Indiana Tribüne, Volume 10, Number 195, Indianapolis, Marion County, 4 April 1887 — Page 1
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Mf Vs V in f.. v V .-,r,- . iW ? N vm vwhyo Jahrgang 10. Ofstee : üo. 120 Dü Naröland Qtraße. nsnncr 195. Zuviauapolio, Jodlava Montag, den . April 1007.
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Neues per Telegraph.
!B c 1 1 1 1 u 1 1 1 6 c r n I n d i a n a p o li S. 4. April. Schö nts. ttliereS Wetter Im Sterben. Cincinnati. 4. April. Sam Small, der zusammen mit Sam Iontt Revivaloersammlungen abhielt, liept im Sterben. Streik. Chicago. 4. April. Ueber 6000 CarptntrS standen heute au?. Gbttoriclles. Statt eines Leitartikels bringen wir heute folgende kleine Schilderung, und wir bringen sie an dieser Stelle, well t mehr als tausend Leitartikel spricht, toO sie Verstand und Gemütb gleich anregt : Das Schöffengericht der 8. Abtheilung in Berlin war versammelt; eine
Neihe von Deliquenten hatte man schon gewistenlos unS sitzen läßt und sich anverbandelt ; es ging dem Ende zu. derswo herumtreibt, so wußte ich mir nicht
Da führte man eine Frau vor. Sie mochte vielleicht 39 Jahre zählen ; ihre Kleider waren anständig und reinlich, ihr Gesicht aber blaß und abgezehrt. Der Hunger sah ihr auS allen Zügen. Müde schleppte sie sich herein, ein kleines Kind aus dem Arme, das, in den todtähnlichen Schlaf der völligen Entkräftung versun ken, ihr an den Schultern lag. Bittend schaute sie den Vorsitzenden des Gerichtes an, indem sie nach der Anklage bank schaute. . Setzen Sie sich," sagte dieser; die Hrau tyat es mit vanrenoem Ausorua in den jammervollen Zügen. . . , i eT al Der Vorsidende schlug die Akten auf. Sie sind Frau Luise Elbers ?" Ja, Herr Präsident." Sie sind angeklagt, ' am Abend des letzten Mittwochs in ein Kaffee gegangen zu sein, und dort den Herrn Rentier Neumann angebettelt zu haben. Was sagen ie dazu V Ich habe den Herrn nicht gekannt. Sie gestehen also ein, gebettelt zu haben ?" Ja." Haben Sie etwas zu Ihrer Vertheidi gung anzuführen ?" Die ,au ottnete die nuaen wen, em paar Thränen liefen ihr über die Mangen sie ließ den Kopf sinken. U hilft mir ,a cocv maw," liunerle vle rau. Fasten Sie Muth, Frau," sagte der Präsident fast gütiger als sem Nicyteramt erfordert hätte ; theilen Sie dem Gericht l st k . . mlt, was ötc zu oer iLeiebesuoerireiung r . . , . n . . ii veranlag yar ; es lann nnen vieueicyl noch Manches nützen." Dle Frau begann, ohne aufzublicken : Mein Mann hat seit einem halben Jahre mich verlassen, und ich mußte für zwei Kinder sorgen. Mein älteres Kind ist gestorben - es ist - verhungert, und das. r r . i wttqes icy yier vaoe, wiro aucy mqi lange zu leloen yaoen. cy yaoe ragelang, wochenlang gesucht, Arbeit zu er halten; es war umsonst. Ehrlich und rechtschaffen wollte ich bleiben : so konnte ich nichts als Hungers sterben. Für mich wäre es doch nicht so schwer gewesen ;
PV t 1 C L fi.st aI" .unfc V tiM . wenn man zwer age gehungert hat, spürt tnmhrtt 0fjann -ori , fln
