Indiana Tribüne, Volume 10, Number 189, Indianapolis, Marion County, 29 March 1887 — Page 2

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nviana Tribun?. - Erscheint u d U I S o 5 Qt4 3Vtagu3 2ii9nt- ton uj m n Cct fit ZLoch,. feil Ssnni?g? . ?r tt'' ' Ctl r rlM ,5, U tcittft. C1 L? ,?' 3 rar.lSnrU-jifl r 2V ÄttHerj 120 O MarlzllZNdJr Indianapolis, Ind.. 29 Wkärz Tieg der Raucker.

In dem für Vorlesungen bestimmten zu überliefern. Sie sehen wohl, datz ich Saale der Höly Trinity Neformed genug Leute bei mir habe, um meinen Episcoval"-Ktrche zu Philadelphia fand Worten Nachdruck verleihen zu tön dieser Tage eine von mehr als 300 Mäd-'nen.". chen besuchte Versammlung statt, auf Well, Cavtain, sagte Harris gewelcher über den Antrag, daß eine Dame dehn: und in voller Gemüthlichkeit, keinen Mann heirathen solle, welcher meine Freunde sagen gleichfalls, da Tabak in irgend einer Aorm gebraucht, ! ne meincn Worten '.'Nachdruck verleihen - . . rr. rr - . . ,

VeiHlup gesagt werden loute. ajie Versammlung zeichnete sich durch eine ernste, ja fast feierliche Stimmung aus. Der erste Redner war em Herr F. C. Dager, welcher sich entschieden zu Gun ften der Verdammung des giftigen Krautes" erklärte. Er meinte, die an deren Redner des Abends würden ihn wahrscheinlich zur Zielscheibe ihrer Witze machen sie seien als Satoriker und Humoristen berühmt und er könne ihnen in dieser Beziehung nicht die Stange halten, doch sei er entschieden gegen den Gebrauch des Tabaks und rathe keinem Mädchen, einen Mann zu heirathen, der sich dem Genusse desselben hingebe, Q'vx hervorragendes Kirchenlicht, Parson Sirong, habe neulich erklart, er wolle zwar nicht behaupten, daß jeder Demo krat ein Pferdedieb sei, doch stehe es in seinen Augen fest, daß man jeden Pferdedicb als einen Demokraten betrachten könne. Von einem ähnlichen Grundsatze ausgebend, sei er, der Nedner, übeneugt, daß zwar nicht jeder Raucher ein Lump, aber jeder Lump ein Raucher sei. Der Nedner gerieth immer mehr in Aufregung und schwitzte dabei am ganzen Leibe. Boycottet jeden junaen Mann, der raucht," schrie er seinen Zu Hörerinnen zur Denkt Euch Euren Mann w Hause, eingehüllt in einer Wo ke Rauch, daß Jbr es in dem Zimmer gar nicht aushalten könnt und in' äußerste Ende des HauseS Euch flüch:en müßt, um dem Gestank aus dem Wege zugehen!" Dann schilderte er mit ruhrenben Worten die Leiden einer jungen Dame, die sich jedesmal, wenn ihr Ge lieb;er kam. dre Nasenlöcher mit iar iüvirter Baumwolle zu':opfen mußte, weil sie den Rauch seiner Ciaarre nicht ertra. ea konnte. Der Tabak st i ein Gift, er verkürze das menschliche Leben und verbinrere das Wacdsrhum. Der nächste Redner war ein Freund des Tabaks. Er sagte. Herr ?ager ver siede nicktö tonn Tadak. Er leite an der Dsöpcpna unv hade nie Tabak venra gen kennen. Es sei einfach n?cht wabr, daß der Gebrauch des Tadaks das Wackstbum d r Menschen verbinde ihm habe der Tabak gewiß nit-ts ge'cba der. renn kx sei doch ehrlich sine sechs Fuß lang Zuletzt trat als Nedner ein H:rr 2v vertv auf : Ich bin kein Befürworter d?s Tabaks," to sagte er. ich wiU nur für d e natürlichen Rechte der Frauen sprech n off n trete ich in den blutigen Kavpf und erkläre Krieg den Turannen, weiäe erst vor einer Woche sagten, kein Mädchen durse einen Hut tragen, der böber sei als drei Zoll, und die jetzt die Wklt mit alten Jungfern und geboycol tcun Junggesellen anfüllen möchten. Der Herrathsmarkt ist doch wa?thastig i'icb: so s.br mir Männern überfüllt, daß !br Madcven des ernfäitigen Rauchens balber auf das Ebeglück Verzicht lösten solltet. Zwei Drittel aller Männer rau cden. und wenn die Mädchen sich von Cranks und Tyrannen in's Bockshorn jagen lassen wollen, dann mögen sie sel der die Fo'gen davon tragen. Diese CrankS wurden Euch sogar rathen, einen Dude" zu heirathen, wenn er nur nicht raucht. Im Namen der Freiheit, im Jnteiesse aller tübschen Mäochm be schwöre ich Euch : jagt die Tyrannen und die Dummköpfe nun Kuckuck !" Es wurde abgestimmt: für das Rauchen sielen 293, dagegen 3 Summen. Zu den letzteren zahlten zwei Redner d.'s Abends und eine alte Jung fer ohne Zähne. König der Mondscheinbrenver. John Quincy Harris, der König der Mondschembrenner" von West Vlrginien, ist dieser Tage in seiner Heimarh in Webster County gestorben. Zur Zeit, als er bereits mit dem Tode rang, wa ren im Bundesgericht zu Par.ersburg nicht weniger als 1L Anklagen gegen ihn :iugi leitet, .e nun sämmtlich durch seinen Tod zu einem jähiin Ende gebracht worden sind. Die Bundesbeamten, welche mit der Verhaftung von Harris beauftragt werden waren, athmeten auf die Kunde von seinem Tode erleichtert auf. Harris hat eine lange Verbrecher Laufbahn hmter sich. I' Jahre 1867 erhielt bereits ein Bundesbeamter den Auftrag, ih.1 wegen ungesetzlichen Schnapsbrennens zu verhaften und vor das Bundesgericht zu fuhren. Der Veamte nahm sich vier zuverlässige Männer mit und begab sich mit densel den ouf die Jagd nach Harris, von dem er gehört hatte, daß er sich in den Brgen rn der Nähe der Grenze Virginiens desir.de. Die Hä'cher gaben sich alle Muhe, den Ausenlyalteort des Verbre chers zu finden, eS verginge.-r jedoch meh rere Tage, ohne daß sie tyren Zw.'ck er reicht hauen. Da tarn ein Farmer aus der Nachbarschaft in iyr Lager u.'.d theile ry en mrr, er wle, wo ncy yarrs aus balle, und wolle die Beamten dor.hrn dringen, wenn sie sich da,u verstehen wollten, ihm eme Beioh.rung von L23zu bezahlen. Der Hidel wurde adgemacht, und der Farmer führte die Beam - ten auf eioe tlnne Lichtung, in deren Mine ein Blockhaus nand. Dort it er' faz-e der Fuhrer. Sie werden aber das Haus sehr schnell umzingeln müssen, 'nenn Sie ihn fangen wollen, Harris ist lebr schlau."

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2?is $i&m!:n lU&m sich iisfen Rath nicht zweimal s gen und halten das i leine Haus ba d um'ieUt. ohne daß sie. ivrer Anficht nach, von Jeniand bemerkt tooideu wä,cn. Sie hatten stcb bis auf wenige Fuß der Elrgaiigstbürr genähert, als sich duselbe effntte und ein schlankgewachsener, hubict'er Mann in mutieren Jahtttt aus derselben trat. Er schien gar nicht erstaunt oder bestür.t ni sein. als ihm dlk Ändeebeamte zurief, daß er lhn gksanzen nebme. Sr Ubm sich I 7 schelnvcrr gle:r,:nuhlg an DiN Th rs0' sten, wZts auf die Hä''cher einett gleich gilligen Bllck und fragte dann : Glauben Sie wirtlich, cafc ich der Quincy Harris bin, dcn Sie suchen?" Sie sind Harris," antworttte ihm der Beamte. Ich will Sie haben, und Sie thäten besjer, sich mir in aller Ruhe rönnen, ienn meine eure nra?is ca. gegen haben, dann will ich wohl mit ihnen geben, öa Sie so freundlich sind, mir die ibre Ihrer Begleitung anmbie ten." Der Beamte wollte seine erste Drohunz wiederholen, besann sich aber plötzlil? und sag?e kein Wort mehr. Er hatte den, Könige der Mondscheinbrenner" über die Schultern geguckt und in dem dunkeln Hausflur in einem Augenblick 10 Männer gezählt, welche, daS Gewehr im Anschlag, nur auf das Commando ihres