Indiana Tribüne, Volume 10, Number 168, Indianapolis, Marion County, 8 March 1887 — Page 3
j.-wj 4fcK4fc Mszrw v J ?f Vt' ,Wu m V: WM gegen alle Schmerzen Magische Kuren. Cl Ui gelähmter r geheilt. .'s 5 Nnoark-Ttraße, Hoboken. N. I. Ich hatte hestii Schmerzen in einer linken Schulter und rechtem Arm. MeinenArm konnte ich 'schließlich nicht mehr gebrauchen. Endlich r?richte ich St. Jakobs Del nd ehe die erste Flasche auszebraucht, warea alle Schmerze teil durch ein i2u7 er verschwunden. William Hersee. HesUge LZeuschmerzen geheilt. SnensUle, SaX. -vrau A. Williams litt drei Tage cn den testierten Schmerzen im Rücken. Ihr Zustand -Verschlimmerte sich fortwährend. Viele Heil, '-Mittel rourden vergeblich ersucht Nachdem 'die Patientin ein einziges Nal St. Jakobs Oel ernaanite hörten die Schmerzen auf und sie tenni r4i3 fIafen. I ytschdollene Lniee grlzeilt. .' Während neir.e? AufentbiltZ in Chicago. schmollen meine Kniee, mir heftige Särnerjen rerursackend. Ich kaufte ine Flasche et. IaZzl-S Oel und gebrauchte ti, ehe ich mich tut SUse Icjte. ln nächsten borgen tsar i4 oie der xesuttv. A. Z?. B lunck, Sditsr des SlepiitHcan, Johnstown. St. I. Töcherze in der Schulter geheilt. Canajoüa.le, 31. ?). Neulich erwachte ich in der Mitte der Nacht mit heftigen Sckmerzen in der linken Schulter. iranvte sctor Lt. ?akot4 Oel an, und in 3 tunöen puren all.: cchincqen verschwundin. &i. 3. uoot,ei:orbe5Soulr.TKZ CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore. Md. & M DruÄKoemK HAMBURGER hXfl TonnccM wr6W LlutkrankheUen. Leier- u. Nagenleiden CtcU. 60 Stet tftnf 3Uf4rn 2.G0 la a3ca ftpotfcetta ja fcabtu. X3L1 ff A. f OfclXUl U. BXlTU0&f.S9. Eine kinderlose Eye ist 8ncij eine irtmu träum? 2zbt für mit eeHt-Bjar. üj-i." ua'c ccr.r cum Uebel in turnet e i t uUOitf "u treuen tsiu. ..'iz: der .,ettun'gknker." 'X iettf;:, n:u iablreüren naturgetreuen 4Ucit.. treld-er 101; tfiu allen unr ' tt-lfcrifn ceutsiten juftitu tu -Ux ,',ort be laue ufbenirirc, au tu ; l a rtt eis,, uiiflf Veuie, t:e in ten 5tai;j ter tSbe trnen vcUen, sollten den 2pru '2iiet-j : ? ' r :'i prüfe, er sich , z? t g divrek.- t-c'.l lelvriucn, unc las vor, irfiflitfe üi) yn, ce e teü ,r i ch t t g st 2 r i i t ai Vetcn ihm ! ?i:C far 20 tjenti iii f rfsir.att.n, fr:rcH ia C'utüt'r jrif in enalisch viurate, tret ucs ;kk::h vitpadt versaatl. ilciefie Deutsche- Hr il-lu-titot. 11 Cliati l'Uet-, New Tori. 3T. Y. ZZeuer-Tllarm-Olgnale. Pennlva ud 1Xarti l HaurtquatN dI Feuer Deur, li. vfttraie un, em l?6tf. ? -Hobtl und Nicki an :ri. ?Z ?rs,.Stkaz ud iaflti$ltt. St'! und Skord'Sttat. II äff achuflettl , ah, SRu 6. II Delavr, Str. und Jstt Wa,n Ave. t4 Ari, nd Asr, S,n tb Str. nd Vi iZlachufe " l lhrNiav ve. und fd Str. 1T yark o. nd Vutler t?. ltz ans Str. und als , tß rcher und John Str. 123 SoCege ve. nd Siebente Sn t24 Cladani und Siebente Stt. lZd eridta und Siebente Str. m VaaMt Str. und Lincoln , U7 ul?ungl.b!ud. U8 Central v. nd cht St 131 lUdama um Kontson Stt 123 9loTpon nd chte Str IM uz o. nd L'hnte Str. 136 H,e Bf. und Dlaar Hxx 19fi laat nd ichiga Str. 21 t. Jse t, nh, Illinois. V Penvszlvanta und Vratt Str. 2b No. S. gngine (ouse Sechste, nd tlftsftrrt nd St. Slair Str. 17 JLinoi und tchtgan Str. R8 Pennsyloant Str. und Home . N Uftskri nd iett, Str. HZ Tenneffe nd VUliam Str. ilk Pens,loania undlütchtgan Str. 214 Jv,il und Herbert Stt. 31 Jndtan Im. und Ntchtgan Str. t3 DirtdUn nd Dalnut Str. II California und Beraont Stt. t3 8lal4 d e Vork Stt. U J,diana . und St. latr t, 37 Stadt.dspai. tt lake und ord ',. O Lttchigan und Igttil Stt, t tu Den Dalnat Str. 313 C!l nd Drttt t. 14 Siebente und Horoard Stt. 1 Sasitngro, nah Oeft Stt. tZ CeitiBdorf nd vashingt St, U Bistouri und , Sott St,. 