Indiana Tribüne, Volume 10, Number 171, Indianapolis, Marion County, 11 March 1887 — Page 2

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SCTTrt i VqLL1.!' gitpiditd Srisattfc erscheint Uig liS und KQtgO. CTU tiflv .XrtJftn loM durch dn Stifts 13 V x, Woch, IU e,snt,at.,TrtSK5 Rtl Nach. M mijaaae 1k 9mtl. Ci xl i&gilchtii lw ta fecTailCir;uns 0 x Offleer IL0 O. MnrvlandVr. Indianapolis, Ind., II März 1637. rditkaftsckwindel. Dieser Tage wurde in London in England ein angeblicher amerikanischer Advokat Namens Gevrge F. Anderfon zu fünf Jahren'-Zuchchaus verurtheilt, weil einen andern Amerikaner Namens John Deakin, dem er eine angebliche Erbschaft in England verschaffen wollte, um eine bedeutende Gelosumnie beschwin delt hatte. Auch in New Iork wurden neulich drei Leu:e Namens George F. Varker. Edwin S. Witherell und George W. Gibbons wegen ähnlicher Schwindeleien verhaftet. Die drei New Io:ker Schwindler bat xcn seit länger als sechs Monaten eine sogenannte Britisch-amerikanische An sprucbs Agentur" gegründet, deren ganzier Zweck oarin bestand, einfältige Gimpel, die sich einbildeten, sie hätten in England große Erbschaften zu erwarten, um ihr Geld zu betrügen. Der Schwin del muß ihnen einen sehr lohnenden Er trag abgeworfen haben, denn die Bücher chrer Aentur" wiesen über 30,000 Na men solcher Personen nach, die in Folge der von den Schwindlern in den &t'v lungen erlassenen Anzeigen ihnen Ein? rragungögebühren" übersandt hatten. Unzweifelbaft befanden sich unter den Opfern der Schwindler viele Leute, die auf Intelligenz und Klugheit Anspruch erheben, denn gerade aus dem gebildeten Slande recrutiren sich die amerikanischen Erbzchansjäger, die von großen, ihrer in England wattenden Nachlassenschaften träumen. Diese GrBen" werden nicht nur von der Habsucht und dem Äerlan gen nach großen Reichthümern geleitet, jondernaüch von dem Größenwahn. Sie bilden sicb ein. daß sie von sehr reichen und berühmten Familien Englands abstammen. Schon um ihrer Eitelkeit zu iröhnen. schicken sie ihr oft sehr sauer verdientes Geld solchen Schwindlern zu, wie sie neulich in New Z)o?k verhaftet wurden. Es ist übrigens eine uralte Geschichte, daß leichtgläubige Amerikaner Hundert lausende von Dollars opfern, um in den Besitz angeblicher Erbschaften in Eng. land zu gelangen. So wurde z. B. im Jahre 18j7 in Boston eine Versammlung abgebalten, auf welcher etwa 300 Mitglieder der Familie Lawrence er scbienen, um durck einen gemeinsamen Vertrete? eine Erbschaft von, etwa i!'.,000,000zu beanspruchen, die ihrer in den Gewölben der Bank von England wartete. Die Jngrahams, eine aus etwa 300 Köpfen bestehende Familie, machte den Versuch, in den Besiy einer Landstrecke in Aorlibire in England zu gelangen, welche sechs Meilen lang und drei Ufei len breit war. Auf diesem Lande ist u. A. die Stadt Leeds gebaut, und die Erblustigcn beschlossen, 520,000 aufzu-. treiben, am in den Besitz der vermeint lichen Elbschast zu gelangen. Das Geld wurde auch glücklich aufgebracht und g'ng den Weg alles Irdischen. Auch versuch:? Mr. Smith, viele Millionen in England für die Familien der Willough bys, der Snows und Wilsons zu ellan gen. Es blieb natürlich bei dem bloßen Versucb. Von allen diesen erträumten Millionen iä nie auch nur ein Dollar nach Amerika gekommen, und trotzdem giebt es hier zu Lande noch immer Schwinoler die eine Masse leichtsinni ger Gimpel sinden, welche ihnen willig auf den Leim gehen. Alles . Protestiren der Bank von England, daß sie keine gro' ßen Erbschaften ohne Erben zu verwalten habe, nützt ihr nichts. Eisenbahnen in Afrika. Schon seit langen Jahren Warbeiden Portugiesen davon die Rede, in ihrer afrikanische i Eolonie von St. Paul de Loanda d:s nacb Ambaca, auf einer Strecke von etwa 250 Meilen, eine Ei senbahn zu bauen. Jedermann, der die Portugiesen