Indiana Tribüne, Volume 10, Number 190, Indianapolis, Marion County, 30 March 1887 — Page 1
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(BUlii RUl(t$ttn Indianapolis. 30. März, tcr Regen, wärmerer Ostmind. Leich. NaturgaS. Anderion. Ind.. 30. März. Um 12 Uhr 30 Mm stub man hierbeimBoh. ren auf natürliches GaS. Nihilistische?. St. Petersburg. 30 März. Ein Kaufmann in St.PeterSbvr. Millionär. wurde von einem Manne ir'chossm. weil er sich weigeite. demselben 32 000 Rubel für die Nlöilistm zu eben. Der Mök. der wurde verdaftet. Russische Kapi'a'i sten schweben in großer Singst, viele la den Drohbriefe erhalten Editoriclleo. Die Chicagoer Demokraten sind so weit gekommen, daß sie keinen Candidaten für das Maorsamt finden können. Das hat mit ihrem Sinzen Die Lorely gethan. Das Echo" heißt eine von den New Jorker MS 'elfabrikanten berausze gebene Wochenschrift. ES ist dies ein sm WrbrtTfiiinWt. w,.. ...v.,. f t fc , rt-u m f allerbnd beucklerl, VW W W W W w-w w cyen Pyrajen unv loslön velyorenoes Blatt, das die Arbeiter meiden sollten, wie Gist. weil die Schlange gefährlicher ist. als der Löwe. Die englisch-Regierung hit eS sich zur Aufgabe gemacht, gegen Irland mit großer Strenge vorzugehen, ob das Par lament seine Zustimmung geben wird, bleibt abzuwarten. Die Negierung moti virt ihr Vorgeh. n damit, daß vor Allem dls bestehenden Gesetze aufrecht erhalten werden müssm. Das ist ein schwerer Irrthum, in den stets die regittenden Gewalten vttsallen. Die Versuche, Gesetze durchführen zu wol len, Welche mit dem Volksgewissen nicht im Mllange neyen, suyren enimeoer zur ' ' ' v Rebellion oder zur Heuchelei und morali schen Versumpfung. Dillon's Aeußerung bei der gestrigen Parlamentssitzung, daß er, wenn das irische Volk nur wolle, stolz darauf wäre. es in die Schlacht führen zu können, ist lediglich der Ausdruck des Volksge Wissens. Man sollte, wenn man die Vorgänge in Irland betrachtet, übrigens nie der essen, daß sich die Verhältnisse dort nicht in ihrem Wesen von den Verhältnissen in anderen Ländern unterscheiden, sondern nur in ihrer Entwicklung weiter voran sind. Nach dem Berichte des Journal" sagte Superintendent Travis, daß er die Vereine nicht belästigen werde, welche bloß Mitglieder zulassen, daß er die Linie irgendwo ziehen" müsse. Daß Vereine, deren Mitglieder meist nur aus Arbeitern bestehen, keine große Zahl stetig zahlender passiver Mitglieder haben, ist bekannt. Die Linie wird also zwischen den Wohlhabenden und den Min derbemittelten gezogen, eine Linie, die im Grunde genonmmen immer da ist, und die man im großen Gänzen gar nicht erst zu ziehen braucht. Das Journal" sagt heute Morgen, daß nach den Angaben eines Wirthes ein Advokat ihm Rith ertheilt habe, wie er das Gesetz umgehen könne. Es ist be kannt, daß als anständig geltende Advo taten Rath zur Umgehung des Gesetze? ertheilen. Wenn diese Art der Rechts proziS sich auf reiche Cprporationen be schränkt, dann hält man sie für respekta bel, ja ehrenhaft. Man nennt diese Av vokaten dar. Consulenten, Natbaeber? aber selbst diese würden sich