43 CiriMan nd Sashtn,ton St,. 4 Zltnotl und Ohtv Stt. 4T rennessee und 0ahtnata Stt. 48 Äinaaa'l York ou. 9 3iaoU. 113 Htflwrt und tilaoi et. 413 tMstVVi und adash tt. 41Z Herguson'I Pork Hous. 421 I. v. O. sioand Hous. 33 JnsTne s,!m 51 gStnoif ud VerrUk Stt. 52 Sllnoil vd Louiftan St, 53 Oe? nd Ukkart, St,. 54 Ce? nd South tt. und eorgta St,. 57 nerttian d a, tt. 43 adtio v. nd ontl St,. 53 Badifoa o. n JDunloi Stt US Ceil nd ockvood Stt. bIZ ntuZ, 0. ud Rrntl G 514. Unto ud orrU Stt 515 ZAnot nd ansal v 17 Vorrtl und Daeotah 4Zu. 41 Sout) na$i Lelawar Stt. 53 Vuns?!vata nd Louiftava S U vslaar nd Relart, tt. 54 D9 ,d H ciarti Stt, C3 Claoaaa d Btrgtaea . CT Cirginia v. d vradsha St, Oft nd odurn Stt. O Cisufoltaila Stt. nd adtso 412 CUXerBKN nd Doghtt, Stt. 71 CixgiBta In. o)i Ht roa Stt. Tl DU und Seorgi St,. Tl CaUinjUn ud Denton Stt. 74 Ctuto nd Seoxgia Str. HCOTtftKoCUB Ptn. Tl LUo nd Batil tt. . 78 ttrztiaUv.nd Silon. 7 LIttcher Kot. d Silon. 718 Cfrsce d Prospekt Ctn 718 CugUT) Kt ud Laurel tt. 714 Orange und Oliv Stt. 718 czU? Rd eecher ctr. Q ritte--,e2rse, Stt. Q CaTlngtoa d Selasar St, O 0? ad 4M03I Stt. 54 Ce tforl ud StoUfoa tt C3 SalJaaai3nSaU. a Cf . Staate CrfeuaX. 67 Orient al und DaHtngton et, O ttaaia kangniA. k12 5.84lachHau, Oft OafStagUaftiit tt Csrlil ad odl Ctt. 514 OZiO a Hon, Stt. 1 Oar?land nah idian St,. 52 Oertdiaa'and Seorgia Cttal. l-I-l CrtalStgnal, l-l-l Lud aften mtederhoU, ,it 5Uar 53 Qtgaal für Feun.Druck. aHi CIlge, Feuer aal. ClC;i22i,rai eö. CJ SI
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ijjn't& Der Wunsch. No aelle von Hermann Suder mann. sff'rtsenuna.) Sttt), das ist cs ja gerade, wis mir 'efähriich zu tocitc anfangt. Meinst Du, die bat ibre Gründe nicht, täglich aus der Bura brliim zu stolziren und stch or ibm und dem Gtsinde als H-rrin zu rdtrdcn ?! O die die ist fein, ueine Nichte Olga ! die wird das ihrige schon gethan babrn, ihn an d?n Gdan ken zu gewöhnen, dß ihr und nur ihr der Platz der Todten von Rechtswegen zukäme : Was hat sie sonst tagmgiich auf der Barg zu suchen, wenn's nicht das wäre V .Ich denke, Martha's Kind ist Erklärung genug dafür !" Natürlich, natürlich ! Jedes Am mei märchen läßt Du Dir aufbinden. le roeiß genau, warum ne nry o yar und das kleine Wurm vor Liebe fast auf fressen möcht'. Sie weiß genau, wieder Weg zum Herzen des Vaters zu finden ist" Aber vielleicht liebt sie ibn gar nicht," warf der alte Hellinge? ein. Bit lachte laut auf. Lieber Adalbert, einen Mann, der vor den Thoren der Stadt ein Rittergut besitzt, liebt ein armes Mädchen immer, und wenn ich jetzt nicht ein Ende mache und ihr den Weg weise, so kann es wobl geschehen, daß unser lieber Robert sie eines schönen Tages bei der Hand nimmt und zu uns sagt : So Papa und Mama, jetzt seid so gut und segnet uns ! und eb' ich das erlebe, Adalbert " In diesem Augenblicke ertön.e im H.usflur das Geräusch polternder Man nertritte, gleich darauf wurde laut und heftig an die Thüre gepocht. Nami," sagte Frau Hellinger, der macht ja 'n Larm wie ein Exeeutor, so weit ist es doch noch mit