Indiana Tribüne, Volume 10, Number 163, Indianapolis, Marion County, 4 March 1887 — Page 1

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NeneS per Telegraph O c 1 1 1 1 ' u ff t 4 l'c n. Indianapolis. 4. März. Schö n?S Wetter, darauf Regen; kälteres, dar aus wärmere? Wette.

Noch mehi Erdbeden. N i z z a. 4. März. Ein ieichtir Erd stob wurde heute verspürt. Bulgarien. P a r i S, 4 März. Ein Telegramm von Giurgevs uieldit, dab in Tirnova Insurrektion auZgebroiden und die Insurzenten sich der Stadt bemächtigt haben. Die Anarchie breitet sich in Bulgarien immer mehr aus. Sofia. 4 März. Die Führer der Jnsurrection in Rustschuk wurden zum Tode verurtheilt. Gbitorielles. Die Art und Weise, wie das natürliche GaS in den Eonsum gebracht wird, zeiat uns so recht deutlich, wie durch I 1 . . .. . . oen apltallSmus oie v)aven oer calur in die Hände Einzelner gelangen, und die große Masse der Menschen für -das zahlen muß, waS die Natur freiwillig dem Men schcn bietet. Im Innern der Erde nur einige hun dert Fuß ti f unter der Oberfläche liegen die unermeßlichen Schätze aufgespeichert. kein Mensch hat sie gemacht ; sie sind da, man braucht sie bloß zu nehmen und zu verwenden. Freilich wird man einwenden, es kann - . - . . , , t. f. doch nicht Jeder nach Naturgas voyren, .V ' ' - , : ftr.t-f V luuu uuiy mufk iu juv(ui uuo Erde geschöpft werden, und es kann nicht eoet leine eigene Äiovrenlenunz anregen. 21 . , m Z , . Das ist wahr. Was aber der Einzelne nicht thun kann, daS kann die Gesammt ht thllN. Ist NgöNwie Ein Und 23 stand darin, daß man einigen Wenigen. welche einige Dollars übrig , und. die Lust haben, dieselben zu riskiren, gestattet, die Schätze der Natur mit Beschlag zu legen? Warum greift der Staat nicht zu und sorgt dafür, daß die Gaben der Natur Amzu Eutt kommenZ Ist es recht und billig, daß die Schatze, welche die Natur seit vielen Jahrtausen den im Innern der Erde ohne irgend wel ches Zuthun der Menschen aufgespeichert hat, zum Gegenstand deS Privateigenthums,' zum Gegenstand der Privatspeku lation werden ? Wie lange wird eS noch dauern und eiMge l mge große Corporationen werden sammtliches Land, auf dem Naturgas zu gewin. nen ist, m ihre Hände gebracht haben. In Pcnnshlvanien ist das Gebiet desselben I rViite sckon fast öarn monovolisirt. V ' ' 0 0 ' . I -- rr m r a u;ic Standard 5üii Compagnie yar ganze Counties Gav-Land mit Beschlag belegt ; zwei Brüder Guss y in Pittsburg mietheten 433 Quadrat-Meilen in Penw sylvanZen, West-Virginicn und Ohio; die Philadelphia (as'Compagnie ht 54.000. die Manufacturers 8.000, die Chartiers 75,000, dieWshington 25 000, die Pennsylvania 10,000, die Peoplcs 25 000 Acker mit Beschlag belegt. Wenn erst einmal das Monopol die Sache in Händen hat, dann handelt es sich nicht mehr bloß um Verzinsung des Anlagekapitals,, um Entschädigung für daS unternommene Risiko u. s. w., son hern dann mackt dasselbe seinen beliebr gen Preis für das ihm freiwillig von der Natur gelieferte Gas. So erlauben die Menschen auf Grund einfältiger, veralteter Rechtsanschauun gen, daß ihnen die Schätze der Natur von einigen Kapitalisten vor der Nase wegge stöhlen werden, und wenn eS möglich wäre, die Lust auf Flaschen zu ziehen. dann müßten wir auch für die Luft die wir athmen, an Diejenigen bezahlen, welche Geld gmug haben, um Flaschen zu kaufen John Swinton hatte kürzlich unter der Ueberschrift : Frauen" einen Artikel geschrieben, worin er sagt : ES giebt eine Klasse von Leuten in die sem Lande, welche um 5 Uhr MorgenS aufsteht, welche nie vor 10 oder 11 Uhr Nachts zu Bette geht, welche während die ser ganzen Zeit unaushörlich arbeitet und welchen alles daS nur mit Nahrung und Kleidung vergolten wird. Sie verstehen etwas von jedem Zweige der Oekonomie und der Ärbeit. von den Finanzen bis zum Kochen, und welche, obgleich mit hundert Verantwortlichkeiten beunruhigt hghen und voll Sorgen, mit Vor I U Whf übnhäuft. mit G.nngschäeung behandelt -doch nie revoltiren und welche nicht zu ihrem eigenen Schutze

