Indiana Tribüne, Volume 10, Number 162, Indianapolis, Marion County, 2 March 1887 — Page 2
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l ; 1 a a. fc. M 5 T. a a . ptaiiu .nvllile. Erscheint g ti Z nd S La g S. ?WWWM?W?M?ZWMWMMWWWMWWWWWMWWWWWWMMW Ltllltch ridane- bftet durch kn ZTlKill hj Cntl rr Ooch, di eonrtan .ttt861 m.mm OM tiV. 41 ltl.tt r f , f WW Vlk4f UUUIK II iHtt! I j i 99 8tt4utt tn ttcraxlStl N fix 'ütti 120 Q. MarvwttdSr. choliS, Ind.. 2 März .1387. Xrau, faau, wem ! öaß besonders Deutsche, welcöe der UisÄen Sckrislsprache nichr vollsten, I mächtig sind, bei dem Abschluß fcon ' jpTConttacter: u. i. w. nur großer or ' : zu verfahren haben, Kenn sie nicht Kogm weisen woll,n, deweut folgen ! Vorfall, welcher erst kürzlich in No ßtzf N. Y.. passirt ist. Teutscher hatte sich an einen I. (enien aemertdet. um fcurA denen Ner ! f i itelung einen Bauplatz .zu kaufen, der 1 ( ..f v tmZi CTS . QT f f,-it .1 UCViUCl9 ytlUl. -iCl itU. tti.UUl T . w Ti P ry-.-v t 1 1 ca V5ru"clU(I 1" sur oövv zu ya l'i, Kienn der Kaufpreis innerhalb eines wurde. iC eutdamit einverstanden, zahlte Kaufsumme als Hand aab kür den Nett eine vJ l y i 1 ii btl auf das Grundstück, die jedoch auf Aff... ST) A . w . Wi OittitfiiMma r t , VVltWt -CtllUfcl Vtfc 4VUU lUtltlt.V 14U ,e. 'ohne daß darin eine Bestimmung irroffen -wurde, in welcher Weise die s)schlagszablunzen stattsinden sollten. ' . ct . r. r r - i. c ? gern verprary, sur jccc nzayiung , Quittung geben z wollen, hielt er n,cot Wort. Der Käufer be;oa das lndstück, kurze Zeit darauf erschien och der Agent mit emem anderen i ,anne m dem ttemen Dauscyen und .iterwaif in Abwesenheit des Besitzers , d odne Nücksicht auf die Familie oder ; .')ren Zustimmung die gan;e Wohnung T I t . grunciicocn unieijuapun, rvaor tinlich, UM die auf dem Grundstücke ttende Hypothek seniem Begleite? zu rkausen. Kurz darauf kam der Agent wieder. ' , . -.r r resmal war oer ausyerr zu aue, .id der Agent verlangte von ihm die nrerzeichnung eines Dokuments, dessen ,nba!t er dem die englische Schriftspra A,e nicht genügend versiebenden Deut' J eY . r c )en aus ie:ne . rr erllarle. vir ccr jtvtt vi ,,,4 rV'D VMIV V V p f VMV VVUlilVIi i i nur daiu ta. damit sick die Familie
Sjk i I w ' ' i j ' - I der ihr Anreckt auf das Besitzthumaus' h f weisen könne, wenn er der Hausberr
!wa vor Einlösung der Hypothek sterben sollte. Der Deutsche rraute indesien den Hdnen Worten nicht mehr, verweigerte in llnt-ri.'hrift iinh f?fet ?Ä iirA. , MIV m y V L V W, r 9Irrtit ihm Artftftrirf mriifft
i vjv w mw wv V pM - ; ie, dami: er es einem Bekannten zeiv i
fm icnne. Wer beschreibt das Erstaunendes biV eren Deutschen, als ihm der Freund, em er das Document vorlegte, bedeute;et daß dasselbe nichts Geringeres sei, i r ri--w..:t , . . tu ein Ugenanoniß, rap er nocy oen sollen Betraa der ödvotbek schulde und einen Gegenanspruch gegen dieselbe zu , i habe ! , I Als der Agent das Schriftstück zurück. erlangte, wurde ihm bedeutet, man sei l Sinter seine Schlicke aekommen und !urchauö nicht Willens, ihm den Beroeis seines Betruges wieder m dle Hände zu ?)ebea. Lr drobte mit Klagen, Proceß ''infc 9IpTfififtiin'i. festig der 3Viitfrf
IM W 5? 7 W W I V V V I 'ich nicbi einschüchtern. Dann sandte lr 9Httrttyr 'm?n (s (n$m r lim ht
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, . aueg oem oeamlen ivuut, iuic uvuiian li k?. prnunfti.t tnar. feiä sbriftstnrf
U."t """"I " " " " " " -w..,.,.. Vvelweigert. V 'Jiun stieg die Frechheit des Agenten Mo wett, dav er im Imntcipalgerlcht eme sIkaa, aeaen den Deutschen aus Wiederw L i o ' t erlangung des Schriftstücks einreichte, li aber d erProceß vorgerufen wurde,war der Kläger nicht erschienen. Er war v .nun überzeugt, daß seine Versuche, den i v . .ä ' . . r. i f siJiyiJiucnman" etn;u?c?ucylern, ge ,?cheiter: waren. ' Indesien hatte der Deutsche erfahren, daß seine Hypothek den Besitzer gewechselt habe. Er wird also wahrsckernllch den ganzen Betrag derselben mit Verlust seiner Anzahlun gen bezablen müssen, wenn er nickt von seinem Bentzthum vertrieben werden will. Es kommt so bäufia vor. dak unsere
, s unerfahrenen Landsleute sich bei ähnli- " k . nii-rr l r.rr w .c -t:
ezen niaen L'euuycu uujj vv j ges warnende Beispiel ihnen Wohl mit blecht vorgebalten werden kann. Fässer aus Vapler. Es ist schon oft die Frage angeregt l worden, ob man an Stelle der unbequeI men und oft unncheren Fässer aus Holz K nicht andere, zuverlässigere und leichtere 's Oehälier für Oelarten, geistige Getränke
G i aller Art sowie andere lüsilgletten an j wenden könne. Es wurde in den letzten I 20 Jahren verschiedene Male versucht, V V Fäsier aus Papier herzustellen, die voll ständig im Stande wären, die bölzernen
) Fässer ;u ersetzen. Diese Versuche lie ' i .ri?- - m.p.fii.
