Indiana Tribüne, Volume 10, Number 193, Indianapolis, Marion County, 2 April 1887 — Page 2
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JMana Tribüne. - Erscheint uud Ssnntags. Siglit, rU3ti$ .trtiftne- et durch btn X:l(tt H ,tS x, Loch, bit 6ontegl tl plt Dach. Vtd Ul3BXl lk rtl. C Haft liatftXi tB :as3t5lna 4 $t 3i. bo:j Office: 12 O. kRarvlandSr. Indianapolis, Ind., 2 Aril 1887. Ein betroqciicr Hoosier. Auf einem Eisenbabnzuze, der neulich von uinunnan na Jndtanapolls fuhr, . befand iid auch ein berücbtialerSchwindler, der sich wie die personisicme lln fchuld in einen Ecksiy des Waggons rrangte. Sieben ibn sevte sich em un gei Hoosier, auS dessen Sügen ein stolzes Selbstbewußtsein sprach. Der junge Mann war Zebr aesvrächia, und bald batte er aus seinem Reiseaefährten herausgebracht, daß derselbe in Einem-, nati gewesen sei, um dem Leichenbearäb nisse eines Bruders beizuwohnen. Jetzt kehre er nacd Indianapolis zurück, wo er in einer Eisensabrik ttetiqe Beschästi gung babe. Nach einer Weile kamen die Beiden aus das Kartenspielen zu sprechen, und der Hooster schlug dem llmchrndigen" eine -Partie beven up zu einem Dollar Umsatz vor. Der Fremde entschuldigte sich. Er verstebe sich nicht auf das Kartenspiel, allenfalls wolle er es wohl für 50 EcntS wagen, doch sei er von vvrneherein überzeugt, dan er nickt gewinnen werde. Das Spielchen wurde gemacht, und der Fremde verlor richtig seinen Einsatz. Er gerietb in Eifer und erbot sich jetzt selber, für einen Einsatz von einem Dollar zu spielen, verlor aber wieder. Sie sind zu schlau für mich," sagte er dein geschmeichelten Hoosier, ja? habe dnen doch gleich ge jagt. dab"ich mick, auf das Kaitenspiel nicht veritebe. öier baben Sie 5bren Dollar," und mit diesen Worten überreichte er ibni ein funkelndes Silberstück. Der Dollar ist falsch," sagte der Hoosier. Ich kann ihn nicht anneh' men." Sie irren sich," sagte der Fremde. Der Dollar ist echt, ich habe ihn von zuver!ä)ilgen Leuten bekommen. 1 1 M . v.viiiiiiviH i Der Hoosier blieb dabei,daß derDollar I i junger Freund darauf einaebe. Gerade j J ' . ' . I tam der Eonducteur vorbei. Der unge - . . . . v . I oosier x idn als Schiedsrichter hervei ' ' J - ' I und zog aus seiner Tasche V200,wäbrend ii tnr Trt5AOnn Yti,ihrrfc derremde lein .aichenbuch gleichfalls zur &and nahm und dem Eonducteur den fraglichen Sllberdollar überreichte. Auch der Eonducteur war zuerst der Ansicht, daß er es mit einem gefälschten Geld' stücke zu thun habe, nahm sich aber die Mühe, ein Stückchen von der Zinnfolie abzuschaben, in welche der Dollar einge goi?en war, und entarte dann densetven
falsch sei, und erbot sich, sein Urtheil Bren 9 mun durch eine Wette zu bekräftigen. Der ganzen 1K.V00 militärisch geschulte Polt. Fremde zauderte.memte aber schließlich, sten über das Land veltbeilt werden. R.nn uni des (vehoriams iederzett sicher zu
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für vollständig echt. Es ist ein so guter vmy 3 Silberdollar, wie nur je einer die Münze Zernungen von Tagesmärschen verK,t fi.-,Ttr nin hnn schcinju i;agcr. Blockhauser und Beseel'
