Indiana Tribüne, Volume 10, Number 167, Indianapolis, Marion County, 7 March 1887 — Page 3

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(,-;.- r. iS fc. A--;U ARIDIIDOrD t 1 r rH&ä) nMIVIDUnUbI TROPFEN gegen Leberleiden. Wichtige Erfolge. schaffe ßetZ Crleichternng. La Hazue.tr. Rochester, 31. Schon feit Jahren leide ich häufig an Leber tefchmerden. Tr. August König'S Hambur ger Trorfen schafjen mir jederzeit Erleichterung linb darf deßwegen diese herrliche Medizin in kleinem Haujs nie ausgehen. Simon Meer. BgT wiederhergeflellt. Bloomlngrove. N. I. Herr C A d am svricht sich übit den Gebrauch vn Tr. August öntz'S Hamburger Tropfen Iglzendewaß.'n aus : Ceit mehrcren Jahren itt meine Frau an Leberbeschwerden, oxsmeh nd Rückenschmeren. Sie gebrauchte einig Flaschen der Tropjen und xoix in kurzer Zeit tzieöer hergestellt. Kl$ 3Ut langem KraukZei gzZeitt. IIS ?irst-tt.,Wan?.N.I. ; LerrA. Koodrick berickttt bai folaende: Gin Leberleiven. das mir 3af lang das tira rerziftete, wurde durch den Gebrauch on drei Flaschen Dr.Augstöig's Hambur, fer Tropsen rsLständig gehoben, und habeich rüdem keine derartizen Beschserden ieder ehabt. ZU kkchtk Zelt ugewaodt. 18 S. Jerse?,l-trJndksnaxoliZ, Ind. Her? Charles Leier berichtet, daß ihm tbt hartnäckiges Leberleiden viel Beschwerde Verursacht habe. Schließlich machte er einen versuch mit Dr. August Aniz's Hamburger Tropfen. aet Flaschen dieser herrlichen vJlt diziu Kellte ihn wieder Vollständig her. Nie CHARLES A. VOGELER C0 Baltimore, Md. 0kaMmTtlZR?. RnrralKi, Frs?ZtkN. icxttf&. renziseh, U Mensch erzen, vnjtttvchnngk, vriihnugr. Echtmoden ' LaHnichmeri opsweh, remdwund, tri 60 CcbU; ta Utn Upothek ;a hab. OTS ' k YOCXm 1U.81UU081.C3i Eine kiuderlgje Eye ...i. . V M cir.e teerau traun acte yjx ;aat!s Ati (tbeeaar. Wie ucc uecaret eies'm Uebel tn kurzer Zeit abteln wirren kann, ml der .,ReNngsnker," ' ieiren, inu $aMrclea naturjotreuea "itlcern, reifer tcu kem alten nuc n ir irrten Cfutvtn-eitniutut tti'.'.etv ?jcrt bersuszeaebfiiirtic, aus tii 1 1 a r jtk W eise. Junge fceuie, zit in cen Trono cer (r kreie wellen, gellten den 2pru 2111?: t'tnn prüft, wer sich t jt t a b i n c e i , MlHtrujen, unc das vor, ir'Tlwbe u Irfcn, tlt sie den wichtigsten r i t t res ,n? teuu t KZirv für 25 SentS in Postmark.', fcwcM ia c; utfet er teit iu enjlifAex Srraä', frei unc sorgsam tetpait Ctifaiitt. iiCiire DeutachM Heit-Iutitat. 11 Clintui l'Uoc. Xe York. 2f. T. ffeuer-Nlarm-Oignale. , ,il,lraa Market. H,uvt?uartter dtI Ftue: Da' ntl. G O?-Srai ?)?k. 7 ode! und VNchtzan trai. em I,se,,Etrab und Vussachulen 9 tiinttn ,d !ftordtri. 13 affa duqer:i v ah Kj&U Str. IS elaar 6it, und Jort Qanc . II R,m Jerse nd Zon Qa,n ven b Peru vtr. udeffachufett v, l hrtta . und sd tr. i: Pari Sr, und Bullt? Str. t Larrowl Str. und Ulott , 15, rcher und John Str. 123 kolegi . nnd Eitdtnte Stt. 121 ttladcrna und dent Sn. 125 i'Zertdtan und Siebente Str. 126 ande Str.und Ltneoln , in uiniSugbäud. 138 enlial v. und cht t, 131 lla&arna uno Norrifon St, ltt Rohamxton und Xchte t, IM ?llg . nd Lehnte eti. 135 Home . und 2)laar Sti 138 Delawar nd ich'.gan St:, n St. IS tr., nahe Jlinoiß. U Pennsylvania und Pratt tr. 25 No. 5, ngtn Heus Sechste, nah IS' ifftsfirrt nd t. latr tr. 7 ZZiuoi und ichtgan Str. U Vtnnslvsnt tr. und Hoo . 