Indiana Tribüne, Volume 10, Number 160, Indianapolis, Marion County, 28 February 1887 — Page 3
WuguÄUMK HAMBURGER BRUSTTHEE
, t rSsrL'i 7 gegen prufi- und Lungenleiden. Vcmerkenswerthe Erfolge. ?la hgrinäckigeZ Bruöübrl geheilt. PittZburz, Pa. err A lSert Loesfler hatte sich in sei nem Berufe cJ4 S!)eichenmZtter an der Penn s?lvanic.E,sendahn ein drftigeS Brustübel Zu acjozei:, weichcö ihn hefiiae Schmerzen verur sächte, Alls angewandten iliitel halien nichts, fciJ ersZiließlich Tr. Äugusr Ä5niO Hambur ger Bruntdee anwandte, welcher ihn in kurzer cit niederd?rstellte und er im etenoe nxir, seiner Slrbeit n?iöder.nachzuzehen. Sichere Hülfe. Lancaster, Ta. Ter wohlbekannte ZZesttzc? des Trement flau seö, Nord Queen-Ztraße, Herr Friedrich ) 5 $ 1 1 1, l)iit Tr. Aug. KÜnia'S Hamburger ZZruiltöee für ein ganz euSaezeichnetes Mittel y?z,n c2e BrnstteUen und kann deZZenAoen dusz nicht zvarrr genug empfehlen. SrZ5i,l!che tse. ' Ct.Lm!Z, Mo. Der aI2ekZ7mte Ccrfstrer in tovlt'i I$ecu ttr, Herr I ohn J.Staloneo.iitt länger, Zeit an chronischem Husten, iselcher schließlich die Lungen zu aifiztre drohte. Alle angnoand ten SLTiittel wollten nicht helfen, tii et Dr. Au?. SZniz'S Hamburger Brustthee omvandte,' roelcher ihn in turzerZeit wieder herstellte. ata andere? hartnäckiger Fall geheilt. ' Butler.Pa. Herr t?erichtSdienM. C i 3 lerhatte sich ein hartnäckiges Bruflleiden zugezogen. Sein Zu ' ans galt alZeinhofftiunMosnundnian zählte ihn ju den Schwwdsüchtiqen. Ein regelmUfcU ?er (Zebrcmch von Tr. August König'S Ham urzer Brustthee heilte ihn vollständig und er, freut er sich hju ieder deZ teilen Wohlseins. THE CHARLES A. VOCELER CO., Baltimore, Md. M) HAMBURGER TUMUh h IM i nun L.IU I Bj Lllttkrankheiten, Leber- n. Magrnlett VtnU. M iBtl cbtT fünf glxtöra JtOO ; ta oCea &jot$ern )u haben. xux öuuis a. ruuuu tu, BAX.xnou.xi. &rmxlt k?.,? ... , B. T"ut:v,,. . i cniiaini stä' stn Überaus rrauriaen Sr,.. n nt tatenTw l3ne"h ? 2"nd. Lttlon.m sQW?,..??llegezen die iimeiiiarfiranrTi.u.- r " tetlrr x V.' 4 gevetmuik. 9rt (7u SSraSS; . üiirmt, nkbkl einen u,. r'"" l lose Eh! ? jSjSÄÄÄ der. üiws-. i"r:v"cJfjfLT's.V"T' Fe,ler-A!arm-Signale. 4 15 nnlqlpanta uut Utaittl. f iustauaitUr fctl jfiuer tejarte ntl. OSrai nd ?! flokt. 7 osti und S'itioa tT4i. 6 n Jerl'H'EtZaie und ctafsachulttt" 9 Omaji ud orbtroS. 13 cflaSufftUI 0f. ah Nod. 6tt. IS X(limr 6tr. und ffort Wayne Ave. ' -Z4 New und ffor, Sa,n l 6tt. nbMaffauttttllPt lf CJrtMin Äot. und sh ti. I? Z:27k'Are.t.?d Jutltk Li:. 1 artcx Sti. uni Walfltt 13 BrStr und ZZ)n Str. tB sU?ge v. und Stdentt Str 12 Älsdsmu und Sitn, n. lA 'iridien usd eikdent, St:. 12 'Oank Str. und fct.TCöln IS7 aulncsiangl-ettilub. 153 vXinttal Ave. und ?:e ti 131 Ubaaa TcS2orrton Clt 132 NsZasston und Achte ZU IM o3r Ä. und Lehnte etr. 136 Home 2s. un) Delawar Stt ISo ?lae d Vlichigan St,. n Jo tt.. nh Zllinoti. k PennZlsania und Pratt St,. 2s As. L. Gntn, tzouf SechSi. n,h ?m tfftfftsri und t. lat, tr. N Jlinstl und MMiOM tt. 8 Pennsylvania Str. und Hoe Lttlftlftkvi und Sterte Ctt. 313 Zenaesse und LiZiaa Stt. tlL Pnn1,lvania und Michigan t. 4 J!iai und Herdett tr. N Jndianav.und Kichigan t,. si eridta ud VSalnu Ctx. 4 sliforr.U vd Cirapnt t. ä lake und Ne Vk Ctt. . Jndia und e. lat, rn etMfcof;ua:lake nd Kost Zit. lizan und g v' . $s &H und ISalaut Str. . U5 0(l und Dkttt tr. 114 CUbenti nd toiraid et. ' u ßaljtnaton, ntjcßeft 6. 