uns nicht." Und sehr langsam und gemächlich sagte sie Herein !" Der alte Pbysilus trat in's Zimmer. Sein Hut saß ihm schief im Nacken, das Halstuch hing lose über die Schultern, und seine Brust keuchte wie von athemlosem Laufe. Den Guten Morgen Wunsch vergaß er und warf nur einen wilden Blick in die Runde. Himmel, Doklor," rief Herr Hellin ger s.n., ihm entgegeneilend, Du brichst ja herein, wie der Bulle in den Kanin chenstall." Frau Hsllinger sen. hingegen nahm ihre gekränkte Miene wieder an und brummte etwas von Kneipmanieren. Als der alte Arjt .den friedlichen Kaffeetisch und die erstaunten Alltags gesichter seiner Freunde gewahrte, ließ er sich mit einem Seufzer der Erlösung in einen Sesftl sinken. Es war also nicht geschehen, das Fürchterliche. Aber in dem nächsten Momente bemächtigte sich seiner die Angst aufs Neue. Wo ist Olga?" stammelte er und bef- ,? , ? r t . r tete seinen Blick auf die Thür, als müßte er sie dort jeden Augenblick hereintreten sehen. Olga ?" sagte Frau Hchinger, die Achsel zuckend. Mein Gott, sie wird wobl gleich da sein. Pressirt's denn so sehr?'' Gott sei Dank !" rief er, die Hände faltend. Sie ist also schon unten ge wesen V4 Nein das nicht," meinte Frau Hel linger, meine Herzogin geruhen heut ein bischen lang zu schlafen." Um Gotleswlllen !" schrie er auf, hat Niemand nach ihr gesehen? Weiß Niemand von ihr V Doktor,. was ist Dir?" rief der alte Hellinger, der nun angstlich zu werden begann. Der Pbysikus mochte sich in diesem Augenblicke der Bitte erinnern, mit wel cher Olgas Abschiedsbrief geschloffen hatte. Er sah ein, daß auf diese Weise sein Wunsch, ihr zu Willen zu sein, von vornherein Schiffbruch leiden mußte. und machte einen letzten, kläglichen Bersuch, das Geheimniß zu wahren. Was mir ist?" stammelte er mit ei-, nem jämmerlichen Lachen. Nichts ist mir. Was sollte mir wohl sein ? Schock schwerenot!" Und dann alles Heucheln lm Stiche laffend. schrie er auf: Mei Gott, mein Gott ! Du hast es zugelaffen, das Entsetzliche ! Du hast Deine Hand von ihr gezogen." Und er wollte wei nend zusammenbrechen, da rassle er noch einmal die ganze Energie zusammen, die dem morschen Körper übrig geblieben war, kerzengerade richtete er sich auf: Kommt zu Olga," sagte er, und erschreckt nicht, wie ihr sie auch finden mögt." Der alte Hellinger wurde blaß und seine Gattin sing zu schreien und zu schluchzen an. Sie klammerte sich an des Doktors Arm und wollte wissen, was vorgefallen war, aber er sprach kein Wort mehr. So stiegen sie alle Drei die Treppe hinan, die zu Olgas Giebelzimmer führte, und im Hausflur sammelten sich die Dienstboten und starrten ih ten mit gro ßen, neugierigen Augen nach. Vor Olaas Thüre bekam Frau Hellin ger einen Anfall von Verzweiflung. Klopfen Sie, Doktor," schluchzte sie ich kann es nicht." Der Alte klopfte. . - Alles blieb still. Er klopfte noch einmal und legte daö Ohr an das Schlüsselloch) Wie vorbin. Dann sing Frau Hellinger zu schreien an: Olga, mern geliebtes, theures Kind, mach doch aus wir sind hier Onkel und Tante und der alte Ohm Dok tor sind hier. Du kannst ruhig aufma chen, mein Herzchen." Der PbysikuS drückte auf die Klinke. Die Thür war verschlossen. Er schaute in das Schlüsselloch. Es war ver hängt. Laß den Schlosser holen, Adalbert," sagte er. Nein," rief Frau Hellinger, plötzlich allen Schmerz mm Temel schickend, das duld' ich nicht daS geschieht.auf keinen Fall. Die Schande wäre zu groß. Ich würde das nicht überleben diese Schande diese Schande." Der Arzt warf ihr einen Blick zu, auS dem Abicheu und Verachtung unverhoh len herauesprühte. Du bist stark. Hellinger," sagte sie.ströme Dich gegen die Thür, vielleicht
