Indiana Tribüne, Volume 10, Number 175, Indianapolis, Marion County, 15 March 1887 — Page 2

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rscheint öä g lich nd Jmntfip, SUtatUchi .Ttiitvt !t durch Ha Xrfftt U t och,, dU Sonntag .XaM' stall x? sch. VciM lala tft . Zt V Stl$t41 ti ß.4i::ttllttifi tt ist 5-44. OsNee: 12 O. MsrvlQndar. JndisuapcliS, Ind., 15 März 1837. OfrifaiiitAer Skiavenkandel. Ich t)alV so txübht kürzlich ein al:er Mann in New Orleans einem Rerotter in früheren Jahren mich gleich falls am Sklavenhändel betheiligt ; ich war nämlich drei Jahre lang Ingenieur iiuf den? Dampf ',Grampus", welcher in Afrika Neger verlud, um sie in 3cew Orleans zu verkaufen. Es war uns in der Ziegel nicht schwer, in den Besitz diese? Menschenwaare zu gelangen. Damals es 'sind jetzt etwa 5060 Jahre der, waren die meisten Dienstmädchen im Süden gewöhnlich sehr ordinäre und gemeine Frauenspersonen, mit denen mn anfangen konnte, wa man wollte. Viele von ihnen hatten weder Freund och Heim, und so siel es nur sehr selten aus, wenn einmal eine von ihnen verschwand. Der Capitän des Grampus" pflegte jedesmal, wenn er eine neue Sahrt nach Afrika unternehmen wollte, mehrere solcher Mädchen als Dienstboten mit auf das Schiff zu nehmen. Wenn die Küste von Afrika erreicht und irgend wo in einem Hasen Anker geworfen war, jodegab sich der Capitain mit dem .Steuermann in einem Boote an's Land nnd suchte den Wohnsitz des nächsten Häupilings auszusinden. War ihm vieses gelungen, dann nahm er ein oder zwei der weißen Mädchen mit an's Ufer unv begab sich mit ihnen zu dem Häupt ling. Falls kein Tollmelscher zur Hand war, dar. wurde durch die Zeichen spräche dem Häuptlinz der Besitz der Mädchen angeboten, " wenn er dafür er lauden wolle, einige seiner Untenhanen an Bord des Schiffes zu nehmen. ' In der Regel wurde dieser Vorschlag von dem Häuptling mit Freuden ange nommen; er gab so viele Neger, wie man nur haben wollte, und war froh, wenn die weisen Frauenzimmer einwilligten, Iti ibm zu bleiben. Die Mädchen woll ien Awar manchmal von dem Geschäft nichts wissen, aber sie wurden von den iSäuPiUnqrn mit Geschenken und Sie r r - r. c ST . denswurdtgtelten uoervausl, oer viapi län versprach ibnen, er werde sie bei der nächsten Kundfahrt wieder nach Hause nedmen, und so gelang es in den meisten Fällen, sie gefügig zu machen. Schlimmuen Falls wurde mit Drohungen und Gewalt durchgesetzt, was auf einem an deren Wcge nicht zu erreichen war. Viele dieser weißen Auswürflinge ha den ipäter in ihrer neuen Heimath -denn flbstverstänöllch wurden sie nie wieder abgeholt dm'ch Unterricht in Handarbeiten. Lochen u. s. w. viel Gutes unte, oen Negern gestiftet. ' Nocb leichter war es, die Sklaven an Bord yd bringen. ES wurden fast durch . k ?e : OQ..fX - lveg nur geiunoe, lrasllg? umiafcii in Alter von 17 bis 20 Jahren und Negerinnen von demselben Alter ausgesucht und gruppenweise auf's Schiff gebracht. Sie kamen mit Jubeln und Lachen, weil sie siä'. einbildeten, daß sie in ein großes, derrliches L'.no vcller Freude und So nrniivein kommen würden, wo sie so viel tn tonnten, wie sie nur wollten. Sie waren geduldig und folgsam, vertrieben f.cb die jeit im Zwischendeck, so gut dies anging, und nahmen es sich nicht einmal ;x zu Herren, wenn Einer der ihrigen vom Tooe ereilt und üder Vord geworser 'vurde. ' ' Für die. paar weißen Frauenzimmer wurden oft mehr als 1000 gesunde Ne ger und Negerinnen eingehandelt. Kam das Schiff dann wieder nach New Dr , leans zurück, dann wurden die Sklaven in die sogenannte Neger-Pen" gebracht. In der Regel dauerte