kennt, schüttelte über die Nachricht ungläubig den Kopf..Man wußte, da sie groß sind in Projecten aller Art. aber daß es ihnen an Muth und Energie fehlt, sie in's Werkzu setzen. Die jetzige Generation der Portugiesen ist entartet, schläfrig und träge, wie kaum irgend ein? andere Nation der Erde. Viel größeren Glauben schenkte man schon der Nachricht, daß im südwestlichen Äfrika. um die Eataracte des unteren Congo herum, eine neue Eisenbahn ge baut werden würde. Um so überraschender klingt es. jetzt, daß aus der Congo Eisenbahn nichis werden wird, während die Eisenbahn von St.. Paul de Loanda daS BengO'Tbal hinauf thatsächlich nicht nur ausgelegt, sondern bereits in Bau genommen wird. ES heißt, daß die portugiesische Negierung den Erbauern der Bahn einen Reinertrag von Q Procent ihres Anlagecapitals garantirt hat. Diese Angabe mag vielleicht übertrieben sein, aber es herrscht kaum ein Zwzifel darüber, daß die Eisenbahn im Laufe der Zeit ein sehr gutiS Erträgniß liefern wird. Die . Ge sellschaft, welche den Bau unternommen hat, verfügt über auslängliche Geldmittel. und die Gegend, durch welche die Eisenbahn führen wird, dielet so viele natürliche Vortheile, daß die Zweckmäßigkeit des Unternehmens von vornherein gesichert erscheint. Die Bahn wird that fächlich ein lange gefühltes, dringendes Bedürknin benicdlgen. ' Es. vesindet sich bereits ein Stab von 23 Jngerneuren, der zumeist aus veurlcöen. Engländern und Amerikanern bestebt, an Ort und Stelle, um den neuen ' 7 , ... rr trt r Eisenbabnbau zu uuen. er ur tt,mni- ist Oberit avenvort. ein r. r Amerikaner aus dem Staate New Iork, t Wn fMne ctffimatb mit Neckt stolz un kann. Der Äann besidt neben einer Ki1 w R.fifct iib7ii trnei ndeuasamen Thatkraft und Energie eine ....... """."rr " :

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su?gedebntiZ'htUk!g iki sewnii Fäch; Und w?iu sich dieselbe auf echt aMerika Tja'J J-if j, nm nische Weise dienstbar zu machen. Die Vermessung der ersten, 40 Meilen lan. gen Section von St. Paul de Loanda aus ist bereits vollendet, und man hat auch jcbon mit den Erdarbeiten begon nen. Ganze Heere von Albeitern sind unter den kräftigeren Negern der Westküste A?rckas für das Werk angeworben worden, und die zu dem Bau nothwen digen Maschinen und Geräthschasten aller Art sind bcreits aus Europa in St. Paul de Loanda eingetroffen. Der Gnthusiasmus unter den Leitern des Unter nehmens ist so groß, daß selbst die schläf rizen Po;tugtq? in der Eolonie davon angesteckt worden sind und sich für das selbe wirklich interessiren. Nach der Ansicht des Oberst Donald son wird die Vollendung der etwa 260 Meilen langen 'anecke nach Ambaca ungefähr drei Jahre in Anspruch nehmen. Der erste Theil der Arbeit ist der schwie rigste, da es sich darum handelt, durch die meilenlangen Sümpfe und Lagunen in dem ungesunden Uferklima ein sicheres, gegen Ueberschwemmungen geschützteS Bahnbett zu bauen. Ist aber erst einmal diese Schwierigkeit überwunden und das hinter den Sümpfen liegende Hochplateau erreicht, dann wird die wer tere Arbeit mlzweifelhaft sebr leicht von statten gehen. Es wird dadurch das reiche Binnenland, welches bisher sehr mühselig per Dampfer kaum in 68 Tagen zu erreichen war, bis auf wenige Stunden der Küste genähert und eine Handelsstraße gewonnen werden, derer Bedeutung erst in künftiger Zeit voll ständig gewürdigt werden kann. Die nimmer rastende Civilisation sängt jetzt an, auch in das Innere des schwarzen Erdtbeils" vorzudringen, donentlich ;u seinem eiaenen Vortheile. Erdbeben Provbezeiungeu. Eigcntlicö weiß kein. Mensch, woher die Erdbeben entstehen, und Alles was man darüber sagt, gehört nur in den Bereich der Vermuthungen. Eine glück liche Entdeckung kann möglicherweise alle jept bestehenden Erdbebentheorien mit seinem Stoß in Trümmer legen. An eine auf Beobachtung