Indiana Tribüne, Volume 10, Number 203, Indianapolis, Marion County, 12 April 1887 — Page 2

Tribüne. Srschewt Täglich S3d S SVStSgS. TStt t2t .TriSLue- tctet ds: Jcm Xtlttril ,nt ,,k Och, Mt mieai f ibUix Es3. ßs?n U Xf-iJ r Ysfi ia Btt.jiSU:as r fifftctx 1SS.Mrv!ader. JsdianapoliL, Ind., 12 April 18S7. Spätes Frühjahr. . Der Monat März bat besonders in den Neu England Staaten sich in diesem Jzhre von einer shr grimmizen Seite ee,eigt. Nur der März im Jahre 1836 bot soviel Schnee und Eis, wie dieses Jabr. Noch am Schlusie der letz ten Woche meloete der in Springsield, Masi.,. erscheinende Republican", daß der Schnee binnen wenigen Meilen von Northampton Court House noch zwei Fuß tief liege, und in ampshire County, gleichfalls in Massachusetts, habe es die sen Winter ununterbrochen 120 Tage, also vier Monate lang, ausgezeichnete" Schlittenbahn gegeben, während alleAussichten dam vorhanden seien, dab der Schnee ncch tnehitre Wochen lang liegen bleiben werde. In den südlichen CountieS von Vermont liegt der Schnee vier "tjujj tief, in den nördlichen stellenweise sogar acht bis zehn Fuß. Äuch die ersten Tage des April brach ten den Neu England Staaten kein Frühlingswetter, und in Boston Z. B. herrschte ein so heftiger Schneefall, daß der Vnlehr auf den Straßen ganz be deutend gehemmt wurde. Wer nicht durch die Nothwendigkeit gezwungen war, hütete sich wohl, aus dem warmen Hause auf die Straße zu gehen, und die Stadt bot einen seh? traurigen, öden Anblick dar. In Gloucester fiel der Schnee während dieser Zeit zwei Fuß tief, und in ganz Neu England erlitt der Eisenbahnverkehr in Folge dieses schwe ren Winterwetters hzftige' Stockungen. ES sind allerdings seither einige mil dere Tage gekommen, doch hat man bisder von einem richtigen Frübling nur och sehr wenig verspürt. Dabei hat man alle Ursache, der Zukunft mit ban gen Besorgnissen entgegenzusehen. Es liegt überall in den nördlichen Staaten so viel Schnee aukgehäust, daß Ueber schwkmmungen und Dammbrüche unvermeidlich sich ereignen müssen, wenn dai Thauwetter plötzlich eintreten sollte. Natürlich wird auch die Arbeit auf den Farmen durch daS späte Frühjahr ganz erbeblich vorzöge. Auch die Zucker-Ahorn-Jndusirie, wel che bekanntlich besonders in den Neu ,Enzland-Staaten blüht, hat durch den langen und rauhen Winter eine beträcht liche Schädigunzerhalten. Diese In dustri'? ist für die Farmer in jenem Lan des:heile von einer sehr großen Bedeu tung, da die Nachfrage nach Llhornzucker überall im Lande von Jahr zu Jahr zu nimmt. Die Farmer widmen sich der Gewin nung dieses Zuckers um so lieber, als dieselbe gewöhnlich in einer Zeit vorge nommen werden kann, wenn alle andere Arbeit auf den Farmen rubt. In diesem Jahre jedoch hat der süße Saft nach An gäbe der Zeitungen noch nicht zu fließen begonnen, ausgenommen in einigen we nigen Townships im südlichen Massa cru'etts, die sich einer besonders günsti :n Lag,? erfreven. In den westlichen veunt,eo von Massachusetts z. B. ist es des tiefen Schnees halber noch immer nicht möglich, in den Wald hinauszu fahren, um die Ahornbäume anzuzapsen. Früher stand der Staat Vermont im Rufe, daß er viel Ahornzucker erzeu ge, ober in diesem Frühjahr wird er diesem Nufe nur geringe Ehre machen. Der Saft in den Bäumen ist einfach noch nicht zum Fließen gekommen, und es ist seyr wahrscheinlich, daß -der Frühling so zu sagen über Nacht hereinbre chen und alle Knospen springen machen wird, ehe die Farmer dazu werden ge langen können, den für sie so lohnen den süßen Saft aus den Bäumen zu zapfen. Umstavdsd, weise. Vor einigen Wochen war in Nevark. New Jersev. ein leichtsinniges Frauen zimmer ermordet worden. Als der That verdachttz wurde e-n zunger Bursche Na mens Teddy Coates verhaftet, der sich vergeblich anstrengte, seine