luan's nicht mebr, der Tod kommt, wie im grauoe, reicyr yeran xioer mein ' r t r . t ' r . r r. Kmd, mem armes Kmd !.... Ich mußte Arbeit haben. Zuletzt fand ich Arbeit als Ausnaherin in einer Damenconfee tion. Ich hatte taglich von früh 6 Uhr bis Nachts 12, auch 1 und 2 Uhr zu arvmen." . . der Staatsanwalt eifrig. Wenn es hochkam, 60 Pfennig im Taa. meistens nur 60 und 25," erwi derte die Frau ruhig. Ich gebe Ihnen i ww d Adresse des Geschäftes ; übrigens kann Ihnen jede der hundert Arbeiterinnen dastelbe bezeugen. Eine Pause entstand. Die Richter und Schöffen blickten sich einander nur an. Ein Schöffe sagte zum andern leise: nfiMmAf Wsvrra M,skt.s V" hierher gehörte, anstatt seine Arbeiterinnen ?" Auf einen Wink des Richters fuhr das Weib fort : Von diesen 50-60 Pfennig talick mukte ick Mietbe.Esskn. Lickt.Slei. 7 " V 7 ' -r-w-w - ..6 --j; vM r.vÄM u.M Ai3f 4.x c raft,f4 e,.: noch den saden vom Geschäft selbst bezre--O -vav...., M t. w : , c :n .hu TV V V , MM Z U AM Xl L U it (C. A ItA. iv uuuuu vuvcii iuhu . . . . w gann zu wemen. ,,a) yarre wsyr ici leicht eine kleine Begünstigung finden kön. nen, wenn ich meine Ehre und eheliche
Treue daran gegeben hätte ; die Herren
im Geschäfte haben mir unverschämte Zu muthungen genug gemacht aber lieber lebendig verhungern, als . . . Nach einer neuen Pause fuhr die Frau fort : So habe ich vor acht Tagen mein Geschäft verloren. Ich habe meine Herren in dem Comptoir auf den Knieen um Gnade gebeten, sie möchten mich wenig' ft?nä um 3ft Nkennia arbeiten lassen umsonst. Gin halb Dutzend vrnehm I ' 'I Damen, welche aus Langweile arbeiten , r ,- , r . .&ff.j. ...9 IJ & l ..1a ? oder sich um ein Taschengeld nebenher zu verdienen, machten die Arbeit bester als wir und ebenso billig, ward mir gesagt ; ich ward entlasten. Und als ich zum Chef wollte, hieß es, derselbe sei abgereist auf seine neuen Besitzungen .... Seine armen Arbeiterinnen haben sie mit Blut und Schweiß verdienen müsten," endete sie bitter ihre Vertbeidiauna. so sind Sie vor acht Tagen brodloö geworden ?" fragte der Präsident. Ja, und da ich mein Kind nicht v er hungern sehen konnte, und da mein Mann anders zu helfen, als indem ich in das Caffee hineinging und die Hand zum - m Bettel ausstreckte daö ist das erste Mal in meinem Leben," . schluchzte sie, und hätte mir der Herr Rentner 20 Pfenjg gegeben, statt mich anzuzeigen, so wäre mx geholfen gewesen." ttQ'm Bild aus unserer Zeit," flüsterte einer der Schöffen. Und ein anderer murmelte : Das ist himmelschreiend, das ist unmenschlich, barbarisch." Item, der Richter konnte nichts siudcn. was die Frau völlig entschuldigte. Sie hatte gebettelt und war schuldig. Der Richter berieth sich mit den Schöffen. Dann erhob er sich noch einmal und veruztheilte die Frau zu drei Mark Strafe inen Tag Haft. 3 ist die mildeste Strafe," fügte er hinzu, und das Gesetz verlangt es." Die Frau aber sagte schwach : Ich danke Ihnen, meine Herren," und wollte gehen. Der Präsident des Gerichtes aber sagte laut: Das Betteln ist zwar gesetzlich verboten, nicht aber das Geben. Bitte, tretten Sie hierher, Frau tzlbers. " Als die Frau vor ihm stand, gab er ihr Vt n L . em lLelo mcr uno aale m:l weicver Stimme: Hier gebe ich ihnen etwas; bezahlen Sie damit die Strafe und kaufen 6ie sich twas zum Esten. Die arme Frau traute ihren Augen unb hren kaum. 