Indiana Tribüne, Volume 10, Number 170, Indianapolis, Marion County, 10 March 1887 — Page 3
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Der Wunsch.
Novelle von Hermann Sudermann. iFrrtsekuna.) Und doch mußt Du Dich zusammen nehmen, rr-ein Junge." sagte der Alte, und mir Alles der ö!eibe nach erzählen; denn nur so können wir Licht in das Nätbsel bringen." Ein Schweigen entstand in dem sinstaen Raume. Der Alte gitterte am gann Leibe. Er sah die Umrisse der massigen Gc statt, die sich schwarz gegen das belle Kammerfenster abhoben er sah das Aibeiten des Brustkastens, der sich hob und senkte, und in dem es keuchte und stöhnte, wie in dem Krater eines Vulkans er fühlte auf der Haut die beißen Wellen des Athems, die ihm aus seinem Munde entgegenströmten Nimm Dich zusammen, Robert," wiederholte er leise. Robert 'kämpfte mit einem Entschlüsse, dann reckte er sich, wie in neu erwachen der Energie, und sagte: Es ist gut, Obm, Du sollst Alles wissen. Seit dem Tage, als sie meine Werbung so stolz und so kühl zu rückgewiesen hatte, war ich ihr nicht mehr begegnet. Zwar kam sie nach wie vor auf die Bur, nach dem Kinde und nach der Wirthschaft zu sehen ; ich wußte ja, nun, es geschah um Marthas nickt um meinetwillen , aber es war still schweigende Vereinbarung zwischen uns, daß wir einander aus dem Wege gingen. Sie wählte die Stunden, in denen sie mich draußen in Scheune und Stallung wußte, und ich kehlte nicht. früber ins HauS zurück, als bis ich sie im Thorweg hatte verschwinden sehen. Am Dienstag nun mußte ich dringen der Weise nach dem Vorwerke hinaus; aber eine halbe Meile hinter der Stadt brach mir auf dem schlechten Wege die Achse. Da ich keinen Kutscher mitge nommen hatte und weit und breit Rle mand zu sehen war so setzte ich mich denn selber auf das angeschirrte Pferd und ritt zurück um Hilfe zu holen. Auf dem Hofe sagte mir der Inspektor, das gnädige Fräulein wäre vor einer Weile fortgegangen. Es sing ja auch schon stark an dunkel zu werden. Na, da hat's wohl keine Gefahr," denke ich mir und gehe ins Haus. Als ich die Thür des Wohnzimmers aufmache, sehe ich in der Dämmerung einen schwarzen Schatten, der eilends hinaus huscht. Wer mag das sein ?" denk' ich und geh' hinterher. Im Zimmer deö Kindes sind' ich sie, wie sie eben eisrrz beschäftigt ist, die Thür nach dem Corrroor zu entriegeln, die des Zuges halber. Du weißt, immer verschlossen ist. Ich erschrecke und will zurück, aber ich kann nicht, denn die Glieder sind mir wie gelähmt. Als sie mich sieht, hält sie inne und schlägt wie von Scham gepackt die Hände vor's Gesicht. Da Ohm, überwältigt's mich, daß ich auf sie zustürzen will, aber noch zur rechien Zeit besinn ich mich, wer si:- ist und wer ich bin. Ich eh', wie die Hände ihr zittern Sei mir nicht böse Olga," sagte ich stotternd, ich hab' Dir nichts zu leid thun wollen. Es ist ein Zufall, daß ich hier bin, und ich werde es hinfort so einrichten, daß Du mir niemals begeg nen sollst." Da läßt sie die Hände sinken und sieht mich an, daß mir heiß und kalt wird vor diesem Blicke. So hat mich die Martha niemals angesehen, denk' ich bei mir. Ich will etwas reden, aber die Worte versagen mir, so verwirrt und beklommen bin ich. Sie hat die hohe Gestalt dicht an die Thür gedrückt, als ob sie dort Schutz suchen wollte vor mir. Ich höre ihr schweres heißes Athmen. Endlich faß' im mir ein Herz. Olga," sag ich, es war eine Vermessenheit von mir. daß ich es