oder Berech nung gegründete Borausbestimmung der Erdbeben kann deshalb noch gar nicht gedacht werde. Nur in einem Punkte stimmen alle Erdbebentheorien überein : daß diese Naturerscheinung im Zusammenhange stebt mit der Stellung von Sonne und Mond und dem Einfluß dieser Gestirne auf die Fluthwellen des Wassers und der Luft. Wer sich nun einen astronomischen Kalender b.schaffr, der kann gerade so gut, wie die berühmten Propheten, im stillen Känmerlein ' sich selber ein Prophezeiungsbüchlein anlegen. Und das wird folgendermißenZzemacht : Zunächst notiren wir uns die Zeiten der Voll- und Neumonde. In dieser Stellung wirken Sonne und Mond in gleicher Längenrichtung auf die Fluth, welche dann auch höher steigt, als bei den anderen Stellungen des Mondes, und 5rmgfluth" genannt wird. Nun stehen aber die beiden Gestirne zu verschiedenen Zeiten in sehr verschiedenen Breitegraden des Himmels und wir werden auch von diesen Stellungen Notiz nehme. Wenn aber Sonne und Mond in gleicher Breite stehen, d. i. wenn Sonnen- oder Mondsinsternisse eintreten, so wird der Einfluß auf die Fluthwelle dadurch verstärkt, vorzüglich dann, wenn die Versinsterunen eentral sind. Als zweites Element einer verstärkten Wirkung auf die Fluth notiren wir uns die Zeiten, in welchen die Sonne oder der Mond sich in der geringsten Entfernung von de? Erde besinden. In jeder dieser Stellungen tritt ein erhöh ter Einfluß aus die fluthwelle ein, wel cher dann am größten ist, wenn beide Gestirne zugleich der Erde möglichst' nahe stehen. Jetzt haben wir zwei der gefahrdrohenden Elemente nolirt und schon bei einer centralen Sonnen- oder Mondfin sterniß tritt wahrscheinlicher, als zu an' deren Zeiten, ein Erdbeben ein. Äesin det sich dann der Mond z. B. in einem Punkt der nördlichen Hemisphäre gegen über, so suchen wir auf der Karte die erd bebenreichen Gegenden der Zone, über welche der Mond während der Versinsterung dahingeht, aus und notiren für die betreffende Orte eine,wenn auch schwache Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens an jenem Tage. Dieser Zeit haben wir je doch soviel hinzuzufügen, als die Hafen zeit ausmacht; denn die Fluth kommt an den Orten, welche nicht direkt am Ocean liegen, verspätet an. Wollen wir also für Liffabon ein Erdbeben voraus bestrni men, so müssen wir vier Stunden Ha fenzeit hinzufügen. Von diesem Zeit punkte an kann es losgeben; mag sich die Wirkung der Fluth auch dann noch um einige Stunden, ja zuweilen Tage verzögern, vorausgesetzt, daß überhaupt eine Katastrophe eintritt. Wenn aber zur Zeit einer centralen FinsternlN dle Sonne, oder gar der Mond in geringster Entfernung von der Erde steht, dann tritt schon eine größere Wahrscheinlichkeit für ein Ervbeben ein. r. t r. r r tt n. r ocy fieyen zur ietoen & onne unv Mond zugleich in größter Erdnähe, dann wird ein Erdbeben wahrscheinlich. Ber stärkt kann die Wabrjcheinlichkeit noch werden, wenn diese Provhezeiungen für die Zeit der Tag und Nachtgleiche gelten, da dann die beiden Gestirne über dem Erdäquator stehen und in dieser Stellung den stärksten Einfluß auf die Fluthwelle ausüben. , Wer sich damit beschäftigt, solche Ele mente der Ebbe und Fluth zu notiren. wird bald erkennen, dab ein Theil der Voraussagungen eintrifft, ein anderer tkl.I W V iC.VU.L.u .l'CI illUU, VUK UUhtlVCUl -lUUCUtll stattsinren, die gar nicht vermuthet wur. den. Das beweist, daß wir zwar den Einfluß der Ebbe und Fluch aus die Erdveben, nicht aber die im Innern der Erde wirkenden Naturgewalten kennen, und daß alle eingetroftenen ErdbebenProphezeiungen nur zufällige Treffer waren. Dünne Luft. Eine der höchst aelesren Städte in . ' P. As4 . . y den Ver. Staaten ist Eheyenne in Wyo ming. Sie liegt 6000 Fuß über dem Meeressvieael und bat eine dünne Ge. birasluft. welche auf viele Menschen eine :sk..c. .,s. ... v.:.!..

