Indiana Tribüne, Volume 10, Number 200, Indianapolis, Marion County, 9 April 1887 — Page 2

t...y kH,J' 'uc''Vpey H . I '1 Zndiana Tribüne. Erscheint S g lich und S onntagO. rrvUUiIvch .Xrtottn- lofiet durch Stifts 13 ts Cent! Qoche, dU eonntag Xrttinc" fll ptt Uoch. BtH lufaamtM lft Cent. tI VK igl$tt t BTtl6f;iat PI afti. Office 120 O. OlarylandQr. Indianapolis, Ind., 9 Apiil 1887. Baccarit. In New JorKr 3pcrtficifcu ist jeßk das Baccarar spielen Mode geworden. Es sind dereils mehrere sogenannt prcr-iütatr; Clubs" gegrünt worden, n welchen viesem Spiel mir einer Wal" ta Leidenschaft gehuldigt wird und wo verbällnißmäßig sebr bedeutende Sum ,nen über Nacht verspielt oder gewonnen werden. So passirte es erst yor einigen Tagen oder vielmehr Nächten, daß im arlton Club, Wo. 18 Westliche 25 Straße, der Eigenthümer" des Clubs, ein gewisser Frank Huntoon, während einer einzigen Pcrlie $42,000 gewann. Die Verlierer wa:en Col. Brown, der Herausgeber der ditto Jork Tailv welcher 81 0,000 einbüßte, ein Kommisstonshandler 9!amens Lem" Vomerop, der ungefähr denselben Betrzz verlor, und verschiedene andere Herren, die etwas vorsichtiger gespielt dalten. ?IU das Spiel zu Ende war, rhsb sich Huntoon und erbot sich, gegen einen Clnsay von $25,0()0. nur einmal einen Cent in die Höhe u werfen, es fand sich jedoch Niemand, der diesen kleinen Einsatz" hätte halten wollen. Das sie nicht zu viel Geld mehr bei sich batten, hatte Huntoon ohnehin schon fer liz gkbracht. Frank Huntoon nimmt überhaupt un .er den Baccarat - Spielern New Aorks den ersten Nang ein. Sein Vlatz ist auf das sieinste eingerichtet, zu Essen und zu Trinkrn gibt es dort in Hülle und Fülle, und jede Mitternacht stellt ein Heer Kell ner in schwarzen Fräcken ein prachtvolles Nachtmahl auf, an dem Jeder im Hause theilaehmen darf, ohne auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Theoretisch bestebt der Club" nur für wirkliche Mitglieder, thatsächlich aber bat Jeder mann im Hause freien Zutritt, wenn er Jemand dat.'der seine Einführung übernehmen will. Frank Huntoon, ein Engländer von Geburt, hielt früber ein Spiellokal, in welchem gegen hohe Einsätze Poker ge spielt wurde. Der Platz wurde von Kaufleuten, Politikern, jungen reichen Bummlern u. s. w., die ungestört sich der Leidenschaf: des Kartenspiels bingeben wollten, fibr zahlreich besucht und warf dem Eigenthümer einen beträchtlichen Gewinn ab. Als vor einigen Monaten dcrCzrlton Club einging, miethete Huntoon das Lokal desselben und richtete es auf eine wahrhaft großartige Weise als Ptivat Club für das Baccarat ein. Seitber ereignen sich in dem Locale allnächtlich Scenen, wie sie nur zu Zeiten des Turf Clubs vorkamen, der bekanntlieb geschlossen werden mußte, weil die 5eldsrmorde der durch das Spiel ruinir tn Mitglieder der Jeunesse cloree uch in ihm auf eine wahrhaft fcandalöse Weise vermehrten. Baccarat ist dem unter dem Namen Vin;:t-el-uii bekannten Kartenspiel j.hr ähnlicb. Die Stelle des Bankbal :ers übernimmt, wer den böchsten Preis für dieselbe geboten bat. Von dem für da? Bankbalten bezahlten Gelde gehören r Procenr dem Hauseigenthümer. Da j.vrr Bnkbalter nur zweimal die Karten geben darf und der für dieses Vorrecht gezahlte Preis im Durchschnitt die Höhe von 1000 erreich, so kann man sich leicht vorstellen, welche bedeutend; Geldlurnrn.n in die Taschen des HauSeigen thümers fließen. Man braucht sich demnach nicht zu wundern, wenn es von Frank Huntoon beißt, daß er für seine persönlichen Ausgaben" mindestens 550,000 per Jahr, also ungefähr $1000 die Woche verbraucht, d. h. nicht etwa blofi ve rd z ent. Wabnchemllch