Nein, sie sind bei der Gerichtsver. Handlung." Was brauchen wir also nach Nane lrigh zu fahren ?" Um noch einen Zeugen abiubolen. der uns fehlt. Bedenken Sie, wir sind mit dem gleichen Dampfschiff m Mar feille angekommen, n welchem auch ein Mann saß, der uns sofort verhaften las sen konnte, wenn er von unserer Anwe senhett erfahren hätte ; wir sind daher während der uanzen Fahrt in unseren Kajüten geblieben und haben uns unter fremden vcamen ausnehmen lassen. Auch muß mit dem gleichen Kourier von Mar seille eine Postsendung in Raneleigh an gekommen sein, welche uns einen weite ren triftigen Beweis abgeben wird. Da mit sind wir unserer Sache vollkommen sicher." Jacques drückte dem Kutscher- ein Zwanzig FrancS'Stück in die Hand und trieb ihn zur größten Eile an. Beaulieu sah verdutzt in die fröhlichen Gesichter der jungen Leute, deren Augen vor siegesgewiffer Freude leuchteten. Der Wagen hielt an der Villa Klimp. son gerade, als der Briefträger an der Thüre läutete. Er hielt wie JacqueS vorausgesagt hatte, ein kleines Päckchen in der Hand. Ein Diener öffnete, Beaulieu trat ein und ergriff daS Fläschchen. "Ist Lady Klimpson zu sprechen ?" Madame ist noch immer unwohl." Jst sie aus ihrem Zimmer?" Ja, meine Herren." Melden Sie Herrn JacqueS Velizay ; eS ist dringend nothwendig, daß ich sie sogleich spreche." Einige Augenblicke darauf traten Beaulieu und die beiden Freunde in daS Zimmer der jungen Frau. JacqueS vermochte einen Schreckens ruf kaum zu unterdrücken, als er in das bleiche Antlitz derjenigen sah, die einst seine Geliebte gewesen war. . Fadejah lag. halb aufgerichtet, auf einem breiten Divan, wo sie jetzt ibre qualvollen Stunden verbrachte. Ein matter Blick aus ihren erloschenen Au gen siel auf Jacques, als sie sagte: Was wünschen die Herren bei einer armen Leidenden ?" Beaulieu zeigte auf JacqueS und sagte : Wir haben unS eines peinlichen Am tes zu entledigen, und bitten Sie, uns , m im Boraus fuion entschuloigen zu wollen. Sie kränkeln schon seit zwei Monaten r Ja, ich kranke an einem unbekannten Leiden, welches Ihre Aerzte nicht er gründen konnten. Ich glaube, es ist die Sehnsucht nach meinem Heimathlande ...... ch muß meinJndien wiedersehen, doch Klimpson hält mich zurück " Weil er hier um so eher seinen teuf tischen Plan vollenden zu können glaubt," sagte Jacques und nahm daS Fläschchen auS den Händen des Unter suchungsrichters. Hier ist die Sendung Smithwork'S an Klimpson," fuhr er fort, auf das Fläschchen zeigend. Bei dem Namen Smithwork zuckte Fadejah zusammen und rief angst voll : Sie kannten diesen Menschen ?" Herr Merseins und ich selbst kommen m 4 ... r r soeben auskneten zurück ; wir yaoen mit dem Alliitten yres anen eme Nacht in dem Landhaus zugebracht, daS er in Calcutta besitzt." DaS Landhaus am Ganges !" rief adezah mit angstvoller eöerde, lln alöÄ?e.Mdibrlebt?" .. .....