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gäk üöjöiiduiiP MM üüMk M noch nicht langer Zeit kam ein Bücheragent aus Denver nach Chevenne. Als der Eisenbahn-Zug auf welchem er fuhr, sich Ehey enne näherte, begann er Blicke um sich zu werfen, als ob er be fürchte, daß ihn Jemand ermorden wolle. Als der Zeitungsjunge mit einem Korbe voll Orangen in den Waggon hineinkam und dieselben zum Verkauf anbot, schrie der Agent laut auf und verlangte von dem Eonducteur mit angstbebender Stimmenden gefährlichen Menschen" sofort von dem Zuge zu weisen. Der Junge sei ein verkappter Mörder und wolle ibn den Agenten umbrin gen. Natürlich lachte Jedermann, aber der Vüchermensch ließ sich gar nicht be ruhigen, und selbst als der Zug bereits in Ehevenne angelangt war, hatte die dortige Polizei große Mühe, mit dem Eran!" fertig zu werden. ' . Nachdem er später sich etwas beruhigt und mehrere Tage in Ebevenne. zuge bracht hatte, gestand er offen ein, daß er ähnliche verrückte Anfälle bekomme, so bald x gezwungen sei, dünne Gebirgsluft zu athmen. Die geringste Aufre gung versetze ihn alsdann in einen fast vollständig unzurechnungsfähigen Zu stand. Dadeim in Denver war er von solchen Anfällen vollständig frei. Ein ausfallendes Beispiel von der Einwirkung der dünnen Gebirzsluft auf blutarme oder nervenschwache Personen bot erst neulich ein Reisender, der sich von Nevaca aus auf dem Wege nach Chevenne befand. Je mehr der Zug sich Cheyenne näherte, desto unruhiger wurde der Mann. Schließlich verdarrikadirte er ich lm Wa?chz!mmer und wollte sich gerade zum Fenster hinaus aus dem Zuge stürzen, als es dem Eonducteur gelang, die Tbüre deö Cabinets aufzu brechen und irrn an seinen Nockschotzen ;urückzuzieben. ' Er litt an der fixen kM st Yint ihn itmhrinn )VVV, VU) yj liimiv iviiitii wolle. Ein Polizist nahm ihn in seinen Schutz und versicherte ihm feierlichst, er der Polizist werde ihn tapfer gegen jeden meuchlerischen Angriff beschützen. Der Verrückte wurde aber erst dann ruhiger, als der Zug bergab ging ; in der Tität von Laramie war er wieber so vernünftig, wie jeder andere Mensch. . Einige Tage später bekam eine alte Frau im Eisenbahn Wagen einen ähnli chen Anfall. Sie bildete sich ein, daß eine Negerin, die. am anderen Ende des Wagens saß, durchaus darauf ausgehe, sie zu ermorden. Die arme Negerin durfte sick nicht rühren, ohne da' die Alte in ein klägliches Jammergeschrei ausbrach. Kräftige, vollblütige, nervenstarke Menschen werden fast nie von der Ge birgsluft so angegriffen, wie solche Leute, die nur über wenig Lebenskraft zu verfügen haben. Besonders fallen alte, nervöse Frauen der Gebirgsluft zum Opfer und bilden sich jedes Mal ein, vaß Jemand ihnen nach dem Leben Machtet. Ilom Jnlande. einer kürzlich abaehal Ln tenen Versammlung der Ohio Horticul tural Society" wurde hervorgehoben, daß von allen Erdbeerarten die Crescent Erdbeere" die meisten und besten Früchte bringe. Wie das mexicanische Blatt The Mexican Financier" mittheilt, herrscht gegenwärtig in unserer Nachbar republik ein ungewöhnlich regeö Leben, und zwar hauptsächlich in Folge der die len Amerikaner, welche per Eisenbahn jetzt nach Merico gereist kommen, un dort den Winter zuzubringen. Der General Anwalt zu Washington hat kürzlich die Entscheidung abgegeben, daß .chinesischen Frauen das Landen auf amerikanischem Boden nicht verboten sein soll, wenn sie sich im Gefolge einer Familie als Dienstmädchen ooer Ammen besinden. DaS Verbot er strecke sich nur auf einzeln dastehend' Frauenzimmer. Es