ferten jedoch kein günstiges Resultat, und eru vor kurzer Zeit ist es gelungen, eul Papierbrei einen Artikel" herzu Wellen, der vollständig berufen zu sein scheint, seinen hölzernen Eollegen" zu verdrängen DaS neue Papierfaß unterscheidet sich seinem Aussehen nach nur wenig von den gewohnlichen, dick mit Firniß be strichen! Faß aus Holz, und doch bestthk eö im ganzen nur aus fünf ver siedenen Stücken. ' ES ist mit gewöhn lien hölzernen Neifzn beschlagen ; der ebe Deckel beliebt aus emem emziaen Stück, welches so hergerichtet ist, daß es lustdicht das Faß verschließt und durch einen Reisen ohne Nägel an Ort und Stelle festaebalten wnd. Der Kor pn" de? Fasses weist keine Ritzen oder keinert Saum auf, wel er aus einem Otücke hergestellt ist. Innen und außen il lii ftflß mir ein Substanz glast elckc das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert, man kann also Flüssigkeiten 7 n, . . c - o-- - r. .r l : cit C2Ct UN In Vieien airn. üciuüiö iwu 5?nZvortiten, obne befürchten zu müs, Itz, daß die Fässer leck werden. Auch Cfc sie lebr stark und steif, brechen nicht
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!nch! unC oeöatteN, öa Lcröge tdrer EonstrucilOn keine atmosphärische Lust in ste eindringen kann, das Aroma der in ihnen enthaltenen Flüssigkeiten voll ständig bei. Außerdem werden an den neuen Papiersäsiern noch verschiedene andere wesentliche Vorzüge gerühmt. H?rr Thomas Dougherty, der oberste Meylinspecior der New Aoiker Produc tenbotse, hat erst kürzlich bescheinigt, daß von 150 Fässern Mehl, welche aus w Ux Entfernung her in diesen Papierfäs fern nach Aork versandt worden waren, kein einziges in beschädigtem Zustande an seinem Bestimmungsorte eintraf.auch hatte keines Ritzrn aufzuweisen, durch welche das Mehl während der Fahr! bätte dringen können, wie dies so häufig b.'i den hölzernen Fäsiern geschiebt. Als -.tlän die Papierfässer in v!ew ork abwog, stellte es ncd heraus, daß sie noch dasselbe Gewicht hatten, wie an dem Orte ihrer Äbsendung. ' Der zur Herstellung der neuen Fässer nothwendige Brei kann aus irgend einer faserigen Substanz hergestellt werden, und da es kaum einen Platz auf Erden gibt, wo derartig? Substanzen nicht gefunden werden können, so kann man die se Fässer überall leicht fabriciren, wenn man nur das zum Bau der Fabrik nothwendige Geld hat. Die Erfinder be daupten, das; das Unkraut und das geile Gras an Plätzen, die sich nicht einmal ?ur Viehweide'eignen. seh? gut zur Herstellung des Papierbreis für die neuen Fässer benutzt weroeil kann. Die Kosten der Herstellung von Papierfässern sind an und für sich nicht größer, als dieje nigen für die gewöhnlichen Fässer aus Holz, und die Erfinder rübmen sich, ein latent auf euie Maschine zu haben, welche sie in den Stand setzt, mit Hilfe von zwei Arbeitern iedcnTag 600 Fässer fer tigzust-Ucn. Jlaö,Sreiniqen durch Maschinen. Es ist seltsam, daß in den Ler. Staa ten so wenig Leinwand hergestellt wird, trotzdem in den sechs centralen Staaten allein über 500,000 Acker alljährlich mit Flachs bestellt werden. Man baut hier zu Lande den Flachs nur des ölhaltigen Samens wegen und wirft die faserigen Stengel fort, trotzdem sie thatsächlich ei nen viel größeren Werth repräsentiren, als der Same. Der ' amerikanische Farmer hat keine Geduld und keine Ausdauer, um den allerdings etwas mühseligen Entfaserungsproceß der Flachsstengel und die Umwandlung der Fasern in Leinwand vorzunehmen, viel leicht fehlt ihm auch für diese in Europa so weit verbreitete Industrie das nöthige V rständniß. Und doch ist dieselbe sehr gewinnbringend und nützlich, und gibt Tausenden von Menschen in Europa eine lohnende Beschäftigung. In Lille in Frankreich macht den An gaben des dortigen Journal de Lille zufolge gegenwärtig eine Maschine gro ßes Aussehen, welche in der Flachsindustrie eine förmliche Umwälzung hervor zubringen verspricht. Die Maschine ist dazu bestimmt, die Entfaserung der Flachsstrngel auf eine schnelle, Menschenarbeit sparende Weise vorzunehmen, und bat nch allen Berichten zufolge bisher auf las Glänzendste bewährt. Der Flachs wird zuerst nach der übli chen Methode ausgeweicht und getrocknet, damit sich die Fasern leichter