Indiana Tribüne, Volume 10, Number 169, Indianapolis, Marion County, 9 March 1887 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Yrscheiat Füg litZ nd S snnt g. U tätlich .Xridan- UJLtt durch den Xrliiril G4t x,k Lisch,, hu eonntagl f tiJ pit Qoch. CrtlM ofann i Cic I. r Pofi lEpOUt Im Bo(CS)fMaf 2m. öfflc MarylandS?. MiMSpsliZ, Jnd 9 März 1337. zOas letzte Diratenschiff. ,,' ,CS war iiu Jahr: 1833, als ich" so erzablte ein aller 8t"abm dieser Tage einem Berichlerstatter in die Dienste des Schiffsrheders William Pat rerson :rat, welcher damals einer der reichsten Rheder in Baltimore war. Ich wurde dem Schiffe Harriett" zugewie sen, welches unter Commando des Capt. Chandler stand. Die Harriett" war Iah Lieblingssckiss ihres Eigenthümers, und auf den Capitain Chandler hielt er große Stücke. Meine erste Fahrt auf der Harriett" ging nacb Brasilien. Wir hatten unser Cargo bald abgeladen und ein neues an Bord genommen. Außer einer Ladung Kaffee bestand dasselbe aus einer ungeheure Menge Eil' derer,, welches für die Münze in Philadelphia bestimmt war. Das Erz sollte in klindende Silberdollars umgewandelt und zur Bezahlung einiger Schiffsbauer verwendet werden," welche die brasilianische Fregatte Dom Vedro I" gebaut, aber ihren contractlich ausbedungenen -Lobn noch nicht erhalten batten. Außerdem nahmen wir drei Passagiere mir, die Wittwe und die 15jährige Tochter eines reichen Kaufmanns, der in Rio gestorben war, und einen deut schen Musiklehrer, unter' deffen Schutz, die Damen reisten. Als wir im Begriffe standen, die Anker ydi Heimreise zu lichten, traf in Rio die Nachricht ein, t-afe draußen an der Ein fabrt zum Hafen ein verdächtiges Schiff liege. Im ganzen Hafen befand sich nur ein amerikanisches Zlriegesschiff, die Zrezatte ?iatchez" unter Eapt. Zatzin ger. und odendrein konnte uns dasselbe lrop seiner 20 Kanonen nicht helfen, da gerade reparirt werden mutzte. Un ier Eapi:am jedoch hatte bisher stets Glück gebäht und war noch nie von einem unter fremder Flagge segelnden Schiffe belästigt roorbcn. So faßte er den Be schluß, sicb trotz des unheimlichen Fremdlings draußen auf die hohe See hinaus urtuagen. Wir stachen Nachts in See, paffirten den Zuckerbu:- und schlugen die Nichtung nacd Norden ein, in der Hoffnung, daß es uns gelingen werde, unter dem Schleier der Nacbt von dem fremden Schiffe, wenn dasselbe schlechte Absich ten haben sollte, unbemerkt auf die hohe See' zu eniwiichen. Wir waren etwa 'jO Meilen gefahren und hatten bereits oas Eav Trw pasiirt, als bei Tagesaw druch die Wache vom Mastkorb aus ein Segel in Sicht" ankündigte, ofott .richtete n sich Aller Augen aus die See hinaus, und der Eapitain machte durch sein Fernrchr die Wahrnehmung, daß dos fnnide Schiff unter portugiesischer Flagge direct auf uns lossteuerte. Es war uns Allen wohlbekannt, daß damals das berüchtigte Piraten und Sklavenschiff Sultana" in jenen Ge wäffern sich derumtrieb, und es lag die (sesabr nabed das uns verfolgende Schiff die uttana" war. Ein tiefes Schweigen trat auf unserem Schiffe ein. ecermann richtete seine Augen gespannt aus den Eapitain, der mit dem Fernrohr unabläffig den Fremdlinz beobachtete. Endlich setzte er das Glas ab. Es ist ine Sullana", sagte er. Sie hat soeben die zcbwarze Piratensiagge aufgezogen. Sie kommt uns schnell naher." Jedermann an Bord wurde blaß, doch wuroe die tiefe Stille durch keinen Laut unterbrochen. Das Schiff mit der schwarzen Flagge kam immer näher ; bei uns an Bord hatte die Aufregung einen geradezu sie verhaften Grad angenommen. Da schrie unsere Wache oben vom Mastkorb zum zweiten Mal : Segel in Sicht !" Wo?" fragte der. Eapitain. Nechts von unserm