Indiana Tribüne, Volume 10, Number 176, Indianapolis, Marion County, 16 March 1887 — Page 3

DizIVuÄBoklüM :W.V: L""S II K KAnitnnrn nu v K KHhK vüi x -.--wiw-t t-i-f- A I VV VB ,M V- MM 'ÄT ÖttUbi itltt gegen prujl- und Fungenleiden. Venrerkenswerthe Erfolge. . Sla, hartnZck'.geZ Brustübel geheilt. PittSburg, Ps. Herr A lbert Loesfler hatte sich in d rem Berufe cU Weichenwärter an der Penn suloanie-Eisendahn exn beftigeS Bruslübel ju gezogen, welches ihm hefriae SSmmen verur sach'.e. ÄZe angewandten Mittel halsen nichts. bis er filieBlicb Dr. August ASniq'S Hambur gerBruilthee nandte, melcher ihn in kurzer' Aeit roiederhersteilte und n im Gtanbc ar, seiner Arbeit ieder.r.aZzugehen. Sichere Hülfe. . aneafler, a. Der BailMMRitii SVHfecr ses Ki rusutjee für ein ganz aS?ezeichneteZ 2,'liucl ?zen au x'rumersen im kann feeficnVtnC7u fcung Nicht wann genug nxfehlen. StflZkllche Tstzmel " ' (3t. LoulZ, Mo. . , . 2er aZlerannte Cafsirer in Pesvl The, ter. Herr John J.Maloneo,lrtt lLnzere Zeit an chrmiifckenr Husten, elcker schließlich die Limgen zu efftziren drohte. Wle angewand ten Zettel roon nicht helfen, bii er Dr. Slua. KZniz'Z Hamburger Brustthee amoasdte, elcher ihn tn klizerZeit wieder HerfteLte. Ei nderr? hltrtnZckigrr Fall geheilt. Lutler.Pa. Ser? ZerlchtSdienkrM. ElSler hatte suh el birtnZckiqeZBruftleiden zuqezoqen. 2n Zu naod galtal einhonnungstoserundnuln zählte ihn zu den Schwmdsüchttaea Sin regeluläßi , ?er Gebrauch von Tr. Auzuft Sniz'S Ham zsr Brustthee heilte ihn vollstäudiq und er freut er sich heute ieoer des betten ZZohlseinS. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, U(L tä& HAMBURGER ff rnn rtr-r-txf iskcss i ivurr CiM gcn vluttraukhelien, Leber- .Äagenleiden itU, w itoti edn fünf Zlusjea z ; ta all . itxztheke 4 hidea. X2 ausixs a. rüuixm. ta. butttiqbs, ca. Fi pcii kinzigcn Mg lManncökrastvollstandiaherzustellkN,, ib selbst die scheinbar unheilbaren ftiH ton1? '0!?'sttcdlelrai-kveuen nmer uno anurniB 51 H , heile, serner, yeilzue ZillftärunqüberMavnrkkll! göttauajint x iae i vinoerntne ver lelixn nr.c OrilnniT, zeigt das qcdieznie vua 2rr ttrnugz''rr:" 25 Nufl25Seite7. mUzadlretcha ledeuötreuen Bildern. Wirt .n denticder vre g?.en (5insevluvg tca2-tf TentZ tu TCcit-iUmpS, serajZA remlU, srkl .renanrr. I Aereinre : vpuiZcn sle,',n,t,tuk. 11 CntM rlace, nane uroauway, e Tor. . i jSJjTLfsJJ Odi Buch t aut ti han bei Buchhändler' Je t s 1 r, 29 abrelaoart trat. Zur Beachtung Wir reden unsere Mammutd G'vcry nach 22 & 227 W'st Sa bir-gton Straße gegenüber unserm bieh.rigen Lokale beilegt. ttr st b jetzt auf dem veöl cdkN Mattte. Wai würden Sie sagen, wen Sie ein paar Man er, Frauen od r K'abeu.Schuhe für 60 Cents bei uns kanten könnten? 51 für 27 Pfo. New O'l,anz Zucker. ZI kür !9 Pf. Phon'? Zucker.$1 für 17 5f. graa. Standard Zucker. 10c f 1 1 fyf. g madlknen Kaffee. ILc ür I tf qemailrven Naffee. lc für 1 Onatt Navy Bobaen. öe f t 2 Quart 'tavy Sohn,. öc tü' 1 Quart Marrowfat Bc'bnen. Ivc für ein Pack Heckei'6 Buchweizenmedl. L8e für ine Gallone Maple Syrop. " für eine Gallone Eorohnm. ZQc für eine Gallone Zuckcr Ly'up. sckr 1 Bückie Krease. 7e für 1 Büchse Vrombeereo. 