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getipgt'S Dir, das Schloß zu ervteqeN.Herr Hllinger war ein Hüne. Er legle eine seiner niächtigen Schultern gegen die Holzwandung, die beim ersten Ruck in ihrn Fugen zu krachen begann. Aver leise," mihnie seine G mn die Dienstboten neben im Hauiflur. Werdet Ihr wobl in die Küche geben, Ihr müßiges Gsindel," schrie siekeifend die Treppe hinunter. Unten klapperten Thüren ein zwei ter Ruck, mitten durch brach eirs der Bretter. Du ch die zerfaserte Spalte drang ein beller Strahl des Tageslichts in den halbdunkeln Korridor. ..Laß mich bndurchschauen," sagte der
Pbysikus, der nun in Erwartung deS Schlimmsten gefaßt und ruhig war. Hellmger brach ein paar der Splitter ab, so daß durch die Lücke das ganze Zimmer zu überschauen war. Gegenüber der Thür wenige Schritte vom Fenster entfernt stand, das Bett. Die Zudecke war emporgewühlt und bil dete einen weißen Berg, hinter dem ein Streifen von Olgas dunkelblond? Flech ten hervorschimmerte. Auch ein Stück' chen'der Stirne war zu sehen. Weiß wie das Bettzeug leuchtete sie herüber. Die Füße waren unbedeckt. Sie schienen sich, wie im Kampfe gegen die untere Lehne des Bettes gestemmt zu haben und dann ersch lasst zu sein. Neben den Kissn auf einem Stuhle lagen die Kleider säuberlich geglättet. Die Röcke, die Strümpfe waren in schönster Symmetrie übereinander gelegt und auf dem Fußteppich standen die Pantoffeln, dicht nebeneinander mit den Absätzen nach der Bettseite hinge wandt, wie um beim Aufstehen sofort hineinschlüpfen zu können. Auf der marmornen P'atte des Nacht' tisches lag halb an die Lampe gelehnt ein Buch, noch aufgeschlagen, als ob es vor dem Lichiauslöschen dort nieder gelegt worden wäre. Alles war so schön geordnet, wie nur ein friedliches Mäd chengemüth, das mit einem Gebete ein schläft, um mit einem Lächeln zu erwa chen, dazu im Stande ist. . Nachdem der Physikus stumme Ueberschau gehalten hatte, trat er von der Spalte zurück. Stecke Deinen Arm hindurch, Adal bert," sagte er, und suche das Schloß zu erreichen. Sie hat von innen zugeriegelt." Aber Frau Hellinger drängte sich ge' gen die Thür und bat unter lautem Schreien, ihr Herzchen möge erwachen und den Riegel selber zurückschieben. Endlich gelang eö, sie zum Zurücktreten zu bewegen, und die Thür wurde geöff net. Die Drei traten ans Bett. Ein marmorblaffes Antlitz mit glänzlosen, halbgeöffneten Augen und einem Lächeln der Verzückung auf den Lippen leuchtete ihnen entgegen. Der schöne Kopf mit seinen strengen, hoheitsvollen Linien war ein wenig auf die linke Schulter herabgeneigt und die gelösten Haare flutheten in mächtigen, glänzen den Wellen auf die königliche Büste herab, über welcher die Nachtjacke zerrissen war. Der weiße Waschknopf mit dem Leinwandfetzen daran, welcher in der Oese hängen geblieben war, war das einzige Zeichen, daß dem Entschlafen ein Zustand der Erregung vorangegangen war. Herzchen, Du schläfst! nicht wihr, sag' daß Du schläfst!" schluchzte Frau Hellinger, Du hast Deiner Tante die Schande nicht angeihan. Deiner lieben Tante, die Dich gehegt und gepflegt hat Wie ihr eigen Kind' Dann ergriff sie die herabhängende, mattweiße