Bugspriet: es Hai seinen Lauf aegen uns genchtet," lautete die Antwort oes Mannes. Die Wache hatte recht gesehen, wir waren gerettet! Bald zeigte sich unseren Blicken ein großes Schiff, welches durch die schäumenden Wogen drang, gerade auf uns zu. In unserer Freunde über umere Nettung batten wtr das waten schiff .für eine Weile ganz vergeffen. Als ro uns wieder nach ipm umsahen, befand eö sich auf voller Flucht! Es hatte jedenfalls gu:e Gründe, mit dem neu . L r m 9 rwx aniommtnoen cylsie. leme nähere Be tanntschast zu machen. Als unser Netter nahe genug aekom men war. erkannten wir in ibm ein eng lischesArlegsschiff, die Fregatte South' arnpton". Bald konnte unser Eapitain sich durch 's Sprachrohr mit dem Capi tain des. Soutbampton", Eommandeur Roß. verständigen. Die Fregatte hatte 50 Kanonen an Bord und befand sich auf der isabit nach viio de Janeiro. Als unser Eapitain dem Eommandeur mitgetheilt hatte, welcher großen Gefahr wir entgangen waren, ertönte auf der ?rregatte ern lautes Jubelgeschrel. Eapt. Äoß ersuchte uns, der englischen e sandtschast in Washington von dem Vorfalle Bericht zu erstatten, und machte sich dann sofort auf die Verfolauna des Seeräubers auf. Nach einer glücklichen Fahrt von 30 Tagen langten wir sammt lich wohlbehalten in Baltimore an, und der britische. Gesandte erhielt umgehend den von Eomm. Noß gewünschten Bericht. Uniere. Panagiere, der Munk lehrer und die beiden Damen, begaben sich auf dem Landwege sofort nach Mon mal dem Endziel ihrer Reise. Fünf Jahre später gehörte ich zur Mannschaft der Fregatte Constitution", Eomm. Aler. Elarton. Die Fregatte war das ;vlaaaenschm unseres Pac;nc (Geschwaders. Als wir im Hafen von Pavta in Peru anlangten, war die Peru enische Regierung gerade dabei, viele gefangene Rebellen zu Processiren, welche sich gegen ihre Herrschast aufgelehnt hatten. Alle eingeboren . r.tn Vsvclutisnare vurdeir ' 'etnkaö

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rNcyossen. lasir hatte gehi!tt, cätz sich untet den Gefangenen auch versÄiedene Amerikaner befanden, und der Zweck unserer Fahrt war, das Jntereffe derselben wahrzunebmen. Bald hatten sich auch mehrere Rebellen an unsern Eommorcre umSchutz gewendet, darunter ein etwa 35 Jahre alter, prachtvoll ge bauter Mann, dem man jedoch auf den ersten Blick ansab, daß er nicht in den Ver. Staaten geboren war. Er erzählte, er sei zwar in Gibraltar von spanischen El lern geboren, aber auch in den Ver. Staaten mit Gen. Lafayette gewesen. Unser Eommandeur erwirkte seine Be sreiung. Der Mann kam auf unser Schiff und j wußte sich balo bei Jedermann beliebt vd machen. Mich schien er in sein beson deres Vertrauen und erzäblte.mir später emmal, er habe früher Sklavenhandel getrieben und Tausende von Negern aus Afrika nach Brafilien hlnübergebracht, zum Zeitvertreib habe er auch ab und zu 's . . t . ' ' . . seerauoerel gerrieoen. Welches chin commandnten ct V fragte ich. Die Suttana, lautete seine unbesangene Antwort. Wir hatten dem Manne das Leben gerettet, der vor wenigen Jahren mich und meine Kameraden kaltblütig ermor - . i t ? r " ? i oer uno unier fcvones coiff aus oen Meeresarund versenkt baben würde, wäre uns damals der Engländer nicht zu Hilfe gekommen: le suttana" war, wie er mir erzählte, in der letzten Zeit so heftig verfolgt worden, daß er sich genöthigt sah, sie ihren Eigentbümern, reichen Kaufleuten n Havana, zurückzugeben und das Viratenaeschäft an den Nagel zu bangen. Die Sultana" war das letzte Plratenfchlff m zenen Gewäse ' . l r r rti r fern ; feilvem wagte ftly itemno meor an das aetadrllcve bewerbe. Italienischer Heldenmuth. As den jetzt vorliegenden brieflichen Berichten