Indiana Tribüne, Volume 10, Number 161, Indianapolis, Marion County, 1 March 1887 — Page 2

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Indiana Tribüne. -i- Erscheint gag lit) und KOnvtckgs. CTVt3ti$i .rtoun- tostet durch e Xxlstx li J-V G,ntI xr KAsch. M Sonnt -.INK,-b CiJ Doch. f5id iBfaami IS Ctntl. Cf VR Ilf3tt t Botaaltoih! I M 3atv Qsilce: I20O.Marv!ondür. Indianapolis.' Ind., 1 März 1837. Bankers ii Msntreal. Gelegzr.tliö des diesjährigen (rilcai krevalö war Montreal von zahlreichen Fremden, zunteist aus dm Lande der Jankees, besucht. Ein Eorrefxondenr in Monneal plaudert über dieselben m einem englischen Blatte, wie folgt: Jsi gewährt einen geradezu erstaunli fcen Anblick.' wie die Sankees, besonders aber ihre grauen, ihr Geld in Tion treal verausgaben. Man muß sich über ihre Käufwuth um so mehr wundern, j als sie di? meisten, wo nicht alle Sachen ebenso billig, oder noch billiger, in New )ork kaufen konnlcn. Allerdings ist das Pelzwerk in Eanada billiger, aber auch nur dann, wenn es gelingt, dasselbe vor den spähenden Augen der Zoll wäch'ter zu verbergen. Cine Pelzkappe für Herren, die am Broadway in 3!ew f)oil $25 cder an der dortigen 6. Avenue 522 kostet, kann allerdings in iDtontaal für L18 gekauft werden, man muß sie jedoch auf dem Kopfe tragen, wenn man sie zollfrei über die Grenze nach Hause bringen will. Es ist nicht einmal gestauet, die alte Kopsbedeckung in der Nähe zu ba?en, so daß sie von den Zollbeamten gesehen wird, da sonst auch für sie Zoll bezahlt werden muß. Seiden- und Wollstoffe, Decken und Ju welen kosten ebenso viel in Montreal, wie in New i)cit, nur Schneeschuhe, Tobog gans und von Indianern hergestellte Artikel sind billiger. Auch Whisky und Brandy ist billig, doch darf man berauschende Getränke nur in einzelnen-Fla Zchen und auch nur dann über die Grenze nebmen, wenn die Flaschen bereits an gebrochen sind. Die kanadischen Zollbeamten zeichnen sich durch unzemeinen Scharfsinn aus. Sie erkennen in der Regel auf den ersten Blick den Amerikaner oder die Amerikanerin, welche steuerpflichtige Waaren zollfrei über die Grenze schmuggeln wollen. ES ist, als ob die Beamten im Stande wären, die geheimen Gedanken ihrer Cpfer" zu errathen. . Der Schmuggler in spe ist unruhig, verwikkelt sich bäusig in Widersprüche und Lügen, wird roth im Gesicht, stottert oder weist sonstige Ü)!erkmale eines schlechten GewisienS auf. Ist die Schmugglerin eine Frau, dann wirft sie in der Negel beim Herannahen des Beamten angstliche Blicke nach dcr Stelle, wo sie ihren verbotenen Schatz verborgen bat. Die Beamten sind grausam genug, sich an der eelenangst ihrer unglücklichen Opfer zu weiden und ihre Schande cyne jede Galanterie aufzudecken. Einer dieser Barbaren erzählte kürzlich eine Geschichte, die ihm im Mai vor. VUvre mit einer reichen Amerikanerin passirte. Es war damals schon ziemlich warm, rroydem reiste die Dame, die sich durch groe Schönheit auszeichnete, mit einem schweren vtantel aus Seehundsfellen. den' sie anscheinend nur zur größeren Bequemlichkeit ausgezogen und neben idren Sly hingelegt uatte. Auf Befrag? erklärte sie dem Beamten, sie habe den Mantel in New Jork gekauft und nur deshalb nach Montreal mitgenommen, well sie geglaubt habe, es werde in Eanara noch febr kalt sein. Man tonnte es chrem hübschen Gesichte anseden, daß sie log. sie blieb aber standhaft und ließ sich durch keine Kreuz- und Querfragen aus der Fassung bringen. Der Jnspectcr