Hand der Bewußtlosen und suchte sie daran emporzuzerren. Ihr weichherziger Gatte hatte das Gesicht in den Händen verborgen und weinte. Der Physikus ließ' sich zur Rührung keine Zeit. Er hatte sein Besteck hervorgerissen, stieß Frau Hellinger mit einer wenig höflichen Bewegung zur Seile und neigte sich auf die jungfräuliche Brust herab, die er mit raschem Griffe gänzlich von ihrer Hülle befreit hatte. Als er sich aufrichtete, war jeder Bluts tropfen aus seinem Angesichts gewichen. Noch ein letzter Versuch," sagte er, und that einen raschen Schnitt quer über den Oberarm, wo eine Arterie sich in bläulich schimmernden Bande durch das weil-leuchtende Fleisch hindmch wand. Die Ränder der Wunde klafften, ohne sich mit Blut zu füllen, erst nach etlichen Sekunden sickcrten ein paar träge, schwarze Tropfen daraus hervor. Da warf der Alte das blinkende Messerchen weit von sich, faltete die Hände und betete mit den Thränen ringe,.d ?in Vaterunser. 3. Um die Mittagsstunde desselben Ta ges fuhr auf der Haide, die sich nördlich von Gromowo mehrere Meilen weit ins Land erstreckt, ein kleines Einspänner in der Dichtung des tadtchens zu. Dick und schwer, wie mit der Hand zu greifen, lagerten, die Wolken über der glatten Erde. Hie und da reckte ein Weidengestrüpp seine struppigen Knorren in die nebelschwere Luft, aan, durchtränkt von Feuchtigkeit und glitzernd . V rt- ? . r. rn von veu Dropsen, vie ncy IN langer vitv be an die kahlen Zweige gehängt hatten. Tief sanken die Räder in den Morast des Weges, der sich zwischen welk?n Riedgräsern dahinpg, unv oftmals spritzte das Wasser bis zum Wagen tasten. Der Mann, welcher die Zügel führte, kümmerte sich wenia um die Landschaft. die ihn umgab, in Sinnen versunken hockte er da, nur zuweilen emvortabrend wcnn die Leine seinen lässigen Fingern zu entgleiten drohte. Dann zeigte sich der herkulische Bau seiner Glieder, und . i ,. r . nt t oer orene, voa?gewotole Bruttlaen wer tete ncy, als wolle er den grauen, groben Mantel sprengen, der sich in kuavven Falten über ihm spannte. Des Mannes Wuchs war dem des al ten Hellmger gleich, vielleicht noch über legen auch das Gesicht ließ d.e ftami lienähnlichkeit nicht verkrnnen, doch was dorr budich und welch und ichlaff aeblie . den war bis - ins eisgraue Alter, hatte sich hier zu derben, imponire.nden Fallen ausaearvettet. die von uov und ernte rem G.übeln zeugen. Einkrause?, ara vernachlässigter Bart umgab in dunklem Gewirr die ehernen Backenmuökeln,
fätöle sich biHer tun die MnlMe! herum und siel in zwei fahtvlcnden Zip feln auf die Brujt herab. Das war Rode Hrllinger, der Besser auf Burg Gromowo, der Verlobte Olgas. . &on dem Glücke, das ihm gestern ge. worden war, stand wenig auf seiner Stlin geschrieben. Sein grarus. halbvrscyleieites Äug? staute duner in die Weile, und die Falten zwi'chen seinen Brauen verschwanden keinen Augenblick. Er wußte wohl, noch galt es ichwi Arbeit, bis er die Braut heimführen konnte. Stunden erbitterten Kumvfes standen ihm bevor, und selbst der Sieg brachte Nichts, als eitel Scrge und Noch. Sein Geist hielt Ueberschau üb., dk schweren Zeiten, die hinter ihm la gen, und die kaum ein Lichtblick je erhellt hatte. Sechs Jahre waren es nun her, seil der Vater ihm, dem Aeltesten, die Burg, das alte Familienerbe, feierlich verschrieben hatte, um sich selbst zu behaglichem Stillleben in das Städtchen zurückzuzie ben. Mit diesem Tage begann