16t für 1 Büäzs- K'r'ckcn. 7,e für 1 Bückse Pflaumen. 7c für 1 Bückse Brhaen. 7 für 1 Sünse grüne Bohnen. 1t für 1 Büchse Virnst Bohnen 25c für S Pf. ackoulver. Sc für 1 Pf. Backsoda. 25c für 9 Pf. S ä ke. äc tut 1 Pf. Taf,läike. $z üt l Slück S ife ; P2 40 ver Kifte. 56c fir l S'öck kiamant.S'ife Sc für 1 Stils 6i c Werk' deutfcbc Seife 2)c mr ein Stück Palm Leaf. öc für 1'e Krug Senf. öc für !0c Krug Pick,l. U c für 1 25c Krug 5co4 Jara." ifcfürl Pf. aem dl Pf ff r Se für I Pf. türttscke .-iwel'cbgen. 5c far 1 f. ge rockaete Pfirsicke. l c für l Pf. p trocknete Aepsel. ee für l P . Rosinen. u für 10c Tas:l Chocalade r Vati 9?iir baken eine Vartie schuhe, welche um jeden Preis verkauft vetde ulüffen. Kommt sofort. flo. 225 Je 227 West Washington Str., .E.ä?S.F.Krei.lein, Telesder !Sl. Acucr Flcilchladcn von Ls.v1ü Herz, No. 401 Süd Meridian Straße. - S.O. Scke McCarty uud Mer.dianfir. Das beste Flci 'cd! Vorzügliche Württe ! GxcU Auswahl. Billige Preise. Aufmerksame Bedienung. SÄi Srzt,ZAaudarzt ud Heöa'tsselfer. Office und Wohnung: 5?o. 280 Ost Market QtrajZe. HprechSnndea: 2 4 Uhr Nachmittags. 7 8 Uhr Abends. tU" Tlilion 008. JBernard Vonnegut. Arthur Bohn. 23onncftUt Bohn, ARCHITECTEN, lZauce Slock, Zimmer Vo. US rT !, S. 6. Ecke Wasdington und Virginia Vde. .l. . rkZMZ, SstzW - Mzö! xio. Ztt 3. VastZisglollftk., tUtln

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Dcr Wunsch.

Novelle von Hermann Suder m au n. (ifttstRunn.) ,.on Man ha weiß ich's," erwiderte ich, d.n Blick zu Booea senkend, aber zch icii: anders lieben, wie sie. Ich wurde nicht kleinmüthiz sin. ich würoe mrch nicht voii dannen schleichen, wie Du es thust und sagen : Es ist besser so!" Zwingen würde ich sie mit der Gluth rneinrr Seele, erobern würde ich üe mit der Krasl nttiner Arme an meme Brust würde ich sie reißen und sie mit mir fort tragen in die Nacht, in die Wüste hin aus, wenn eine Sonne über uns scheinen und kein Haus uns Obdach geben wollte. Verhungern würde ich mit ihr an der Landstraße, ehe ich der Welt einen Heller schenkte, der Welt, die mich von ihr iren-. tun will. So, Robert, würde ich thun, wenn ich Du bare; und venn ich sie wäre, würde ich mich lachend an Deinen Hals werfen und würde Dir sagen: Krmm. ich will betteln geln für Dich, wenn Du lein Brod hast, meinen Schooß wlll ich Dir als Lager geben, wenn Du kein A.tte hast, Deme Wunden will ich Dir heilen mit meinen Küssen. tausend Tode will ich erdulden für Dich und Gott dem Heirn danken, daß ich es darf. Si.hst Du, Nvbert, so denk' ich mir die Lrede und nicht zusammengebacken aus der Ängst vor der Ächwievermutter und unbezahlten Zinsen." . Ich hatte M'ch in Hitze geredet. Ich fühlte, wie mir die Backen flammten, u .d dann plötzlich überwältigte mich die Scham, daß ich so mein Innerstes vor turn blosgelegt hatte. ;ch druckte meine Hände vor'S Gestcht, und lang mit den Koranen. U,.d als ich wieder aufzusehen wagte, stand er vor mir mir blitzenden Augen und starrte mich an. K-.ttd.