Indiana Tribüne, Volume 10, Number 196, Indianapolis, Marion County, 5 April 1887 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint ?ü g sich und S ONt gs.

it!ilch ,Tttae kofiet durch tw fctlit iJ 4tl xrZoch, M Connt al Xrili" wU x, BsQt. Ctib ,1, 1k . V? Bg1$t4t in ,?s,Z,,hls, W xe, 3o$t. Qfilce: 120 Q. Warvlandr. Indianapolis. Ind., 4 April 1887. MWisseuscksfkliche' Seeschlangen uth.mtlung. Der kiciu.: Gel?htte Richard A. i:rocior da: in der testen Nümmn Der Zenschrifl The Forum" eine in eresiar.re Abhandlung veröffentlicht, welche lau:et : '-The Keality of Sea SerpentV. Er läßt es natürlich da hingestellt, ob die fast regelmäßig jedes Jadr zur Zeit der sauren Gurken" in den Tagesblattern erscheinenden Geschich ten über die Seeschlangen auf Wahrheit begründet sind, meint aber ganz ernstbafr, man habe entschieden nicht das Recht, alle diese Geschichten als einfache Aufschneidereien zu verwerfen, da in vielen Fällen nachgewiesen' werden könne daß den Leuten, welche die See schlänge gesehen haben wollen, jeder bedanke an eine Lüge positiv fern lag. Die erste Seeschlangen. Geschichte, welche seines Wissens jemals veröffentlicht wurde, erschien in einem amtlichen Bericht des Cavitäns des englischen Kriegsschiffes Daeoalus" im Jahre 148. Der Bericht lautete : Am 6. August 1643 um 5 Uhr Nach, mittags bemerkte unter 24 Grad 44 Minuten südlicher Breite und9Zrad 22 Minuten ostlicher Länge der Midshipman Sattcris bei dunkelmund wolkigem W'tte? und frischem Nordwestwinde eine ungewöbliliche Erscheinung, welche sich mit groker Schnelligkeit dem Schiffe zu in der See bewegte. Er meldete sofort den Vorfall dem wachthabenden Officier, Lieut. Drummond, mit welchem ich in der Gesellschaft des Schiffsmeisters Wil liam Barrett gerade über das Hinterdeck ging. Sobald unsere A'lfmerkzamkeit auf den Gegenstand gerichtet Kar, sahen wir sofort, daß es eine ungeheure See solange war. deren Kopf und Hals fortwädrend mindestens vier Fuß hoch aus dem Wasser emporragte. Soweit wir nach der Länge unseres Hauptmastsegels, dessen Umkang wir mit dem des Thieres in den Wogen verglichen, urtheilen konnten, war die Schlange mindestens an Fuß weit an der Oberfläche des Was sers sichtbar, und dabei konnten wir nicbt eirmal diejenigen Theile ibres Körpers seben, welche ihr zum Sckwimmen dienten. Sie schoß pfeilschnell vorbei. aber dock so dicht an unserem Schiffe, dar, ich, wäre es einMensch ge Wesen, ganz deutlich das Gesichtderselbin baue unterscheiden können, 'sie ließ sich augenscheinlich durch unser Schiff in ibum Ziele nicht beirren und schwamm in südwestliche? Richtung rasch weiter, wobei sie unzefähr IS Meilen in der Stunde zurücklegte. Ihr Kopf war unzweifelbafl der einer Schlange ; tu jrtils baue gleich hinter dem Kopfe einen Durchmesser von ' 15 16 Zoll. Sie blieb unseren Fernrohren mindestens noch 20 Minuten !anz sichtbar und tauchte während dieser Zeit ihren Kopf nickt ein einziges Mal unter Wasser. ?bz Krps bane eine dunkelbraune Farbe, war zedccb un:erhalb der Keble gelblich weiß. ie batre keine Finnen, doch konnte man auf ihrem Rücken etwas be merken, das wie die Mähne eines Pfer des aussab : vielleicht war es nur ein Büschel Seegras, der sichaufdemNücken festgesetzt hatte." Herr Proctor bringt dann noch meh rere andere Erzählungen, die seiner Mei' nung näch ebenso glaubwürdig sind, wie die eben mitgetheilte, und fügt daran die Bemerkung, daß die Seeschlange nicht unbedingt' in daS Gebiet der Ammenmärchen verwiesen werden könne. Es könne leickt möglich sein, dajj sich einzelne Eremplare der Thiere der Urwelt, .als es noch Ichthyosaure und Plesiosaure gegeben habe, in manchen besonders treten Stellen des Meeres bis aus den Heutigen Tag erkalten hätten, und es sei tizentllch nur em Wunder, warum man derartige Erscheinungen aus der vor sündnuthllchen Thierwelt mcht noch bau siger antreffe. Zauberei stecke jedenfalls nicht dahinter. Eine mörderische Gegen. Edgesield County in Süd Carolin ar bettet sich immer mehr in. den wenig be neidenswertben Ruf binein.eine der blut triefendsten Gegenden in den ganzen