Indiana Tribüne, Volume 10, Number 169, Indianapolis, Marion County, 9 March 1887 — Page 1

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w s WWW Jahrgang 10. Ofstee : Ho. 120 ü OorQtoüD GfeaCe. Bonner 169. Indianapolis, Jndiana Mittwoch, des 9. März ISO?'.

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Unjdce0 in tiefer T palte koste? 5 (Jenil per Zelle. Äazelzen in velchen Stelle gesacht, oder offmrt treten, fiaden nn entgeltliche Snfnahme. Viestlden bleibn 8 Lage ftehen, könuen ater Tadesckräutt erneuert werden. Nkzeigeu, welche MI Nittag l Uhr adge. geb werden, fisden noch am selbigen läge ilnsnahme.

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IV?0-1 utUtT Dhnm Anstoß nehmen, ihn wieder in seine lichSjnrTh.i!.zhme.lngel.d.n. r nfJL f?i ' ' . , ' , .

Vkleolas ikeri, O. sttlleb Hosacker, LekretZr. . Große Erön-nurig der neue und leganten Wirthschaft! , Haliolm & Colbert, Mgrg'N. Donnerstag, 10. März '87, it I NuSgrzichatttm Lunch , j Musik von der UnionBand! Da, Publikum tft frenndlichS nage. laden. Socialistisch, Spar- u. Leihverein Samstag, dem 12. März 1887, (Deneral - BersaMMlUNa! BelnttassnllZ über den voa 10 Mit. gliedern gestellten Antrag Par. s, rt. 4 der eieÄgeseZe zu ftreichen, oder zu aeudmn. Da Direktorin,

Qeneö ver Telegraph. ttdlir .ul! ifii tf n, Indianapolis, 9. M2rz. tfimoS kühler, veränderlicher Wind. Schrecklich Unglück. Grand NapidS. Mich.. 9. März Der Dampfkessel in Gibb'S Sägemühle ezplodirte beute und die ganze Mühle flog in die Luft. Zwei Arbeiter wurden

getödtet und Sieben wurden schwer beriefet. Geg e n Sozial is mu s. Rom. 9. Märe. Es hei t. daß der Papst binnen Kurzem eine Encyclica gen den SozialiSmuS erlassen werde. EbitovielleS. Äs FrtrrnnntfA imh tnmüt&itt tm2 . " ......... zeht, giNst es NX den Polttelc0MMlttareN 1 VJ . f o " nocy niemals yer. CnS-? Nttkkls mh (vlam ein SN0e0N, JUKIIC UNO Uiam, Cin Kleeblatt, das sich als treffliches Symbol der Harmonie eignet. Ein Polizist hat kein Recht, in ein Lokal einzudringen, in welches nur geladene Personen eingelassen werden, wenn er nicht mit einem richterlichen Befehl versehen ist. Er ist nicht besser, als jeder andere Eindringlinz, und man hat das Recht ihn ebenso vor die Thüre zu setzen, wie jeden anderen ungebetenen Gast. In der sechsten Szene des zweiten Aktes von Kabale und Liebe" sagt der alte Miller zu dem Ministerpräsidenten Folgendes : Deutsch und verstandlich. Halten zu Gnaden! Euer Excellenz schalten und walten im Land. D a s ist meine Stube. Mein devotestes Kompliment, wenn ich dermaleinst ein pro memoria bringe, aber den ungehobelten Gast werfe ich zur Thür hinaus." Zur Nachahmung ! Ueber den Mann der höheren Moral Tilton'schen Angedenkens, den Mann welcher meinte, der Arbeiter könne zur Noth von Brod und Wasser leben, über Henry Ward Bescher schreiben die prommentm" Blatter ganze Spalten und der Mayor von Brooklyn ließ auf dem City Hall Gebäude die Flagge halbmast auf ziehen. Zu dem heutigen Stande der öffentli chen Moral paßt das ganz gut. Beecher war in seinem Berufe ein sehr fähiger Mann, ganz nach dem Herzen der Prominenten. Er war einer der Ihrigen, lebte wie sie, heuchelte wie sie und sprach wie t Warum sollten sie nicht trauern um Oskar L. Baldwin. der Cassirer der Newarker Mechanics Nationalbank, im Jahre 1832 zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt, wurde vom Präsidenten bcgnadigt. Der Präsident sagt : Der Verur theilte wurde neulich auf Grund eines Habeas CorpuS Befehls in Freiheit gesetzt, weil Fehler im Prozesse vorgekommen sind der rntae Zweck dr Aeanadiauna kann daher nur der sein, ihm die bürger. lichen Rechte wiederzugeben. Dies thue !H verttlwllltg!! in Anvetrayl semer vit rw0tk;T;4f Virw mntrit,eiUirtn unS A'K.L&LAIr&&&&LA& MJ Mm )k m m k V. m m 1A M & W M & W im Glauben, daß die Gesellschaft an seiner Wiedereinsetzung in die bürgerlichen 1 r " 1 ' v kj lernen Slnstoft ncbmen wird " W leinen risiov nehmen mxo. Gewiß, die Gesellschast wird auch kei gesellschaftlichen Ehren einzusetzen; hat er doch keine alten Stiefel nnd keinen al ten Rock gestohlen, sondern viele Tausende von glänzenden, blanken blinkenden Gold- und Silbermünzen. Respektabilität bleibt immer die Hauptsuche. Wenn man stiehlt, muß man re spektabel stehlen. Man muß freilich die ÄJfö Äil" b VttHVtt MtW, r..r hängt ebenso vom Glück ab wie ob man reich wird, oder ein armer Teufel bleibt. I .... . . m, a Neiuttat der uravuimmung Da im Turnerbunde ist folgendes : r Beibehaltung der prinzipiellen Beschlüsse in Bezug auf Präsident und Senat 2,576, dagegen 3,409, Majorität ! dagegen 833 ; für Beibehaltung deS SprachbefchluffeS 3,545, dagegen 2,634, Majorität dafür 911. Im ersten Falle ftm,,? ?;. im Zweiten Ost Nra,?nt Mitglieder. 10 Vereine weigerten sich, über die prinzipiellen Beschlüsse abzuftimmen, 2 sandten ihre Abflunmunz zu spät, 33 sandten gar keine ein. Die prinzipiellen Beschlüsse wurden l also mit 3409 gegen 2596 Stimmen-