seine Leidenszeit, denn ein Joch ward ihm aufgebürdet, so schwer, daß selbst seine Riesenschultern darunter zu zerbrechen drohten; denn Alles, was er arbeitete mit seinen schwieligen Fäusten Alles, was er am eigenen Leibe sich absparte, zerrann und wmde verschlungen von den Ansprüchen, welche die Seinigen erhoben. Er dmfle sich nicht beklagen. Es ging ja Alles nach strengstem Rechte zu ; denn das Erbe war genau auf Heller und Pfennig zwi chen ihm und seinen sechs Geschwistern getheilt worden, des Auegedinges nicht zu gedenken, welches die Eltern für sich forderten. Jeder Fuß breit, jede Scholle seines Ackers war verschuldet, an jeder Aehre, die auf dem -Felde reifte, hingen der Mutter mißtrauische Blicke, die mit Ar gusaugen darüber wachte, daß die Zinsen sich um keine Minute verspäteten. Und war sie nicht in ihrem Rechtes Dmfte er verlangen, daß sie ihn mit größerer Liebe liebte, als ihre anderen Kinder? . Da waren Brüder, die Ear riere machen wollten, Schwestern, dit nur um ihrer Mitgift willen geheirathel worden waren, sie Alle schauten ängstlich und gierig auf ihn, als den Ernährer und den Erhalter ihres Glückes. Die Zinsen ! daö war das Schreckens, wort, das ihm formn allstündlich in du Ohren dröhnte, das ihn Nachts aus dem Schlafe emporjagte und seine Träume
mit wilden Visionen erfüllte. Die Zinsen ! Wie oft hatte er sich mit geballten Fäusten vor die Stirn geschla. gen um ihretwillen ! Wie oft war et stumpf und dumpf durch die lehmiger! Felder gerannt, um dieser Schaar blan: ker, gleißender Dämonen zu entrinnen. wie oft hatte er in blindem Wu'ban fall irgend ein Werkzeug, eine Pflug schar, eine Dcichsel mit seiner Faust zer. schmettert, als wäre ihm jede Waff recht, sie zu bekämpfen. Aber sie ließen nicht von ihm. Nur um so wilder befte:en sie sich an seine Fersen, nur um so durstiger sogen sie ihm das Mark der Jugendkraft aus seinen Gliedern. Was half's, wenn es ihm einmal ge lang, ihrer Herr zu werden? Dieser Hydra wuchsen ja ewig neue Köpfe von Vieiteljahr zu Vierteljahr sta"d sie im mer fürchterlicher immer riesenbafter anschwellend vor seinem verängstigten Auge, bereit sich auf ihn zu stürzen und ihn unter der Wucht ihres Leibes zu er drücken. So von einer Galgenfrist zur andern batte sich sein Leben dabin geschleppt seit jenem Tage, der im Schwarzen Adler ftuchtfröhlich mit Rothwein und Eham pagner gefeiert worden. Hätte nur wenigstens die Mutter Milde walten lassen! Aber sie erließ ihm ja nicht einmal den ausbedungenen Spargel zur Frühlingszeit ja selbst nicktdie Karosse zum Spazierenfähren während der Ernte, wenn die Pferde so nöthig auf den Felder gebraucht werden. Wer nicht hören will muß fühlen." pflegte sie zu sagen und er hörte nicht! o, nein. Mit einem kurzen, schlichlen Ja hätte er all seiner Noth ein Ende machen hätte herrlich und in Freuden leben können bis zum Grabe hin, und daß er es nicht wollte, daß alle ihre Brautfahrten vergebens gewesen aus dummem, unbegreiflichem Eigensinn nicht wollte das war es, was ihm die Mutter mehr und mehr entfremdete. So vergingen zwei Jahre. Da sah er ein, daß er bei dieser Lebensführung über kurz oder lang zu Grunde gehen mußte. Das Zögern und Zagen er schlaffte ihn mehr und mehr er beschloß ein Ende zu machen und sich vom Schicksal den bescheidenen Glücksanlheil heim zufordern, der. ihm in einem treuen hlauen Augenpaar,- von einem blassen, stillen Munde verbrieft und