Ver. Staaten zu sein, wo freche Mörder Gelegenbeit haben, ungestraft mit yjctn schenleben u spielen. Allaemein bekannt ist die Geschichte des Mörders Jones, welcher seinen Schwiegervater, den 80 Jahre alten Vreßlev, sowie dessen beide Söhne Ebarles und Edward aus einem Acker selde kaltblütia ermordete, weil sie ibn aufgefordert H5tten, von einem Stück Lande zu Riehen, sur welches ne an lelner Stelle die Pacht entrichten mußten. Jones überlieferte sich . itoar selber dem Sheriff und wurde später wegen Ermor dung emes der Bruder proceslttt. ohne da die Gesckworenen sich über ein Berdict hätten einigen können. Lrst bei dem Vroce weaen der Ermordung des alten Greises veistand sich die intelligente Jury hau. das Urtbeil iu fällen, ra Hones sich teS. Todtchlags schuldig gemacht habe. Vielleicht wird er bald genug ganz freigelassen worden. Nickt minder bekannt ist die arauen bafte Tragödie, welche sich in der Näbe von Edaenelv in der Culbreth-Familie abspielte. Culbreth hatte sich von seiner Frau getrennt, und dieselbe hatte einen jungen Mann in's Haus genommen, der ihr und chrem erwachsenen voyr.e ve der Bewiridsckaftuna der Farm helfe' sollte. Der junge Fremde wurde eines Abends schonen. Bor seinem Tode sagte er noch aus, daß er in seinen Mör dern zwei Männer Namens William

Parkham und Wyatt Holmes erkannt zu haben glaube, lrotzalledem aber wurde der alte Eulbrethnter dun. Verdacht,

den "XW clü MsMuey, otAJngön zu haben, verhaftet, von einem Haufen msskuter !)!ackbarn, unter denen sich die angesebensten Bürger befanden, aus dem Gefängniß herausgeholt und auf die niederträchtigste Weise trotz aller Be theuerung seiner Unschuld erschossen. Unter seinen Mördern befanden sich sein eigener Sohn und sein Schwager. Die Lyncher wurden später sämmtlich verhaftet und in's Gefängniß gesperrt, aber bis auf den beutigen Tag ist ibr Proceß

stets verschoben worden, angeblich, weil es an wichtigen Zeugen fehle. Daß die gewissenlosen Lyncher wirklich bestraft werden und an den Galgen kommen, wie jeder (rrnidne von ihnen verdient bätte. glaubt jetzt kem Mensch mehr. X$n den letzten dreuebn Jabren wurden in Edgesield Eourny, soviel man weiß, nicht weniger als 112 Mordthaten begangen. Es ymo dies nur die wicha geren Fälle 'gewesen, welche eine mehr als vorübergehende Aufmerksamkeit er regten. Im letzten Jahre allein wurden im Geante 14 Mordthaten verübt. Und doch ha: keinen der Mörder bisher ge reckte Strafe ereilt. Nicht mit Unrecht meint ein englisches Blatt, welches neuerdings übe? die grauenhaften Zustände in Edgesield Eounly berichtete : ,,')tach den Entscheidungen zu Uttyeuen, welche im Criminalgericht zn Edgesield von den Geschworenen im Laufe der letzten Zeit abgegeben wurden, gewinnt es beinahe den Änichem. als ob das ganze Eounty ein wahres Asyl, für Mörder und Verbreche? aller Art ist, und daß man in ihm Verbrechen begehen kann, soviel man will, ohne befürchten zu müssen. daß man dafür S.rafe erleiden 'werbe. Die Gerichtsverhandlungen in Edgesield treiben jedem ehrlichen Menscken rönn lich die Schamrötbe in's Gesicht." Man lehr, Kentucky i)t nicht allem der .biooiv roiind." Russische Zuckungen. (u ixm ,N. 2. Tagedl.") Der Russe ist im Allgemeinen sinster, schwerfällig, träge und nachlässig ; n lebt gerne sorglos und untbaha in den Tag hinein ; er ist genügsam und fried hebend, willig gehorcht er zedem Macht geböte ; Demuth und Knechtssinn sind ihm eigen ; nie bäumt er sich stolz gegen eine Verletzung seiner Persönlichkeit auf. Aber diese stumpfe und plumpe Gemüths art wild qefäbrllch, wenn Grimm sie durchwühlt, wenn Trotz sie härtet, wenn Zorn sie erhitzt. Dann vermählt sich in ,hr die Grausamkett des Panthers mit der Hinterlist der Schlange, dann äußert sich in diesem eigenartigen Volkecharakter ein großartiger, ein heroischer Opfermuth, der mit grauenerregen der Kaltblütigkeit das warme Leben lächelnd hmwlrtt. Ja, wofür? Das ist die Frage. Der Zweck der gewaltsamen Thaten ist es, welchen der klare Ver stand, die weitblickende Vernunft, das sichere Unheil zu setzen hätte. Aber die Seele dieser