Führers warteten, um den Häschern eine Ladung tövtlicher Kugeln entgegen zu senden. Der Beamte war froh, als der Verbrecher ibm gestattete, mit seinen beuten einen Rückzug anzutreten. Zur Eis?ndah.tFraze. . nn ct w Es ist jetzt über jid n Zweifel hinaus festgestellt worden, caj; der l.'tziellnglücksfall auf der Bostoner und Providence 'Eiienbabn" durch die fehlerhafte Bauart der Brücke veranlaßt war, auf welcher er stattgefunden hat. Im Allgemeinen ist kein Sachverständiger nöthig, um zu entsch.iden, ob eine Brücke, die unter -ihrer Traglast zusammenstürzt, richtig gebaut war, oder nicht, doch wird gerade in diesem Falle von dem Fachbatt, der Engcneering Niws", b roorgehoben, daß die Brücke über alle Begriffe leicht sinnig und schleckt 'gebaut war. Das Blatt mernt: Diese Brücke war ein Flickwerk, wclches m hrcr: der wichtig sten und beceuiendsten Erfordernisse ei nes putrn Brückenbaues vollständig au ßer Acht ließ " . Soll:en diese Angaben vor Gericht gegen tie Eigen:bümt? der Ersenbadn gel rend gemack: werden, dann wid zwei fellos die Bahnverwaltung der gröblich' sten Nachlässigkeit nnd Liederlichkeit be züchtigt werken müssen, weil sie es unterlasan hat, die Brücke ordentlich untersuchen nnd die gefäbrlrcben Stellen derselben neu aufbauen zu lassen. Auch ai.dere Eisendahnen hier zu Lande, be sonders aber in Neu England, sind um kein Haar besser. Uno dabei si7.d es durchaus kerne neuen, verbältnißmäßig roch armen Bahnen, die sich ern einen lohnenden Erw xb sucben müssen sondern atre, reichlich mrt Glückgutern gesegnete und von ihrer Unübettreffl chkett selb;r überzeugte Gell chafren, die im S ande sind, gioe Div.cendeü zuzaölenun) die tüchtigsten Ingenieure in rdren Diensten zu hatten. Auch die Boston & Providence Railroad Eo." g'bort zu dieser Classe, und es wäre ibr em Leichtes ge Wesen, dem fürchterlichen Unglück voru beugen, wenn ihr Ee chäftöwhrer sich nur hätte die Muhe geben wollen, das Fabrge'ei'e und die auf der Bahnlinie befind lichen Brücken ordentlich unterfu' chen bez. ausbessern ru lassen. Soviel man weip, hatte weder der Präsivent, noch der Sarerint nvent oder irgend ein anderer bober Beamter der Bahn auä) nur die oberflächlichste Kennt niß vom Ersenrahabau oder vsm Brükkenweien, und es ist leicht möglich, daß sich noch andere Brücken auf die er Bahnlinie in ebenso schlechtem Zustande be finden, wie die tünlick eingestürzte. Auch ist ts eine bekannt - Thatsache, daß die New Acrk, New Haven und Hart ford Ersenbahn mehrere, zumeist aus Gußeisen hergestellte Brücken besitzt, de ren Bauart an manchen Stellen jedem vernünftigen Prrncip der BrückenbauKunst schnurstracks widerspricht. Mit anderen Eisenbahnen steht es um kein Haar besser. Es wird nicht darauf geachtet, ob die Leute, welche an die Spitze von Eisen bahn-Perwallungen gestellt werken, auch wirklich etwas von dem Eisenbahn Facke verstehen. Hat Jemand als Advokat oder als Productenhändler sich ein be deutendes Vermögen crworben und das selbe zum Ankauf von EisenbabnActien benutzt, dann steht ihm der Weg zum Eisenbahn - Präsidenten" offen, und wenn er auch von dem Geschäfte so viel versteht, wie der E'el vom Lautenschla iw r . . d- r am gen. ziucp mir ren , .venerat cariagers" und Superint-ndentn verhält es sich ebenso. Man kann nicht erwarten, daß es mit unseren iLr,enbabnen besser wer den wird, solange sich ihre Verwaltung wie tviiv, vtniiMV w uvtivuikun, nicht in den Händen von Leuten besindet, v 1 welche nicht nur gewissenhaft sins, son