mit Verach tung von einem Ävvokaten aowenoen, ver j.. hbeiläßt Rath zu ertheilen, vu , ? v v o I man ungenra'l Auein uns ier in unge tWcr M!;r- tarttuttW cvrrt(nvu,st vytivyv ;viv wttHM vt. j u muß die Linie gezogen werden," und wir glauben, daß sie hier gezogen wird." So .weit das Journal". Warum sch denn bemühen? Diese Linie ii ja schon längst gezogen, die Lmie zwischen Arm und Reich. Wenn sie nicht schon längst gezogen wäre, warum soll eS denn dann ehrenbast und respektabel sein. r&m (Tcrfccrsttienen tu iaaen. wie man IV. VM ... ..."..w r w -' f . W MM.... I " U i ' i e-r'.rLt. : t t . , ungesirasi 'Spttzvuvr.r.rn vrgn, u derttausende oder Millionen stehlen kann, und warum soll dann der Advokat verach i 1 - ' tenswertb sein' der einem armen Teufel cm . t . , ertt mi I tortn MUtrtH hiiFf m Vifti INI I "Vil V5- f w.hw -w.v. l ungesedllch VL Verkaufen ? c. e stt ;i v .vy viv jvvii miii ngvgi.k Linie, welche eS ganz natürlich fand, daß
d!e Prominenten der Nordseite den Wirth
Kolschek hinaushauen" wollen, während man den streikenden Arbeiter stets als einen gesetzlosen Menschen bezeichnet? Ist es nicht dieselbe Linie, auf deren einen Seie . der Gauner, der Millionen stiehlt, frei ausgeht, und auf deren an deren Seite der hungrige arme Teufel, der einen Laib Brod oder ein Stück Kohle stiehlt, ins Gefängniß muß ? Wir kennnen diese Linie schon lange, sie heißt Klassenunterschied. Wir begegnen in neuerer Zeit wie der in arbeiterfreundlichen" Blättern Vorschlagen, wie der Arbeiter mit so und so viel auskommen könne, da finden wir lange Speisezettel für die ganze Woche w- c:v 5:. uin;
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lKlKG?n lann. aiiv V . maner Professor' den Rath, Pferdefleisch zu essen, ein Dr. Meinert stellt einen Speisezettel auf, in dem Kartoffeln, Wurstbrühe und Knochen eine große Rolle spielen u. s. w. I Dergleichen Ruthschlags haben natür lich keinen andern Zweck, als die Arbeiter glauben zu machen, sie hätten es ganz Wunderbar gut. Sie gleichen dem treffe llchen Gedanken jenes Bauers, der seinen Ochsen Hobelspäbne zum Fr.fsen vorlegte, und dem Thiere eme grüne Brille auf' setzte, damit eS die Hobelsxähne für Heu ansehe. Abgesehen davon, daß der Arbeiter weit mehr als der reiche Faullenz;r zur Erhaltung seiner Arbeitskraft einer sehr kräftigen Nhrunz bedarf, daß man mit Kartoffeln und Knochenbrühe wohl den Magen füllen abr dem Körper keine ge nügende Nahrung zuführen kann, so ist es auch eine vollständige Verdrehung der Frage, trenn man sie von dem Stand punkte der Entbehrung aus behandelt. Die Herren welche diese menschen freundlichen Nährrez?pte aufstellen, wür den Zetermordio schreien, wollte man ihnen zumuthen, nach ihren eigenen Re zepten zu leben. Den Hungernemen möglichst enge zu schnallen, mit wenigst möglich Geld für die Küche auszukommen, das lernen die Arbeiter leider auch ohne die Rezepte der Herren Professoren. So liegt aber die Frage nicht. Es han delt sich nicht darum.die Verbrauchsfäbig keit der Maffen auf's Aeußerste zu beschränkendes handelt sich vielmehr darum, diese