würde er in Bezug auf sein Einkommen mit dem Präsidenten der Ber. Staater nicht tauschen wollen. Wie man lynckt. qz mehreren Jahren so erzählt Herr A. H. Paterson in der neuesten S!ummer von MacMillans Magazine war in einer kleinen Stadt in Nw Mexico ein gewisse? Edward Hanson von zwei Strolchen NamenS Sam Cobbeih und Jim Grobe ohne jede Veranlassung ermordet worden. Tom Hanson, der Bruder des Ermordeten, sorgte dafür, daß die Verbrecher verhaftet und zum Proceß vor die Geschworenen gestellt wurden. Die Zeugen wiesen die Schuld' der An geklagten über jeden Zweifel nach, als aber die Jury sich u der üblichen Beschlußfassung in ein besonderes Zimmer zurückzog und ihr Obmann an sie die Frage stellte,, was sie über die Anklage zu sagen habe, da tönte ihm zu seiner Ueberrajchung aus dem Munde eines Jeden ein Ntchtschuldig" entgegen. DieMör der hatten viel Geld und es war ihnen offenbar gelungen, die Geschworenen zu bestechen. Der Obmann sah ein, daß eö nutzlos sei. mit seinen College über die Angelegenheit weiter zu sprechen, und so zog e? es vor, das freisprechende Urtheil sofort dem Nichter mitzutheilen. Als er im Eerichtssaale mtt lauter Stimme die Entscheidung der Geschworenen vertundete, wurde dieselbe von allen Anwesen den mit tiefem Schweigen entgegen genommen. Nur flüsterte man sich zu, daß auch der Nichter von den Mörderr bestochen sei. Der älteste Bürger der Stadt, Joseph Cartwright, ein allgemein geachteter Mann, war auch im (serichtsjaale aewe seit und batte das freisprechende Urtheil ' . ' - . 1 L , mir angevorr. Aus oem Heimwege traf er mit dem Obmann der Jury, einem seiner Freunde, zusammen und lud ihn ein. mit ihm zum Mittagsessen zu kom men. Auch noch andere Gäste fanden nä ein, und die Unterhaltung drehte sich natüilich vor Allem um die Freisprechung.

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ver rottet, isiis vüö lijjeri dö'köe'l wät, erhob sich Tö'm Hanson, der gleichfalls anwesende Bruder des Ermordeten, von seinem Sitze und hielt -an die Versam melten eine kleine Rede. Mein Bru der Edward," so sagte er, ,st vor einer Woche ermordet worden. Viele Leute sagen, daß Sam Cobbett und Jim Grobe seine Mörder sind. Sie wurden beute von den Geschworenen freigesprochen, obgleich man allgemein glaubt, daß sie von Rechtswegen bestraft werden sollten. Meine Herren, ich lege das Urtheil in Jbre Hände. Ich schlage unseren Wirtb Josepb Cattwright als Nichter vor." Der Antrag wurde einstimmig angenommen, und Cartwrizbt unterzog den ganzen Fall einer ausführlichen Besprechung, in welcher er die Schuld der An geklagten vollständig klar legte. Auch wurde natürlich nickt des Umstandes vergessen, daß die Geschworenen und der Nichter bestocken worden waren. Als Nichter Lynch", wie Cartwright sich selbst nannte, seine Rede vollendet batte, gab Jedermann im Zimmer mit feier licher Stimme die Erklärung schuldig" ab. Die Mörder waren verur theilt. In der darauffolgenden Nacht der ammelten sich die Verschworenen im Hause Cartwrights, hüllten ihre Gesichter in schwarze Calicostreifen und zogen, reichlich mtt Revolvern und Messern ausflerüstet, nach dem Hotel, in welchem die Mörder schliefen. Der Wirth wurde mit wenigen Worten gezwungen, den Lhnchern Einlaß u gewähren, und die zitternden Verbrecher wurden in'S Freie geholt, auf einen Wagen gefetzt und nach einem Galgen gebracht, welcher mittler weile in der Nafo errichtet worden war. Bald batte der Strick ibrem Leben ein Ende gemacht. Richter Lynch hatte über den gewöhnlichen lichter einen Sieg. davongetragen ! ViömarckS EulturfriedenNede. Am 23. März hielt Aismarck im