strichen. Nun da ist Aussicht vorhanden, daß im Turnerbunde ein Antrag, dem Fürsten BiSmarck eine Gratuiatisnsde Pesche zu seinem großen Siege zu schicken, ebenfalls mit 3409 gegen 2576 Stimmen angenommen würde. Wir freuen uns wenigstens, daß unser hiesiger sozialer Turnverein keinen An theil an dieser Reaktion hat. Das Comite von Hundert giebt sich Mühe, den Staatsanwalt Mitchell zur Verfolgung der Wahlbetrüger zu veran lassen, und es heißt, daß Mitchell sich bereit erklärt habe, hilfreiche Hand zu bieten. Wie weit das geht, bleibt abzuwarten. Was wir bemerken wollen, ist, daß eS eine Schmach und eine Schande ist, daß es überhaupt eines Comites, daß es der Anregung durch Privatpersonen bedarf, um die Behörden zu veranlassen, sich in einer solchen Sache zu rühren. In jedem anderen zivllistrten Lande würden die BeHorden Himmel und Erde .in Bewegung setzen, um die Verüber eineö solchen Verbrechens zur Verantwortung zu ziehen. Bei uns ist die Behörde solchen schämlosen Verbrechen gegenüber vollständig gleichgültig, sie wacht erst auf und ist mit ihren Sicherheitsorganen bei der Hand, wenn es gilt, einen deutschen Verein in seinen harmlosen Vergnügungen zu stören Und doch können wir unS kein größeres Verbrechen gegenüber der Gesellschaft denken, als den Wahlbetrug. Raub, Mord, Unterschlagung, Diebstahl u. s. w. trifft wohl den Einzelnen, der Wahlbetrug aber trifft die Gesellschaft in ihrer Organisation als Staat, sie ist ein Betrug an dem, waS heute nach einer allgemein giltigen Fiktion regiert, ein Betrug am Volkswillen. ' Das allgemeine Stimmrecht wird als das große völkererlösende Mittel zur Wahrung der Völkerrechte, zur Lösung aller großen gesellschaftlichen Fragen gepriesen. Wenn das Resultat dieses Mittels