Verbraüchsfähigkeit zu steigern. Es handelt sich darum, daß der Arbeiter gut und kräftig esse, sich gut und warm kleide, gut, bequem und gesund wohne. Es handelt sich nicht darum, die Ausgaben des Arbeiters auf'S Aeußerste zu beschranken, sondern die Arbeiter in die Lage zu versetzen, mehr ausgeben zu können. kurzum besser leben zu können. Wer hu man (in wm, der mache Vorschlüge zum größeren Lebensgenuß, nicht zu größeier s-e. . . . . Entbehrung. Wer da glaubt, daß Ent behrunz der Menschheit nützlich ist, der fange bei sich selber an. Jn's Feuer mit den Küchenrezepten der arbeiterfreundlichen" Proftfforen ! Dravtna(jril)teu. Suche nach einem Kandi baten. Chicago. 29. Mär,. Heute Nach. mittag versammelte sich die nochmals eiberufene demokratische Convention. Der Vorsitzende erließ dieMahnung bloß .gute Leute u nominiren. die? fei eine unbed nzte Nothwendigke t. ES wurde, da man keine Bewerber um die Nominct onen bete, beschlossen, ein Comite von fünfzig auszusttlltn. da? Kandidat n aussuchen solle. Ein wahrer Ausruhr entstand, alS King von der vierken Ward den Antrag stellte. die Administration Clevtland'S zu indof stren. Alles schien dagegen zu sein Schließlich wurde die Resolution an da? Comite von Füns,ig verwiesen und du Convention löste sich in heilloser Vervir tun 2 auf. Der achtstün dige Arbeitstag Chicago, 29 März. Die hiesigen Carpent'kS treffen Vorbereitungen, vom 4. April an den achtständizen AibutStag zu erzingen. Schon wieder P owderly. Springfield. Jll.. 4. März. Powderly schrieb an mehrere conseroalive KnightS of Labor im Nordwesten Briefe. in tlchtn er Senator Butke und R.vlä tent?nt Rardach tadelt, eil sie an dem Legiadniß ter Fkiu Nkebt theilnahmkn. Der Prozeß gegen ArenSdors. Siour City. Jz.. L9 März. Hkute befand sich Albert Kofchinöki. alias BiSmarck. auf dem Zeugenstand. Der selbe var im Oktober in San Franciöko verhaftet worden. Nach feiner Verhaf
i .ttMtt tglfc 64 llli VUUiUllil9 VffcUliVillÖ ab. Ek bezeichnete ArenZdorf als den Mörder Haddocks. Nach Canada! New York.' 29 Mäez. Der .Brook, lqn Eagle- theilt mit. daß die im ganzen Lande bekank t-n Kutschen- und Ackerbau gkkätde-Häidler Eomiston k Waddell von East Brooklyn. welche eine grcße An flcrtl reisendee Agenten besoldeten, mit al len ihren GeschäftSbefländen verschwun. den seien. Man glaubt, daß sie sich nach Carada gewandt haben. Die Verbind lichkeilen der Firma werden auf nahezu Z200.000 veranschlagt. Sturm. To r on t o. Qn.. L3 März. Infolge eine? sehr helt gen SchneestuemeS. der .,. !, h..(iiu..M 0...1.,. ...t. in. 1UI umiiu iuvn o ,h,n ,. k.lk k.r,.,.k. .11. VMVHJMM VHIV VIWIHtlUVV Vt'V1 I gen. Im O tiroa, Distrikt eiriatn mehrere Zge überhaupt nickt ihren Be stimmungSoit Chicago. 29. Mär'. D,p?Zchen aus Vielen Theilen Von Illinois. Jooa und M.chiaan ergeben.ldaß der Schnee. und Wmkstilkm van Samstag und Son. t .g allgemein im aanz.n No.dwesten it..t: und Itbr delta w r. In Des MoineS. Ja., waren den ganzen Sonr- " v ag über die Slraßen bkzckllt. und kömmt liche Züae erli t n bevru'ende Verspätung. Man hegt lebdaslt Btsü'cltingen für den soeben auSgesä.en Sommerweizen. Ver ade! Der Reichstag. Berlin. 