Indiana Tribüne, Volume 10, Number 192, Indianapolis, Marion County, 1 April 1887 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint Figlie) und S snntags. CTU tlilich .Xrtfiftnc l&ntt durch bn , tJ G,x,roq, Mi ontagl ,XrJUCivtl er och. Bet uUiai H fttvts. Cii Pofi ftcfchiii tu rad,ahi, nt 3. Office: IL0O.O5arv!aOb6r. Jnd-anapoliS, Ind., 1 April 1887. Die Sediffbruckigen der .Scotia." Bon den Passagieren des Dampfers .Scolia," welcher am letzten Freitag bei Blue Point, ungefähr 9j Meilen von Five Island anlief, waren bereits am Samstag über 200 im Castle Garden ausgeschlft't worden. Zwei Tage später brachte der Dampfer Haggerty" noch 450 Passagiere, lauter Italiener, nacb dem genannten Landungsplätze. Sie klagten, ihre Ileiseerfahrungen seien ganz entsetzlich gewesen. Ein gemisser Dominico Tradallo behauptete, die Passagiere datten wäbrend der vierwöchentlichen Reise nur zwei Mal Fleisch bekommen und wahrend mehr als einer Woche habe sich jeder Zwischendeckler per Tag mit einem Laib Brod und einer Kattoffel be gnügen müssen und während dreier Tage lade man nicht mehr als zwei oder drei Löffel Maccaroni bekommen. Weiber und Kinder hätten vor Hunger geweint, aber man habe ihnen erklärt : Was wollt Ihr; Ihr werdet nicht gleich sterden und wenn Ihr stirbt, werdet Ihr ins Wässer geworfen." An einem Tage babe der Capitän 23 Mann zum Kohlenschaufeln beorderl,und als ein junger Jta liener erklärt habe, er sei zu schwach zum Arbeiten, sei er mit einem Stück Holz niedergeschlagen und schwer am Kopfe verwundet worden ; auch andere Passa giere, die sich geweigert hätten, zu arbei ten, seien mißhandelt worden. Diese Angaben wurden dem B:richterstatter gegenüber von Cavolaro bestätigt. ES war ein lebhaftes, bewegtes Bild, welches sich vor dem Beschauer im Castle Gaiden entrollte. Da standen nun die armen Teufel auf dem amerikanischen Festland hungernd, vor Kalte starrend und auch vor Schmutz, der mit den schweren goldenen Ringen, die viele der Man ner in den Ohren trugen, einen eigentbümlichen Contrast bildete. Es befanden sich verwegen aussehende Gestalten unter ihnen, die mit ihren braunen Gesichrer, den feurigen schwarzen Augen, den spitzen Kalabresern, dem malerisch um die' Schultern geworfenen Mantel einem Maler wobl zum Modell hätten dienen können. Wahrscheinlich um sich sofort als gesetzliebende Einwanderer zu dokumentiren. hielt jeder von ihnen einen Paß, in welchem alle Civil- und Mili tärbehörden im Namen seiner Majestät des Königs Umberto" ersucht werden, dem Jnbader Schutz angedeihen zu lassen, in den Händen. Und dieser Schutz sollte ihnen auck werden, denn kaum waren sämmtliche Ankömmlinge registrirt, als der Dolmetscher Gallo unter sie tretend mit lauter Stimme verkündete, daß Jeder, der Hunger habe, an dem Büffet Bro: kostenfrei erhalten könne. Zu gleicher Zeit wurden eine Anzahl mit Bror und Wurst gefülltem mächtiger Körbe hinter das Bustet gebracht. Die Scene, welche nun erfolgte und den spre chendsten Beweis von dem Hunger der armen Schiffbrüchigen lieferte, spottet jeder Beschrelbung. Ä!