4Z ?ei,dsrs ud Uafhingto tt 1Z ifiourt und Tktvo Volk Ctt. 45 eridia und S,shw,tsn tt. U ZItnotl nd Ohi Str. . 47 Lnvfs und löafhtnito tr. i3 wsan'I Pork Hous,. S Zndiausla. . 412 ilsouri und r,!,nd St,. 4ll isftlxrVi und Sadash tr. 415 Zsergussn'I Pork Hous. 421 I. S. . iaund tn1. 125 3nsat s?!u. 61 zlinoil und IftmtS Str. 52 JZinsi und Louiftin, St, U Lest nd :la? SN. H und Vouth St. Vi rennefi und doxtu eu. 3? Sliribian und 3Uq ix. t 1SM1ea . and TOorrtl SJ.lSaMfonl. u Dunlo? St 112 TUH und Stockvsod SU. UM niuSa c. und ix f ruft kl Union und srrtl Stt 51 JStnotl und anfa . S17 rril und Taeotah n. tl South nah Dlawat Str. a Pennsylvania und ouift e.' U Ttlasart und elart ttu M DU ud Rclarty Su. SS Tlada und vtrgian . 7 Virginia . und Lradsha St, SS Oft und : Str. N Vns?lvai Str. und Radtson v 12 eKerna und Dughrt, St?. 71 Virginia v. a? H,ra Str. 7 Oft und Sivrgia St?. 7? lSasZingto und Senton Str. 74 Sto und orgia Str. 7ZFoftv.und Vive. 7 D'lo und Bat tr. 75 Virginia .und iöon. 7 Sletcher ,. und DiRon. 712 Sxruu und Prospekt Stk 712 Euglish v, und Lauril Str. 71 Orange und Oliv Str. 713 SHl? uud Seecher tr. 1 o'ut - , J,rs, Str. 52 ZSashwgto und Dlar e, U Oft LNd 5atl Str. 84 N t)oil und Davids tt 13 Zeaudaum,nftatt. tö Bit. Staat rsal. 87 Ortental nd ISifilnfiUn u 83 Brau sungntZ. 12 o.5S4lauch'Hau. Oft ashln,ionutz tli Warlil und U Str. . III Ohi nud Han, SU. St Uaryland atz Seridia Str. tt Reridian und Srgia Straß,. ,51 Prtaat.Ltgna!. - Und Xaftcn wiederholt, loxttei Ur S-S Signal süe Jeuer-Dru. jiset Schläge, Feuer auf. Schläge, 2)ru4 lzWivWivznzu
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sticc Novelle, frei nach dem Snglischeu, Von O Iliverio. (Fortsedung.) Ich wünschte, ick hätte uicht so hatt gkurrheilt," dachte sie. Meine Worte baden Schwester Anna sichtlich tief ge 'chmeizt-, aber ich sagte nur, was ich fühlte. Kein Wunder, daß sie so trau rig aussieht, wenn sich an ihre Schwester eine so schmachvolle Geschicyte knüpft ! Ihre Schrrester ? Sagte sie aber nicht zu Änfang daß sie gar keine näheren Verwandle mehr habe V' Ich hätte geglaubt. Du würdest Dich über Deines VaterS Abwesenheit wun dern," hob Clotilde plötzlich in kurzem Tone an. Elfriede fuhr aus ihrem Sinnen auf uno schäme der erzürnten Tante ruhig lächelnd in da? Gesicht. Ich habe mich längst darüber gewun dert," entg:gnete sie ; aber ich , lasse mir nickt gern böe Worte sagen." Clotilde sah ihre Nichte über alle Ma ßen erstaunt an. Mas willst Du damit agen?" fragte sie. Tu sprichst in einem bösen Ton mit mir." ,. Und habe ich da'u nicht alle Ursache? Du bleibst bis in die Nacht hinein fort. und haft bei Deiner Heimkunft nicht ein einziges Wort der Entschuldigung." Du bist schon den ganzen Tag über böse. Tante Clotilde." Sie ist eine wahre Nainer," dachte diese : sie ist zu leiten, aber niemals mit Gewalt zu treiben." Beide schwiegen. Doch plötzlich legte Elfriede das Buch bei Seite, trat dicht iw ihrer Tante beran und fragte in ein schmeichelndem Tone : Tante Clotilde, willst Du mir sagen, wo mein Vater ist" Er ist noch in der Fabrik. Die Ar beiter haben revollirt." Revoltirt ?. Und warum V rief das junge Mädchen besorgt. Dein Vater wollte eine neu constru nte