wagte, die Hand nach Dir auszuUceaen. Ich wetß Wohl, ich bm Deiner nicht werth, ich bitte Dich herz lich, vergiß es, ich werde Dich nie daran erinnern." Und in dieseri Augenblicke, Ohm Wie soll ich eS Dir schildern laß mich eine Sekunds die Erinnerung mein Gott, mein Gott ! doch, was hilft's ? ich werde stark sein, Ohm, ich werde mich zu ammennehmen - in diesem Augenblicke stürzt sie auf mich zu, umschlingt mich und vedeckt mein Ge sicht mit Küssen, und dann plötzlich sinkt sie mit einem Seufzer an mir nieder und bleibt vor meinen Füßen liegen, als hat sie der Schlag getroffen. Wie im Traume starr' ich aus sie nieder. Es ist nicht wahr !" ruft's in mir es ist Wahnsinn wie zu einer Gctt heit wolll'st Du zu ihr aufschauen und nun wirst sie sich fort an Einen, der ihrer nicht werth ist." Ich scheute mich fast sie zu berühren ; aber aufheben mußte ich sie doch, und wie ich sie in meinen Armen halte, da fängt sie so bitterlich zu schluchzen an. als wolle ite sich die Seele aus dem Lerbe weinen. . Olga, warum weinst Du?" sag' ich. es ist ja nun Alles gut" aber auch ich Ricsenkerl weine los wie ein kleines Kmd. Vergieb mir, Robert !" hörc ich ihre Stimme an meinem Ohre, ich hbe Dich schwer gekränkt, aber ich werd's me nie wieder thun." Und wirst mich lieb haben fortan ?" frag' ich denn ich kann es noch immer nicht fasten. O, Du Du." saate sie, .ich liebt Dich ja wie nichts je auf der Welt !" und verbirgt das Antlitz an meinem Halse. Ohm. nun höre aber weiter. Wie ich den dunklen Lockenkovk so er gebungsooll.auf meiner Schulter ruhen f... V si i. w- ry . f ' leye, oa nelgr mir vie rage aus : Ist das dieselbe Olga,' die vor acht
Tagen bleich und stolz sich von du wandte, als du sie beicheiden und demü thig um ihr Jawort batest ?" Lch lagte ihr also, Olga," sagt' ich. wie hast Du mich so quälen können, Bin ich denn ein Anderer geworden in dieser kurzen Zeit?" Da seh' ich sie bleich weroen, wie der Kalk an der Wand, und höre ihre Stimme an mei' nem Ohre : Frag' mich nicht, um Jesu willen, frag' mich nicht!" In mir wacht die Anst, daß ich si
morgen vielleicht verlieren könnte wle ich sie heut' gewonnen babe. Olga," sag' ich, bist Du so wankel,nülhig in Deinen Entschlüssen, wer giebt mir die Bürgschaft V Ich stocke denn tn ihrem Gesichte liegt etwas, was mir Schweigen gedre tet. Sie reißt sich von mir los und wirft sich in den Sess l. Da Du es w.ssen willst" sagt sie und starrt dabei mit finsteren Brauen vor sich auf die Erde ich bin kleinmüthiz gewesen ich bade an Deiner Liebe gezweifelt und hab' geglaubt. Du würdest es mich fühlen lassen, daß ich arm i. die Ehe kän e " Und dabei flammt ihr die Lüge wie ein brenntndes Mal auf der Stirn. Olga," schrei ich auf, das hättest Du von mir gedacht? Erinnerst Du Dich des," woran ich sie erinnerte, war eine Nacht auf dem Gute ihres Vaters, als ich um Martha werben kam und traurig mit einem Korbe abzuziehen gedachte; denn Martha wollte sich und ihr Glück zum Opfer bringen, damit ich eine Andere nähme. Da war sie Olga mitten in der Nacht zu mir gekommen und hatte mir blindem Toor die Augen geöffnet uud Worte gesprochen, Worte, voU Verachtung des Mammons, die mir wie ein Trmmphlied der Liebe in die Ohren