orgamsiren können.' Nicht einmal Kranb

heit enbindet sie davon, ünm auf' ihrem Posten zu sein. Kein Opfer wird für zu groß erachtet, das man ihnen nicht zumuthet. Sie sterben im Geschirr" und wer den so bald wie möglich wieder ns tzt. Dies sind die haushaltenden Frauen der Arbeiter." John Swinton hat Recht. Die Lage einer Arbeiterfrau ist, zumal wenn die. Familie eine zahlreiche ist, in der That keine beneidenswerthe. Sorgfältig Haus halten mit dem Wenigen, was ihr zu Ge böte steht, für den Tisch sorgen, Wäsche und Kleider flicken, darauf sehen, daß die Kleinen stets gut und sauber gekleidet sind, die Kinder erziehen, möglichst dafür sorgen, daß der Mann ein angenehmes und behagliches Heim hat, kurzum es ist ein wahres Wunder, wenn viele Frauen nicht unter der Lal zusammenbrechen. Die wohlhabende Frau, welche ihr Dienstmädchen, ihre Köchin, ihr Stuben madchen u. s. w. hat, und welche nicht darauf angewiesen ist, mit jedem Cent zu rechnen und mit so Wenigem zu Wirth schaften, hat von der Schwere dieser Last allerdings keine Ahnung. Aber auch die Männer würdigen im Allgemeinen die Arbeit der Hausfrau, für die es keine Feierstunde giebt, viel zu wenig. Vielleicht haben viele Frauen nicht die Zeit, zum Bewußtsein ihrer Lage. zu kom men. Diejenigen aber, welche ihre Lage begreifen, werden einsehen, daß die Frau kein minderes Interesse an dem Fortschrei ten der sozialen Bewegung hat, als der Mann, sieverden vietteicht einsehen, daß eS schon um ihrer selbst willen, ihre Pflicht ist, mitzuschieben an dem. Rade, oaS die Menschheit befferen Zuständen entgegen führen soll, daß sie keine Ursache haben, sich fern zu halten von Bestrebuugen zur Besserung der Lage der Menschen und daß wo sie nicht selbst thätig sein Snnen, sie ihren Männern ermunternd und anfeuernder Seite stehen söÄt5ir.' . j- .. . , - Drahtnachrichten. Der Trade Dollar. Washington. 3 Mrz. Der Prästdident hat die Bill zu: Einlösung der Trade DollnS nicht unler;ttchntt. Da bereit? zehn Tage seit Passirung derselben abgelaufen sind, so ist die Bill ohne dieUnterschkift zum Gesetz geworden. Auflehnung gegen England Halifax. N. S.. 3 März. Die Veröffentlichung einer Adresse der Legis atur von ewfoundland an die Regie rung der vommlon macyr groees uueben. Die Adresse kommt nahezu einer .UnabhängigktilSerklärung- gleich SS w rd darin mit dürren Worten erklärt. daß bis Newfoundlander zu dkr Ueber zeugung gekommen sind, daß sie sich am Besten auS ihrer materiellen Nolh helfen. coenn sie sich von der Dominialr'gierung ar r.ichlS mehr vorschreiben lass n und sich auch, in ÄuSubung ibreS Fische, eiakwerbeS. weder um französische noch um amklikanische Jniereffen kümmern Die Sllualion tst so ernst, doß der Premier minister Tdordorn sowie Sir Ambroie Sdea die Newfoundlander Legislatur im Ztich gelassen haben und nach London adgernst sind, um dort Bericht zu ee statten. Die Presse uud die Bevölkerung ttewssundlandS sprechen allgemein von einem Änschluß deS LndeS an die Ver Staaten. Sind wieder frei. New Bork. 3 Mä'z. Die Anar chisten Avolp) Schenck und Richard B.-aunschmeig, welche bikanntlich im.ver gangenen Jahre zusammen mit Johann Most zur Strashast in BlackoellS Island veru, theilt wurden, sind gestern, nachdem sie ihr Straftermme abgebüßt, auf freien Fiß gesetzt worden. Ihre Frauen und Kinder sowie ikzre Freunde warteten auf sie. und eS gab eine rührende Empfang? t jene. . Politische Äußerungen sielen indeß dabei ia? nicht. Am Abend wurde den Freigelassenen ein öffentlicher Empfang in der .Clarendon Satt bereitet, und am Sonntag Abend findet ihnen zu E)ren ein Ball in der .Jlorence Hall- statt; die Polizei hat bereits Vorkehrungen getroffen, etwiige RuhestS.'ungen zu unterdrücken. Die Haft Jobann Most' erlischt am 23 März, indem seine Strasttit wegen guten Verhalten? um 2 Monat redi'.zirt worden ist. De Versammlung in der .Clarendon Hall' war zahlreich besucht, und eS war den lehr revolutionäre Reden gehalten. Auch die beiden Freigelassenen. Schenck und Braunschweig, hielten enthusiastisch aufgenommene Ansprachen. Der Schriftsever. Streik Milwau k e. Milwau kee. 3 März. Der V . i M ' C f Am W . m fT I Strelk der Schrtslsetzer dauert fort. Die