versprochen war. Es kam der Tag. da er die Geliebt seiner Jugend, die vor Kurzem verwaist und heimathles gewoiden, als sein jun ges Weib dem häuslichen Heerde zu führte. Es war ein trüber, trauriger Novem benag und die grauen Wolken jagten wie Urglücksvögel am Himmel dahin Zitternd und blaß in ihren schwarzen Trauerkleidern hing das zarte, kränkliche Geschöpf an seinem Arme und erbebt unter jedem der halb mitleidigen, ha'd geringschätzigen Blicke,- mit welchen die fremden Leute sie mustertiN. Die Mutter nun gar hatte sie ,mit Vorwürfen und Verwünschungen empfangen, und es verging Jahresfrist, ehe sich ein leidliches Verhältniß zwischen den Beiden zu gestalten begann. Martha hatte sich wacker gehalten und trotz ihrer schwachen Gesundheit gearbei tet von früh bis spät, um wieder zurecht zu rücken, was die lange Junggesellen schaft des Haueherrn aus Rand ui.d Band gebracht hatte. Und als nach drei Jahren stillen, tröst, reichen BeieinanderlebenS der Himmel den Bund zu segnen versprach, war sie, als selbst ihr Zustand bereilS die größte Schonung verlangte, noch immer- auf den Velnen gewcfen schaffend und ord nend in Küche, Kammern und Keller. Fast schien es. als wolle sie ihm die zuanzklnde Mitaift abarbeiten. Dann zwei Tage nach ner G'bu 1 des ttmdes-wa, Olga v öb'ich in G'0moros angekommen. Er halte sie seit
seilet illpl .ftejectN tau th ichrat er dei ihrem elften Anblick so stolz' und berb und vr, schlössen trat sie ihm eniaegn, zu so königlicher Schön heil vax sie hrrangebiünt. Uno dic es Weib sollie beute die Scine w rden. Doch welche Welt des Lcidrs, wle viel Tage voll dumpfdrüte d?r Ver zireiflulig wie v el Nichte voll gräßlicher Gesich e lagen zioichen diefkm Heut und senei.i Tage! Er schauerte zusammen er mochte nicbr mehr daran decken. Heute schien ja Alles gut geworden Marlhas ver tläries Blld lächelte friedlich und feg nend auf ihn herab, und wie eine Blume, die aus ihrem Grabe entwachsen, er blübte ,hm aufs Neue das Glück. Näher und nähei rückten die Thürme des Städtchens, hinter den nebelver schwimmenden Erlenbüschen sich empor reckend. Und eine Viertelstunde später fuhr der Wagen in die grobgepflasterte Straße. Bald hinter dem Thore machte Robert die Entdeckung, daß die Leute, die ihm begegneten, sich gar. seltsam gegen ihn betrugen. Die Einen wichen ihm aus die Ändern lüfteten verlegen ihre Mütze und flüchleten dann,, so rasch es anging, aus seiner Nähe. Hingegen füllten in jedem Hause, an dem der Wagen vorbeifuhr, die Fenster sich mit Köpfen, die ihn ernsthaft anstarrten und bei seinem Gruße scheu hinter die Gardinen vsrschwanden. Er schüttelte bedenklich den Kopf. Doch da sein Sinn so ganz erfüllt war von dem bevorstehenden Kampfe, achtete er nicht viel darauf und schaute fürder nicht mehr rechts noch links. An der Ecke des Marktes dort, wo srüber sich das Accisebäuschen befunden hat stand des alten Ohm Physikus alre Haushälterin, hielt die Hände unter der blauen Schürze versteckt und schaute da .rein, wie ein Leichenbitter. - Als der Wagen sich näherte, machte sie ein Zeichen, er möchte halten. Nun, Frau Llevetreu," sagte er belustigt, Sis sind doch wenigstens Eine, die heute nickt vor mir. Reißaus" nimmt." ' Die alte Person blickte gen Himmel, um ihn nicht ansehen zu müssen. Ah, junger Herr," sagte sie er wurde zum Unterschiede von seinem Va ter noch immer der junge Herr genannt, wiewohl er die Dreißig längst überschritt ten hatte der Herr Physikus lassen schön bitten, Sie möchten doch mal erst