des Generals Gene ergiebt sich, da dte Italiener bei Saati mit wunderbarem Heldenmutbe gegen die Abeffrnier gekämpft haben. Letztere waren am 25. Januar auf Saati vorgerückt und batten eine ihnen entgegenzie yende Abtheilung, zurückgeschlagen. In Folge denen schickte Major Boretti einen Boten nach Monkullo und ließ den dor tigen Commandanten um Proviant und Munition bitten. Drei von den fünf in Monkullo stationirten Compagnien mach ten sich jetzt unter dcm Befehldes Oberst lteutenants von Ehrrstsorrs am 26. früh um 5 Ubr auf, um den bedräng ten Kameraden Hilfe zu bringen. Ge gen Mittag schon erhielt der zurückblei bende Hauptmann m Monkullo kurz hintereinander zwei Billete von dem Oberstlieutenant. Das erste dieser Bil lete theilte dem Hauptmann mtt. daß der Feind in der Nähe von Dogali auf hal dem Wege zwliwen Monkullo und Saatt das Feuer eröffnet bätte und die Mitrail' leusen ntckt funknonirten. In dem zweiten um ! Udr abgesandten Billet ließ er sagen, dav er ohne Unterstützung von Truppen und Kanonen nicht vor rücken könne und daß man ibm eine Mitrailleuse schicken solle. Um 11 Uhr machte sich n Folge bei Un der Hauptmann Tanturi mit einer Eompagnie und einer Mitrailleuse auf den Weg nach Dogali. Bei Achet bt gegnete ihm ein verwundeter italienischer Soldat, der nur mitzutheilen wußte, daß die Abeffykiier angegriffen und die Jta liener sich zurückgezogen hatten. Dicht bei Doqali fand er die leere Protze einer Mitrailleuse und gleichzeitig kündigten die vorausgesandten Kundschafter die Nähe des Feindes an. Zwei ihm begeg nende Eingeborene theilten ihm darauf mit, daß die Italiener alle maffacrirt seien und die Aveffynier in großer Zahl die Hügel der Schlucht von'Dogall besetzt hielten. Der Hauptmann Tanturr bielt diesen Bericht für übertrieben und setzte seinen Marsch fort. Als er an eine Stille kam, an welcher das Tbal bretter wnd, meldeten die Kundschafter das Heranitaben abeffynischer Reiter. Der Hauptmann ließ Earre formiren und dle Mitrailleuse schußfertig machen. ruckte aber bald Wetter vor, als die Kundschafter meldeten, daß der Feind sich aus zurückzöge. Am Abhänge et nes Hügels fand er dann die 3 Eompagnlen ymgeftreckt todt neben ern ander liegen. Wie sie gekämpft bat ten, im Carre, waren sie gefallen. Nur wenige Verwundete fand er und nabm dieselben Mit. Die hereinbrechende Nacht zwang ihn zum Nückzuge noch Monkullo, wo er um 6 Ubr eintraf. .Fünf Stun den ba::e der LZampf gedauert ; die Jta liener hatten sich gegen den 80s ach überl ege ne n Fern d gewehrt, so lange sie Munition hatten, und waren dann, obne vom Vlay zu weichen, gefal len. Ein einziger Verwundeter hatte das Schlachtfeld verlassen. Der Äer lust der Abeffvnier wird auf 5000 ge schabt. Die irfte Nachricht, welche nur mit '.heilte, daß eine italienische Colonne zer stört worden sei, enthielt kein Wort über den Löwenmuth, mit welchem die Jta tiener gerampfr rauen. ymt epretls m Parlament zugleich mit der Nachricht vom Tcde der 400 Mann die Verluste der Abeffrnier angegeben und die Ta pferkeit der Italiener hervorheben können, so wären dem Ministerium vielleicht viele Votwütfe erspart geblieben. Die Leich name der italienischen Soldaten waren alle nackt und zum Theil gräßlich ver stümmelt. In der Nacht vom 27. zum L3. führte der Hauptmann Boretti, der sich obne Munition in Saati in gefährdeter Stellung befand, in tiefster Dunkel h:it und in strömendem Regen mit seinen beiden Eompagnien einen tollkühnen Marsch nach Monkullo aus und langte glücklich dort an. DerSanGottardo" und die San Palestina" holten am 27. die Besatzungen von Arasali und Ha-a ab, die ?u epzonirt waren. Zahlreiche in den Zeitungen veröffentlichte Privat briefe bestätigen die Nachrichten deö Ge nerals. Ein Privatbrief hebt folgende rührende Einzelheit hervor: Als der Oberstlieutenant De Cristosorius nur noch mit 12 Storni übrig war, rief er : Wir müffen sterben ! Wir wollen un seren gefallenen Brüdern im Augenblick des Todes selbst die letzten Ehren erwei sen! Präsentirt das Gewehr!" Und nach diesem soldatischen Gruße an die todten Kameraden sielen alle zwölf und ibr Führer unter den Lanzenstichen der Abeffvnier. f . . l . . . m. . . '

