Indiana Tribüne, Volume 10, Number 197, Indianapolis, Marion County, 6 April 1887 — Page 2
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,.m ' 7ZYj!!A'xze iYTL. Zndiam Tribüne Crfiehtt H i g I ! H d K SKNlit gt. t tSflvc .Tttkänt' !ts fcvit dn flTil ,ai Ksch. tu Ccn?if.l t.?rt',tal Ct pl tto. PU4 taUii 6 4 lf Ctt HJ g,lchkt In twfJ::j.icttf xk ?a,r Qfüttt 12VLMrv!andür. Indianapolis, Ind., 5 April 1837. ! Cf iu Wildpark in Lsuiftana. Herr Jodn A. Morris, ein wohlba tencer Mann, der sich in der glücklichen ; Üiji öennder, mit seinen Groschen nicht j sedr dau-oalterisch verfahren zumuten, und abwechselnd in Nev Orleans und in New tycxl wohnt, ist auf die Idee verfallen, auf,, einer seiner Plantagen in ouisiana, die sich ungefähr 50 Meilen oberbalv von New Orleans in de ")likt der Illinois Central Babn Kenn tot, einen Wildpark nach englischen Mu ster zu errichten, wo Freunde der edel Waidkunsi Gelegenheit habensollen, der selben nach Herzenslust fröhnen zu fön nen. Die Plantage umfaßt etwa 4500 '.'lcker Land und bietet eine Menge land Zcdaftlicher Sckönheiten, wie man sie sel:en in Louisiana findet. Das Land in bügelig, besiyt eine Menge Haine, in wtläen der Magnolia-Baum und die iiia?r vorherrscht, sowie weite Ackerfel der. (Äebüscke und zahlreiche Backe und Seen. In der Mitte befindet sich das alle Hennen Mansion," ein mindestens 100 Jahre alter, bequeme? Bau mit luf tigen Zlmmern und Vorhallen, wie man sie früver in der guten, alten Zeit" drunken in Louisiana fand. Der Eigenthümer hat das ganze schöne Besibtbum gegenwärtig in einen Wild vark verwandelt. Ursprünglich waren vbnebin schon verschiedene Gattungen wilder Thiere in der Gegend vorhanden, wie z. B. Hirsche, Rebhühner, wilde Rauben. Kaninchen, Eichhörnchen u.f.w. Vor erwa drei Jahren verschaffte sich Herr Morris eine Anzahl Fasanen aus England, und sorgte dafür, das sie auf der Plantage eine sorgfältige Pflege fanden. Es befinden sich jetzt eine aane Masse dieser schönen Vögel in dem Vark. Dann importirte er Nehe, englisck e Kaninchen und Hasen und Rebhühner. Auch versuchte er es mit amerikanischen 1'rairieMitrnern, doch sterben ihm dieselden seltsame? Weise zusehends weg, während das andere Wild ganz gut gedabt. besonders die Kaninchen ver mehren sich sehr schnell und scheinen sich vollständig acclimatisirt zu haben. Im (iongrcB wurde gegen die Einfuhr dieser Kanmchen unter Hinweis auf die Ver heerungen, welche sie in Australien angerichtet haben, ein energischer Protest eingelegt, doch kam derselbe zu spät, da mittlerweile die Kaninchen bereits an ihren Bestimmungsort gebracht worden waren. Es sind die größten Vorsichtsmaßregeln getroffen worden, um das Wild vor seinen feinden zu schützen. Der ganze Park in von einem hohen Drahtzaun umgeven. sodaß sogar die meisten Vogel nicht darüber binaussliezen. Außerdem dvsincen sich innerhalb dieser AbgrenkuuA viele durchschnittlich vier Acker Land umfassende Flachen, die mit hohen Bret :erzäunen umgeben sind und zum Auf entbaltsort für die verschiedenen Wildanen dienen. Für daZ Futter des Wil t ist in der ausgedehntesten Weife gesorgt. Es sind mehr als 300 Acker mit Welschkorn, Hirse, Buchweizen, Erbsen und anderen Fildsrüchten bepflanzt, veren Erträgniß vollständig dem Wilde ju? -rfügung gestellt und nicht einmal eingeerntet wird; für die Kaninchen und Fasanen , sind mehrere Acker Land mit (ikdnüsien bepflanzt, und außerdem gibt es im Park 'Weißkohl, Nüden, Salat u. s. w. die Hülle und Fülle, um den Feinschmeckern unter dem wilden Gethier zum Fraße zu dienen. Ueberall, wo es sonst an Wasser mangelt, sind artesische Brunnen gebobrt, um das Wild mit dem nothwendigen Wasser zu versehen, und zahlreiche künstliche Fischteiche sind ange legt, um auch den Änglern eine reicke Beute zu sichern. Der Wildpark" wird wahrscheinlich schon in diesem Herbste den Freunden