29 Mz. Der Reichstag nahm da? Budget, nebst der Budgersvor läge und der Anleihcvorlage, in dr.t.er Lesung an. Aus Antrag WindthoistS' wurdt'der i-eie Plölident und "ÄickpraiiNent deS Reichstage für den R.st der Session durch Acclamation wiedergewählt. Daraus ve t lgte sich der ReichStög, um seine Ost.rferien anzutreten. Die nächste Sißung findet am 19 April statt. Bulgarien. Sofia. 29. März. Die Behörden von Varna entdeckten wieder eine V,r schwörung. Anhänger derselben blfiiden sich fast in allen Festungen. Neun O!ftjlere. zwanzig llaterosftnere und neun Karde't.'n wurden verhaftet. . Verklagt. St. Petersburg. 29 März. AIS Fürst Alexander von den Verschwörern entfährt und nach Reni in Besiarabien gebracht wurde, lieh man ihm 4900 Franken, um die Reise nach Darmstadt zu namen. Jetzt haben ihn die Verschwörer verklagt und wollen die 4900 Franken wieder haben. Gibbon'S und die KniahtS of Labor. Rom, 29 März. Der Moniteur de Rome bat, jetzt den Bericht dts Cardi nal GibbonS aus Baltimore über die amerikanischen KnighlS of Labor in vol lem Wortlaut veröffentlicht. Der Cardinal sagt u. A.: .Man hat geltend gemacht, daß bei einer solchen Organisation die K-i.bolikcn mit den Protestanten sich vereinigten, und dabei der Glaube der Ersteren gefährdet werde Unter einer so gemischten Bevölkerung, wie der unseigen, ist aber die RetigionSmnnung in bürgerlichen Anzelegenheiten richt möglich. Die Vermuthung aber, daß der Glaube der Katholiken darunter leide, verrät eine Unkenntniß der katholischen Arbe t r Amerikas, wclche die Kirche als ihre Mutter betrachten. Sie sind intelligent. wohlunterrichtet, hingebend, bereit ih Slut für die Kirche zu opfern, eb.nso wie sie ihrea sauer verdienten Lohn für den Schutz und die Förderung der Kirche hin. eben.Aus die Frage, ob eS nicht besser wäre, wenn eine solche Organisation unter religiöser Leitung stände, anvo.t t: der Kardinal offen, daß er dergleichen weder für möglich noch für nöthig halte. Bezüglich drS Argumentes, daß die Katholiken im Orden dee KnightS of Labor gefährlicheren Einflüssen und Gesellschaften ausgesetzt seien, alS selbst in atheistischen, kommunistischen und anarchistischen Vereinen, sagt der Kardinal, solchen Einflüssen seien die Leute ohnehin tagtäglich ,m Leben ausgesetzt und sie kennten dieselben sehr wohl und wiesen sie zurück. Auch der Orden selbst weise die gesähr lichen Elemente fortwährend in ihre Schranken zurück. Man soll wob! Sorge teagen. daß da? Gefühl zutschen der Kirche und ivren Kindern nicht er kalte -denn da? wür:e da? Allkkgesahk' lichste fein. Eine Demonstration. Dublin. LZ. März. Pater Ryan erschien heute vor Richter Boyd. weigerte sich aber, irgend rarlche Aussagen zu machen. Der Nichter ließ Un darauf
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vekhaften. Zu Tausenden begleitkt; ihn