Unschuld zu t . - , r ' - w. oewetien. ii vertucyle, Zeugen yerver zuführen, die ihn zur Zeit, als die Mord that Verübt wurde, an einem andern Or. u gesehen haben wollten, aber auch die J Z m iZmm-Jl-t-lkiJ t . ll . tl ?! ,,iuutuv; vciciv""" yaiie vounan dig unparteiische Zeugen vorzuführen. welche gewissenhaft" beschworen, daß sie den Teddy Coates während der Mord nacht im Hause seines , Opfers" gesehen hätten. Ein Nachtwächter beeidigte so gar, er habe Teddy kurz nach dem Morde eus dem Hause treten sehen; ein anderer Zeuge hatte gehört, tote d,e Häusel aenthümerin über die voreilige That Teddys" in lautes Jammern ausbrach ; ein ''.geistreicher- Neporter sagte als Sachverständiger aus. die Angabe eines envern Zeugen, daß der flüchtige Mörder einen grünen Rock getragen habe. während Teddys Nock von blauer Farbe gewesen sei, beWeife gar nichts, denn unter Einwirkung des gelben Gaslichts könne ein blauer Nock sehr leicht wie ein nrüner aussehen. Kurz, ti häuften sich so viele Vereächtrgungen und Anschuloi aungen aller Art auf den jungen Bur schen, daß ihn Jedermann ohne Weitere? sur den Morder hiut. Er wäre auch wahrscheinlich als sol eher verurtheilt worden, wenn nicht noch in der UtUn Stunde das .Blatt sich zu srinen Gunsten gewendet Hütte. Ein einziger Detectlv hatte aus andere Spur:n din den Fall weiter verfolgt und schließlich festgestellt, daß der eigentliche Mörder kein anderer war, als der Jtaliener Bmcenzs Parozzl, der sich aus Furcht t:r Strafe nach Canada geflüchtet hatte. Die Beweise für die Schuld des Jtaliezzxi waren so überzeugend, daß man gar

Zndiana

nicht begreifen konnte, wie man dazu ge l2gt war, den unschuldigen CoareS des f2in&tni anzuklagen, und doch wäre I v

rSfcir?Ti

er um ein Haar wegen desselben zum Tode verUktbellt worden. Ein ähnlicher Fall trug sich erst kürz lich in Columbia, Süd Earo!ina, zu. Ein junges Mädchen hatte gegen einen Main ihrer Bekanntschaft die Beschul digung erhoben, er habe sie zu einer Spazierfahrt im Waldc mitgenommen, dort sie mit giftigen Stoffen betäubt und dann ihre hilflose Lage zu einem verbrecherischen Angriff auf sie benutzt. Der Verbrecher" wurde verhaftet, und die Äufregung gegen ihn war so groß, daß man seit glaubte, er werde zum Balgen vciurtheilt werden. Me Zeugen sagten ?u seinen Nngunsten aus, und einer der selben beschwor )oxax, ec habe von einem Verstecke aus den jungen Mann mit sei nem Opfer im Walde belauscht und Alles gesehen, was er mit ihr angefangen dabe. Das Schicksal des Unglücklichen schien besiegelt zu sein, als in der letzten Stunde das junge Mädchen selber auf den Zeugenstand trat und alle ihre frü deren Angaben widerrief. Sle ser am betreffenden Tage nur betrunken gewe sen und habe die Klage gegen den Mann nur erfunden, um dadurch den Zorn rbrer Eltern von sich ab und auf ihren Gefährten zu lenken. Die Beweise, die ie beibrachte, waren so überzeugend. daß die Freisprechung des Angeklagten erfolgen mußte. Nicht immer kommen rndenen die Opfer von Umstandsbeweisen" und fal cher Zeugen frei, und wie oft werden sie an Ehre und Vermögen geschädigt ! Aus alter Zeit. Das jetzige Tennessee war zu Zeiten hri großen NevolutionLkrieges von einem wilden, blutdürztigen Indianer-Stamme bewohnt, den Ehickamaguas. Die ersten weißen Ansiedler, welche sich in Tennes see niederließen, hatten unter den fort währenden Angriffen dieser Wilden fürchterlich zu leiden. Zu wiederholten Malen wurden die Besten der Chickama guas in der Umgegend von Ebattanooga von den Weißen erstürmt und zerstört, die Indianer jedoch hatten geheime Schlupfwinkel, von deren Crmenz kem Weißer wußte, und zogen sich nach jedem Kampfe dortbO zur Erholung zurück, um bei der nächsten Gelegenheit wieder über die weißen Ansiedler herzufallen. Im Jahre 1733 