es höchstens ine Woche, bis die game Ladung verkauft war. Das Geschäft" warf, wie man sich leicht denken kann, einen ungeheuern Gewinn ab. DaS Ende ver Büffel. Noch vor 20 Jahren schwärmten die Büffel in Schaaren . zu ungezählten Tausenden über das ganze riesige Weide gebiet des Westens vom Sai laiche wan im Norden bis südlich nach TezaS, und östlich von den Felsengebirzen bls dort, wo die Civilisation' bereits festen Fuß gefaßt halte. Man schätzte damals ihre Zahl verschieden von 6 bis auf 10 Millionen, und spätere Berechnungen ha ben ergeben, daß die letztere Angabe der Wahrheit am nächsten käm. Seit Men schengedenken dat eö nirgends auf der irr de so vieleVierfüßler gegeben, als damals auf den Prairien.-da noch dr Büffel tins americämis freier Herr, auf . ihnenwÄö ' Das Lä'nd war stellenweise buchstättttH schwarz von Büffeln, so wett das. Auge reichen konnte. War einmal. '. eil große Büffelheerde im Anzug, dann hatte eS. tdatsachli den Anschein, als ov .si-niemalS ' ein Ende nehmen würde, (tin , Äugenieuqe berichtet, er habe an ,'emer Stelle fünf Stunden lang warten . müsien, ehe eine in voller Flucht besind '.liche Büffe'cherde in wildem Lauf an ihm . .vorbeigerännt war, und dabei waren die Thiere dicht an einander gedrängt und ' liefen zu 8, 10 bis 12 Stück Brust an Brust." Die Züge der ersten über die - t? T .. . . s . tt st . . l V4 M atauicii aci'uuitii üiiuivuuimi ivuiui oft stundenlang nicht im Stande, sich vontz der Stelle zu bewegen, weil Tausendes rti .1 .:t r. -f i ' V V. V f w-- - ' ' ' " . .trieben. Einzelne Reisende zozen'ük rsnrt n rr i n ii.-n nur ntn uieiriien urnirni. Strecken von einer Ausdehnung voir etwa 120 Meilen, ebne dak sich, m JhI Kette von Büffelheerden atfch nutrne nennenswertbe Unterbrechung ?ekgke Der Bau her Union Pacific BatNM ' i.;l.u.... locir' UNiflPa iiaw vccchuc 's f 'u v'i .Z.m. UiiM.f A.dl.i 1 ö7 jcricmii cu9 hw0c -ouiiticwm iü 1 ' . r c ft-l. v nahezu zwei $ma? groß? Rainen, uno - seit jener Zeit bat sich die große ameri tanische Büsselsamilie nie mehr wieder ganz zusammengefunden. Fortan bilde ten die 'Staked PlainS" im nordwest linden TaS den geosraphischen Mittel

p'.in5t für' die grotze Uölic5e.' UnS die Gegend., wo jetzt die tadt Glendive in Montana steht,' den Mittelpunkt für bic nördliche Heerde. In kurzer Zeit setzte dann noch der Bau der Atchisow,Topeka und Santa Fe-, der KansasPacisie' und der nöldlichen Pacisicbahn die Jäger in den Stand, sowohl die nördliche,' als auch die südliche Büsselheerde von allen Leiten in Angriff zu nehmen. Es dauerte nur drei Jahre, und mit der südlichen Heerde war es thatsächlich zu Ende. Irgend ein Handelsgenie hatte die Entdeckung gcmacht.daß Büffelfeüe nd Büffelpelze sich als Handelsartilel sehr lehnend erweisen würden, und diese En:deckung besiegelte das Schicksal der armen Thiere. In den Jakren 172 .". und 187 i ver schifften die Atcbison, Topeka und Santa Fe Babn allein -45(UG3 Büffel

bäute,die beiden andern Barnen 1,373, Einer sebr niedrigen Scbäkuna zufolge sind in jenen drei Jahren von 7 n - . m r t. l , ri ty den VuMjagern im uvwenen . auein 4,373,730 Büffel getodtet worden, von den Berbeerungen ganz abgeseben,welche die Indianer unter den armen Thieren anrichteten! Neuhch gelang es den Beamten des Smitbsonian Instituts nur mit großer Müh5, einige Büffel in Montana zu erjagen, um dieselben ausgestopft im Na nonalmuieum auszustellen, damit die spätere Menschheit wenigstens einen Begr'ss sich machen lonne, wie die ameri lanischen Büffel überhaupt ausgesehen baben. Lovale Holländer. Aus Amsterdam wird dem stark