änner, Frauen und Kinder stürzten bunt durcheinander nach dem Büffet. Jeder versuchte, so nahe als möglich heranzukommen. Einer drängte und stieß den Andern und da man ein Unglück befürchtete, so wurden John Beck, welcher die Speisevertheilung batte besorgen sollen, die Polizisten Ereighton und Harney beygegeben, während Detective Peter Groden auf einen Tisch sprang und in vier oder fünf Sprachen, nur lei der nicht in italienisch, die drängenden, schreienden Italiener aufforderte, sich ruhig zu verhalten und Einer nach dem Andern vorzutreten. Aber daran war bei dem Hunger, den die Leute mitgebracht hatten, nicht zu denken. Alles schrie bunt durcheinander und hob bittend die Hände empor. Farne! Farne!" (Hunger) weinten die Km fc;,Pane!" (Brot) schrieen die Männer und Per I'arnore di dio, date rai del pane ! (um Gotteswillen, gebt mir Brot) kreischten die Weiber. So rasch Beck und die drei Polizeibeamten konnten, reichten sie Brot, Wurst und Dutzende von Flaschen mit Bier den Ausgehungerten hin, welche fast das Büffet stürmten, so daß die Polizisten, um sich die Leute wenigstens einigermaßen vom Leibe zu halten, Würste und Brote direct in die tobende und schreiende Menge schleuderten, welche dann um den . i m t i rr e- in . ...fi. VeNydirier eaervlen formn? lampsie. Scklaf und Palast-Waggons. Das Obergecicht von Massachusetts bat künlich eine Entscheidung getroffen. welche für die Passagiere, welche aus den Elsenbabnen die modernen Schlaf und PalaN'Waggons benutzen, von bedeuten! der Wichtigkeit ist. Nach dieser Ent scheidung müssen die Eigenthümer derariiaer WaaaonS für alle Verluste einsteben. welche ibren Passagieren während der Zvabrt durch Unaufmeiksamkeit oder Leichtsinn der Sonderwagen-Beamten entstehen, doch gut die betreffende isejellfrfiüft nickt für verantwortlich, wenn sie nachweisen kann, daß die Paffagiere u..!....": x.i:.i i v durch rvre eigene unwiiuyiigicu ven berbeiaesübrt haben. Eine Dame aus Boston war auf der ' Fahrt nach den Wellen Bergen in Ports moutb aus einem Palastwagen ausae stiegen, um im Bahnhof einen kleinen tmbitt einiunedmen. Sie ließ ihre öteisetasche, in welcher sich werthvolle Tj-n Juwelen oefanoen, aus oem vcjwixje ri nei aroken Fensters lleaen, neben wel chem sich ein kleineres, offenes Fenster befand. Als sie zurückkam, war die Handtasche fort. Der Conducteur war nicht in dem Waggon gewesen, als die Tiarne denselben verlassen hatte, und ihre Klage auf Schadenersatz wurde von dem ra:x.. l.. cn hv SRpnri'tnt

iUliyivfc . uvyvv turn. , huna des Urtheils hieß es. die Frau habe

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es duru tijii eigene cacytä'jtgteti schuldet, daß die Handtasche ihr gestohlen wurde. Sie hätte dieselbe einfach nicht an einer solchen Stelle liegen lassen sol len, wo es den Dieben so leicht war, sie zu stehlen. In einem anderen Procesie dagegen wurde eine Schlafwagen'Gesellschaft derurtheilt, einem Paffagier das Geld zurückzuerstatten, das ibm gestohlen wurde, als er in einem Pullman'fchen Schlaf Waggon im Schlafe lag. Der Nickter entschied, daß die betref sende Gesellschaft für Alles verantwort lich sei. was sich während des Schlafes ibrer Paffagiere in den betreffenden Waggons ereigne. Der Paffazier be Ziable für das Recht, nicht ollein in dem Waggon zu schlafen, sondern auch gleichzeitig sein Eigenlbum vor fremden 5indringlingen u. Dieben geschützt zu wissen. Besonders in dem betreffenden Falle .sei die Schuld der Schlafwagen Gesellschaft über jeden Zweifel binaus festzustellen gewesen. An dem Morgen nach derselben Nacht, in welcher der Diebstahl begangen wurde, babe man den Porter des Waggons schlafend gefunden, und er . V . . r bade zu einer a?utvlgung angegeoen. daß er ununterbrochen 3ti Stunden lang im Dlentt habe jem muen. Seit zwei Nächten babe er kein Auge zumachen dürfen. Beide Entscheidungen werden wobl ,n weiteren Kreisen Beifall finden, da die in ihnen vertretenen Grundsätze auf einer gesunden Basis ruhen. Ein Paffagier hat nicht das Recht, durch leichtsin niges Betrages sich selber Verlusten