dern auch den Eisenbabnbau und die Verwaltung der Eisenbahnen wirklich verstehen. ffarmerrnnen in Dakota. Bekanntlich gibt eS im fernen We sten" auch v Frauen, welche, von der Cultur kes Ostens angekränkelt, den Beschlun aesanr habtn, rn der zu"gfraulr chen Wildn'ß nn ioyllrches F rmerleben auf eigene Faust zu führen. Viel die ser Frau.'n weroen es bald müve, sich im Schweiße ihre! Angesichts um ihr ! täg'iches Brot als Farmerinnen zu pla gen doch halten auch ma che mit echt werd icher Zah gkeit an ihrem neuen Le benebelufe feit uns scheinen sich in dem selten recht bebazlich zu fühlen. j Eine dieser Farmerinnen hatte sich im ' letzten Sommer in der Umgegend von Jtm Rrver in Dako a niedergelassen, Sie baue einige Hundert Dollars aus dem Osten mitaebracht, die sie zu dem Ankaufe einer k einen .varm ver renke:?. und fühlte sich selbst rüstig uns stark ge. rni& um die Mühsale deS FarnerlebenS '

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äijitÄiildiN iii KnÄk. .Äüßecdeu! hatte r t . i . . rr 5 . i . t . . ne nocy eine arre renerrn mrreoracyr, welche mit großer Zuneigung und Treue an idr hing und sich gern bereit erklärte, mit ihr Freud und Leid in dem fernen We en zu rbeilen. Den 'Lommer über ging es ihnen ganz iuit. Die beiden Frauen arbeireren recht fleißig auf dem Feier, und als eS zur Ernte kam, sahen sie sich in der Lage, ine für ihre Berhältnisse ziemlich bedeu tende Eelommme aus dem Er rägn.ffs IUam ImIam Sl 1 Kami fc'cifiu'cu eucii fiu tviui(i(. vciu Geloe in der Tasche wurden nun Vorbe reitungen für den langen Winter ge troffen. Das Einkaufen der Wimer--vorräche-gewährte der Farmerin ein bedeutendes Vergnügen, sie velfuhr aber mit ihrem Gelde sehr haushälterisch und trug Sorge dafür, nur das Nothwen dig'le einzukaufen, um vielleicht bei An bruch des Frühjahrs nicht dem Mangel ausgesetzt zu sein. ... - Wohl ausgerüstet mit Allem, waS sie. in ihren beicheioenen Ansprüchen, der langten, watteten sie gttroft auf den An bruch dr kalten Jahreszeit. Dieselbe ließ denn auch ich: lange auf sich war ten. Blizzard" nach Blizzard" kam, ungeheure Mengen yon Schnee sielen vom Himmel herunter, und bald war ihre Hütte mitsammt dem ganzen Anwe sen von einer dichten Schneedecke umhüllt. Die beiden Farmerinnen vertrieben sich unterdessen in ihrem kleinen, war. men Häuschen die Zeit so gut, wie es eben anging. Es wurde genäbt, ge strickt, gekocht, und zur Abwechselung in den Büchern gelesen, welche zu diesem Zwecke vorsorglich aus der Stadt herbei geschafft worden waren. Die Tage ver gingen ihnen in behaglicher Ruhe, trotz dem sie der großen Schneemassen halber sogar mit ihren nächsten Nachbarn keinen Verkehr unterhalten konnien. Nur ein mal gerie.hen sie in große Aufregung, als einige wildaussehende Männer vor der Thüre erschienen und mit stürmischer Gewalt Einirnt begehrten.' Die Frauen sahen sich schon im Geiste um Ehre und Gut beraub: und öffneten daS Haus nur mit Zittern und Zagen, wie groß war aber rbre Freude, als es sich herausstellte, daß die Fremden gutgesinnte Menschen waren, die sich nur unterwegs verirrt vatten. Einer derselben war sogar ein Jugendfreund der Farmerin" aus ihrer alten Heimath, und versprach beim Fort retten, er werde im Sommer wiederkom men, um mit seiner Jugenvgespielin dea Bund für's Leden zu schließen. Ob er wohl Wort halten wird? Was will 5?u0land i . lÄui dr .Franks. Zelt.) Während die Pforte sich ehrlich und :i rig bemübt, eine Lösung der bulga ri'chen Schwierigkeit anzubahnen, be