3 isftsftx.t und viert tr. ZU rennefsee nd SiKtau Et,. 113 Vns,lanta undvttchigan t,. 214 Z3tn,tl und Herbert tr. 31 JndiZ. und tttchtga tu. t2 CteriMan ud Balnut Str. U Taliforni nd Benner.t SU. 15 la!e und Sott tr. M Jutta d t. ux et 17 etaUoJrttaL U Blat d Slo d it. 39 ichig d g . 113 d valaut tr. 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Z!$SXfz!J?1itWi PTTi Gesü hnt. at Novelle, frei nach dem Englischen, Von O iliverio. (Forts'öuna und FchluK ) Die arme Frau ! In unserer selbstsüchligen Welt sittdet man selten so edle Menschen." stimmte Frau von Hollwang bei. Nach einer Pause fuhr sie fort: Wie viel sich doch hier geändert hat, während ich auf Breüenborn war. So war ich auch überrascht zu ho.en, day Rainer das Muhlmwert ganz ln die Hände Mervingen's gelegt hat. Daö ist nicht übel für den jungen Mann; nur wundere ich mich, daß Rainer ein so glänzendes Geschäft aufaiebt." j Er ist sehr reich und hat die Sache : satt," entaegnete Margarethe. Und ! wenn man bedenkt, was Alles vorgefal len ist der Streik der Arbeiter und ihr j schändliches Betragen gegen ihn und feine z)amute dann, rau von Holl wang, sindet man es begreiflich." Allerdings," meinte diese sinnend. .,Denkt er bier am Ort zu bleiben V1 Fräulein Clotilde sagte mir, sie soWohl alö ihr Bruder möchten gern nach ihrem alten Heim nach Bucheneck zurückkehren. Das Gut ist jetzt verpachtet, doch ist der Contrakt nächsten Herbst zu Ende." Ach, ich kenne es," siel Frau von Hollwang lebhas: ein. ,M ist ein sehr schönes Gut, dicht bei Breitenborn. Ob Elsriede wohl lange mit dort wohnen wird?" fügte sie lächelnd hinzu. ,',Jch denke immer, sie ist mit Mervingen verlobt." . Nein, da irren Sie sich," entgegnete die kleine alte Dame bestimmt, ich weiß genau, daß sie ihn nicht heirathet." Ich glaubte es um so mehr, dä Nai ner ihm das Geschäft übergeben hat. Nun, jidenfalls, wer sie einmal bm führt, bekommt eine reizende Frau." und etne gute, was mehr werth ist," warf Fräulein Haller ein. Sie ist geistvoll und bat das Herz auf dem rech :en Fleck." (Äanz g!wtß.'.' nickte Frau von Holl wana. Ich wünschte, mein Max " O, Arau von Hollwang," siel hier Margarethe lebhaft ein. Ihr Max ist ein seltener Mensch. Wie traurig stand es vorigen Winter zwischen den Arbeitern und Fabrikherren in der ganzen Stadt, und er allein war es von der Ueberichwemmung abgesehen , der Alles wieder in gules Einvernehmen brachte." Berühren Sie nicht die schwache Seite emer Mutter," meinte Frau von HoUirlng lächelnd, während sie sich er hob, sonst komme ich garnicht wieder sott und ich bin viel länger schon hier als meine Zeit erlaubt; leben Sie wobl." Sie reichte Fräulein Haller die Hand und verließ, von dieser bis an die Thür begleitet, das graue Haus. 43. Nother Mohn und blaue Kornblumen reckten ihre Köpfchen aus -dem goldig Wogenden Korn empor uud reife Vtrnen, Aepsel. Pflaumett und Nüsse hingen duftei.d und winkend an den Bäumen zu Buchencck, als Wilhelm Rainer wie der einzog in das alte, traute