v vvi vv w I , U'mtr Meak ' Äfi.r inh snf V . IM..MV iww mwv, mvv w in Obnrnait fallen wolle, ermannte sich ' I jphn.-h iinitsflhtte ieintm ..Xreunbt" hie attdedunqenenö0 aus. lö?ie lhun mir eigentlich leid," sagte der Unzchuldiae. und ich will Ihnen eine gute Gelegenheit geben, Ihren Schaden wieder gutzumachen. Hier ha den Sie' noch einen Silberdollar. der ebenfalls auc-ttebt. als ob er aefälscht wäre. Geben Sie damit zu dem Manne, der dort hinter uns fitzt, und versuchen Sie mit ihm die gleiche Wette, die Sie mit mn gemacht haben. Ich werde un terdessen in einen anderen Waggongeden. damtt die Geichichte den Leuten nicht auffällt. , 3Vr Anern nabm den Vorscklaa dankbar an. und der ..Eisenarbeiter" verließ mit seinem Handgepäck den Wag. gon. um sich nie wieder blicken zu lassen. lU braucht roobl kaum erwädnr 111 werden. daß der andere Mann,' an den der fremde den hoosier wiesen batte. ein Bundesaenosse des Schwindlers war. Der Hoosier bat ibn, ihm einen Dollar . ' rv P ä ru wechseln. Der Dollar ist falsch," sagte der Fremde. Er ist echt," bedauvtete. der Jüngling. Es kam zu iner Wette: Jeder erbot sich, seine Be hauptung mit $200 Einsatz zu betraft! . v gen 'N!i..k,v wv? w Eonducteur
zur Entscheidung herbeigerufen. Er zog wng der Niedrigkeit des Verfahrens absein Messer, kratzte an dem Dollar gesprochen. Welchen günstigen Einsluß . cm . ' t . X.j rn.1111 ONMitt.' (iaH. .tk ft(4 Z
derum und sagre oann nacy emerveiie: - m - m Dieser Dollar ist Nichts Wetter, als emfaches Blei. Es liegt hier offenbar ein Schwindel vor Mit die en Worten überlieferte er das ivalsincat dem oo sier und warf ibm einen Blick zu, als ob er ihn für einen abgefeimten Verbre cher halte. Wohl oder übel mußte der Hoosier wieder L200 bezahlen. Die Schwind ler hatten einfach mit einem echten, verzinntn silberdollar und dann mit ei,m richtigen Aleidollar overirt. Aus der nächsten Station verließen sie den Eisenbahnzug. ehe der junge Hoosier sich von seinem Schrecken erholt hatte. Jetzt bat er sich fest vorgenommen, . L m m . " 9 t. t Umtt lugyeit lunsiig niqx meor zu . ' viel zu trauen. Tendenz'Novellen. In einer anglo-amerikanischen Monatsschnft wurde neuerdings aus die Unmasse von Novellen mit religiöser Tendenz hingewiesen, welche gegenwärtig in den Bibliotheken der Sonntags schulen zu sinden sind. Es wird behaup- ' . . .-. . r r or tet, das; die meisten erwacysenen merrkaner idre Neigung zum Lesen von Büchern dem Umstände verdanken, daß sie wäbrend ihrer Kmdhelt verantaszt wur- ' . L. den, die kleinen beschichten m cen onn 's. u'"""" "U"? B"V"?,7 tW2ZWl?tl lllU' .k'vvH g nstände schreiben wollen, ziehen es vor, Ure Ideen in die Sorm von Novellen in
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liciccit ttauuiid) i;aou Ott In diölen Erzählungen vorkommenden Personen nur dieVöslimmung, in gefälliger und wi terbaltender Form alles daö ;u sagen, was in der Form einer gelehrten ölb Handlung von vielen Leuten entweder nicht verstanden oder doch als zu lang weilig bei Seite gelegt werden würde. Die religiösen 1!oveUen baben jeyt in England eine sehr weite Verbreitung ge funden, und ihren Verfassern in vielen Fällen nickt nur Wuhm. sondern auch eine klangende" Belohnung em gebracht. Vor nicht langer Fett bat ein Ämerl kaner eine It'ovelle geschrieben, in welcher Elvildiensttefc'rm und Freihandel das Grundtbema bildeten. Es aiebt viele Leute, die niemals Schriften über Na lional'Oelonomle, Fmanzwesen u. s. w. lesen, weil sie eine derartige Letture für langweilig hallen. Us iit allerdings nicht immer letcfct, backen zu verstehen. deren Studium lange Jahre mühevoller Arbeit gekostet hat. und darum sind Fachschriften auch immer nur einem be schränkten Leserkreise angemessen. Tenden)ovellen haben allerdings den Racktbeil, dan sie den Leser leicht :u cinrn oberslächlicken und darum auch häufig salsckcnUttheilverleiten.doch giebt es auck Fälle, wo sie entschieden viel Gutes wirlcn können. So hat z. B. wobl nickts w sebr zuin Kamps gegen die Sklaverei in den Ver. Staaten ange feuert, ivie das berühmte Buch der Frau Harriet Beech.er Stowe, welches unter dem Namen Cntel Toms Hütte" seiner Zelt )o groseS