giebt in den Ber. Staa ten 2,2 Brauereien, welche alljährlich 460,832,400 Gallonen Bier produciren, oder etwas über sieben Gallonen per Kopf der Bevölkerung. In Deutschland besinden sich 23,940 Brauereien, welche jedes Jahr ungefähr 900,000,000 Gal Ionen Bier, mebr als 20 Gallonen per Kopf der Bevölkerung, herstellen.' In dem verhältnißmäßig kleinen England dagegen giebt es 26,214 Brauereien, die jedes Jahr 1,030,000,000 Gallonen Bier brauen. Auf jeden Kops der Bevölkerung in England entfallen demnach mehr als 30 Gallonen Bier per Jahr. In Galt. Canada, hatt sich em lletner, sechs Jahre alter Junge das Rauchen von Cigaretten so leidenschaft' lich angewöhnt, daß er jeden Papierschnitzel aufgriff und sich denselben zu einer Ctgarette zusammendrehte, vleultch fand er Abends beim Dunkelwerden im Schlafzimmer feiner Eltern ein Stück Papier auf dem Tische, hatte dasselbe bald zusammengewickelt' und nahm ein Streichholz, um eS .anzuzünden. : Er batte berettS em Drittel der . .Elgarette" geraucht, als seine Mutter dazukam und zu ihrem Schrecken ausfand, daß der Junge eben im Begriffe war, eme Ll0 . " , Am zu verbrennen. Ueber Schneeberae inMin nesota berichtet der Superintendent der Wmona und St. Paul Etsenbabn :' Zwischen Mankato und Tracy liegt an r r . rr t r rm . m r mancven reuen oer cynee t un yocy ü b er den Spitzen der Telegraphenstangen, so daß man an jenen Stellen noch eine Stange an. den Pfeilern an bringen und die Drähte, höher legen mußte. JöitU Schneewehen sind zur Höhe von 25 Fuß gediehen, und der Schnee xt so fest, daß man es auffleben mußte, mtt dem Schneepfluge erne Bahn , l4itt . lhli-tti 4 Vtttfttt Mltiff g jwivyv. gvthy tu .vtuittutv und Tracy 1000 Mann an der Fort. schaffung des Schnees arbeiten, wird es ! doch eine ralbe Woche dauern, bis die Bahn frei sein wird. I Als der 35jahrige I. Hirsch neulich Nachts in New York in ziemlich angeheitertem Zustande nach Hause kam, bemerke er in dem Hlasz,mmer der 1 Jahre alten Jda Langer nöch Licht. Die Neugierde plagte ihn, durch das Fenster über der Thüre in das Zimmer zu blik. ken. und Jda. welche kränklich war und r i . r r r f r . r r t nicyr recyr ia)ia,en ronnie, ?ay in oem 1n limi unq )xn laut auf. Dies veranlaßte John, seinen Posten an her Thür auhuaehen. iinb r Ht. in fn

KÄ. TI'.'ÜW

, WiU lvo iio sofort schlafen leti Indessen hatte daS Vater die Polizei geholt, Hirsch wurde aus dem Schlafe berausgetrommelt und verhaftet, und der Nichter verurteilte ihn trotz seiner Un schuldsbetheuerungen am nächsten Morgen zu drei Monaten Gefängniß. Moral: man gucke nicht durch fremde Fenster; sie können gelöden sein. In Eanada ist das Eabinet bereits mu der Ausarbeiluilg einer Gesetzvorlage beschäftigt, wodurck eine bc deutende Zollerböbuna auf alle Einfuhr Artikel aus den Vereinigten Staaten verfugt werden soll. Die Btll wll so fort nach Eröffnung des Parlaments die sem vorgelegt werden, und soll in Kraft treten, sobald amerikanischerseits die vont Congreß beschloffenen Retaliations Maßregeln in Vollzug gesetzt werden. . Die Tarifsätze werden wahrscheinlich so yoch anzeletzt werden, daß sie in den mei sten Fällen die Wirkung eines vollsiän' digen Einfuhrverbotes ausüben werden. Selbstvernandllch kann das rncht geschehen, ohne Eanada selbst empfindlich zrs schädigen ; aber die Schädigung wi serer Handelsmterenen würde eine vtel größere und empsindlicher sein. Der N e w Z) o r k e r S t a d t. Vater D sJieill, der Bestochene, ist in. Zucht hause zu Sing Sinq in der , Schunerwerkstätte untergebracht, wo