Heim. Er war ernst wie immer, und selten nur zeigte sich ein Lächeln auf seinen Zügen, aber die Bitterkeit und der ruhe tose Schmerz in seinem Herzen hatte ei nem frtkdlichen, dankbaren Gefühl Platz gemacht, die beständigen Gewissensqua len, die furchtbare Ungewißheit war vorüber. Er hatte Christa wieder gesehen, hatte sie gesprochen, sie in den star ken Ar,-nen gehalten, ihren Kopf an sei ner Brust gebettet. Jetzt gewährte es ihm eine Freude, in dem Antlitz und dem Wesen seiner Tochter die Aehnlich keit mit der Mutter zu suchen ; zuweilen sogar pflegte er mit dem schönen Mäd chen von der Dahingeschiedenen zu reden. Sein Geschäft hatte er gern an Mervin gen abgetreten und mit Freuden schlug er seinen Wohnsitz wieder in Bucheneck auf. Auch Elotilde war glücklich, der Fa brikstadt den Rücken wenden zu können, die in ihrer Erinnerung sich nie von Ue berschwemmungen, Streiks und wüthen den, empörten Menschenhaufen trennen ließ. An ihr waren die Jabre des doruzen Aufenthaltes indessen nicht spurlos vom ber gegangen. Ihr Gesichtskreis war ein weiterer geworren ; sie hatte gelernt, die Fehler und Schwächen Anderer ge duldiger zu ertragen. Wenn die Liebe zu ihrem Bruder noch gewachsen war, so war sie doch weniger gebietend geworden, während das Gefühl, welches sie für Elfriede hegte, der Sonnenschein ihres Lebens war. Doch, wie Frau von Hollwang ganz richtig vermuthet hatte, sollte Buchene nicht lange das Heim des jungen Mäd chens bleiben. Bald sollte sie ein ande' res Heim durch ihre Gegenwart erhellen, ein anderes Herz, ein anderes Auge erfreuen. Das Bewußtsein, daö Mar von Holl wang ihre Tochter wahr und innig liebte, hatte Ehnsta's letzte Tage mit viel Wonne und Frieden erfüllt; sie wußte, wie sicher ihres Kindes Glück in seinen Händen ruhte. Es hatte Rainer derilich gefreut, und auch Elotilde, deren Stolz nicht wenig dadurch geschmeichelt war. Ihre Nichte sollte Baronin sollke Herrin von Breitenborn werden I Höber hinauf strebte ihr Ehrgeiz nicht. - Das Wohnzimmer in Bucheneck hat eine gänzliche Umwandlung erfahren. Es ist mcht mehr der kalte, steife, un freundliche Raum wie vor Jahren, alz Kuno von Reifcnstein darin seine Lieder sang und die arme Christa mit dürsten dem. unzschultem Herzen ihnen lauschte. Kostbare Möbel. Bilder und Statuen, lange schwere Gardinen und Portieren schmücken jetzt die Zimmer. Draußen ,ist das Korn eingefahren, die Früchte gepflückt und in den Vor rathskammern geschichtet ; die Sommer blumen in, Garten sind verblüht, braun und welk hängen die' Blätter an den Bäumen. Aber der Oktoberwind ist mild und freundlich lacht die Sonne von dem blauen Himmel herab. Schoner denn je mit der Miene ern ster Glückseligkeit und freudiger Erwar tung steht Elfriede am Fenster und söaut den Pfad entlang, auf dem iedw