ungestraft gefälscht werden kann, wenn Diejenigen, welche das Volk um seine Rechte betrügen, straflos ausgehen, wenn die Behörden sich weigern, oder lässig zeigen, die Schurken zu verfolgen, welche das Volk betrügen, wenn Diejenigen, welche im Dunkel der Nacht, wie Einbre cher, Diebe und Mordbuben, das Volk in dem Resultat des einzigen friedlichen Mittels des Ausdruckt seines Willens betrügen und bestehlen, noch geehrt, angestaunt und wo möglich mit lukrativen Aemtern versehen werden, muß dann nicht das Volk an der Wirkungskrast die ses einzigen friedlichen Mittels verzweifeln? Muß es dann nicht auf den Gedanken kommen, daß die schmachvolle Eorruption nur vermittelst eines eisernen Staupbesens ausgefegt werden kann ci Ein schmachvoller, schändlicher Betrug ist begangen worden. Die Bundesze richte haben keine Eompetenz. Die Sache liegt in den Händen des Staatsanwalts Mitchell. Entweder erschöpft sammtliehe Mittel, welche ihm sein Amt an die Hand giebt, um die Räuber und Schurken zu entdecken und zur Strafe zu bringen. oder er macht sich dadurch, daß er die Schurken schützt, selbst zum Schurken. Draymachrichteu. Jür Handelsreisende. Waid inaton. 8. März. Das OberdundeSgericht bat gestern eine Ent scheidung gefällt. Uklche bei den Rittern vom Musterkasten" große Befriedigung hervorrufen wird. Ei hat nämlich ent schieden, daß kein Staat und keine Mu nicipalität daö Recht habe. GeschSstsrei sende auS irgend einem anderen Staate, welche Waaren zu verkaufen suchen, zu besteuern, da eine solche Besteuerung in Widerspruch zu dem neuen zmischenstaat lichtn HandtlSgesetz stehe.. Die Entschei dung wurde durch einen ouZ Tennzffee eingebrachten Prozeß veranlaßt. Ein Todesfall und ei r. e Demonstration. Ehicag o. 8. März. Letzte Nacht starb Frau Reede, die Gattin deS zu fünfzehn Jahrcn verurteilten O?car Reede, des einzigen der Acht, welcher nich zum Tode verurtheilt wurde. Die Arbeiterzeitung hatte heute fol genden Artikel : Die Gattin unsere im Gefängniß schmachtenden Genossen OS car Neebe wellt nicht mehr unter den Lebenden. Um 11 Uhr gestern Abend wurde sie von einem Schlaganfall ge troffen, von dem sie sich nicht mehr erholen sollte. Sie verschied gtgen 12 Uhr diese Nacht, ohne den von ihr so flehentlich ausgesprochenen Wunsch; in den Armrn ihres Gatten zu sterben, erfüllt zu sehen Die Nachricht von den plöduchen Ab leben der Frau Neebe. welche bis zum

gestrigen Tage gesund und unter zu sein schien und erst im 22. Lebensjahre stand, trifft ihre Freunde und Bekannten wie ein Älitz aus heiterem Firmament. Wohl war eö den Letzteren bekannt, daß sich Frau Reede daS Schicksal ihre unschuldig eingekerkerten und verurtheilten Gatten sehe zu Herzen genommen hatte, daß ihr ganzes Sinnen und Trachten der Befreiung ihre? Mannes, deS BaterS ihrer Kinder, galt ; aber daß das Leid ein so mächtiges, der,' Schmerz ein fo tiefer gewesen, daß sie demselben so