preu' ßischen Hcrrenhause eine Gliede über die neue Kirchenvorlage. Er stellte sich auj den Standpunkt, daß er die Culturkampf-. Gesetze nie als dauernde Einrichtungen betrachtet babe und sagte u. A. folgendes: Ich babe mebr als diesen noch in niic befindlichen Friedensschluß in meinem Leben abgeschlossen. Es ist ha-' bei vielleicht nie oder doch selten der Fall gewesen, daß Jedermann davon besriedigt gewesen ist. Ich mub also auch hie, daraus gefaßt sein und finde in meiner Friedensunterbandlunz in dieser Lage außerordentlich viel Analogie mit derjenigen des Jahres 1866 mit dem österrei' chischen Kaiserstaate. Da habe ich harte Worte hören müssen über das geringe Ä!esul:at, das wir Oesterreich gegenüber erreicht hätten, und ich habe mich beim Abschluß vollständig allein auf meine eigene Entschließung verlassen müssen. Der Herr Vorredner dat von dem Frie den verlangt, er solle ehrenvoll und duerba't sein. N'un, ein:n anderen als einen ehrenvollen Frieden habe ich in meinem Leben noch nicht unterzeichnet oder unterhandelt und dafür bin ich für mein Veriyalten mein eigener Richter. Was aber die Dauer anlangt, so mache ich den Vorredner darauf aufmerksam, daß nichts in dieser Welt dauernd in, weder die Friedensschlüsse, noch die Ge setze ; sie kommen und gehen, sie wechseln; ternponi niutantiir, iio et inuta inur in illk Also für die Dauer über nehme ick keine Verantwortlichkeit. Der Herr Vorredner hat nachher wenn ich die Einzelheiten behandeln darf, die er berührt hat bei der Zulassung von Orden sich namentlich auf das protstan' tische Gefühl berufen, was dem wider spreche, auf die Abneigung, auf den un angenehmen Eindruck, den dies mache ; er hat gesagt : die Orden sind den Protenanten verhaßt, ülteine Her ren, darauf kommt es nicht an ; es kommt vielmehr darauf an. ob unsere !a tbollschen Landsleule glauben, ohne ein gewisses Quantum von Ordensgeist lichen und prinzipielle Zulassung dersel selben mir uns in Frieden lebea zu kcnnen oder nicht. Wenn sie das wirklich glauben, so kann ich von meinem eiangelischcn Stancpuntte ihnen ja Unrecht geben, aber es wird mir nicht einfallen, auf eme Kritik der Frage einzugehen, ob eS überhaupt vernunftig ist, daß es Mönche und Nonnen gibt oder nicht. Das miifc zeder mtt lemem Gewlen ab machen, und solche gravamina der Verdrießlichkeit von einzelnen unserer Landsleute, denen schwer etwas recht zu ma chen ist, abzustellen, dazu ist die Gesetz gebung und die Politik überhaupt nicht da. Für mich ist entscheidend, daß von katholischer Seite man daran hängt. Ich babe auck bei Friedensschlüssen mit fremden Mächten meinerseits mir nicht die Frage vorzulegen gehabt: warum mag Oesterreich, Frankreich, Dänemark diese oder zene Forderung mtt Bestimmtheit stellen, ich habe mich dar auf eintasten müssen, daß es eben gefordert wurde. Welches Bedürfniß an Orden wir baben, das ist eine Sache, die schli p;lich von dem Urtheil unserer ' katholischen Landsleute abhängt. Der Herr Vorredner hat auch in Bezug auf andere Punkte die Frage aufgeworfen : warum sollen wir denn Punkte aufgeben, die meines Erachtens für uns ganz ohne Wichtigkeit sind ? Ich glau be, es bezog sich auf die Strafgewalt der Geistlichen. . Ob ein katholischer Geistlicher strenger oder gelinder behandelt wird, ist sür den Staat vollkommen zleichgiltig, der Geistliche weiß, was ihm bevorsteht, und muß sich, wenn es zu hart ist, selbst anklagen. Wer die Disciplin der katholischen Geistlichen nicht erträglich sindet, der soll nicht Geistlicher werden ; ebenso wer diemilitärische Disciplin nicht ertragen kann, soll nicht Soldat werden, wo er es ver