auszusetzen, und da jede Bahn verpflichtet ist, für die Sicherheit ihrer Paffagiere zu orgen, so müssen offenbar auch diest V r . r M ? I emgen iseleuiVasten yaftvar gemacht werden, welche unabhängig von den Eisenbahnen die Palast- und Schlaf wagen stellen. Vornehme Schnorrer. Einer Mittheilung aus Washingten zufolge hat der Beschluß der Präsidenten und der Geschastsverwalter der dedeutendsten Eisenbahnen des Landes, alle Jahrespäffe einzuberufen und künftig keine binnenstaatlichen Eisenbahn Freibillette mehr auszustellen, in gewissen Kreisen der vornehmen Gesellschaft" der Bundeshauptstadt nicht geringe Aufregung hervorgerufen. Besonders giebt es viele Bundessenatoren und Repräsen' tanten, die mit der Neuerung entschied den unzufrieden sind. Das Gesetz erlaubt zwar jedem Senator und Ileprasentanten für jede Meile, die sie von ihrer Heimatb aus bis nach Washington zurücklegen muffen, um an den Sitzungen des dongreffes theilnehmen zu konA. r . i-r P nen, wwle für die Äluafayrr von Waiy ington nach Hause pro Meile 10 Eents, sodaß sie eigentlich für jede zurückgelegte Meile 20 Eents erkalten, doch geschieht es sehr selten, daß sie dieses Geld in Anspruch zu nehmen brauchen. Sie baben in der Regel Frnpäne von den Eisenbahnen und können sich ihr Reisegeld ganz ruhig in die Tasche stecken. In manchen Fällen beträgt dasselbe eine m. 4 f M . ganz erliecnlwe ?umme. ajie ouen einer Eisenbahnsahrt mit allen Nebenausgaben betrag? z. B. von San Francisco bis nach Washington für eine Perfon höchstens 8150. Das Meilengeld der Eongreßmitglieder aber, welche von San Francisco nach Washington reisen müffen, beträgt, da es sich um eine Entfernung von ungefähr 2,800. Äieilen handelt, für jede Fahrt hin und zurück etwa S260. Die Herren vom Eo'ngreß könnten sich demnach bei jeder Fahrt auf dieser Snecke über 8100 sparen doch baben sie nicht einmal dieses nöthig, weil die Eisenbahnen ihnen freie Fahrt gewähren. Auch in anderen Theilen der Ber. Staaten sind die Berhältniffe für die Kongreßmitglieder bis zur gegenwärtigen eit der'elden Art gewesen. Ein der vorragender Eisenbahn Beamter erklärte kürzlich, das Paßsystem werde von Nie mand so arg mißbraucht, wie von den Mitgliedern des Eongreffes. ES ist bei ihnen eine althergebrachte Sitte, wenn sie zur Begleitung von Leichen verstor bener Collegen bestimmt sind, auf der Eisenbahn umsonst zu fahren, aber den vollen Fahtpreis der Regierung aus die ökechnung zu stellen. Damit nicht genug. verkaufen oder vermiethen sie ihre Freipäffe an andere Leute. Zur Sommerszeit, wenn die Seeküste oder die Gebirge einen angenehmeren Aufenthaltsoit darbieten, als das stau bige, sonnendurchglühte Washington, ist es durchaus nicht ungewöhnlich, daß die Herren Repräsentanten oder Senatoren sich von dem Sergeant-at-Arms oder von dem Thürsteher freie Eisenbahn tickets nach dem Platze besorgen laffen, wohin sie fahren wollen. Für die Herren Gesetzgeber spielt es dabei keine Rolle, wie groß die Entfernung ist, welche sie zurücklegen wollen. Sie suchen sich die beste und bequemste Eisenbahn Verbindung aus. und halten es für selbst verständlich, daß sie für die ganze Strecke freie Fabrt erhalten. Es fällt ihnen dabei nicht einmal ein, selber um den o ... r.:.. u.,.. t:i. ..J. der Congrek feme Unterbeamten angestellt ? Einer oberflächlichen Berechnung zufolge bezahlt die Regierung der Ver. Staaten alljährlich mehr als eine halbe Million Dollars an Reisegebühren. die den Empfängern dieses Geldes thatsächlich keinen Cent kosten. Auch die Specialagenten des Schatzamts haben sich als