hatte ein gewisser Josepb Brown für der Regierung gelei stete Dienste eine Strecke Land in der Umgegend von Nashville bekommen und wollte mit seiner Familie die Neisedort hm antreten, als er unterwegs von einer Bande Indianer überfallen' wurde. Brown, seine zwei ältesten Söhne und vier andere junge Leute, die sich in semer Gesellschaft befanden, wurden ermordet ; die Frau und die kleineren Kinder wurden in die Gefangenschaft geführt. Der älteste von den gefangenen Kin dern, der 15jährige Joe, kam in den Be sitz einer Franzonn, welche vor Jahren rn die Gesangenichaft der yiaamaugas gefallen und seitdem Stammcsangehöri' ge derselben geworden war. Die Alte rettete ihn mit knapper Noth vor dem Tode, weil die Indianer fürchteten, er würde später flüchten und dann ihre Schlupfwinkel den Weißen verrathen. Die spätere Zeit bewies es ihnen, daß ihre Befürchtungen nicht unbegründet gewesen waren. Joe war bei ihnen kaum (in Fahr lang gewesen und hatte wahrend dieser Zett ihnen alle ihre Ge Heimnisse abgelauscht, als es ihm gelang, bei einem Kampfe, den die Indianer wieder einmal mit den Weißen hatten. zu entwischen. Er wurde von den Wei ßen freundlich aufgenommen und kehrte ipäter nach Süd Earollna zurück, wo seine Familie eigentlich zu Hause war. Er war bereits 19 Jahre alt aewor den, als er seiner Mutter, die mittler weile gleichfalls aus der Gefangenschaft freigekommen war, den Vorschlag mach te, er wolle wieder mit ihr nach Tennes see, um ihr Land bei Nasbvill: in Besitz zu nehmen. Die Frau ging darauf ein, und bald befand sich die kleine Familie auf ibrem neuen Heim, trotzdem die In dianer nach wie vor raubten, schändeten und plünderten, was ihnen unter die Hände siel. Die Weißen beschlossen endlich, dem Unwesen ein Ende zu ma chen. Der junge Joe Brown erbot sich ihnen als Führer und führte sie auf weite Strecken' bis in die geheimsten Schlupfwinkel der Chlckamaugas. Die erbitterten Weißen richteten unter den Indianern ein solches Blutbad an, daß die Macht derselben für immer gebrochen war. Joe hatte sich an den Mördern seines Valers und seiner Brüder sowie an den Peinigern seiner Mutter gerächt und sich den Dank seiner weißen Mitbürger erworben. ?in neuer Blaubart. In der Ortsckaft Preble in der Um gegend von Green Bav, Wtsconnn, wohnte seit einer langen Reihe von Iah ren ein Farmer Namens Jean Philip Loauet, ein Belgier von Geburt. Vor etwa zehn Jahren kam er eines Tages zu einem 9achbarn in's HauS und er . m w r r I 4. zayite demielven, seine rau t oayelm von einer Treppe gestürzt und habe das Genick gebrochen. Nach einige? Zeit verheirathete sich Loquet wieder, dock siel es bald auf, daß er mit einer Nachbarin, der Frau des Farmers August Mainsart, sich in ein intimes Verhältniß eingelassen hatte. Loquet und Frau Mainsart betrieben die Sache so arg, daß man sich in der Nach barschast eine Menge Scandalgeschichten über-die Beioen erzählte. Da starb Mainsart eines plötzlichen Todes, und einige Tage später starb die zweite Frau Loquets auf dieselbe Weise. Ein Arzt war in keinem der beiden Fälle zu Rathe gezogen worden. Kurz nach dem Be gräbniß machten Loquet und MainsartS Wittwe allem weiteren Gerede dadurch ein Ende, daß sie sich in aller Form Rechtens mit einander vcrbeiratheten.Eine Zeit lang blieb Alles still, dann aber begannen Gerüchte aufzutauchen, daß es bei dem Tode MainsartS und der zweiten Frau Loquets nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Schließlich wurde gegen Frau Loquet No. 3 ein Haftbefehl unter der Anklage erlassen, daß sie ihren ersten Gatten ermordet habe. Die Leiche desselben wurde wie der aus der Erde ausgegraben, und man fand in den Eingeweiden Arsenik in sol cher Menge vor, daß man damit mehr als ein Titdend Menschen, hätte tödten

urTryqsaanntf -rwr .