ber ihm vorsprechen ; er hat Ihnen was zu sigen." Jlt es sehr dringend, was er mir zu sage , hat?" Dte Frau erschrak heftig ; denn sie glaubte, die U iglückspost würde ihr nun selber zur Last fallen. Ach, um Goti'swillen," sagte sie, er meinte m.an so." So grüßen Sie den Ohm PhysikuS von mir und bestellen Sie ibm ich wollte nur erst ein Wort mit den Eltern reden er weiß schon dann würde ich sofort bei ihm sein." Die Alte murmelte Etwas aber die Worte blieben ihr in der Kehle stecken. Weiler rollte der Wagen auf die Villa des alten Hellinger zu, die unter mächtigen, alten Linden, wie unter einem Tbronbimmcl ruhend, dalag. Freund lich blickten bis bellen Spiegelfenster ihm entgegen der Friede sorgenloser Ruhe lag wie immer darüber hingebreitet. Er band sein Pferd an das Garten guter und stieg mit seinen schweren, dröhnenden Schritten die kleine Frei treppe hinan, an deren Brüstung in weitbauchigen Urnen halb verweste Asternstauden trübselig die Köpfe hän gen ließen. Die Flurglocke hallte in schrillen Tö nen duich das Haus, aber Niemand mel dete sich, Ihn zu empfangen. Er warf den regendurckweichten Mantel auf eine der eichenen Truhen, in welchen die Leinenschätze der Mutter vergaben lagen. Dann trat er in das Wohnzimmer es war leer. Die Alten werden Mittagsruhe ha ben," murmelte er, und ich glaubß nicht, daß es gerathen ist, sie zu stören ick werde also warten." Er warf sich in eine Sophaecke und schaute nach der Thür ; denn er hosste im Stillen, Olga würde sein Fuhrmerk auf dem Vorplatz bemerkt baben und herun ter kommen, ihm die Hand zu reichen. Er sing an, ungeduldig zu werden. Ob sie zur Burg hinausgegangen sein mag V fragte er sich. Doch nein. Sie wußte ja, daß er kommen würde, mit den Eltern rn reden. imttevung solat ) Zur Beachtung Wir baben unsere Mammutb G'oc'ry nach 22 & 227 Wkst Wa'bi-gton Straße aegenüder unserm bi,h,rigen Lokale ve,lrgt. fctr si d j'tjt ans dem westl'cbm Markte. Was würken Sie sagen, wenn Sie ein paar Man er. Frau? ov r K aben.Schuhe für 60 Gent 3 ba an lau'en lonnien? tl für 27 Pfd. Nkw O'n Zucker. ZI ür 19 Pf. Phön'x Zucker. Zl für 17 f. gran. Standard Zucker. 1 c f r 1 Pf g madlknen Kaffee. löc 'ür l if qemablnen Kaffee. lc für l Quart Narh Bobnen. bc f r? Quart iavy vohn,. öc m 1 Quart Mirowfat B'bnn. K'c für em Packe Hkcke 's B"chwez?nmkhl. k für ine Gallone 'vkapi' Syrap. 8 für eine G"Uone So', bum. L''c für e ne Galione Zuck.r Ey up. ' 7e fckr l Buv'e K.e'ie. 7c fü l Bücble Br inneren. 7Hk für l Bückf K r,ä!en. 7c für l Bücbse Pflanmen. l4t für I Bücdse Pchnen. 7c für I Bü ' se qrün, Bohn,n. ?e für l Buchs, Vima ro. nen. 2öc für 3 Pf. -ck.'ulver. öc für l Pt. Ba.s.'da. . 2öc iür 9 Pf S a ke. . r für l Pf Tos- 5ä'ke. 8c 'ür l Si,ck 5 if, ; 2 40 "er Klste. Hc f'r 1 Swck 5iamant.S ife 3ic für I Ctü C, c Wrk'ö d.utfche Seife 2c mr ein Stück Palm Leaf. Sc für l c ttrug Tenf. ftefü' 10c flnu P'ck II. 1- c für l 2c strug Sfo'dj 3am. l'c fur 1 Pt aen il Pf sser. 6c für 1 Pf. türkische wkkcbgen. c fr 1 i't ae rrck nt, Pfirsiche. bc für 1 Pf. o trocknete Aeplll. 5c für I P . Rosinen. öc für lvl Tof l Choc 'lade. , Zur Noti, - Wir baben ei-e Partie Scbuhr, wrlcbr um f'dea Preis verkauft weideu musscn. Kommt sofort. No.22S & 227 West Washington Str., A.S.ös G.F.Kreilleiv, Tcleihn 191.
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