socia listenfeindlichen Brl. Tagebl." unter'm 23. Februar folgende ausführliche Schilderung eines vom Kabel kurz erwähnten Vorganges gesandt : Der Sprev bat .nch gedreht l Jetzi sind es richt mehr die Socialisten, die Gewaltthätigkeiten verüben, sondern die Kleinbürger und die größere Zahl der v.sseren Arbeiter, denen die Wuhlungen der Socialdemokraten längst ein Dorn imAugewaren. Der Geburtstag des Königs gib ihnen einen will kommenen Anlaß, ihren Gefühlen Lust zu machen. Im tadttheil Jordaan, dem Schau. Platz der Urnuhen, welche im Juli v. I. sta'lfanden, da te Jemand eme rothe Flagge ausgesteckt. Da die Polizei auf Andringen der Menge erklärte. Nicht die Macht zu besitzen, die Flagge zu ent fernen, begab sich ein Trupp von mehre rei hundert Menschen vor jenes Haus, drang gewaltsam ein und riß die Flagge herab, die unter dem Jubel der Unten siebenden in tausend Stücke zerriffrn Wurde. Ganze Trupps zogen durch die Strafen, singend:, Hop, bop, bop. bana de Socialisten ov! (Hängt die Socialisten auf ?) und rufend : Es lebe der Köni ! Weg mit Domela Nieu whnhuys ! Bei dem Socialistenführer Fortuhn wuiden vorgestern die Fenster seines Buchladens eingeworfen, und bei einem Wirth, in dessen Lokalitäten die Sociali sten eine Versammlung abgehalten hat ten, blieb kiine Scheide im ganzen Hause unversehrt. Die Polizei schri t schließlich ein und nahm einige Verhaftungen vor. Gestern Abend gegen 11 Uhr zog nun ein großer Trupp Erwachsen?r und großer Jungens" mit einer )!atronal und eine Oranjeflagge vor das eben erwähn te Wirthshaus, den Löwen von Water loo". In demselben waren, wie man erfahre hatte, eine Menge Socialdemotraten versammelt, unter denen sich auch viele Frauen befanden. Die Touren waren geschlossen ; man wußte, daß. falls wieder Fenster eingeworfen werden sollten, die Socialisten beschloßen ballen, das Wirthshaus zu vertheidigen. Die angerückte Bande versuchte nun, mit großen knüppeln die Thüren zu spren gen, doch erst nach grcß.r raftanstrenqung gelingt ivr dies bei einer. Man sieht drinnen die Menge, in drohender Haltung, doch lassen sich die Srürmer nicht zurückhalten und dringen voiwärts. Plötzlich fällt aus den Reihen de? Ber theidiger e i n S ch u ß, dem mehrere fol gen, wobei eine Person leicht am Arm verwundet wurde. Eine schreckliche Scene folgt. Alles rennt, rettet, flüchtet die Angreifer, ferner die' herbeigeeilten Polizisten so wobl wie 9!eugierige, Alle furchtbar schreiend. Die Polizisten fassen sich jedoch bald und beeilen sich, in das Haus, aus welchem in Nothwehr geschos sen. wurde, einzudringen. Unter stützt durch die Unruhstifter, welche die erste Thür eingeschlagen hatten, schlägt die Polizei eine zwene Thür ein und dringt durch diejeloe in das Haus. "' Der Scene auf der Straße. folgt nun eine noch fürchterlichere drinnen im tause.- Die Angegriffenen werfen mit Ukm. was ihnen in die Hände kommt, auf die ElNvrirglinge: Flaschen, Gläser, Stühle und andere Gegenstände fliegen duich die Luft. Man dreht die Lampen aus, nur eme ettiiige beleüchl7.'den Schauplatz. Endlich können fcfctta An stürm nicht länger SlandalteM Man nr unh Frauen drängen'nun wild nach außen. . -Hier jedoch werden sie von den Polizisten. 