von dem hölzernen Kerne der Stengel losen lassen. Dann l?gt man eine Handvoll davon in einen eisernen Halter, wie man ihn ähnlich in den gewöhnlichen Hecheln sindet. Der Halter wird auf eine GleitVorrichtung gelegt, auf welcher der Flachs vermittelst einer endlosen Kette lanzsam vorangezogen wird. Zu beiden Seiten der canalähnlichen Gleitvorrichtung befinden sich spitze, in Messing ein gefaßte Stahlnadeln', die in horizontaler Richtung sich reißend schnell gegen einander bewegen. Die Spitzen dieser Na deln kremen einander derart, daß die zwischen ihnen ' bmdurchpassirenden Flachsstenzel vollkommen von ihnen durchbohrt werden. Die auf diese Weise zerkleinerten holzigen Bestandtheile der Stengel fallen unter die Maschine auf den Boden. Sie arbeitet so vorzüglich, daß man unter den holzigen Splittern auch nicht die Spur von der richtigen Flachsfaser findet. Der vom Stroh" bereits theilweise gereinigte Flachs wird dann zwischen zwei Fächer geführt, die sich in steter Bewegung befinden und vermittelst des von ihnen erzeugten Luststromes den letzten Rest der Holzstoffe aus den Fasern entfernen. Dann gelangt der Flachs in die dritte Abthei lung der Maschine, di? eigentliche Hechel. Dieselbe hat etwas' kürzere Zähne, als die Hecheln nach alter Art, und verwan delt in ein.'m Augenblick die Fasern in zum Verspinnen fertigen Flachs. Leute, die in der Flachsindustrie praktische Erfahrung besitzen und Gelegen heit hatten, die Maschine in voller Thä tigkeit zu sehen, sind von ihrer Leistung? fäbigkeit ganz entzückt und versprechen ihr eine glänzende Zukunft. Wie meb rere Flachs Industriellen sich überzeugt haben, arbeitet sie nicht nur viel schnel ler. als dies Menschenhände thun können, sondern liefert auch ungefähr 40 Procent mehr reine Flachsfasern, als das gewöhnliche Verfahren, und zerreißt und zerzaust sie nicht, wie. die langwie rie Arbeit durch Menschenhand. Dabet sind die Betriebskosten der Maschine sehr gering. Es sind Nicht mehr als fünf Knab?n nöthig, um die Maschine im Gang zu halten. Elektrische StragenbahnWag. gonS. Auf der oberen ö. Avenue in NeN ?)ork ist seit einiger Zeit ein neuer Straßenbahnwagen im Betrieb, der sich dem äußeren Aussehen nach nur wenig von anderen Waggons unterscheidet, auffallender Weise jedoch dahinfährt, ohne daß man im Stande wäre, seine Triebkraft zu sehen. ES ist der Elektro MotorWagzon, eine Ersindung deS Herrn. Edmond Julien, welche bereits auf dem europäischen Continent, bejonders aber in Belgien, große Erfolge er rungen hat. Anstatt .daß die elektrische Triebkraft' durch Drahtleitungen von auswärts dem Waggon Mitgetheilt wird, befindet sie sich, in Accumulatoren angehäuft, innen in den Waggons. Die Accumulatoren werden, in Oeß nungen untergebracht, die sich zu beiden Seiten im Innern deS WaaenS befinden
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Unö fcdrt tihiti aus relkräS-'Äa' rat aus gewöhnlichem Wege mit dem I elektrisirten Draht verbunden ist. Die Accumulatoren werden vermittelst eines Generators, der sich in der Wagenremise befindet, mit Elektricität geladen und dort reihenweise zu beiden Seiten eines Nebengeleises aufgestellt. Der Wagen, dessen Accumulatoren erschöpft sind, wird auf dies Seitengeleise gebracht, die leeren" Accumulatoren werden gegen gefüllte" vertauscht, und die Fahrt kann von Neuem losgehen. Dieses Versah ren ist nicht einmal so umständlich, wie daS Umspannen der Zugtbiere, und eS ist mit keiner Zeitversäumniß verknüpft, da ohnehin die Waggons zu bestimmten Zeiten in die Remise gebracht werden müssen, damit die Eonducteure und Kutscher ihre Mahlzeiten einnehmen können. Die Julien'Car ist mit frisch gelade nen Accumulatoren im Stande, sieben Stunden lang zu laufen. Sie bat sogar für eine zehnstündige Fahrt genug elek xrische Kraft an Bord, hoch kalten es die Elektriker aus ihnen wohl bekannten Gründen nicht für räthlich, die AccumU' latoren bis auf den' Grund zu erschöpfen. Der Wagen gleitet geräuschlos über das glatte Geleise dahin und könnte eine viel größere Schnelligkeit entwickeln, wenn er nicht durch den Straßenverkehr und durch die anoeren. von Pferden der Maul eseln gezogenen Straßenbahnwaggons darun