der Jagd zur Versügung gestellt werden. Nobbeufang in QlaSka. Die Alaska Eommercial Company" hat durch ihren Anwalt in Washington an unsere Bundesregierung das (rsu chen aeskellt. eine aenüaende An;abl von Zollkuttern nach Alaska zu schicken, um iu Verbindern, dan fremde Schiner. die kein Recht dazu haben, in den dortigen s:i - nr.tr.r x.r.. isemassern. yem noooenrang nacygeyen. Die Gesellschaft behauptet, eS liege die Gefahr vor, da& die werthvollen see Hunde dort aani ausaerottet werden. wenn ihrer Verfolgung- durch habgierige eesabre? kein Ende bereitet wird. Im vorigen Jahre seien bis zum 1. Octoder 14 Sckooner aus Alaska allein in Vic toria.Britisch-Eolumbla. mtt tnsaemmmt 21,834 Seehundsfellen eingetroffen, und r . . t . " r. i . oavei wnie man nocy niu;i etnmat, wie viele ivelle in anderen Häfen aelandet wurden. Einer allaemeinen Schätzung zu folge seien mindestens 40,000 bis50,000 Robben von unberufener Hand in den alaskaniscken Gewäsiern getödtet worden. UeberdieS käme es den fremden Schisfern aar nicht darauf an, auf die SeeHunde schon von weiter Entfernung aus zu schießen, so daß dieselben noch in's Wasser flieben können, um dort zu vcrenden. Der zwischen der Bundesregierung und der Alaska Eommercial Company" am 21. Äuaust 1870 auf 20 Jahre abae schloffen Eontract wird in etwa drei Jahren zu Ende gehen. Bekanntlich hat hin Gesellschaft Zufolge dieseS Vertrages das Recbt erworben, jedes Jahr auf den Inseln St. Pauk und ?t. George gegen eine täbrliche kntscdadtauna von Vos, 000 und eine Steuer von $2.62 für je des erbeutete Seehundssell 100,000 See Kunde m todten. Die'Ver. Staaten ha den der russischen Regierung für Alaska r onn iWi bamkU &t 1ft7st Kat
1& I lJtJJJ ; ViMIfMI w.v " " nun die Eommercial Company" mehr ! 85,000,000 an dit. Bundesregierung
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enirtil:i. und tti Leiteni weot 'aii S2CKi'J,l,00 sind an Zollgebühren für zu bereitete Seehundfelle an die Ver. Staaten bezahlt worden, so daß diese Jndu strie allein bis jetzt dem Onkel Sam so viel eingebracht hat, wie ihn ganz Alaska kostete. Die Eommercial Company" verlangt jetzt, daß die Bundesregierung daö Tödten von Seehunden in der östlichen Hälfte der VehringSstraße verbiete. Sie will sich nicht damit begnügen, daß d.ie Jagd auf Seehunde innerhalb einer Bannmeile von der Küste der Inseln St. Paul und St. George Fremden verboten werden soll, sondern sie will auch die ganze östliche Halste der BehringsSee vor fremden Nobbenjägern geschützt wis sen. Seit undenklichen Zeiten waren die Inseln St. Vaul und St. Georgedie Heimatb der Seehunde in den Gewäsiern von Alaska. Millionen dieser Thiere baben dorr ihre Nlstvlätze, die sie in der Regel während der Sommerszelt bewobr . ?.,' v nen. Zm .eme vertanen. ne rore elmath, um erst beiAnbruch des Frühlings wieder zurückzukehren. Während dieser Wanderperiode haben sie keinen festen Wobnort. sondern schwimmen wett sud lich in das stille Meer hinaus, bis die Zeit kommt, wo sie ihrem Naturtriebe zufolge wieder nach Alaska zurückkehren müffen. Man kann auf sie nur dann Jagd machen, während sie sich auf dem Wege von oder nach ihrer Heimath besinden. Es scheint geradezu unmöglich. mit den ungezählten Tausenden dieser Thiere während dieser Zeit so aufzuräun, daß sie ganz von der Erde vertilgt werden, und anderntheils trägt der Umstand, da unberechtigte" Seefabrer jährlich etwa 25,000 bis 30,000 SeeHundsfälle aur den Markt bringen, we sentlich dazu bei, das Monopol der .Eommercial Co " ,u chen. Die Inden in den wr. stalten. Der bekanine fruvere o: jut in :Ku mänien, Herr Benjamin Peirotto, bat kürzlich uder die Einwanderung von Juden nach den Ber. Sraaten eine Bro schüre verdssemlicht, welche manche inte reffante Angaben mtult. Seiner Be rechnung zufolge befanden f:d unter den 4,600,000 Emwandererii. welche im Laufe der