Indiana Tribüne, Volume 10, Number 204, Indianapolis, Marion County, 13 April 1887 — Page 2

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Zndiüttö Teibme. Srschewt ägti ssd Sonts. rri ,! ch .SriSänt tt t4 d V tat st Gftch, 1U ousSaiC Ctttl tt BoCt. )tbt mfiiww ! CtJ. et ss zesuu t L,A,)l v pe Zah,. Qsstee: ISOO.Marvlandttr. JNd:an2pcIiS, Ind., 13 April 1837. ! Unter Indianer. Ich war" so erzählt ein früher m Diensten der Bundesregierung gewesener Kundschafter den Apacht'Jndianern in die Hände gerathen, zur Zeit, als Gen. Cufte? seinen unglücklichen Kriegs j zug führte. Fernab von den Truppen hane mich eine Bande Nothhäute auf der Prairie entdeckt. Ich versuchte zu fliehen und war bereits meinem Ziele nahe, als eine andere Bande plötzlich vor mir auftauchte und mir den Weg ver legte. Ich sah ein, daß Widerstand nutz los wäre, stieg also vom Pferde, legte Gewehr und Revolver ab und machte mich daran, mein Pferd zu streicheln. Bald bauen mich die Indianer umringt und saben mich schweigend an. Sie waren sämmtlich mit KriegSfarben be malt, während ich von der tiiatux durch ein Feuermal gezeichnet bin, das sich unter meinem linken Auge befindet. Et' was AehnlicheS hatten die Wiloen noch nie gesehen. Sie hielten mich offenbar Zur ein sonderbares Wesen. Ich errieth ihre Geranken und verfiel auf die Idee, mich wabnsinnig zu stellen. Ich ließ mein Vferd laufen, setzte mich auf meinen Sattel, begann laut meine Finger zu zahlen unv trieb anderen Unsinn. staunender Ehrfurcht sahen mir die Indianer zu, nur ab und zu wag un ie es, leise mit einander zu flüstern. Äls m.'in Pferd sich ausgeruht hatte, fattilte ich es wieder, setzte mich hinauf und ritt zur Seite des Häupilinzs fort, während uns die Uebrizen folgten. Ich t wie es mir gerade einfiel, bald schnell, bald langsam, und die Indianer fügten sich jedesmal meiner Laune. Es wurde Abends als wir ihr Dorf erreichten. Ein Sendbote mit der Kunde von meiner Ge fangennabme war in's Dorf vorausgelebtest worden, soda man von unserer An unst bereits in Kenntniß gesetzt war. Wir wurden mit feierlichem Schweigen empfangen. Niemand wagte, zu spre eben odit gar laut zu lachen. Ich stieg ad, wo es mir gerade einfiel, und ging geradewezs in den nächsten, einem Un lerhäuplling gehörenden Wigwam. Nie mano jolgte mir nach. Ich warf alle Sache bmaus, von denen ich glaubte, daß sie ihrem Eigenthümer nothwendig sein würden, und legte mich dann auf ein Lager von Thierfellen in der Ecke. Ich hörte, wie Jedermann sich bemühte, hüt auj den Zehspitzen zu gehen, wenn er in cie Nähe meines Wigwams kam, um mich nicht im Schlafe zu stören. Meine Sachen standen soweit gut, das wußre ich. Ich grübelte noch eine Weile über mein zukünftiges Berhalun. und verfiel dann in einen tiefen Schlaf. Kurz nach Anbruch de5 Tageslichts dmde ich durch das lebhafte Treiben im Dore erweckt. Als ich an der Thür des Wigwams erschien, erblickte ich in der Näfce eine Indianerin, welche gerade dbei war, über einem lustigen Feuer für lhre Familie das Frühstück zuzube reiten. Dasselbe bestand aus einem Hasen, der an einem Spieße briet, aus einem Kuchen aus Weizen und Welsch kornmehl und aus Kaffee, der in einem Topfe neben dem Feuer brodelte. Ich ging sofort hin, setzte mich neben dem Feur nieder, während die Indianerin erschrocken floh, machte die Mahlzeit ferz tig und fing an, rüstig zu essen. Etwa 400 Notbbäute sahen mir dabei aus scheuer Ferne zu. . Dann suchte ich mit meinen Blicken den Wigwam des Häuptlings, ging ichnurstracks hinein uno fand den alten Krieger mit dem Vertilgen seines Frühstücks beschäftigt. Er wollte sofort hinaus, ich bedeutete ihm jedoch mit Zeichen, zu bleiben, was dann auch that. Weiter machte ich ihm durch Zeichen begreiflich, er möge seine Unter Häuptlinge und weisen Männer herbei rufen. Als dies geschehen war, vertag ten wir uns in's Freie. Die übliche . Friedenspfeife wurde geraucht, dann machten sie sich an die Arbeit, mein Feuermal zu untersuchen. Jeder be rührte dasselbe mit scheuer Achtung. Zwei Medieinmänne? wurden hetbeige rufen, um über den gezeichneten