Älufsehen erregte. Die (Engländer in Birnia. iÄu dr ..Holn. itunz." Ein Jabr englischer Herrschaft in Ober-Birma ist verflossen und bereits ist mit der Pünktlichkeit, wie man sie an älteren Provinzen des anglo-indischen 3!ebenreiches gewöhnt ist, der erste Ver waltungHvericht über die getroffenen Einrichtungen erschienen. Der Bericht giebt zunächst das (Gebiet der neuen Pro: Viiu erdeviicy germger an, ai vlsyer ichah. & besteht au! einem NeichZ gebiet von zwei Dritteln der Größe des Königreichs Vreusien und einem Basal lenaebiete gleicher Ausdehnung. sjux das Reichsgebiet wurde in Verwaltung genommen, und auch dieses nur soweit. als es jeweils vonNaudervanden gesau bert war. seitdem seit Ende des Borjahres 25,000 Mann im Lande stehen und man über 4000 Vtann geschulter. militärisch abgerichteter indischer Pol, . . . i. ein- l. 1 - ZNten verfugt, kann der Widerstand als - I -L. - & I - - 3 & & & j. ab k - - - Zf'n. ,eseng aux imm" 13...... O'A.V.rinftian ki 7 , I , , k f.- ... r- v if. of:.;ri uV,,iV",k' Vlw ""AUW rs4Tn nur Vno?ii.i VSiinhprt nn MpIm 1"""" ,V'r V 1 I norK j IC-.4miI X .- r.nll i'iuiui ivuvcs v. v-u mv, vuj ivwn der Neaen:eit (Äai bis Äuaust) allerwärts Äanden austauchen konnten, ge führt von echten und falschen Anwärtern aus den dron. Der Bericht gibt un umwunden zu, dav die Engländer rm August des Vorjahres kaum die Ufer des Jrawaddislusseö als englisches Gebiet betrachlen dursten ; damals wurde de gönnen. 100 Fuß brett das Dickicht . .. . r . , äm . t 1 w.. v 6 V . I s 4a IVm. ff . gungen anzulegen, deren es jetzt zwischen den .auptorten M gibt. Zm Novem t - . ,j V der war d,e knnvanung te Land , 4. mA rta.A4 V h 4i J t . vyiycu,-i, vuÖ O" nähme der weiten Vollmachten gegangen werden konnte, welche den Verwaltungs beamien batt:n eingeräumt werden müssen. In zwei Parlamentsacten von 1857 und hat sich die indische Älegierung Vollmachten viel weitergehender Art als sie die deutsche einräumen lassen. Negierung drch das Geietz des Vorsah res über die Nechtsoerhältnisse der deut schen Schutzgebiete verlangte. Von die en Vollmachten wurde für die neue Provinz umfassender' Gebrauch gemacht; so galt sür die ganze Provinz tand I l. B, tä r. . . a recht, ,eoer erwaimngsoeamle lonnre als Stichler selbst auf Todesstrafe erken en und die Art des Vollzuges seN,etzen. Bei der Vltlerkelt. welche ern Angriff aus dem Hinterhalt beraus irzeugt, wa ren Ueberschreiiungen der Vollmachten menschlich; allen Vefchwerden macht die Regierung durch ein Jndemnitätsgesetz e,n Ende und schasst zugleich .Ilechts zustände, wie sie in den deutschen Schutzgebieten gellen; das indische Strafgesetzbuck, der Strasvroce und Ervil Proceß ivercen eingeführt, Gerichte eingefetzt und der Beschwerdeweg gere i r r t. iisiv. steil, oadei aoer .vormsraaen vie Wirdabei " v.v. I l . . . I . A. P - W L I 1 oer emsacyen .vaisal?e, oas in v?n u?. ten Ä1!onaten des Jahres über eme Mil"on vjtau an reuornmiicn ogaoen einging. Von weitgebender Bedeutung für das Ausland ist die Erschließung des Landes durch Verkehrswege. Auf dem Jrawaddi gehen (!ildampfer zur Beförderung der Post und Stückgüter; die Hauptorte sind täglich von Dampfern besucht, die entfernteren Punkte wöchentlich ; auch auf dem großen TschindwinFlusse ist eine Tampferverbindung eingerichtet. Zur Fortsetzung der Bahn von Tungu vts Mandala (608km) sind die Erdarbeiten allerwärts begonnen, die ganze Strecke IvW V 4CvlK CT? rT , MM AfiU4lrttlf äm vuvm I I 1 tt.W V m M .""i .4 Zi Ml CJklAMAM ( itTA4 lirt und demnächst mit Schienen belegt. Von großem Wertbe für die weitere Ausdehnung des Bahnnetzes ist das Auffinden mächtiger Kohlenlager nahe den großen Flüssen und der künftigen Labn. Politisch intereffant sind die Aufschlüsse in dem Berichte über die Vasallenge biete. Auf unsern Karten ist OberBirma als unmittelbarer Nachbar unserer Provinzen Bengal und Affam Karge stellt ; in Wirklichkeit haben sich aber zwischen unsere beiderseitigen Besitzungen halbcivilisirte Stämme eingeschoben aus T'chin, Luschai, Singpbo und ande unb nuli (Ä d. un,.rn ' SIÄ .WÄ i , ry. . . flamme durch Truppen, die aus Man,. ? vordrangen, in Kreuzfeuer genom men werden konnten. 