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ques, sind wir den Schlmgen zenes i Bösewichts entgangen." Smithwork," entgegnete Fadczah, ist heute Morgen mit seinem Helfers, Helfer hier angekommen ; ich babe mich geweigert, ihn zu sehen. Er ist ein Elender! Er ,st Schuld, daß ich ohne ihn wäre ich niemals " Sie bielr inne, als fürchte sie. zu viel zu sagen. Beaulieu verlor kein Wort, keine Bewegung von lvr. JacqueS öffnete seine Brieftasche, nahm einen Brief heraus und las ihn mit lauter timme. ES war der Brief, in welchem Klimp. ' 10N um eine zioene o,t jener youtie r ... 'i. sics : trn:fx Arznei für feine yepaifle oai. Die Augen Fadejah's blickten stier und nahmen einen seltsamen Glanz an. Webe!" sagte sie, eS war der Kräutersaft des Schlangenbändigers! Oh, der Nichtswürdige !" Hter ist das m)ir agte Jacques . . . s. . p r r und zeigte das tzlafchchen, es ,ft die Z . . . .. . .... Erklärung Ihrer Krankheit ; aber Sie sollen gerettet werden." Fadqay war gebrochen zuruagesun ken : Oh, der Elende," schluchzte sie,,, der mir Alles verdankt, er hat mich vergif tet !" Folgen Sie uns," sagte JacqueS erschüttert, wir wollen Sie rächen !" Mit übermenschlicher Anitrengnna - . A m mt , richtete sie sich empor. Ja!" rief sie flammend, gehen wir zu diesem Proceß, wir werden sie dort c w ?'t. r i ! nnoen : hot oem ganzen iiounai wer : de ich die Schurken anklagen ! Gehen wir, ich folge Euch !" Die Verhandlungen waren in vollem Gange. Die Anklage war verlesen wor den und der Reihe nach hatte man die vorgeladenen Zeugen verhör?. Teroign:, der Vater, und Teroigne, der Sohn, hatten ausgesagt, was sie wußten, ebenso Millette, der selbstbewußte Zollwächter. Der Staatsanwalt modisicitte den Geschworenen die Anklage gegen die Brüder Farades mit fließender Beredt famkeit und überwältigender Ueberzeu gungstreue. Alles wurde berücksichtigt. DaS Zer würfniß zwischen den Brüdern, eine reine Finte", machte den Anfang. Dann wurde der Tag des Verbrechens, Stunde für Stunde vor dem Geiste der Hörer vorübergeführt. Die Brüder, welche, müde und nieder geschmettert, aus der Anklagebank Platz genommen hatten, vermochten mitunter unwillkürlich Gebärden des heftigsten Unwillens nicht zu unterdrücken. Frau Louis Farades hatte die Erlaubniß erhalten,' den Verhandlungen in der Nähe ihres Gatten beizuwohnen. Johanna und Valentine hatten auf diese Vergünstigung verzichtet und schrit ten vor Erregung zitternd in den Gän gen deS Gerichtsgebäudes auf und ab. Pecheret, Klimpson, Smithwork und Johnston schwelgten in Wonne über daS stltene Schauspiel, das sich ihnen darbot. Da nur eine geringe Anzahl von Zeugen eitirt werden konnte, schritten die Ver Handlungen rasch vorwärts. Die beiden Mädchen schwebten noch immer zwischen Furcht und Hoffnung ; sie hatten allerdings wie alle Welt die Nachricht von -dem Tode ihrer Freunde vernommen, doch hatten sie die unbe stimmte Ahnung, als sei noch immer nicht Alles verloren. Das Vertrauen, welches sie in ihre Geliebten fetzten, war so unerschütterlich, daß auch der ver meintliche Tod derselben ein Schein von Hoffnung nicht zu vernichten im Stande war. So saßen sie weinend auf einer stei nernen Bank am Eingang des Gebäudes, als sie plötzlich eilige Schritte ver nahmen. Johanna erhob sich und ein heller Lichtstrahl der Freude siel auf ihr angst volles Antlitz. Jacques!" schluchzte sie und sank dem Kommenden an die Brust. Valentine vermochte keinen Laut her vorzubringen, doch ein Blick voll seliger Freude traf Paul Merseins, der herbei eilte und sein Mädchen mit Küssen be deckte. Seid Ihr eS wirklich?" schluchzten sie endlich. Ja, wir sind eS selbst!" Und Euer Tod V Eine Kriegslist! Wir kommen als Sieger!" - Beaulieu trat zwischen die Glücklichen. Kommen Sie, kommen Sie," sagte er, wir dürfen keine Zeit verlieren." Fadejah, welche den Männern aus dem Wagen langsam gefolgt war, ließ ihre großen wunderbaren Augen auf Johanna ruhen. Ein neuer, heftiger Schmerz durch drang die Seele des unglücklichen Wei bes. Johanna bemerkte die Jndierin und flüsterte dem Geliebten leise zu : Wer ist die Dame, welche mich so seltsam betrachtet?" Jacques drehte sich um. Ein tiefes Mitleid überkam ihn und er murmelte, tief aufseufzend : ? Arme Fadejah ! Unglückliche Fade' jah!" Meine Herren." wiederholte Beau lieu dringend, .wir halten unS hier durch nutzlose Sentimentalitäten auf, ich bitte zu eilen." Beaulieu war auf der Rückfahrt von Ranelagh von den Freunden eiligst über den ganzen Sachverhalt aufgeklart wor den, und er hatte daher Eile, den auf falscher Grundlage sich bewegenden Ge richtsverhandlungen eine andere Wen dung zu geben. Die Mädchen fürchteten sich jetzt nicht mehr, in die Halle einzutreten, wo ihre Väter das Urtheil erwarteten. Die Ver sicherungen ihrer Geliebten hatten sie plötzlich beruhigt. Der Vertheidiger Arthur'S hatte sich eben erhoben, um sein Plaidoher zu be ginnen, als plötzlich die Thüre im Hin tergrunde' hastig geöffnet wurde. Heftige Stimmen drangen in den Saal.' Man wollte den neu Angekom menen den Eintritt verweigern, doch Beaulieu gab sich den Gerichtsbeamten zu erkennen und trat, gefolgt von den beiden Zungen Leuten, welche Fadejah in ihrer Mitte führten, in den Saal und schritt bis u:rL2Qbank)?sr,

.. Ii gleichen Augenblicke ließ ersämckt.