plötzlich und so früh zum Opfer fallen würde, daS überraschte auch die ihr am Nahestehendsten. Unseren Freund OZcar Neebe trifft der unerwartete Verlust der geliebten Gattin um so härter, als feine drei Kinder, im Alter von 5 bis 12 Jahren'. , nun gänzlich verwaist dastehen. Die Mutter in die Erde gebettet, der Vater im Gefängniß chmachtend Biide die Opfer drr kapi alistlschen B:rschmörerbande. genannt Eilizen'S Affociation", und deren erge denen Werkzeugen : Grinnell und Garo ! Sie, im Verein mit einer gehässigen. ügnerischen, im Dienste der Volksfeinde stehenden Presse, haden eine brave Frau gemordet, unmündige Kinder zu Waisen gemacht sie trifft der Fluch der Gegen wart und die Verachtung der Nachwelt Heute Nachmittag war das Zimmer, in welchem sich die Leiche befand, mit Besu chern angefüllt, als plötzlich eine Frau sich über den Sara warf und laute Klagerufe auSstilß: Sie haben sie ermordet, die Henker haden sie umgebracht. Grinnell und Gary waren die Henker. Sie im Sarg, der Gatte im Gefängniß. Beide Opfer der kapitalistischen Bluthunde!" Aus der Straße vor dem Hause und m Hause selbst befanden sich. den ganzen Abend viele ausgeregte Menschen, und aute Flüche wurden auSzestoßkn. Ein Comite bildete sich, um Vorberei ungen für daS Leichenbegängniß zu tref en. Dasselbe wird bis Sonntag ver choben, um womöglich eine große De monstration damit zu verbinden. Sheriff Matfon hat.dii Abftcht. Neebe zu gestatten, in Begleitung ineS Polizi ten dem Begräbniß beizuwohnen. Der Sch?iffetzerStrei! in Milwaukee. M i l w a u k e e. 8 März. Der Streik der Schriftsetzer ist ein vollständiger Fehlchlag. Alle Setzer mit Ausnahme der an den Zeitungen suchten wieder um Anftellung nach Die Seder an den Zel ungen halten noch aus, werden aber in 1 oder 2 Tagen ebenfalls nachgeben. Streik. l . m sT rtm V . V I. DiiiB, s -viais. Aier ange drohte Streik der Ofenformer wurde heute in Szene gesitzt. Die Zabl der Ausständigen ist ungefähr 350. Der E i s e n b a h n st r e i k. PittSburg.8 Mürz. Die Situa tion an der PittSburger Linie der Balti aiore & Ohio Bahn ist unverand-rr und es ist noch keine Aussicht für Beilegung de? Streiks vorhanden. Nach sechs Wochen. Chicago. 8. März Nina Vn ZanM SpieS hat heute zu ersten Mal nach si Wochen Erlaubniß erhalten, ik r:n durch einen Stellvertreter angetrauten Gatten Auuust Spies in der Jail zu besuchen. ES war ihr inökß nur erlaubt durch da? Gitter mit SpieS zu plaudern dabei Ein Vertrauensvoll, m. Berlin. 8. März. Die Centrum? - Partei hielt heute eine Zusammenkuns. ab, bei welcher 75 Mitglieder zugegen waren. Den Parttttuhltrn wurde ein Vertrauensvotum ertheilt. Erdbebe n am Rhein. Aachen, 8 März. Hier und in der Umgegend sind gestern mehrere leicht, Erdstöße verspürt worden, die indeß keine ernsten Folgen hatten. Eine stadträthliche Resolu tion. London, 8. Mä-z. Der Stadtrath von Dublin nahm eine Resolution an, welche alle freien Völker des Erdballs auffordert, England zu verhindern, die dem irischen Volke angedrohten Gemalt' thaten auSzusühren. Bulgarien. London. 8 März. Die bulgarisch Regierung beabsichtigt, die Sobranje zu berufen, um größere Machtvollkommen heiten zu erlangen. Die rumänifchen Behörden haben zwei russische Offiziere verhaftet, welche an der Insurrektion in Bulgarien betheilig waren. Hauptmann Bollmanu, der sich unter den Schutz des deutschen ConsulS stellte wurde verbannt. Die Verhaftungen dauern fort. Rußland hat noch nicht gegen die Hin richtung der Verschwörer prottftirt und man glaubt, daß es bei der Politik de Unthäligkeit perdleiben wird.

Meridian National Bank, zu Indianapolis, isi Staat Jndiana, htl tci Ekfchsftsabschluff am 4. N!rz 1687.