weißen Mann" ihr Urtheil zu fällen. Sie gin gen in die Falle. Nach ihren Erklärun gen zu schließen, hielten sie das ffeuer mal nicht für echt. Sie holten Wasser und andere Stoffe yeibel, um die gar be" abzuwischen, als aber trotz allen Äeibens nur Blasen entstanden, gaben sie sich besiegt. Sie erklärten, ich sei un;wetselyast em großer Medlcmmann, und könne Wohl auch das Wetter vor auesagen Der Häuptling hielt mir eine Rede in der Zeichensprache, ich möge das Wetter für morgen prophezeien. Nichts konnte mir lieber sein. Bon Jugend auf im Westen und ttetS im freien thätig, ver stand mich auf die Wetteranzeichen ganz zenau . Ich sah an der Gestalt der Wolken, an der vsaxbc deS Hnnmelsund dem Aussehen der Sonne sofort, daß binnen 24 Stunden eine ganz bedeuten de Temperatur.Aenderung eintreten werde. Der Häuptling ' wollte noch mehr wissen. Es war mir bekannt, daß unsere Truppen sich in der Nähe besän den. ' So antwortete ich, daß mindestens ein junger KrieAer sterben werde, wenn die Indianer noch an diesem Tage einen Stteifzug auf die Prairie unternehmen sollten. Die Medicinmänner betrachteten mich mit neidischen, mißtrauischen Blicken. Ich sah sofort, daß sie mir feindlich ge sinnt waren und nur auf eine Gelegen beit warteten, um mich ins Verderben zu stürzen. Nur die Häuptlinge hielten es noch mit mir, um mir Gelegenheit zu geben, meine angebliche Wunderkraft zu detyatlgen. Nacd vollendeter Berathung ließ an

.'Wrmm WM Mn tf; WSLZe, ,NS!M!iH tli) nicht über bis Grenze be DttieS ylnaue. in ivv R u'uctcH viuwc vrv- , . 2 tTf i 3 i -K- is-..- . ? r i selben anlangte, sah ich nuch von einem Haufen' ' halberwachsener Buben um r,ngt, denen die reinste Teufelei aus den Augen leuchtete. Einer kam mit einem blitzenden Towabawk auf mich zu und schwang ihn drohend vor meiner Nase. Ich blieb rn;ine? Rolle treu. Ehe der Junae sich dessen versah, hatte ich mit der einen Hand seine Faust, in welcher sich der Tomahawk befand, und mit der ancern sein- Hüfte erfaßt, hob ihn in die Höhe uns versetzte ihm obendrein einen solche Fugtritt, daß er kopfüber in den naben Bach störte. Das Mit:?! hals. Die ganze junge Bande zerstob blitzgeschwinde, und mein Angreifer lies ihnen nach, sobald er aus dem Wasser geklettert war. Fortan nannten sie mich nur noch den Kleinen Eisen-Mann." Kurz vor Mittag, als ich wieder vor meinem Wigwam saß, hölte ich großes Geschrei und Heulen. Ein Vorposten batte Feinde in Sicht" signalisirt. Bald waren 300 Krieger im Sattel und jagten davon. Ju einer Stunde kamen sie wieder. Der Alarm war falsch ge Wesen, aber ein junger Krieger war durch zufälliges Losgehen seines Nevol Vers erschossen worden ! Als dann noch über Nackt das Thermometer plötzlich über 30 Grade sank, da war mein Ruf als Medicinmann begründet. Ich wur de in eine alte Familie als Mitglied aufgenommen, und seither konnte ich thun und lassen, was ich wollte. Nach sieben Monaten endlich gelang es mir, aus der Gefangenschaf: ganz zu entflie hen." Aerztliche 'vraxiS. Die Züricher Post" schreibt : Der Vereinsdund der deutschen Aerzte mahnt drmaend vom Studlum der Ättdlcm ab. weil die Aussichten für Aerzte vor Jahr zu Jabr schlechter geworden seien. Die Denljchrtft brmgt tntereantes staUstt sches Material bei ; die Zahl der Studi renden der Medtcrn auf den deutschen Hochschulen ist von 3195 im Winter 187374 aus 7761 im Wmter 1885 86 gestiegen, die Zahl der approbirten Aerzte von 600 in der Prüfungsperiode 137374 aus 993 rn der Periode 1835 86. In Berlm kommen auf je 10, 000 Einwohner 9.08 Aerzte, in Hambürg 6.15, rn Köln 5.01, im Negle rungsbeurk Wiesbaden 5.50, dagegen zum Beispiel im Landkreise Gumbinnen 1.37, Köslm 1.62. Der nahelleaende Schluß, daß eine gleichmäßige Vertbeilung sowohl der Bevölkerung als den Aerzten zu Gute kommen würbe, erweise stch, führt die Denkschrift aus, als eben so trügerisch wie der, daß in jenen ärztearmen Kreisen sich Platz für den heran drängenden Nachwuchs biete. Alle Versuche, in solche ärztearme Gegenden Aerzte hineinzuziehen, alle Versuche, dieselben mit einer, allerdings nur niedrig