meiden kann ; für die Zeit, wo er eben Soldat sein muß. kann er es nicht. Der Herr Vorredner hat AehnlicheS in Bezug auf die Priestererziehung bemängelt, und er legt dieser Seite der Sache einen Werth bei, den ich für übertrieben halten muß. ' Daß die Priester gut und richtig erzogen werden, daran wird dem Papste und den Bischöfen sehr viel liegen; aber den Gedanken, der der Maigesetzgebung zum Theil zu Grunde lag, durch die Priestererziehung nur auf das künftige Verhalten der Priester zu den Laien, ihre Toleranz gegen Andersgläu bis: im Wege der ErzichunL und Vor

dildüttg itlittZlrirtt jtl MM; haltt ld sür verfehlt. Es hängt von der Erziehung gar nicht so ab, wie von den späteren Erlebnissen, von den Einwirkungen der Vorgesetzten, ich möchte sagen von der ganzen Witterung, die in Bezug auf diese Dinge in der Zeit herrscht, in der einer lebt, und wir können in der Erziehung eines Prieslers, mag sie nun sehr freisinnig und weitgebildet sein, gar keine G a

rantte juchen, vag der elttttche ' später nicht staatsfeindlich auftritt, und ' geraoe b,e besseren Waffen, mtt denen er durch die staatliche Erziehung ausgebildet ist, gegen den Staat verwendet. Ein S e m i n a r bei einem friedliebenden, wohlwollenden, deutschgesinnten Bis ch o f ist mir l i e b e r, a l s das Studium auf der Univers i tät, wo Niewand eigentlich für die Er ziehung veraniwonlich ist, bei allen Einflüssen, die sich unccntrollirr an den Studenten beranmachen. Also auf die Seminarfrage lege ich so sehr viel Werth nickl, und ebenso bin ich nicht gleicher Meinung mit vielen meiner freunde über den Werth der Garantie, welche in der Anzeigepflicht liegt. Man steckt in dem angestellten Priester doch nicht drin, und mit dem Papst und der Kirche eine Art von Wettlauf in der Beeinflussung der angestellten Priester anzustellen, halte ich eben auch für eir verfkhltes Uitternehmen. Nach einem Rückblicke auf den Verlaus des Culturkampfes erklärte Bismarck, er babe es viel schwieriger gefunden, den Frieden zu schließen, als erdachte. Endlich sei ihm der Papst entgegengekommen. yiun hat die Kaplanpresse, suhr er fort, eine langjährigen Thätigkeit entwickelt, die weiter keinen Zweck hatte, als die preußische Regierung als unwürdig und unehrlich darzustellen und ihr die Autorität zu rauben. Die Leute, die diesen Raub an der Autorität begeden, sind nicht in der Lage, die Erbschaft anzutreten, sondern schaffen nur eine leere Hütte, in die dir S o c i a l d e m o statte eintritt. In dieser Beziehung balte ich die subversiven Tendenzen, das Unterwühlen der Autorität für vollständig gleichhedeukend.mag es von geistlicher oder weltlicher Seite, von Socialdemotraten oder demokratisirenden Geistlichen ausgehen. Papst u.' Kaiser haben in dieser Beziehung das gleicheJnteresse und müssen gegen Anarchie und Umsturz gleichmäßig Front machen. Von dieser Ueberzeugung bin ich geleitet gewesen, wenn ich gegenüber den Wünschen des beuti gen, sriedliebenden, weisen und mit hoher politischer Einsicht begabten Papstes nachgiebiger gewesen bin, als ich voraussehen konnte, daß vielen meiner politi schen Freunde lieb sein würde. Ich stehe für meine politische Ueberzeugung und meinen politischen Ruf ein, ohne in Ab rede zu stellen, daß ich mich darin irren kann. Aber ich kann nur nach meiner Ueberzeugung handeln Bon, Anltlnoe. Die Fische im WashoeLake in Nevada sterben gegenwärtig zu Tausenden dabin. Die Ursache in unbekannt. Wallfisch. Extract wird jetzt vielfach an Stelle von Rindsleisch-Er-tract angepriesen. Ein 200 Tonnen wiegender Wal liefert ungefähr 3000 Pfund Ertract. Aus jedem Pfund kann man