- sagre er. wo in aller Welt hast Du das her? Das k.ang ja wie das hohelrd. Ich .biß die Zähne zusammen und schwieg. . Ich wußte ja selbst rncht, wo ich es her hatte. Er aber setzte sich neben mich und er griff meine beiden Hände. Olga." fuhr er fort, was Du da sprachst, war schön und wahr, und es hak mich in die tiefste Seele ergrissen ; es war mir, als hör:' ich eine Stimme au einer ankern Weltbund ich schäme mich, daß ich so zaghaft und feige war, aber selbst wenn ich mich aufraffle und dach te wie Du: Was hülfe das öllles, da sie mich nicht mehr mag ?" Sie Dich nicht mögen?" rief ich, sie roird d'ran sterben, Robert, wenn Du sie verläßt!" Olga!" Ich sah, wie Angst und Freude sich auf seinem Gesicht malten, und es war mir zu Muthe dabei, als ob eine fremde Faust mir nach der Kehle grift;, aber ich wollte mich heute nicht irre machen lassen, und all meinen Trotz zusammenraffend, fuhr ich fort : Ich weiß, ölobert. Du wirst mich verachten, wenn Du erfährst, was ich D,r j tzt fa gen will, aber es muß sein, damit Du auch siehst, daß Du nicht fahren darfst. Ich habe falsches Spiel mit Dir getrre den, ökobrt. ich habe Dein Vertrauen getrogen." Und mit steckendem Athem, die Worte aus der Kehle herauswürgend, erzählte ich ihm Alles, was ich mit seinen Brie fen gethan. Und wie ich noch sprach, fühlte ich mich plötzlich von seinen Armen ergris sen und än sich gezogen. Olga, das ist wahr ? rief er, ganz außer nch vor Freude, kannst Du mir schwören, daß es di: Wahrheit ist?" Ich nickte bejahend, denn der Schreck, der mich wohlig durchrieselte, hatte mir Sie Sprache geraubt. Das vergelte Dir Gott, mein kluges, tapferes Kino," rief er und drückte mich an seine Brust, daß der Athem mir still stand, in seligem Bangen. Ich ließ den Kops auf seine Schuller sinken und schloß die Äugen. Und dann fühlte ich zusammenzuckend seinen Mund auf meine Lippen. Mir war, als hätte eine Flamme mich berührt. Und wieder und wieder küßte er mich, ganz sinnlos war er in seiner Frture. Ich aber dachte bei mir: O möchte dieser Augenblick doch nie ein Ende neh mn! Und 5 cd au er auf Schau r jagte mir durch die Glied r, gan, schlaff hing ich an seinen Armen, nur einmal zuckte esmir durcy den Kopf : , Ob Du ihn wohl wieder küssen darfst ? Aber ich n?a te es nicht. Wie lange er mich so gehalt-n, weiß ich n'chk, ich fühlte nur plötzlich, daß mein Kopf schwer gegen die Kante tes SophaS siel. Da erwachte ich von dem Schmerze wie aus einem tiefen, tiefen Traum. Regungslos lag ich da und rang nach Athm. Er sah es und rief erschrocken : Du wirst ja ganz blaß, Kino ; hast Du Dir wehe gethan? Ich nickie und meinte, es Ware nichts, es würde bald vorübergehen. O, ich wußte wohl, daß es nicht vorübergeh.'n würoe, daß es sich eingraben würde mit Flammenlettern in mein- inne und in mein Herz, daß ich an der Glulh dieses Augenblicks mich erwärmen würde in mancher langen kalten Winternacht, an Gluth, die nur der Wiederschein der Liebe zu einer Anderen war. Ich wußte das Alles, und mir war, als sollt' ich ersticken unter der L.'st die ses Bewußtseins, aber ich raffte mich auf, ve n ich hatte wohl gelernt, meinen Leib in Bann zu halten. Robert," sagte ich, ich will Dir einen Nach geben, und dann laß mich gehen denn ich bin müde!" , Sprich, sprich !" rief er, ich thue blindlings, was Du