Maschine einführen, die er für sehr vortheilhaft hält, aber die Leute waren damit nicht einverstanden unv empörten sich dagegen." Wollten sie nicht weiter arbeiten? Weigerten sie sich, die n?ue Maschine zv prodnen V' Ungsfäh? so; die Sache ist mir selbst noch nicht ganz klar. Dein Vater schickte einen von den Comptoiristen heraus, der mich von dem Aufstand unter richten Zollte. Der meinte, wenn Bert hold, der frühere Chef, und der Baron von Hollwang, die beide ncch großen Einfluß auf die Arbeiter haben, nicht Lecdtzeitig dazu gekommen wären, würde es sicher zu Gewaltthätigkeiten gekom. men sein." Würde denn die Einführung der neuen Maschine die Arbeiter in ihrem Einkommen schmälern V Durchaus nicht. Sie haben im Ge gentheil mehr Vortheil dabei als Dein Vater, denn es wird Mühe, aber keine Zeit dadurch gespart." Könnte ihnen mein Vater das nicht auseinandersetzen V Du kennst die Arbeiterklasse hier nicht," entgegnete Clotiloe trocken, sonst würdest Du wissen, daß mit ihnen nicht vernünftig zu reden t." Und doch sagtest Du, daß sie aus Herrn Berthold und den Baron gehört haben V Weil die beiden es besonders gut verstehen, mit dergleichen beuten umzu gehen. Die Arbeilec zerstreuten sich al lerdings auf daS Zureden der beiden Herren, aber Benhold sowohl als Holl wang riethen Deinem Vater, mit ein paar zuverlässigen Leuten die Nacht über im Muhlenwerk zu bleiben, da zu be fürchten sei, - daß die Anführer der Auf ständigen zurückkommen werden, um die neue Maschine zu dei.ioliren." Ware es möglich, daß ne das va gen?" Nicht nur möglich, sondern sehr wahrscheinlich." Deshalb kam gewiß auch der. Baron gar nicht nach Hause ; Marie wunderte sich über sein Auebleiben." Vielleicht hält auch er mit Wache." Clotilde nahm' auch ihre Näherei wieder auf, und von neuem übrließ sich eine jede der beiden Damen ihren Gedanken. 32. ' Die Stunden deS folgenden Tages ichlichen ihnen nur langsam dahin. Am frühen Morgen hatte Nainer ihnen sagen lassen, daß alles ruhig wäre, sendem aber war keine Nachricht wieder zu ihnen gelangt und mit ängstlich beklommenen Herzen saßen sie beisammen und warte ten. Der Abend brach bereits herein, als Rainer endlich erschien. Seine Züge waren .streng und entschlossen, obgleich er abgespannt, und ermüdet schien. Warum'bist Du heute. Morgen nicht nach Hause gekommen, um ein wenig zu ruhen?" fragte Clotilde, nachdem iie r r k . , . , fe. , ton vegrun.! yane. ,,)U wilt ich krank machen.5 Ich hielt es für besser, daß ich den Tag üoer in dem Muhlenwerk blieb" entgegnete ihr Bruder kurz. Die Arbeiter sind ruhig und wäh rend der Nacht haben sie keinen Versuch gemacht, einzubrechen?" fragte Clo rilde. Nein; nicht die geringste .Störung kam vor, und auch heute sind sie ruhig." Gedenkst Du nun, die neue Maschine ruhen zu lassen ?" Für den Augenblick ja. Was ich spater thun werde. daS weiß ich noch nicht." Du wirst die hiesigen Arbeiter nie mals dahin bringen, daß sie dulden, was sie einmal mcht wollen. Sie sind so dumm und halsstarrig wie nur mög lich!" meinte Clotilde. Ich sollte meinen, Wilhelm, Du kenntest sie end lieh. Bleib in dem alten Geleise und Du wirst Nuhe und Frieden haben " Rainer sah seine.Schwester im höch sten Grade erstaunt an. Von ihrem guten Rathe nahm er keine Notiz. -'Es ' giebt, mehr Arbeiter in der Welt." entgegnete er lassen. Gieb' mjr eine Tasse Thee, Klculd und lad'