ihm , ein Platz in der Zuschneide-Abtheilung ' angewiesen ,sl. Er ist hiermit, da er in dem Schuhgeschäft groß wurde, sehr zu frieden und bedauert nur, daß er nicht bei dem Leisten geblieben ist und sich zu seinem Unglück mit Politik abgegeben hat. Er hat sich jetzt in sein Sch'cksal gefunden und freut sich, wenigstens Arbeit erhalten zu haben, während Hunderte von anderen Gefangenen in Sing Sing förmlich nach Arbeit lechzen und den Gefängnißarzt, Dr. Bärbel ersucht haben, ihnen solche zu verschaffen, da sie es nicht ertragen können, zur Unthätig keit verdammt, den ganzen Tag in ihren Zellen eingesperrt zu sein. ' . Ein liebenswürdiger Schwerenöther muß der Brauknecht Georg Am berg in New Aork sein, welcher während seiner 16monatlichen Anwesenheit in diesem Lande es fertig gebracht hat, v ier Frauen zu bekommen, wovon die eine in Boston, die andere in Brooklvn, die dritte in Jersey Etty und die viene in New Aork wohnt, und der jetzt ge flohen ist, weil sich bei ihm eine fünfte Frau, mit älteren Rechten und zwei Kin den, aus Teutschland einstellte. Ja, er soll sogar noch mehr Frauen in Dänemark, Schweden und wer weiß wo sonst noch baben. und durch sechs der selben zum Vater gemacht sein. Die Frau, mit welcher er zuletzt lebte, war wohlhabend und scheint von seinen flüheren Bündnissen Kenntniß gehabt zu haben, denn er gab von seinem auf 518 sich belaufenden Wochenlohn 88 an die Bostoner und $7 an die Brooklyner Frau, ohne daß sie wurrte, und sie wei' gert sich jetzt auch, iön zu verfolgen. Vor einem Jahre hatte das landwirthschafiliche Departement der llegierunz von Sizd-Carolina den Beiä'luß gefaßt, dem Tabaksbau im Staate einen neuen Aufschwung zu verleihen und zu diesem Zwecke für den besten, im Staate gezogenen Tabak eine Belobnung aas;useden. Bekanntlich war die Baumwolle, das Hauptprobuct des dortigen andbaus, seit mehreren Jab.cn so ch leckt gerathen, daß viele Farmer nahe ;u an den Äettelstab gebracht wurden, unv es in Folge deffen zur Nothwendig' keil geworden war, sich einem lohnenveren Zweige der Landwirthschaft zuzuwenden. Kürzlich wurden nun die aus allen Theilen des Staates eingesandten labaksproben einer gewissenhaften Prü' fung Seitens der Sachverständigen unrerzogen. Es stellte sich heraus, daß die Ecuntieö Darlington, Richland und ancaster in der angegebenen Reihenfolge das Anrecht auf den eisten, zweiten und dritten Preis hatten. Die Sachverständigen 'erklären, der Tabak aus Tarlinglon Eounty sei so fein, wie man '.r n überhaupt nur finden könne, und es äbe kaum einen Tabak in der ganzen Welt, der ihn an (Äüte übertrifft. Hera OuSlavd. W ie die Kriegshetze auch in den Berliner Schulen betrieben wird, dasür geben die Blätter folgenden Be leg : ,or einigen Tagen kam das neun Jahre alte Töchterlein eines Beamten mit den Worten zu ihrer Mama aus dec Schule : Mama, wenn es Krieg gibt, dann werden unS die Franzosen die Köpfe abschlagen und damit die Lin den" (die Straße unter den Linden) schmücken." Auf die Frage, wie sie denn zu dieser eigenthümlichen Aeußerung komme, erwiderte die Kleine: der Lehrer habe heute in der Schule (das Mädchen besucht die vierte Klaffe) gesagt, es werde Krieg geben und dann wüiden sich die' Franzosen, wenn sie unS besiegien.schreck lich rächen. Die Eltern würden ermor det werden und den Kindern würde man den K?pf vom Rumpfe trennen, um sie unter den Linden zur Schau zu stellen. Diese Auslastungen des betreffenden Lch rers sind auch von anderen SchülerinntN. derselben Klaffe benätigt wolden." Ueber