willst." Und wie ich ihn ansah, mußte ich laut aufseufzen in Weh und Seligkeit, denn mir kam der Gedanke : Er hat Dich im Arm gehalten." Am liebsten hätte ich mich mit geschlossenen Augen in die Sophaecke zurücksinken lassen und noch ein wenig du Ohnmächtige gespielt, aber ich raffte mich zusammen und sagte: Wie, ich mir denke, wird Martha diese Nacht kein Auge schließe, sondern aufpassen, wann Du von bannen fährst. Sie wird Dir nachsehen wollen, da aber ihr Zimmer nach dem Garten hin liegt, so wird sie entweder in Deines oder das dsittbentiegende HMbcren. . Wen

unten aus ker Treppe ölst, so warte

ei .orn.g. uno an i9u v. n.v 9anc( juqe 'Uaar in die neue Heimath -Da etwas vergesien und dann und iA h' iemh- J

Ich konnte nicht weiter, denn in mir schluchzte und jubel e es übermächtig : Er yat Dich im Arm g'vallen." Ohne ein Wort des Abschieds wandt' ich mich um und wollte rasch e.'tstlehen, dei.n ich fürchtete, meiner Erregung nicht länger Herrin zu bleiben. AlS rch die Thür öffnete, da sah ich Marrha vor mir. Sie stand ra barfuß, halb bekleidet. VUIIII war ro?renbl ich und itterre. Sie konnte sich nicht rühren, die Kräfte versagten ivr mobl. ' . ' . . . Und in demselben Augenblicke hörte ich hinter mir einen Jubelschrei, sah ihn an mir vorüberstürzen und die Wankende m seinen Armen auffangen. Gorr sei Dank, jeyr hab' ich Dich !" Das war das Letzte, was ich noch hörte, dann floh ich in me-n Zimm.r als wären die Furren hinter mir her, verschloß und verriegelte Alles und weinte, weinte vit, rerlich. .... i ...... Ueber die Jahre, die nun folgten, mir ihren zermalmenden Schickiaisschlägen, mit ihrem schleichenden Leide, will ich eilenden Schrittes hinweggehen in ihnen hab' ich m ch ausgereist und bin zum Weibe geworden. Acht Monate nach jener Nacht brächte man Papa auf ernt? Wagenleitcr m's Haus getragen. Er war vom Pferde ge stürzt und halte schwere innere Berletzan gen davongetragen. Drei Tage p verstarb er. In de.n Jammer, der jetzt über das Hauö hereinstürm'e, war :ch die Einzige, die den Kopf eben behielt. Marcha knickte kraftlos zusammen, und Mama o, die arme, liebe Mama! Sie harte so viele Jahre hindurch breit und ruhig mit ihrem Strickitiumpf in dem Ofenwinkel gesessen und Fcuchibon böns dazu gekaut, daß sie eS nicht faffen wollte und konnte, eS muffe nun anders werden. Sie sprach kem Wrr, sie ver l oß kaum eine Tyrane, aoer innerlich raß die Wunde um sich, und hätte auch das Rcroensielxr, das vier Wachen später über sie hereinbrach, sie verschont, der Kummer würde ihr doch das Herz ge brochen haben. So, nun lagen sie Beide auf dem Friedhzfe und wir zwei Waisen stan den hilflos auf dem verödeten Hofe und warteten auf die Stunde, da man uns hinunterjagen würoe. Ich für meinen Theil kannte ja meinen Weg, ich wußre, daß mir die Zukanft nichts wie das harte Brod der Dienstvarkeit zu bieten haben Würde, ich zagte nicht und haderte nicht mit meinem Schuckial. Ich besaß ja Kraft und Stolz genug, auch in der Fremde mir selbst zu leben, aber für Manha, die des Trostes und der Liebe weniger entralhen konnte, denn je, für Manha zitterte ich. Ihre Heirath lag noch immer in wer ter gerne. 