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Uebngens besserte sich öatd daraus die Lage der Italiener in Maffauah. Die Köln. Ztg." schreibt darüber: Die Opfer, welche in dem furchtbaren Ge metzel bei Dogali in der Nähe von Saati gebracht werben mußten, sind nicht umsonst gewesen, Europa theilt mit Italien die Bewunderung für die heldenhafte Phalanr, an der sich der Ansturm der vierzigfach überlegenen Feinde gebrochen hat, und den Abeffyniern scheint die neuesten Nachrichten bestätigen es nach solchen Erfahrungen die Luft, sich noch einmal mit den Italienern zu messen, vergangen zu sein. Nas Alula weiß, daß bmter zenem Häuflein von 400 Streitern, an dem 20,000 Abessv nier sich die Stirn eingerannt baben, in Masiauah weitere 3000 stehen, er weiß, daß diese 3000 nöthigenfalls von neuen 30,000 gedeckt werden, und da ist selbst für einen abessvnischen opf die Rechenaufgabe nicht allzu schwer, auf wesien Seite, falls man den Ausgang des Gefechts bei Saati als Maßstab zu Grunde legt, der endliche Erfolg sein muf;. Der abesiynische Feldherr beginnt daher be eits u unterhandeln, und es zeugt von bensoviel Schlaubeit wie Kenntniß eu ropäischcr Verhältnisie und Vertrauen in die Ehrlichkeit seiner Feinde, wenn er fich dazu eines der von ihm gefangen ge baltenen Reisenden bedient, des Grafen Salimbeni, der, ein moderner Negulus, jetzt zwischen beiden Heerlagern hin und herwandert. Vor einem Wortvruch a limbenes sichert ibn allerdings nicht nur desien Ehrenhaftigkeit, sondern mehr noch die einfache Erwägung, daß die zuruckgehaltenen Genossen dasur wurden vutzen ' rw 1 . e c r 4 intimen. Aus diesen unrervandmngs verfuchen gebt hervor, daß NaS Alula die Neigung lat, sich mit den Italienern W verftändl'en. Marquis de Okores. Antonio Manca de Vallombrosa, Mar quis de Mores, der bekannte Viehzüchter in Dakota, stammt aus einer alt-spani schen Familie, die sich jedcch gegenwär-. tiz auf der Insel Sardinien ansaßig zemacht hat. Er ist am 14. Juni 1858 in Paris geboren, also ein noch ziemlich junger Mann. Im Jahre 1876 trat er in die französische Militäracademie zu St. Eyr und später in die französische Armee, in welcher er eö bis zum Pre mierlieutenant bei den Dragonern ge bracht bat. Im Jahre 1331 verheb rathete er sich in Cannes, wo seine Eltern den Winter zuzubringen pflegen, mit Miß Ä!edora v. Hoffmann, emer Tochter des bekannten reichen Bankiers in New York. Im Marz 1833 kam er auf einer Vergnügungstour durch den amerikanischen Westen auch nach Dakota, wo es ihm so gut gesiel, daß er sich eine große Landstrecke kaufte, um auf dersel den Viehzucht zu betreiben. Es ist all' gemein bekannt, wie viel er anfänglich rn seinem neuen Wohnort angefeindet wurde. Seine Gegner vergaßen sich so gar so weit, drei Rowdies zu miethen, die ihm nach dem Leben trachten sollten. In einem Kampfe mit den gedungenen Mördern wurde einer derselben von dem tapferen Marquis erschossen und ein anderer .schwer verwundet; der dritte überzab sich auf (önade und Ungnade. Es wurden später noch mehrere Angrisse auf den reichen Fremdling" gemacht, er wußte sich jedoch stets seiner Haut so energisch zu wehren, daß ihm