cation ist mehr den Einflü sterunaen einer schwärmenden Embu dungslraft. als den Berechnungen des rubig erwägenden deines zuganglich. Alles in AUcm bat der Volkscharakte, der ökussen etwas Weibisches, ja. um es genauer ;u sagen, etwas hysterisches an zich. Die Artung des Volkswesens ist gelegentlich des jüngsten AttentateS besonders klar betvorgetreten. Die Verschwörer planen den Mord des Ezaren und den des Thronfolgers. Hierm liegt die erwähnte Grausamkeit. Und was wollen sie durch ihre Unthat erreichen ? Dies läßt sich jetzt nicht klarlegen, es wird nch wahrscheinlich Nie klarlegen lassen. Die Endabsichten der Mordgeseilen werden Gebeimni oder unver ständlich bleiben. Sie dürften nur ver' schrobenen 'Zcebelköpfen fanlich erschei nen. Hierin liegt der erwähnte Mangel an Zielbewußtsein. Aber wie stellen es diese Menschen an, ihren Anschlag aus' zuführen ? Sie arbeiten mit genialer Hinterlist, sie wissen sich alle 5!unstgriffe der modernen Technik dienstbar zu ma chen. Als unbefangen scherzende Stu denten verkleidet, erwarten'ste den Wa gen des Czaren; ihre Bücher entpuppen .sich als Bomben. Und diese Bomben sind nicht nur mit Dynamit geladen. Das genügt nicht mehr. Darüber sind die Vieisten in der Ättentatskunst schon hinaus. Mit Strychnin vergiftete Blei' kugeln sollten umherrühen und, was das Geschoß angebahnt, sollte das Gift vollenden. Das Gift ! Das Strychnin ist einlr der furchtbarsten Todbringer. Das Wesen, in dessen Blut der vernichtende Stoss gidrungen, wird alsbald von ent schlichen Konvulsionen gemartert. All' jener Muskeln, welche bestimmt sind, die Gliedmaßen zu strecken, bemächtigt sich ein wilder, sich fortwährend bis zum Toben steigernder Krampf. Die Athmungsbewegungen werden gelähmt allmölig tritt der Scheintod em, schließ lich der Tod. Strychnin ist ein um so dämonischeres Gift, als es sich nur durch andere, gleichfalls höchst gefährliche, wie Blausäure und Curare in seinen Wirkungen aushalten läßt. Solcherart also

sieht das Ende auS, das die Verschwörer vom Wosnessensky-Prospekt dem Ezaren zugedacht haben. Die Thoren ahnen wobl nicht, daß sie gerade daS tödtliche Gift, das Strychnin sind, welches das Leben des russischen Reiches zu vernich ten drobt. sie ahnen Wohl nicht, daß sie es sind, die in dem riesigen Körper dieses Ruches jähe Konvulsionen, ungestüme Krämpse hervonufen werden. Nachdem vor wenig Wochen die Mili tärverschwörung von St. Petersburg entdeckt worden war, lenkte der Ezar, wie wir wiederholt dargelegt haben, von den Wegen seiner bisherigen Politik ab ; er erkannte in den Panslavisten seine Feinde, in den Centralmächten seine Freunde. Der Friede schien somit ge sichert. Derzeit ist man in Berlin wie anderwärts besorgt, welcher Art die Wirkung des Attentate auf den Ezaren sein werde. Wird er sich gleich dem dritten Napoleon in die Bahn Verderbenschwangerer Abenteuer stoßen lassen? Wird er sich nun nur noch fester an die Een tralmächte anschließen, an deren Seite ihm die Erhaltung des Friedens verbürgt ist? Der Czar ist vor eine folgenschwere Wahl gestellt. - Soll er das ökeich gefährden, um seine Person zu sichern, oder seine Person gefährden, um das Reich zu sichern Nach der Ent d,ckung der Militärverlchwrvna (aj er

sich fü den rieben entschieden. Uüifb er die kühne Ruhe, wird er die Seelengroße haben, die Pflicht wieder höher zu stellen, als die Selbsterhaltung ? Wird er den chaotischen Elementen, die sein Reich durchwalten, wieder trotzen ? Die Giftmischer von St. Petersburg gefährden nicht nur das Leben des Cza ren, nicht nur das Heil Rußlands, son dern auch den Frieden Europas, und es ist in bohem Grade betrübend, daß eine Politik des gegenseitigen Wohlwollens und Einverständnisses durch die An schlüge einer Verbrecherbande durchkreuzt werden könnte. Die Diplomatie der Eentralmächte hat das Aeußerste gethan. Aber mit den teuflischen Mächten, die ihre schwarze Kunst in den unbeimlichen Kellern an den Newa - Ufern üben, ver mag sie nicht ;u rechnen. Ihnen gegen über drohen die feinsten Combinationen der niodernen Staatskunft wirkungslos zu werden.