verhindert werden würde. So dauert die !undfahrt, eine Strecke von 5 V!eilen, unaefähr f Stunden. Eine einfache Vorrichtung, welche aus der Zusammenstellung einer elektrischen Weiche mit einer gewöhnlichen Bremse besteht, cient dam. um den Wagen zu irgend einer beliebigen Zeit in Gang zu dringen oder anzuhalten. Die Bremse preß: augenblicklich gegen die Räder, sowie der elektrische Strom von der Treibrad-Vorrichtung abgeschnitten ist. Der gane Waggon wiegt mit den Accumula:oren und den Rädern 4250 Kilogramm, also nicht einmal fünf Tonnen. Herr Julien, der Erfinder, behauptet, sein Svstem sei bedeutend billiger und zuverlässiger, als das der Zugseil- oder Kabel-ZLaggyns. ES ist allerdings ein leuchtend, daß eS leichter ist, einen beschädigten Wagen bei Seite zu schassen, als ein Kabel zu repariren, welches obendrein den ganzen Verkehr hemmt, so lange der Schaden nicht ausgebessert ist. Die Tritte Avenue-St'raßenbahn-Gesell schaft, die bedeutendste und reichste ibrer Art in gani. New Dork, will die Julien Cars" auf ihrer ganzen Linie einfuhren, wenn dieselben ihre Probezeit gut bestaw den baben werden. Vanslavistiche Wühler. AuS Sosia wird der Köln. Zeit." ge schrieben: Die früheren bulgarischen O f f i c i e r e, die wegen Theilnahme an dem Handstreiche vom August vorigen Jahres aus Bulgarien verjagt worden sind, scheinen es .für angemessen zu halten, aucb andere Länder außer Bulgarien in den Bereich ihrer revolutio nären Umtriebe zu ziehen. In Rumä nien und in Serbien haben sich diese re volutionären Sendboten in Verbindung mit den unzufriedenen Elementen des Landes gesetzt, und das gleichzeitige Zu tagetreten derartiger Pläne macht es un möglich, die Ansicht zurückzuweisen, daß nach den Anweisungen einer zielbewuß ten und über beträchtliche Geldmittel verfügenden Oberleitung vorgegangen wird. Daß diese in Bukarest zu suchen, kann keinem Zweifel unterliegen, theils weil alle diese Revolutionare aus Buka rest kommen, theils weil man weiß, daß alle Berichte dieser Agenten in chiffrirter Sprache nach Bukarest gerichtet werden. Die zuletzt in Ntfch verhafteten Personen batten die Vorsicht sehr weit getrieben : da sie wußten, daß in Belgrad eine un gemein strenge polizeiliche Aufsicht geübt wird, hatten sie, von Bukarest kommend, die serbische Hauptstadt vermieden und sich auf Landwegen über Kladowa nach Risch begeben, "wo sie offenbar einen Attelrunlt ?ür tbre Bestrebungen herstellen wollten. Sie knüpften denn auch bald Verbindungen mit Sofia an von wo aus zwei russische "Parteigänger sich über Zaribrod und Pirot nach Nisch be gaben. Man ließ die Leute ruhig ge währen, sobald aber dieser Rattenkönig von Verschwörern ' in Nisch zusammengekommen war, zögerte die serbische Polizei keinen Augenblick, sie zu verhaften. Es Wird nun vom Ergebniß der eingeleiteten Untersuchung abhängen, was die Serben mit ibnen anfangen werden, und vorläu fig ist daber nur zu bemerken, daß die serbische Regierung fest entschlossen ist, mit äußerster Strenge und Rücksichtslosigkeit vorzugehen. Die letzte Zeit hat den Serben immer mehr die Ueberzeugung gebracht, daß ihre Politik vom Jahre 1885 auf einem verhängnisvollen Irrthum beruhte, und viele serbische Staatsmänner sind heute nahe daran, es als ein Glück zu be trachten, daß sie von den Bulgaren ge schlagen wurden, da ein serbischer Steg die Ikussen unfehlbar nach Bulgarien geführt und somlt, wenn nrcht sogleich, so doch bald, auch Serbiens Unahhan gigkeit vernichtet hatte. Die panslavi stische Bewegung in Serbien ist heute stärker denn je und wird natürlich in den Westlichen Bezirken von Montenegro aus s eitrigste unterstützt. .Ja, aus neuerdings gemachten Entdeckungen scheint sogar Hervormgehen, daß die panslavistilchen Wühler lem Bedenken tragen, Räuberbanden in ihren Dienst, zu nehmen. Jahrelang waren die Gebrüder Soldatowitsch der Schrecken Serbiens, und schon früher siel eS auf, daß ihre Opfer meist Anhänger der Re aiiruna waren. So haben sie nicht weniger als zwei Präfecten und mehrere Unterprafecten ermordet. Bor. mehreren Monaten gelang es der Gendarmerie, den einen Soloatowitsch zu todten, und n uerdings bat man über die Beziehun gen dieser Bruder Entdeckungen gemacht, die nicht nur inländische Feinde der Re gierung aus's ärgste bloßftellen. Steingut-6ei de. Den Einflüssen der Witterung und des Klimas auf hoher See vermögen be kannllich Gemälde, die auf Leinwand, Holz oder ähnlichen Stoffen ausgeführt sind, nicht zu widerstehen. Diese Er fahrung legte' betreffs der künstlerischen AuSÜattunz der vom Deutsche Reich