letzten 12 Jahre nach den Ver. Staaten gekommen sind, über 138,000 Juden, von denen ein Drittel, also 46, Xki, im Lauie rer lehten zwei Jahre im Hafen von ?tew Z)ork landete. Die große Zunabme dieser Einwände rung von Juden ist hauptsächlich ihrer Bersolgunz. in Ruinänien und in ötußland zuzuschreiben. Herr Peirotto, der besonders die Zustände in Z)!umänien aus eigener Anschauung kennt, findet die Lage der doltiacn Juden über alle Be griffe traurig. Das robe, dem Trunke ergebene Landvolk hasse die Juden, weil sie ihm an Intelligenz und Tüchtigkeit weitaus überlegen sind, und mit brutaler, instinaiver Gewalt suche es die numerisch schwächeren Juden zu unterdrücken. , Ueberall, wo sich der Antisemitismus regt, thut sich unter den Juden die Rei gung kund, nach Amerika auszuwandern, und es ist immerhin möglich, daß in den nächsten Jahren der Zufluß derselben nach den Ber. Staaten noch steigen wird. In dieser Voraussicht wendet sich Herr peirotto an seine G'.aubensgenoffen in Amerika mit der Aufforderung, die bis herigen Versuche zur Anlage jüdischer Colonien auf thatkräftige Weise zu unterstützen. Die jüdischen Einwänderer sind keine eigentlichen Paupers ; von 56,000, die in den letzten zwei Jahren in New Fork ankamen, wurden nur 27 als erwerbsunfähig wieder nach ihrer al:en Heimalh zurückgeschickt, und selbst vie ärmeren Familien pflegen nicht weni ger als $50 bis 5100 nach den Ver. Sraaten hinüberzubringen. Es fehlen ihnen nideffen die Mittel, um sich veiter im Lande niederzulassen, und so sind von den 46,000 allein 36,000 in New Jork sidcn geblieben, wo ihre Anhäufung nur dazu beitragen kann, ein Rassenvor urtheil gegen sii hervorzurufen. Unter den Neiv Sorker Juden, die sich gegen wärtig hauptsächlich in den Tenement Häusern an der Hefter-, Forsyth- und Diviston Straße zusammengedrängt haben, herrs-ht ohnehin bereits Elend genug. Herr Peirotto befürwortet die Grün' dung einer Colonijationsgesellschaft in New ?)ork, welche in jeder Stadt .der Union Nebenzweige haben und unter Beihilfe der ttlaubensgenoffen in Europa dafür sorgen soll, daß die jüdischen Einwanderer in. den Ver. Staaten ein Unterkommen sinden. Man müsse sorg fälliger und systematischer verfahren, als bisher. In den letzten fünf Jahren seien verschiedene jüdische Colonien in den Ver. Sraaten gegründet worden, die Wenigsten derselben Kälten sich jedoch be währt. Die erste Colonie in Louisiana wurde in einer schlechten Gegend ange legt und konnte deshalb nicht gedeihen ; dasselbe Schicksal erlitten die Colonien Cotopari im Hochlande von Colorado, Estelleville in New Jersey, Montefiore in Kansas und Waterview in Virginien. Die Colonie Neu Odessa im südlichen Oregon schien anfänglich gan gut zu ge deihen, aber bald machten nch in ihr kommunistische Neigungen geltend, und die Mehrzahl der Ansiedler zog fort, so daß schließlich nur etwa ein Dutzend Co lonisten in ihr verblieben. Dagegen hatte die Colonie Alliance in der Nähe von Vineland in New J.rsey guten Er folg und zählt jetzt 70 bis 80 Familien, auch die Colonie Carmel in demselben Staate gedeiht ganz gut. Die Colonie Veersheba in ansas besteht aus 18 Fa milien und macht nur geringe Fort schritte, doch hatten andere jüdische Co lonien in diesem Staate befferen Erfolg. Die Colonie Painted Woods in Dakota zählt über 50 Familien und ist jetzt beinahe im Stande, sich selbst zu unter halten. Bis jetzt haben diese ColonisationS Projecte, wie man aus obigen Angaben ernebt. nur wenig Erfola aebabt. Viel leicht hegt dieses zum Theil auch daran, l - w rv w m oazz oie uoen reine große Neigung zei gen, sich. der Landwirlhschaft zu widmen, j Herr Peirotto hofft indeffen, daß eS gelmgen werde, diese Abneigung zu über' winden. Er erwähnt mehrere jüdische Familien, die lick in den sller. Staaten der Landwirthschaft gewidmet und dabei solche Erfolge errungen haben, daß eS ihren männlichen Mitgliedern gelang,