Qin Mon ,dol z See. Wir leben gegenwärtig im Zeitalter der Monopole. Besonders unter den Geldmenschen unseres Landes thut sicd die Neigung kund, durch gemeinsames Handeln einzelne Zweige der Industrie oder des Handels so vollständig in ibren Besitz zu bringen, daß gegen sie Nie' mand concurriren kann und daß das -ublicum gezwungen wird, sich ibren Bedingungen zu fügen,' wie blutsauge risch dieselben aucy sein mögen. So haben wir unsere Standard Oil Com pany", die Monopolisten der Anthracit Koh'lenminen, die Viehbarone im We sten, die Eotton Seed Oil Trust" Compagnie, den Ehicagoer ElevatorRing, und eine Unmasse anderer, ähnli cher Gesellschaften und Syndicate. Bieder hatte , man noch niemals daran gedacht, daß das gefräßige Mono pol sich auch auf das Me ausdehnen würde, und doch ist dieses thatsächlich ge fcheben. Neuere Nachrichten von der Pa cificküste ergeben, daß sich dort unter derr. Namen der Alaska Eommercial Com pany" eine Gesellschaft bildet, deren ganzes Bestreben darauf gerichtet zu sei? scheint, einen großen Tl)eil des stiller Meeres vollständig in ihren Besitz zu bringen. Mehrere Schissseigenthümer in San Francisco haben an den Präsidenten der Ver. Staaten eine Denkschrift gerichtet, worin sie über die Alaska Eommercial Eo." bitlere Klage führen. Sie erklären, dieselbe habe von dem werlhvollsten Fischereigebiet in den Ver. Staaten, nämlich von dem Fischfang in der Beh-ring-Straße bei Alaska, Besitz ergriffen, obgleich sie dazu nicht das geringste Recht halte. Die Regierung der Ver. Staaten habe ihr allerdings unterm 3. August 1870 erlaubt, jährlich auf zwei kleinen Inseln in der Behrmg-Straße gegen eine Packt von per Jahr 100,000 Seehunde zu todten, doch habe die Ge sellschaf: nicht nur die ihr bewilligten Inseln, sondern auch das ganze Meer in einer Ausdebnung von 3000 Meilen Länge bei -2100 Meilen Breite in Besitz genommen und sich zum unumschränkten Gebieter über dasselbe aufgeworfen. Alerander der Große", so heißt es in dem Schriftstück, war kein Räuber, ob gleich er ganze Königreiche widerrechtllch in seinen Besitz nahm, und die Alaska Eommercial Company" ist kein Pirat, obgleich sie ganz Alaska und einen Ocean in ihren, Besitz genommen hat. Die Schiffsrheder von San Francisco führen eine lange Reihe von Klagen gegen die Alaska Company" auf, die jedoch insgesanlntt in der Thatsache gipfeln, daß diefe Gesellschaft den unge Heuer lohnenden Seerobbenfang in den Gewässern von Alaska als Monopol be treibt und Niemand erlaubt, sich ohne ihre Zustimmung an demselben zu betböiligen. Die Regierung der Ver. Staaten bat ibr einen kleinen Fingu gereicht, und sie hat gleich die ganz? Hand ergriffen, uno behauptet auf un verschämte Weise, sie besinde sich voll ständig in ihrem Rechte. Es ist eine bekannte Geschichte, dasj sie sich dabei nicht einmal an die Bedingungen des Vertrages kehrt, welchen sie mit den Ver. Staaten abgeschlossen bat. ES giebt keinen Menschen, der sie controllirt, und ste darf in ihren Gewässern' hausen, wie sie gerade will. Es würde den Ver. Staaten gewiß nicht schaden, wenn sie in manchen Zweigen ihrer Verwaltung einen strammen Gamaschendienst" hat ten, wie er z. B. in Prcußen herrscht. Dort wenigstens wären derartige UeberVortheilungen des Staates eine absolute Unmöglichkeit. Landwilthschaftliches. Ueber die Fütterung zur Er zeuaung mageren Fleisches schreibt ein in Deutschland erscheinendes Fachblatt : Das in Deutschland meist übliche Mästungsversadren u insofern em verkehr tes, als dasselbe nur auf Anhäufung von Fett in den gemästeten Thieren ge richtet ist. Fett aber ist beim Rinde, mebr noch beim Schafe, eine vom Fleisch j käufer so wenig begehrte Beigabe, daß auf-denen anderweite Verwerthung eine eigene Industrie, die der Kunstbutterbereitung, sich gründen konnte. WaS man wünscht, ist ein wildartig mageres, zar tes, saftiges Fleisch, das nur wenig und in feiner Vertheilung mit Fett durchwach' sen oder davon bedeckt ist. Solches Fleisch kann nur bei jungen Thieren und bei entsprechender Bewegung derselben in freier Luft, also hauptsächlich nur bei Weidemast, erzeugt werden. Genügt das Weidefutter allein nicht zu der forderlichen, üppigen Ernährung, so frägt es sich, welches Beifutter als das am mei' sten geeignete anzuseben sei. Hierüber gibt ein Bericht aus Chicago einige Fingerzeige. Auf der jüngsten Mastviehs schau daselbst wurde bei Beurtheilung der lebenden Thiere ein zweijähriger Stier, ein Viertel Devon, und drei Viertel Herefordblut, von den preiswürdiglerach' teten vollständig ausgeschlossen, geschlach' tet jedoch schlug er alle seine Mitbewec ber. Nur ein einziger Stier kam ihm in der Güte des Fleisches nahe, der von ganzJnderer Abstammung. Shorthorn-Angus-Halbblut. aber mit ähnlichen, Futter gemästet war. Jener nämlich batte auf einen Theil Maismehl zwei Theile Hafermehl und ein wenig Kleie erhalten. DaS Fleisch war ausgezeich net durch schöne Marmorirung, Festig'. keit. Jarbe, Zartheit und Verbindung mit

nur wenig '5ulg. Xtx erlcyl ucm die Unsicherheit in das rechte Licht, bei Mastviehschauen die Thiere nur lebend und äußerlich nach Ansehen und Griff zu beurtheilen. Es i st nicht selten, daß das istcrnenwasier einen fauligen Gerucb annimmt, sogar wenn die Cisterne alle paar Woben gereinigt wird. Mai bilft dem Uebel am besten dadurch ab. daß man das Wasser durcb fein gepulrne Hol',ko?le filmn. Von Zeit ;u Zeit muß die Holzkohle auögeglüdt, oy.-r durÄ neue ereyt werden. Gut wäre es.