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subve'ntionirten PostdüMpser BZ Norddeutschen Llovd den Gedanken nahe, ein widerstar.dsfähiges Material zu benutzen. Ein solches fand man im Steingut, and um den Malereien darauf das Aus sehen gewebter Tapeten zu geben, schlug man, wie oer 'P!agdeb. Ztg." aus Bcrlin berichtet wird, folgendes Verfahlen ein : das nachzuahmende Gemäloe wird aus die noch nasse Steinzutplalte gelegt, sorgfältig auf derselben zum Abdruck ge bracht und dann ebenso sorgfältig wie de.' entfernt, und erst nachdem das Gemälde darauf aufgetragen, wird die Platte gebrannt. Dadurch wird die beabstchtlgte Wirkung o vollständig er reicht, daß der Beschauer im Zwei sel ist, ob er em fem gewebtes Kunstwerk oder ein gutes Oelbild auf Lein wand vor Augen hat. Um übrigens, auch alle Lichtwirkungen zu vermeiden, welche bei den Schiffsbcwegungen sehr unangenehm werden können, sind die Malereien matt gehalten. Ecgenwärtig sind getreue Nachbildunzen der kera mischen Bilder, mir denen die Firma G. A. Töpffer &.6o. in Stettin in den Kajüten 1. Klane der neuen Relchspo?tdampser Stettin", Danzig" und Lübeck" die Seitenwände, die Decken und den Lichtschackt betleiden läßt, und dre in der Dresdener teingutsabrik von Villerov fc Bvch nach Entwürfen des Profenvr W. Friedrub in Berlin ausgeführt worden find, in der Dresdener Knnstgewerbeballe ausgestellt. Die Blatten veranschaulichen theils Ansichten der Städte Stettin. Danzig und Lübeck, theils allegorische Figuren (Vulkan", Merkur", ..Die Arbeit", Adundantia", Germania". Samoa", Ja-. pan", .Australiens und Indien"). Sämmtliche Gemälde sind von reichen architektonischen Ornamenten umrahmt. Welche sinnbildliche Darstellungen ent. bauen. Vom Inland. PbineasT. Barnum wird im Westen als Präsidentschfts-Candidat der Prohibitio.iisten gebuhml". ?jür diese Ark"Leute ist der alte Humbugger recht am Platze. In New Nork sch eint die Blattern-Epidemie wieder im Wachsthum begriffen zu sein. An einem der letzten Tage wurden dort acht neue Er krankungssälle angemeldet. Der berübmte Lookou:-. Mountain bei Cbattanooaa in Tennessee, der Schauplatz der Schlacht in den Wol' ken, ist an ein? Gesellschaft verkauft worden, welche oben ein schönes Hotel anlegen und bis zum I.Juli eine bis nach oben führende breitspurige Bahn bauen will. In der Legislatur von New Jersey ist ein Gesetzesantrag, die Prügelstrafe m den öffentlichen Schulen wieder einzuführen, bis jetzt durchgefallen, der Druck einiger Prügelpädagogen, nament lich auS Newark, ist zedoch so. groß, daß die Bill nächstens wieder zur dritten Le sung gebracht werden wird. JnHovedale, TazewellCo., Jllmois, hatte sich die alte. Tante" Kltty MeDowell gegen rheumatische SchmerzenKampheröl in einen Fuß ein gerieben und hielt denselben zum Er wärmen gegen das Feuer. Plötzlich entzündete sich das Oel und der Fuß brannte lichterloh, ehe es gelang, das Feuer zu löschen. Ihre Verletzungen sind furchtbar. W a b n s i n n S'E x p e r t e N'Z e u g' niß ist eine kostspielige Sache. Einer dieser Gelehrten, welcher in dem Em mons-Processe in Washington drei Stunden lang auf dem Zeugenstande gewesen war, berechnete dafür $400. Wahr scheinlich war bei Normirung des Prei ses nicht sowohl die Gelahrtheit der Auseinandersetzungen des Zeugen, als der muthmaßli'che Reichthum des Profsessors Emmons maßgebend. In Reading, Pennsylvani en, treibt ein kühner Zopfabschneider sein Unwesen. Ein Mädchen Namens Anne gering ging neulich Abends durch eine Straße, als ihr ein unbekannter Mann entgegentrat, der ihr mit einem Messer schnitt den prachtvollen Haarzopf abschnitt. Es ist dies bereits der. dritte Raub dieser Art innerhalb drei Wochen, und jetzt ist auf die Eiizfangung . des Zopfabschneiders eine Belohnung ausgesetzt worden. In. Newark, N. I., kam der Bremser James