'Zitternd nahm sie das d unb cin Strabl seliaer Ueberrasch. nd Freude flog über das abgehärmte I u Anaesicht. I " Pergelts Gott tausendmal!" wollte slc fslaen . a6er f(fOn streckten sich ein bal h Dutzend andere Hände aus und jeder M Ux Bettlerin eine Gabe an. Richter, Schöffen. Staatsanwalt und selbst' die Schreiber ließen sie nickt leer ausziehen? Die Frau konnte nur weinen, während ' , sich vielmal verneigend, abging. DraytnagrllJteu. Johann M o st. New V o r k. 3. Apr. Der vorgestern ntä hrn VIvhllShaiif Intlnin mnn thM n tntm fnlcrDiem er werde Nck " ' ' tzt besonder darauf virZegen. schmutzige Skandalgeschichten aus der vornehmen Wklt aufzudecken. Sr fapt. er fei in der Haft erst recht entschiedener Anarchist ge worden. alidit N ,m N z c?z.,k, Imw y ß w m f v fr? it yM,O o Labor haben einen Boycott gegen die .Sun" erklärt, wer! dieselbe dem Orden feindliche Artikel veröffentlicht hatte. Dar aushin erkläite die Schei!tiehr Union P. daß sie gegen jeden Versuch, die I fv .. X W ftl - W w V . OA Ft . w n n. ... ICIUlUUCil. UHU UUU l( Uil CllltUI Ui chen Boycott sich nicht betheilige. Tödtlich oee letzt Chicago, 2 April. Der Pottzisi O'Arren woin: atmn Adeno einen Mann. Nanen O'Grady. verhaften 5... rm tm.t... ij..: UJUICIÜC Ctl( 3U UU". 04Vi UKII Polizisten über den Haufen und entkam Der Polizist ist tödtlich verletzt. Die arme GaS Compagnie E l) , c a g o 3. Apr.l. Die Consu mer'S GaScompagnie kündiete heute ih 11 rr m-i-:i. O ,VH..K,.l.i . ren vw miuh um tuiiuuniyii vuu ... K wu',f' vh u Hiiw uiuut im Falle die Leute nicht einmilligen. Oe I statt Kohlen zu benutzen, wodurch sie 450 geute entbehren lönrt. Die Comvaanie behaupt t, sie könne den gegenwärtigen 'Sohn unmöglich bezahlen. Pie Arbeiter
hatten ine Versammlung und beschlossen.
lieber auszugeben, als sich die Reduktion gefallen zu lassen. Eine Hetzrede. E h ic a g o, 3. Apr. Eine merkwürdige Szene spielte sich gestern Abend imHaupt Quartier diö Tbicagoer PolizeidepartementS ad. Die Polizisten de Eentral Distrikts standen ruhig in Reib' und Glied da und walteten auf die übliche 'U'". PlSMS kam UN... tHA.ii t Vill.tla f AhHrlttf Ml..,.. .t.. ivuiiitti AJn w uwu ii VUiM irill " ffrkderick T. Ebersold herein und hielt mit seierlicher Stimmme folgende Rede: .Männer, ich wünsche, daß ihr euch am nächsten Dienstage (dem Wahltage) an dm 4. Mal erinnert. Denkt, venn ihr eure C timmein die Ur.it wnst, an die Mänmr. welche die Bombe warfen und eure Kame:a)en tökteten. Stimmt. Jeder von euch, und stimmt für Gtskß und Ordnung. In diesem Kamvfe bandelt es sich niiol um Politik. eS ist ein Kampf um die Regitrung selbst, gegen die Anarchie, für Geskd und Ordnung Die Blauröcke hörten 'athemloS. mit starrt Augen und zusammengelniffenen Zähnen, dieser merkmürdigen Stimprede hreS Vorgesetzt! zu. he sie hinweg gingen, umringten sie den Sprecher und versprachen stürmisch, am Wahltage die Anarchie t. h daS Ticket der Bereinigten Arbeiterpartei) zu bekämpfen. Die Arbeiterpartei. Cincinnati. 2. April. Gestern Abend viranstaltrti die Arbeiterpartei eine Demonstration, welche riesige Ver Hältlifte annahm. Noch niema'S war die Musikhalle so voll und trotzdem mußten noch Reden außerhalb der Halle gehalten werden. Man schätzt die . Zahl der Thiilnehmer auf 10.000. Gräßliche vungerSnotd. Austin. Tex . 