3toberr dürfte sie nicht mehr lange harren lassen, sonst konnte sie leicht von iyrer Trübsal aufgezehrt werden und eines Morgens schVergeid verlöschen, wie ein Lampchen, deffen Oel schon verbraucht ist. Ich täuschte mich Nicht in ihm. Zu den Begräbnissen hatte er nicht kommen können aber sein tröstliches Wort war zu allen Zeiten dagewesen und hatte Marlha übe? die schwersten Stunden hinweggeholfen. Auch für mich siel von Z-it zu Zeit ein Brocken ab, und ich griff gierig danach, wie eine Verhun. gernde. Eines TageS war er selber da. Jetzt komm' ich. Dich heimmholen," rief er Manha entgegen. Sie sank ihm an die Brust' und weinte sich dort satt. Die Glückliche ! ich aber schlich mich indie dunkelste Laube und dachte darüber nach, ob auch meinem Herzen jemals ein Heim bereitet sein würde, zu dem es sich fluchten könnte in Stundender Noch und in Stunden des Glückes Ich fühlte wohl das waren eitle Träume, denn der einzige Platz in der Welt genug, em Trost erwackle in mir, eine Bitterkeit, so mächtig, so mein ganzes Wesen vergällend, dav ich rauh und sin ster den Armen der Meinen entfloh und in einsamem Schmerze erstarrte. Ich sollte mit ihnen kommen, sollte das Nestchen Glück, daS noch für nuev übrig war, mit ihnen theilen und mir an dem Herde meines Schwagers eine dau ernde Heimstätte gründen; aber scheu und trotzig wieö ich sein Anerbieten zu rack. Vergebens suchten sie Beide daS Rä'h sei meines Gebahrevs ,u enthüllen, und Mattha, die sich grämte, daß von ihrem Glucke für mich nichts abfallen sollte, kam zur Nachtzeit oft an mein Bett ge schlichen und weinte an meinem Halse. Dann schämte ich mrch meine harten Sinnes, red.te ihr liebevol zu, wie ein'm Kinde, uno ließ sie nicht eher von mir, als bis ein Lächeln, der Hoffnung durch ihren Kummer brach. Acht Tage lang arbi.iete Robert schwer in Haus und Hof. unsere Habseligkeiten zu ordnen und an den Vlann zu bringen. Nur wenig blieb für u:ss zurück wir brauchten ja auch nichts. Uno dann fand in aller Stille die Trauung start. Ich und der alte Ober Inspektor, wir waren die Zeugen -und statt tes HochzeitsmahdeS gingen wir auf den Kirchhof hinaus und nahmen Ab schied von den frischen Gräbern, deren gelben Sand der Epheu mit spärlichen Ranken zu umschlingen begann. Ich hatte mich whnd der letzten Wochen in aller Stiille ach im paffen den Stellung umgesehen. Verschiedene Anerbielungen war? mir gemacht rvo? den ; ich brauchte nur u wählen. Und als Robert mit hockg zogerien Stirnfal ten sich vor mich hinstellte und in die sorgende Frage ausbrach : Was soll nun aus Dir werden. Kind?" da eröffnete ich ibm mit ruhigem Lächeln meine Zu kunftipläne, io daß er bewundernd die Hände msammenschlug. und ausrief: Wahrhaftig! Dich be.xid' ich,Du weißt Deinen Weg u machend" Ui.d auch Marrha beneidete mich, das sah ich wohl an den traurig n Blicken, die sie auf mich und Stöbert heftete. S e hätte all' meine ung brochene Jugend' kraft für sich zurückgevsünscht, um sie für ihn aus den Opferalrar zu legen. Ich küßte sie und sprach ihr Murh zu, und der flehende Blick, mit den sie zu ihm aufschaute, sagte: Ich geb' Dir lles, was ich bin nur verzeih' mir, daß eZ nicht mbr iS." .