bemessenen Prämie dort seßhaft zu ma chen, haben sich als vergeblich erwiesen, die Klienten sind dort auf einen weiten Flächenraum vertheilt, meist sind sie kaum in der Lage, sich zu ernähren, ihr Gelderwerb in minimal. Dagegen stei gern sich dort die Müh? der Praxis in's Unüberwindliche, während der pe kuniäie Ertrag der letzteren kaum hin reichend ist, um dem Arzte in diesen Ge genden eine Eristenz zu sichern, eschweige denn ihm zu gestatten, als Lohn dieser aufopferungsvollen Thätigkeit so viel zu erübrigen, um einem sorgen freien Lebensabend entgegensehen zu können. Es ist nicht zu bezweifeln, daß schon, heute überall im Teutschen Gleiche, wo sich auch nur annähernd Praxis für einen Arzt bietet, sich ein solcher nieder gelassen ha:: der häusige Wechsel der Aerzte gerade in jenen Distrikten beweist diese Behaupwng in schlagender Weise ! Aber auch jene großen Centren, so rasch sie sich entwickeln, können doch nur einem kleinen Theil des jährlichen Ueberschusses der jungen Aerzte über die Zahl der abgehenden ein geeignetes Feld zum legitimen Mttbrtrnb um die Praxis bieten. So schnell wachsen selbst die jenigen Släd:e nicht, welche in erster Reihe von Jahr zu Jahr zunehmen. IarUmt corarae cliez noiis, fön nen wir Schweizer beim Durchlesen die ser Zeilen sagen. Die Mahnung des AerztebundeS beißt es weiter kommt, da eben wieder Hunderte von jungen Leuten, welche die Gymnasien verlassen, vor der Frage der Berusswabl' stehen, zur rechien Zeit und es sei dieselbe namentlich der Beachtung der Eltern und Bormünder empfohlen. Da sind wir nun anderer Meinung. Die wenigsten der jungen Leute, die sich in den Kopf gesetzt bben, Medicin zu studiren, werden sich- durch solche Mah nung von ihrem einmal gefaßten Entschlusse abwendig machen lassen. Da gebe man sich nur keinen Täuschungen hin. Die junge, lebensfrische Welt sllt sich die Zukunft immer viel rosiger vor. als sich diese schließ! ch gestalten wird und jeder meint: ich will's besser machen und schcn dafür sorgen, daß ich mein Auekommen sinden werde. Dieser Zahl wir mochten sie Berufsmediciner nennen gesellt sich noch eine hübsche Anzahl Unberufener bei, Studenten, die ursprünglich eine andere Laufbahn ein geschlagen haben und dann aus irgend einem Grunde umgesattelt haben, Dilet tanten u. s. w. Es wäre keine leichte, aer eine sehr dankbare Aufgabe der Socialstatistiker, der Ursache dieser außerordentlichen Ver mehrung der Studirenden überhaupt und der Mediciner insbesondere nachzufor schcn. Es scheinen auch in den verschie denen Nichtungen oer akademischen Lauf bahn Ebbe und Fluth miteinander ab zuWechseln. Gegenwärtig' haben wir einen Mangel an Theologen; daß die Juristen eine Zeit lang so massenhaft sich vermehrten wie Heuschrecken, dessen können wir uns noch ganz gut erinnern; jetztcheint auch für die Mediciner die Hochfluth gekommen ?u sein, aber auch dieser wird die Ebbe folgen, dessen sind wir überzeugt, möge sie möglichst we nige Opfl? fordern ! Wo liegt die Ursache derartiger socia ler Phänomene ? Das Studium selbst gestaltet sich ja nicht kürzer und angenehmer, da die An forderungen an die Studirenden stets höher gestellt werden. Der Kampf um'S Dasein wird fast von Tag zu Tag härter und ekliger und welchen Genuß ein ge bildete.r.Mann am Daseintzat, er Fch

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, m it. tt&r all Tetnti KJithföm; ftiö c ,t kaum durchbring!, brauchen wir kaum zu noern. Da wird nicht so schnell u helfen sein. Die eigentliche Ursache dieses Uebelstandes können wir nicht beseitigen, weil wir sie nicht kennen. Die jungen Akademiker selbst nehmen noch so wohlgemeinte Lkathschlage nicht an die Seite, von der diese kommen, ist dabei zu sehr in teressirt - und wem nicht zu rathen ist, 1 -r, j . ... , " w- ita. dem ist auch nicht zu helfen, das ist ein ebenso altbekanntes wie altbewährtes Sprichwort. Lauföaön eines Vauditeu. Marino Levba wurde vor 28 Jahren in Bernalillo-Eounty in NemMexico ge boren. Er war ein hübscher Bursche mit dunkelblauen Augen und schwarzem Haar, und er sah gar stattlich aus, als er