ein Sandfilte.' sä'vn am Einstune ein;u schalten, um die den fauligen Geruch verursachenden organischen Substanzen des Regenwassers zmückmhalten. Das Reinigen der Eisterne sollte, um die an haftenden Faulnißlelme z;u vernichten, mit einem gegen die Wandungen gsüb ten Dampfstrahle bewirkt werden Apfelwein, der sich nicht Uiun will, wird in einen Raum gebracht, dessen Temperatur 12 bis 15 Grad Celsius beträgt, wenn man es nicht vorziebl, mit der Klärung bis zum Eintreten des wär' meren Frühjabrswetters zu warten. Ist im Weine noch zersetzbarer Zucker vorHanden, dann wird sich eine normale Gährung bald einstellen und eine voll' ständige Klärung im Gefolge baben. Tritt durch diese Vorkehrung weder Er, stereö noch Ledteres ein, so ijt die Mög' lichkeit vorhanden, dib der Wein seht schleimig geworoen ist. In diesem Falle ist es notbig, den Wein durchPeitschen oder Durchfließenlassen durch eine Brause oder ein gut verzinntes VIcchrohr, welches so stark ist, daß man es beim Svundlocke in das Fan stecken kann, und an seinem Umfange -niit vie. , , t . i?l : v. ten ltemen ocyern vereyen m ver Luft tüchtig in Berührung zu bringen. Ein aleichttitiaer Äusak von 10 Gramm Gerbstoff.' den man in jeder Apotheke bc kommen kann, wird die Herstellung des Weines wesentlich beschleunigen. Eine daraunolaende Sckönuna mit spanischer Erde, und zwar 200 Gramm auf 100 . , i i . rt; mr-i.-iter, wird vier gieisaus am pia? sein. Deutsche Local Nachrichten. Thüringische Staaten. Der Bürgerschullehrer Wilhelm AI brecht in Apolda feierte seine silberne Hochzeit. Gestorben Veteran Friedrich Peter in Neustadt a. d. O. Der Schuhmacher Johannes Loos aus Willmanns, der seinen Vater ermordete, wurde in Meiningen zum Tode verurtheilt. Die Tbürir.ger Malzfabrik in Arnstadt bat ihre Zahlungen eingestellt. Der Forstwart Lindtstädter in Zeulenroda wurde erfroren aufgefunden. In Altenburg erbängte sich der Koblenbändler Zach. Kohler und im Arrestbaus zu Auma der unter dem Verdacht des Meineids und der Brandstiftung inhaftirte CaviUereibesitzer Franz Streit von dort; die Wittwe Gleitsmann von Schmolln hat sich in der Sprotta ertränkt. Der Arbeiter Franz Tittel von Lö' bichau wurde von einem Baum, der Grif felmacher Eichborn von Langenthal von einen; Felsblock erschlagen. Das Hillmannsche Wobnbaus in Brandrübel, das Gehöft des Tischlermeisters C. Stollberg in Frankenhausen, 'die Voglersche Zieaelei in Langewiesen, die Knachenmühle" bei Scheuerfeld und die Oekonomiegebäude des Gutsbesitzers Iahn in Wiebelsdorf bei Auma sind durch Feuer zerstört worden. H e s s e n - D a r i,t st a d t. t Oberbaudirektor i. P. Geoeimrath Paul Arnold in Darmstadt. j Bür germeister Johannes Ott in Höchst. j Stationsvorsteher i. T. I. Capito in Zwingenberg. Der 2l Jahre alte I. Markart, Geselle beim Schlossermeister Metzger in Mainz, hat sich erschossen, und die Wittwe Philipp Körner von Worms uat sich ertränkt. Der Lehrling Klein von Klein'Aubeim erlitt tbot liche V.'rledungen beim Bedienen einer Maschine und der Arbeiter Hclbig von Rieder Jngelheim siel in angeheitertem Zustande in die Oessnung eines Kalkofeng nnd wuroe zu Tooe gerietet. König eich B a i e r n. Der Hauptkassirer des Gärtnerplal) Theaters in München, Keller, erlag einem Schlagansall. Zimmermeister Baudrerl in München wurde wegen fahrlässiger Tödmng zu 3 Monaten .ve sängni verurtheilk. Gestorben der Baumann Jacob Ätippel in Jnolstadt Gestorben der frühere Reichetagsabg. Pfarrer Schelbert a Maria Rarn. Gestorben in'Schamvhauvten der Pfarrer Dr. Jos. Rep. Seidl. Selbstmord be. gingen : in Biehl der Bürgermeister A. Graf; in Erlangen der Ackerer Wolfgang Wölfel; in Rlederberbach der Holzhändler Karl Klein, sen. ; in Uttendosen der Lumpensammler Probst: in Würzburg der Hafner Georg Büls und der Buchhalter