Ochsten Morgen fuhren wir ab :

. ' 1 Von den nächsten drei Jahien will ich schweigen. Was ich in ihnen an Kran kuigen und Demütoigungen erlttt.n. hat sich mit unauslöschlichen Zügen in meine Seele eingeäyt ; es hat meinen Sinn vollends verhärtet und mich kalt und argwöhnisch gemacht allen fremden Mn schenwesen gegenüber. Im dritten Jahre war es, da gestand Martha mir, daß Stoderts sehnlichster Wunsch und das stille Gebet ihrer Mch:e sich erfüllen wolle daß sie sich Matter i t rv. . r. r ' r . suve. '0 gtcli?zetg rouas tyre ÄNgl ihr schwacher, hinfälliger Leib werde der schweien Katastrophe, dre rhr bevor stand, nicht gewachsen sein. Ich hoffte i und bangte mit ihr und mehr vielleicht als sie, denn dle Einsamkeit und die Entfernung verzerrten die Bilder meiner' Phantasie. ' ' Die letzten Briefe Marthas lauteten stolz und hoffnungsfroh. Ihre Angst schien geschwunden, sie schwelgte bereits in den Wonnen, welche die nahende Matterschaft ihr versprach. . Dann folgten drei Tage, in denen ich ohne Nachricht blieb, dret Tage vollFieberqual, und dann ei dlich kam erne De pesche meines Schwagers : , Martha, von eine n Kaaben glücklich en dunoen, verlangt nach Dir, komm rasch !" Die Depesche in der H rnd, eilte ich zu meiner Herrin und bat um den nöthigen Urlaub. Er wurde mir verweigert. Ich in jäo aussteigendem Z rne warf ihr meine Kündigung an den Kops uno ver , langte augenblicklich die Freiheit. Man -suchte Ausflüchte, ich könne j tzt nicht entbehrt werden, ich müsse mindestens erst Rechnung legen und eine formelle i Uebergabe der Wirthschaft zu Stande bringen, kurz und gut, u rker nüderträch tigen Vorwanden hielt man mich zwei Tage lang hin, als wolle man der Die nerin, die sich sters so stolz erwiesen, die ganze Schmach ihrer demüthigen Stel lung noch einmal zu kosten geben. Dann kam eine Nacht voll dumpfer Betäubung mitten in dem sinnverwirren den Lärm eines EisenbahawagenS, ein Morgen in fröstelnder Er vartung, verbracht unter Koffern und Hutschachteln in einem öden Warresaloa, deffen Bier geruch mir ekel zu Sinnen stieg dann serner sechs Stunden eingekeilt zwischen einem Handlungreisenden und einem polnischen Juden in den heißen Pol lern eines Postwag ns und end ich endlich tauchten in der röthlicken Glulh des kla ren Herbstabends die Thürme des StrdtckenS vor meinen Blicken auf, in d ffen Mauern das Liebste, daS einzig Liebe, was ich auf der Welt bsaß, sein Nest gebaut hatte. Die Sonne war im Untergehen, als ich dem Postwagen entstieg, vor dessen Thüre welke Blätter vom Winde in ilei aen Tromben umhergewirbelt wurden. Hochklopfenden Her.ens spähte ich um mich. Ich glaubte Roberts Reckengestalt mir entgegenschreiten zu scben ; aber nur ein paar fremde Ganer standen da und gloyten die fremde Erscheinung an. Ich ftagte den Postllloa nach dem Wege, und im Uebrigen auf Marthas Schiiderungen bauend, machte ich mich einsam aus die Suche. Langsam und scheu wie ein Eindring ling schlich ich am Gartengit er entlang zu dem Herrenhause hin, daS mit seinen granitenen Pl'osten, seinen altersgrauen Erkern und Giebeln düster und dräuend auf mich nieder zu schauen schien. Hier und da war der Kalk abgefallen, und die brüchigen Mauersteine schauten darunter hervor. Es war, als hätte die Z-?it w e eine lange Krankheit den ehrwürdigen Leib mit Wunden bedeckt. f -Die Hausthür stand offen. Eine weite. dunkle Halle nabm mich auf. aus der ein eigenthümlicher Geruch von f.i'chem Kalk und feuchten Pilzen mir entgegen strömte. Durch buntglasige, spt. nen überzogene Luken, die wie leuchtende Nester dicht unter der Decke saen, siel ein mattes Dämmerlicht auf mich herab, welches kaum genügte, die mäch tigen Schränke, welche