klangen. Die sagt' ich ihr her; denn unvergeßlich stand jedes davon in mei ner eele geschrieben. Damals also dachtest Du so kühn und so groß herzig, als Du für Martha sprachst," rief ich ihr zu und jetzt da es Dir selber gilt," ich seh' ibr in s Gesicht, Ohm, das versuchte zu lächeln und lächelte immerfort: aber dreses Lächeln wurde zu Stein, und mitten darin schloß sie die Augen und sank ohn- . - macytlg yin, wie em totz. Es kolkte Mühe genug, sie wieder in's Leben zu rufen; denn ich mochte Nie manden zur Hilfe herbeiholen. Wohl eine Vier'elstunde lag sie da nicht viel anders, wie sie jetzt daliegt dann öffnete sie die Augen und schaute mir lange schwelgend in's Gesicht so schmerzensooll so müde und trostlos, daß mir Angst und Bange um sie war. Und darauf faltete sie die Hände und sagte leise und flehend zu mir empor : Laß mir Zeit. Robert, ich habe meine Kraft überschätzt, ich muß mich erst daran gewöhnen." Nun war ich aber so voll von meinen jungen Glück und so übermüthia darin. daß ich glaubte, ich könnte auch sie mit Gewalt zum UZIucre zwmgen. Wenn wir uns lieb haben, Olga," rief ich, und die Selige sagt Ja und Amen so möcht' ich doch Den sehen, der was dawider haben wollte! D'rum sei froh und muthig. Kind!" Aber froh und muthig war sie nicht. Und setzt erjt da sie todt ist hab' ich mir klar gemacht, wie jammervoll und gebrochen sie in dem Polster lag, sie die sonst so stol; und streng mit sich und den Andern umzugehen pflegte. Es war, als bätte ein ungeheures Leid den innersten Nerv des Lebens mitten durchgeschnitten. Das ist mir jetzt Alles klar, doch damals sah ich nicht wollt' ich nicht sehen. Und weiter sprach ich auf sie ein, tröstend, wie ich meinte. Sie hörte mir zu sagte aber nichts nur manchmal nickte sie mit dem Kopfe, und ein Lächeln unsagbar traurig und müde spielte um ihre Lippen. Ich schob das Alles auf die Gewalt des Augenblicks und auf den Kummer der letzten Jahre, der um so mächtiger in ihrer Seele auferstehen mußte, als em neues Glück auch für sie hereinbrach, ihn zu verdrängen. Und unser erster Ganz," sagte ich, Olga, soll auf den Kirchhof sein. Wenn wir an Martha's Grabe gestan d,n haben, wird uns der Widerstand der M ltter und die Mißgunst der ganzen Welt nichts mehr zu kümmern brau qn." Da ließ sie die Hände vom Gesichte sinken, sah mich mit großen verängstig ten Augen an und fragte ganz tonlos : Auf den Kirchhof willst Du mit mir?" Ja, mit Dir," erwiederte ich, und jetzt gleich, wenn's Dir recht ist." Da ging es wie ein Schauer durch ihren Körper, und in einem seltsam heisern Tone sagte sie : Gedulde Dich bis morgen morgen thu ich, was Du Willst." Ja, mein liebes gutes Kind." sagte ich da, jag' Dir bis morgen die Grillen aus dem Kop und denk daran, sie zürnt uns nicht. Wir werden sie ja nicht ver gessen ! Und muß nicht der gemeinsame Schmerz um sie uns um so enger verbmden für's ganze Leben ? Ihr Bild wird immer um uns sein, und glaubst Du nicht auch, daß sie . unsern Bund von ganzem Herzen segnen würde, wenn sie vom Himmel zu uns herabschauen könnte? Hat sie uns nicht als Ver mächtniß das Kind gelassen, damit wir gemeinsam darüber wachen und es kei ner Fremden überantworten ?" Da warf sie sich vor dem Bettchen nieder, in welchem das kleine Geschöpf, selig vor sich hm dröselte, und preßte das Angesicht gegen sein Köpfchm. So lag sie lang' da und ich ließ sie gewähren. Als sie sich erhob, lagerte wieder die steinerne Ruhe auf ihrem Gesichte, die wir sonst immer an ihr kannten. Sie reichte mir die Hand und sagte: Geh' mein Freund, laß mich allein." Und ich ging ; denn ich wollte ihr in Allem zu willen sein, auch umarmen that ich sie nicht. Eine Viertelstunde