2m Norden ü
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tthiiia als un',cr Mchrar elttgeleyrieoen; wir können aber nicht behaupten, von den Verbaltnissen an dieser Grenze irgend etwas zu wissen ; wir haben nur die Erfahrung gemacht, daß die Katschin, die mit einem breiten Landstriche nach Ehina hineinragen sollen, von keinem Gebieter Befehle annehmen.' Im Osten liegen Schanstaaten. Noch unter König Mundon Mi,,g (gest. 1878) waren sie eine stutze der Negierung und lieferten starke Tribute ab ; unter der letzten kö niglicheu Negierung haben sie mehr oder weniger die Abhängigkeit abgestreift." Sobald die Regenzeit vorüber ist, soll eine diplomatisch niilitärische Abordnung in großem Äiasstabe an diese Fürsten abgeben und das alte Vasallenverbältniß wlcder ins Leben rufen ; insbesondere für den Handel wird von der festen Einsügung dieses Grenzstriches die Erschlie ßung OberBirmas undZder inneren chins sische,i Provinzen erhofft. us Sorfica. Das Stammland der Bonapartes ist bekanntlich im Augenblick der Schku platz eines heftigen Kampfes zwischen der Zkegierung und einer Clique, die bis her durch Wahlbeemslussung, stimmen kauf, Einschüchterung, Erpreffung und Nechtsverweigerung die Insel in der schamlosesten Weise ausgebeutet hat. Eorpca bildet emen besonderen französl schen Regierungsbezirk, und die Beamten gaben sich zu Schergen der kleinen, aber mächtigen Partei her, welche das Land als ibre Domäne behandelte. Um ibre .Herrschaft zu verlängern, scheute diese selbstsüchtige Clique nicht davor zu ruck, die zartesten Bande der Zvreund schaft und Familie allzutasten, die Frau gegen den Mann, das lnd gegen den Vater als Zeugen zu gewinnen; sie schickte rhre geheimen Agenten unter ihre politischen Gegner, nicht um sie auszuforschen, sondern um sie zu allerlei strafbaren Unternebmungen zu verlocken und dadurch ins Verderben zu leiten. Jedermann frägt, wie es möglich ge Wesen ist, da? aus einem Gebiete, das in stetem Verkebr mit dem festländischen Frankreich steht, so unerträgliche Zu stände ernreißen konnten, und man antwortet folgendes: Corsica war unter dem Kaiserreiche eine politisch sehr gutgesinnte Gegend, denn der corsische Ur sprung der Dynastie erleichterte ihren Landsleuten" den Zutritt zu allen Stellen. Insbesondere die Polizei, die Gerichte und das Heer waren mit Corsen überfüllt. Allein weder Gerichte, noch Heer, noch Polizei haben bekanntlich das Kaiserreich vor seinem wohlverdienten Schicksale retten können, und als die Republikaner 1870 an's Atuder kamen, be eilten sie sich, die Helfershelfer der Staatsstreicbregierung aus ihren einflußreichen Posten zu entfernen. - Dieser Umstand erklärt, weshalb die Eorsen dem gefallenen Reaimente anbänalich blieben und auch unter derNepuhlik noch lange bonapartistisch wählten. Um nun auch diese Hochburg der kaiserlichen Partei für die republikanische Sache zu erobern, wußten die Republikaner, welche vor einigen Jahren am Ituder waren, die Ferrv. und Genoffen, nichts Klügeres zu thun, als einige der ehema ligen eifrigsten Anhänger Louis Napo leonö in ihr Lager zu ziehen und