wahre Blutegel für die EisenbahnGesellschaften erwiesen. In jedem Zweige der Bundesregierung betrachten es die Beamten als selbstverständlich, daß sie die Eisenbahnen um das Fahr geld prellen können, trotzdem sie -für jede Fahrt es nie versäumen, ihre Akeilengelder in Rechnung zu stellen. Die Eisenbahn'Gesellschaften duldeten bisher dies Naffauerei. weil es ihnen viel daran lag, mit den maßgebenden Gewalten" in Freundschaft zu leben, jetzt jedoch scheinen sie zu der Ansicht gelangt zu sein, daß sie auch ohne die Herren Congreßmitglieder und Bundesdeamten fer' tig werden können. Die Negcneration Perus. Die Regierung von Peru macht gegen wärtig energische Schritte, um ihr Lanc von dem Untergange zu retten. Dei unglückliche Krieg mit Chile, welcher daZ Land beinahe an den Rand des Berber

be'nö brächte, schclnl ünbeielkö miau lich dam beigetragen zu haben, die Ener-. gie der Peruaner zu neuer Thatkraft aufzustacheln. Bisher hatten sie sich immer auf ihre riesigen Guano und SalpeterLager verlassen und die Hände in den Schooß gelegt, weil sie aus diesen beiden Industriezweigen riesige Einnahmen bezogen, jetzt aber, seitdem diese beiden Ein nahmequellen in den Besitz der Republi! Ehile übergegangen sind, seben sie du Jcothwendigkett ein, den Aufbau ihres Staates auf einer neuen Grundlage vorzunehmen. In früheren Jahren, ehe noch die Sal peter und Guanolagcr Perus entdeckt waren und das Land sich noch unter dei Herrschast der spanischen Bicekönige be fand, galt es für eine der reichsten Per len der spanischen Regierung in ganz Südamerika. Der Ackerbau, die Biehzucht, die reichen Minen und die nicht minder großartigem Wälder mit ibren theuren Nutzbölzern boten eine unversieg' liche Quelle des Reichthums, trotzdem man gut genug wußte, daß diese Hilfs quellen noch bei weitem nicht in vollem Umfange in Gebrauch genommen waren. Zwischen dem Küstengebirge und den Andes in Peru liegen weite Strecken fruchtbaren Landes, welches auf eine sehr leichte Weise bewässert werden kann. Was dem scbönen Lande fehlt, ist Haupt sächlich die Einwanderung aus Europa. Zu diesem Zwecke würden sich schon des Klimas wegen hauptsächlich Spanier und Italiener eignen, doch würden zweifelsohne auch gesunde und kräftige Deutsche auf diesem Boden recht gut gedeihen. Wäre es möglich für die Hoch thäler, Wälder und Mmm Perus Einwanderer zu gewinnen, wie sie z. B. zu Hunderttausenden nach dem Gebiet der Ber. Staaten einströmen, dann wäre die Zukunft des Landes ohne jeden Zweifel gesichert. Die Einwanderung nach Peru aus Europa wurde überhaupt vernachlässigt, seitdem die Entdeckung der ungeheuer werthvollen Guano- und Salpeterlager im Staate die Peruaner bewog, im Vollbewußtsein ihres Reichthums ihre Hände in den Schooß zu legen. Gegenwärtig hat sich die Sachlage bedeutend geän dert. Der tief verschuldete Staat hat mit seinen Gläubigern das Uebereinkommen getroffen, daß alle Eisenbahnen des Staates auf eine bestimmte Zeit in den Besitz der Staatsgläubiger übergehen, ferner haben die Gläubiger das Recht zur unumschränkten Schiffahrt auf den Gewässern des Landes, zur Aus Nutzung verschiedener Minen sowie das Eigenthumsrecht über verschiedene Län dereien erhalten, die in Folge ihrer Fruchtbarkeit für europäische Einwände rer äußerst empfehlenswerth sind. Außerdem haben die Staatsgläubiger noch verschiedene andere Vergünstigungen er halten, die sie sich jedenfalls zu Nutze ziehen werden. Die Cultur schreitet überall vorwärts, und es steht zu boffen, daß auch. Peru bald in die Reibe der civilisirtesten Staaten eintreten wird.