entfernte sich, winkte aber einem Untergebenen in Eivilkleidern zu, sich möglichst barmlos hinter die Dame zu seyen. Sie stieß einen tiefen Seuf zer der Erleichterung aus, als sie den grimmen Eerberus sich entfernen sah, wandte sich zu ihrem Reisebegleiter um und plauderte : Well, ich mußte lügen, wie ein Major, aber der Zoll für einen Mantel, der $00 gekostet hat, ist wohl e;ne üge werth. Kaum war das Wort aus dem Gehe ge ihrer weißen Perlenzayne" gekommen. als der harmlose !!l!euebezletter" piotz lich vor ihr stand. Madame," sagte er höflich, ich werde diesen Mantel mit Ihrer Erlaubniß mitnehmen. Auf dieses (Seständniß habe ich nur gewartet. Ich bin Zollbeamter!" Vmerikancke Frauentypen. Ist es schon eine allgemein bekannte Thatsache, daß der Amerikaner eine er staunliche Fähigkeit besitzt, sich in alle Lagen des Lebens mit großer Leichtigkeit bineinzufüzen und sozusagen mit seinen Lebenszwecken zu wachsen, so ist dies doch mit der Amerikanerin noch in viel höherem Grade der Fall. Die im Hinter valde aufgewachsene Tochter des rauben Grenzer bewegt sich, wenn sich ihr Lebenskreis erweitert, auf den glatten Par queUS europäischer Höfe mit einer Leich tigkeit und Grazie, als babe sievonKin desbeinen an nur in den vornehmsten Kreisen der Welt verkehrt. Anmuthia und elegant, weiß sie sich gleichzeitiz mit der Würöe einer Fürstin die Achtung der glatten Höflinge, manchmal wohl auch den Neid der von der Natur mit Vor' zögen minder ausgestatteten wirklicher. Hofdamen zu erringen. Sier nur ein Beispiel : James T. Wilson war in Newark, Ohio, als der Sohn etnes armen Baujcyretners geooren. Als er aroß aenua war, um arbeizen zu können, trat er bei einem Sattler in die Lehre, um dem Vater bei dem Unterhalt seiner großen Familie zu hei fen. Jahrelang arbeitete der Junge fleißig und unverdroj)en n der aucn statte, wobei er jede Gelegenheit benutzte um Gesetzbücher zu studiren, da er sich gern zum Advokaten ausbilden woll:e. Wäbrend der Zeit, als er bereits den Rang" eines Gesellen erreicht hatte, lernte er die junge Mary Jewctt kennen. nt. AlvbeuSewett. in Newark ali Grobschmied ' ansälsia war. Auch

Jieti hatte itne gtoße Famtlte, itrtu die kleine N!ary half ihrer Mutter gerreulick bei der Erziehung ihrer kleineren Geschwister. Ihre wenigen MuJestun. den verwendete sie dazu, um sich in

Handarbeiten auszubilden ; dan eö rnii irrer Scbulbilduna unter solchen Ver mit hältnissen nicht wett her war, ist Wohl selbstverständlich. Im Jahre 185? wurde der damals ;5 Jahre alte Sattlcrgeselle nach hartem Ringen um seine Eristenz in Lickmg Countv zur Advokatenpraxls zugelassen. Marv Jewett, die Tochter des Grobschmiede, wurde seine Frau. Das junge Paar war arm, aber es besaß frischen Lebcnsmutb und Energie. ES zog nach dem dalnals noch witden Westen und ließ sich in Fairsielo in Iowa nieder. Acht Jahre später war der frühere Sattlerge jelle Mitglied des . Eonzreges in Wash ington, und die Schmiedstochter war in den feineren Gesellschaftskreisen der Bundcshauvrstadt bald eine der anzie bendsten und geachtelsten Damen, welche Stellung sie nach wie vor bekleidete, als ibr Gatte sich nach 18 Jahren zu der Würde eines Bundessenators aufge, schwungen hatte. Ihre Kinder zwei Söhne und eine Toch.er sind gleichfalls Zierden derWashingtoner Gesellschaft ge worden. Mrs. Jngalls, die Gattin des bekann ten Senators Jngalls in Kansas, war die Tochter eines bankerotten Kaufmanns aus 9?efc Aork, der später