später einen röthlichschwarzen Schnrnrbart bekam und bei einem Ge wichr von 180 Pfund etwa sechs Fuß in der Höhe maß. Leider war er schon als Junge ein Nichtsnutz und in seinem 18. Jahre als Pferdedieb weit und breit be tannt. Später verheirathete er sich und schlug seinen Wohnsitz in dem Städtchen Antoni'.o am Fuße der Sandia-Berge auf. Hier schloß er sich immer mehr dem schlechtsten Gesindel an, bis er es im Jahre 1880 zu seiner ersten Mord that brachte. Oberst Potter nämlich, der von der Bundesregierung beauftragt war, einen geologischen Bericht über das San Pedro Gebirge zu liefern, war von Albuquerque aus, aus seinem Maul thier reitend, in den Tijeras Cannon gekommen und hielt, nichts Böses ah nend, vor der Hütte des Desperado Ca. lifornia Joe an, um sich auszuruhen und über seinen weiteren W;g Erkundigun gen einzuziehen. Bei Joe" hielten sich gerade noch drei andere schlechte Kerle auf, darunter auch Marino Leyba. Während der Bundesbeamte sich an einer kärglichen, ihm vorgesetzten Mahl zeit erquickte, machten sich drei der Verbrechn heimlich aus dem Hause fort, um sich an einer Stelle im G.birge in den Hinterhalt zu legen, und Marino erbot sich, dem Fremden persönlich den nächsten Weg zu zeigen. Der Oberst ritt ihm ruhig nach und merkte erst dann, daß er in die Hände von Näubern gerathen war, als dlesel ben aus ihrem Hinterbalte auf ibn ein drangen.- Er wehrte sich tapfer, bis sein Neitthier unter ihm zusammenbrach, dann schlugen ihm seine Angreifer die Gehirnschale ein, plünderten die Leiche aus, häuften über sie und das Pferd dürres Gestrüpp, steckten dasselbe in Brand und verließen den Platz erst, als die todten Körper verkohlt waren. Erst Monate später wurde die Mordthat entdeckt, California Joe und drei seiner Genossen wurden verhaftet und später, nachdem sie die Mordthat eingestanden hatten, aus dem Gefängniß geholt und gelyncht. Nur Marino Leyba entkam und floh nach Mexico hinüber, wo er sich zwei Jahre lang aufhielt, bis er sich der berüchtigten Bande des Billy the Kid" in Lincoln-Eounty, NeuMexico, an schloß und bald den Nuf gewann, einer der verwegensten Räuber in dieser Schaar abgefeimter Banditen zu sein. Als der Mordbande der Boden NeuMexicos endlich unter den Füßen zu heiß wurde und der Tod des Häuptlings nur noch eine Frage der Zeit war, zog sich Marino wieder nach der mexicanlschen Grenze zurück, wo er in der Gegend am Pecos Fluß wieder zahlreiche Pferde diebstähle verübte. Einmal wurde er bei seinem Handwerk" erwischt, und das Preisgericht von San Miguel County verurtheilte ibn zu sieben Jabrcn Zuchthaus. Zwei Jahre dieser Haft verbüßte er in Kansas, dann wurde er nach Santa Fe gebracht und nach zwei Jahren weiterer Haft vom Gouverneur ötoß begnadigt. Die Milde war in diesem Falle sehr übel angebracht, denn Marino dachte nicht daran, seine Ver brecherlaufbahn aufzugeben. Er trieb sich wieder mit seinen alten Genossen herum, bis eine neue Schreckensthat ihn in den Mund Aller brachte. In Ge meinschaft mit Porsirio Trujillo und Ricardo Baldez übersiel er am 4. März dieses JahreS eine Ortschaft in der Nähe von Ehilili in Vernalillo-County, verbrannte mit Hilfe seine? Genossen alle Gebäude und ermordete drei Männer Namens Joseph Leckey, Julian Tessiere und Juan Trujillo. Alle Umstände deuteten auf Marino und seine Genossen als auf die Thäter hin, während aber Trujillo und Valdey sich verhaften lie ßen und jetzt sich im Gefängnisse besin den, flüchtete sich Marino in die Sandia Berge und drohte Jeden zu ermorden, der es wagen würoe, Hand an ihn zu legen. Mit tollkühner Dreistigkeit kam er wochenlang von den Bergen hinab und verbreitete Angst und Schrecken in den benachbarten Ortschaften, wo er wie eia ecbter Räuber hauste. Der Sheriff bon Santa Fe. rückte endlich mit einer starken Hilfsmannschaft gegen ihn aus, und es gelang schließlich zwei Hilfs sherisss.NamenS Montaja und Jacome, den Räuber in einer Gebirgsschlucht zu treffen. Er zog seinen Revolver und feuerte, aber die Beamten zielten besser, und er sank todt zu B?den, wäbcend seine Kugel einem der Beamten