Niemand etwas anhaben konnte. Auch alle An klagen gegen ihn vor Gericht endeten mit seiner Freisprechung, da es bekannt war, daß er nur in Norbwebr gehandelt hatte. Interessant ist es, was der Marquis aeulich einem Zeitungsmann in New z)orr über seme Schlachthauser m Da :ota eröffnete : Mein erstes Schlackthaus, so sagte er, gründete ich im k tober 1883 zu dem Zwecke, um die Pa cificküste mir frisch geschlachtetem Rind fleisch zu versehen. Von Chicago aus wurden mir bei dem neuen Unterneb men alle möglichen Hindernisse in den Weg gelegt. . Die Schlächter in Chicago wollten nach wie vor das Vorrecht ha ben, lebendiges Vieh aus dem Westen zu beziehen, daszelbe m Chicago zu schlachten und dann in geschlachteter Form mit Vortheil wieder nach dem Westen zu ver kaufen. Die Folge dieser Concurrem war. daß wir unser Geschäft immer wei ter östlich ausdehnten, bis wir im Jahre 1885 mit demselben in New Jork an. langten. Heute bringen wir geschlachtetes Rindfleisch aus dem Westen Dakotas bis zur atlantischen Küste, über eine strecke von tnehr als 2000 Meilen Lange. Letztes Jahr verkauften wir in New York allein über 3000 geschlachtete Rinder. Wtr machten zwar kein glän zendes Geschüft, weil wir den Versandt nicht ccntrolliren konnten, immerhin aber wurde der Beweis geliefert, daß es ,eyr leicht möglich sei, das fusche fleuch von Dakota in gutem Zustande nach New yoxi zu liefern. Im Durchschnitt kostet in New York jedes Pfund Rindfleisch 1U Cents, wäh rend man es in KansaS City z. B. für 4 Cents haben kann. Die Differenz zwischen den lli und den 4Z EentS .' kommt demjenigen zu Gute, welchem die Versendung und die Vertheuung des Fleisches an die Consumenten obliegt. Nach dem neuen System können diese Distributionskosten um mehr als 20 Procent verringert werden. Wir wollen annehmen, daß derDurchschnittspreiS des ?i-'f ä mtf iTis . fr r . ll.eiicyes s.o per Pfuno oelragr. Dazu kommen 0.30 für das Schlach. ten, 1.00 für Fracht, 0.25 für Whole sale Ausgaben, 1.00 für Prosit, 1.50 p .. m rw ' . für vuxaxi Auegaven. o geiangen wir zu dem Preise von 8.80 Cent, für welchen .wir mit Nutzen unser Fleisch in New Aork verkaufen können, während eS dort unter dem alten System aeaenwartig 11.50 Cents kostet. Durch Errichtung von Schlachthäusern in TeraS und directe Verbindung derselben mit New ?)ork können wir . teranischeS Rindfleisch zu ! $6.50 per 100 Pfund oder mit Veneide gemästetes für V3.50 verkaufen. Von den 8560,000,000, welche all jährlich in diesem Lande für Fleisch ver ausgabt werden, repräsentiren 60 Procent allein die Distridutionskosten. Die selben könnten leicht um die Hälfte ver mindert werden, wollte man Überall daS Vertheilungssvstem vereinfachen. Wir haben in New Aork bereits viele Fleisch laden, in .welchem wir daS Fleisch zu durchschnittlich S EentS per Pfund ver kaufen. Unsere Fleischläden begannen mit 5000 unden und 52500 Einnahme

mrrfwiViirtit'iir"rr wöchentlt'iv. ocvi verkaufen w,r io,ou Junten Ut.dk.l'men jede horche H,tX) li' 12 000 ein. Der ganze FleischHandel New )orks, d?r gegenwänig von 2600 Mel.gern betrieben wird, könnte leicht in r00 Fleischläden besorgt wer' ten." Indianer?