mich mit deck vielen Frageü ln Mye. Nach einer Weile wendete er sich dann semer Tochter zu, und ein ernstes Lächeln theilte eine Lippe. Hast Du Dich geängstigt. Elfriede? Du suhst blaß und angegriffen aus." Das junge Mäcch.n sah mit freudig klopfendem Herzen zu ihrem Viter auf. Jt.M'tten seiner tig nen Sorgen hatte er ein Auge für die ioren. Ja. gewig, mit der Zit wuroe er si: lieb g wmnen. Mir war sehr bange, Vater. Ich b griff die ganze Sache nicht, sonst Ware . ich vielleicht ruhiger gewesen."
(im fleundllcher Blick traf das schone Gesicht. Ein andermal will ich Dir alles er klären, mein Kind, heut' Abend bin ich zu mud," entgegne.e er, worauf ?r nach dcr Zei:ung griff und sich in dieselbe vertiefte. . , , Der Abend war freundlich und ange nehm, und der Gatten, - wie er so fried lich im Dämmerlicht dalag, sah sehreinladtndjaus. Vater uno Tante waren beschäftigt, und so trat Elfriede Lurch die offene Verandathüre hinaus in'ä Freie. Sie ging die wenigen Smfen hinunter, schlenderte durch den Gatten, blieb end' lich unter einer alten, großen Linde stehen und schaute träumerisch auf den Fluß hinab. Sie mochte eine ganze Weile schon dort gestanden und an Schwester Anna, deren gestrige Erzählung, an Marie von Hollwang, an ihr.s Vaters Arbeiter unv dergleichen wehr gedacht haben, als plötzlich auf dem Kteewig hinter ihr ei lige Schritte ertönten und sie aus ihrem Smnen aufschreckten. Jetzt erst bemerkte sie, daß es völlig dunkel geworden war und schon einzelne Sterne sich am Him mel zeigten. Die Schritte kamen naher ; sie er kannte die Gestalt eines Mannes er kannte Amon Mervingen. Unwillkürlich mußte sie an ihr gestriges Gespräch mit Schwester Anna denken und die Eiinnerung an dasselbe machte sie befangen und verlegen, während sie den Gruß des jungen Mannes erwi derte. . Mervingen sah das leichte Noth, wel ches ihre Wangen färbte, sah, daß ihre Augen den seinen nicht so offen bezeg' neten wie sonst, und deutete das zu sei nen Gunsten Wie ihm dasHrz schlug in froher, seliger Hoffnung ! - Ja, sie mußte die Seine, mußte der Glanz und Sonnenschein seines Gebens werden. Aber die Nöthe verschwand, die h?rr lichen, glänzenden Augen boben sich, um seinem leidenschaftlichen Blick ruhig zu begegnen, und die kleine Hand entzog sich sanft seinem innigen Druck. Sie sind gewiß von Ihrer gestrigen Nachtmache sehr ermüdet," sagte sie freundlich. ES ist recht traurig, daß eine solche nöthig war." Wie voll und melodisch ihre Stimme klana! Wie süße Musik berührte sie sein Ohr. Und wie suß erst mußte sie kling-n, wenn sie sagte : Amon, ich liebe Dich !" Ein Zweifel kam ihm nicht, dtf Hoffnung flüsterte ihm gar zu wenige Dinge zu. Ich scheue keine Arbeit, keine Mühe, wenn wie sie Veranlagung wird, daß Sie an mich denken, sei es auch noch so kurze Zeit," sprach er weich. Die weißen Lider mit den langen, dunkeln Wimpern senkten sich auf El friedens Augen nieder, und Mervingen war es, als müsse er daS schöne Mad chen in die Arme i ebmen und ihr tau send innige Küsse auf die rothen Lippen drücken. Auch bot sich mir dabei Gelegenheit Ihrem Vater den sehnlichsten Wunsch meines LebenS zu enthüllen. Elfrieden wurde beklommen zu Muthe, und um ihn nicht weiter reden zu lassen, sagte sie, während sie sich der Richtung deS Hausis zuwendete: Ich d-nke, wir gehen in'S Haus, Herr Mervingen. Sie wissen ja, wie besorgt mein Vater immer ist, daß ich mich d.