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kl lattdwtttyjchastltchen ÄÜLZteöuNgin Preise für das beste Pflügen u. s. w davonzutragen. CKinesenfrauen in New Bork. Es ist eine bekannte Thatfache, daß die Opiumhöhlen der Chinesen in den Groß städten unseres Landes häusig auch von weißen Frauenzimmern besucht werden, die der Leidenschaft des Opiumrauchens fröhnen wollen. Die meisten Frauenzimmer dieser Art sind Verworfene, die längst von dem Pfade der Tugend abge Wicken sind, und doch vergehen sie es meisterhaft, durch Toilettenkünst, die Söhne des himmlischen Reiches" in ihre vtetze zu locken. Wie schlau und vorsichtig die Herrn Schlitzaugen auch sind, sie lassen sich willig von den zweifelhaften Reizen dieser Damen" in's Schlepp tau nehmen und erheben Letztere zur Würde ihrer rechtmäßigen Gattinnen. Es gibr eine ganze Menge von Chi nesen in New Aork, die mit ' weißen Frauen verheirathet sind. Besonders in der Mtft: und in der Pearl-Straße sind dergleichen gemischte Ehepaare sehr häusig. Das leuchtende Beispiel eini ger chinesischer Aristokraten," wie Tom Lees von der Mott und Hee Lings von der Cb.'rry Sttaße. läßt es als den Gipfelpunkt aller irdischen Seligkeit auch nir die meisten andern Chinesen in der Stadt erscheinen, sich gleichfalls in den Besitz weißer Frauen zu setzen. Den Gedanken an die Rückkehr in ihre sonnige Heimatd, außer vielleicht, um ihr einen Besuch abzustatten, baben sie ohnehin aufgegeben, und ihr größter Ehrgeiz bestebt darin, sich möglichst gründlich zu amerikanisiren, natürlich mit Beibehal:ung des vaterländischen ZopfeS. Sowohl Tom Lee als auch Hee Ling haben das besondere Glück gehabt, sich mtt anständigen weißen Frauen verhei ratben zu können, und da üe Beide mit irdischen Glücksgüurn reichlich gesegnet sind, so führen sie ein ganz behagliches Leben. Minder glücklich ist die Mehr zahl ihrer anderen Landsleute gewesen. Sie baben sich Frauen genommen,, die dem Opiunigenuffe oder vielleicht noch schlechteren Neigungen ergeben waren, und die Folge einer solchen Che waren unausbleiblich. Der Chinese zeichnet sich durch stoische Geduld und Gelassenheit aus, es geschieht aber sebr häusig, daß er von semer weißen Lebensgenossin" aus dem Hause gejagt und geprü, gelt wird, wenn er es sich einfallen läßt, gegen ihren Lebenswandel zu Protest! ren. Daß sie den: Opiumgenusse bul digt, ist. wie oben angedeutet, bei Wei tem nickt das Schlimmste, obgleich einzelne Fälle bekannt sind, wo sie sich in ihre Lage vollständig gefunden und es verstanden bat. dem Mann ihrer Wahl" ein glückliches Heim zu bereiten LlssevS iu Berlin. Der Erbauer des Süezcanals hat be karmtlich in Berlin eine sehr herzliche Aufnahme gefunden. Nach Paris zu rückgekebrt, sprach er sich sehr freimüthig über seine Erlebnisse in der deutschen Neichs-Haupstadt aus und erzählte besonders ausführlich, was der Kaiser und Bismarck mit ihm gesprochen hatten. Nach dem Voltaire" sagte der Kanzler im Wesentlichen Folgendes zu Lesseps: Ich bin glücklich, Sie in diesem Augenblick zu sehen, wo die große Wolke vollständig verschwunden', denn Niemand wünscht den Frieden mehr, als ich. Und dabei wollte man den Glauben erwecken, daß ich der Mann des Krieges sei ! Ich habe aller dings einen Augenblick geglaubt, daß Alles n Ende, und daß ich gezwungen sei, meine Waffen von der Wand zu nehmen und mit den Meinigen den Weg nach der Grenze anzutreren ; denn seven Sie, so sehr ich im Frieden zu leben wünsche mir Frankreich, so sehr werde ich Eifer für den Krieg zeigen, wenn dasselbe uns angreift oder uns bedroht. Dieser Haltung, die ich niemals einen Augeieblick aufgegeben, schreibe ich meine Poprnarität in Deutschland zu. Nicht ich habe Elsaß-Lothringen verlangt, sondern die Mititärpartei, die der Ansicht war, daß Metz und Strab bürg für die Sicherheit unserer