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AilgenUtcj eine wohlbekannte1 (Festält dem Hause zueilen muß. Ein kleines, lustiges Rotbkehlchen, das sich dicht am Fenner auf einem Aste wiegt, schmetten froh in den Abend hinein, ein leiser Zephir streicht durch die Bäume und das junge Mädchen lauscht den Stimmen dieser beiden. Mnrn " trtflprt wnrk?,k.kfs,, ! ff m wwvwvww wf w f Morgen!" , flüstert der Wind. Und wieder und immer wieder rufen Beide : Morgen Morgen !" Und ein tiefes Roth färbt die Wangen deö schönen Mädchens und ihr Herz jubelt : ,,Mor . Mi I v" . y Und das Roth wird noch tiefer, als ihre Augen eine große, stattliche Man nergestalt dem Hause sich nähern sehen feste, wohlbekannte Schritte die Trep pe herauf und in das Zimmer eilen hö ren, in welchem sie am Fenster sieht, und Mar von Hollwang die Arme um sie schlingt und auf die gesenkten Augenlid der mit den langen, seidenen Wimpern, auf die rosigen Wangen und purpurnen Lippen innige Küsie drückt und dabei . flüstert: Morgen, mem Lteb, Morgen!" 44. Der Fluch, welchen die Baronin Chrr ,tinc über Breitenborn verhängt hatte, muß erloschen sein, denn auf der ganzen Welt giebt es wohl kein glückl chereS Heim, als auf Breitenbom. Zwischen Mar von Hollwang und sein schönes Weib ist nie eine Wolke getreten, sie lie ben sich wie am ersten Tage ihrer Ehe, ihre Gedanken, ihre Herzen sind in steter Harmonie, Kleine Kinderfüße und helle Kinder stimmen machen das Haus lebendig, und vier süße Kindergesichter sind der Eltern größter Stolz und höchste Freude. Ja Bucheneck sind die Kleinen stets willkommen. Rainer duldet nicht, daß ihnen in seiner Gegenwart ein Wunsch versagt wird, oder eine Wolke auf den kleinen Gesichtern lagert, die er zu ver scheuchen mag. Er hat sie " die zwei strammen Jungei braunen Haar und den groj Augen ihrer Mutter ; abn Mädchen, welches im Alter sen steht, nimmt in seinem den größten Platz ein. Sie hat ein rosiges Gest lange goldene Haare umrahn gen. wie ein Stückchen lach, merhimmels. Sie ist sein Gefährtin, wenn er am Wa und du ch Wald und Wiesen Auch Clotilde freut sich und besonders nahe steht ihr kleine Clotilde, die neben ! auch die schwarzen Augen ihrer Großtante hat, die in Tagen weicher und freund! den ist, als sie im Frühling i ihres Lebens je gewesen. Frau von Hollwang bat i in der Fabrikitadt behalten, einen großen Theil des Sor mäßig auf Breitenborn zu,t Haus sich freut, wenn sie koi ungern wieder scheiden sieht Und Anton Mervingen rathet. Anfangs hatte er gemei nie eine Andere Elfriedens nem Herzen ausfüllen könn Zeit heilte seinen Schmerz, Liebe machte einer neuen wenn auch nicht so leider, überwältigend war wie jei für Elfrieden empfunden ho Ruhe und Zufriedenheit vergaß Elsrieden und was fühlt niemals, aber mit de schien ihm Alles nur noch n fieberhafter Traum. Er i lich mit der kleinen freund die er sich zur Lebensgefäl hat. Die beiden Familien H 0 ... Mervingen sind gute Freunde, und das einzige Geheimniß, welches dee Baron vor Elfrieden bewabrt, ist, daß Mervingen ihm vor Jahren im Park aufgelau ert, und sie dort mit einander gekämpft und gerungen haben. (End e.) Der Wunsch. Novelle von Her an Sud ermann. (Fcrtsedung.) Ich habe sie sehr geliebt, sie ist eS, die mich nach sich zieht. Sie werden Alles verstehen, wenn Sie meine Geschichte gelejen haben. Viel leicht wissen Sie mehr von meinem Ge heimntß, als ich ahne. Ich muß da mals in den Pyantasieen mnner Krank heit wohl b5se Dinge geschwätzt haben, warum hätten Sie sonst