Pttbleute und terotyperS sind ebenfalls

ausgestanden. ?S entin el" und WHcoafin" erscheine im halben Format, da? .Journal rschyt wie gewöhnlich. Es helßt daß fünfzig Cchrififeder vom Osten unterwegs seien Eine andere Depesche sagt, dak die Schriftsetzer sich beriitS erboten hätten. zu dem ihnen vor dem Beginn deSFtre,tt angebotenen Lohne wieder an die Arbeit zu gehen, daß. ihnen aber die Antoort wurve, daß man keine Verwendung für , Union Leute habe. Cr Qade! Eröffnung des Reichstag. Berlin, 5, März. Der Reiaötzg wurde deute eröffnet. I der Thronrede dankt der Kaiser dem Papste für seine sktundsckaflttÄt Gesinnung. Die auS wärttge Politik deS Reiches wird alk eine friedlich bz:!chaet. Der Kaiser sprich, die Hoffnung au?, daß der Reichstag daS Reich durch Annahme der RegierungS vorlagen stärken werde. Ukigesäyr 850 Mitglieder waren bei der lZlöffnung anwesend. Von BÜllichee verlas die Thronrede. Zum Präsidenten wurde ein Conserva tioer zum elften Viceplästdenten ein Na ttonallideralu gewäslt. R.ich Verlesung der Thronrede routden auf Antrag deS Grafen Lerchenfeld drei Hochrufe auf den Kaiiee ausgebracht. . 'f Irland. London 3. März Dillon dielt heute im Oberhause eine längere Rede, worin er auSeinandtrseke. welche große Kosten die EzNisstonen mache, ohn? daß dadurch nur etwa? aenüßk würde, denn der Widerstand deS irijchen VolkcS !?ürde nur um so größer wecken. HickBeach antwortete daraus, enn das Gesetz nicht ausreiche, difOrdnung sin Jkland herzustellen, so müssen eben die Gesede entsprechend verschärft werden. Der neue Gesandte. W ie n. 3 MSr, Dr. Schmidt von TavkkJIxtVnku sür die Ver. Staaten, ist heut von hier n.:ch Washington abgereist Die bulgarisch e Revolte London. 3 März. Die Nachrich - len von Silistrm find noch sehr mager Der Bericht jedoch, daß die Revolte unterdrückt wurde, wird bestätigt. Ein Oberst wurde bei der Affaire getüötel. sonst wurde nicht viel Blut dabei vergos sen. Während der Abwesenheit eines Theils der Truppen von Rustschuk kam daselbst ebenfalls ein Revoll vor. Di Rebellen besetzten die Citadelle und beschossen die Kasernen, in denen sich die loy i len Truppen befanden. Die Einwohner von Rustschuk griffen zu den Waffen gegen die Insurgenten. Den gan zen Mittwoch über wurde gekämpst. und die Insurgenten zgen sich schließlich auf eine Insel in der Donau zurück, wo sie gefangen genommen wurden. Fast alle waren verwundet. ES heißt, dak der Zar einen KeieaS rath berufen habe, um zu ermäßen. wiS AngestchiS der Revolte in Bulgarien zu thun sei. Depeschen von englischen Vertretern in den Balkan Staunn melden, daß Rußland der Regentschaft alle möglichen Schwierigkeiten bereite, und daS Lind in fortwährender Aufregung und Unruhe balle. U'berall bestehen Fzklionen und alle Umstände deuten auf einen Bürger krieg hin. Der telegraphische Verkehr mit Bulgarien war während der letzten gaiz Tzge unterbrochen. Sch,ffsnchrtt5en. Angekommen ln : Hamburg : Rugta" von New Zjork. v outyampton: .zaesland von New Pork nach Antwerpen. New York: .Egypt .Wyoming von Liverpool. Elbe- von Bremen .Westmörnland" von Antwerpen. Deutiche'Lokal - vaQrichteu. S ch leS w i g H olsteru. In Flensburg wurde der 16jährige Maurerlehrllng Arofchowsky wegen er nes an einem jäbrigen Kinde begange nen Siitlichkeitsverbrechens verhaftet. T zu Huium der bekannte Nechtsanwalt Viemann. lÄleicyzettlg mir dem mmrenen der acyrtwr, va der vor ungefähr einem Jahre von Marne ent flohene Kaufmann L. Kiepe, sich wohlge borgen bei den Mormonen in Utah befindet, ist jetzt die Schlußabrechnung in dem Konkurs über tepe s cach laß" erstattet worden. Nach derselben betrugen die Aktiva der Masse 5,233 M. und die Passiva 08,7(52 M. In vceumünster ist der octaidemolrat Tuchmacher Schlicyting wegen Maze i n ua:sdeleiölgung zu 6 Ulconaten Gesang mv verurtyeilt worden. In anaveck wurde die 32,ahrige Tochter des Abnay memanneS Andressen plötzlich irrsinnig V Mtfl W nd schnitt ihrer LMHrwy Rutter die