später sah ich sie über den Hof gehen. Ich wartete am Fenster; aber sie schaute sich nicht mehr um. Am andern Vormittag na. Du weißt ja. Ohm, wie ich sie da fand. Und m diesem Augenblicke ist s wie ern Blitz strahl auf mich herabgefahren. Ohm, alt und grau könnt' ich werden der Augenblick wird mir jede Freude neh men und jedes Lachen auf meinem Ge sichte wird erstarren um seinetwillen. Aber leben könnt' ich doch wenigstinS. Könnte dies armselige Dasein weiter schleppen, damit dem Kinde sein bescher dener Glücksantheil nicht vorenthalten bliebe. Nur das Eine müßt' ich wissen, von dem einen fürchterlichen Wahn muß ich befreit sein, sonst geht's nicht gebt's beim besten Willen nicht. Sonst verfaule ich bei lebendigem Leib. Es muß Einer kommen und wär's von jenseits des Grabes und muß mir Sauen : warum, sie aeüorben ? ! "
Wiederum wurde cS still m ver finsteren Kammer. Nichts war zu hören wie die Athemstöße der beiden Männer uns das vkascheln einer 3tatte, welche Roberts Erzählung mit der eintönigen bohlen A!usik ihres Nagens begleitet hatte. Der Alte rang schwer mit sich. Sollte er auch das Geheimniß ihres Lebens verräiherisch preisgeben, wie er bereits das Gtheimniß ihres Todes verralhen hatte? Aber galt es hier nicht eine Woblthat zu thun ? Galt es nicht, den, welchen sie über Alles geliebt hatte, von den Qualen. zu befreien, in denen sei es ein Irrwahn, sei es geheimes Schuld bewußljein ihn gefangen hielt? Ein Wunder, eine göttliche Sendung schien es. daß so der Mund, der auf ewig ver-
stummt schien, sich nocy einmal ossnen durfte, dem Geliebten den Frieden zu bringen. Der Alte atbmete tief auf. Er hatte seinen Entschluß gefaßt. Und wenn sie daraus bedeckt gewesen wäre, No bert," sagte er, Dir über's Grab hinaus Rede zu stehen V Robert stieß einen Schrei aus und umfaßte seine Handgelenke. Was willst Du damit eigentlich sagen, Ohm ?" Hättest Du Dich nicht wie ein Maul Wurf in Deinen Schmerz hineingewühlt Z und vor jedem Menschengesichte R ißaus : r ... . t I genommen, so wußtest ?u ränge scyon, was sich die Spatzen auf den Dachern erzählen, nämlich daß ich am Morgen ihres Todes einen Brief von ihr er hielt " Du Ohm von ihr " Au Junge, Du zerblichst mir Za die Knochen im Leibe, so höre mich doch erst ruhig an " und er erzählte ihm, waS in dem Briefe gestanden. Robert war aufgesprungen und wühlte sich in den Haaren. Seine Augen, die auf den Alten niederstarrten, glühten durch die Finsterniß. Und das est gieb 3 her wo hastDu's?" Der Alte berichtete ihm, wie groß die Gefabr, in der Olgas Geheimniß svwebte, und welche Angst er selber darum ausgestanden. 6. Ich war ein stilles, einsames Kind. W-r allezeit von Liebe umgeben ist, und nie etwas Anderes gekannt hat wie Liebe, der lernt dann oft am leichtesten, sich selbst genug sein. t VLn doch lag auch in meinem Herzen ein unerschöpflicher Liebesvorratd. Ich verschwendete ihn an das Geihier, hätschelte die Hunde, küßte die Katzen und zerwürgte die Gänse. Eine unter meinen Leidenschaftes war's, im Pferdestall zu spielen ; dort hielte ich mich auf der weißen zarten Streu, zwischen den Vorderhufen umher, die mir nie etwas zu Leide thaten ; oder ich klet terte auf die Krippe, wo ich stundenlang sitzen und meinen Freunden verliebt in die großen braunen Augen blicken konnte. Am schönsten aber war s in der Hundehütte. Dort fand mn mich oh zur Mittagsstunde eingeschlafen, und kein leich:es Stück war's, mich wieder