Aktiva: knlehen und TiZeonti... Neltrzoien . Et Bonds uc Sicherung der Zirku lalion Srundeig ham und Einrichtung zahlte Urt st,n und Strn Ander Stack, Bonds und Hyvoiheken. . völlig von Re'ervemitteln $230,650 11 FiUi. von anderen National Banken 28.2) 98 646,119 36 646 43 100,000 00 26,000 00 249 67 18.785 00 gauta von Staat! und and, ren Banken 23.533 2) Sh'cks u. adr BaarbetrSg 1,061 45 Wechfel'ür. rinobaus 27.45t 22 Wi se von anderen anken. 21.416 00 Scheidemünze M7 11 r,d Dollar Ai7 Hartgeld 71,81500 1 Pavieraeld 125,000 00 536,155 13 4500 00 UinlösungSlond im vundeslazm c (ä P. Z.derZttkulauon) Total $1,335,05579 Passiva: tnbe,attt,S apital S 200,000 00 SrvluZsnd 50.000 00 Nnget eil er Gewi n glulstebende Na:ionalbanknotn.. 14.985 89 90.000 00 Derofiten. ,ah bar a.f Lichts 571.659 97 Eerttfikar nd Depositen.. . Eerttftzirt Checks Suthaben ad,rer Ratio rt.l 94,604 11 1,58007 186 21609 126.009 66 980'069 90 guthaben anderer Banken.. Barren Zotal N ,335.055 79 Ctaat Jndiana. Marion Eounty, ss: ?ck. SS. ftoni. CflfO.r aficnacnanntcr Bank. schwöre f.ierlict), bafc biger Belicht nach meinem denen )ai:n uns tauoen rtqnz )i A 9 opv, asster. Untertrieben und beschwor? vor mir, diesen 7. Rar, I8S7. William WeSle f3ool.cn, Oeff.ntlicher Notar. Richttl-Ltteft: SSra V. Salluxp, David oev. : Direktoren. I Q Robertson Vo Auslande. &tF xaiv oder warm, rn Sonnenschein, Schnee und Eis jeden Morgen, den der Herr erschaffen, findet sich rn der Serpentine, dem Hvde Park Teiche zu London, wie der ft. Z." ge schrieben wird, um 3 Uhr eine Menge von bade- und schwimmlustigen Man nern zusammen. Sie laffen das Eis einige Meter im Geviert durch die HolzKammer der 5eichpollzer ausklopfen, breiten ibr mitgebrachtes Stück Teppich aus, entkleiden fich und stürzen im Kopf sprunze in das kalte Naß. Ein Vertreter der Daily News" beobachtete sie vor eiNlgen.Tagen cei.3 Grad alte und einem schneidenden Nordost ; und fand, daß die einzigen, die vor Kälte schauer ten und zitterten, die Herren im Ueber rocke waren, die neuglerig zuschauten. Unter den Badenden giebt es alteHerren von 70 Jahren, die sich dort ewige Ju send ju kolen.behauvten.. . JmJahrel874 beirathete die damals 17jährige Louise Bunter den Kaufmann Venson in London. Ein Jahr nach der Hochzeit wurde dem Paare in (Jinh rtfinrn 9lft fVift v... v..v )vvhii v ivuytvnv Vl ein derartiges Creigniß das Glück der Ehle nur zu erhöhen im Stande ist, wurde es hier zur Ursache einer ewigen Trennung. Denn Mr. Venson hatte dem großen Momente mit der sicheren Ueber zeugung entgegengesehen, daß sein sehn- . i f. orrt . r r- .. ' J rlcyn jümin co in Erfüllung geben werde und seinem Hause ein Stammhalter geschenkt werden wird. Aber leider war das Kind ein Mädchen und das brachte den in seiner süßesten Erwartuna tief getäuschten Mann in solch unsinnige Aufregung, lax, er das Neugeborene aus dem Bette der Wöchnerin riß und es schlankweg m das Kehrichtkistchen warf. Die Magd brachte die unschuldige Kleine der Mutter zurück, und diese erklärte t. rtt . p r - ryrem airen, oag sie nimmermeyr ver ibm verbleiben werde und den Mann, der sein eigenes Kind in solcher Weise verleugne, nlcht als ihren Gatten anerkennen werde. Sie führte ihre Drobuna auch wirklich aus und miethete sich in Penlouville eine kleine Wohnung, die sie mit ihrem Kinde bezog. Allein Benson, der seine Frau abgöttisch liebte, wußte ihren Aufenthalt auszuforschen und verfolgte sie unaufhörlich. Er drang in ihr Haus und wollte sich da gewaltsam festfetzen. Die verzweiftlte Frau ergriff neuerdings die Flucht und eS gelang dem Gatten nicht, ihre neue Wohnung zu . j . CW . . O . . l enioeaeil. acy einiger elr rerme vie junge Frau einen jungen Beamten kennen, mit welchem sie sich vermählte, ohne daß dieser eine Ahnung Latte, daß der erste Gatte seiner Frau noch lebe. Der Zufall wollte es, daß nach langen Javren Mr. enjon der Vrnui, die ihn verlassen, mit ihrer Tochter begegnete? CV ' L WM r ars eioe eines .ags zur rrcye gingen. v f w f ... r m sx roigtc iyr rusgevelm nacy, erwyr aus diese Weise ihre Adresse, auch daß sie wieder verheiratet und in zweiter Ehe Mutter von vier Kindern geworden sei. Von Rache erfüllt, zeigte er die Frau wegen Blgamle dem Gerichte an, wo MrS. Benson heute erklärte: ..Mein erster Gatte hat mich und mein Kind mißhandelt, mein zweiter Gatte erzieht sowohl die Tochter, die ich ihm in's HauS gebracht, wie seine eigenen Kinder zu braven Menschen. Ich bedürfte eines Schutzers vor den Gewaltthaten Ben sons. Wenn ich ein Verbrechen began gen habe, mag man mich strafen." Der Nichter, cr. HawkinS, sagte: DaS Gesetz zwingt mich, wie hart auch Ihre Lage sei, Sie wegen Bigamie zu strafen. Ich verurtheile Sie zu emer halben Stunde Kerkers. Büßen Sie dme Strafe gleich av und lehren Sie dann zu Ihrem wackeren zweiten Gatten und Ihren Kmdern zurück." MrS. Be' son wird den Gerichtshof Wohl mit der Ueberzeugung verlassen haben, daß eS nirgends so galante und nachsichtige t-n . ti rc yiigur stici raic rn unalan?.

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