können. T'rotzalledem war ein direktes Beweismaterial gegen die Frau nicht beizubringen, und die Anklage gegen sie mute niederaescdlaaen werden. Man konnte ihr nicht einmal nachweisen, daß sie Arsenik gekauft hatte. Im vorigen Jahre geriethen Loquet und seine dritte Frau mit einander in Streit. Sie trennten sich und die Frau wollte sich wegen Grausamkeit von ihm scheiden lassen. Dreimal reichte sie Scheidungsanträge ein und zog sie im ' mer wieder zurück ; zum vierten Mal blieb sie ied?ck standhaft und erwirkte eine Scheidung. Jetzt wollten die Countybehörden sich die Feindschaft der Beiden zu Nutzen machen und fragten die Frau aus, was sie von den Thaten ihres geschiedenen ManneS wisse, doch büllte sie sick in vorficktiaes Schweigen. Nur einmal ließ sie die Andeutung fal len, daß Loquet die Leiche seiner zweiten Frau bei Seite geschasst habe. Man konnte dieselbe auch richtig nicht mehr rn ihrem alten Grabe finden.' ; Während die Beamten sich abmühten, ' einen Anbaltsvunkt aeaen Loauet u sin den. verschwand v!od!iö LoauetS ae i schieden? Frau aus der Umgegend. Allgemein glaubt man, sie sei ermordet. aber trotz eifrigsten vcachsorschens rft eS nicht gelungen, von ihr auch nur eine Spur zu sinden. Loquet berrndet sich zwar zetzt m Hast, betheuert aber, vollständig unschuldig zu sein, und man kann ihm entschieden g nichts beweisen. Die Nosarlo.Mne. Die alte Rosariö-Dkine in Mexico be. sindet sich vier Meilen westlich von Sa linaS, etwa 20 Meilen nördlich von Monterey und 170 Meilen von Laredo. Sie wurde im Jahae 1596 von den Spaniern entdeckt und länger als ein Jahrhunden sehr vortheilhafr bearbeitet. Man gelangt zu dem Eingangsschacht auf einem gewundenen Pfade, der un gefähr 1000 Fuß hoch auf der steilen Seite der Sierra Madre dahinführt. Tritt man in den Schacht hinein, so bat man einen sehr schwierigen Leg vor sich. Die Spanier hatten offenbar das Vorhandensein der Erzader außen an der Gebirgswand zuerst erkannt und waren dann den Windungen derselben bis tief in das Innere der Erde hinein gefolgt. Man muß natürlich Fackeln mitnehmen, wenn man den verschiedenen Krüm nungen der ErzHöhle" folgen will. Bald geht es langsam abwärts, dann kommt auf einmal ein Abstieg in die Leile Tiefe; weite Höhlen, die früher einmal mit reichem Silbererz angefüllt waren, bieten unterwegs Ruhepunkte, und oft muß man auf dem Bauche krie chen, um weiter in das Innere der Mine zu gelangen. An einer Stelle ist ein mindestens 300 Jahre alter Baumstamm mit Kerben als Leiter in die Tiefe hinunter angebracht. Sein Holz sieht ebenso frisch und gesund aus, als ob es erst vor einigen Jahren in die Mine gebracht tooidwi wäre. Ucberall an den Wänden sieht man Spuren von silberhaltigem Erz, doch wurde von den Spaniern nur dasjenige Erz ausgebeutet, welches am reichhaltigsten war. Erst ganz am unteren Ende der Mine trifft man auf einen großen, unterirdischen Saal, welchen Pfeiler von hochgradigem Silbererz stützen, während einer seiner Theile in Trümmern ver schüttet liegt. Bor etwa anderthalb Jahrhunderten machten feindselige Indianer aus der 'Nachbarschaft einen Angriff auf die ar men Peons", welche im Auftrage ihrer spanischen Gebieter die Schätze aus dem Innern der Erde zu holen hatten. Die Peons flüchteten sich in ihrer Angst in die große steinerne Kirche, welche am Fuße des Berges in Salinas stand, und suchten sich, 3o0 Mann stark, in dersel ben gegen die Angriffe der feindseligen Indianer zu