herauszuschassen ; .denn Nero, der sonst so gut und brav war, zeigte Jedem die Zähne, der alsdann in den Vereich seiner Kette kam, selbst dem Hausherrn. Auch auf das Pflanzenreich erstreckte sich meine zärtliche Neigung. " Das Gut. das mein Vater gepachtet hatte, der alte Lehnsitz eines polnischen Magnaten, lag dicht an der preußischen Grenze auf einem Berge, deffen eine Seite sich langsam meinen verwilderten Park zu den kahlen Feldern hin abdachte, soahrend die andere steil zu einem Flüß chen hin abfiel, auf dessen jenseitigem Ufer ein schmutziges polnisches Grenznest gelegen war. Z)!ein Vater, ein kleiner, kräftiger Mann, von gedrungener. Gestalt, mit kurzgeschorenem, schwarzem Bart und Haupthaar, angetban mit langen, blank gewichsten Stiefeln und einer graugrü nen Flausjoppe, lachte mich an, wenn er mich sah, gab mir einen freundschaftlichen Klapps auf cen Nacken oder kniff mich in den Arm und war dann wieder verschwunden. Er hatte immer zu thun, der arme Papa, ich habe ihn, so lange er lebte, auch nicht einen Augenblick ruhen sehen. Mama war schon damals sehr korpulent, aß fortwährend Süßis und liebte den Nachmittagsschlaf; aber auch sie war fleißig von Morgens bis zum Abend, obgleich sie sich nur widerwillig von Ort zu Ort schob und es uicht lieble, wenn man sich an sie hing oder sie mit Fragen bestürmte. Und dann war da der Vetter Robert, oer von den preußischen Verwandten her übergeschickt worden war, um bei Papa die Wirthschaft zu erlernen. Ein großer Junge, breitschultrig und dicknackig mit blonden Bartzotteln, an denen ich ihn zu zupfen pflegte, wenn er mich auf den Schooß nahm, um mir das A B C vermittelst gekrümmter Lakritzenstengel einzutrichtern. Ich glaube, ich bin immer gut Freund mit ihm gewesen, obgleich r mir nicht näher stand als die anderen Eleven, denn seine Gestalt aus jener Zeit ist mir genau so im Nebel zer flosien, wie die Anderen. v!ur an eine Scene erinnere ich mich genau, wie er an einem Sommeradend Martha bei den blonden Zöpfen ergrif fen hatte und lachend und schreiend mit ihr .durch Hof und HauS und Garten rannte. Was hast Du mit Martha, Du Schlingel? rief Papa ihm entgegen. Sie bat mich geärgert", antwortete er, ohne sie loözulaffen, während sie fortwährend schrie. Als ich so alt war, wußte ich besser, wie man sich an einem Mädchen zu rä chen hat," scherzte Papa, der immer sei nen Unsinn machen mußte. Nun wie?" fragte er. Ja, wenn Du das nicht selber weißt !" lachte Papa. Man giebt ihr eben 'nen Kuß, Herr Robert," sagte ein alter Gärtner, der eben mit dt? Gießkanne vorbeiging. Da seh' ich ihn noch vor Augen, wie er plötzlich blutübergossen dastand, den Zopf aus den Händen fahren ließ, und nicht wußte, wo er die Blicke lassen sollte. Papa schüttelte sich vor Lachen, und Martb lief eilends fort. Als ich an ihrer Thüre rüttelee, hatte sie sich eingeschlössen. Erst beim Abendbrotötisch kam sie wieder zum Vorschein. Die Haare hingen ibr wirr über die Stirn, und
l iiträumt un verschüchtert schaute sie d:ustter hervor. cy mcchie elf Jahre alt gewesen sein, als es mir zum ersten Male aufsiel, da