'und" dn Jungens" in Em pfang genommen, von' denen erstere sie mit flachen Säbeln, die letzteren mit Knüvpeln beaibeiten. ' - Hierbei kamen verschiedene, mehr oder weniger schwere Verletzungen vor. Binnen wenigen Minuten schien das Wirlhzhaus leer m sein. Dis Sieger stimmtest?ein wildes Triumphgeschrei an aus dat.Nuf : Es lebe der König ffi'BL mit 'den Socialdemokraten !" ,heM5ehört wurde. , .' - i- 1 w . v l szeHvtl,iei valie inzwilwenverlchiede' M Söcralisten arretirt, und es gelang 'ibr nur mit Mübe. dieselben vor' dem öbel'zu beschützen. Im Hause selbst 5war es dunkel geworden: es wurden kdaräuf beim Scheine einer herbeiaehol ICten Laterne noch der Wirth und seine Frau, sowie verschiedene andere Personen -l .CT. .. v i. iiciüviyciyii uy uutiui. - Jetzt konnte .man erst sehen, welche Verwüstung inwendig angerichtet -war. Alles, Spiegel, Stühle und Tische.waren kurz und klein geschlagen und lagen bunt durcheinander ; dazwischen verstreut wurden einige Revolver und Dolche- ge funden. Die Polizei schloß' 'endlich' die r-i f v w t - i '.' i. '.?' Thüren, uno ot unr u puls i er

zogen t in genv unv unveyel ligt ab. So wenig man nun auch mit den So cialdemokraten sympathisiren mag, so ist ein solches Vorgeben gut gesinnter" Bürger doch schwer zu entschuldigen,' noch weniger aber das Verhalten der Polizei, welche die Unruhstifter bei ihren Provokationen unterstützte und dara.uf die sich Veltheidigenden' verhaftete, da gegen die Anstifter unbelästizt ließ. Es können hieraus schwere Kampfe entste hen, die sehr verhängnißv'll werden dürften. Wachteljagd in KansaS. Während die Prairiehühner früher in KanfaS sehr zahlreich waren und die Jagd aus sie sich gut bezahlte, sind -sie neuerdings in Folge des steten Vordrin gens der Cultur sehr selten geworden, und man befürchtet bereits, daß sie über kurz oder lang ganz" ausgerottet, sein werden. Ganz anders verhält eS sich mit den Wachteln. Trotzdem auf sie eifrig Jagd' gemacht wird, vermehrt sich ihre Anzahl jedes Jahr' fast zusehends, und sie haben es offenbar verstanden, sich den neuen Zustand der Dinge nutzbar zu ma chen. Noch vor 14 Jahren lebten die Wach, teln in Kansas in den Gebüschen und dem hohen GraS an den Ufern der Fküffe und Bäche. Sie nährten ' sich von dem Samen der Gräser und Unkräuter und von Jnsecten. Damals brachten sie jähr lich selten mehr, als eine einzige junge Brüt auf ; die' Zeiten waren zu schlecht, d. h. das Futter war zu knapp. Auch richteten die Habichte, die. Wolfe unter den Vögeln, große Verheerungen unter ihnen an. Auf offener Prairie durften die Wachteln nicht nisten, weil sie dort

'sicherlich dem Habicht oder der nicht minder raubgierigen lmkkatze zum Opfer gefallen wären ; an den Niedrigen Fluß ufern dagegen waren sie jedes Jahr ge fährlichen Uebeischwemmungen ausge setzt, welche die Nester mit den darin befindlichen Eiern fortschwemmten. Das waren für tie Wachteln schwere Zeiten. Jeden Morgen flogen sie wohl aus, um vtahruna zu suchen, aber schon um 9 Uhr kehrten sie wieder in ihre Nester zurück, wo sich die ganze Familie, mtt den Köpfen nach außen, in einem Kreise herumsetzte, um eifrig nach einem etwai gen Femde auszuspähen. Erst. Nach mittags gegen 4 Uhr, wenn sie der Hun ger wieder quälte, wagten sie sich wieder ln'S Freie hinaus und kamen bei ein brechender Dunkelheit abermals heim, um im Neste den wachsamen Kreis von Neuem zu bilden. Jetzt ist eS für sie viel anders, und zwar besser geworden. Dank den üppigen Welschkornfeldern, welche von den Han den der fleißigen weißen Ansiedler über all angebaut werden. Die Wachteln denken nicht mebr daran, ihre Nester an den gefährlichen Flußufern zu bauen; sie ziehen die wetten Maisselder vor, deren saftiz-grüne Blätter ihren Nestern vor dem Habicht guten Schutz gewähren und auch die schlaueste. Stinkkatze irre leiten. Auch finden sie an den grünen Hecken aus Osagö'Dcrn, welche von den Farmern um die Felder herum angelegt werden, ein großes Wohlgefallen. Sind