Colgan gerade recht, um in seinen Armen eine Dame abzufangen, welche beim Verlassen eines Zuges mit ihrem Kleide an dem Eisengitter hängen blieb und eben im Begriffe stand, köpfüber auf die ziemlich hochsiedende Platform hinunterzustürzen. Die Dame s dankte und ging; jetzt aber hat sie dem Bremser für seinen glücklichen (Sriff noch obendrein einen Danksagungsbrief mit Z25 Inhalt geschickt. In dem Orte Newcastle in Pennsylvanien haben religiöse Er Weckungs-Andachten so viele Bekehrun gen unter den Frauen und Mädchen be wirkt, daß die geselligen Vergnügungen dort zu einem vollständigen Stillstand svr,i, rfi "P 'Pi . ir gekommen ,mo. uis vleie Äveiie in z. . em Bau der ttnlgyt emptars" zu Wasser geworden, weil die Plötzlich fromm gewordenen Frauenzimmer nicht mebr tanzen und überhaupt keinen Ball mehr besuchen wollen. Col. R.D.Anthony, Bruder von Susan B. und Redacteur der Lea venworth Times", welcher bisher gegen Prohibition und für nochmalige Unter breitung des Prohibitions-Amendements an s Volk gewirkt und geschrieben hatte, ist plötzlich umgesprungen und an die Spitze der Prohibitionsbewegung getre ten. Man erklärt sich diesen plötzlichen Gesinnungswechsel damit, daß Antbony gern Gouverneur von Kansas werden mochte. Bel ernem so hohen Streben kommt es auf ein wenig Gesinnungslum perei nicht an. Die StaatSgesetzgeber von Minnesota entsetzen sich jetzt vor ihrem eigenen kurzlich angenommenen Gesetz, welches die Schanklicenzen auf 81000 erhöht, und viele sollen sich bereits ernem milderen Gesetz zuneigen. Eine vom deutschen Staatssenator Schesser einge reichte milrere Bill soll daher Aussicht haben, an Stelle lenes. unsinnigen Ge setzes angenommen zu werden. . Sie setzt die Licenz in Stgdten von über 20.000
MiUvoytttttt üus dö00 und sur Ttüdte unter 20,000 Einwohnern und über 2000 auf 5400 und in nocb kleineren Ortschaften auf S200 fest. ' Auch diese Licenzen sind schon zu hoch gegriffen. Der National O e kon om Atkinson hat sich wieder einmal auf Ungenauigkeiten ertappen lassen. In sei nem Artikel in der laufenden Nummer des Centurvgibt erj die großbritannische Staatsschuld auf 127 per Kopf der Bevölkerung, die framösische auf 8124 an. Das würde gemäß den letzten Een-
susberichten für Großbritannien eineGesammtschuld von $4,275,668,204, für Frankreich 84,071,332,952 ausmachen. Dte britische Schuld beläuft sich zedoch aus $.'U2 1,096,857 und die französische nach Herrn Tirands neuesten Angaben auf $7,174,957,360. Unsere Bundesschuld belief sich nach dem letzten SchuldauveU auf 51.731,183,783. Der würdrge Bürger m erster der Siadt Pittsburg. Herr Fulton, ist wegen einer Gwalttdat auf Schaden ersatz rerllagt worden. Vor einigen Tagen betrat er Abends in angeheitör tem Zustande erne feme" Wirthschaft. An einem Tische in dem Gastzimmer saß der Bauunternehmer C. F. Ballowe von Allegbenv in Gesellschaft eines F eundes. Ballowe war mit Mavor Fulton seb? gut bekannt. Ob der Herr nun den Fulron an diesem Abend nicht sah oder ihn wegen seines angetrunkenen Zustandes nicht seben wollte, immerhin fühlte sich der Mayor beleidigt und warf Ballowe eine halbvolle Schnapsflasche an den Kopf, so daß der Mann bewußtlos zu ammenbrach. Der Zu stand des Verwundeten war anfänglich em olcyer, van man lur lern Leben fürchtete. Herr Ballowe bat jetzt eine Schadenersatzklage gegen Mavor Fulton ' t . . . . anyangig gemacyt, worin er vetont, oa er nicht nur durch den gänzlich vom Zaune gebrochenen Angriff an den Rand des iLraves gebracht, fondern auch rm Gesicht für immer verunstaltet worden sei. Er verlangt $ 10,000 Schad:ner sah. Vom Auslande. In Dumas' re uem S r ü ck Francillon" spricht eine der handelnden Personen von ernem japanischen Sa tat und giebt auch gleich das Recept zu dessen Bereitung. Selbstverständlich merken sich alle anwesenden Damen die Ingredienzien, und am nächsten Tage w r w m y- - wiro in unzayilgen 'parier yausyaltun gen ein zapanischer Salat hergestellt. Das Recept, ist aber so unklar, daß sämmtliche Versuche bis nun mißglück ten, und der arme Dumas erbält täglich einige hundert Briefe m höflicher Form von den Heriinnen, in grober von den Köchinnen. Vor einigen Tagen empsing Dumas sogar