ibnen als Lohn für ibre Belebrung" die einflußreichsten Aemter auf der Insel zu übertragen. Früber nannte man dieses System Corruption ; heutzutage nennt man es Opportunismus. Natürlich hatte diese Bekehrungsmethode denselben Erfolg, wie die Versuche gewiffer Missio näre. durch Zuwendung weltlicher Vor theile Seelen dem Christenthum zuzufüh rn.und wie dieErmuthigungen materieller Art, durch die man in Elsaß-Lothrin-gen germanlsiren wollte : man gewann nur gewissenlose, faule Elemente, welche die neue Sache, der sie sich angeschlossen batte, nur gründlich in Verruf bringen unheilbar schädigen konnten. Diese Neubekehrten" waren es denn auch in der Ttat, welche die Insel kunstgerecht in ihre Schur nahmen und dabei zwischen den ehemals ihnen befreundeten dona Partistischen und den nunmehr ihrer besonderen Obhut und Fürsorge anvertrauten republikanischen Lämmern nicht den geringsten Unterschied machten. An Beschwerden über die schändliche Raub und Plunderungswtrthschaft fehlte es natürlich nicht. Doch die Eentralre gierung bielt es merkwürdiger Weife stets für ihre Pflicht, die erbärmlichen Kerle, welche sie als ibre Agenten betrachtete, öffentlich zu vertheidigen. So oft ein Volksvertreter die von gewiffen Beamten in Corsica verübten Verbrechen darlegte, trat der Minister des Innern oder derJustizmlNlster blindlings für sei nen Untergebenen ein, nur damit es nicht heiße, ein Volksvertreter habe die Bestrafung eines Beamten Herberge fübrt! Endlich gelang es dem Abgeordneten Euneo d Ornano, sich bei dem gegenwartigen Ministerpräsidenten Goblet Ge hör zu .verschaffen. Goblet versprach eme strenge Untersuchung und bielt auch Wort, denn schon wenige Tage später waren ganze Reihen richterlicher und Verwaltung? beamten Corsicas theils ab gesetzt, theils versetzt. In Folge dessen ist die obenerwähnte EUque zur offenen Empörung geschritten, und es ist Militär gegen sie abgesandt worden, vor dem sie ohne Zweifel bald die Waffen wird strecken müssen. Eine Drohung gegen Italien. Aus Rom wird geschrieben : Jacques Bonhomme hat seiner Nachbarin, der bella Iialia einen schlimmen Streich gespielt und ihr die heimliche Symparbre, die sie ihm von zeher bewahrt hat. übel vergolten. Die 'Nachncht, daß Bl serta (Tunis) zum Kriegshasen erster Klasse werden soll, siel in Italien nicht nur wie . eine Bombe rneder, sondern machte auch außerordentlich böses Blut. Ganz abgesehen davon, daß man es Frankreich nun gleich nachthun muß, wenn man sich die langersebnte, langgeträumte Mittelmeer-Sukunst und Mittelmeerbegemonie nicht vor der Nase wegschnappen laffen will, ganz abgesehen von diesem kostspieligen Spaße, ist man nämlich zur Einsicht gelangt, daß Jta I? i r r - r t irl lien inkm cntuell.n kan.ssisch.n Be !uch' g'rade,u kxenalw.d ff ft.k. Und zwar von zwei Seiten offen : nicht nur von Toulon her, das bis jetzt die fW m 0 "nziae Ausfallspforte her französischen
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Ztölle war Uno mer)L öder weniger ttür Sardinien und Toskana bedrohte ; eine zweite und furchtbarere Operalionsbasis soll sich dieser ersten anreihen, die nicht nur die sicilianische Küste, sondern den ganzen Süden der Halbinsel selbst von Ancona im Osten bis Gaeta im Westen beberrscht. Die Entfernung der beiden Kriegshä fen Venedig und La Spezzia würde natürlich eine Operation der italienischen Flotte nicht wesentlich unterstützen kön in iinh Trtrintr iTf irth nrnhen Vt, MIIV rVMMMV ttVy VVV VpVIl ' Geschreies und allen Pauken- und Trom petenschalle nur ein elendes Fischernest, em ganz primitiver Fischerhafen geblwben, der kaum ein paar Kohlendampfern mühsam Landung gestattet. Die Um , Wandlung Bisertas in einen französischen Kriegshafen, die in erster Linie nur gegen Italien gerichtet fern ' kann, be droht also die ganze Zukunft Italiens zur See auf's Stärkste. Vom Inland. Aus Talt Lake Citv in Utah kommt die Nachricht, daß dort der Monat März in diesem Jahre wärmer war, als man sich seit Menschengedenken erinnern kann. Dafür aber bekam der s:en ordentlich sein Fett weg-" Die Stadt New Ho rk nimmt :,500 Acker Land em, wovon auf die Manhattan-Jnsel e?'