einhundert Pints Suppe herstellen. Der Ertratt hat nicht den geringsten sischigen oder thranigen Beigeschmack. Der früher rühmlichst bekannte John Godfrey Sare, Politiker, Advokat. Poet und humoristischer Schriftsteller, starb dieser Tage in voll ster Zurückgezogenheit im Hause seines Sohnes in Albany. Die letzten ;ehn Jahre seines Lebens verlebte er als Ein siedler. da er an Gebirncrweichung l.M. Der Cavitain der kürzlich im Hafen von New Jork von Colombo eingelroffenen Barke Hatemuir" berichtet, er babe in der Nacht vom 22. Februar ein riesiges Meteor bemerkt, welches aus einer Entfernung von ungefähr 8 Meilen die See und das Schiff hell erleuchtete und dessen Fall in das Wasser einem Kanonenschlage glich. Der Viehzü chter Northrup aus Westsield im Staate New Jork batte in Canada einen Vollblut-Stier gekauft und wollte denselben mit nach Hause nehmen. Auf der Fahrt gerieth jedoch der Viebwaggon. in welchem sich der Stier befand, in Flammen, und zwar dadurch, daß Jemand in fahrlässiger Weise ein brennendes Zündhölzchen in das Stroh im Waggon geworfen hatte. Northrup erhielt schlimme Brandwunden und der Stier, welcher einen Werth von $5000 besaß, war rettungslos ver loren. Ueb?r v er h ang nißvoll ePeitschenbiebe wird ans Mt. Sterling in Kentucky berichtet : Vor mehreren Iahren peitschte der Advocat Connellson den Richter R?i aus, weil dieser ihm in einem Processe nicht zu Willen gewesen war. Der Nlchter empfand die Schmach so tief, daß er sich sofort das Leben nahm. Connellson wurde processtrt und zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt, es gelang ihm jedoch stets durch neue Niffe, den Antritt der Hast hinauszuschieben. Jetzt endlich hat er sich bequemen müs jen, im County-Gefänaniß Quartier zu nehmen, bis er seine Blutschuld gebüßt hat." I n dem von Bürgern der Stadt New Jork bei Fresh Pond auf ona Island errichteten Leichenverbren nungsofen fand kürzlich die hundertste Leichenverbrennung statt. Die erste Leiche wurde daselbst am 4. December 1885 verbrannt. Von den 100 Perso nen, deren Leichen in diesem Crematorium tn Aschen verwandelt worden sind. waren 50 in Deutschland, 32 in den Ver. Staaten, t! in Frankreich, 5 in England, 2 in Oesterreich und je eine in Irland, Schottland, Ungarn, der Schweiz und Indien geboren ; 67 waren männlichen, 33 weiblichen Geschlechts. In Californien ist eine Anzahl hochgestellter Beamten von den Großgeschworenen des Bundesge richt in Anklagezustand versetzt worden, weis sie in gemeine Schwindeleien bei LandvermeLunaen verwickelt waren.

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W'bMno eul' vollstänLlgcr lg; der zäbe zusammenbielt, bis es der Grandjury trotz aller Hemmnisse gelang, gegen 4 Personen Anklagen zu erbeben. Unter den Beschuldigten befinden sich Bankpräsidenten, Beamten im StaatsVermessungsbüreau. Contractoren, Kaufleute, Politiker und andere Herrschasten. Geben fort." so klagt ein deu:sches Blatt in Deö Meines, Iowa, und fäbtt dann fort : Die Prodibition vertreibt eine nach der andern unsere deutschen Familien. Hunderte sind schon fort, und wird es nickt bald anders, kommt nickt bald eme günitige richterliche Entscheidung, so werden viele Hunderte von uns scheiden, und zuge zogen kommen wenige oder gar keine. Es fällt uns schwer, solche Sachen schrei den zu münen, und möchten wir zeden der Fanatiker, der uns das Unbeil aushalsen half, in den Grund und Boden verwünschen. Wer nichts von der Wirkung der Prohibition weiß, der kann nicht den geringsten Begriff haben von deren verderblichen Folgen." Ern Farmer rn der Nabe von Greensborrugh, Mary land, schickte