in Atchison, Kansas, mit großer Mühe ein neues Geschäft begründete. Miß Anna Louisa Eheseboro so lautet der Mädchenname der rau enatorm tte es sich wohl nicht in ibrer Jugend traumen, daß sie dereinst eine der vor nehmsten Damen des Landes sein werde ! Aehnliche Beispiele ließen sich noch in Menge aufführen. Belgien rJOttt nicht. Tus Brüssel, 9. Febtuar. wird ge. schrieben: Auf die gestrige Sitzung der Zteprasentantenkammer war all? Welt gespannt gewesen. Nach den Ankündigungen der Nation", des .Journal de Uharleroi" und anderer Blätter hatte man eine wichtige Erklä rung der Regierung über die Heeresre orm, die Landesvertpetdigung und die )?eutralitatspfllchten Belgiens erwartet. s war sogar, ohne dan von offtcroser Seite widersprochen wurde, das Gerücht oerbreitet, der König werde sich mit einer Lotschaft an die Kammern und das Lolk wenden. Diese Form eines Ap?ells an das Land ist jedoch hier unge drüuchlich und wird überdies als verfas ungswidrig betrachtet. . Liberale wie :lerikale Blätter hatten im Voraus Verwahrung gegen eine solche J'iterven ion des Souveräns m den Strett um sie Heeresrefyrm eingelegt, und der clerikale Ami de l'Ordre" gab sogar zu verstehen, im Falle einer derartigen Zinmifchung wurden die Wähler in zahiietchen Bezirken, statt einer Bcrmchrung der Militärlasten, eine Verminderung des Effektivbestandes verlangen. Von clerikaler Seite war in den jüng sten Tagen wieder mit Hochdruck ge arbeitet worden, um die Regierung in ihren Entschlüssen 'wankend zu machen. Der Erfolg zeigte sich in. der gestrigen Sitzung, in welwer cie Regierung die Lorlage einer Ereditforderung von insgesammt 49,381,896 Francs von einer rein geschäftsmäßigen Erklärung Leernaerts begleiten ließ, die der Heeres uform mit keinem Worte Erwähnung that. Auch von den Neutralitätsxflich ten Belgiens war rn dieser kurzen Darlegunz. zur Enttäuschung der zahlreich erschicnenen Mitglieder des diplomatischen 5otpv, Nicht die Rede. Der verlangte Är?dit vertheilt sich auf die einzelnen ministeriellen Departements mit erheblich verichledenen Summen. Für das Ministerium des Innern werden l,700,000 Francs, für das des Acker?aues. ml: dem hier aucd die zcyonen Künste verbunden sind, -20,334.5.60 Fr., für das Departement der Eisenbahnen 7,346,5,00 Fr. und für dasjenige des Krieges 1(J,573,000 Fr. verlangt. Der letztere Credit enthält ein princi pielles Engagement für zweierlei wichti ge Zwecke : die Neubewaffnung ser Infanterie und die Umgestaltung sowie Vervollständigung der B e f e st i gungen von Luttich und Namur. Nach der ministeriellen Erklärung soll jedoch die Neubefestigunz dieser beiden läte keine Vermehrung der bei dem heutigen Stande dieser Fortisicationen forderlichen Besatzungen zur Folge haben. Dieser eine .Umstand sckon muß es klar machen, daß die Regierung in eine Heeres Vermehrung überhaupt nicht denkt, denn dte Anlage bedeutender und wirklich .ernster Vertheioigungs werke im Maastbale müßte unbedingt eine solche Vermehrung, sowie die Um Gestaltung der Heeres Organisation nach jtch ziehen. Die verlangten 19 Millio nen bilden nur ein erstes Drittel, der Gesammtsumme. die für die genannten Zwecke verwendet werden soll. Von einer Neubeschaffung besserer Geschütze ist in der Darlegung kcine Rede. Beernaert hält die Finanzlage für hinreichend gün stig, um diese Vermehrung der Lasten ohne Schwierigkeiten zu tragen. Von Aufnahme einer Anleihe zur Beschas fung des Geldes, welche die Vrügger