eine Ehampagnerge schäfts, Bischof. In Freyung ertrank der Sohn des Hammerschmieds Anton Wenhauer, indem er durch's Eis brach. m Thalmässtng der Beslßer des Wüsten holzHofes, Lang. In Fürstenzell wurde der Lehrjunge Hechenberger des Müllers Liebenreiter vom Kammrade er fat und sofort getödtet ; in Ofsenhause? verunglückte der Gastwirth Hupfer durch einen Sturz von einem Baume ; in Hirtelbach wurde der Bürgermeister und Oekonom Jakob Westermeier von einem umstürzenden Baum erschlagen; die Bahnwärterswittwe Barbara Walter von Hütt wurde erfroren gefunden; in Kempten starb an Blutvergiftung Kaufmann Streng von Dietmans ned; in Netzbach wurde die Häk kerstochter- Ellse Blatterspiel durch einen umfallenden Mühlstein todt lich . verletzt ; in Windlsch . Eschen bach wurde der Weichenwärter Thoma überfahren und getödtet. In Maria kirchen verunglückte der Häuslerssohn Freilinger von dort dadurch, daß ihm, während er bei seinem im Walde mit Zerschießen von Holzstücken beschäftigten Vater stand, ein schweres von einem Stocke weggesprengtes Holzstück an den Kopf flog; in Poppenreuth wurde der Weber Wolfgang Möckel durch die Erplosion einer Dvnamitpatrone todt lich verletzt; in Rudeldorf stürzte.der Büttner Adam Hosmann in den Braukessel des Gemeindebrauhauseö und wurde am Un terkörper schrecklich verbrüht; inThalberg setzte sich einMädchen des Häuslers Josef Kornawitter in einen auf dem Boden gestandenen, mit heilem. Wasser gefüll

tön Hafen und verbrühte sich v'ekark, das es nach 3 Tagen starb ; in Wasserbürg gerielh der Sohn des Mitterwieser müllers in die Gsadschneidemühle und wurde schrecklich verletzt. In Weißen dorf wurde der Güller Christof Kreß durch einen stürzenden Baum erschlagen. Königreich Württemberg. f Der Bildhauer Ludwig v. Hofer in Stuttgart. j Daselbst der Papierbändler I. Rommeisbach. Der Feinmechaniker Wörmle in Stuttgart wurde bei einer Oelgaserplosion tödtlich vrr-

letzt. f cyulthelß a. D. Wilhelm Häas in Bopsingen. Der Bauer Jakob Schäfer in Degcrschlacht ist mit 4000 M. unterschlagenen Geldern nach Amenka entflohen. Die Frau des Sonnen wirths, Friederike Knobloch in Franken dach erlag einer Blutvergiftung. -Oer Wemgartner aller Hl- VlODl acker wutde wegen angeblicher Todtung seiner Frau verhaftet. f Oberamlsvs!eger"a. D. Fuchs in Schorndorf. 7 oitratbKarlzaerin Tüb na?n. , ?er 'proiurir Friedrich Aicrettn einer Metallwaarensirma in Eßlingen vergif tete sich mit Cvankali, der Weber Johannes Hock von Gandelback, der Schuhmacher Valtbus Nehle von Oberdorf und der verwittwete Zimmermann Daniel Walter von Ulm baben sich erhangt. In Folge eines Stvrzes resp. Schädelbluches kamen zu Tode: der Schreine? meiste? Elsässer von Aietigheim, der Biersührer in der Vräuchel'schen Brauerei in Metzingen, Martin Pfeifer von Kohlberg und der Gutsbesitzer und Sol Hoswirth Kilgue von Schönberg b. Freudenstadt ; der Maurer Mathäus Eppler von Hossingen wurde von einem stürzen den Äaum erschlagen und der Geschäfte reisend? Eugen Oberdorfer von Ludwigsbürg ertrank in der Nähe von Goppln gen. Das Armenhaus, sogen. Siechenöaus" in Biberach, die Faß und Torsremise der Mennet'schen Brauerei in Buchau. der Einödehof des Ockonomen Dreßler bei Leutkirch, das Angele sche Haus in Ochsenhausen und der Goosenhof bei Wurzach sind durch Feuer verstört worden. Grogherzogthum Baden. f Frhr. A. v. Nöder in Karlsruhe. Jakob Hackenjos von St. Georgen wurde wegen Betrugs zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Direktor der städtischen Kapelle in Wertbeim. Kreß, ist in Be gleitung seines Schwagers mit einer be deutenden Geldsumme durchgebrannt. B. Rothschild in Worblingen feierte die goldene Hochzeit. In Karlsruhe erschoß sich der ehemalige Diener des dortigen Polytechnikums, und die Frau des Taglöhners Bailer