Vom Inlande. der Nähe voGreclev n in Colorado ist in einer Tiefe von 9Fuß unter der Erdoberfläche ein mächtiges Kohlenlager entdeckt worden. In New Brunswick ist gegen den Sohn des kanadischen Ministers Jobn Eostigan eine Anklage wegen ver übten Stimmenkaufs erhoben worden. Ein paar kalifornische Zeitungsleute haben angeblich die ganze Ortschaft Lagonia in San Bernardino Eounty angekauft. Woher die Menschen das Geld her hatten, wird nicht gemeldet ; vielleicht wollen sie sich auf die Entenzucht im Großen verlegen. Sehr bequem macht es sich die heilige Obrigkeit" in Butte, Mon tana. Sie hat da Halten von SpielHäusern polizeilich gestattet, und es gibt hereits mehr als ein Dutzend Häuf in der Stadt, aus welchen ein Schild mit der Aufschrift: ..Licensed Gambling House" prangt. Auch im südlichen Oregon hat der diesjährige Winter sich in einer unerhörten Härte gezeigt. Der Schnee ist dort überall so tief gefallen, daß große Bäume unter seinem Gewicht zusammen brachen, deren Aste jetzt überall den Boden vedecken. Auf dem Gipfel des Ge birgszuges an der Küste liegt der Schnee 12 Fuß tief. In Philadelphia hat di Preß" ihren Localredacteur Albert H. Höckly' entlassen, als er. die Criminal klage wegen Verleumdung gegen die Philadelphia Times" fallen ließ, d ihn angeschuldigt hatte, von den Spielhöllenbesitzern monatlich .550 Schweige geld bezogen zu haben. Jim Blaine jr., hat die journalistische Carriere, welche er in der Eigenschaft eines Polizeibericht-Erstat ters einer Pittsburger Zeitung betreten hatte, deshalb wieder aufgegeben, weil der Eigenthümer des Blattes von der sonderbaren Idee" befallen war. die Zeitung sollte seinen, nicht Jims Würn schen entsprechend redigirr werden. Die berübmteJerseyerJu, Cii Ci t. ST) jStMA W I um vci vt jciiuwiuuim deZs Titus zu lebenslänglicher Haft . iA; m7.7-n.äi vtitvt iiivivuvivjwii 'v'Hiig v Titus wurde vom Galgen gerettet, nach dem er gestanden, mit der Ermordeten intimen Umgang gepflogen zu baben. Ist irgend welche Logik in der Straf Milderung, so hört demnach der Mord auf, ein Capitalverbrechen zu sein, wenn das Opfer keinen unschuldigen Lebens Wandel geführt hat. Ein in Tuckahoe, Westche ster County, N. Z)., ansäßiger alter blinder Soldat Namens James Dohle war kürzlich mit seinem Cameraden William Span beim Trinken und Kartenspielen in Streit gerathen, und zwar über die Ereignisse während des letzten Bürgerkrieges. Der Streit wurde so heftig, daß Span ein Messer zog und damit seinem Kameraden einen Stich in die linke Seiti versetzte. Bald darauf trat Kinnbackenkrampf ein, und Dohle mußte sterben. Den Ver. Staaten steht eine große Ehre bevor. Herr Col. M. Richard Muckle in Philadelphia hat nämlich von dem deutschen Consul in Bombay in Indien ein Schreiben erhal ten, worin ihm für den nächsten Sommer der Besuch des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen angekündigt wird. I Der Prinz bereist, von Graf Kanitz und ' Baron Nickisch begleitet, Cbina und

Zääli lltiv gedötttt oäilil bii Ker. Staaten zu besuchen. Er ist der einzige Sohn des verstorbenen Prinzen Friedrich Karl von Preußen, des sogenannten Ikothen Prinzen." Der in der Nähe von Tolland in Connecticut ansässige, L5jäbrigi Farmer Elisha Snow hatte schon seil mehreren Monaten Spuren von Wahnsinn gezeigt, und man sprach davon, ibn in einer Irrenanstalt unteriubringen. Er wohnte mit seiner gleichfalls hochbejährten Frau allein in einem einjamen Hause. Als dieser Tage Nachb zu ihnen kamen, war es im Hauie merk würdig still, und kein Anklopfen half. Die Nachbarn öffneten schließlich die Thüre und prallten entsetzt zurück. Dei Wahnsinnige hatte seine Frau mit einer Axt erschlagen, und sich dann selbei in seiner Scheune erhangt. Der Staat Virginien steh: im Begriff, gegen