Paim" bereits als eingeleitet bezeichnete, ist. wenigstens vorerst. Abstand genommen. Es ist jedoch angesichts des Desicits pro 1886 keine Frage, daß die Regierung später zu diesem Mittel oder aber zur Vermehrung dr St?uern wird grsfen muffen. . Eine Debatte knüpfte sich an diese Vorlage nicht. Matt und farblos wäre die ganze Sitzung, wie so viele andere, vorübergegangen, wenn nicht der Monser Diputirte Houzeau de Lehaie durch den Antrag, den Bericht Woestes über den persönlichen Heeresdienst, der vor einigen Tagen der Kammer zu gegangen, baldmöglichst und jedenfalls gleich nach Erledigung des Budgets auf die Tagesordnung zu setzen, einiges Leben in die Discujsion gebracht hätte. Unterstützt von den Deputirten Earlier und Pirmez, drang Houzeau energisch auf die Lösung dieser Frage, die ange sichts der internationalen Situation kei nen Aufschub gestatte. Vergebens rich tete er emen Appell an die Rechte, den Patriotismus über alle Wabl und Var ! ter Politik zu setzen. Die Führer der r A Rechten, Jacobs und.Woeste, erbode

,77,',W jtch ntchl mmecr energisch gegen dte Ve schlcunigung dieser Debatte, die sie für durchaus nicht dringlich erach ten, und so wurde denn schließlich ein Äntrag de Burlet angenommen, welcher der Debatte über die Viehzölle die Priorität vor der Heeresfrage gibt. Dieser Beschluß, welcher mit 56 gegen 45, Stimmen bei 5 Enthaltungen zu Stande kam, muß als die definitive Ver urtheilung des d'Oultremont'schen und jedes ähnlichen Armeeprojects betrachtet werden.' Der Eabinetschef Beernaert erklärte im Laufe der Debatte, einige ' Wochen Aufschub könnten bei der Sache nichts verschlagen, die Regierung über laffe der Kammer die Entscheidung. Demgemäß hält also weder die belgi sche Regierung,' noch eine Mehrheit der Kammer die Gefahr eines Krieges zwi. scben Deutschland und Frankreich für sehr dringend. Daß im Falle eines so! chen Krieges Belgien feine Neutralität selbst schüzen müßte und sich auf Engiand nicht verlassen könnte darüber und. sich alle belgischen Parteien einig. Eben so wenig bezweifelt man. daß namentlich die Franzosen die Neutralität des Nach barstaates nicht acbten, sondern durch denselben nach Deutschland einzudringen versuchen würden. Der Beschluß der Kammer und die Erklärungen der Regie rung müssen unter diesen Umständen als friedliche Anzeichen betrachtet wer den. Südliche Eisenindustrie. Die Berechnung ist Wohl nicht zu hoch gegriffen, daß in Birmtngham, der so tchnell berühmt gewordenen Äinenstadt in Alabama, die Herstellung einer Tonne Roheisen im Durchschnitt SN lostet. Der Marktwerth des Eisens jedoch be trägt gegenwärtig $14 per Tonne Weißemn" bis $19 per Tonne Foundlv Eisen", was einen Durch schnitt von S16 per Tonne ergibt. Es ist aus diesen Zahlen leicht zu ersehen, daß es den Eigenthümern der Birming' hamer Hochöfen keine großen Schwierig ketten macht, ganz anständige Gewinne zu erzielen. An je 1000 Tonnen Roh eisen, welche tagtäglich in Birmingham hergestellt werden, verdienen die Eigen thümer 85000, was auf daS Gesammtjähr einen Verdienst von mehr als $1, 800,000 ergeben würde. Wenn die jetzt geplanten neuen Hochöfen erbaut sein werden, dann wird sich der Ertrag der gesammten Hochöfen auf das Dop pelte steigern und einen Reingewinn von mehr als L4,000,000 jährlich liefern. Diese Zahlen sind wirklich imposant, und es herrscht auch kaum ein Zweifel darüber, daß sie auf voller Wahrheit be ruhen. Trotz alledem hat aber auch