von Meersburg hat sich ertränkt. Der Landwirth Konrad Dohrer von Biengen wurde überfahren und getödtet. die Frau Zöferlin Zum iT " iä ., M , v (VI m w ' - " -j J - - - &anunei rn orracv itaro an Btutver giftung, und der 24 Jahre alte Jakob Renk von Malsburg wurde zwischen ei nem Baume und seinem Schlitten zermalmt. Niedergebrannt sind : in Rütte das Schulbaus, und in Unterglashütte das Anwesen des Bürgermeisters Grom. Aus der Nheinpfalz. Kommerzienrath Schön in Kaisers lautern beging Selbstmord. In Dürk heim erhielten für 25'läbrlgen Feue? Wehrdienst die Bürger D. Daad, K Gerber, C. Nciv, I. Hauer, G. Völker, M. Karst, P.'Haindrecht und I. Deutsch das Ehrenzeichen. Lehrer Jakob Hoffmann in Weißenheim. Der Tagner Jakob Schmidt in Einseltheim wurde wegen Sittlichkeitsverbrechens verhaftet. Elsaß-Lothringen. Der Fabrikarbeiter Friedrich Schwarz ron Äkoneweiler hat sich erhängt, und der Schreiner Steimler von Miübzusen hat sich ertränkt Der Sobn der Spezereihändlerin Wittwe Defoffez in Brunstadt und der Tagner aver Deiß von Zellwziler sind ertrunken; der Holzhauer Andr. Niebm aus Biften a. Loch b. Bolchen wurde von einem Baumstamm erschlagen ; der Ackerer Johann Baptist Ziegler von Laulenbach brach das Ge nick; ver Mechaniker Zimmer von Mö!!s chingen und die Ehefrau Jacques Kl? von Sulzmatt sind an Brancwur.den gestoröen. Mecklenburg. t Der Eigenthümer einer Gieße?ei in faktünd, 3io5ett Voller. Der Hol:.Hauer Sieindäuser in Ludwizslusl ist von einem stufenden Baum erschlagen worden. f Der frühere Professor Dr. Krl Tükk in Lübeck aus Rostock. Durch euer wurden zerstört : die zur Peters 'schen Bäckerei in Boizenburg gehörig-n Oekonomiezebaude. die Hintergebäude des Schneiders H. Lembcke, des Schlüch. ters Mulzow, des Schubmachers Krüger und der Pantosselmacher Ül!eyer & Uecker mann in Erioiy, das Ervachtgehöst des Schulzen Noloff in Penzin, das Haus des Erbpächters Henck in Oualitz, daS Wohnbaus nebst Dependenzien des EroPächters Marien in Pribbenow, die Häuser der Wittwe Günther und deS Arbeiters Gebert in Noebel, das Wohnbaus des Schneidermeisters Schnell in Teterow, die dem Müller Gülzow in Berchen gehörende Lockmühle" und die Dampfsägefabrik der Firma A. Bannow in Waren. S ch io e l z. Die Tabakfabrik Trüb in Basel hat ihre Zahlungen eingestellt. Das Sticke rei-Ervorthaus Baumann k Co. in St. Gallen hat sich zur Liquidation entschlos sen. f Sekretär Egli in Lütisburg. t Turnlehrer Oberst Zean Antoine Linck in Genf. Mechaniker Alerander Disteli in Solothurn. Oesterreich. In Aozen wurde der Raubmörder Franz Poang alias Brand, lediger Privatschreiber aus Brunn, hingerichtet. Derselbe hatte bei Bruneck den Postamts expeditor Josef Steiner ermordet. Der Komptoirist Phil. Rottenschlag in Brünn bestahl seinen Prinzipal Joh. Turetschek und versuchte denselben zu erschießen, als er verhaftet werden sollte. Turet .schek blieb unverletzt, worauf Rotten schlag auf sich selbst schoß und sich todt lich verwundete. In einem Gasthof zimmer zu Kroisbach entleibte sich der nach verübter Defraudation flüchtige ttassirer der Graz-Köflacher Eisenbahn und Bergbau Gesellschaft Edmund Schindler. Die veruntreute Summe

Wir gehen voran und Andere folgen. 48 für Männer oder Fraurn.Scknürschuhe ö0c ür Framnscknbe auf der Seite gescboürt 98c für ft-auca Kid.Sctmhe 92c für FraueN'Kid SÄnür-Sch?he $1.48 für siiue Mällner.Kaldleder.Ttiekel tz2.?ö für seine Männer Stiefel ber toed" 7e für fkwe KinderSikfel N-2?i für Damen Kearso KidSchhe, werth Z2.L0 tz2.00 für Dame Frerch nidEcdubk, werth ö.vo $1 43 für Mäullkr .Cogrcß Scduke. tzl 26 für aukgescknittene Manvirschuhe O nge Waaren si. d neu und icdt beschädigt. Wir dab'N auch von Wasser deschädiqte Waa. ren, und verkaufen dieselben zu irgend einem Preise. Ebeuso eine Paitie verlegkne Waare. Mlt dem Verkauf eines Bankerottlaglr von Cinci"vati beginveo wir morgen. 