Indiana Tribüne, Volume 10, Number 160, Indianapolis, Marion County, 28 February 1887 — Page 2
Indiana Tribüne. Erscheint gigliü Ld S VRNtckgO.
CTNI tatli9 bmne kostet fcitrA Mr. ilctll J-U' Cmtl ii Uot. M &nrtp . XCttlltttCdcht. tritt isfasau t MI. Zu VsA lacdwü U BfteiOUat V r St. Office; lOÖ. V5vv!ndS. Indianapolis, Ind., 1-8 Februar 1887. Unser theurer Äundessenae. Di Zegcnwärtiz auf dem Hautkalen btz deö nationalen L!epräsentantenbau l'es siebente Verwilliaungsbill für die lezirlalwen, erecutiven und gerichtlichen . si,S.is? T'.tT VrMrfc;2rp,"?t0ritrTrT ist TÜT wtl V. V HilkVVkJUIHM f das laufende Fiscatjahr auf 820,286, 911 veranschlagt. Dieser Betrag ist um 418,545 geringer, al er vom Schatzamt ecretr ln Aussicht genommen war. Der Ausschuß für Verwilligungen ist daran gen?öbnr, daß seine Anschläge sowohl vom Hause als auch vom Senat rezel' mäcig erhöht werden, und dieses ist der Grund, warum er die einzelnen Posten möglichst beschneidet. Nach allen bisderigen Erfahrungen ist man Wohl zu der Ännabme berechtigt, fcafc die Bill um mindestens $1,000,000 erhöht Werder wird, bis sie den Senat vajsitt. Eine Vrüfung der Ausgaben des Senats und deö Repräsentantenbaufes liefert einige interessante Thatsachen. Der für den Senat in Aussicht genvM' mene Gefammtbctraz beziffert sich auf $00,3fi9. In diese Berechnung sind ich: die 41,000 eingeschlossen, welche für die "privat secretäre solcher Senatoren bestimmt sind, welche nicht zugleich bin Vorstt? über die einzelnen Ausschüsse führen. Die Saläre der 76 Senatoren benffern sicb auf 8380.000 per Jahr. Um ldre Arbeit" ordentlich leisten ,u können brauchen die Senatoren die Dier.ne vonKi Un:erbeamten aller Art, deren Bezahlung alljährlich 300,339 kostet. Es ist daraus ersichtlich, daß auf jeden Senator drei Angestellte kommen, deren alär durchschnittlich 81,391 per Jahr beträgt. Die Untetbeamten ' werden wäbrend der 24 Monate, welche eine Eonzrensession dauert, nicht länger als zehn Ä!onate lang wirklich beschäftigt, ii daß im Durchschnitt jeder Angestellte des Senats während der Zeit, daß er im Dienste steht, eine Bezahlung von 278 per Monat erhält. Zur Bezahlung der Salaire der 325 Repräsentanten und 8 Delegaten sind 31.695,000 erforderlich. Das Neprä' sentantenbaus hzt 3"4 Angestellte, deren Gesamm:salär $388,113 Per Jahr beträgt. Die Meilen gelder der Senatoren kosten 63:;.0o0 jäbrltch, die der Nepräsentanren $11,624. Die Meilengelder des Senats würden gleichmäßig vertheilt, für jeden Senator etwas über 3434 ausmachen, genug, um eine Reise in der ersten Klcsse von San Francisco bis nack Varis oder London zurückzulegen. Die Meilengelder des Repräsentantenhauses belaufen sich auf S 110,62 4 oder etwa 333.20 per Kopf. Die Bewilligung foiüui 20 Gents pro Meile sowobl für die Hin als auch für die Rückfahrt. In der legten Congreßsession wurde das Meilengeld der Armee und Marine Cficire auf 8 Cents reduirt. In der ftaenwärtlgen Session wurden in der Äill fur ver'cvierene Ausgaben (Sundi-r Oi vil Cilf) die Meilengelder auf d'is Kosten für die Fahrbillete mit Ausschluß e Betrages für Schlaf- und Parlor waaaons nd auf weitere 4 Cents per Meile sar sonstsge Ausgaben ermäßigt, und ?war auf die Angabe hin, daß ein solcher Betrag für Jedermann vollkom men ausreichend sei. sollten die Her ren im Congreß dieses Princip auch auf sich selber anwenden, dann würden sie dadurch dim Lande alljährlich 875,000 sparen. Mit Allem, was d'rum und d'ran bängt. kostet