vertheidigen. Ihre Stellung war zwar uneinnehmbar, aber die Indianer belagerten sie so hartnäckig, daß ihnen schließlich die Lebensmittel ausgingen. Um nicht zu verhungern, beschlossen sie endlich, sich den Belage rern auf Gnade oder Ungnade zu erge ben. Gnade fanden sie nicht. Sie wurden fämmtlich hingeschlachtet, und jetzt um giebt eine 20 Fuß hohe Mauer die Stelle, in welcher ihre Leichen ruhen. Etwa 69 Minenarbeiter hatten sich noch rechtzeitig in die Mine geflüchtet und blieben im Innern derselben, bis sie alle Gefahr von Seiten der Indianer beseitigt glaubten. Sie beluden sich noch zu guter Letzt mit dem kostbaren Silbererz, aus welchem die Pfeiler in der letzten Höhle bestanden. Leider waren sie da bei zu dadgierig verfahren; die ihrer Pfeiler beraubte Decke stürzte ein und bedeckte sie mit ihren Trümmern, unter welchen sie noch bis auf den heutigen Tag ruhen. Jetzt wird die Mine von einer ameri kanischen Gesellschaft betrieben, an deren Spitze Herr John C. Brown, Gouver neur von Texas, steht; Gen. George F. Alford von DallaS ist Secretär und Schatzmeister derselben. Herr Alford hat der Minengesellschaft vor ungefähr einem Monate einen Bericht abgestaltet, dem die intereffanten Angaben über die Mine zu verdanken sind. Wie atternnäßig bewiesen werden kann, hat der Bicekönig von Mexico an die Krone Spanien für die Ausnutzung der Rosario-Mine einen Tribut von ins ae ammt L11,000,d00 bezahlt. Nach dem Gesetz war der Vicekönig verpflichtet, 20 Procent des Reinertrages der Mine an die spanische Regierung abzuliefern. Es sind somit mindestens für 55 Mrnw nen Dollars Silber der Mine entnom men wordcn, doch greift man schwerlich fehl, wenn man die Behauptung auf stellt, daß die mexikanische Regierung sich wohl gehütet hat, die Steuer von vem ganzen Ertrag der Rosario-Mine nach Spanien abzuliefern. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind min destens L500M0.000 an Silber der Mine entnommen worden. Das Erz mußte von den Peons den Berg hinab in die Schmelzhütten ge bracht werden, wo noch bis auf den heu tigen Tag die Schlacken Hügel von min destens 40 Fuß Höhe bilden. Ueber diefen Schlacken sind seitdem Bäume gewachsen, die zwei Fuß im Durchmeffer enthalten, und doch hat eine mit diesen Er.übelresten angestellte Probe ergeben. j daß sie noch 53 bis 24 per Tonne rei nes Silber liesern.

yzzaaarmaaeaxssrsassssefyrz Ehescheidungen. Neuerdings wird wieder in den Zei. tungen darüber geklagt, daß in den sogenannten vornehmen amelikanlschen Ge sellschastökreisen die Anzahl derEhescheidüngen auf eine auffallende Wei'e zunimmt. Besonders in den größeren Städten des Landes, macht sich unter den reichen Familien diese eigenthümliche Erscheinung geltend, und es sind in der Regel die grauen, welche mit ihren Männern nicht mehr zusammenlebe!, wollen, weil dieselben ihnen ..;u roh, zu unwissend oder zu gemein" erscheinen. Wie soll man sich diese seltsame That fache erklären ? Sind die amerikanische!, Männer wirklich so schlecht, daß sie ihre Frauen nicht glücklich machen können? Es wäre ungerecht, die Schuld an den bestehenden Verhältnislen den Männern allein zuzuschreiben. Sie sind , das Product ibrer Zeit, ebenso wie ihre Frauen. Der Mann hat, wie hoch oder niedlig er hier zu Lande auch gestellt' sei, rastlos zu arbeiten, um voranzukommen. Er brauckt Geld, und sein ganzes Sinnen ud Trachten ist auf den Erwerb von Geld gerichtet. Mit anderen Sachen sich ab zugeben, dam