einen vornehmen Besuch s die er.te Köchin des, Präsidenten Grevy fand sich in feinem Salon ein und wollte Genaues über die Bereitung des unseli' gen Salates erfahren. Die ihr gewordene Auskunft ichernt ne Nicht befriedigt zu haben, denn ihre letzttn Worte an Dumas lauteten : Wenn Ihre Figuren nichts von. der Kochkunst verstehen, sollen sie auch nichts darüver sprechen." Die Pfeifen- und Cigar-renspiren-Fabrikation in Rubla stiebt Veranlassung, der Frage naherzutreten, wieviel Gänse wohl alljährlich in Deutschland verspeist werden. Es wird Viele interesnren. au erfahren, dak eine der Spezialitäten der größeren Pfeifen fabriken. Ruhla's für den Erport der Handel mit Ganseflugelknochen als J5i garrenspitzcn und.Pfeifenrohre ist. So wurden im veraanaenen 5!läbre rund 60,000 Groß solcher Rohre verfertigt und ausgeführt. Da nun eme Gans deraleicken Knocken nur ;wei besikt. ein großer Theil derselben während der Ver' aroeitung- zerorrut und jonjt untauglich ist, ergiebt sich, daß allein für den Ver brauch in Ruhla fünf Millionen getöd teter Gänse gehören, um obige Ausfuhrzahl zu decken. i : G e w i s s e r m a ß e n i m F l uge haben die Untertcamten eines Berli ner'Staats Instituts das Glück erhascht. Sie haben nämlich gemeinsam ein hal des Lotterieloos während der letzten Zie? hung auf drei Tage gemiethet, d. h. es sollte ibnen derjenige Gewinn zukommen, der wahrend dieser Miethssrist" auf das betreffende Loos fallen würde. Und. die Beamten hatten das Glück, daß innerhalb der drei Tage ihr Miethslöos mit'einem großen Gewinn gezogen wur de, und zwar mit einem so beträchtlichen daß auf jeden Theilnehrrer circa 700Ö Mark enifallen. Wie bereits per Kabel kurz gemeldet, ist dieser Tage eine der Zierden der Berliner Universität, Professor Karl Schröder, im Alter von 43 Jahren gestorben. Zu Neustrelitz in 1833 geboren, studirte Schröder auf ver schiedenen Universitäten, wurde dann Assistent des Prof. Thierfelder in Rostock, später bei Prof. Veit in Bonn, wo er sich endlich: als Privatdozent habilitirte. Im Jahre 1863 wurde er als außeror dentlicher Professor nach Erlangen berufen, wo , ex ein Jahr darauf zum Ordina rius ernannt wurde. In der wissen schaftlichen Welt machte er sich einen Namen durch seine Lehrbücher über Geburtshilfe und Frauenheilkunde, die heute noch als klassische Werke hochge schätzt werden. Als 1874 durch den Tod des. Professors Martin der Lehrstuhl für Gynäkologie an der Berliner Uni versität frei wurde, erhielt Professor Schröder den ehrenvollen Ruf und zog 1876 in die alte königliche Zntbindunas anstatt, Dorolheenstraße 5, ein. Als Lehrer wie als geschickter Operateur und Verbesserer von Operationsmethoden wurde er bald berühmt ; sein Ruf drang weit über Deutschlands Grenzen und er wurde bald der sisuchteste Frauenarzt auf dem Continent. Er hatte, wie all gemein bekannt, die einträglichste Praxis unter allen Aerzten Berlins, und Tau sende von ihm geheilter Frauen werden dankbar seiner gedenken. Prof. Schrö der war schon seit mehreren Jahren kränklich, ohne daß die Aerzte seine Krankheit genau bestimmen .konnten. Erst die von Professor Virchöw selbst vorgenommene Sektion der Leiche hat ergeben, daß der hervorragende Arzt ein Opfer seines Berufes geworden ist. -Es wurde ein Abscch im Gehirn entdeckt, welcher auf den Umstand zurückgeführt wird, dsö vor etwa sechs Jahren Pro-
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Mir stZ, Iyr LesShtUt VANDALIA LINE ! atoett "C4 Qell sie die kürzeste und beke Linte über Ot. JLionis, MiHHOurI, Hau ., BOSi Iowp, NobrrxRlia, 0JCgjlslm9 Arien xiKaH, Coio rado, Nor Moxioo, D ' oota nn Oaliforalo. itl. Cal Vahubett ist boa Ctdn uad die e&ir nen find aal Stahl. Die Wage habt cu kkutftes VerbtfferLnzta. Jtter 3&$ L t Schlafwaoen. Passagiere, ob Re na VUlki, erster Mafle oder emiranten-Villete had?s werten durch unser Passagierzug röer ffU' , befördert. Ob Stt uns tiü Lillkt zu üßigteo pr.r. feu, ein Szen?f.nbillet ode, irgend eine Sori, Qseudahubillet wollen, lorenra Sie, o, schreiben Si, a DvsltiK, Usftfttnt ,ral VaqaLierAg,nt, !SrbE, LaihtNLt und IIlir.t tr Ia d'pi . . 