äbrren. Ebe man noch in dem alten Europa eine Ähnung davon batte, daß es jensei's de großen Wassers, dorl. wo die crnine überzugeben schien, emen großen Welttheil gab, hatten indianische Kriegs und Handelspartien das ginze ttebiet der jeykgen er. Staaten tau Rinnen oura? zogen, oie t naw lorer Lage und Aedeurung mehr oder minder auegetreten und benur.t waren. Die! Fähren der einen vtegwn verloren sich fast ur inerklich in dea Fäbrten der andern ; man konnie ne d,e, Indianer und deren Lagerfeuer damals fast überall treffen. Es is: eine merkwürdige Thatsache, daß die deoeutendslen Jndlaner-Fabnen, wle sie schon seil undenklichen feilen benanen yab.'n mögen, auch deute nvch die bervorragenopen Verkehrswege oer Weißen dien. Begibt man sia' von New 2or t oder von hiladelpdla aus in einem lsenbabnZuge auf die Fabrt nach dem Westen, dann kann inan davon überzeugt sein, rar, man bis an die let stillen Meeres genau einer allen Indianer Fäbrie folgt. Wo die Eisenbahn über einen Gebirgszug führt, da liegen die Stahlschlenen san genau au? derselben Stelle, wo stch srüher eine, vlellelcht schon haidrergestene, Jndianer-Fährre befand. Die Jnbianer waren die Pioniere, die Weißen sind nur ihren Fußstapfen gefolgt. Eines der interessantestenSvsteme von Indianer Fährten, welches theilweise noch bis auf den heutigen Tag benutzt wird, hatte in dem Lande der HU Per ces-Jndianer seinen Mutelpunkr. Von dort gus führten (z,eblrgspsade über das Felsengebirge bis zu den Ebenen des Saskatchewan ; südlich leiteten die Fähr ten bis zum Eolorado Flusse, westlich bis jUim Stillen Meer. Die Fährte, welche nach dem Nordwesten oder in das Sas-katchewan-Land führte, wo der Büffel noch vor nicht langen Jahren fast unum schränkier Herrscher war, galt bis in die neueste Zeit als der bedeutendste Jndia ner-Pfad in den ganzen Ver. Slaaten. Von den Dölfern der Nez Perces-Jndia ner aus theilte er sich in 26 verschiedene Wege, die sämmtlich sich im Cadotte Patz im Felsengebirge ;u einem Pfade vereinigten, der fußtief in der harten Erde ausgetreten war. Von diesem Passe aus konnte man, ohne seinen Weg auch nur einmal .wechseln zu müssen, westlich bis an das Stille Meer,- östlich bis an die Großen Seen und südiich bis :N den fjjs'.? vo airi- -efanq;. Bsm Inlanoe. Schon jetzt werden den H?pfenbauem im Territorium Washington Angebote für die diesjährige Hopsen ernte gemacht. In den oberen Tbä lern" und in Seattle gilt der Hopfen jeyl ia Cents das Pfund, wenigstens bieten die Käufer so viel. Der Hauptmittelpunkt .er Ahornzucker-Production in den Ver. Staaten befindet sich in Wilmington, Vermont. Eine einzige Firma daselbst versendet alljährlich 10,000 Gallonen Ahornsyrup allein, und das Geschäft ist in steter Zunahme begriffen. Kentucky wird jetzt die Ver steigerung von Vagabunden in össentli cher Auction förmlich Mode. In den letzten zwei Wochen sind nicht weniger als drei derartige Versteigerungen im Staate angekündigt worden. Wie man chem biederen Pflanzer"mogen da nicht die schönen Zeiten in Erinnerung kom men, da man noch Sklaven verbandelte. wie Vieh! Obadiah Vincent, ein In fasse des Arincnhauses von Eumberland Eountv, Illinois, war im Jahre 1767 in Kentuckv geboren, ist also bereits 120 Jahre alt geworden. Sein Leib ist Vollständig vornüber gekrümmt und er kann nicht sehen, doch war er noch vor einigen Wochen im Stande, sich außer halb des Armenhauses seinen Lebens unterhalt zu verdienen. Beide Häuser der Staatsgeset) gebung von Minnesota haben jetzt ein sebr strenges Geses angenommen, um die Ausführung des Licenzgesetzes zu sichern. Alle Wirthe, welche eine Licenz hal ten, müssen Bürgschaft stellen, daß sie die Bestimmung des Licenz - Gesetzes getreu erfüllen wollen ; alle Staatsbe aniten, welche Licenzen für weniger, als den vom Staat festgesetzten Mindestbe trag ausstellen, werden mit einer Strafe Von N00 bis 85Ö0: bedroht ; alle öffent. liehen Beamten, die sich weigern, das j Licenzgesetz zu vollstrecken, sollen dadurch des Nechtes, ein Amt zu bekleiden, verlustig gehen und ihre Bürgschaft verwir ken ; und ein Jeder, der den Bestimmun gen des Licenzgesetzes zuwider bandelt, soll um L50 bis SW0 gebüßt und mit 30 