.fallen. Das Wäre eine Fläche von ungefähr 41 Quadrarmeilen. Brooklvn debnt sich über 13..'i37 Acker Land aus, welche einen Flächenraum von etwa 22 Ouadratmeilen einnehmen. , Und dabei nehmen noch beide Städte fortwährend an Aus dehnung zu. Auch in R i ch m o n d in V i x ginien wird das Sonntagsgesetz streng ausgeführt. Ein dortiges Blatt, der )1llchmond State", schreibt darüber. Siebt man jetzt am Sonntag in Riä n.ond einen Bürger, dessen Rock schwer nack der einen Seite hinunterhängt. dann weis Jedermann sofort, daß er eine Flasche voll Sonntagsgesetz in seiner Tasche trägt. Die Leute werden indeffen nicht verhaftet, trotzdem sie verborgene Waffen tragen." Bis. jetzt baben die ameri ramschen Kornmüller Westindien mit Mehl im Benage von 400.000 Faß per Jahr dersorftt. jetzt aber will ihnen ein kanadischer (zieschäftsgenosse Eoncurrenz machhen und ihnen die westindische Kundschaft entziehen. Er erbietet sich. das Mehl über Hahfar um 10 Cents per Faß billiger zu verschiffen, wenn die canadische Regierung sich dazu verstehen will, die Frachtraten auf der Eisenbahn zu ermäßigen. Der Mann ist der be deutendste Mühlenbesitzer in Canada. Ein Versuch, das Sonntags' gesetz von Arkansas etwas zu mildern, ist fehlgeschlagen. Die jetzt versammelte Staatsgesetzgebung hatte nun eine Bill angenommen, welche Bäckern und Metz' gern das Offenhalten ihrer Läden air Sonntag Morgen gestattet. Aber de'. Gouverneur belegte die Bill mit seinem Veto. Der Senat nahm sie darauf trotz des Vetos wieder an ; gegen alle Erwartung weigerte sich aber das Abgeordnetenhaus mit M gegen 25 Stimmen, die Bill über das Veto anzunebmen. In Arkansas muß man also sei nen Vorratb an Fleuch auch im heir.cn Sommer am Samstag einkaufen oder sich obne Fleisch behelfen. Ein Amerikaner aus New Jersey, welcher sich kürzlich in Canada aufhielt, besuchte u. A. auch den amerikanischen Consul in der Stadt Guelpb in Omario. Er erkundigte sich, warum denn der Herr Consul kein Abzeichen seiner Würde, wie z. B. eine amerikanische Flagge vor dem Hause hängen habe, und wurde daraufhin von dem gefälligen Consul in ein Hinterzimmer geführt, wo die amerikanische Flagge an einem Fenster die Dienste einer Gardine versah. Noch schlimmer hatte es vor medreren Jahren ein amerikanischer Consul gemacht, der in San Domingo angestellt war. Er pflegte die amerikanische Flagge, die sich in seinem Hause befand, als Handtuch zu benutzen. U e b e r d i e H e i r a t h m i t e inem Japanesen wird aus Ann Arbor in Michigan berichtet : Eine junge Dam Namens Mary McGallagber aus East Saginaw hielt sich hier auf, um eine kranke Verwandte zu pflegen, die ich im diesigen Hospital befand. Bei diese! Gelegenheit machte sie die Bekanntschaft des Japanesen June K. Kimnia von Richl Ken. welcher auf der hiesigen Umversität Medicin studirt. Kimnia ist ein ausgeweckter mnger Mann uud wuszte sich die Gunst des Fräuleins McGallagber so zu gewinnen, daß sie schließlich einwilligte, seine Frau zu werden. Die - Q ' A fi . 11. .