diese glänzende Medaille ihre Kehrseite : von den 1000 Tonnen Roheisen, die jeden Tag in Birmingham hergestellt werden, sindet kaum ein Drittel in den heimischen Eisenfabriken Verwen dung, während mehr als zwei Drittel sich auswäits, und zwar besonders in den nördlichen Märkten, Absatz suchen müffen. Gegenwärtig allerdings hat dies we nig zu sagen. Im ganzen Lande herrscht zur Zeit in der Eisenindustrie ein unge wöhnlich lebhaftes Geschäft, und alles Roheisen, das hergestellt werden kann, sindet schnell willige Käufer, die gerne bereit sind, dafür einen anständigen Preis zu bezahlen. Die Hochöfen ma chen nicht allem in Birminghckm glänzende Geschäfte, sondern überall im Ge viet der Ver. Staaten. Könnte ein der artiger Zustand Jahre lang andauern, dann wäre die Zukunft der Eisenindustrie Birminghams gesichert. ES ist aber sehr leicht mög'.ich, daß über Kurz oder Lang wieder emmal ein Krach kommt, wie er periodisch fast mit Gewißheit wiederzukehren pflegt, und die Preise für Roheisen können dann über Nacht fallen. Sollte dies wirklich eintreten, dann würde die ganze Herrlichkeit Bir:nindams einen empsindlichen Stoß erhalten und die fast an'S Wahnsin nige grenzende Spekulation, die dort jetzt mit Grundstücken und Einrichtung von Hochöfen betrieben wird, würde zu' fammenfallen, wie ein luftiges Karten haus. Die südlichen Eisenbarone" haben, wie erwähnt, für ihr 'roduct gegenwar tig fast nur im Norden einen Absatz' markr. Sie können allerdings das El sen ebenso dillig, ja in den meisten Fällen noch billiger herstellen laffen, als Pennjyloanien, New Jork, Connecticut oder Ohio, aber wenn es zum Klappen kommt, müffen erst die Eisengießereien im Norden sich willfähig zeigen, das südliche Roheisen zu taufen, da es sonst einfach unverwendbar sein würde. Trotz aller seiner natürlichen Vortheile ist Alabama gezwungen, in andern Staa len mit seinen Reichthümern" hausiren zu gehen. . A . DaS einzige Mittel, Birmingham so wie überhaupt die gesammte EisenIndustrie des Südens zu heben, besteht in der Errichtung von Fabriken, in welchen daS gewonnene Roheisen an Ort und Stelle in Waaren aller Art verarbeitet wird. Es ist eine Thorheit, die theure Fracht für das Roheisen nach dem Nor den, z. B. nach Plttsburg hin, zu bezah len, damit eö dort zu Kochöfen, Röhren, Töpfen, Pfannen u. f. w. verarbeitet werde, für die- wieder Fracht bezahlt werden muß. . Nicht allein dte doppelte Fracht, sondern auch den Gewinn, wel chen die Fabriken im Norden für ihre Arbeit verlangen, könnten sich die Südländer sehr gut sparen, wenn sie ihr Roheisen selber in Waaren verarbeiten wollten. An Absatz könnte eS ihnen nicht fehlen, und sie wären damit auf einmal von dem Drucke, dem sie von den Eisenfabriken des Nordens ausgesetzt werden könrnen, auf eine einfache und vernünftige Weise befreit. . , Während das Birminghamer Roheisen in den Märkten jetzt den allerdings an standigen Preis von $14 bis $16 per Tonne erhält, würde es, zu fertigen Waaren verarbeitet, durchschnittlich 860 per Tonne bringen. Dabei Ware der letztere Breis für die fertigen Artikel viel zuverlässiger, als der steten Schwankun ! gen ausgesetzte Preis für Roheisen. Und ! doch würde die Herstellung der Waaren I an Ort und Stelle kaum etwas anderes kosten, als nur den Arbeitslohn, der den südlichen Arbeitern und damit dem gan 9and,stk,il ,u njute iäm Z V mm r0wmw V 7 w -w-mw -wwwwwww t Dr. Ealdwell. der Drästdent der Elöton Land Csmsnv", von derbe.