seine Gläubiger eine Großmuth zu begehen. . Allerdings beabsichtigt er nicht, die von ihm vor eini gen Jahren gestrichenen Schulden von Neuem anzuerkennen, aber das Abgeordnetenhaus yat sich bereit erklärt, daß ein aus drei Mitgliedern des Staatssenats und fünf Mitgliedern des Hauies beste' hender Ausschuß mit einem Ausschuß dei ausländischen Gläubiger zusammenkom' men und letzterem auseinandersetzen darf, weshalb der große Staat Virginien nur die Hälfte seiner Schulden, und nicht mebr bezahlen kann. Und da wird für diese ausländischen Gläw biger natürlich in hohem Grade tröstlich sein. Nicht nur König K a l a k au a selbst, sondern auch sein Sandwich-Jn-seln-Reich stebt am Rande des Bänkerotts. Der Versuch, in England einen großen Pump anzulegen, ist gänzlich gescheitert, obgleich die Gesetzgebung der Sandwich'Jnseln zu seiner Anlage ermächtigt hatte. An den plattdeutschen Gläubiger Claus Spreckels in San Francisco mutzten 3700,000 aus den Steuern der letzten Jahrgänge bezahlt werden, und hierdurch wurde die Nationalkasse erschöpft. Die Schulden häufen sich mehr uud mehr und werden bis zur nächsten Sitzung' der Gesetzgebung in diesem Jahre gegen St,000.000 be tragen. Das ist wahrlich viel für ein Reich, welches kaum noch 50,000 Einwohner hat. Zwei junge Leute aus dem 3!orden, von denen Einer einer sehr reichen Familie in 3!?w Z)ork angehört, befanden sich kürzlich im Süden auf einer Vummeltour und gelangten auch nach Thomasville in Georgia, wo sich ein Photograph den Spaß machte, sie zu photographiren, als sie gerade in einer Kneipe im Begriff standen, Eins zu packen." Der Photograph vervielfältigte das Bild und verkaufte es an seine Kunden. Einer der beiden jungenLeute hörte davon, begab sich in die Gallerie des Photographen, setzte sich in den Besitz des Negativs von seinem Bilde und brach dasselbe in Stücke. Der Photograph ließ ihn daraufhin wegen ungesetzlicher Eigenthumsbeschädigung verbaften und der junge Mann wurde vom Richter für strafbar befunden und mußte demPhotographen den verlangten Schadenersatz be zahlen. Ein naber Verwandtereiner jungen Dame tamens Jessie Thurston, welche in Portland in Maine wohnte, war vor einigen Tagen in Jacksonville, Florida, gestorben, was sich das Mädchen so sedr zu Herzen nahm, daß sie manchmal förmlich tobsüchtig wurde. Sie befand sich neulich mit ihrer Mutter, einer 72 Jahre alten Frau, auf der Eisenbahnfahrt von New Z)ork nach Hause. Der Zug brauste mit einer Schnelligkeit von 45, Meilen per Stunde dahin, als Jessie den Versuch machte, sich auf das Geleise zu stürzen. ' Ihre Mutter wollte sie von dem Sprunge zurückhalten, wurde aber von ihr mit hinabgezogen. Der Zug wurde sofort angehaltei?. Die alte Dame hatte den rechten Arm an vier Stellen gebrochen und Haütschür Zungen im Gesicht erlitten, während die Tochter mit einigen unbedeutendes schrammen davonkam. Ut,S aiilr. Unter den z a b l r e i ch'en Zügen von Menschenfreundlichkeit, welche die Wiener Bläiier aus des verstorbenen Prof.Arlts Lebcn zu erzählen wissen,ist ei ner der kennzeichnendsten folgender : Arlt, der eine eigenthümliche Gabe beschloß, sich in die geistige Sphäre seiner Patien ten hineinzuversetzen, hatte einmal einen Kranken, der nach einer erfolglosen Operation erblindete. Arlt, dem ein solches Unglück stets sehr nahe ging, zerbrach sich den Kopf, wie er das Loos des Unglücklichen irgend lindern könnte. Die Umgebung deffelben empfand besonders peinlich die Schwierigkeit, dem geistig tief stehenden Menschen, den das Vorlesen und dergleichen langweilte, die Zeit zu vertreiben. Lange zerbrach sich Arlt den Kopf endlich hatte er eine Beschäftigung für den Unglücklichen gefunden. Er fragte eines Tages seinen damaligen Assistenten Dr.Max Tetzer, ob er sich