sie erst einmal unter die stachligen Büsche geschlüpft, dann kann ihnen weder ein Habicht noch eine Katze etwas anbaben. Und dabei haben sie daS reichliche Futter so nahe ! Im vorigen November" so erzählt ein Jäger ..als ich einmal spät Abends mit meiner Flinte im Arm auf mein mit einer weißen Schneedecke bedecktes Feld ging, sah ich bei dem hellen Mondschein drei Ketten Wachteln auf dem Schnee. Sie waren ziemlich dicht zusammengedränzt. doch saßen einige Vorposten 4 bis 5 Fuß weit von der Haupiarmee'' und labten sich an Welschkolnähren. die dort überall herumlagen. Die Vögel fühlten sich so sicher und so behaglich, daß sie nicht mehr , daran dachten, ihre srühererVorsichtsmaßregeln zum Schutze gegen Feinde anzuwenoen.' Ich ließ sie ruh g sitzen, kam aber am nächsten Morgen mit meiner Flinte wieder. : Meine Hoffnung auf eine gute Jagdbeute wurde jedoch bald zu Wasser. Sowie die Wach teln mich aus der Ferne sahen, erhoben sie sich schwirrend in die Luft und waren bald nach allen Richtungen über das weite Kornfeld verstreut. Eswar mir nicht möglich, auch nur einen einzigen Vogel zu schießen, und nachdem ich mich nutzlos auf dem Felde eine Stunde lang herumgetrieben hatte, kehrte ich wieder nach Hause zurück. Ich beschloß, die Sache fortan von einertt anderen Ende anzupacken. Als mich einige Wochen' später ein Freund besuch:e um'mit mir auf die Wachtel jagd zu gehen, führte ich ihn in das niedrigSThal eines Baches' der dicht neben meine Welschkornfelde' fließt. An dem Ufer wuchsen zahlreiche Büsche von wilden Pflaumen. Ich befahl mei nem Hund lang'am die Büsche u durch schnüffeln. 'Bald flog : eme Unmasse Wachteln empor und ließ sich in dem hohen Grase am Uferabhang nieder. Wir fo'aten mit unseren Hunden und unseren Flintkn. Unsere! Ausbeute war großar tig. Wir 'käkso- oft zum'-Schuffe, daß unsere Bu'chM'sich gar nicht abkuh len konnlen.'Jls veniger rtts! 'einer Stunde hatten wir 50 Wachlikngeschossen, große, fette ' Dingevr'üno mein Freuno riß vor Erstaunen weit die Augen auf, als er den - großen Haufen 1 Vögel, den unsere Hunde herbeize' ' schuppt hatten, vor unseren Füßen liegen sah." ' .': LandwirthschaftlicheS. In einer Ansprache an die Farmer von MaffachukettS erklärte neulich Herr L. M. Russell, der Zuckerahorn sei der beste Baum, den ein Farmer anpflanzen könne, wenn er nicht nur auf ' den schatten, sondern ' auch aus den Nutzen sehen wolle. Herr Russell sagt: ' Der Zuckrrahorn wächst schnell und kräftig und bietet dem Auge einen schö nen Anblick dar. - Seine Blätter sind dunkelgrün und liefern in der heißen Sommerhitze, einen, kühlen . Schatten. ' Dabei verträgt der Baum mehr Beschä digungen und Mtzbandlungelr, als irgend ' ein anderer, uno gedeiht davei noch immer üppig. Zum ' Anpflanzen an Landstr' ßett eignet er sich mihr als irgend eine -andere Daumgatiung ; auch auf Weide Plätzen, wo es sich darum handelt, Schatz 'ten für das Vieb ' herzustellen, - leiiter er

- - ftj UV. eine ,vorm ran es un? gcwiU'rt de luae einen wlitlicben köenuß." A u f d i e Frag e, nie rurch Hasenfraß beseäoigic Obu säume vor din Absterben bewayrr werben tonnen, ertbciil ein Fachblatt folgenre Antwort: Da; Benagen der Oondume durch H lsi.il läßt sich viel leichter durch einen iin-mi derselben mit irgend ncn: thierisn . Fett, Sveckschwar:c, Schlnaiz etc: stin kendem Tyleröl vert?ü:e,i, al sp.u:r die Wunde beilen. Fik letzteren Zrroci i;t ein sofortiges Bestreichcn kelfilden n.'.: Baumsalbe (je hm und öluhoung n:i: Kalbervaaren gcr.ui&i, oder besser auj einem Theil Kutzvung. 