( c Trauung oai oereils slarrgesuncen. Kimnia bleibt noch bis Juni in Ann Arbor, um seine Studien zu vollenden, und will dann seine junge Frau mit nach Japan nehmen, wo er in der Armee eine Anstellung erhalten wird. Er ließ sich kürzlich in einer Freimaurerloge aufnehmen und ist, so viel man weiß, der erste japanesische Freimaurer in den Ver. Staaten." In PittSburg, Pa., trat neu lich Herr Chas. Frooch, der'Policen-Exa minator der dortigen Alemannia-Versi-cherungsgesellschaft, in den großen eisernen Schrank, welcher sich im Büreau der Gesellschaft befindet, setzte sich in demselben auf einen Stuhl nieder und schoß sich dann eine Kugel durch den Kopf. Nie mand.war Zeuge der That gewesen, und eS dauerte eine volle Stunde, ehe ein anderer Angestellter der Gesellschaft herbeikam, um den Schrank zu öffnen. Das Entsetzen des Mannes war unbesckreib' lich, als er seinen Freund mit zerschmet tertem Kop'e in dem Schranke versteckt fand. Frooch, ein Mann von 5 Iahren und Vater von 5 Kindern, batte schon l8 Jahre lang im Dienst der Ver stcherungs.Gesellschaft gestanden. Vor einem Jahre hatte er bereits sich in einem Anfalle von Schwermuth das Leben nehmen wollen, er war aber damals durch das rechtzeitige Hinzukommen ander?r Personen an der Ausführung seines Vorhabens vorhindert worden. Dieemal war es ihm beffer geglückt. - Daß der Tischlerleim als Heilmittel für Wunden keineswegs em pfehlenswerth ist, erhellt aus folgendem Vorfall : Vor einiger Zeit wurde in k Rewark, 'New Jersey, der Tischler W. WÄeldaus bei.einem Zusammenstoß
V-v aSUaSKeM zwischen zwet' Pseroedaynwagen Uttöedeutend an der Hand verletzt. Er verklebte die Wunden nach dem Brauche vieler Tischler in seiner Werkstatt mit Tischlerleim und beachtete dann die Verletzungen nicht weiter, bis ihm das Handgelenk anschwoll. Aber auch dann ging er nick't zum Arzte, sondern ließ sich an der entzündeten Stelle mehrere Bluteqel setzen. Die Ent;ündunq und Schwellung theilte sich jedoch dem ganzen ! Aiine Mit. und die setzt hinzugezogenen Aerzte erkannten Blutvergiftung. Was ärztliche Kunst vermag, wurde gethan, aber das tödtliche Gift hatte sich bereits im Kcrrer ausgebreitet, und Wichelhaus war nicht zu retten. Uebrigcns wird i:der vernünftige Mensch, welcher wein. woraus und wie der Tischlerleim zübereitet wird, sich gewisz zehnmal besinnen, ebe er ihn mit einer offenen Wunde in Berührung bringt. Ein zäbes Leben baben Ernn Schilling und seinvierehnjäbriaer Sobn bei San Antonio in Texas. Beide ge hen mit .ttevolverkugeln rm opse vergl'.üat und munter umber. Vor einem v,ahw machte lernst Schilling, ein El jasser, welcher damals in San Antonio inen Obststand an einer Stranenecke betrieb, einen Selbstmordversuch. Er schoß sich in die rechte Schläfe eine Revolverlugel, die quer durch n Kopf ging und mit der Sondenicht streicht werden konnte. Nach einer Woch? war er schon wieder auf und bat seither keine Schmencr und UnbequemlichkeÜ7N von der Kugel im Kopse gespurt. Schilling zog bald bernach auf eine Farm in der Nähe der Stadt. Kürzlich, am Jahrestage seines Selbstmordversuchs, putzte er seinen geladenen Revolver, ein chuk aina los und die Kugel traf seinen 14jährigen Sohn in die Stirn. Der Verwundete wurde in's städtische Hospital nach San Antonio gebracht, aber auch rn diesem Falle war die Kugel nicht zu finden, und nach drei Tagen spazierte Schilling mi seinem Vater vergnügt in der Stadt umher. Die Aerzte rn van Anton w sen nicht, was sie aus den beiden Fällen machen sollen. m Deutscke Lokal -Nachrichten P r ov i n z H e s s e n - N a s s a u. Der 19 Jahre alte Kommis Knöppcl Von Caffel wurde wegen Unterschlagung zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt und der Gastwirth Wilhelm Jäger von Ober Meister, der seine Braut, Katharina