-n feuchten Dunsten, welche vom Wasser herüberziehen, nicht auösetze. Ich war so tief in meine Gedanken versunk. n. daß ich gar nicht bemerkt habe, wie dunkel es inzwi sehen geworden ist." Hoffentlich habe auch ich einen Theil Ihrer Gedanken auegeküllt," entgegi.ere er flüsternd, indem er em paar Schritte an ihrer Seite hinging. Ich würde lügen, wollte ich daS sa gen," gab sie mit einem kurzen, verlege nen Lacken zurück. Ich muß Ihnen im Gegentheil gestehen, daß Sie mir nicht eine Sekunde in den Sinn gekommen sind." Ein schmerzliches Gefühl der Enttän schung durchzuckte ihn, und ohne recht zu wissen, was er that, trat er dicht vor sie hin und rief : Etfriede, schönes, geliebte? Mädchen, geben Sie mir einen Platz m Ihren Ge danken, ich beschwöre Sie, denn ich liebe Sie wahnnnnig!" Diesmal errolhete sie nicht, schlug sie die Augen nicht nieder. Ihr Antlitz wurde bleich und sehr tr?urig. ihre Au gen begegneien ruhig seinen teidenschaft lichen Blicken. Ich liebe Sie so wahnsinnig," fuhr Mervingen fort, ohne ihr Zeit zu einer Antwort zu lassen, daß ich nicht länger leben kann, ohne es Ihnen zu sagen, so innig daß mir ein Leben ohne Sie un denkbar in. Elfriede, geliebtes, theures Mäochen sagen Sie, daß Sie die Meine sein wollen r Sie blickte ihm in das Gesicht, wel cheS voll Spannung die Antwort in ih ren Zügen suchte, und es siel ihr unend lich schwer die Worte auszusprechen, die ihm jede Hoffnung rauben und ihm bit tere Enttäuschung bringen mußten. Sie brauchen nicht zu fürchten, daß Ihr Vater seine Einwilligung zu unserer Verbindung nicht geben würde. Ich habe bereits mit ihm gesprochen; er giebt uns seinen Segen. Elfriede, ein einziges Wort von Ihren Lippen, und ich dm der Glücklichste aller Sterbli chen." Jetzt mußte Elfriede an Schwester Annas Worte denken. Würde sie ihres Vaters ausdrücklichem Wunsche zuwider handelndeS Bewerbers leidenschaflli chen Vttten und Dränzm widerstehen können? Ja, denn daS Herz rubte ihr kalt und todt in der Brust, des jungen ManneS Gefühle fanden kein Echo da rin. Es folgte eine kurze Pause, und dann antwortete sie ernst : Ich kann niemals die Ihre werden, denn ich liebe Sie nicht." . Sie. werden, es . lerne. Qiw
iebe wie die meine muß endlich doch Gegenliebe erwecken. t Oder" und hierbei malte sich eine namenlose Angst in semen Zügen oder lieben Sie einen Anderen ?" Ne,n" Dann," bat er, erleichtert aufathmend, sagen Sie mir ein Wort, das mich hoff, n läßt; ich kann nicht ohne Sie leten " Sie scvüttelte traurig den Kopf. Sie sind inirein weitber Freund,H'.rr Mervingen, mehr aber können Ste niemals werden " Ea bemächtigte sich seine? ein an Verzweiflung grenzendes Gesüvl und in Li densckafllicher Aufregung rief er: Tas wissen Sie nicht, lassen Sie mich Jkr He z Liede Lh en und c wird mich als seinen Hirrn und svieister an erkennen." Ich wünschte, ich könnte Ihnen, sa gen, wie leid es mir thut, daß ich Ihnen Schmerz bereiten muß, aber ich kann Ihnen keine Hoffnung geben." Ich will kein Nern" von Ihrem Munde hören," rief er plötzlich, und sich in seiner Leidenschaft vollständig vergeisend, streckte er die Arme aus, riß El friede an seine Brust und, bevor das Mädchen sich noch von seinem Schreck