5 Theil Ho 3 asche, Theil iialbai?aare und tiiuas dickem Terpentin gemilcht) anzuwcnd, um den Luftzutritt und das Austrocknen derselben zu verhintern und durch das Ueberwallen Mv Wunde mit frischer Rinde ibr Verheilen ;u befördern. Ist die Beschaffung einer solchen Salbe nicht möglich,' )i Verwender man zum Ver streichen d r Wunden kaliflüssiges Baum wachsweiches in jeder Samenhandlang käuflich ist oder leicht selbst zubereit werden kann, indem man 1 Kg. Fich u Harz vorsichiig in einem Topse zer chmel zen läßt, einige Löffel Leinöl, uno nach einer soweit gehenden Abkahlung, daß das Harz noch umgeiührt werden kann, bO Gr. voiher etwas erwärmiea Spi ritus unter fortwährendem Umrühren zusetzt. Ist die verwundete Ninde schon etwas braun geworden, so ist ein vor sichtiges scharfes Wegschneiden der geschädigten Llindentbeile zu empfehlen. Wurde Holz mit abgttiagr, so verheilen die Wunden langsamer, boch sind die selben in idem Falle zu verstreichen. deutsche oralsStachrickkerr. Nheinprovinz. Der ehemalige Direktor der ..Nheini' fche JuteSpinnerei und Weberei va Beuel" wurde von oer Strafkammer B)nn wegen Bilanzverschleierung zu einer Gefängnisstrafe 'von Monaten und zu einer Geldstrafe von M M. verur:beilt. Gegen Mitglieder des letzten AufsichlsrathS sind bis jetzt drei (5i vilprozeffe wegen Entschädigung anhän gig gemacht worden. In der Kluß mann'schen Wirthschaft zu Heidbousen ist der HandelSmann Wilden aus (5refeld wegen groben Unfugs von den anderen Gästen derart durchgeprügelt wor den, daß er todt liegen blieb. In El berfeld soll jetzt auch elektrische Beleucht tung eingeführt werden. Gestorben zu Elberseldt der Veteran Bollert. 91 I. a. Der Schreiner Johann Overkampf von Wesel wurde wegen Mordes uno Mordversuchs (derselbe wollte seine Frau erschießen und erschoß dabei die 18 Jahre alte AgneS Paulus) zum Tode und zu 10 Jahren Zuz:thaus verurtbeilt; der Besenbinder Heinrich Herzenbcuch von Barmen wegen Todtschlazs zu ls Iah. ren Zuchthaus, der Briefträger Bern bard Hink von Sterkrade wegen Unterschlagung amtlicher Gelder zu 17, Monaten Zuchthaus und der Schreiner Peter Hering von Westbausen und deff.n Sohn, der Maurer Heinrich Heripq. wegen Brandstiftung zu 5 Jab.en .ttchth lus bezw. 18 Monaten Gefäln.n. In Friedrichsweiler erbäi'.gte iv di? 65 Jähre alte Wittwe . dieser und in J ilich erschoß sich der Uttteroffiier toi Schäfer. Durch UnzlückSfJll? faaun n n's Leben; der Landwind Jobann Tropp von Ehringshausen (in Aci ein.s Sturzes), der Arbeiter Joses Äkoll vi Mühlenfeld (in glühende Schiackcn ae stürzt), der Kaserneninspekior W. Meyer von Soarlouis (trank aus 'er shen Karbolsäure) und der Zimniermnn 0 ses Heinen von Wttt ch (erfroiett). -In Schmiorborst brar?n:e vas Haus des H Arzt nieder. Königreich Sachsen. Gestorben zu Dresden Commericnrath Karl W. HapS und Schu!direc:or Dr. Ramsborn. In riedebacb 0. Sayda ist die Frau de lb'ct'i'.s.zbesters Donath aas i.c j,'ü'e Uxv,t ve.u.iglückc und stuflul?iiviia yunfl'f n. Im selben Ort geilcth daö fünijüdrkze Tocdterchen des Gursbesiers F. .aisvtr runter einen im Gange den;dlicven Göpel uno wurde von diesem ttcauctscht. Die Forst academie in ?yarnndt wird gegenwärtig von 13t Skudirrnden besucht. Selbst mord, Unglücks und Brandfälle. In Crimmilschau erhängte sich der Fabri kant Karl Bauch, gen. Kempte. Der 5.i Jahre alte' Handarbeiter Heinrich Weis von Eckersbach wurde in einer Sandgrube verschüttet und starb an den erhaltenen Verletzungen; der Strecken albeiier Müller von Lindenthal wurde überfahren und getödtet; dem löjähri gen Fördermann Biedermann von Ma rienthal wurde der Schädel zwischen der