wahrt daö offizielle Nußland seit Mona ten Schweigen, wogegen sicher nicht das geringste einzuwenden wäre, wenn eS nur die Bu'garen wirklich sich selbst überließe. Ds ist aber leider nicht rer Fall, wre die Wühlereien dir von lussi'cker Seite unterstritzten bulgarischen F üchil rge. der unzufriedenen Mtlitärs bnd Parlersührer beweist. Wenn es rec Ntgieruttg in Sofia n-cht gelingen s.'lllk', die Bewegung, welche in d.n Burschen von Silistrra und Nustschuk -um Ausdruck gekommen ist, vollständig unterdrücken, fhnn wird man bald die Probe darauf machen können, ob d e Versicherung der russrfchen Vresse, daß :1.unland jeden Konfltkr im Orrent ver werd n wrde, um sich, sine Freibeit rec Akllon" zu wuhun, ehilich gemeint war oder nicht. Vou deutscher Seite haben die Russen ke ne Störung rhrer Aktionen im Orient u erwarten, allein dies scheint ihnen merkwürdiger Werfe noch nicht zu genü gen. Erne bloße Nrchteinmrschung in die orientalischen Händel könne Rußland nicht besrreoiaen. so mei..t Nowoje Wiemja", denn es babe ein Necht", zu verlangen, daß D.u schland offen und tückyalllos" Rußland bei der Losung der bulgarischen Frage unterstütze. Nicht) Geringeres kann Rußland jetzt zufrieden stellen, und dabei muß man in Berlin r och dessen eivgedenk sein, daß sogar i ach er, em solchen Beweise Rußland es wahr icheinlich noch nicht für möglich halten wrrd, wenn auch nur passiv berzurragen ;u einer abermaligen Niederlage Frank re.chs." Diese Auslassung wird Nienrand ernst nehmen, denn solche Beorngungen könnte, nicht einmal der Sieger dem Besiegten auferlegen. Diese und äbnliche Rauheiten der russischen Presse zergen aber, daß dieselbe sich nur durch Haß gegen alles Deutsche leiten läßt, im Uebrigen aber selbst nicht weist, was sie rvlll. Wenn die Russen davon reden, daß man ihren eine offene und rückyall lese Unterstützung der der Lösung der bulgarisch. Frage gewähren möge, so sollten sie doch auch, wenigstens sagen, wie diese Lösung nach ihrer Ansicht U schaffen sein mußte. Darüber hat .man bii her noch nichts Bestimmtes erfahren können. Wahrend Prinz Alexander von Battenberg auf dem bulgarizchen Für stenthrone saß, hieß es, daß eine Ver stänbigung mit Bulgarien solange un !" "V : r r r : .r -x. v CT. , loauwrerr re Huz. v r egrerung ergrissn vavr. irnz irnve ui Bulgarien verlassen, und die Bulaa en m m " . m 5 M, -P , Irr. m w v rt -t m T. ! baben den Bruder der Kaiserin von Ruß Z C4 iviMkU AlUtn M lind zum Fürsten erwählt, allein eine B rständigung ist Wetter entfernt als je. öL.lcher Art sind denn die unabänderli' chen Bedingungen Rußlands, unter de nen es die Selbttständigkeit Bulgariens anei kennen will ? Niemand scheint es zu wissen, vermuthlich aber nur deshalb nrwt, weil Nußland überhaupt niemals solche Bedingungen aufgestellt oder kund gegeben hat da es gar nicht die Erhal tung der Selbnsta, dlgkett Bulgariens, sondern viel ehe die Vernichtung der jelden anstrebt, um wieder einen Schritt Wetter auf rem Wege nach Konstantins' pel zu geiung'. Srlche Benrtbungen aber kann na tf'riich Nurnai d unteistutzen, auch Deutschlard nicht, uno man kann sie hrchstens dulden. Mehr hat ja auch Nußla, d nicht gethan. alS die Deutschen rai.kreich niedermaifen, und wenn die Russen immer wi,der die alle Fabel, daß Rußland 187 Oesterreich mit eimm Kriege bedroht habe, falls letzteres mit Frankre ck gemeinsame, Sache mache, als Beweis für die Undankbarkeit Deutsch landS erzädlen, so finden sie nirgends mehr Glauben, denn Jedermann weis.