vor einiger Zeit mehrere Fässer mit Kartoffeln an einen Commissionshändler in Balttmore und erblelt dafür emen fehr anständigen Preis. Bei dem Einpacken der Kartoffeln batteer leider seine Bnlle verloren und war nicht im Stande, sie wiederzusinden. Neulich verfiel er auf die Idee, sich gute aatlartoneln aus dem 'Norden zu verschaffen, und bestellte sich in Baltimore die gewünschte Ouan' rität. Die Kartoffeln kamen, und der Farmer tnackte sich geschäftig daran, sie zum Verpflanzen zu verschneiden, als er m der Tonne seine lang vermiete Brille wiederfand. Er batte für theures Geld seine eigenen Kartoffeln aus Baltimore zurückgeschickt bekommen. Das Ober-Bunoesgerrcht hat dieser Tage eine wichtige Entschei dung abgegeben. Am 5. Juni 1883 hatte nämlich die Legislatur von M:cklgan ein Gesetz angenommen, wonach Personen, Corporationen u. s. w., welche Cars über das Geletse solcher Babngefellschaften laufen lassen, die an den Staat seine Steuern bezahlen, selber zur Zahlung solcher Steuern verpflichtet sein sollt-n. Auf Grund dieses Gesetzes wurde eine Erpreß Gesellschaft zur Zab lung von '-leuern berangezogen, appellitte aber an das Ober-Bundesgericht. Diese letzte Jnstan; hat nun das betrefsende Gesetz des Staates Michigan sür unconstitutionell erklärt, und zwar auf den Grund bin, daß es sich hier um ein zwischenstaatliches Gesetz handle. Zu bemerken ist, daß die Erpreß Gesellschaft im Staate Michigan selbst kein Eigenthum besitzt. In Savannah in Georgia ?urde a,n leyten Sonntag Äbmd ch. .'chaulerhafter Scandal durch die Heilsarmee veranlaßt. Fünf oder sechs Mit glieder derselben brüllten vom Fenster ihres Hauptquartiers die draußen ver sammelte, sechshundert oder noch mebr Personen zahlende !enge an. Auch diese machte großen Scandal, sodaß sich die Polizei veranlaßt sab. die Heilssoldaten einzustecken, um die vluhe wieder hermstellen. Die nicht verhafteten Mitglieder kündigten an, daß trotzdem in der Halle die übliche Versammlung stattsirn den werde, nnd schnell füllte sich das Local. leider auch mit einer Anzahl von Nausbolden. deren einer durch Beschimpsung einer ihm nahesitzenden Frau das Zeichen zu einer allgemeinen Schlägerei gab. Nur einem Herrn gelang es, durch Bedrohung der sich ibm Entgegenstellenden mit dem Revolver seine Schwester und sich glücklich aus der Halle zu bringen, die Uebrigen mußten sich wohl oder übel gegen die auf sie eindringende? Hallunken vertheidigen. Das Geschrei der Hunderte von erschreckten Frauenzimmern läßt sich eher denken, als be schreiben. Es währte eine halbe Stunde, ebe die Polizei lirx und die Halle säuberte. Glücklich Weise wurde nicht geschössen, uno so kamen keine lebensge sährlichen Verletzungen, sondern nur gebrochene Nasen,' Anne und Finger, eingeschlagene Zähne und blaue Augen vor. Vom Auslande. Ueber Kincsem's, der b rühmten Stute, Glück und Ende schreib! das Jll, W. Ertrabl.": mcsem. wetche während ihrer Lebenszeit in all' ibren Unternehmungen ein wahres R?ß glück hatte und niemals auf der Rennbahn unterlegen ist, hat nicht ganz ein Alter von 13 Jahren erreicht. Sie wurde am 17. März 1874 zu Tapio Szent Marton in Ungarn geboren, ist also gerade am Vorabend ihres 13. Geburtstages verschieden. Sie war Eigenthum deö bekannten Sportsmannes Hrn.Ernst von Blaskovits und betrat zweijährig die Rennbahn am 21. Juni 1870 im Berliner Kriterium, in welchem sie auch ibren ersten Sieg erfocht. Dann folgte Triumph auf Triumph. 