getraue, in eine Schnur einen besonderen verwickelten Knoien zu bin den. Dr. Texer brachte in der That einen sehr .ansehnlichen Knoten zu Stande, Arlt jedoch nahm selber noch allerlei Verbesserungen daran vor und entwickelte denselben bis zur Größe einet Nuß. Diesen Knoten schickte er dann dem Blinden, der denselben lösen sollte. Die Lösung eines besonders verwickelten Knotens wendet sich vor Allem an die Geduld und erregt doch auch eine gewisse Spannung. Das war es, was Arlt wollte. Der Blinde griff gierig nach der neuen Beschäftigung, die ihn unge mein befriedigte. Er konnte halbe Tage lang an so einem Knoten arbeiten und seine Umgebung brauchte nur dafür zu sorgen, daß er so künstliche Knoten als möglich erhalte. Er brachte es nämlich mit der Zeit zu einer Art Virtuosität im Knotenlösen und seine Fingerspitzen ge

wannen eine unglaubliche Feinfühlig' keit. Damit war dem Manne geholfen. Eine Trauung mit Hin dernissen hat kürzlich in Nowawcs bei Potsdam stattgefunden. Vorschriftsmä ßig hatte sich das heirathslustige Paar' am 15. Februar sein Aufgebot bestellt. Da der junge Mann aus Mehlsack in ' Ostpreußen gebürtig ist, mußte auch sein I rtr in ' WstäflrtrT ?! I MIMVW V V fc 4 1MIII MWMV) HVVtHWl ' werden. All' das wurde vom NowaWeser Standesbeamten wobl besorat und

dem gtticriiwcn tfiautpilftt bet Äescyelo gegeben, die standesamtliche Trauung könne vom 1. Mär; ab an einem Pastenden Tage stattfinden. Die Heirathslustigen bestimmten hierzu den 5. März und luden die Trauzeugen zu diesem Tage ein. Am selben Nachmittag sollte noch die kirchliche Trauung stattfinden. Wer be'chreibt aber das allgemeine Entseyen, als der Hochzeitszug zum Stan deeamt kommt und dort mit der Schrek kei'.öpost empfangen wird, die Trauung könne noch nicht stattfinden, da die Papiere au Mehlsack noch nicht eingetroffen seien. Doch es blieb nicht nur bei

tfen, Aerger über die Versäumnlß. Wie ein Lauffeuer durcheilte die Kunde von der aufgeschobenen Trauung den Ort und Frau Fama brütete bald die abenteuer lichsten Gerüchte aus. Daß der Bräutigam einige verlassene Bräute nebst lebenden Andenken in verschiedenen Städten hatte sitzen laen, daß er zuir Mindesten einmal im Auslande verhei ratbet war ?c., waren noch die unschul digsten Dinge, die man zu hören bekam. Zum Glücke trafen am nächsten Tag die Papiere ein, so daß die Trauung so, fort vorgenommen werden konnte und allen Gerüchten schnell ein Ziel gesetzt war. D a S )t wenrg!" aniwortete ein Einbrecher, welcher Kattowitz und Umgegend unsicher gemacht hat, nachdem der Staatsanwalt für ihn fünj Jahre Zuchthausstrafe beantragt hatte, auf die Frage des Vorsitzenden der Beu thener Strafkammer, ob er noch etwas anzuführen habe. Auf die weitere Frage des Vorsitzenden, auf wieviel er denn gerechnet habe, antwortete er nach kurzem Nachsinnen: Nun, so zwanzig Jahre". Die Strafkammer kam seiner Rechnung infoweit entgegen, als sie ihn zu sieben Jahren Zuchthaus verurtheilte. 2lus Samoa w ird geschrie ben, daß dort bei der letzten Ankunft deS deutschen Postdampfers Lübeck anfangs Januar 1887,Capitän Schmölder, unge störte 3luhe und Frieden herrschte. Diese erfreuliche Thatsache beruht nicht zuletzt darauf, daß der ehemalige americanische Eonsul, der befürchtete Störenfried Greenebaum, seine Drohung, als hawiischer Consul von Honolulu, wohin er sich begeben, nach Apia zurückzukehren, bis her nicht wahr gemacht hat. Statt seiner hat König Kalakaua mit dem letzten San Francisco-Dampfer einen bevoll mächtigen Gesandten nebst Secretär und zahlreicher Dienerschaft man spricht auch von einer Staatskutsche, die nach folgm soll nach Samoa entsandt. Was diese Sendung bezweckt, weiß kein Mensch, der Gesandte, ein Mischling Namens Bush,vermuthlich am wenigsten. Hier betrachtet