die Backe streifte. Marines Leiche wurde nach Santa Fe gebracht und von mehr als 2000 Leuten angestaunt. Auch seine Frau kam und bat. ihr die Leiche auszuliefern, das Ge such wurde ihr aber rundweg abgeschla gen. , M politische Opinamen. In den ersten Zeiten seit Begründung unserer Republik wurde hier zu Lande die Politik auf eine äußerst würdevolle, manchmal fast lächerlich steife Weise be trieben. Kein Stumpredner betrat die Rednerbühne, ohne mit einer Menge, ge lehrte? Citate aus den Werken der nlten Griechen und Römer ausgerüstet zu fein. In den Wahlcampagnen herrschte UH Zibtn, keine Begeisterung ; schläfrig und ledern zogen sich die Tage dahin, bis die entscheidende Wahlschlacht vorüber war. Erst mit dem Jahre 1324 wurde eS anders, als einer der Präsidentschafts candidaten, Andrew Jackson, von einem seiner Anhänger den Spitznamen Old Äckory" erhielt.. Der Name wurde ei

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SÄlaMn weites röü em ö?lcö::lL5i rn !i. e . ? .. r .. t ny IN oas um? xvttklicye noen MN einfuhr. Old Hickory-, wohl aleichbe deutend mit dem, was MIN in Deutsch land unter einer knorr'g n Eiche" versteht, galt fonan. als Sinnbild minn licher Kraft und Tugend, und Andrew Jackson wurde durck den Namen so vo' pulär. wie er es bis dhin noch , i n-als gewesen war. sbon nun an ließen die Etumpredner die alten Griechen und ?Hornr löiifn linn iumten nn'3Livumiicoen on einzuianagen. ver in r. f i. - - . f c l w v semer Derbh.'it oft bis zur Rohheit ausartete, immerhin aber den Verzug besaß, die Menge zu elektrisiren undfür die Tazesfrazea zu begeifern. Es trat fo:tan je kaum ein Pcäsioentschaftscan didat in die Schranken, de? nickt von , seinen Anhängern einen populären" j Spitznamen bekommen bätte. So wurde Henry Clay als Harro or th: West" ! förmlich idealisirt und mit einem poeti' schen Schimmer umwoben : -Harriwn wurde mit dem Beinamen Tippecanoe" and Tyler too" verherrlicht und muße es sich außerdem gefallen lassen, daß man ihm Koienamen wie Old T'p ", Hard Cider" und Log Cabin" beilegte. Im Jahre 1843 zog Zach. Taylor unter dem Spitznamen Rougb and Ready" rn die Präsidentschafts Campagne, Lincoln war als Old Abe", Uncle Äbe" oder Rie gelspalter" von seinen Bewunderern verherrlicht, während Grant in der Armee nur unter dem Namen der Alte" be kannt war. Es ist eine bekannte Thatsache, dafe auch viele bekannte Staatsmänner, und andere hervorragende Größendes Landes mit mehr oder ininder pikanten Spitz namen belegt werden sind. Vom Iulane. Der StaatSsena t von Penn sylvanien hat ein Gesetz angenommen, welches bestimmt, daß Personen, die deS Mordes im ersten Grade überführt sind, durch Elektricität getödtet werden sollen. JnShelbyville in Tenne s see stand ein junges Mädchen Namens Carrie Sharp dem Ziele ihrer Wünsche nahe : in zwei Tagen sollte ihre Hochzeit mit ihrem Geliebten A. H. Ruth statt finden. Ihr Bräutigam war bei ihr. Zufällig siel ihm sein Revolver aus der Tasche und sie raffte ihn auf und spielte damit. Plötzlich entlud sich die Waffe, und die Braut siel dem jungen Manne als Leiche in die Arme. Ein niederträchtigerSchurkenstreich wurde bei Grand Rapids in Wisconsion verübt. Tort wurde neulich der Mühlendamm der Pioneer Pulp Co." durch Dynamit auf einer Strecke von 300 Fuß vollständig zerstört. Da der Damm seit lange Z:it ein Zankavfel zwischen der Pioneer" uno der BerselyPulp. Co." war, so hegt man natürlich den Verdacht, daß letztere die Schandthat veranlaßt hat. Ein Brooklyner BürgerRamens Simeon B. Chiitendcn hat der Universität zu Aale in Connecticut eine Schenkung im Betrage von SI00,000 gewidmet, mittels derer ein Anbau an das Bchliotheksgebäude errichtet werden soll. Die jetzige Büchersammlunz um faßt 185,000 Bände, für deren geeignete Ausstellung die Räume nicht ausreichen ; der hochherzige Bürger Brootlyns ha', durch da Geschenk dem Uebelstande ab geholfen. In St. Cloud in Minn esolc ist kürzlich einem Manne Namens Henris Reusen, der am knochenschwuno lill, ein fünf Zoll langes Stück des einen Schien demes durch ein Stück aus dem Bein eines