, -. . Jii'z.- ' ?:-n , in,1 wj i " ' öafj die ajstvität Ruklar.oö vor ,10 Jabren durch die Passivi.ät Deutschlands gegenüber dem Vertragsbrüche bei der Vernichtung der Schwarze Meer i Klausel, anläßlich des lttzlen Krieaes gegen die Türkei und bei Gelegenheit der Ausbebu'g der Frelbaftttst.Uung Batums drpplt und dreifach bezablt worden ist. Mebr kann die c;ariche Regierung von Deut'chland nicht ver langen und mehr wird und kann sie nicht erhalten. Was aber von ruisistber Leite, um den völl'g unberecbtisken Hiß g-'gen olles Deut'che zu begründen, über re mlrche Unterstützung der Gegner Rußla ds durch Deutschland er;ahlt wird, der übt offenbar auf Erfindung, dern eZ ist der russischen Presse, b-.öhrr nicht geluvg'n, auch nur in einem einzigen Falle eine solche Unterstützung nachzuweisen. Im Gegentheil,- in Deutschland ist die Meinun vielfach verbreitet, datz dre deut' sche Regierung in der diplomatischen Un terstützung Nußlands hier und da zu we gegangen ist. . .- Deutsche Loeal Nachrichten. 'Thüringische Staaten. Der Fihr. v. Pawel-Nammingen, der feinen Verwalter Eugen v. Konig im Zweikampf tSdtlich verwundere, wurde tn Meiningen zu 2 Jahren Festungshaft verurtheilt. Der Einwohner Kart Jl hardt in Gcss:l hat sich erhängt -gra,z Gleitberg in Hächelbich bat sich ertränkr. f Pastor Wolff in Zeutich. der Mitbegründer der jenenfer Buischenichaft Germania". Bon dem Ä!eii.inger Schwurgericht wurden der Zimmernraier. früherer Landbriefträger O:to Franse von Sonneberg und der Poirbote Al br.cht von Tabarz wegen Unlerfchla gung und Urkundenfälschung zu i Iahe resp. 3 Jahren und 6 Monaren Gefäng niß verurtbeilt; wegen Meineds der Schäfer Karl Großkopf von Eckarrsleben zu 8 Jahren, der Schuhmacher Eonstcnrin Heerdegen von Herrenhof zu 9 Mo naten und der Handarbeiter Wilb Ehrist. Höpfner von Ilmenau zu 18 Monare-n Zuchthaus; zu 8 Monaten G.fangniß der Schuhmacher Peter Gab.l von Geisa wegen fahrlässiger Brandstiftung; zu 6 Jahren Zuchthaus der Schlossermei ster Valentin Kehr aus Bermbach wegen Körperverletzung mit nachfolgendem Tode, begangen an seinem Bruder ; zu einem Jahr Gefängniß der Messermacher Chr. Friedr.' Hartman von Brotterooe wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit und zu 6 Jahren Zucvtbaus der Hand arbeite? Wilhelm Krauß von Schwarz pausen wegen Raubes und Nothzucht. Hessen Darm st ad k. Die Direkiorstelle am Landcs,;uchtbause Marienschlcß ist dem Haupimann p. . Bo.nemann in Alsfelo übertra gen. Für den Umbau des Bahnhof Gebäudes in Bingen ist von Seiten der Oirektion der Hess. a.'udwrgsbahn die Summe von I69,IM)M. bewilligt worden Ein Akt der größten Brutalität, hervorgerufen durch volitische Intoleranz, spielte sich in Eliheim ab. Die Wilt'ie Axt, welche in guten Vermögensverhält nissen lebte und fünf bereiis erwachsene Kinder hatte, siel von einem Scheunen gerüst und blieb brsinnunzNos 'ligeii Der zufällig im Dorfe anwesende Ar.: aus Sauerichwavenheim kam der Schiver verletzten freiwillia zu Hilfe, wurde abr von ihren Angehörigen zurückgewiesen, weil er für deutschfreinnnig gilt. Nach fünf Stunden war endlich in national liberaler Arzt aus einem anderen Orte herbeigebrachk. fand jeooch r.uc m;br eine Leiche vor. Der Ikjabrige Sohn deS Kaufmanns Berg in Heppenbetk a. d. B. wurde bei seiner Helink.hr 'v?r. einem Fast 'chtsball von einem erst vor Kurzem hier zugewanderten Backer gesellen erstochen. Eifersucht soll de Mörder, der sich in Hast befind t, zu der That veranlaßt haben. Di: Gebirge orte werden in letzter Zeit durch eine siechen Einbrecher, oei berüchtigten sog Rattennrüller", in Aufregung erhallen Sein Name ist L. Konrao uno er eroiell en Spitznamen von der Z!artenn,üble bei Weschnltz. wo er früher in Diensten stand. Er wurde erst kürzlich aus dem Zuchlhause entlassen und treibt sich seil dem plündernd in der Gegend umher, zlum großen Berdruß der Polizn, die Tag und Nacht auf idn