bis 90 Tagen Gefängniß bestraft werden. - AnderWesley Universität in Middletown, Eonn., scheint in den unteren Klassen eine lockere Zucht zu herrschen. Seit Jahren ist es dort näm lich Sitte gewesen, an Washingtons Geburtstag einige Salutschüsse abzufeuern, obgleich dies stets gegen den Willen des Nectors der Anstalt yeschah. Das Sa. lutschießen besorgten immer die jüngeren Schüler, die Freshmen". In diesem Jahre hatte einer der Lehrer die Idee, den Schülern das Schießen zu verleiden. Er verkleidete sich und trat im Verein mit einem Polizisten dazwischen. Der Lehrer wurde jedoch erkannt, und seitdem verfolgten ihn die Schüler mit ihrem Haß. Er wurde wäbrend der Unter richtsstunden mit faulen. Eiern bewor fen, und Niemand wollte dies gelban haben, bis es kürzlich gelang, einen der Uebelthäter abzufassen. Derselbe wurde sofort aus der Schule gejagt. Auch an dere Zöglinge wurden wegen ähnlicher Subordinationsvergehen vom Schuldesuch suspendirt. . Ern armer Feldarbe iter in Ehambers Eounty, Alabama, hat jüngst einen bedeutenden Schatz gehoben. Sam . lZraston .so heißt, der Glückliche hatte erst vor Kurzem mit seiner Fami lie eine alte verlassene Hütte an einem - öüsel zwischen Fredonia und Lakavette

MaOWiail

gwTr zvgött. ' illS er damit veicyasilgr war, die Hütte wohnlich einzurichten, fand er zu seinem Erstaunen in den Ritzen ver schiedene Münzen ausländischen Geprä ges. Sein Erstaunen sollte jedoch noch größer werden. Hinter der Hütte besin det sich ein alter, unbenutzter Brunnen, dessen Gcbllk mit der Zeit morsch ge worden war. Sam beschloß, ihn von Grund aus zu reinigen und wieder in brauchbaren Zustand zu setzen. Bei Wegräumung deS letzten Querbalkens fand er einen eisernen Topf, der mit Silbermünzen gefüllt war. Sie sind alle nach dem Jahre 1635 geprägt. Der Werth des gehobenen Schatzes wird auf $5000 angegeben. Außerdem fand Erafton in dem Brunnen noch eine An zahl altmodischer Ohrringe und schwere ' Fingerringe. Man vermuthet, daß ein alter Sonderling, welcher während des Bürgerkrieges die Hütte bewobnte, dort das Geld versteckt hat. j Das Städtchen Glasgow in Barren Eountv, Kentucky, befindet sich in einer leicht begreiflichen freudigen Aufregung über die Entdeckung von Eisenerz auf der zwei Meilen vom Ort entfernten Farm des Herrn E. E. Terrr. Da nun Birmingham in Alabama sei nen fabelhaften Aufschwung lediglich seinen reichen Lagern von Notheisener verdankt, so kann die Entdeckung dieses Erzes in der Nähe von Glasgow diese Stadt leicht zu einem zweiten Birming ham in Kentucky machen und dem armen Eolinty Barren zu großem Reichthum? verhelfen. Terry war vor Kurzem in Birmingham, wo er einige Zeit in den dortigen Gruben zubrachte. . Als er zu rückkehrte, fand er auf seiner Farm die selbe geologische Formation, wie die das Rothelsenerz bergende zu Birmingham, und bald hatte er auch ErzProben gefun den, die denen in Birmingham vollkzmmen ähnlich waren. Diese Proben sind gegenwärtig in einer Apotheke zu Glas gow ausgestellt, und mehrere Sachken ner haben bereits erklärt, daß es Rotheisener; der besten Qualität sei. Und so sieht Glasgow jetzt zuversichtlich einem Boom" entgegen. Neber bittere Erfahrungen nzch Guatemala spedirter Einwanderer tvno au? dUm $)oit berichtet: Dieser Tage ;raf hier im Eastle Garden ein Mai n Namens Giuseppe Lorentzo mit seinen vier minderjährigen Neffen au? Guatemala ein. Derselbe gehörte zu emer Anzahl Tyroler, welche vor ungefbr Jabren von einem Genuesen nach GuUemala gebracht worden waren. 