an dn Wänden entlang standen, aus dem Dunkel her vorzuheben. Ein hellerer Streif siel auf eine breite auegt bohlte Treppe, deren Stufen aus steinernen Pilastern ruhten. Hockge' wölbte eichene Thüren fübrten u den inneren Räumen, doch wagte ich nicht an eine derselben heranzutreten, so sin ster und drohend erschienen sie m r. .Noch stand ich da, beklommen nach einem We ge suchend, da wurde die HauSthür auf gerissen, und durch den hellen Spalt jag ten zwei große, gelbgetigerte Rüden auf mich los. Ich stieß einen Schrei aus. Die Un aeheuer sprangen an mir empor, be schnoberten meine Kleider und jagten dann mit heulendem Gebelle zur Thür zurück. Wer da !" rief eine Stimme, deren dumpf dröhnenden Laut ich im Wachen und Träumen so oft zu hören gewäbnt hatte. Der Spalt verdunkelte sich. Da stand er. Vor meinen Augen wallten rölhitche Nebel. Mir war, als müßt' ich nieder sinken. Schwer aufathmend, lehnte ich mich gegen den Treppenpfeiler. Wer da, zum QtnUz ?" rief er noch einmal, indem er vergebens versuchte,' mit seinen Augen das Dunkel zu durch dringen. Ich nahm all meinen Trotz zusammen und trat auf ihn zu. Ruhig und stolz, wie ich ihn vor Jahren verlassen harte, sollte er mich wiederfinden. Olga wahrhaftig Olga Tu t" Der unterdrückte Jubel, der seine Worte durchdrang, ließ ein warn.eS Wohlgefühl durch meine Adern strömen. Mi? war für einen Augenblick, als müßt' ich mich an seine Brust werfen, mich dort auszuweinen aber ich wahrte meine Haltung. Habt Ihr mich nicht erwartet?" frag te ich, ihm mechanisch die Hand entge genstreckend. O voch natürlich feit zwei Tagen warten wir stündlich auf Dich das beißt wir glaubten schon Er hatte meine . Hand mit zwei Fäuuen umspannt und versuchte, mir rnS Gesicht zu sehen. Eine eigenthüm l,che Mischung von Herzlichkeit und Verlegenheit lag in seinem Wesen. ES schien, als suchte vergebens, di:

allvcrtraute Freundin in mir wtederzu sinden. Wie geht es Martha?" fragte ich be klommen. Du wirst ja sehen," erwiderte er, ich versteh' mich nicht'darauf. Mir erscheint sie so schwach und so zerbrechlich, daß ich mir sage : Es ist ein Wunder, daß sie noch am Leben ist. Aber der Phhstkus sagt, s gehe ihr gut, und der muß es ja wodl wissen." Und das Kind ?" fragte ich weiter. Ein leists innerliches Aachen scholl durch die Dämmerung zu . im? nieder. Das Kind hm daS Krnd " und statt zu vollivden, gab er den Rüden ei nen ttußstoß, die schnurstracks zum Hause hinausstürmlen. Komm," sagte er dann, ich will Dich sühren." Wir stiegen die Treppe hinan, schwergend, ohne uns anzusehen. Du bist ihm fremd geworden!" dachte

ich bei mir, und ein Bangen stieg in mir auf, als ob ein langgehegtes Glück mir verloren gegangen. ! Wart' einen Augenblick." sagte er, auf eine der nächsten Thüren deutend, ich mdchr' ihr ein Wort zur Vorderer' tung sagen, damit die Freude sie nicht erschrecke." Dai.n verschwand er. Ich stand allein in einem dunkeln, hochemölbten Gange, an dessen fernem Ende der Schein des verlöschenden Ta ges in dunkel glühenden Flammen er glänzte und einen l.,ngenLichtstreifen über die spiegell den Fliesen des Fußbodens dahinwarf. Unbestimmbare Töne wie das Singen einer Kinderstimme zogen an meinem Ohr vorbei, wenn der Luftzug sich in den Wölbungen versing. Ein leiser Freu denfchrer, der durch die Thür zu mir her ausdrang, ließ mich emporfahren. Heiß strömte mir das Blut zum Herzen mir war. als müßte ich unier dem Lie beeschwall ersticken da öffnete sich die Thür, Roberts Faust griff nach' mir in das Dunkel hinaus, ganz betäubt ließ ich mich von ihr fortzu hm und fand mich erst wieder, als ich schluchzend an einem Bette kniete, das Antlitz in den Kissen vergraben, während eine