feblt es ihm in der Regel an Zeit. Während er in seiner Fabrik oder in fernem Gelchäsksbureau den Ar beiten des Tages nachgeht und rastlos nachsinnt und grübelt, genießt seine Frau daheim die Flüchte seines Fleißes. Sie widmet sich der Literatur, der Kunst ; sie besucht Theater und Bälle, und schwärmt überhaupt für Alles, was die vornehme und elegante Welt bewegt. . Kommt ihr Mann Abends nach Hause, dann ist er in der Regel zu sehr ermüdet, um seinen Geist von Neuem wieder anstrengen zu können. Er macht kein Hebl daraus, daß ihm Ruhe dringend erwünscht ist. und die Frau, deren eigentliches Gesellschaftsleben erst am Abend beginnt, betrachtet ihn als einen" rohen Barbaren, der nicht im Stande ist, die feineren Ge nüfse des Lebens zu verstehen. Es entstehen zwischen den Ehegatten Zwistig'. taten, die dann in vielen Fällen zur Erkaltung der Gattenliebe, wo nicht gar zur Ehescheidung führen. Man kann über die Eleganz und den gesellschaftlichen Schliff vieler Amerika nerinnen denken, was man will, es steht aber fest, daß ihnen febr häusig eine Tu gend abgeht : das warme, menschliche Gemüth. Deutsche Local-Nachrichten. Königreich Sachsen. Der Posthilfsbote Franz Herman Opitz in Dresden wurde wegen Unterschla gung zu ein Jahr Gefängniß vcrurtheilt. Als Nachspiel zu dem Mord und Selbstmord der Küchenmeister'schen Ehe leute in Großvoigtsberg, ist zu berichten, daß die Eltern des Mörders Küchenmei ster sich aus Verzweiflung ertränkt haben. Der Bahnhofsrestaurateur Schön in Wolkenstein hat sich erschossen und die Leiche des Kaufmanns Emil Dölkner aus Annaberg, der im Dezember aus dem Untersuchungsgefängniß entfloh, wurde in der Elbe aufgefunden. Die 1 Jahre alte Tochter der Zieichert'schen Eheletue in Geithain ist in Folge der Explosion einer Petroleumlampe ver brannt und die Frau des Brandversicherungsinspektorö F. Urban aus Zwickau ist ertrunken. Durch Feuer zerstört wurden : das Schönfelrer'sche Haas in Auerbach, das Buschbeck'sche Gebcft in Boden b. Marienberg (nicht versichert), die Golla'sche Bäckerei und das benachbarte Büring'sche Haus in Elsterberg, das Wetzel'sche Wohnhaus in Klaffe,:bach, das Gehöft des Gutsbesitzers Weichert in Krummenhennersdorf, die Robschütz Papierfabrik in Miltitz, das Pappentrockenhaus der Kummersmüble bei Steina (die erst vor Kurzem in Brand gerieth): Thüringische. Staaten. Der Schuhwaaaenfabrikant Nickel in Eisenach wurde wegen Meineids zu U Jahren Zuchthaus verunheili. Der Maurer JUHardt von Gosiel und der Hofchorsänger Gustav Bretschneider von Weimar baben sich erhängt. Letzterer in Fdlge von Ehestandswirren. Der Fuhrmann August Nothnagel vonBarch felv wurde von feinem Wagen übersahren und getödtet, und der Bahnarbeiter Stezner von Sonneberg, dessen Vater erst vor Kurzem dort verunglückte, zwischen zwei Wagenpuffern zermalmt. DaS WohnbauS des Windmüllers Bäri ger inKleinsahner bei Gotha. die Wohnund Oekonomiegebäude des Gutsbesitzers Schröder in Rauda. das Gebost des Viehhändlers Schilling in Solsdorf. daS Haus des Kaufmanns Weinert in Sonneburg, sowie das daranstoßende Spielwaarenkager der Exportsirma Kochendorfer sind durch Feuer zerstört wor den. Königreich Baiern. Der Gutsbesitzer Joh. Handelmeyer in Ültdo f Wurde wegen Brandstiftung zu 8 Wochen Gsfängniß verurtheilt. Der Kaufmann August Uhrbach von Kaufbeuren starb auf einer Reise in N. A. 1" Veteran A. Stahl in Neusees. Der Tändler Wagner in Penlberg wurde er mordet und beraubt. Der