3 An.' Der CtaatSenator Woodword aus CalhouN'Courty hat ein beschmoeLeSund-von.den doe -gen Beamtin beglaubigtes Document auS Atiscoso County erhalten, worin die Namen von 19 Familien, mit 106 Per sonen angegeben sind, welche geradezu vor dem Verhungern stehen. Sie sind, insolge der Dürre, selbst dir allernothwendlasten Mittel zum Leben bkraubt; Manche betteln bei den Nahbarn um Brot, können aber keinS kriegen. Andere nähren sich von den Cadavern von Ochsen und Rindern, die ebenfalls verhungert sind. Ta von der Legislatur vorerst nichts mehr irwartet werden kann, so appellirl das Schriftstück an die Bc wohner anderer ComlteS um sofortige Hilse. Der Erzbischos von New York. New York, 3 April. Die Dro hung des Erzbijchofs Corngan, die Br fucher der Vorlesung deS Dr. McGlynn u 'rcommunnincen hat die B: t r feil erhöht. Svloester Malone. der hochbeiagte Pfarrer bir St. Peler und Pauls Kirche in Brooklyn, welcher vom Erzdiichof ge tadelt wurde, sagt? der Zar herrsche nicht in Amerika, und der ttirche werde durch daö Borgehen des ErzbischofS großer Schaden zugefügt. Die Freunde McGlunnS saaen. ta gegenlvSrtige Zeitalter sei zu erleucht t um Gewailmakregein von vetten der Kirche zu dulden. Ein Hotelbrand. Mont erey. Cal.. 3. April. In Vttgangenir Nacht ist das prächtige Honl del Monte mit dem ganzen Inhalt nie derzebrannt. Glücklicherweise ist lein einziges Menschenleben zu beklagen. ES befanden sich in dem geräumigen Hotel, das als Aufert)alt für Fremde sehr beliebt und weithin bekannt war, zur Zeit nahezu 300 Personen, meist Gäste. Der Brand verursachte eine furchtbare Panik Viele der Gäste muhten mit Stricken zur Erde herabgelasten werden oder quf sonstige verzweifelte Art gerettet werden. Manche konnten nicht einmal ihre nöthig sten Kleider mitnehmen. Verletzt wurde Niemand, außer dem Capitön Scott, einem bekannten Kapitalisten auS Boston, welcher beim allzurafchen Herabgleiten an einem Strick sich die Hände verbrannte. Der materielle Schaden ist enorm. Das Hotel wird sofort wieder aufgebaut werden. Da Wetter. St. Paul. 3. April. Lchte Nacht kam auS dem Nordwesten ein äußerst heftiger Sturm angezogen. Y ankton. D. T.. 3 April. Die Temp.raiur fiel feit gestern um 40 Grad. ES herrscht ein wüthender Schneesturm. yr üabti. Vhat next? Berlin. 3. April. Der Ppst Hot an dle Preußischen Bischöse ein vertraulicheS Zirkular ergehen lasten, worin er um Uebermittlung ihrer Ansichten über yie lZtablirung einer Nuntiatur in Vrrlin
säe ganz Deutschland ersucht. Da würe schlimm sür Mu-g fik.r." f Berlin. 3. April. Der Technik Glenk zeigte gestern in d.r Singakademie vor einem gewählten Publikum die Mög lichkeit der Lieferung einer Coneert und Ballmusik mittelst Fernsprechers von einer einzigen Centralstelle au?. Für da Pa tent auf den dazu zu verwendenden Fernsprecher sind von Untiraebmungttustigen bereits zvei Millionen Mark geboten, Die Leistungen des Instrument? sind ge radezu großaktig. Ein Sieg der Reg ierung. London. 3. April. Das Resultat der Abstimmung über den Antrag auf Vertagung war 253 dafür und 361 da. gegen. Nach Begründung des NesultttkS entlland ungeheure Aufregung. Die Parnelittm schrieen: .Tyrannen. Verschwörung- u. s. w. .Nieder mit Zwang !" Recht! der Minorität!