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Bfcfr 'Vi'Wi ft' Mlrt'l ' L' kiM .Mnllich die Stadt Biicklngham ge.tün det worden ist, steht gegenwärlig mit ei nem Fabrikanten in New Z)ork in UnterHandlung, welcher in Birmingham eine große Eisenfabrik gründen und dieselbe mit Hilfe geübter -Arbeiter aus Troy, N. 2)., in Betrieb setzen will. Auch einige andere Unternehmungen ähnlicher Art sind gegenwärtig in Aussicht genommen. Vielleicht wird auch auf die'em Gebiete Birmingham sowie die Eisenindustrie des Südens überhaupt bald im Stande sein, sich' auf eigene Füße zt stellen. . . Restaurationen auf Anthe l. In einer der größten Restouraiio'nen ökew Z)orks ist eine ben,eikens,verthe Neuerung eingeführt worden: sammt' liche Kellner, sind Miteigenthümer des Geschäfts geworden und werden Tbeil' nehmer an dem Gewinn, welchen dasselhe abwirft. Das System ist sehr complicirt.- Jeder Kellner hat seine b stimmte Stummer und muß auf Zetteln, die seine Nummer't'ragen, jedesmal das Datum,' die Namen der bestellten Gerichte, sowie den Preis 'derselben auf schreiben. Den Zettel überreicht er bei dem Verlassen der Küche einem Markeur', der stets vergleicht, ob der Inhalt der Platte mit dem Jnbalr des Zettels übereinstimmt. Der Markeur sührt ge nau Buch, so daß er am Schluß des Ta ges einen vollständigen Ueberblick über die Thätigkeit eines jeden einzelnen Kellners erhält. Für Wein und Getränke ist ein anderer Markeur angestellt, det auf dieselbe Weise verfährt, wie sein Colege. Stellt es sich bei dem Abschluß der Tageskaffe heraus, daß irgend ein Kellner ein Versehen gemacht und weniger Geld abgeliefert hat, als er nach Angabe des Tagebuches verpflichtet war,, dann wird ihm das Manco"'auf feine Rech nung gesetzt und er muß es sich gefallen laffen, daß ihm ein entsprechender Betrag von seinem Guthaben abgezogen wird. Hat er dagegen mehr Geld zur Kasse abgeliefert, als feine Rechnung beträgt, dann fällt der Mehrbetrag der Restau rationskaffe zu Gute Sein regelrechter Antheil an dem von ihm'zurKaffe abgelieferten Gelde beträgt sechs Procent, und es heißt, daß die Kellner mir der 9!euerung sehr zufrieden sind. Deutsche Local- Nachrichten. Thüringische Staaten. In Gotha wurde die 395. F'euerbestat ung vollzogen. Der Po lirer Karl Schlütter in Mehlis wurde wegen Sitt lichkeitsvetdrechen zu 21 Monaten Ge fängniß verurtdeilt. f Ministerialkas smbote Flechtner in Gera. t Oberpfar rer Karl Adler in Greiz. Dcr Landren lendankditekior Hermann Anton Leo in Greiz ist zufolge richterlichen Urtheils und nach geführter Disiplinaruntersu chung seiner Aemter enthöben und aus dem Staatsdienste entlaffen worden. Unter großer Betheiligung seierte der Oberpfarrer Reicbenbächer in Lobenstein sein Einjähriges Anusjubiläum. Die Landes-Ausstellung in Altenburg bat 63.000 M. Defizit hinterlaffen, io daß 80 pEt. des Garantiefonds zur Deckung desselben verwendet werden müssen. Der Gastwirth Ehr. Schmutzler in Pröß dorf feierte mit seiner Ehefrau vor Kur zem das Fest der goldenen Hochzeit, bei welchem Anlaß der Herzog dem Jubelpaar ein elegant ausgestattetes Eremplar der Bibel übersandte. Der Bahnar beiter Dreßler von Helba wurde beim Einsetzen einer Lokomotivachse von einer Kurbel erschlagen und der Bergmann Körner von Schleitz von einem fallenden Felsblock zerschmettert. H e s s e n - D a r m st a d t. Aus Liebeskummer haben der Kauf mann Ludwig von Oppenheim und feine Geliebte Therese KronetS aus Münden Heini sich ertränkt. Der Rentner Joh. Müller I V und seine Ebefrau Marga retha, geb. Starck, aus Aensheim fcier ten ihre diamantene, die Eheleute Tho maS Becker aus Egelsbach ihre goldene Hochzeit. Der Bürgermeister Bauer von Obertshausen beging sein 25jährigeS Amtsjubiläum. Das jährige Kind des Arbeiters Ludwig Köhler von Alzey starb an erlittenen Brühwunden und d r 16 Jahre alte Sohn des Bahnwärters Kirsch von Heidesheim ertrank beim Schlitt schuhlaufen. Feuer zerstörte das Aw Wesen des Schreiners Lahr in Wendels' beim. Provinz Westfalen. 