bei der Sa line in Rosenheim beschäftigt gewesene Funktionär Schubert unterschlug Gelder, beging Fälschungen' und verduftete nach der. In Biberach erhängte sich im Trübsinn die junge Lochhäuser Bäuerin Therese Hart! ; in Lurzberg ertränkte sich der Bauer Joseph Scholl, in Paffau erschoß sich der Unterofficier Erich Schlee. In Traunstein erbänate sich der Mi Händler Host, in Trennfeld erschoß sich der geisteskranke Lehrer Schaffe?, in Weilheim ertränkte sich die Maurerswittwe Maria Gattinger. Einen Selbstmordversuch machte die Lohnkut' schersfrau Wechselberger in Simbach a. I. In Bamberg ertrank der Gärtnerssohn Andr. Förtsch in einer Dung' grübe, in Bayerdieffen der Bierwagenführer Schröter. In Degernbach wurde der Bauer Wolfgang Straußl von einem Pferde erschlagen. In Fuchsstadt wurde der Sohn des Bierbrauers Ernst zu Tode verbrüht, in Ganaschoch der Taglöhner Albert Schaupv von einem Baum er; schlagen. Der Maurer Rauh von Kien berg erfror, der Holzarbeiter Schaller von Oberviechtach wurde von einem stür. zenden Baum erschlagen. In Otten, grün wurde der SäuSlersobn 9lob. Gärt ner von seinem Spielkameraden Gg. Cll ri.1T ' rn ,m r r . l!N!. Iconen ; in Preueruag urve

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der lvjahrige Soön des Müllers Höger? von einem Baumstamm erdrückt. KönigreichWürttemberg. f Regierungsralh Heinrich Zeeb in Stuttgart. Veteran Leonhardt Kemvler in Baindt b. Ravensburg. T M. Reiber in Gönningen. Der Kaufmann Äugn st W. Baner von Wildberg wurde wgen Unterschlagung von 6'x M. zum 5!acktbe,l der Firma Schech Eo. zu 3 Iahten Gefängiii VSlurtheilt. Der Ziegler Franz 3L Relser in Zi)iefa!ten wulde wegen Wie derbolter Beraubung der Opferkasten in Kirchen zu 2 Jahrcn Zuchthaus ver urtheilt. Derselbe rat bereits 7 Jahre sür ähnliche Verbrechen abgebüßt. Der Straßenaufseher Friedrich Schule von Jllingen hat sich erhängt. Der Holchauer Michel Dietz von Ju? und der Holzhauer Leopold Kappler von Ober reichenbach wurden von stürzenden Bäu wen erschlagen und der Tagelöhner Mogle von Urach ist ertrunken. Durch Feuer zerstört wurden : die An Wesen der Bauern Münzenmaier und Heidennach in Baltmanneweiler, das Doppelhaus des' Wirthes Matthäus Mayor und desBauern Jakob Maye, in Bronnen (Brandstiftung vermuthet), die Wirthschaft der Wittwe Nold m Michelberg und das volle Anwesen des Bauern Franz Aubon Stadelmaier iv Welßenstem. Großherzogthum Baden. t I. v. Berckboltz in Karlsruhe. Wegen Betrugs wurden in Karlkruh vcrurtheilt: Joseph Oser von Mühlen bach zu 3j Monaten Gefängniß ; Ba lentin Bodemer von Forchheim zu 2 Wochen Gefängniß und G. Rau von Kochendorf wegen Diebstahls zu ein Jahr Gefängniß. Die Gesangvereine des Höbgaues haben sich zu einem Höh. gausängerbund vereinigt. f Amtsregi strawr Schmidt in Säckingen. Berur theilt wurden : wegen Meineids die 25 Jahre alte Maria Mutschler von Brog gingen zu 9 Monaten Gefängniß, Jakob Groß von Eichstetten und dessen Frau zu 3 Jabien resp. 15 Monaten Zuchthaus, der Landwirth Heinrich Ziegler Von Neilöhsim zu 15 Monaten Gefängniß und der Viehhändler Valentin Wernet von Untetbiederbach zu 3 Monaten Ge fängniß. wegen Unterschlagung im Amte und betrügerischen Vankerotts der frühere Kirchenrechner Bernhard Haas von Gremmelsbach zu 5 Jahren Zuchthaus, wegen Urkundenfälschung und Betrugs der ehemalige Postgehilfe Schuhmacher von Jhrlingen zu 3 Jahren 6 Monaten Zuchthaus, wegen Diebstahls und Brandstiftung der