derartige Vorkommnisse tmn man sich freilich kaum noch Wundern, wenn es wahr ist, daß Lehrer sich sogar herausnehmen, die Kinder ausgewiesener So cialdemokraten wegen der Gesinnung ihrer Väter in der Schule moralisch zu mißhandeln. So wird dem Berliner Volksblatt" aus dem benachbarten Friedrichsberg berichtet, daß kürzlich die zehnjährige Tochter des vor einigen Ta gen von dort ausgewiesenen Hrn. Espen bahn, die in Lichienberg die Schule be sucht, von ihrem Lehrer aus ihrer Bank herausgerufen wurde, so. daß sie einen allen Schülerinnen sichtbaren Platz ein I t CTs -r . ' . r. v ' "ar;. ,br d,e fl SÄ" u Ä.. v -tfW0e be ficbrci 6cI VW der Lehrer em Zettungs. yatt. vermuthllch daS dortige Kreis-L?:;-1 )n ffchmahar "l rr""-" lvr. 7.7 Wwv1 ZT11 7? :0lcVr . cl 'einen , Altersgenossinnen vorlesen ! ! Wir lesen in der Berli ner Bottszettung" : Durch die Ersin Xli t - Äi. ZlZ- i 11. vnjwiuw wezuze. uv wiwgra ibb uc ünquni ?unz gebracht, eme unmittelbar zerrei kende Wirkuna ausüben, und durck die

i?jn teilen' iIchndüng, sölHe' Stosti M Bo,tt ben zu füllen, ist die Kunst der Befestigung vor eine neue schwere Aufgabe ge stellt ivorden. Namentlich hat sich in Frankreich nach den mit sogenannten Melinitbomben angestellten Versuchen die Aufmerksamkeit auf die Sperrforts und Festungen an der Grenze gelenkt, welchen man nach der Zerstörungskraft, die man der Melinitbombe zuschreibt, keine genügende Widerstandsfähigkeit mehr zutraut, vorausgesetzt, daß der Gegner im Besitz desselben oder eines übn kichen Mittels ist. Wie es heißt, sind vom General Vculanger 200,000 Me linitbomben in Bestellung gegeben worden.. Für uns würde daraus die Noth wendigkeit erwachsen, unsere Festungsanlagen auf den neuen Sprengstoff anders einzurichten. Daß unsere Kriegsver.' waltung dieZusammensetzung desMelinit bekannt ist, darf, wohl als sicher angenommen werden. Ebenso ist es kein Gebeimniß ,nehr, daß wir früher, als un sere Nachbarn im Besitz eines neuen Sprengmittels waren, welches erheblich stärkere Deckung der Festungsanlagen erfordert, als nach dem ' bisherigen Stande der artilleristischen Technik nothwendig waren, wenn es auch möglicherweise hinter der Wirkung des Melinits noch zurüäbleibt. In ver deutschen Presie ist mit Recht, oder weil man es nicht bester wußte, kein Aushebens von unserem Brisantstoff gemacht worden, und es ist dringend zu wünschen, daß in BeMg auf die nothwendig gewordenen besseren Deckungsminel für die Fesiungen dasselbe der Fall sein möge. Man kann sich daran genügen lassen, daß die augenscheinlich gut unterrichtete ..Deutsche Heereszeitung" mittheilt, es gebe nur ein nicht näher anmführendes Dcckungsmittel, welches der Wirkung der deutschen Blagerung?artii7erie widerstehr, und dieses eine Mittel . sinde sich weder in sunzosi'chm noch in russischen Festungen vor, vielmehr würden die mod?rnen Befestigungen jensei'.s unserer Gr.nzen nach ku zer Besch'eßung in Trümmerhaufen verwandelt sein. Ueberdie Vorgänge hin ter den Coulissen der Mailänder Scala während der Premiere von Verdi's Othello" werden folgende Einzelheiten oekannt : Der Zu ritt auf die Vühne war allen nicht beschäftigten Personen auf das strengste unrersagt. Verdt traf in Gesellschaft seines Librettisten Voito und seines Verlegers Nicordi um acht Ubr auf der Bühne ein. Während des Sturmes" im ersten Akt griff der Maestro persönlich in die Aktion hinter den Coulissen ein, indem er eine der Zink dlechplatten schüttelte, mittelst welcher das Geräusch des Donners nachgeahnt wird. Im dritten Akte