großen Hundes ersetzt worden. Jetzt sind die Knochenstücke mit einander ver wachsen, und Reusen kann wieder gehen. Hoffentlich bricht de? Schwund nicht an einer neuen Stelle aus, weil dann das Flicken mit Hundeknochen seine Schwie rigkeit haben würoe. Eines sonderbaren Lehrers erfreut sich die öffemllche Schule in Asbury Park, N. I. Dieser Brave, A. B. Corlish ist sein Name, war nicht im Stande, die Disciplin unter seinen Schülern aufrecht zu erhalten und er laubte ihnen, in den Nachmittagsstun den, anstaU sich mit Büchern und Schiefertafeln zu beschäftigen Karten, Domi' no, Schach und andere Spiele zu spielen. Ja, der Lrhrer soll sogar häufig ganz ndel Poker und (?uchre ' mit seinen Schülern spielt dabcn. Die SchulVorsteher t?sben in Folge dessen die Abseyung deö Lehrers Vejchlossen, doch hat er el klärt, er werve nur der Gewalt weichen. Als der farbige Prediger Lowry in Allegheny, Pa. gerave aus der Kamel stand und über die Gottlosigkeit der Welt loszog, zischte ihm einen Fuß weit vom Kopfe eine Kugel vorbei, die augenscheinlich aus einem der gegenüberliegenden Häuser auf ihn abgefeuert worden war. Der Geistliche ließ sich, trotz der Aufregung, welche über den Borfall in der Kuche entstand, nicht aus dem Geleise bringen uno predigte ruhig zu Ende. Dann bohrte er vor den Augen der versammelten Menge gelassen die Kugel aus der Wand, in die das Ge schog gefahlen war. Man vermuthet, daß ein geheimer Feind des Negerpre divers die Schuld an dem Mordattentat trägt. Ueber die Verwaltung der Wohlthätigkeitsanstal:en in den Ver. Staaten wollen die Klagen noch immer nicht aufhören. So bestätigt neuerdings die vor den Commissären des County Rush in Jndiana geführte Untersuchung der von der Grandjury gegen die Ma trene des Counly-Waisenhauses erhöbenen Anklage das Schlimmste, was über die Behand.ung der Waisen ausgesagt worden war. Es wurden mehr als 200 Zeugen vorgeladen. 'Lon den bereits vernommenen bezeugte der Koch der An italt, dast die Kinder nur einmal in der Woche Fleisch bekamen; ihr Frühstück bestand nur aus Wasser, Brot und Mo lasss, Butter bekamen sie nur selten. Als Mittagsmahl erhielten sie abgebrühten Kohl oder Kartoffeln, eine Schnitte Brot und Wasser und als Abendmahlzeit je ein Sechstel von einem kleinen Pie. Und derartige Zustände in der Anstalt wurden von den Behörden jahrelang geduldet ! . EinneugebildetesCounty in Texas soll Schleicher-County heißen, zu Ehren des verstorbenen deutsch'tezani schen Staatsmannes Gustav Schleicher. Sjlie das kam, berichtet gutichter.a.

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nncheö Älatt so : In ihMt Teö am Rio Grände liegt eines von den großen Counties, nämlich brocket County, und im AbgeokdnctenbauZe der Staalegesetz' gebung Ivar kie Bill angeno.nmen. welche au,z dusem County zwei neue schafft, namtlch Sulton und Will Äilsen Coun ty. Im Senat jedoä.eryov sich Sena ior Burney aus San Antonio und bean iragte. den Namen Will Wiisn auezustreichen und dafür den Namen Sci'lei cher einzuschalten, zu (5H: en des großen, unvergeßlichen Nalionalgeorcuelen von West Texas, Gustav Scyleicher. Der Antrag wurde voa den Senatoren Clai' borne ?on Galoeston und Burges von Seguin ebenfalls mit Begeiimung un teistützt, und der Namen Schleicher County wurde unter Ausoebung der Ge--schäflsregeln durch Namensaufruf der Senatoren e i n st i m m i g angenommen. Das war brav !" Hoffentl'ch hat auch das Rpräsenientenhaus dieser Aendelung zugestimmt. . .Jn San Francisco rühmte sich der Schuster Ch. Knapp, er könne fünf Dutzend harte Eier auf einmal essen. Der Fuhrmann Fred. Williams erbot sich, die öO Eier zu bezahlen, wenn Knapp sie binnen zwei Stunden verschlingen würde, andernfalls solle dieser sie selbst bezahlen. Knapp schlug ein, und die Beiden begaben sich nach einem Jtestaurant, dessen Besitzer so erstaunt über die Bestellung von 50 harten Qitxn auf einmal war, daß er sie zum Preise von einem Dollar zu liefern versprach. Williams hinterlegte den Dollar und ging weg, wahrscheinlich um sich den Appetit durch das Anschauen der riesigen Fresserei