fabi.der. Mit dem nächsten 1. Mai sell eine dritte Schule in Jngenheim a. d. B. erricht werden. Königreich Baiern. f in München: Hofschuhmach'rmei ster Anton Welkerer Die So datm I. Melder und G. Kucher des V2. Jnf Reg. in München wurden wegen Diebstablö zu 3 resp. 10 Jahren 'uchlbaus verurtheilt. ? in Frensdorf Frau Mir Baum, 103 Jahre alt. Der stud. med. Herm. Spiegel von Michelstadt (Hessen) wurde in Erlangen todt aufgefunden. Die verwtttwete Barbara Ro:enwitth von Manching ertrank. f der pens. Lehrer I. B. Hafner in Neururg a D. In Uebersee wurde der Arzr Dr. G.es wegen Sittlichketteverbrechei.s verhaftet. 1- Professor Dr. Böhlau in Werneck . Obercondukieur Hößle in Würzburg crlag einem Schlaganfall. In Oberthulba wurde auf dem Balle des dorngen Kriegervereins der ehemalige Soldat Georg Schreiner, Zimmermann, vom Schlage gerührt und stürzte todt zu Boden. Selbstmord begingen : in Gaisthal (Oberpfalz) der Häusler Zach, aus Furcht vor einer Strafe, weil er einen Militärarzt insultitt hatte; auf dem Friedhof zu Gerbrunn der Kommissionär Hans Netzel ; in Lehen der beurlaubte Soldat Jakob Ott (ließ sich überfahren ; in Ne.tach der Uhrmacher Reupert (durch Erschießen). Ertrunken sind: in Bam berg der Auslader Ernst, in Kaufbeuren der Mullergesell Job Holderied, in Lobr der Latein chüler Karl Ostner. In Dingolsii'g verunglückte durch einen Sturz der Brauerkehrling Jakob Hofer, bei Freisiig verbrannte der Gutsbesitzer Jakob Lede huber; in Fürth wurde der Arbeiter Metzler von einer Maschinen walze erfaßt und ge:övt:t.' in Gutenstet ten der Diener Georg Schemm von ei nem stürzenden Baum erschlagen. Der Schweizerbauer Math. Ecken von Lich tei.see bei Landshut wurde so vom Wa pen geschleudert, daß er starb. Der Müblarzt Menrad Hasenmaier in der Schloßmühle zu Mering wurde durch das. Mühlrad, dem er zu nahe gekommen war, erdrückt. In München wurce der öursüfcr Nie. (Lerrin in de? Amalicy

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jitä udttsabren und !ödi!lch dttlt, trt Neuburg der Ackeier Blasius Wagner zu Tode geschleijt. Königreich Württemberg. 's in Stuttgart : Stadtgerichtsnota? Martin Bauer und der frühere Droguist Ludwig Duverney. f Oderamkmann Dr. Mrillcr in Tettnang. Der Bäcker und Wirth Geo:g Ennner xa Tbalheim wurde wegen Sitilichkeirsverbrechens zu 14 Monaten Zuchthaus und seine Toch ter Marie zu '& Monaten Gefä.rgn ß verurtheilt. f Professer Dr. von Gutschmid in Tübingen. f Fbrikallt und Stadtratb Wilhelm Eöerbardt ir Ulm. In Tbani'gen erbänare sich dr

Dienük'ica'r MaibiaS Freyer. Der Ar- ; beiter Karl Sttobmever von Großingers beim in. ertrunken ; der Feuerwehrmann Walz von Hohenacker erlüt töetliche , Verletzungen in Folge eines Sturzes bei den Uebu-rgen ; der in der G. Hubcle'schen Ziegelei in Hobeneck beschäftigte Arbeiter Paul S:eidel wurde in einer Lehmgrube verschüttct uns todt bervo?' gezogen; der ledige Drenstknecht Leonh. Funk von Schwelndoif gerieih unter einen belabenen Waaen und wurde getodt ; dem Bauer Gorrlieb Körner von Strümvfelbach wude durch einen um rauel.oen cyrnren der cvadet zer schmettert, der 3 Jabre alte Kaabe des Vrooiantamtsasirstm en Kicherer in Ulm fiel in einen Kübel kochenden Wassers und wurde zu Tode gebrüht, unv der Arbeiter Gottfried Muller von Wald kaufen wurde von einem stürzenden Baum getroffen und starb an innerlichen Verletzungen. Vollständig durch Feuer zerstört wurde das HauS des Zimmer manns Pfandstein in Schramberg. Großherzogthum Baden. Der Buchbinder Georg Beinder in Bruchsal wurde wegen Sittlichkeiisver' brechen zu 2 Jahren Gefängniß verur theilt. Der Evirurg Hering rn Dmlach. der mit der Wittwe des Herm. Dersch verheiratbet ist, bat beimlich seine Familie verlassen, nachdem er vorder noch 7000 M . welche von seiner "Frau bei einem Karlsruher Bankier hrnerlegt waren, erhoben h it. Der in Nie fern seit dreiviertel Jabren g?assir?nde Tp , phuS hat