meine Verwand ten alle von meinem Bette fortgeschickt Z Hat Ihnen gegraut vor den , was aus meinem unseligen Munde ans Tages. llcht quoll? G Beklagen Sie mich ? . Verachten Sie mich ? Nein, gewiß, Sie verachten mich nicht, wie hätten Sie mir sonst so viel Liebe schenken können ? Und lesen Sie nur. Es steht da Alles drin. Für Sie war es ursprünglich nicht bestimmt. Ich habe eS nach langen Jahren, wenn auch wir Jungen alt ge worden, dem Manne senden wollen, dem meine ginze Seele angehört, damit er wüßte, warum ich mich ihm einst ver sagte. Es ist anders gekommen. Heute in einem Augenblicke des Vergefsens hab' ich mich ihm an den Hals geworfen. Zu spät sah ich ein, daß es jetzt kein Entrinnen mehr von ihm giebt. Aber eh' ich die Seine werde, geb' ich mir lieber den Tod. Und noch eine Bitte hab' ich auf dem Herzen. Es ist die Bitte einer Ster dencen und wenn Sie können, ' werden Sie sie mir erfüllen. Verheimlichen Sie der Welt und vor Allem dem Manne, den ich liebe, daß ich mir selbst den Tod gegeben habe. Mag er glauben, die Freude habe mich dahingerafft. Ich weide Alles vernich ten, was auf einen Selbstmord hindeu tet, es werden nur Zeichen vorhanden sein, daß ich durch einen Herz-oder Hirnschlag setödttt worden bin.

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. 5: "2 dort ganzem Herze l! üii, thun Ste mtr dtejeS Eine noch zu Gefal' len. Ich sterbe gern und habe keine Furcht. Ich habe schon so lange nicht ordentlich geschlafen, daß mir die Slube Nctb thut. Olga Brenner." MW S Der alte Mann befand sich in einein Zustande vollkommener Hilflosigken. Er taumelte, er ballte dte Fäuste, er schlug sich gegen dte Stirn und dann sank er aus's Neue in einen Sessel zu rück. Das ist ja Wahnsinn kompleter Wahnsinn," stöhnte er, sich den kalten Schweiß von der Stirn wischend. Kind . o :ri .... n... ' Qn; u t. tr ivu in 'u vuiÖvuuiu .' uv ym ic den ietst fo umnacvtet? Mm armes, armes, liebes Kind !" Dann sprang er wieder empor und tastete mit seinen zitternden Händen nach i

Helfen, helfen ! Dem Tode sein Opfer Er erhob feme wein, wohlgepflegten abringen! Das war es, was seinen Hände in Betheuerung und Abwehr, Geist jetzt ganz erfüllte.-Für einen datte aber doch nicht den Mutd, il'r ms Moment kam der Gedanke, daß sie viel j Gesicht zu sehen, leicht doch nicht Ernst gemacht hätte ; I Adalbert," sagte sie drohend, ich aber er verwarf ibn sofort. Er mußte bitt' mir aus, daß das nicht wieder vorne von anderen Seiten kennen gelernt kommt '. Was Du tbm giebst, enthebst

t?aben, als daß er an eine Regung der Mutlosigkeit ein Erschlaffen der Energie hätte glauben können. Aber vielleicht war die Dosis, die sie genommen, zu zering, vielleicht hatte die lange Zeit es war ja mehr als in Jahr verflossen, seit Martha im Kind bett gestorben, und damals hatte er ihr die Schlafmittel gegeben vielleicht hat-. te die lange Zeit die Kraft des GifteZ abgeschwächt. Ja, ja, so war es, so mußte es sein! Schlecht aufbewahrt,! a Ll WO Wil - -1 . Mm. ff Km. 4. 