erholt und rast gesunden hatte, sich f ei zu machen, bedeckte er ihre Auen, Wangen und Lippen mit brennenden Küssen. So lasse ich Dich nicht von mir ; mein sollst Da sein! An meinem Her zen will ich Dich halten, bis Du mir sagst, daß Tu mich lieben, daß Da mein Weib werden willst!" Für eine Minute fehlte dem jungen Mädchen die Sprache, dann aber rief sie empört : Wie können Sie das wagen? Lassen Sie mich sofort los!" Ihr stolzer, entrüsteter Ton brachte ibn wieder zu sich; langsam ließ er die Arme sinken, vertrat ihr aber noch im mer den Weg. Vergeben Sie," sprach er mit heise rer, bebender Stimme, vergeben Sie, ich liebe Sie ja so wahnsinnig !" Sie erwiderte nichts. Zornblitzenden Auges, die Gestalt zu ihrer vollen Höhe aufgerichter, stand sie vor ihm. Sagen Sie. daß Sie mir vergeben," flehte er, eS war ja nur die Liebe zu Ihnen, die mich alles vergessen ließ !" Sie schwieg beharrlich; nur eine ent schiei?ne und verächtliche Handbewegung deuiete ihm an, daß sie seiner Gegen wart enthoben zu sein wünschte. Nein, Sie dürfen mich so nickt ver lassen !" rief er in seiner Trostlosigkeit. Ich habe mein Herz in Ihre Hände gelegt, Sie haben es aller Hoffnung beraubt, ist es da zu verwundern, daß ich in meinem furchtbaren Schmerz, meiner bitteren Enttäuschung mich einen Mo ment vergaß ?" Er that ihr leid, und in kühlem Tone sagte sie : Ich werde mich bemüben, Ihnen zu vergeben. Jetzt aber geben Sie sofort den Weg frei." Elfriede! Elfriede!" erscholl Plötze lich Cloiilvens Stimme, und fast gleich zeitig kam auch deren Gestalt in Sicht. Wo bleibst Du nur so lange? Und auch Sie, Herr Mervingen ? ES muß bald eine halbe Stunde her sein, seit Sie gingen, Elfnede hereinzuholen." Selbst in dem Halbdunkel entdeck e sie, wie bleich und verstört der junge Mann auesah, und sogleich knüpfte sie ihre Vermuthungen daran. Er hat ihr einen Antrag gemacht," dachte sie, und sie hat lbn natürlich zu rückgewiesen. Er ist viel zu rasch gewe fen. Sie müßte dock keine echte Rainer sein, wenn sie sich so leicdt gefangen gäbe. Manche Männer glauben, sie brauchen' nur die Ha, .d auö u strecken, und jedes Mädchen sei glücklich, sie ergreifen zu dürfen. Er hatte noch warten sollen, ei hat daS Kind erschreckt." Laut aber sagte sie : Von Vtlla E ma ist ein Bote da. Die Baronin hat einen Blutsturz gehab' und verlangt nach Dir." Dell Liipen des jungen Mädchens ent' rang sich ein leiser, entsetzter Schreckens ruf. Der Bote wartet, um Dich zu be gleiten," fuhr Clotilve fort. Eilenden Schrittes lief Elfriede dem Hause zu und stand wenige Minuten später vor dem allen, lrcuen Diener des Hollwang'schen Hauses. Die Baibni, befindet sich schlechter?" fragte sie athemlc?. Ach, unsere ?dtt, liebe H?rrin !" stammelte der alte Mann. Sie hat die ganze Nacht so fürchterlich gehustet, und heule Morgen heute Morgen da" Ich weiß," siel ihm Elsriede in daS Wort, lief ergrissen von des treuen Dieners Schmerz. Wartm Sie noch einen Moment, ich komme sofort." Der Herr Baron lassen dem gnädigen Fräulein noch sagen, er habe nicht frü her geschickt, weil das gnädige Fräulein heute gewiß schon Sorge und Aufregung genug gehabt haben durch die dummen Arbeiter und und, weil er gehofft habe, unsere gnädige Frau werde sich bald wieder erholen. Sie hat auch den ganzen Tag geschlafen, aber nun ." Die Stimme