Lind von Jiiedervellmer erschoß, erhielt ein Jahr Gefängniß. Der Can. Phil. Bachseld von Frankfurt a. M. wurde als Leiche aus dem Waffer gezogen. Der Bemeinderechner des Dorfes ?!iederweimar, Wischbach, welcher mit 10,000 M. Mündelgeldern entfloh, ist in Zürich verhaftet worden. Ter Schlosser Theodor Guth in Rehn wurde wegen Majestätsbeleidigung zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. Hubert Schaub in Rüdesbeim feierte seine goldene Hochzeit. Zu Bürger'.ne istern wurden gewählt bezw. wiedergewählt : E. Maus in Bogel, Ch. Bernhardt in Ernsthausen, E. Zoller in Hunzel, H. Moiitor in Merenberg und Th. Krämer in ölückershausen. Die ledige Rosalie Krämer von Ebersberg hat sich ertränkt ; in Jobannisberg hat sich, angeblich wegen Unterschlagung, der Verwalter der dortigen v. Mummschen Besitzung, Merten, erschoffen. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Schmied Äkosenkranz von EllingS Hausen (beim Abladen von Bauholz erschlagen) und der Gutsbesitzer Philipp Serbe von Eltville (überfahren). In Caffel stürzte der von Witzenbausen ge bürtige Zahntechniker E. Krafft auf der Straße, vom Schlage getroffen, todt zu Boden. Königreich Sachsen. Der Weber und Musikant Schiedel in Dresden wurde wegen Kurpfuscherei zu einem Jahr Gefängniß verurtbeilt. Professor Karl Reclam. der bekannte medizinische Volksschriststeller, in Leipzig. Pas 12jährige Schulmädchen Anna Marie Plaschke aus .Rusdorf wurde wegen Brandstiftung zu 5 Jahren Gefängnig verurtheilt. f Der Veteran Karl Friedr. Gast in Schlettau. Selbstmord durch Erhängen begingen: der Auszügler Blummer von Beizers Hain b. Grimma, der von seiner' Frau getrennt lebende Schneider Döche von Döben und der 7?,jährige I. G. Möbius von Zschauitz b. Großenbain ; in Pölbitz b. Zwickau ertränkte sich der Gutsaus zügler Dörfel. Der Arbeiter Koßleck von Burgstädt wurde von einem herun terfallenden Backstein erschlagen und der Lahnarbeiter Neumann von Großschönau zwischen den Puffern zweier Eisenbahn wagen todt gedrückt ; die seit dem 20. Dezember v. I. vermißte Fädlerin He lene Freund von Haselbrunn wurde nach Abgang des Schnees todt aufgefunden, der Schieferdecker Bernhardt von Stoll berg stürzte von emem Dache und blieb sofort todt und der Zimmermann Nudorf von Zwickau ist ertrunken. Letzterer wurde seit dem Weihnachtsabend vermißt. Abgebrannt sind : die Nebengebäude der Noßwitzmübl bei Elsterberg, ein Theil des Schirmer'schen Gutsgehöftes in Grumbach, der Fortwig'sche GastHof in Hohndorf bei' Lichtenstein, die Kammgarnspinnerei Schönbrum: bei Lengefeld und das Gehöft des Oekono men Friedr. Fiedler in Thum. Braunschweig. Anhalt. Lippe. t Bürgermeister August Vibrans in Calvbrde. Der Landrentenbank-Sekretär Naundorf in Deffau wurde wegen Unterschlagungen zu 7 Jahren Zucht baus verurtbeilt. De? Arbeiter Karl Goedeke in Ballenstedt wurde wegen vor sätzlicher Brandstiftung zu 4 Jahren Zuchthaus verurtherli. In der neuen herzogt, chachtanlage fanden vier Berg leute in Folge schlagender Wetter ihren Tod. Einer von ihnen. Namens Kroh ne. Ausscher aus Leopoldsball, war le dig, während die übrigen drei, die Häuer urgnrbt und Martens aus ralymannsborf, sowie der Maschinenwärter Schönemann aus Jlberstedt.verbeirathet und Familienväter waren. Mehrere nkre Weraleute ftnirden betäubt slufsle ! funden. In Naensen hat sich die 32. jährige Carolme Voß aus Liebeskummer ertränkt. Der auf der Domäne in Grvbzig beschäftigte Dienstknecht Henze wurde von emem beladenen Wascr überkabren und aetödtet
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Neuer Fleifchladett
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