1877 gewann sie das österreichische Derby ; im nächsten Jahre schickte sie ihr Besitzer nach Eng' land, der Heimath der Sports, wo der Sieg eines österreichischen Pferdes bis der zu den Seltenheiten gehört hatte. Kincsem fand jedoch im Goodwood Cup nur zwei Gegner, da Matadore, wie Patriarch, Verneuil u. sl., nicht beim Start erschienen. Eine Woche später gewann sie den Grand Prix de Deaaville. Am 3. Sep:ember desselben Jahres lief sie in Baden-Baden todtes Rennen gegen Prince Giles, ging jedoch bei der Wiederholung des Rennens als Siegerin mit fünf Längen hervor. Auch fünfjährig betrat Kincsem noch mebrmalS die Bahn, siegreich wie immer ; in diesem Jahre wurde sie jedcch in das Gestüt abgegeben, um fortan nur Zuchtzwecken zu dienen. Kincsem hat wäh rend ihrer Itenncarriere in 51 Nennen, in Welchen sie stets den ersten Platz be hauptete, ihrem Besitzer bei 2(X',0o0 fl. an Geldpretsen und Ehrenprei'e eingebracht. Bei 42 Ritten hatte die S ute den Jockey Madden im Sattel, dessen Renommee mit dem ihren von Tag zu Tag stieg. Die Unbesiegbarleit Kinc sems galt in ihrem vierten Jahre bereits so feststehend, daß man beim Totallsa teur keine Wetten auf sie mehr annahm und auf das als zweites einlangende Pferd die Gewinnquote ausbezahlt wurde. Auch die Nachkommen Kinc semS haben sich auf der Neinbahn fehr nützlich erwiesen, wenn sie auch nicht entfernt, die Rennlähigkeit irer MlZter

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tejlhen: Buoüghöttghe lünj!ähk!Ä Tochter Kincsems, gewann im Jahre 1885 däS norddeutsche Derby ; die jetzt vierjäbrige Olvan-nincs hat schon manchen schönen Preis nach Haus gebracht. Außerdem hat Kincsem einen Fuchshengst von Doncaste'r und eine Fuchsstme geboren, welche als Jäbrlinge noch keinen Namen haben. Kincsem war ein PKv nomen, wie man es niemals vorher aus der Rennbahn gesehen hat und wohl auch kaum je wieder sehen wird. Die Mittheilung des Deutschen Reicks-Anzeigers" über li: Verleihung des Schwarzen Adler Ordene an den Grafen Robilant ist wohl nicht ganz unabsichtlich verfrüht gewesen, denn sie brachte die Thatsache vom Abschluß des neuen Bündnisses zwischen Deutschland, Oesterreich und Italien zur allgemeinen Kenntniß schon zu einer Zeit, in der sie auf Grund hervorragend friedli cher Aussichten die Feststimmuna d.r Deutschen und des mit ihnen svmpatbir. - . . oi..:i5 w . o cv .. ( w.a I luciuui .yrno rev uvtanoes anregen und bestätken konn:e. Ueber den Inhalt des Vertrags erfäbrt man freilich noch immer nichts Bestimmtes. Das wiener ofsiciose Fremdenblatt", das den Ab' schluß der Allianz bereits in einem Leitartikel feiert, betonte nur die ausschließlich friedliche und defensive Natur des Bundes", begrüßte aber dann den Bei' tritt Italiens als eine freudige Errungensckast" und stellte ihm, nachdem es zu einem die Geschicke des Comments mitbestimmenden Faktor geworden, ve:schiedene Vorlbeile in Aussicht, nämlich: In einem gesichenen Verhältniß zu zwei Großstaaten stehend, nimmt es an ihrer vereinten Macht Tbeil und hat dcp gesicherten Rückhalt überall, wo es seinei Stimme Geltung verschaffen will. Was immer die Zukunft bringen möge, welche Ereignisse ib? auch entkeimen möge, und welche Stürme auch entfesselt werden könnten, es braucht die düsteren Crinnerungen und Heiden Ersahrungen der Vergangenheit nicht zu fürchten. Es stebl auf festem Boden, gleichsam im gedeckten' Hafen verankert. Mitwirkend an der Verbürgung des allgemeinen Friedens, schirmt es seine eigene ruhige Entwickelung, und indeut es ein Theil jener Macht geworden, deren maßgeben den Einfluß zu seinem eigenen Vortbeil ganz Europa empfindet, erhöht es auch die eigene Autorität, ein Resultat, da nicht ohne Folgen bleiben kann, so oft Italiens Interessen in verschiedenen, dasselbe berührenden Fragen eine