jedermann die Sache als einen gelungenen Scherz und lacht dar über, mit Ausnahme des bilflosen Königs Malietoa und seiner nächstenUmgebung. die es nach der verunglückten americanischen vielleicht auch einmal mit einer ha waiijchen Schutzherrschaft versuchen möchten. Malietoa fristet sein Dasein in alter Unthätiqkeit und Obnmacht, und auch der deutschfreundliche Gegenkönig Tamasese und seine mächng', jetzt drei Viertel der sämmtlichen Ei,:geboienen umfassende Partei scheinen entschlzs sen, sich ruhig zu verhalten und auf die sehnlichst erwartete Entscheidung ber großen Mächte (Deutschlands, Englands und Americas) über die Zukunst des Landes ;u harren. Hoffentlich wird diese endlich dem nach dem Zeugniß aller Besucher gradezu paradiesischen Lande dauernde ö!uhe und damit die Möglichkeit der Entwicklung seiner rei chen Hilfsquellen verschaffen, zugleich aber auch den berechtigten Ansprüchen der Deutschen Rechnung tragen, die in nun dreißigjähriger Arbeit dort Jnteres sen geschaffen haben, gegen welche dieje nigen der Engländer und Amerikaner zusammengenommen gar nicht in die Wagschale fallen. Dieses Uebergewicht sin vet deutlichen Ausdruck im Schiffsverkehr des Hafens von Apia. Ganz besonders sprang dies bei d;m letzten Einlaufen ver Lübeck" ins Äuge, welche I I Schiffe deutscher Flagge, darunter 4 große Drei' master und kein einziges Schiff einer ansern Nationalität, auf der Nbede vor fand. Der neue Reichstag ge fällt dem Reichskanzler, und er stellt sich saher persönlich mit ihm auf einen ganz znderen Fuß als mit seinen Vorgängern. Zr besucht ihn jetzt täglich, um sich am ilnblick seiner Majorität zu erfreuen, und scheint wie ein gewöhnlicher anderer 11! in ist er an den Verhandlungen auch )ann theilnehmen zu wollen, wenn nicht große politische Entscheidungen in Frage steben. So gut ist es den früheren 'Ileichstagen seit 1879 niemals geworden. Zs gab Abgeordnete, die jahrelang ein Mandat bekleidet haben und sich nicht rühmen konnten, den Reichskanzler von Angesicht zu Angesicht gesehen zu haben. Kam er wirklich einmal, so schien er immer nur als Jupiter tonaiis. Es war ein Ereigniß, welches alle'Theile ves Hauses in Aufregung und die Telezraphendrähte ir angesti engteste Thätigkeit versetzte. Jetzt gewöhnt man sich an die Anwesenheit des Herrn Reichskanz lers und wer das Bedürfniß spürt, im Foyer eine Eigarre zu rauchen, läßt sich nicht mehr wie früher durch seinen Be such dc.von abhalten. Fürst Bismarck scheint einen Theil seiner freien Zeit jetzt im Reichstage zubringen zu wollen. Er kcmmt bald nach Beginn der Sitzung, arbeitet in mitgebrachten Akten, plau vert, hört auch ort bei gleichgiltigen Din gen zu und entfernt sich, wenn die Dinerstunde naht. Es hat etwas Beruhigen des, den großen Mann stundenlang vor sich zu sehen ; wenn früher monatelang keines profanen Menschen Auge ihn er blickte, trat leicht Besorgniß wegen seiner Gesundheit oder des Standes der europäischen Politik ein. Jetzt ist man darüber beruhigter. (Berl. Tagbl.) Aus Birmingham wird eine heitere Heiratbsgeschichte gemeldet. Dort lebt ein ältlicher Sonderling, Mr. Mollin, der am 6. März seine Vermähl lung mit einer reizenden jungen Dame, Miß Ponta, feiern sollte. Der Bräuti gam, welcher sich einer ausgebreiteten Bekanntschaft erfreut, wollte sich, was die Ceremonie in der Kirche betrifft. nicht auf'S Gerathewohl verlasien; er verlangte, darum eine Generalprobe, um Einzelheiten, die ibm mißfallen könnten, 'noch bei Zeiten abzuändern. ,Nchdrn I sich Mr. Moll in beim Kirchenamte verI pflichtet hatte, die doppelten Taren zu lajblcn, fand am 5. Mä tbatsgchlich die

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Dr. O. G. Psass, Orzt, OZnndarzt

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