nicht zu ververben, während Knapp bald darauf mit dem ersten der 60 Eier begann. Er hatte sich ausbe düngen, Salz, Pfeffer und Wasser in beliebiger Menge m den Eiern genießen ;u dürfen und verschlang die ersten 30 m'.t Geschwindigkeit. Das einund dreißigste wollte nicht mebr recht rutschen und er trank ein Glas Wasser, worauf nieder zehn Stück, anscheinend ohne große Schwierigkeit, seinen Schlund hin abwanderten. Beim einundoierzigsten El wurde es ihm höchst ungemüthlich und er mußte eine Pause machen, während welcher er rauchte, worauf es ihm ge lang, abermals fünf Eier zu vertilgen. i?r ruhte sich dann wiederum aus und vertilgte sieben oder acht Stück. Als er an da sitbenundfünfzigste Ei kam und es halb hinuntergewürgt hatte, wurde er bläh und stürzte zur Thür hinaus, kam jedoch bald wieder und verschlang mit großer Anstrengung den Rest des sieben undfünfzigsten, sowie die drei letzten Eier, worauf er sofort zu rauchen begann. Er hatte zu der geradezu viehi schen Leistung eine Stunde und fünfzig Minuten gebraucht und bildet sich auf das Gewinnen der Wette nicht wenig ein. Aom ÄLSlanve. Aus Stollberg in Xt sachsischen Bezirks - Haup!mannschaft Zwickau verlautete im. voriaen Jahre, daß eine religiöse Gemeinschaft aus dortiger Gegend nach Palästina ausgewandert wäre. Durch den neuesten Jahresbericht des Kaiserswerther Diafonissenhauscs über dessen Stationen im Morgenlande wird nun diese Nachricht bestätigt und zugleich erfährt man Na heres über diese Pilgerreise und das Schicksal zweier Teilnehmerinnen. Zwei alte deutsche Frauen aus Sachsen" heißt es darin, welche vier Wochen lang in der sogenannten Bauinwoll höhle bei Jerusalem, von allen Existenz Mitteln entblößt, gehaust hatten, wurden mittels der Tragbahre von unseren Schw stern ins Jrusalemer Hospital geholt. Diese Frauen gehörten einer aus 15 Personen bestehenden Gesell schaft an, die vom Sachfenlande nach Palästina gepilgert war, um den Geistern im Gefängniß zu predigen". Die ganze 2anfcrcie hatten sie um ihrr Mitiellosigktiir willen zu Fuß gemacht, die sieben kleinsten Kinder im Hand: Wägelchen zievend und ihre Hab'eügkei ten auf dem Rucken trogend. Die bei den Alten waren nun ganz entkräftet und konnten keinen Schritt allein gehen. Nachdem sie sicb wieder erholt hatten, erfolgte itne Rückkehr auf Kosten der ivanzelischen Gemeu.de in Jerusalem." Fü r Einführung der Sklaverei in Dutsch-Ostafrika tritt der Vertreier der deulsch-a'rckanifchen Ge' sellschaft in Sansibar. Baumeister Hörnecke, in der Eoloniakpolit. Eorreip." ein. Derselbe erklärt rundweg: Die Angehörigen der kriegerischen Stämme wird man ebenso wenig, wie die freien Schwarz? überhaupt zu den Plantage arbeiten im Anfang vcrwenden können, obgleich .sich die ersteren vermöge ihrer größeren Klugheit und ihrer geringeren Trägheit am ehesten dazu eignen. Alle diese Leute werden aber zunächst nicht ibre Arbeit verrichten wollen uno ferner einen unverhältnlßmäßig hohen Lohn deanspruchen. Es ist auch wahrscheinlich, daß sie, sobald ihnen die Arbeit irgendwie nicht zusagt, ihren Dienst ohne Weiteres aufgeben. Die einzige Mög lichleit, Arbeiter in genügender Zahl und genügender Leistungsfähigkeit zu er halten, bietet dieselbe Institution, welche alle diese Verhältnisse mit geschaffen hat : die Sklaverei." Aus Tunis laufen Be richte über aufwieglerische Kundgebun gen der dortigen Juden ein, welche sich nicht den neuen Berordnungen, betref feno die Begräbnisse, fügen, sondern fortfahren wollen, ihre Todten zu be stalten, ohne den Behörden davon Anzeige zu machen. Am 20. März rotteten sie sich um zwei Leichen auf ihrem Fried bofe zusammen und geriethen mit den Polizeiagenten, welche sie an die gesetz lichen Borschriften erinnern wollten, ins Handgemenge, auö welchem Anlaß ein Gendarm durch einen Steinwurf ver wundet wurde. Am 21. hoben die Un ruhen von Neuem an. All: jüdischen Läden blieben geschlossen und einHaufen Juden zog, nachdem er vom Friedhofe, wo -er manifestiren wollte, zurückgedrängt worden war, vor das Stadthaus unter den Rufen : Es lebe Italien ! Nieder mit der Munizipaluät !" Sie zerschlugen alle Fenster des Gebäudes und setz ten sich dann wieder in Bewegung nach dem Hause des Bi;eprästdenten,.des Ge meinderaths Tubos, dessen Thür sie zu sprengen suchten. Indessen war der Eentral-Commissar Santini mit einer Abtheilung Agenten herbeigeeilt und er vackle selblt den lautesten Schreier am