die Volksmenge auf dem Wege nach dun Gefängnisse, und schöpfte sich völlig in Hochrufen. Unter der Menge befand sich auch Lord Mayor Sullivan und Erzbi schos Croke. Pater Slatteiy erfuhr daö gleiche Schicksal mit Ryan. Die Polizei machte mehrmals Platz, um die Gefangenen fortführen zu können, und die Menge nahm eine drohende Haltung an. Qe VuSlaad. Die Schweizerischen Blätter für Gesundheitspflege" bringen einen beachtenswerthen Aufsatz, in wel chem der weitve:breiteten Annabme ent gegene:re:en wird, als sei das Schlafen m ungeheizten Zimmern aesunvhei?s schädlich. Das Schlafen in solchen Räumen sei vielmehr schon weaen des ist6?n etnh?rntifrmfffri flm vr tzTJ ;r r""""'." , " asgmaz us.,em gchmim ' . -I u ' " ."Vi. Q.yV.V..tl Zimmer sowie beim Verlassen des Bet' tes schädlich ; noch mehr 'aber, weil ein Luftwechsel bei ungebeizter Stube nicht stattfindet. Sobald nämlich zwischen der Außen' und Jnnenluft ein erheblich Temperaturunterschied herrscht, findet be kanntlich ein lebhafter Austausch ;wi; Zen der warinen, verdorbenen Luft im uno cer ramn, unverdorvemn , M,?a aber der tau m nicht ?7' Z Srr Temperatur wie drauven. und eS erneu i.r niiir iuiiii i . i r 1 1 i i r 1 1 u v ir i t ti rm mn mm m . m err sich in demselben die Luft daber nickt. Weshalb man hier am Morgen in der Negel einen sehr üblen Geruch findet. Es steckt an! Unter die? Spitzmarke w.ro aus Holland geschre ben : Den antiso.ialistlschen Demonstra tionen in Amsterdam sind öbnliche in Rotterdam gefolgt. Am II. März. ge. aen 10 Ubr Abends, wurde ein daö Blatt Recht vor Allen" ausbielender Kolport.ur auf der Straße durch die Mel'ge insultirt, so daß ihn schließlich mehrere Po'izisten zu seinem Schutze be gleiten mußten, trotzdem folgte ibm rne-große Men, bis er es. schließlich vorzoz, lernen escyuyern auszukneisen. snm gmz em wahres relbjagen los : pfeilscbuell eilte der Verfolgte voraus, OH . -rL . . cic enge ln wlloem iÄalspp Ichrelknd hinter ihm hereilend. Zu seinem Glück gelang es ibm endlich, seinen Verfolgern aus dem Gesichtskreis zu entschwinden, worauf sich die Letzteren damit begnügten, noch einige Zeit truppweise die Straßen , unter dem Absingen deS in Amsterdam jetzt so povulären Liedes Hop, hop, Hop, hang de Sozialisten op!" zu durchziehen. Auch aus anderen Orten werden ähnliche Ausschreitungen gemeldet, so daß sich wohl bald keine Kol. porteure mehr für das Blatt Recht vor Allen" finden werden! Auch in Leyden sind antisozialistische Demonstrationen von größerem Umfang vorgekom m;n, bei denen in den Häusern vieler Sozialisten die Scheiben eingeworfen wutden. Turnschuie des Soc, Turnvereins. Schluß-Ieier - d.. jähr! Plüs!lnggN.?ncrs in der 'Sttcvrinevchov-Shalle ! ara Donnerstag Abend. 7. April, (Tcüll.Doankrstag,) IEIiitritt?35 Cts. a Person Schluß : Tanzkränzchen. Mhl ist herunter! 25c 50c 81.00 2.00 4.00 für 1K 25 50 11KI 1 Pfd. Sack Mehl n tt ii tt Faß Mehl. Anmerkung. Diese Mehl ist dir selbe Scrt', die ich seit zwei Ja'.ren sühre. CZj- Ich cara'Zt'r; Zusriedenstkllung odrr r.tour.ilrj ka; Geld. WW.MIIinms. WhslesaleäsR:tatt vrocer, No. S7und SV Wlst Washington SMc. ITeleptium 075, John Weilacder, Saloon n. VllllSldchallc,
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