1 pflegt das Morphium am Ende sich fiänzltch zu versetzen und damit unwtrl' am zu werden. Also vorwärts, retten, wa? zu retten ist. - Suchend rannte er im Zimmer umher. Er wußte nickt, was er suchte. Dann griff er von Neuem nach dem Briefe. Und . was verlangst Du von mir h Kind, Kind, stellst Du es Dir so leicht or. Eide zu brechen ? Die Pflichten, de en man ein halb Jahrhundert treu ge lieben, fortzuwerfen, wie faule Eier lind, Du ahnst nicht, was Du von ei em ehrlichen Manne forderst." Daraus ielt er sich das Papier dicht vor die lugen. Es ist die Bitte einer Sterbenden," as er, ich flebe Sie von ganzem Her en an, thun Sie mir dies Eine zu Ge allen." Ueber seine verwitterten Wangen roll en dicke Thränen. Es geht nicht, Kind, es geht nicht, ?ie schön Du auch zu bitten weißt. Und senn ich's auch wollte, ich v)ürde mich a verrathen. Ich bin ein altes, schwa hes Gerümpel, ich habe meine Muskeln licht mehr in der Gewalt. Sie Werden'S nir ja anmerken auf den ersten Blick. llber damit Du den Ohm nicht um onst gebeten hast so will ich's wenig tens Probiren um Deinet und um Roberts willen, aber um Deinet- und lm Roberts willen mußt Du vor Allem zerettet werden. Himmelkreuzdonner vetter, Physikus, noch einmal im Leben ei ein Mann Du mußt sie retten Du nußt mußt mußt !" Un so rasch seine alten, schwachen Lein? ihn tragen wollten, stürmte er in der Haushälterin vorüber, die lau 'chend am Schlüffelloche stand hinaus n den winterlichen Morgen, den ein kal .erSprühnebel mit feuchten, prismelnden krystallen erfüllte. Ein Bild vollkommenster Heiterkeit und Seelenruhe saß das Ehepaar Hellin ger sen. vor dem Frühstückstische. Aus dem Schlot der messingenen Kaffeema sch ine, auf deren blankgeputztem Bauche das Kohlenfeuer einen purpurnen Wie derschein erzeugte, stieg ein leichter, bläulicher Dampf, welcher sich in kleinen Wölkchen zu Tische niedersenkte, die sil berne Zuckerdose erblinden ließ und sich in zarten Tbauiröpchen an die Kaffeetassen hängte. Herr Hellinger, mit seinem schneewei ßen, wohlgepflegten Vollbarte und dem bildhübschen, rothbäckigen Jungengesicht, daS von Gutmüthigkeit und Lebenslust erglänzte, hatte sich bequem in den blau geblümten Seffel zurückgelehnt, den tür tischen Schlafrock über die Knie gezogen und schien mit ruhigster Ergebenheit ab zuwarten, was das Schicksal in Gestalt seiner Gattin ihm für heute bescheerte., Diese warf soeben eine Mefferspitze voll Soda in das Käffeekännchen und wischte sodann die bestäubten Finger um stündlich an ihrer weißen DanTastchürze ab, die nach russischer Art mit breiten, rothbunten Streifen umsäumt war. Ihre weiße Matronenhaube, deren Ban der unter dem fleischigen Kinne fest zu sammengeschnürt waren, wie ein Sturmriemen hatte sich ein wenig auf das linke Ohr verschoben und das derbe, behäbige Felowebelgesicht, deffen Züge ein wenig aufgeschwemmt waren, wie man es bei alten Frauen sindet, welche mit ihren Männern aus demselben Cognacglase trinken, glänzte voll Energie und Unter nehmungslust aus der runden Spitzen Umrahmung hervor. Man sah es ihr an, daß sie gewohnt war, zu herrschen und zu unterdrücken, nnd selbst das Lacheln steten Gekränktseins", das ihren breiten Mund umspielte, bewies, wie rücksichsloS sie ihre Pläne durchzusetzen vfleate. Während sie darauf wartete, bis der Kasse