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Kragen, welchen nun eine ihm selbst bestimmte Nevolverkugel traf. Der Mann soll ziemlich schwer verwundet sein. Um ihn zu rächen, drangen seine Glaubensgenossen auf Santini ein und drohten, ihn übel herzurichten; aber er konnte noch rechtzeitig aus ihren Händen befreit werden. Es erfolgten dann etwa zehn Verhaftungen, welche bewirkten, daß die Juden ruhiger wurden und heimschlichen. Hierauf fuhren Dubos und Santini, von einem Zug Spahis unter den Be fehlen der Scheik Medina und Baschamba und einem Gendarmerie - Pelo ton begleitet nach dem israelitischen Schlachthause, wo die Leiche einer Frau untergebracht worden war, die heimlich bestattet werden sollte.- Es fanden sich vier Juden, welche dieselbe unter dem Schutze von Zuaven nach dem Friedhofe brachten, indeß ihre Stammgenossen aus der Ferne lautlos zusahen. Die drei Ruhestörer, die am Sonntag verhaftet wurden, sind zu je sechs Tagen Gefäng niß und 16 Frcs. verurtheilt worden. Der französische Generalresident in Tu nesien, Herr Masicault, empsing am 21. d. den Groß - Rabbiner von Paris, Herrn Zadoe Khan. Am 22. sollte eine Delegation des israelitischen Konsisto riums bei ihm vorsprechen, welches alle Anstrengungen machen wird, um dem aufständischen Treiben in Tunis ein Ende zu bereiten. Kaum haben die meisten Staaten Europas, und darunter auch Oesterreich, ihre Heere mit dem neuen Repetirgewehr auszurüsten beschlossen, beziehuugsweise diese Ausrüstung zum Theil schon bewirkt, als jetzt aus Oester reich die Kunde von einer neuen, alle bisherigen Konstruktionen weit hinter sich zurücklassenden Erfindung auf die sem Gebiete in die Oeffemlichkeit ge langt, über die man der Schles. Ztg." Folgendes schreibt : Der in Ober.Michle bei Prag ansässige Waffenfabrikant Kruka bat in Gemeinschaft mit seinem Sohne ein Repetirgewehr erfunden. totU ches angeblich nach dem Urlheil von Fachmännern, was Schnellfeuer, Ein fachheit der (Konstruktion, Billigkeit und Raschheit der Erzeugung, leichte Conservirung, Reinigung,' Zerlegung, einfache Manipulation und geringes Gewicht betrifft, alle bisher bestehenden Sy steme weitaus übertrifft. DaS neue Repetirgewehr, das nach dieser An gäbe das ' Unikum eines MilitärgewehrS wäre, gestattet sowohl Packet laduugen S zehn Patronen, als auch Einzelladung, letztere sogar auch bei ein geschaltetem und gefülltem Magazin, während daS von der österreichischen Ar meeleitung angenommene System Mann licher nur Packet'Ladungen zu fünf Pa tronen zuläßt und des letztgenannten Vortheils entbehrt. Das aus leichtem, dünnem, jedoch sehr festem Stahlblech gepreßte Packet oder Magazin, welches iedes andere ConservirungSmittel der Patronen überflüssig macht, fällt, sobald die Munition verbraucht ist, ohne einen besonderen Griff noch während des An schlages nach abwärts, und daS Gewehr kann bebufs Fortsetzung des Schnell feuers sofort durch einen einzigen Griff mit einem frisch gefüllten Packet (Ma gazin zu zehn Patronen) geladen wer den. Der ganze Gewehr-Mechanismus ist ohne Instrument zerlegbar, besitzt keine Schraube und nur eine einzige Fe der als Schlagfeder und besteht über baupt nur aus zwölf Bestandtheilen. Ein eigentlicher Repetirmechanismus ist nicht vorhanden, weil die Eigenartigkeit oeS Gewehres einen Patronenzubringer (Repetirmechanismus) sowohl im Ge wehr als auch im Magazin ganz über flüssig macht. Bei einiger Uebung soll man mit dem neuen Gewehr, das, wie bereits bemerkt, auch die Einzelladung gestattet, 45 Schüsse in der Minute ab geben können. nun müssen sofort alle Staaten wieder einige Millionen anle aen, um sich nicht von dieser allerneuesten Mordmajchine überflügeln zu lassen.

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