Martha in Wesen und Aussehen sich seit sani verändert hatte. Ich hätte es wobl schon sruher bemerken müssen, denn ich hatte gelernt, mit offenenAuqen um mich zu schauen, aber im schleichenden Gleichmaß der Tage übersieht man leicht, was Kummer und Zeit zerstörend um uns wirken. j "Nun merkt' ich auf und sah ihr Antlii) schmäler und schmäler werden, sah, daß die Farben sich mehr und mehr von ihren Wangen- wlscbten,, und daß die Augen tieser und tiefer in dunkle Höhhingen zurücktragen. Sie sang auch nicht mehr, und ihr Lachen batte einen eigen lhümlich müden, heiseren Klang, der mich beunruhigte, so daß ich manchmal daran war, aufzuspringen und ihr zuzurufen : Lache nicht." Zu derselben Zeit begann sie zu krän kein, so daß schließlich auch Papa und Mama auf ihren Zustand aufmerksam werden mußten. Sie litt an Kopfweh und Magenkrämpfen und schleppte sich mühsam im Hause umhec. D.e Eltern fuhren mit ihr nach Preußen zu einem Arzte. Der zuckte die Achseln, verschrieb Eisenpillen und rieih Luftveränderung. Auch etwas Anderes muß er gerathen haben, was die Eltern in große Unruhe versetzte wenigstens Papa. dennMama ließ sich schon lange nicht mehr aus ihrem Phlegma herausbringen. Er sah sie oft von der Seite an, wenn sie träu mensch in die F rne hinaus starrte, schüt telte den Kopf, seufze und warf die Thür hinter sich ins Schloß. Aber arbeiten that sie nach wie vor. Soweit ich mich zurückerinnere, ich habe auch sie niemals müßig gesehen. Schon als Kind stand sie mit dem Vokabelbuch am Heerde, rder gab auf die Waschküche Acht, wäbrend sie den deutschen Aufsatz schrieb. Seitdem sie erwachsen war. ver einigte sie die Pflichten meines Unter richte mit allen den Sorgen, welche ein großes Hauswesen der Verwalterin auferlegt. Mama batte sich ganz auf ihren Altentheil zurückgezogen, wurde korpu. lenter Jahr um Jahr und ließ sie schal ten und walten nach Belieben, wenn nur die Kompote und sonstigen Leckereien ihre Zufriedenheit gewannen. Ich, die ich vom ganzen Hause maßlos verwöhnt wurde, schämte mich meiner Umhätigkeit und versuchte, einen Theil der Sorgen von ihren Schultern zu nehmen, aber mit wilder Abwehr wies sie -nich zurück. Laß nur, mein Kind," sagte sie, mir die Wangen streichelnd, Du bist ja nun einmal die Prinzessin im Hause; magu es auch bleiben." Das kränkte micd. Alles konnte ich ertragen, nur nick t fortgewiesen zu werden, wenn ich kam., um mit übervollem Herzen zu ge b'.p(Fortsetzung folgt.) Noch mehr! Denk nur, mein Bruder hat gestern eine Münze vom Kaiser Hadrian gefunden! Das ist wohl etwas, aber mein Vetter in London bat ein Roßhaar von dem Kaiser von Siam seinem weißen Elephanten! Im Apollosaale in om wogten an einem der jüngsten Abende die Masken auf und nieder. De.r Marchese Domenico fesselte eine schlanke, elastische Gestalt, die den Charakter eines Blumenmädchens angetban hatte. Der Marchese bewog die Maske, mit ihm ei nen Wagen zu besteigen und in ein Re staurant zu fahren. Vor dem Restaurant angelangt, zög-rten die Passagiere, den Wagen zu verlassen, und der Kutscher stieg vom Bocke, um nachzusehen. Im Innern des Wagens befand sich blcs ein Fabrgast ; es war der Marckese, der be wuß'll's dalag. AIS man ihn zum Be wußlsein gebracht halte, erzählte der Marchese, die Maske habe ihn umarmt und plötzlich am Halse gewürat. Die Geldtascve des Marchese mit 1500 Frcs. war nicht wiederzusinden. Zur Beachtung Wr kaben unsere Mammuth G'oc'ky nach 22 & 27 W.st Wa'bi gtoa Straße gegevüder unserm bih,rigen Lokale beilegt, fttr si d $t aas dem westl'kden Markte. Was würden S,e sagen, wen Sie ei paar MöN'er, Frauen- od r K-aben-Schuhe für 50 Cent bd uns kau'en könnten? $1 für 27 Pfv. New O'lenn Zucker. $1 für 19 Pf. Phömx Zucker. 51 für 17 f. graa. 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