versagte dem alten Manne und langsam rollten ihm die Thränen über die welken Wangen herab. Ist Frau von Hollwang bei ihr V: fragte Elfriede. Ja, sie war schon die Nacht über da geblieben und auch Schwester Anna, die ja von aller Welt als die vorzüglichste Krankenpflegerin genannt wird. Unsere gute, gnädige Frau verlangte nach ihr." Das Madchen hatte seinen Worten zugehört, dabei aber Mantel und Hut von dem Haken genommen, und als Clo tilde mit Mervingen in das HauS trat, stand sie zum Gehen bereit da. Darf ich Sie bis Villa Emma be gleiten," sagte der junge Mann, hastig vortretend. Ich danke," gab Elfriede kühl und entschieden zurück. Ich ziehe seine Be glettung jeder anderen vor." Und zu ihrer Tante gewendet, fügte sie in traurigem Tone hinzu: ' Ich darf doch bleiben, bis eö Marie besser g hl, so lange wie sie mich bei sich zu haben wünscht V VewiF, Kind. Wenn Du von Nutzen bist oder Deine Gegenwart wohl thuend ist, so bleibe während der Nacht dort." I Damit öffnete sie die HauSthüre, und kbne ein weiteres Wort. trat. daS.Lurue
Mädchen, von dem alten Jotzünn ge folgt, hinaus in die Dunkelheit. 33. Ueber Villa Emma schwebte eine un heimliche Stille. Die Dienerschaft jcdllch uut trüben Gesichtern so geräusch los wle möglich umder, und in dein Zimmer, w.lbeö von Kldbeit auf Ma riens Ltevli, g?zimmer gewesin, hatten Ilch Alle, die iore Herren am nächsten stand. n versammelt. S:e waren alle da: ihr Ma,n, ihr Vater, Frau von Hollwat'g Schwester Anna. Nur eine seylie noch Alfriede Rainer. Den gann Tag über hatte d'e Kranke aoaihisck dagelegen und nur geringe Zeichen von dem schwachen Le-
den gegtbe.i, ca noch in ihr war. Nur ein paar 'Dlal hatte sie d e grcßm Augen aufgeschlagen und sie wle träumend über die nächsten Personen und Gegenstände hingleiten lassen, und als der Abend her einbrach, bewegte sie leise die Lippen. Max beugte sich eifrig lauschend zu ihr herab und sein gespanntes Ohr vernahm das leise Flüstern : Elfriede !" Er hatte noch immer gezögert, dieselbe kommen zu lassen. Nicht allein wegen der Ausstände unter ihres Vaters Arbeitcrn, sondern auch um dem jungen, le bensfrohen Mädchen so traurige Ein dtücke zu ersparen. Doch jenes kaum vernehmbare Flüstern machte seiner Unentschiossenheik ein Enre. Er schrieb so fort ein paar hastige Zeilen an Wilhelm Rainer, welche Jvha n zur eiligen Be sorgung übergeben winden. Während nun alle schweigend seiner Rückkebr harr ten, ließen sich leichte, flüchtige Schritte vom Corridor her hören, die Thüre wurde geöffnet, und der kleine Kreis war volllählig. Es war, als ob das schöne, ernste Ge sicht allen, um das Krankenlager Ber sammelten neuen Muth einflößte, ob gleich dasselbe noch weit ernster und trauriger wurde, als seine Blicke auf die traui ige Gestalt sielen, die so regungslos, wie aus Alabaster geschnitten, auf dem Lager ruhte. Das junge Mädchen ließ 'die großen Augen rasch durch das ganze Zimmer gleiten, und leisen Fußes trat sie in die entfernteste Ecke, wo Mariens Vater, das Gesicht in den Händen vergraben, wie vom Schmerz gebrochen, saß. Herr Bertholo." Ihre Stimme klang unendlich weich, Karl Berthold aber verrieth durch keine Bewegung, daß er sie vernommen hatte. Da legte das schöne Mädchen ihre Hand sanft auf seine Schulter und sagte: Herr. Bertholo, fassen Sie Muth! Kommen Sie, reden