Kehle durch. Durch Unglückställe kamen um's Leben : der Arbeiter Otto Braas von Maars leben (verfchütttt), die Frau des Gärtners Steffen in Natzeburg (er trunken) und der Arbeiter C. Vogt von Tetenbüll (in Folge eines Sturzes). In Fissau brannte ein Käthen des Besitzers Langfeldt nieder und in Wed dingstedt das Haus des Hökers Nehn. Schlesien. Von den 000 Geisteskranken, welche die Provinz Schlesien gegenwärtig zäh len mag, befinden sich nur 2000 in Jr renanstalten, resp, in geeignete? Pflege.

im sog. lnrlcylungsyote des Qentralgefängnisses zu Beuthen.. O.S., wuroe der frühere Locomotivfuhrer ?!o ther vom Scharfrichter Krauls entbaup tet. (Nother hatte bekanntlich im März voriges Iah? seine Frau ermrrvet.) Der A?:eitt? August Jackel von Ober Eulau, der sich in sieben Fallen gegen seine drei noch nicht vierzehn Iahte alten Töch ter sittlich vergangen hat, wurde zu 3j Jahren Zuchthaus . verurtheilt. In Kornitz hat der Häuöler Joseph Gra nek den Arbeiter Simon . im Streit er schlagen. Selbstmorde, Unglücks und Brandfülle: Der Schneider Gustav Smöppe von Brcslau und der Hausbe siyer Jentsch von Hermsdorf u. K haben sich erhängt;. der 83 Jahre alte AuS zügler Thomas von Logischen hat sich ertränkt Erlrunken sind : die 12 rep. 10 und 6 Jahre, allen Söhne dcö Slra ßenbahnwätterS Heppner in BreSlau und der Buchbinde? August Langer von Freiburg ; ferner kamen durch Unglücksfälle um's Leben : die Theaterarbeiter frau Nosina Löffel von Breslau (an Brandwunden gestorben), der frühere Schulze von Bojanowo, Zbeczka, und der Brunnenmeister UrbaS von Sudoll, die Häuer Johann Growitz und Johann WoznikowNy von Ober-Lazisk und' der Häuer Droigk von Weißwasser (verschüttet), der Maurer Conrad von Jannowitz und der Scheermeister Burghardt von PeterSwaldau (in Folge eines Sturzes), der Tischler Moser von Landeshur (in Folge von Blutvergiftung), der frühere Bollziehungsbeamte-Pusch mann von Liegniy und der Bierbrauer Oekar -Schubert -von Walden bürg (erfroren) und der 25 Jayre alt: Bauer-Haasler vokt-"Ludwigsdors (durch einen Hufschlaz seines Pferdes gelobtet). Niedergebrannt sind : in Dalkau die dem Gastwilth Künzel gehörigen Wirthschaflsgebäude des Inwohners Wittig, in Leutmannsdorf das Haus der Händlerin Ch. Gcisler und in Kleinkorgau bei Schmiedeberg die Oekonomiegebäude des Gemeindevorstehers Bockelt. Ollvreußeir. Aus Königsberg wird gemeldet, daß die Leiche des Kanoniers Seifert, der seit Mitte November v. I. verschwunden war und, wie schon mehrfach erwähnt, auch von dem Mörder des KaufmannslehrlingS