Cigarrenarbeiter Friedrich Schmidt von Kippenheim zu 3 Jahren 2 Monaten Zuchthaus und dei Hausirer Jakob Bruch von Silz zu 5 Monaten Gefängniß, weil er von einer öffentlichen Urkunde, trotzdem er wußte, daß dieselbe gefälscht war, Gebrauch ge macht hat. Der Landwirth Martin Schroff von Koblenbeterhof bei Biethiw gen, der 72 Jahre alte Heinrich Rohr wasser von Lollschweil und der Kauf, mann Ludwig Steirer, Theilhaber der Firma Kirner,. Ketterer & Co. in Offen bvrg, haben sich erhängt; der Landwirth Ludwig Kampp von Dallau machte sei nem Leben ein. Ende, indem er sich die Kehle durchschnitt. Durch Unglücksfälle kamen UMS Leben: der Sohn des Bäk. kermeisters Hilarius Giesler von Haölach (starb in Mühlhausen i. E., wo er seiner Militärpflicht genügte, an Alkoholver gistung), der Arbeiter Franz Schneider von Neuburgweier (erfroren) und der Postschaffner H. Seeber von Offenburg (überfahren). Niedergebrannt sind : in Mannheim die Hagen'sche Brauerei (Durlacher Hof") und in Thalheim, A. Engen, das Haus deS Lorenz Fritz und daS gemeinschaftliche HauS des Friedrich Fritz und deS Rupert Maier. Aus der Rheinpfalz. Der Stadtrath in Bergzabern beschloß eine Lokalbiersteuer einzuführen. In Grethen wurde auf dem Volksfeste der Polizeidiener Genieser vom Steinhauer Flexner erschlagen. Der Kaufmann Georg Mack aus Flomersheim wurde wegen Wechselfälfchung in Frankenthal verhaftet. In Kaiserslautern fand man in der Lauter hinter der Orth'schen Fa brik eine Leiche, in der man den Tagner Fluhr erkannte. In Otterberg erhängte sich der Privatmann Abraham Carra von Münchgeschwandershof. Im Steinbruch des Besitzers E. Siegel wurde der S einbreche? Nikolaus Gieger von Albersiveiler von einstürzendem Gestein erschlagen; in Landau wurde der 12 jährige Knabe der Müllerswittwe Jo bannst Kellenverger überfahren und ge tobtet. Den Flammen zum Raube wurden in Germerebeim das Wachtlokal der Schloßwack e, in Dernbach daS HauS deS Barbiers Michael Ritter, in Oberberging ein Tbeil des Maolbauern Anwesens, Eigenthum des Fabrikbesitzers Werner in Teisnach. Elsaß'Lothringen. Der Abbe JaqueS Kuntz in Straß, öurq, verantwortlicher Redakteur des Elsässcr", wurde wegen Beleidigung des Kriegeministers zu 2 Monaten Ge fängniß verurtheilt. Der frühere Notar Htimlurer in Nufach ist wegen Geld Unterschlagung zu 18 Monaten Gefäng niß verunheilt worden. Wegen deutsch feindlicher Umtriebe bei den letzten tteichstagswahlen ist in Ars a. d. M. ?er Beigeordnete Devezon, seines AmteS mtboben worden. DaS jährige Kind SlckererS Joh. Struber in Boofzheim jr.fc das 8jährige Töchterchen . d-s So ffers Ulsimcr in Mühlhausen sind von Lastwzgen überfahren und getödtet 'norden ; der Arbeiter Brumter von Dorlishiim wurde von einem stürzenden Lauin erschlagen; die Ehefrau des Acke ms .'lndreas Marschal von Hausen ertrank ud der Rangirer Knobloch in Zabern. wurde von einem Eisenbahnmge iermalmt Die Behörde in Straßöurg hat den dortigen Bilder und Rahmen Händlern die Ausstellung von Bildern französischer Soldaten in ibren Schau fcnster n verboten. In Masmünster wurden Julius Dentz, Josef Bindner, Emil Beltzung, Jakob Eelinger, Josef Alois Kree, Peter Medo, Karl Waschung. Viktor Garnier, Xaver Erbard,' Eugen Ringenbach und Theobald Grudler zu je 6 Monaten Gefängnißstrafe verurtheilt, weil sie blawwelß-rothe Bänder im Knopfloch getragen hatten. Der Bür aermeistcr und reiStaLsskeoidvete

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