Grenzen nothwendig sei." Bismarck führte darauf Lesseps inden Garten, faßte ihn unter den Arm und sagte ihm: Ich bin gezwungen, fast wie ein Einsiedler hier zu leben ; glück licherweise habe ich den Garten zu der meiner Gesundheit nothwendigen körper lichen Uebung. Soeben sprach ich Ihnen von meiner Popularität, dieselbe ist jetzt fast ebenso groß, wie früder der Haß gegen mich war. Das Pflaster vod Berlm, das ich sonst nicht betreten konnte, ohne daß die Personen, denen ich begegnete, hinter mir herspuckten, um mir ihren Widerwillen zu bezeugen, ist heute, wenn ich aus meinem Hause heraustrete, von Freunden dergestalt voll, daß ick gezwungen bin, mich so wenig wie möglich zu zeigen. Der Tag wird vielleicht wiederum kommen, wo man abermals hinter mir herspuckt. Das ist nun einmal unser Schicksal." Bisinarcks Gedanken schlugen darauf eine andere Richtung ein und er fuhr fort: Wenn Sie Herrn Grevy wieder sehen, so sagen Sie ihm, daß ich die größte Hochachtung vor seinem Charakter habe und daß ich fest überzeugt bin. daß er seinem Lande viel Gutes gethan. Ich balte ibn für einen providentiell e n Mann, und ich zweifle, daß unter den kritischen Verhältnissen, m denen Frankreich sich verschiedene Male befun den, seitdem er Präsident der Republik ist, irgend ein anderer politischer Mann eine w mäßigende und sriedenstistende Einwirkung ausgeübt, wie er dies ge than, ohne dabei den Anschein zu haben. als ob er sich direkt in die inneren oder äußeren Angelegenheiten der Nation ein mische." . Herr von Lesseps hatte später eine Unterredung mit dem Kaiser in deffen Bibliothek und wurde von dem Monar chen, der ihm den Eindruck der Kraft und Gesundheit mcchte, mit großer Herzlich r r. f T lt. keit empfangen. Der Kaiser, sagte ihm: Ich bm em Fernd des Krreg es, ,ch will einen solchen nicht mehr. Ganz gegen mein Fühlen habe ich den Krieg mit Oesterreich unternommen und id babe aucb den fteldma atatn 5?rank reich beklagt. So lange ich lebe, roer den wir uns nur schlagen, wenn man ttnS angreift, und iy knn Si: uu
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sichern, taß M i N ooßli rn e 1 1 t Anficht theilt. Ihre Anwese:' bei: bei mir bereitet mir ein besonderes Bergttügen, denn sie gestatlel mir, einen von allen seinen andSleuten geachteten sranzosen, einen Franzosen, der nicht ofsiziell die französische Regierung vertritt, der aber dennoch der Vertreter einer ganzen Nation ist, die ich sch!: und ebrc, meine innersten Gedanken üver die unangenehm men diplomatischen Schwierigkeiten, die von Zeit zu Zeit entstehen, auszudrucken. Ich werde mich immer dem Kriege widersetzen, denn ich bin überzeugt, vas: Deutschland ibn ebenso wenig wünscht wie Frankreich, und dar- unsere Diviomaten m der ,volqe aus emem .erra.n operiren, wo eine Verständigung immer .. i r . . - , - - VtiAll4 - .1 t (ri.r.vl , A .i.. ti vövv .,-wum v iwfc ivivu u.iin- sv w ,a , u Wie em Redakteur des Gaules berichtet, soll tfü?it Btsmars im ause rer Unterhaltung mitLeepS noch Folgenecs , sv,ug. p n.f man lann ui, vav . wir diesmal mrt e,nem blauen Äuge da. ! vongekommen : eS .hat nur an elncni Haar gehangen, daß der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland ausbrach. Glauben Sie nicht, daß ich die Anstrcn gungen, welche der General B o u l a ng e r macht, um Jbre Armee in ertbeii vigungsstand zu seyen, mißgünstig beur tbeile; ich mische mich nicht in diese Angelegenheit. Vom Jnlande. In os Angeles in Cali sornien wird demnächst ein deutsche! Nachmitkagsblatt herausgegeben werden. Das Deutschtbum Ealisorniens mach Fortschritte. Auf der V e r st e i g e r u n g der Ste:vart'jcken Gemälde Gallerie wurde Rosa Bonbeurs berühmtes Äild ,.der Pferdemarkt" für 553,000 von dem Bil. derhändler S. P. Aoery erstanden, wie sich jetzt herausstellt, im Auftrage von Eornelius Vanderbilt, welcher es dem leiropolitan