Schachtzimmerung und einem Förder karren zerquetscht ; in Oybin ertrank dsr 5jährige Emil K. Nießaer; der Berg arbei er Dohler in Planitz erlitt lebend gefährliche Verletzungen durch einbrechendes Gejiein; der Knecht Görniy, in D.cnsten des Baumeisters Heyde in Roßwein, gerieth unter die Räder eines schwer belavenen Wagens und wurde tödllich verletzt, und der Taglöhner Lei teriy von Schönfels wurde von einem Pferde erschlagen. Es wurden voll ständig durch Feuer zerstört das Funke' sche Anwesen in Hmtergersdotf, das Haus des Fabrikarbeiters Heß in Lan gendach, das HauS mit Dependenzien des Schmiedemeisters Wolf in LeubS dors. das Haus deö Musikers Karl Ag. Schluckweder in Ottenheim, die Pan toffelfabrik der Gebrüder Richter i? Wikau. Thüringische Staaten. Die Dampfschneidemühle von Gör .nar ' Wallher in Weimar ist vom Feuer zerstört worden. Der 20jährige ledige Korbflechter Josef BuckrenS aus Thonberg, welcher im vergangenen Herbst einen 9jährigen Knaben bei Schleireuth ermordete, ist vom Schwur gericht zum Tode verurtheilt worden. In Sandershäusen wird der Buchhalter Karl Schuster von dem Bankbause BoeS, Gers & Sohn, vermißt. Man ' nimmt an, daß er Selbstmord begangen, nach dem er ihm nicht gehörige Gelder ange griffen, um Spielschulden, zu decken. 3n Blankenburg ist die dortige Pappen fabrik niedergebrannt. Wegen Wechsel fälschung ist in Altenburg der Fabrikant Brößdorf verhaftet worden. Em vorhe riger Selbstmordversuch P't war miß'

anz auZgezö!J)ne:e 7i:n:c.

längen, Be?m olülen wuroe ver 'Njäb:jcl'e Tzlölmer ÄndreaZ Mdid? i:i Sch.n ber vor eine.n uf ihn fallendcn Baum erschlagen. Hesse nD a r m st a d t. Die .bch'N Friednike Kcrbäcker in Gice 1 crh.elk wegen 4(jahriger Treuer brenne von der Keiserin das goldene jlreuz nebst Siplont verli hen. s Pfarrer Balcnlin Körp in Oder Rosen. Der Weichensteller Mohttjatet in Friede berg wurde überfahren und getestet. Königreich B a i e r n. s Jn Mü.chen: Maj?r a. D. Au gust Böhe. Erließrr Fetd v. Miller. Professor Dr. Walflie? Marr. Historienmaler (. Voßharrr, Dr. Heinrich Brentano, der Oberst a. D. Karl Kitzing und der Kupferstecher Fiicdr. Wich. Zimmermznn. In München vetglfttte sich der Candida: o.r Chemie. Ecward Hardimuth, de? Haup.manrr I. M. Thumser und der Häusler Jakob Stltenberger begingen Seibstmord. Bürgermeister Rstb und Gemeindekassi: rer Krllec in U.,tsr'Li nach wurden wegen Unrerschlazuna verhaftet. f 'o fesior Dr. Alois Geigl in Wüizburq. In Gern wurde der Ackerer 3i Pichlmty: beim Aufladen von Äaumztämmen durch einen Tremmel mit solcher Wucht an die Stirnseite getroffen, d'ß er nach wenigen Srunde.r vernaib. In Ehrenschwang erfror der Säger Jo sef Linder vo 1 Hopferau : bei Hofnette'i gerieth die MuUirefrau M ria'Slü?ir la's Getriebe der Mühle und erlitt todtliche Verletzungen : in Hof 4rurde der 3tar:girec Weder überfahrm und gelöotet; zwischen Mantel und Kohlverg (Oderpfali) wuide der Holzt-aue? Joh. Landgraf von einem Baum erichlagen. Em Opfer der Kälte wurde der Steinaibeiter Nolhauer von Mariastein; Jagdpächter B. von Niedertauer (U tter franken) wollte bei einer Hochzeitöfeier schichcn und luv das Gewehr mit Was' ser, wobei das Skohr zersprang und ihm die linke Hand zerriß; ein Angestellter des Bierbrauers Peschl in Nassau wurde von einem mS Mischen gkommen schwerbeladenen Wagen gegen einen Steirihaufen geschleudert und erlitt außer Wunden an Brust und Kopf auch inner liche Verletzungen ; der seit einiger Zeit vermißte Hirt Mich. Wolfrum von Nai lenl'uch wurde in der ?!ähe von Wallns' dorf erfroren aufgefunden. . 