- .Nieder mit dem Sprecher !" ..Wir kämpfen bis zum Tode." Solche und ähnliche Rufe kamen aus den Reihen dir Liberalen. In einer Kirche. Catania, 3 April. Während der Meffe in dtr Kirche von Ltnguhlosto. Sicilien. fiel das Dach ein und begrub über hundcrt Personen' 44 Männer und Frauen wurden todt aus den Ruinen gezogen. TchiffSnachrirdtkn. Angekommen in : New?)ork: .Girmanic" vonLiver pool. .City of Richmond- vonLivupool. QueenStown : '.Servia" von New York. Southampton. .LaBourgogne' von New Bork nach vavre bestimmt. ' New York: State of Jndiana" von Glasgow. .La GaScogne von Havre. London: .Gellerf von New York nach Hamburg. Beachtenswerth für die Kunden. Ich habe die Grocery und den Kleischmarkt von E. D. Brylvt, Dan Lkmon' oller Plah, No. 1S1 urd 153 West Washington Strafe, gekauft. Seht diese Bargaius. tzl für 17 Pf. granul. Zucker. $1 für 18 Pf. A Zucker. 51 für 19 Pf. veiben C Zucker, tzl für 20 Pf. hellen C Zockrr. Mehl und Fleisch. $4.8 per ftaß weiße Rose Mthl. tz8.85 per Fag aule Medl. böc für 26 Pf. Sack weißes Rosa Mchl. tzl für 100 Pf. Kornmebl. 2öc für 7 Ps. Ha ergrötze. 2öc für 6 Pf ,rolled oatö ' 2c per Pf aller Co,ten Koffre iu Packkien 1 8e per Pf. besten Rio Kaffee. 26e per Pf. Java Kaffee. Gold M dal Kan.e nur 20 Cents per Pfd. Alle andere GiorcrS verkaufe denfelven für 23 vents v'r Pfd. Thee 1bis 18r pr. Pfuad. 20 Prozent weniger all sonstwo Allerlei. 60 Cent für No. 1 Waschzuder 45 Cents für No. S Waschzuber. 8,c für No. 8 Waschzuber. 4 10t für Kübel mit zwei Reif.. 2 für eine 15c Besen. 15c für einen 20t Besen. 2'jc lür einen 25c Besen. 25c für beste Parlor Besen. 25e für 3 Pf. franz Zwetschgen. 7jc für 1 Pf. getrockaeieAepfel oder Pfirfische. 5c pr. Ps. aller Sorten Ieley. 5cpr. Pf. Apfelbutter. 5c pr Quart Navy Bohnen. 25c für 3 Ps. Schweineschmalz. 25c für 8 Pf. Chic. Schweinefleisch . 7'c pr. Pf. Schulter. Lc ei Stück Palmselfe. 3e ein Stück ?vuto, day Seife. 3c ein Stück Kyana Seife. 3).S e ein S'ück Queen of lbe Laundrh Seife. 3gc ein Stück 5!rnq of tke Laundry Seife. 3c ei Stock Sulpdilev Seife. 3c in Stück Blg Gnn Seife. 3c ein Stück Bek on Earth Seife. 8c ein Stuck Anh dah Eeife. 4)c ein Stück Badbit' Seife. Waaren in V üchsen. 10c für yz Pfd. Büchse Oztail Suppe. ' öc für 1 Buchse California Lima Bohnen. ö für 1 Büchse Marrowfat Erbsen. öc für 1 Büchse gebackene Boknen. 5c für 1 Büchse Jocampment Lunch. 5c für 1 Büchse Schreiefüße, 10e für 1 Büchse Mackerel. 10e tue 1 Büchse Clam. fic für eine Büchse SchinklN und Eier. 10c für i Pfd. Büchse Eztract Kaffee. 5c für 1 Buchse Bayer's Auftern. !0c für Pfd Büchse Bayer' Auft?r. 7jC für 1 Buchse Brombeeren. 7e für 1 Büchse rothe Kirschen. 7K für 1 Büchse MeMurrie' grüne Bohnen. Ivc für Pfd. Büchse Pork Tenderlo'.n. 5c für 1 Pint Flasche Waschblau. 5c für 1 gute Fegbürfle. Tabak. 2öc per Pf. Plug Tabak. 25c per Pf. geschnittenen Tabak. 84e per Pf. I. T. Tabak. 89c per Pf. Star Tabak. . 10c für ö gute Cigarren. Alle Waaren garanlirt. Keine alten Waa ren. Alle Beftellungen per Post prompt be forgt. ' j. I. Keetor, 151 &158 West Washington Straße ; J.P. Keeter & Bro., No. 15 West Main Straße, . DanviZe, Ind.
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