1 tv . p m . . i ii Bezug avs rocerles vieieu uir aueu ßnnrmrnti it lOsifc, zc pec Pso. akwödvllche getrocknete Pfirsiche 5c per Pf gte getrocknet, Pfirsiche ' 1 'c 'iforma getr Pfirsiche. W vcr v?o. luranur üicruajßcn Ivc per Pfd. fravz. ode? Saiifornie Zwet,chge ; öc ver Pfd. Nosillkii, 7öc per Kiftt 8e der Pfd. Balevcia Rosinen ' 7)Hc per Pfd. Korinthen Eingemachte Waare. 7c für 1 Büedse Dohnen, Erbsen, Brombeeren, " nirschea, Pflaumen, Krebse oder Buttern, vc für eine 3 Psd. Kanne Cal Tranbea c für l Zbc Krg Scotck, Jam l iKt 5c für 1 Flasche Pickles l c für I Quart Bohnen t für 1 Quart tady Lohar be für I Pf. Lima Bohnen 2c für 1 Pf. Hafergrütze 7c fnr l Pf. Backpulver 5c für 1 Pf. Backiova 8c fvr eire Gallone Headlight Oel 7)c für i Krug Archdeacon' Sfsig ' Ilc per Pf. K'rgan' biftea Schinken. 9c für 1 Pf. Kingan's besten Speck 8c für i Pf. Kingan'S beke Schulterficisch ti.fb für 1 Fah beste Mebl 7 )c für eine Kanne Pie Psirficke 16c für eine Kanne Aprikosen 12c für eine Kanne .Pride of tbe West Gom. Seht unsern 5c Tisch. Mammoth Groceth No. 22 & Z?7 West Washington Str., A. G. & . 8. Kreilleiu ZST" lle Waaren frei in' Hau geliesert Tklephia I9l Wir haben die besten Fabrikate tn BA8EBURNEBS "ttOVAL AUOAXV" 8qure. "CENTURY" equare. "ARGAND" rouud. "ALLADDIN" round, IIEATERS aller Sorten. zu sehr Niedrigen Preisen. HoknSton, W Ost Washington Str. Zur SiHerhett, Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen siebt (Sai unen eicht b.i. Gas-Oefen GaömaseÄinen zum Kostenpreise. c!0ArAÄV. Contb Veunsvlvania Cir. bat der esrauvandereitS verbraucht. In Haselbach der Chef der bekannten Sviegelfabrik Joh. Anton Zieglers Söhne, Anton Ziegler. In Folge de Durchgehens ihres Gespannes erlitten Farbenhandler Josef Fetete und deen Gemahlin in Hietzing ernstliche Verletzungen. Die Grundbesitzerin Marianna Hüsinger in Kaneuburg legte bei ihrem Schwiegersohn Sebastian Lippert, mit dem sie in Unfrieden lebte, Feuer an Sie . wurde dafür zu zehn Jahren schweren Kcrkerö verurtheilt. In der Sarg 'schen Kerzenfabrik in Liesing brach ein Feuer aus, welches das Mittelgebaude der Fabrik einäscherte. Der Verlust ist sehr bedeutend. tvenourg. " Bei bem Metzger Bohrer in Oberstein wurde vor Kurzem eingebrochen und ein Betrag voy mehreren Hundert Mark ent wendet. Der Dieb ist nunmehr in der Person des in Luxemburg geborenem Gustav Jcrelhetmer von Birkenseld ver haftet worden. Ein vor längeren Iah ren von Wiloeshausen ausgewanderter Herr Grave, welcher sich im Laufe der Jahre großen Nelchtbum erworben hat, soll vor Kurzem in Amsterdam gestorben sein und ern riesiges Vermögen von 75 Millionen Gulde.i hinterlassen haben. Ein Theil dieser Summe, wie man vernimmt 14 Millionen Gulden, soll an einen Schuhmacher in Wildeehausen fallen. Das Wohnhaus des Aiehhänd ' lers Wille Rummbaum in Damme, das Haus des Koters Tietjemeyer in Osterfeine (in dem gerade Hochzeit gefeiert wurde), das' HauS des Köthners H. Fuhrken in Schweiburg und das Wohn Haus des Heuermanns .Jobann Decken cm r w. w t r r - m We,tercheps tno durch Feuer zerstott worden. Tsxtit Städte. t Nechtsanwalt Dr. D. Schlüter in Hamburg. Daselbst wird das alte Bankgeschäft Lieben Königswarter in ber der Speditionssirma Jahneke und Fölsch in Hamburg wurden wegen 33c trugs verhaftet. Der Gründer der in Hamburg verkrachten Briefbeförderungs anstalt ..Hammonia", der Literat Kuhe, wurde auf seiner Flucht in Stettin ver haftet. f Der Mitredakteur dcZ Bre. ; mer Courier", Friedrich Kunoty. Die j Eheleute Joh. Satzke in Bremen feierten ; ihre diamantene Hochzeit. ' ,i

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Dr. O. G. Qrzt, Wundarzt

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