1 Auf sein m Gut Hohenfelde der Bankier Franz v. Olfers. Zn Waltrep wurde die 18jahrige Mad eines Land, wirths erhängt aufgefunden. In Hu! kerde erhängte sich der Baoywärter Luo wig Kopp, in Lübbecke schnitt sich der Cigarrenfabrikant Büdde den Hals ab. I Bielefeld verbrannte die ILjahrize Minna Husemann, indem sie das Feuer mit Petroleum anzündete, in Bochum erschoß sich .aus Unvorsichtigkeit die Magd Elisabeth Wering. In Dort mund verunglückte auf Schachtanlage Kaiserstuhl der Bergmann Jakob Mile, in Hörde auf Zeche Friedrich Wilhelm" der Bergmann Figge. Aus der Npernpsarz. Der in Konkurs gerathene Kaufmann Max Mayer in Speyer wurde verhaftet. Gemeinderach Wolfgang Kähn in St. Jngbeit feierte seine goldene Hochzeit. Der Schuhmacher Ehristof Wil helmy in Kleinkarlbach wurde wegen Verleitung zum Meineid zu ein Jahr Zuchthaus verurtheilt. Der Schreiner Philipp Jacob in Ludwigshafen ist we gen schwerer Körperverletzung zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Durck Unglückefälle kamen um's Leben : der Maurer Adam Herrmann von Er lenbach (beim Holzfällen erschlagen), der Bahnarbeiter Ludwig Unold von Mun denheim und der Oekonom Ludwig De gitz von Neuburg a. Nh. (überfahren) und eine Frau Kuntz von Windsberg (erstick!). Ein Skaub der Flammen wurden : in Maudäch das Anwesen des M. Groß und in Neustadt a. H. die bei den Häuier der Winzer Braun, Raumer und Lorch und ein Theil des benachbarten Riehm'jchen Hauses. Elsaß-Lothringen. Der bisherige Gouverneur der Festung Straßburg, Generallieutenant v. d. Burg, in zum kommandierenden General des II. ArmeecorvS in Stettin befördert

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mrt wotdcN. Wahijcheinllch in eckeni &li fall von Geistesstörung entfernte sich kürzlich die jährige Magdalea Gan der, Ehefrau des Ackerers Andreas Mar schall in Hausen, heimlich aus ihrer Wohnung, einen Zettel mit den Worten: Ich werde gehen, soweit mich meine Fuße tragen," zurücklaffend. In Mühlkaufen fanden vor Kurzem an cinem und demselben Tage 2 Selbstmordversuche statt. Die 1 6jährige Dienstmagd des Metzgers Th.mann, Maria Leu, ver schluckte Glünspan, weil ihr Liebhaber sie verlaffcn hatte, nnd dcr Eisendreher Eugen Küyler jagte sich eine Kugel durch' die Brust, weil ihm sein Vatr den Umgang mir einem in einem Hotel bediensteten Mädchen verboten hatte. D.-r Tagner Eenstein in Volknsberg wurde von einem Gendarmen, dem er sich tot dersetzte, erschossen. Vraunschweig. Anhalt. Lippe. Walde'ck. I Lehrer und Kantor Nölecke in Det. .um. Oberstlieutenant a. D. Kimpe in Deffau beging Selbstmord. Der Fabri. kant G. Stahl in Blomberg ist zum Stadtverordneten in , Ersetzung des Schlossermeisters Hermann Häker, der das Amt abgelehnt hatte, gewählt wort den. In Kohlstäbt und in dem benachKarten Orte Schlangen ist das Scharlachsieber wieder mit erhöhter'Hestigkeit aufgetreten und hat einen so bösen Eha rakter angenommen, daß alle Schulen geschloffen sind. Dem Pastor Hegner in Pyrmont ist vom Fürsten der Verdienst orden 3. Klaffe verliehen worden. FreieStädte. Bei dem in Hamburg stattgefundenen internationalen Prcisjchlitlschuhlausen hielt den 1. Preis Karl Werner von Cyristiana, den 2. Curtis, den 3. Franklin beide Amerikaner, und den 4. Theod. Groth von Kopenhagen. Der' Amerikaner Eurtis zeichnete sich durch Figuren laufen ganz besonders' aus und wurde ihm daher von den Preisrichtern ein Er trapreis, bestehend in einem großen gol denen Kreuz mit der Inschrift : Ehren zeichen für Figurenlaufen", verliehen. Der Schlittschuh Schnelläufer Herold Hagen von Ehristiana wiederholte bei dieser Gelegenheit auf der Heiligengeistfeld