Kunstmuseum geschenkt hat. In einzelnen kleineren Siäd' ten von Kansas haben Frauenstimmrecht lerinnen die Frauen gezwungen, sich registriren zu lassen, indem sie die Geschäfte der Gatten der noch nicht regi stritten Frauen m boycotten drohten. Die Gegner des Frauenstimmrechts ha den ein neues Wort für diesen Zwang erfunden; sie nennen ihn cowdose n",i m Gegensatz zu bulldosen." Vor 23 Jahren kaufteJames G. Woods in Springsield, Misiouri, bei einer von der Regierung veranstalteten Auction einen Maulesel, der wegen zu hohen Alters aus dem Dienste entlassen" werden sollte. Herr WoodS be. nutzte den Maulesel noch 16 Jahre lang und verschonte ibn erst seit den letzten 8 Jahren mit jeder Arbeit. Das Vieh zeug hatte ein Alter von 40 Jahren erreicht, als e? den Weg alles Irdischen ging. Aus den Freivässen der Staatsgesetzgcber von Wisconsin wird jetzt doch nichts. Im Staatösenat knir de nämlich die Bill des Nepräsentanten' Kaufes, wonach Eisenbahn-Gesellschaften Freipäsie an die Mitglieder der Staats geseygebung, an die erwählten Staaisbeamten und Richter mit Amtssiegeln liefern sollen, mit 23 gegen 1 Stimme abgelehnt. Der Senator Kidd hatte beantragt, die Bill bis zum anderen Tage liegen zu lassen, damit er ein Amendement emblingen könne, wonach Eisen bahn-Gesellschaften nur an desinitiv an gestellte Beamte Freipässe ausgeb.n dürfen, der Antrag wurde aber gleichsallc abgelehnt. In Eoncord, Massachusetts, wurde die 6' Jabre alte Wittwe Bridget Donovan in balb verhungertem Zusianoe wegen Bettelns aufgegriffen und nacd dem Armenhause in Tewkesbury gesandt. Dort fand man in ihren zerlumpten Kleidern 546 in Pavicrgeld und acht Banlbücher für Guthaben im Gesammlbetrage von S728 eingenäot. Die Frau hatte dies Geld und die Bankbüäer, welche den Erlös aus dem Vr kauf des ibr von ibrem Manne hinterlassenen Grundeigenlhums reprä sentirten. acht Jabre lang bei sich getragen, obne auch nur einen Cent von dem vielen Gede zu benutzen. Ein junges acktzebnjäbriges Mädchen Namens Whitesides in :Ualeigb, Noth Carolina, hatte sich kürzlich in einem Anfalle religiöser Begeisterung der Heilsarmee augeschlossen. Dieser Tage nun machte sie die Entdeckung, das; sie sich contractlich verpflichtet hatte, al len Befehlen des Generals, Obersten oderCavitänS blindlings zu gehorchen, sie hatte sich aber geweigert, einen Sal vattons-uragoner aus iyeveiv zu deirathen und erhielt die Drohung, daß sie wegen Contractbruchs verhafter werden würde. DaS Mädchen, welches von der Schrulle geheilt ist, hat sich um Zchutz an die Poltzer gewandt. a S.. ! ttuiuvnviiüiuuiün, er Cn,Sitnr fc.S 1 Ji-K I : yMMv v vw wuitku i'wvtv im liuivil' chen Theue von Kansas, will es mit ei Eonstablers. Die Männer und silHf. - k. ct. fflrf Xi" , -.r iZZJ " "ö'"7" j ijvvv.., .r vv..vnm.tfv 4s-f . ..i. c, V..VI. M V.pv.l. . )ll IIMUjs'Vlt WW'liltll&V sollen neue Wasserwerke erbaut werden und die Frauen werden die Eornracte vergeben, die Arbeiten beaufsichtigen und die ganze Leitung der städtischen Angelegenheiten besorgen müssen. Die Zollbeamten in San Francisco haben kürzlich eine neue Umgehung des EhineskN-Einwanderungs Gesetzes entdeckt und derselben Einbai: gethan. Die Chinesen, welche auf Grund von Habens Eorpus-Befehlen von den Schiffen genommen wurden, dursten ncimlistt hiölhtr in 9rtsitiirt ihr Freunde ohne weitere Beaufsichtigung vom Hafen nach der Office des Bundes, anwalts geben. Während sie nun unter - weg, waren, wurde ein in San Fran. ciöco ansäßiger Chinese für den neuen Wnfommr; s,.r.r.:..: .r.-i; v,,..,,,,,,,,, uhu iiututtiu, konnte dann der Mongole genaue Anga. ' ben über die Stadt machen und behaüp IVliHVlft MlllUUt UhU ten. er sei sckon rrüber in San Francisco tktt, ci H"VCl ui can ijranciBto . aewesen. Bon jetzt an werden die ' ! schlauen Schlitzaugen unter Bedeckung vom Hasen zum Bundes AnWatt geführt izxUv.