genugsam gelogen hatte, nahm sie daS grobwollene Strickzeug zur Hand, welches sie in ihrer Eigenschaft ald Prä sidentin des Frauenvereins und Vorstehe rin der ArmenCommission niemals ver lassen durfte, und ließ die blinkende Nadel mit unerhörter Schnelligkeit durch die knochigen, arbeitsgewohnten Hände gleiten. Hast Du von Robert nichts gehört, Adalbert ?" fragte sie mit einer rauhen, blechernen Stimme, welche das Haus bis in seine letzten Winkel durchdringen mußte. Dem Alten schien die Frage unange nehm. Er schüttelte den Kopf, wie wenn er sie von sich abschütteln wollte sie störte ihm die Morgenruhe. Ein liebevoller Sohn, das muß man sagen," fuhr sie fort, und das gekränkte Lächeln verstärkte sich noch. Seit acht Taaen bat er nichts von ft& sehen und

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lüttii läjseki weiln ei im MöN5e wohn. u, könnte er nicht seltener kommen." Herr Hellinger brummte etwas in seinen Bart und machte sich an seiner langen Pfeife zu schassen. Irgend etwa? scheint da wieder nicht in Ordnuna zu sein," beaann sie von Neuem, er ist in der leyten Zeit über baupt so sonderbar gek.'. sc!i hat sich um mich 'rumgcschltchen und ketn gut sWorr geben wollen. Mt? scheint, ihm sitzt wieder eine Zahlung im Nato, die er nicht leisten kann" Der arme Junge!" sagte der Alte und schnalzte mit der Zunge, als ob er dadurch den unangenehmen Gedanken . , . . .., ' wieder loswerden tonnte. Ja, der arme Junge" spottete sie nach. Du bedauerst ibn wobl noch idt ?v hast ihm wohl wieder heimlich was zugeDu uns und unseren andern ö:indern und wenn, er es 'wenigstens no verdiente ! aber, wer nicht hvren will, muß fühle. Wenn er in seinem Trotz und seinem Eigensinn zu Gtunde geht " Aber, erlaube, Henriette," fiel er ihr schüchtern ins Wort. Ich erlaube Nichts, lieber Adalbert!" erwiderte sie. Wer nicht hören will, muß fühlen, sag' ich und wenn er in seinem areulicken Undank sein? IiiFhnft, tter, die nur für ihn besorgt ist und v . die Nächte hindurch .sinnt und sich ab quält," sie wischte sich mit der buntge ränderten Schürte die Augen, als ob es dort Thränen gäbe, die sich fortwischen ließen. Aber, Henriette!" begann er von Neuem. Adalbert, widersprich mir nicht! Du weißt, ich seh' Dir alle Deine Thorheiten nach ich laß Dich im Schwarzen Adler sitzen, so lange Du willst ich laß Dich von dem theuern, schlechter Noth wein trinken, so viel Du irgend vertra gen kannst ich stell' Dir sogar das Abendbrod hin, wenn Du spät 'nach Hause kommst, obgleich es wohl nicht nöthig wäre, daß Du dabei drei Stühle umwirfst, wie Du gestern gethan hast. Ich sinde überhaupt, Du nimmst sehr wenig Rücksicht auf Deine alte, treue Frau ; aber ja, was ich sagen wollte in meine Pläne, ds bitt' ich mir aus, da pfusch mir nicht hinein, davon der stehst Du doch nichts. Hast Du denn überhaupt eine Ahnung, was ich schon Alles für den Schlingel, den Robert ge than habe ? Numgelaufen und rumge fahren. Besuche gemacht und Briefe geschrieben, fünf oder sechs wohlhabende, ja steinreiche Mädchen habe ich ihm auf dem ' Präsentirteller entgegengebracht, blos zuzugreifen hat er nothig. Aber was tbat er ? Na, ich