Schreiber, Gause, ermordet worden sein soll, ist in dem Teich an d?r Via duktbrücke gefunden worden. Die Sek tion der allerdings schon stark in Verwe sung übergegangenen Leiche hat keinen Anhalt für die Annahme, daß Seifert ermordet worden sei, ergeben. Indeß bezichtigt der Lolksmund den Gause schon wieder eines Mordes, nämlich des des vor mehreren Jahren in Königsberg todt aufgefundenen Partikuliers Rehbin der. Wegen Majestätsbeleidigung ist der Scklosser Schmidlke in Königsberg zu 6 Monaten Gefängniß verurtbeill worden. f auf Gu: T,unilack bei Ger bauen der Vcteian Major a. D. von Wernsdorf, 9 Jahre alt. In Thurau würre der dortige Einwohner Slarosta bei einem Tanzstreite erschlagen. Durch Unglückefälle kamen um'ö Xtbiix : der Oekonomiehandwerker Albert Wiegand von Baltupönen (überfahren), der Knecht Graboirski von Gehlfeld (in Folge eines Sturzes), der LoZmann Karl Blask von Hzarssen, der Altsitzer Bebnert von Klo pehnen, der Böitcher Mochiniki von Pillau, der 13 Jahre alte Franz Nome'ka von Tilsit und der 12 Jahre alte Sobn deS Arbeiters Hallmann von Wormdikl (ertrunken) und der Böttcher Griegoleit von Pillau (erfroren). In Seeburg brannte das HauS des Seilerö Gendri zewSki nieder und in Wehrwilten das . p m en . n r - vem zcausmann v. rn Varrenzletn geyo rige Gasthaus. Westpreutze. In Danzig hat sich der Bankier Leo pold Golostein erbängt. Bedeutende Kapitalverluste in Folg der lebhaften Kursbewegungen der jüngsten Wochen und der ungünstigen Konjunktur deS ZuckergeschäftS sollen die Ursache deS verzweifelten Schritts sein. Genaueres über die finanzielle Lage deö Goldstein' schen Geschäfts ist zur Zeit noch nicht bekannt ; man hofft jedoch, daß sich die Sache ohne wesentliche Verluste für den diesigen Platz, arrangiren lassen wird. Die Bevölkerung von Graudenz beträgt dem letzten Eensus zufolge 17334 Seelen (einschließlich 162 Militärpersonen). Der Lehrer Narzhnski in Birglau ist im Interesse deS Dienstes" nach Herrenhof im Regierungsbezirk Düsseldorf versetzt worden. Unglücks und Vrandfälle : Der Arbeiter Pichmann von Birlholz wurde von einer Dreschmaschine erfaßt und tödtlich verwundct ; der Bauschüler Ernst Jeromin von Dt. Krone und der 1 1 Jahre alte Sohn des Maurers WtlmS in Stuhm sind ertrunken. Ein Naub der Flammen wurden: in Konitz das Wught'sche Etablissement, in Negalin die tau und Wlrthichastsgebaude deS Oekonomen SowinSke und in Schönsee l a ä V. rt ' jt.".. r i 90 m Vtf V daS HauS deS Eigenthümers Schilke.

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