Ä. m 7!w" anoen von Knaben, welche auf ltLr$"Lbstrf ?m-bt fu Sia -gen mit Schnupftabak befleck e Taf ? rT1""'? saentnchcr trugen durch die Stadt, zisch, u. , w sind nur weibliche Candidaten un Unreine Ding'' ans und avplauim Felde, mit Ausnahme des Amt. J' . crst w.i..!-. 11"
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?7 IW E a s s i r e i Äberer. v om Ü tU terschatzamt in New York hat kürzlich einige interessante Angaben über das in den Ber. Staaten circulirende Geld ge macht. Im Allgemeinen, sagt Hr. She rer, besinde sich m Verhältniß zur Ein wohnerzahl und dem sich stetig hebenden Handel und Verkehr nicht genügend Geld im Umlauf, und zwar thatsächlich weni ger per Jlcps, als zu irgend ein Zeit in den leytverqanzenen Jahren. Daö im Berkebr befindliche Geld mit Einschluß ' der Vlativnalbanknoten belaufe sich auf , $83-l,K0,i'ü(.. ooer, die E-.nwobnerzabl Ks Lanceö auf 60 Millionen Menschen geschaht, aus nur Sl t S)r t?rVf TNt? Summe ist ungenügend, und die riesige Au?weick-n,n m, ris i 1s ZT. C " ii V I Aufspeicherung von Geld in den dss.1?mölt'N hirn CÄinhi'f 'liflrfkf i -"ii - - - - - - " v i . - - r ! ournauS icöaDltcü. unt em?i e sl,r , - ' 7 - . V " -1-1 -1 mnt Dehaup:unz fübrt-Sberer an, das w Fralreich circulirende Gels belaufe stch aaf pcr opf. (?in qan; gemütblicher Kauz lt Miveilen selbst der Eisberg Bundes z-naror iffttmmrs nn 9mnnt s?m. senaror Edmunds von Vermont. Einer der lügnerischen Washingtoner Zeitungs Eorrcspondcnten batte gefabelt, da Ed munds sich ausze;eichnet auf das Kochen und besonders auf die Zubereitung von Lupven und Kalbssüßen verstehe. Die Geschichte' von seiner Kochkunst gerieth av.i. in in Blatt zu avannah in ep?gia. Ein kleines Mädchen daselbst las sie. und, da ihm seine Mutter o?: iw i'Ne!!t batte. wie schön es sei, wenn ein junges Mädchen gut kochen könne, so entschloß as Kind sich kurz, pflückte hübsche Frühlingsblumen zu einem Ätr.wßchen und. legte sie einem Briefch?;, bei. worin es den gestrengen Senaloc uni das Recept zu der Suppe und den Kalbsfüßen in Gelee bat. EdMunds hat ihr folgende allerliebste Antwo geschrieben : Liebes kleines Mädchen ! Ich babe Dein Briefchen mit den bübschen Frühlingsblumen erhalten. Mit dem Vertrauen der Jugend glaubst Du noch Alles, was in den Zeitungen gedruckt wird ; aber sie haben Dich diesmal angesübrt. Ich verstehe mich weder auf dte Bereitung von Suppen, noch von Kalbsfüßen in Gelee. Manchmal bilde ich mir ein, Akten oder Gesetze ab fassen zu können ; sie mögen manchmal verdaulich sein, wie Suppe, und manchmal, fürcht' ich, recht unverdaulich. Das Kochen aber ist eine edle Kunst.' Ich hoffe. Du wirst sie gründlich lernen und, wenn Du herangewachsen sein wirst. Alles verstehen, was geeignet ist, ein Haus glücklich zu machen. Dein Freund Georg? F. Edmunds." Gern VuSlavde. einer ver traurigsten Vorfälle beim Erdbeben in Casamicciola im Jahre 1683 war es, daß eine Mut ter, die mit drei Kindern in ihren elenden Häuschen eingeschlossen war, wie durch ein Wunder unter dem zusammengebrochenen Gemäuer unverletzt blieb, während ihre Kinder von den herabstürzenden Trümmern zu Tode