'Königreich Württemberg. Der Oberroßarzt Fleischhauer beim Ulanenregiment in Stuttgart starb an Blutvergiftung. Der Weingärtner Joh. Braun in Eschen au wurde todt aufge funden. Der Äpotheker.Paul Neun hoffer in Künzelsau gewann 150,000 Mk. in der Nochen"Kreuzlotterie. Selbst mord durch Erhängen begingen: der ölr beiter Johann Kuyn von Eannstatt, der Schuhmacher PH. Addelsinger von Og gelsbeurcn und der Oberholzhauer Klau singer von Unterjesingen. Der 73jäh rige Walker Gottlied W. Schlick von Mezingen bat sich ertränkt. Der Bauer Wendelin Stumpf von Altdorf ist auf dem Wege nach Vcrchlingen erfroren; der Holzhauer Ehristcpd Zügel . von Murrhardt wurde von einem fallenden Baumstamm getödtet und dem Holzhauer Meßner von Hohenklingen wurden beide B'ine zerschlagen ; der Sandbrecher Joh. Wirth von Sternenfels erlitt le bensgefäbriiche Verletzungen durch einen stürzenden FelZblock; in Ulm siel die Taglöbnerin Emilie Schüler in den Kel lerschacht einer Brauerei und war sofort todr. Beim Schlittschuhlaufen ertran len die Tcch:er des Ochsenwirthes Bauer von Wangen und ein Sticker vom be nachbarten Steckborn. Durch Feuer wurden gänzlich zerstört: die Wehn, und Oekonomieg.-bäude des Bauern Gerach in Kißlegg und die Brauerei von N:r fische? in Wörniz. G ro ß herzo gt h u m Baden. ' In Kamerun starb der Missionär Friedrich B.ckcr aus'Rußheim. Der Landwiith Gallus Weyel in Grombäch wurde wegen Slitlickkei sv?rbreckeni zu 3 Jabren und 3 Mcnaten Gefängniß vermtheilt. f Apolhekcr Brunner in Stüvlingen. ' Der Gtineind 6 tarnte Sebastian Zimmermann in Walvkirch wurde zu 6 Monaten Gefängniß verur theilt. In Geisingen stießen die bei' den 14 Jahre alten Schüler K,l See mann und Karl Schoener beim Spielen in den Schulräumen derart an einan der, daß ersterer schwer verletzt wurde und bald darauf starb ; ferner kamen durch Unglücksfalle um'S Leben : der Taglöhner JustuS Köhler von Mudau (beim Holzfällen erschlagen), der Pri vatmann Graf von Neuenheim (ver schüttet) und zwei junge Barschen von Wallabch Samens Nüttmauer und Wun derle (ertranken). Nredei gebrannt sind: in Böhringen da Anwesen des Ge meindevorstands Johann .Saigg, bei Nußbach die Wahlmühle", in Nötterwei ler die Schlosse' werkstatte und andere Theile der dortigen Spinnerei, in Stau fen ein Theil des GanhofS Zum Lö wen" und in WaldShur ein Theil der Tuchfabrik der Eediüder Wolf. Aus der Rheinpfalz.f Bürgermeister Heinrich Bart in Düikheim. Der Kufer Georg Klein, bauß in Herrbeim wurde todt aufgfun den. Der Schreiber Adam Baumann von Edenhofenwurde in Landau wegen Wechselfälschung verhaftet. Von den drei Schwindlern von Mörzheim, welche vor einiger Zeit bei dlm Tuchhändler Kimmel falsche Wechsel ausgaben, wurde der Anstifter Bollinger zu 5 Jahren ZuchtbauS, Kropp zu 1 Jahr Gefängniß und Bosiert zu 8 Monaten Gefängniß verurtbeilt. Die von Westermann und Dickerhoff neuerbaute Zündholzfabrik in Lingenfeld, ist sammt den vorhandenen Verrathen in den Besitz des Fabrikanten Dreifuß übergegangen. Der Nacht Wächter Franz Ziehl in Mörlheim wurde von seinem Eollegen Anton Moster aufdem Wachtlokale todt aufgefunden. Das 35jährige Söhncken deS Maurers Matthäus Weiß in Mandenheim, vel cheS schon längere Zeit auf unerklärliche

Weise verschwunden war, wurde ,n der . Schweiz bet einer umherziehenden Bande an Händen und Füßen gebunden, aufge funden. Die ganze Bande wurde ver haftet. Vater Wiß ist bereits an Ort und Stelle gereist. f.Vosthalter Fried. Schröder, Besitzer des Goldenen Lamm" in Pirmase,.. Dem Winzer Schro Her in Wachenbeirn, der den Krieg von

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