Eisbahn seinen berühmten Record von 1886 in Ehristiana, wo er 26 eng lische Meilen in 5ö Minuten 39 2j5 Sekünden zurücklegte. Einzelne Wetten gingen bis zur Höhe von 1000 Kronen. Beim Schlittschuhlaufen brachen die Knaben Siegfried und Jacobi uiHatr. bürg durch das Eis.' Ein junger Mann im Alter von 16 Jahren, Namens Preu ßer, rettete den Knaben Jacobi, während ein andrer Knabe, Namens Zangemann den Siegftied zu retten versuchte. Da bei fiel Tangemann selbst mit rn's Wasser und beide Knaben fanden ihren Tod in den Wellen. Der 7jährige Paul Dreyer in Hamburg wurde von einem ausschlagenden Pferde am Kopfe getrof fen und starb an den erhaltenen Ver letzungen. Der Vergolder Stoll aus Koberg im Lauenburgischen und der Schuhmahcr Beyer . aus Königsberg wurden wegen Einbruch in der LederNiederlage Knittel in Hamburg verbaf ler. )er Bremser Bergmann von Bremen wurde auf dem Bahnhof Achim überfahren und getödtet. Am Bre mer Bahnhofe wurde ein Kolli Speck, das von New-Aork gekommen war, in Beschlag genommen. Der Absender in Amerika hatte daffelbe seinen in Heffen wohnenden Verwandten zugedacht. Vom Ausland". Ein Fall, der in den wer testen Kreisen bekannt zu werden. ver dient, ist in den letzten Zeiten bei der badischen Anwaltskammer verhandelt worden. Ein Rechtsanwalt in Rastatt beschäftigte einen Schreiber, der sich im Laufe der Zeit einige Unterschlagungen zu Schulden kommen ließ und deshalb zu zehnmonatllcher Gefängnißstrafe ver urtheilt wurde. Zu seiner Entschuldi gung führte der Bcklagenswerthe an, nur die äußerste Noth habe ihn zur Un treue getrieben, da sein Tagesverdienst bei dem ökechtsanwalt mitunter nur achtzig Pfennig (!) betragen habe. Diele Aeußerung hatte für den Brodherrn die unliebsame Folge, daß er vor das Ehren gericht citirt und trotz gewandter Verthei digung zu einer Geldstrafe von 300 M. und den Kosten verurcheilt wurde. Wenn Arbeiter in Fabriken für leichte Hand langerdienste einen solchen Kummerlohn verdienen, dann erhebt sich ein Geschrei über Ausbeutung. Um wie viel pein licher ist die Wahrnehmung, daß' Men schen mit einer gewlffen Bildung von Arbeitgebern titf unter daS Fabrikarbeit terniveau herabgedrückt werden. NussischeBlätter berich ten, daß kürzlich in der Nähe des Torfes Beloe, an dem Ufer der Wolga, der Leichnam eines Mannes angeschwemmt worden, an welchem ein von seinem Rumpfe abgetrennter Frauenkopf befe stigt war. ,Das Gesicht des Mannes war bis zur Unkenntlichkeit entstellt, der Frauenkopf war mit den eigenen Zöpfen an den Körper des Ersteren gzbunden. Die Polizei bemühte sich lange vergebens, die Identität der Gemordeten fest zustellen endlich ge?ang es, Licht in das Dunkel, das den Doppelmord umgab, zu bringen. Es wurde festgestellt, daß der Frauenkopf ursprünglich auf den Schul lern der Gattin eines im genannten Dorfe wohnhaft gewesenen Bauers Raskolnik geseffen hatte. Genaue Nachfor schungen ergaben dann auch, daß das Weid seit längerer Zeit ein Verhältniß zu einem Bauer aus der Nachbarschaft unterhalte und daß der Todte mit diesem Letzteren identisch sei. Der bintergan gene Ehemann hatte seinen Verdacht so lange verborgen gebalten, bis es'ibm einmal gelang, die Schuldigen auf fri scher That zu ertappen ; da verschaffte e) sich aber auch in unbarmherzigster Weife Genugthuung. Er enthauptete sein ehrvergeffenes Weib, erschlug ihren Liebhaber und warf deffen Leichnam, nachdem er noch den Kopf seines getödte ten Weibes an denselben geheftet hatte, in den Fluß. Der Thäter selbst ist zu keinem Geitändniffe zu bewegen. Man ist bemüht, auch noch den Körper der Enthaupteten aufzufinden. Nachträglich wird ein Un fall bknnt, der sich während einer Faust"-Vorstellung im Budapest Opernhause ereignete. Im vierten Akte önAt der Ebor bekanntlich, hinter den

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