getroffen wurden. Nach zwei Tagen der Angst wurde die Unglückliche eine Bäuerin Namens Cöncetta Vuonocore zugleich mit den verstümmelten Leichen ihrer Kinder aus dem lebendigen Grabe her ausgeholt ; allein ihre Vernunft hatte gelitten, und die arme Frau blieb seitdem trübsinnig. Zwei Jahre darauf das leichtlebige Völkchen von Jschia hatte die Schreckenstage von 1833 längst verwunden war die Buonocore mit ihren Angehörigen bei Bekannten im be nachbarten Barano zum Besuche, als unmittelbar nach dem Genuß einer Suppe zehn der Anwesenden unter be denklichen Bergiftungs - Symptomen erkrankten. Die herbeigeholten Aerzte kamen noch gerade zurecht, um die Ver gifteten durch Gegengifte zu retten. Da der Nrbsber des Verbrechens nicht ent deckt rorrdeZl konnte, war man geneigt, einen unglücklichen Zufall anzunehmen, als einen Monat nach der bt die Vuonocore auf offener Straße ausrief, sie habe damals Rattengift in die Suppe gethan, um ibren Mann und die anderen Angehörigen, welche vor Jahren durch ihre Sünden das furchtbare Erdbeben verursacht hätten, zu bestrafen. Die Unglückliche stand am 11. März, des vorsätzlichen Giftmordes angeklagt, vor den Geschworenen von ?!eapel und wurde, trotzdem ihr Geisteszustand mehr als bedenklich erschien, zu sieben Jahren schweren Kerkers verurtheilt. Wie a u s Tanger b e r i chtet wird, wurde ant 13. März nach Abs?ueiung einer Artilleriesalve in den Moscheen ein Schreiben des Sultans von Marokko verlesen, welches den Ein und Verkauf von Tabak verbietet. Einige Stunden später wurden zwei Soldaten, welche man rauchend fand, in Eisen gel.'g: und eingesperrt. Viele Andere wurden verduftet und mit Schlägen arg tniszbandeik. Da6 Staats-Tabakmono- , xcl wurde adgeschasst, die. maurischen .r t f .ii t . r l criiupn uno .ttancvlaoallaoen wurden , 5, b ' 11 und arone Quantitäten von j rtiv'i" auf dem Marktplatz feierlich ver- ' , . l..e Qt v v m.r".. I .u;uivii auiucu ausg sauren wurden ausaeioaen. auf Esel ! 8 und.durch die S.raßen n Tan. 'aßen von Tan dem Befehl des aVMÜi33t Wöii sk? - iMoy rocii sie ulta'.lö entgegen geraucht hatten. Es derrschr Unzuftiedenbeit unter dem Volk, welches sich darüber beklagt, daß nur die Firmen wegen Rauchens bestraft werden. Wie ausgedehnt der Spi rituosenbandel der Europäer mit den Eingeborenen Süd-und West-Asrikas ist, ;eigk eine kürzlich auf Betreiben der bri tischen Mijsions Gesellschaften verfaßte Schrift des Geistlichen Horace Waller. An einigen Orten Afrikas werde der Lobn selbst für Knaben und Mädchen in fleiztigen Getränken bezahlt, an anderen prt,en. "nd wegen der allgemeinen Trun. kenhett kaum Arbeiter zu besobaften. Ei. ! 'ge. Stamme tauschten rhre Waaren le. Ü!11 gegen Schnaps ein. Ein Herr . Ä?.? .3.? Liverpool, welcher die Verhältnisse kennt, berechnet, da 5.000 rs fix n ä. ' . r cn . 0ö(i uonen schnaps nach dem Ni itger. . . m - . ' , . " Z01' ropceu.üoiaor, vomp. - pd v" Kamerun :c. zayr ... , r . c Zi ' r vivh "lvv v arnn .nm cr.,,M X ü. k..r. etwa einem Dutzend Firmen betrieben, t dren Inhaber tyeilveife gute Christen "UN. i VCillCUCN,
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