liche Umgänge der Halle, sowie zu den Zuschauertribünen durch Polizisten be setzen. Der StaatSanwalt sah den Anstalten staunend zu und fragte strenge : ..Was soll das AlleS bedeuten. Herr Untersuchungsrichter? Es soll bedeuten," rief Beaulieu mit erhobener Stimme aus, daß das Gericht soeben im Begriffe stand, einen verhäng nißvollen Irrthum zu begehen. Hier sind neue Zeugen, welche volles Licht auf die dunkle That zu werfen im Stande sind. Ich bitte den Herrn Staatsanwalt, diese Zeugen zu verhören, noch ehe die Vertheidiger mit ihren Plaidovers . . . l .. e vegmnen ! Vie weroen oynevies nicht mehr von Nöthen sein.' Die vier Gesichter auf der .lZallerie wurden plötzlich kreideweiß, und unruhig begannen die Gestalten, sich auf den Sitzen hin und her zu bewegen. JacqueS und Paul wandten sich ihnen höhnisch zu. Ihr babtdaS Sviel verloren !" hörte i. 1 . . das Publikum die Stimme JacqueS aus rufen. Nun sollt Ihr auch die Zeche be:ablen.:" (FortsetzunA folat.) KMee t,hr :m stw mir IM r W -mrvm -wf " , , v , cen se nden I,v IU, gerostet für 23 ii das Pfund. Wir hab die tchte Waare. Emil Mueller tko. 200 Cü WafbingtvnSr.. Ecke der New Jersev. Str. Anstreicher - Arbeiten .namentlich Conttakte zum Anstreichen von Häusern werden aurs isazonste ausaeiulzrt von CARL HOFMANN, dlo. 121 Htgb Ott KT Preise mäßig. Schöne uud gute Ar. beit wird garantirt. Heai-y Klansmann's t sr WeVössMöö, Klo. 263 und SO 7 Nord Ncni Jersry Glr. Tische, Stühle u. Staude werden auf Bestellung angcftrtigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolsteit. Neue Nohrgeflechte für Stühle. BiUiqe reise, Prompte Bedienung. U. R DOII'S X X Ii ÄsMNe 5ai (teste lZ6?6W! C. PINOPÄTO'S deutsche Buch-Handlung! Kto 7 Oiit Cllabauiaftt. Bücher aller Sprachen. 3- Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. Wau Unterlage UNv - Filz! Zwei und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach.Filz, Pech, Kohlen'Theer, Dach'Farben, feuerdichter Asbest Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. EL C. SHITHEß, (Nachfolger von Cial Cmttti.) 100 Ocü larvlaudUr.

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Flaschen und Gebinden. Inclia.xiiiioliM, Ind. ecf 5teöBu IÜMBER CO 9 und Schindele! 1843. 1887. II. Browning. 11. C. Browning. Browning & Son, Zro;5tf und janfcltf in Drozuen, Eh. Italien, ürztl, Anrmt, Sandag'N. Slalaann, vürfte. Mm mev, feinen Parsomerten, XoUUn tüelrt, ,war,en. Färdeftoff tc Hm alte Pla?e. Apotheker Halle l 7 & 9 Oft Washington Straße. ' 5?irseyk, SSroesSZtdie VANBALIA Mm ! tcr Gaenn? 3 Well fit die kürzeste und beste Linie üb &tm XoTxl0, ÜtlissoTxx-l, IXaxiBas, Iowf, N'orasixcx, Xkoaca499 ArlraxieAS, Oolorado, Nott Xlozioo, T)oootn und Oaliroimla f Dat Vahndett 13 tos CUtn und die Ochie. am sind ant Stahl. Die Clan li neneften Verdeffernngt. Zeder Zng hat Schlafwagen Passaziere, ob sie un Viüet erster Klaffe oder emigrauteu.Ötllet, hben werd durch unsere Vagagierzöge erer Llag befördert. Ob Sie un ein VUlet zu nsi't t. sen, em ereurfutbilletrder irgend ete Coxit kiseubahndillete woll, Cocaea Cit, oder schreiben CU et X. K. Derlncr, BfflfUnt CU Va?laite,.LlE,ur. IUt1tM Oalhirgto d JItiI OtkJndlT o. Hill, Oeu'l Stipt. CUiszli,Etx f. . & 1 1. C VassNst. Ct titli VtM. ö&b'n'Q Sie k.e cs5 1& üit Lonifville, NaÄhvilie, MeiBphlf, Chtt ; tanooga, Atlanta, Savannah, jtci onville, Mobile and I7e7 Orleans, Ci ttt doetHeUHaft fss paffaglm nach tu ei?e twüt oute zz - yaleu., Schlaf, nnd yarIzrQ2gu zsif ehwlgs uitd L'dille uud Ct fcnil cii BonUbiH ohn. Oagenwechs!. Eomfort, SchZtllizkit Nuo Ltchnhelt de die J$t$' die au ,rds,1ze S. M. ,5d. M. M. IX. üorlncr, Tsftstut Srat Va?!azik??LlJ, ttiW'tJ UiZitsgtz d LzutI Z&' L. V7. HcILcniA, BipcriztInt

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