feuchte, heiße Hand mir liedkosend über den Scheitel strich. Ein Heimatbsgefühl. weich und warm. Wie ich es seit Jahren nicht mehr gekannt hatte, umschmeielte mir die Sinne. Ich fürchtete mich, Yt . Augen zu erheben, denn ich glaubte, es müsse mir damit verloren geben. Wie der Segen GotteS lag die Hand auf meinem Haupte. Unendliche Dank darkeit strömte mir durch die Brust. Ich ergriff die Hand,die in der meinen zuckre. und preßte lange und innig meine Lippen darauf. Was machst Du da, Schwester was machst Du?" hörte Ich ihre müde, leisumflorre Stimme. Ich richtete, mich auf. Da lag sie vor mir bleich und schmalwangig. Mit dunklen Augenhohlen, in denen Thränen erglänzten. Wie eine Schnee flocke lag sie da, so zart und weiß, blaue, aufquellende Adern zogen sich über den hagern Hals dahin, und auf der Stirn, die weißlich leuchtete, wie von einem inneren Lichte, schimmerten Schweißtropfen. Sie war gealtert und abgelehrt, seitdem ich sie nicht gesehen, und mcht nur erst die Krisen der Geburt schienen zerstörend auf sie gewirkt zu haben. Allein das La cheln war das alte geblieben, das liebe, trostliche, segensrendcnde Lächeln, mit dem sie Jedem half, mochte sie selbst auch gänzlich hilflos sein. Und jetzr gehst Du nicht mehr fart, sag e sie mich anschauend, als ob sie sich an mir nicht satt sehen könnte bleibst bei unS für alle Zeit. Versprich eS mir versprich es mir in dieser Stunde!" Ich schwieg. Das Glück war über mich gekommen, brennend wie ern Schmerz. Es reinigte mich. H.lf mir sie bitten, .Robert !" suh, r. . i (Jomebuna solar ) ttf et VuSiand. Ein nationallibe raler Banscheerer wird gesucht. In dem Bo ten aus den s.chs Aemtern, Tageblatt für Wunsiedel und Umgegend" sindet sich wörtlich folgendes Inserat : Für Ba der! Wegm Uiberlritts uniereS sew Herrgen öianrers und Haalsaineideri. zur deutschfreisinnigen Partei wird ein nationalliberaler Bader zuengagiren se sucht. Offerten sind zu aoressiren Ai. ß püaie re.taate Marktleuthen." In Berliner Zeitungen finden wir folg-nde Wahl.Euriosa : In einem Wahllokal des vierten Berliner Wahlkreises erschien gegen 12 Uhr ein biederer Rollkutscher, der mit dröhnender Silmrne erklärte : Jck bm vor Singern. Meine Stimme hat er." Es wurde ihm bemerkbar gemacht, daß er einen zu sammengefalteten Zettel mit dem Namen seines Kandidaten abzugeben habe. Der Kutscher aber schüttelte abwehrend das Haupt und sagte : Ick werde mir schwer hüten. Schriftliches jbe ick niemals mch von mrr, rck weeß wohl, wat det zu bedeuten hat. Wenn mein Wort nich ausrerchs, so kann rck Ringern mch hel fen." Sprach's und ging kopsschüttelnd von vannen. Am Eingang ernes an deren Wahllokals stand, nach dem B. Tgbl.", ein stark angeheiterter Mann, der eine Frau zum Eintritt in das Bureau zu bewegen suchte. Natürlich suchte man sein Vorhaben zu vereiteln, worüber der brave Neichswahler überaus empört War. Die da, wat meine Frau is," rief er, soll jrase dabei sein, wenn ick meine Stimme abjebe für't preußische Vaterland. Zu Hause führt sie det jroße Wort un ick darf nich ufmucken. Da soll se nu mal sehen, dat ick hier sojor in je Heime Staatsanjelejenbeiten eene Stim me abzujeben habe. Hier bin ick der Mann, un dat soll se sehen." In der Urne des 83. Wahlbezirks ff. Wzhl kreis) fand sich an Stelle eines Slimm zettelS folgender poetische Erguß eines widerwilligen Wählers : Wär' Virchow für das Septennat, Ich würd' gewiß ihn wählen. Wär' Wolf ein wenig liberal. Auch ihn würd'6 bann, nicht fehlen. Tutzhaüer ist mir doch zu roth. Drum macht mich's Wahlen große Noth Und ich laß's lieber bleiben. Ein Arbeiter, der sonst kreinnnia aewäblt bst. -

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