'Ter eytre hatte den Leuten, für welch: dze 'gierung von Guatemala das Reisö' gelb bezahlte, goldene B.rge versproche?' und ibnen kleine Vorschun'e gemacht Er versuchte nach der Landung die ge, i-uiiiu,i Einwanderer quasi als weifc S!la-o'n an Pflanzer zu verdingen um trat a v'uUn Fällen erfolgreich, bis dl. Neuerung von Guatemala hinter di. (3 iHtfl? kam und den Genuesen .in's Ge faiurnß warf. Die Einwanderer frist t !i !,, rem fremden Lande ein kärgliche? Tr.'ein ; viele erlagen dem Klima, unr uui.i diesen befanden sich auch dei Lc:vr und die Schwester Lorentzoö '.'Sum selbst wurde vor Kurzem blind. machte Alles, was er noch besaß, zu Geld, um nach seiner Heimath zurückzu k'yrcn, und nachdem er die Reise nock )Uv )oxt für sich und die Kinder be;ablr. verblieben ihm nur noch 20ü Franc, für welche er sich einen Wechse! au? dc.s Haus Pector Ducont jr. in ariö verschaffte. Das Geld kann jedoä tun Blinden nur in Gegenwart dce osterreichifchen Konsuls in Paris aukbe zadlt werden, und da Lorentzo ausie, dem Wechsel keinerlei Mittel hat, sitzt er jetzt bilflos hier mit den vier Kindern. Hilf Superintendent Heinzmann vom Eanle Garden nahm sich der fünf Per socn an und conferirte mit der Agenlm der französischen Dampferlinie, die siö .,ch bereit erklärte, Lorentzo und sein V.k;.U". nach Paris zu befördern, wer, -.. eoltige Bankhaus die Vassage am v,m Wechsel ;u ttfrn ncaullt sei." Vom ?!liSlckttkc. D ie Königin Elisabeth oon Rumänien widmet seit längeren Zeit so manche Stunde des Tages den Gesangsübungen, da ihr die Hofleute versicherten, daß ihre Stimme ungemein wohlklingend und kräftig sei und sich jenen der berühmtesten Sängerinnen an die Seite stellen lasse. Vor einigen Tagen stiegen der Königin bedenken auf, ob sich ihr Organ auch dieser Mühen lohne, und da sie sich wohl bewußt war, man würde ibr ossiiell keine wahrbeits getreue Kritik bieten, suchte sie, tief ver schleiert und obne iede Vealeituna. den ! französischen GesangsProfessor Dumo- ' nois auf, da sie in den Journalen gele sen, daß er gegenwärtig in Bukarest ' weile. Der Mann ließ die Königin l einige Skalen, ein Lied und eine Opern- ' Arie singen, dann meinte er : Stimme ist gar keine vorhanden, doch viel musi- ' kalisches Gefühl und hübsche Phrasirung; ' für die Operette würde ich Sie allenfalls ' ausbilden, aber, aufrichtig gestanden, ' Sie haben nicht das Operettengesicht." ' Die Königin, welche die ganze Zeit über strengstens ihr Inkognito gewahrt, über ' reichte jetzt dem Profesior ihre Karte und ' einige Goldstücke und kaufte, ehe sie beimging, zwölf Operetten Auszüge für 1 ihr Privatstudium. So erzählen wenig ! stens Wiener Zeitungen. ! I n V a l d o b b i a d e n e ir. Oberitalien ereignete sich vor einigen Tagen ein haarsträubender Vorfall. Ein Bauer kehrte zu später Stunde, fast sinnlos betrunken, sein Kind auf den Armen ballend, nach Hause zurück. Als er die Treppe zum oberen Stockwerke empor klimmen wollte, warf ihm seine ebenfalls betrunkene Frau einen mächtigen Kürbiß an den Kopf. Brüllend vor Wuth, stürzte nun der Bauer empor, wurde jedoch hiervon seiner Frau mit einem Fußtritt em pfangen, so daß er die Treppe hinabkol lerte, wobei das Kind sich fo schwer ver letzte, daß es besinnungslos liegen blieb. Dieser Anblick -steigerte die Wuth des Betrunkenen bis zur Raserei. Mit einer Hacke bewaffnet, stürzte er empor, ergriff sein Weib, oaö sich ihrerseits mit einem Messer bewaffnet hatte und sich verzweiselt wehrte, betäubte sie mit einem hefti gen Silage auf den Kopf, packte sie und warf sie die Treppe hinab. Darauf j eilte er herunter,, band der Unglücklichen ; die Füße mit einem langen Stricke und i schleifte die Frau auf die schneebedeckte Straße und von hier bis in das nahe Wäldchen, wo er die LisinnungSlose an

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