denke. Du erinnerst Dich noch, wie ich in Krämpfen ge legen hab', als er vor vier Jahren das elende, kranke Ding, die Martha anzefahren brachte'. J)!eine ganze Krankheit kommt von da her !" Aber, Henriette !" Lieber Adalbert, ich bitt' Dich, sing' mir das alte Lied, von meinem Fleisch und Blut nicht wieder vsr ! Wenn sie mir eine liebevolle und dankbare Nichte fein wollte, warum brachte sie ihm nicht die nöthige Mitgift mit? Sie hatte Nichts natürlich sie hatte Nichts. Arm wie eine Kirchenmaus ist mein seli ger Bruder gestorben aber schickt sich das für Einen aus meiner Familie? Aber schließlich mag er das Scinige gelaffen haben, wo er will was geht's mich an ! Nur seine Tochter braucht er uns nicht aufzuhalsen." Aber sie ist ja nun todt," bemerkte Herr Hellinge?. Ja, sie ist todt," wiederholte sie und faltete die Hände. Gott sei Dank zu sagen, wär' eine Sünde. Aber da eS der liebe Gott nun einmal so gefügt hat, so will ich wenigstens den Nutzen daraus ziehen und seine Thorheit von damals wieder gut zu machen suchen. Wahrend Du im Schwarzen Adler saßest und Dei nen Nothwein trankst, hab' ich auf'S Neue gesorgt und geschafft und Umfrage gehalten, daß er nur so zu wählen braucht. Da ist die Gertrude Lenz mann, kriegt fünfzigtausend baar und ebensoviel, wenn der Alte stirbt. Da ist die Kleine v Versen,' noch, sehr jung zwar eben erst eingesegnet , aber die kriegt noch mehr. Und außerdem wohl noch Drei oder Vier ! Aber was meinst Du wohl, was er dazu sagt ? Mutter, sagt er, wenn Du mir noch einmal da von anfängst, so kriegst Du mich über Haupt nicht mehr zu sehen ! Ist so etwas erhört? Es fehlt blos noch, daß er sich zu der einen Schwester auch noch die andere nimmt, um seine alte, brave Mutter in die Grube zu bringen! Uebri gens, wo steckt denn das' Fräulein heute? Die Uhr ist bald neun und sie ist noch nicht erschienen. In der polnischen Wirthschaft meines Herrn Bruders mag es wohl Sitte gewesen sein, bis in den Mittag hinein zu schlafen aber in mei nem wohlgeordneten Hauehalt möchte ich mir das ebenso dringend wie höflich ver beten haben. Adalbert." Ich begreise nicht, liebe Henriette," sagte er, warum Du mir die Vorwürfe machst, die Deiner Nichte gelten." Wenn Tu sie doch einmal nicht in Schutz nehmen möchtest, Adalbert! Aber natürlich ich habe ja nichts mehr zu sagen. Verrathen und verkauft bin ich in meinem eigenen Hause ! Uebrigens werd' ich der Sache demnächst ein Ende machen. Ich halte sie nun schon ein volles Jabr bei mir jetzt fängt sie an, sehr überflüssig zu werden." Aber schafft und arbeitet sie denn nicht in Roberts Wirthschaft von Morgens früh bis Abends spät? Vergeht denn ein Tag. wo sie nicht zur Burg hin aus wanderte? Sei doch icht ungerecht gegen sie, Henriette." Sie warf ihm einen mitleidigen Blick zu : Wärst Du nicht ein solches Kind geblieben, Adalbert, so könnte sich mit Dir reden lassen ! Jorl,edung folgt. Dl feinsten Frückte wie Orangen, Vanauen, Feigen, Datteln, Kastanien, Trauben u. s. w. bei Ocbasfner.

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INDIANAPOLIS, rct; AND ALL POINTS IN TIIK WKST.

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