Berücksichtigunz verlangen sollten." Das geht, wie man sicbk, über allgemein, Wendungen nicht hinaus. Eine Frau F. 5n Berlin ließ eines Tages durch ihren zehnjährigen Sobn beim benachbarten Kolonialwaarenbändler ein Pfund Salz zum üb' lichen Preise von 10 Pfennig bolen. Im Besitze der Waare kam ihr das Gewicht zu leicht vor, sie wog das Salz nach nnd stellte fest, daß 500 Gramm an dem Pfund: fehlten. Als sie dieferhald beim Kaufmann Beschwerde sübrte, erbot sich derselbe, den Feblbetrag zu ersel;en und schob die Schuld auf seinen Kommis, der das Salz verabfolgt hatte. Frau F. lehnte aber dies Anerbieten ab. sie debauptete, häusig in dieser Weise übervorteilt worden zu sein und wollte die Sache ;um gerichtlichen Austrag ge bracht wissen. Sie denunzirte den Kommis wegen Betruges und batte auch die Genugthuung, daß derselbe vom Schösiengerichte zu einer kleinen Geldstrafe icrulthellt wurde. Auf die vom Verurtbei'.ten eingelegte Berufung hatte sico die fünfte Strafkammer des Landgerich' l. in Vetlin mit dieser Sache zu beschasligen. Der Angeklagte erhob den Einwand, daß der Knabe der Belastungs- ' zeuain wahrscheinlich für 10 Pfennige Salz" und nicht ein Pfund" verlangt bade, in diesem Falle seien 450 Gramm ein entsprechendes. Aequivalent gewesen, da das Pfund Salz l 1 Pfennige gekostet babe. Auch bätte die Zeugin unter allen Umständen d e Zuverlässigkeit ihm Waage nachweiset müssen. Da der Knabe ,n Betreff des ersteren Punktes nicht ganz sicher war, so vertagte der Ge richtsbof den Termin und soll zum nächsten in eine umfangreichere Beweisauf nabme durch Vernebmung weiterer Zeu gen getreten werden. Ein kaum großjäriger ctommi der A gram er Lederfabrik, Namens Mostowllsch, hatte semer Zeit aus einem Bürgerball in Agram die Keck dei: gedabi. seine Tischrede mit den bekannten, vrm Abg. Bartschitsch im Landtage gebrauchten Worten zu schließen : Er wün'che, daß die Hufe der russischen Kosakenpferde bald auf öfterteichischem Territorium erdröhnen mögen. Herr Mar Moskowitsch erhielt dieser Tage wegen jener hochverrätherischen Äußerung sechs Jahre schweren KZlers zugemessen. In Warschau starb in die-, sen Tagen Martin Pindor, welcher noch w napoleonischen Zeiten als oldar gedient und unter Anderem bei SomoSierra in Spanien unter dem General Krasrcki gekämpst hatte. Er hatte, wie polnische Zeitungen mittheilen, noch bis zuletzt, wiewohl er bereits einhundertdrei Jahre alt war, seine Rüstigkeit be wahrt und sogar noch am Tage vor dem Tode seinen Dienst bei der WarschauWiener Bahn versehen. D i e letzte Stunde der deutschen Schule in den russischen Ost seeprovinzen scheint nicht mehr fern zu sein. Das geht aus den neuesten Circularvorschriften des Curators Kapustin hervor. In dem einen dieser Circulare schreibt er die Verstärkung des russischen Unterrichts in den Mädchenschule vor, damit oie Schülerinnen in der Erlernung des Nussischen nicht nur die Ersüllung einer Pflicht haben, sondern dabei auch gleichzeitig das befriedigte Gefühl geistiger Einigung mit dem ge meinsamen Vaterland an sich erfahren", nicht nur russisch sprechen, sondern auch denken lernen. In einem zweiten Circular wird den Schulvorständen untersagt, Gesuche um Errichtung neuer Schulen entgegenzunehmen, worin die deutsche Sprache als Unterrichtssprache zur Bedingung gestellt wird. Die Deutschen sind von jeher die Culturträ aer nicht nur in den Ostseeprovinzen, sondern im ganzen russischen Reiche ge Wesen. Eine Unterdrückung deutscher Sitte und Cultur wird nur eine Schädu gung der Cultur überhaupt zur Folge haben. . .

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