dirigirte Verdi die Chöre und schlug mit dem Fuße den Takt. Nachdem die Vorstellung ihr Ende gesunden hatte, brachte eine tausendköpsige, um den Bühnenausgang Po stirte Menge dem Komponisten eine stur mische Ooation dar. Trotz der l,bhafte sten Proteste des nervös und unwillig gewordenen Meisters wurde er in den Wagen gehoben, dessen Pferds ausgespannt worden waren, und von der Menge bis zu seinem Hotel geschleppt. Die Einnahme der ersten Aufführung betrug 7,000 Francs. A u s Moskau, v om 15. Febr. wird dem X W. Abdbl." geschrieen : Das nach der vorjährigen Vrandkatastrophe neuerb aute deutsche Theatergebäude des Direktors Paradis in Moskau war wieder einmal der Schauplatz schrecklicher Szenen. Während der jung sten Vorstellung des Stückes Unser Freund Fritz" entstand plötzlich in der obersten Gallerie ein großer Lärm, worauf Jeinand Feuer" rief. Kaum war dieses Wort gefallen, als das gesammte, zahlreich anwesende Publikum bestürzt zu den Ausgängen hinstürzte. Es ent stand eine fürchterliche Verwirrung. Viele Frauen fielen in Ohnmacht. Viele Kinder wurden niedergetreten. Da rief der Besitzer des Theaters. Fürst Gleboff Ttreschness Schachowskoi, aus seiner Loge in das Publikum binein : Nuhig ! Es ist nichts !" und im Nu war Alles biruhigt und kehrte auf die Plätze iu rück. Es stellte sich heraus, daß in der obersten Gallerie zwei berauschte Bau ern mit einem Theaterdiener rauften und den -erhängnißvollen Lärrn schlw öln. Eine süße Reise des Schah )on Pursten, die derselbe demnächst durch sein? Prcvinzeu antreten soll, schildert du- Nero. Wr." wie folgt : Die Kaufleiite der Siadt Enseli schicken sich an, den Schah hii seinem Eintreffen in ib ' rer Stadt ganz besonders feierlich zu em- ' pfänden. Ein Theil der Straße, welche der Schab zu passiren hat, wird mit fu, nem Zucker bestreut sein, der den Schnee vertreten, soll. Der Schah wird diese Zuckertour im Schlitten passiren.' In der Stadt selbst wird aus Zuckerhütcn natürlich ohne Papier ein Häuschen zm'a nmengestellt, das Dach mit fe nem Zucker bestreut und die Wände mit Or namenten aus verschievenfarbigemZucker geschmückt. So wenig wahrscheinlich das klingt" schließt die Jloto Wr." möglich l!t es doch ; denn m Enseli liegen zur Zeit fabelhafte Zuckermen ' gen. Die ganze Fracht der Dampf. ' Nana" und AfiLu". die dem Kauf- ' mann Asckurow gehören, bestand l nu? aus Zucker." Bor einigen Wochen itt eine bedeutsame Maßregel betreffs Con cernnrung der militärischen und ebmini sirativen Angelegenheiten des asiatischen Rußland getroffen worden. Einem kaiserlichen Befehl gemäß wird eine beson dcre asiatische Abtheilung im General stab gegründet werden. Es sollen der Verwaltung derselben die militärischen Bezirke des Kaukasus, von Tutkstan, Omek, Jrkutsk, des Amur und trans: kaSpischen Gebietes unterstellt werden, und zwar in Angelegenheiten der militärischen Administrative, der Uebungen und Bewegungen der Truppen, sowie Translocation, Verstärkung und VertM ?aT Wa sin Arfi t AtM a lilliIVtlUllfy Vt(lUtil, VV 'VVC4ltyUUty ; genannter Gebiete und Organisation des , Eommunicationswesens, der Organisa- ', tion der örtlichen Verwaltung in Türke- , stan und dem transkaspischen Gebiete, I der Feststellung der Neichsgrenze in den , asiatischen Grenzgebieten, und endlich in Angelegenheiten wissenschaftlicher und ' anderer Expeditionen nach Asien. Außer dem wird der asiatischen Abtheilung des 'Generalstabs die militärisch -politische Ls?.d,-zu mit ken Eeneralgouver-

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