011 l, Sen'l Sudt. St. Lom,, ttk K. . mni nkk.. t.. Vn ' Ohlcnffo t. LoulM PUtHburg1 Xo.ili-oi.l. K!.? fix durchqeöend- ind Vofai-Bi-g. in. n 7 L klage taLiottDvot,drlt.,-, tc.t : Star. I scynt.j,g .op,ug.,5'ü,g j ac.. Äba.gnkianajpl'l nt.tamb'att, t Atch0d .... Du?ton Piaua Urdan ; Solttntttl.... m wart Cttuiersta. m- LheeNng . UtSbukg.... arrilbura... Z -a 6-.3J . 6 8.t . 3 9 4i . !H'U 4 "m 5."-' fc 0. k . 1 ÖI4tB It.'. 6 34 f. i) 9 00 9 i4 3 5 . S ,. , iJ . K . I ,..4 !U: 11 10 .. I X9lrn ... i 00 ! 4:.i . ... 00 j . j... 3 4m ... i . j... 6 Sß . !... - oa , i... :30 . !... :uojtsit... i . i . I 0 ' U a-t U i 6 , DaUtsut.... . . Baftinotfln.. m Phtiadlptzl. .New Vk.... m vofton. i . ' rLftlick 4 tfl(Ut, ttagctnornnu-' -onnt t . PKann'I Valast, , chiaf. und Hoiii.ua. durch bi Pitlkdvrg. Sarritburg. PtzilatKta ut-i , Hokk. h Sechsel, BK tin Uafwtüui och BsUtmorc, fBafdinftsn un stton. ffa&ttarttn niJL allen OeniiÄtn StlMi tnb aBtn HauptFahrtttnVrau btlättltnl Ud tn dem Stadt'Bureau, 2e ttt Jltnet unt Oalbwgton Strebe und i Ualon Texo: Jndlanavoit, u öaden. Lchia?wahn.Iten ir in im BoiouI geftchett wrdn durch xp'.'kst, det den Ngtnttn , iadt'Sureau der tut Un n Dexvt ,u Jndieaapoltl, Ind. H. . bering, . . P. . ordo.ck BaUu. ton nd JStnoit Ltraße. Jnd'xli. Vae CttOtta, Oanagei, f olundul, Ohu .. ti.aflaoiunS5ClJe... mtmSfr Wie Wee Line !" nach Neveland, Lake Chatauqua, Niagara Fall TKousaud Island, Lake George, Lake Kham plaw, Saratoga, Whlte Monntalnk, Old Orchard, Rhe Beach uud alle Kurplätze von NEW ENGLAND U wet Schnll,ügn täglich. Die tnztg Bah o Jndtanaxottl ach Ngt Yorlc and Uogtou tch durchgeh Qaain in Verbindung mit bei Lake Shor und . K. enrrkl tsendad bat. Die tnztg ahn, elche im Srand Central Devot t em Zork iviiuft. Et tfU'.ch gehender Schnellzug wurde wgerich ttt und Pagagier, roeiche naz kkiflourt, ansag, Rebraßka, Eolorado. c Kettco und Caiissrnia reise ollen, finden befte Tktonadatio und niedrig Raten. Nundrts,.0illke. an Hole sich det . I. R i ch o ! , gent. Tultunn .3 Zuteil rn allen regvttnn Tickkt.Ofjtc. S. B. T h o m a s. O. B. S k i n u e r. Senerat Manager. ?rastt gent. . I. mttd. 3". Paff. gt.. leveiand. O. W. J . TVioliolw, Passagier.Agent. Jndianaxott, Ind. o. , Sau und 136 . ?üd Alltn 5tTji, WABASH KOCTE! Kalis Sie die Stadt nach irgend einer Risd tung hm zu verlassen beabsicyligen, gehen Sie zur Wabash Ticket. Office, ' ?lo. 56 pest Mafyi.gt KtraKe, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und näheren iXit thellunge. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Kaufern und Omigrauteu zugewandt. Rundfahrt'TicketS nach allen Plätzen irn Westen und Nordvesten ! Die direkteste Linie nach FOJIT WAYNE. TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Ttadten OtttilvagsS, Palaft'SchlafvaezttlS, zuverlässiger Anschluß und dollftändige Sicher heit rnachea die ttroHe Wadalh Bahn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika? IT. I. Wade, DiKrikt.Paffügie?. und Land-Ageni. Jndianapoli, Ind. 3 o . T ru i t h, General Ticket-Manager. T. Chandle r, Gen .Paff., und Ticket-Aat . St.Lonis, Mo. -lowsyiujj ,Mcevi Die kiZrz:sie und direkttstt Linie von JP7)IANAPOL.IH na$ Franks ort, Delpbi, Montillo. Michigs Citv, Chicego, nud allen Orten ii nördlichen Indiana. ktzichi. gan, nördliiden Illinois, Visconstn, Iowa, Minnesota, Nebrat'a, Kansas, Ncw Mexico: Datota, evada, S 'irado, lifsrnien und Orezon. O direkte Jüqe täUO L von Jndianapolit nach icago : ebenso ' ach Mchiga Eity. Siegant. Pullraaun Schlaf. vaggon aus den Rachtzög.. VepSckJiarkeu bit an' Ae.feziel ertheilt. ' ein ah hat grvßere B, uemlichkette d ttAgttt ue all ir. OtUti und CjutrtrtiEg nvDi udertreffe. StahlSit. , iller Plstfor nd Stoßkrflen, Lustdremsen und a. oder Zin rtchtungen, unüdertressitch Botthet' für Svigra. te, Lknd und Turtün Bill te vaq uzend tiua CtU, der on andere ahne beruht wird. Oevn an nZrdttch, südlich, IftUch latt wtftUch it ntsen önscht. lause an nicht dat ,tk,jtg iäet, dt an unser Preis u. s. , sehe. kZeu Nihtttm d an sich tu 1 .j. r. Baldwin, Dtftrttt Paffagi, 1gu. . eid IStut euAße, Iudtanax, ,Zd. Lob S. veso. 3. C. CalX. Cineiclnpaiu C:l arir ttzL . tVüi9,Zih CY;zä2,
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