über dle Familie des dortigen Gemeincerathz Karcker unbeschreibliche Trauer gebracht. Jnnerhalo weniger Monate erlagen Kärcher, dessen Frau, zwei verheiratbkte Töchter, ein Sobn im Alter von 20 Jahren und eine 17 Jahre alte Tochter der tückischen Krakyeit, sechs Waisen im Alter von 1 z bis 14 Jahren zurücklass.nd. Der Verlg?r des Ntllenburger Bote", Buchd-uckerei b. sitzer Stadtmann. Von der Strafkammer des Landgerichts Offenburg wurde der Ubrcnmacher Vhilipp Fallec von Gutenbach wegen Wechselfälschung zu sechs Monaten Gefängniß und zwerjäh rigem Verlust der bürgerlichen Ehren: rechte velurrheilt. JnDcissendorf wurde die ledige. 20 Jahre alte Antonie Sau ter wegen eines in der Schweiz bcgan genen Kindcsmordes verhaftet. Bor Kurzem haben sich zwei bekannte Manne? heimlich aus Wertheim, ihre Fami lien zurücklassend, entfernt. Es sind dies der Korbmachermeister St. und dessen Schwager S., welche sich laut einem eingelaufenen Briefe des K. in Hamburg nach Amerika eingeschifft haben.- Eano jur. Alfred Hofmann von Karlsrube, der Schreiner I. Weißhaar von Villmgen und der Schmied Jakob Schondelmaier von Vohrenbüdl haben sich, letzterer mit einer m t Wasser geladenen Pistole, er schössen; in Oblsbach erhängte sich der Lanowirtb Christian Schwarz Turch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Landwirth Andreas Geißler von Distel dausen (in Folge eineS Sturzes), der Schiffer Ludwig Steipf von Freudenberg (von einem derakfaU.ndeli Sleinblock erschlagen), der Schwanenwirtb G. Zo berst v n Weisweil (rn Flge Hufschlags eines Pferoes) und Frau Gras Zum Rößle" in Wolbllngen Brandwunden erlegen). Ein 3taub der flammen wurden: in Eergenbach der Schöpf der Strohstofifabrrk (Schaden über 10.000 M.), in Hag die Kirche, in Rudenberg der Außerbauernhof" deS Joief Ztuf, in Rüpur? daS HauS deS Joh. ötapp und Luswig Schochle, in Sretten daS des Th oder Hoy und in Blllingen das des Prioaliers Andreas Baier Aus der ötheinpfalz. Ueber das Vermögen des entfloh.'nen Ftuchtbänolers Jonas Mayer in Ingen' him wurde der Boi kurS eröffnet t Kommerzienralh I. Schönin Kaisers lamein. Von einem Ackersmann k wuroe auf dem Felde zwischen Munden j heim und Mauoach eine Kindesleicke hinter einer Partie Hrp enstangen auf ! gefunden. Bei näherer Besichtigung . stellte es sich heraus, datz es die L ich.- , des schon seit 2. Dezbr. v. I. vermiß: , ten Heinrich Weiß. Söhncheu deS Mau , rers Math. Weiß, war. Das Gelücht, , wonach der vermißte Knabe geraubt und , an einen Menazeriebesitzer in der . Schweiz verkauft worden sein sollte, , wurde dadurch hinfällig. Der Maurer , Weiß, der nach der Schweiz gereist war, , um sein Kind zu bolen ist schon wieder zurückgekehrt. Da der se'ttberige Bür ! gerrneister Finkenaner in Rockenbausen i aus Gesundheitsrücksichten sein über 1 , Jahre bekleidetes Amt niederlegte, wurde I an dessen Stelle Eh. Kult gewählt. - i-fcV r" . s-t u Metzgermeltter Aug. 2ücin ,n Zweivru cken hat sein am Hallplatz m hendes drei stöckiges Wobnhaus um 23.600 M. an Metzger Friedrich Gölz aus Oringen bei Heildronn (Württemberg) verkauft. Ja Grünstact erbängte sich der Schweinehändler Peter Baum, wie man glaubt aus Fmcht vor einer Verhaftung, die ibm in Folge einer in einem Neustädte? WirtbZchaftslokale begangenen A!aje stätebeleldigung bevorstand; in Lambrecht erschoß sich der Fabrikant Adam Müller. In Türkoeim wurde ein Sohn des Mahlenpächters Grübel todt gefabren,in Landau wurde auf demWestdahlihof Emma Mietshing von einem Schlagfluß getödtet. in Ludwigsbafen ve.unlückre der Häusler A. Braun am Hasen, indem eine schwere Masse auf ihn siel; in Rammelebach wuroe der Steinbrecher Jacob Korb in der. Melaphyrsteinbrüchen von einstürzendem Gestem erschlagen. Elsa ßLothrin gen. Der Einwohne Ernst Winter inWiN' gen bei Jngweiler feierte seinen 100. Gebrrstaa. Der Noiariatöi'chreibtt

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