Sie ein einziges Wort zu mir ich bin es Elfriede Rai ner." Von der Schulter wanderten ihre klei nen Finger zu den Händen des alten Herrn. Mit leisem Dcuck zog sie diesel den herab und blickte in ein schmerzdurchwühltes, unsagbar trostloses Gesicht. Elfriede Rainer?" wiederholte er träumerisch, ohne des jungen Mädchens zu achten. Elfriede Rainer ! Der Himmel segne Sie, denn Marie hatte Sie sehr lieb." Von Frau von Hollwang's Lippen kam ein trockenes, unterdrücktes Schluchzen, und kaum vermochte Elfriede die schmerzlichen Thränen zurückzuhalten, die sich in ihren Augen sammelten. Ich bin hier. Kennen Sie mich nicht, H.rr Berthold ?" flüsterte sie. Aber die vom Kummer geblendeten Augen blieben zu Boden gesenkt. Marie ist ktank," sagte er wieder in der tiäu menschen Weise, welche das junge Mädchen so unaussprechlich trauria berührte. Marie ist krank." (ftorticfcuno solar.) 930a Auslande In der Kirche StRocke zu Parts fand vor Kur em ein peinli cherAustrilt statt. Ein junges Brautpaar war Tags vor der Trauung zur Beichte gegangen. Der Bräutigam war bald mit tem Bekenntniß seiner Sünden fer lig..dagegen brachte die Braut wohl eine Slunde im Beichtstuhl zu. Als sie nach erlangter Absolution freudestrahlend in des Geliebten Arme eilen will, weist dieser sie entrüstet mit den Worten zurück: Nie, Madame., werde ich mich entschließen, eine Frau m nehmen, die eine volle Stunde zum Bekennen ihrer Sünden gebraucht." Und verließ sie zur selbigen tunde. Australien war bislang das Eldorado für die Beschüftigungs losen in England. Jetzt wird indeß von dort gemeldet, daß m Sydney die Zu stände zur Zeit ebenso schlecht wie in England seien. Die Regierung mußte Norbbauten in Angriff nehmen, um den Beschäftigungslosen Arbeit zu 5 Schil lingen den Tag zu verschaffen, während früher der mindeste Tagelohn 10 Schi! linge betrug. Große Massen von Men schen, wird hinzugefügt, nagen am Hun ertuche. Aus Greifswald, 3. Fevr.. wird geschrieben : An Bord des Auswan derungedampfers spielte sich in Swine münde die folgende vielsagende Scene ab : Die Frau eines Arbeiters war die sem mit einem begünstigteren Liebhaber durchgebrannt und beschloß mit ihm die Ueberfahrt nach der Neuen Welt, um sich dort ein besseres Heim zu gründen, als sie es in der Heimath gefunden. Sie harrten beide der auf 12 Uhr Nachts festgesetzten Abfahrt, als einige Stunden vorher der richtige Gatte erscheint und energisch die Rückkehr seiner bessere Hälfie fordert. Darob große Bestürzung, dann Unterhandlungen hüben und drtl ben. . Doch der Ehemann will Anfangs durchaus nicht von seinem Rechte wer chen; selbst das Geständniß der Frau, daß sie Heinrich" doch viel lieber habe als ihn, kann ihn nicht zu einer V zichtleistung bewegen. Der Liebhaber m seiner Angst rückt endlich mit dem AUbezwinger uvrvus renim auf den Kampfplatz, der Gatte wird bei seinem Erscheinen sckon sanfter, eine Viertel stunde, noch, man bar sich auf fünfzehn Mark geeinigt. Der eiste Signalpsiff ertönt, ein letzter Kuß auf die Lippen der liebenden Gattin, ein freundschaftliches Schütteln der freigebigen Liebhaber band, em Lebewohl hin und wieder, das Schiff setzt sich langsam in Bewegung... Am User steht der liebevolle Gatte und klimpert vergnüglich mit seinen fünf -zehn Mark. .
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