jeder Bundessenator dem ünti übex 810,307 jährlich, jeder Ne präsentant S6.810. Die persönlichen Ausgaben des Senats beziffern sich auf 103,371) jäbrlich. die des Repräsentan tenbauses auf 8612,674. ÄuSlandischer Tabak Ä!ancher Liebhaber des edeln Kranes., so da Tabak benamset wird, hat sich wohl schon manchesmal darüber gewun den. wie es kommt, daß bessere, aus dem Auslande importirte Tabakssorten hier ;u Lande so fürchterlich theuer" sind, während sie daheim für einen verhält nißinäßiz lächerlich niedrigen Preis ge kaun werden können. So kostet z. B. ein Pfund vom echten, persischenNauchta vak am Broadway in New Jork fünf Dollars, und dock kann man dieselbe Sorte in Persien für 20 Cents daS Pfund bekommen. Wobe kommt dieser auffallende Unterschied im Preise 'i Die Erklärung ist sehr einfach. Der Tabak muß ern per Carawane durch ganz Persien nach Trapezunt, der bt kannten Hafenstadt amSchwaen Meer, gebracht werden. Dieser Transport allein erhöht den Preis für den Tabak derart, daß er schon in Corstantinopel auf 8 türkische Francs per Pfund zu stehen kommt, also bereits dorr achtmal so theuer ist, als daheim. Berechnet man ferner, durch wie viele Hände der Tabak geben muß. ehe er nach Amerika gelangt, daß er yrei langwierige Fahr ren über den Ocean zurücklegen und obendrein einen hohen Einfuhrzoll entrichten muß. fcann wird man es begreif lich sinden. daß er nicht so billig sein kann. Wie unsere einheimischen Sorten. Dasselbe gilt auch von verschiedenen ande ren Tabakssorten, wie z. B. der von Sumatra, die daheim so billig ist, daß man manchesmal em ganzes Pmnd für einen Cent kaufen kann, wäbrend er in Amerika einen ganz enormen Preis kostet. Eine Ausnahme von dieser Regel nacht der türkische Tabak. Derselbe so stet tbatsächlick in Eonstantincpel fast ebenso vitl, als in New Jork. In der Hauptstadt des türkische Reiches kann man keinen anständiaen Tabak für we niger als 81.60 per Pfund (nach unsextL, Gzlde) dgMnen. ußnde halt
es vrt onttäntlnopel jedr schwer, die desseren, wirklich feinen Sotten Tabak zu kaufen, sogar wenn man gern den köderen Preis dafür bezahlen möchte. Außev dem Sultan und den Mitgliedern seines Hosstaates sind es am Bosporus nur die ausländischen Diplomaten und die hohen türkischen Würdenträger, denen es mög lich ist, in den Besitz der besten Tabakssorten zu kommen, während man mit der großen Leichtigkeit in' Üto Jork eben denselben Tabak in beliebigen Mengen kaufen kann, wenn man Willens ist, den allerdings sehr anständigen" Preis von 8l," per Pfund zu bezahlen. Man kann diesen Tabak mit der rubigen Ueber Zeugung rauä?cn, daß selbst dem Sultan, dem Beberrscher aller Gläubi gen" lein besseres )lraur zur Verfügung neb:. Auch mi: den Eizaretten aus türkis schem Tadak verhält es sich ahnlich. Die besten Eigaretten, die man in Eonstan xincpil kaufen kann, kosten ungefähr öl. 50 das Hundert. Für dasselbe Geld kann man in New Jork Eizaretten bekommen, die ebenso gut, wo nicht noch beger sind. Die feinsten Sotten Eigaretten kommen überhaupt nicht in den Handel. Will man in ihren Besitz ge langen, dann muß man dies auf Schleichwegen thun und es für eine besondere Gunst betrachten, wenn man sie überhaupt bekommt, und zwar gegen eine.l sehr hoben Preis. Die bil hgeren türkischen Eizaretten sind gera de.;u scheußlich. Dasselbe gilt von dem billigeren türkischen Rauchtabak. Man rühm: den Muselmännern nach, daß sie eine sehr geduldige Menjchenrasie sind, es bat beider schon etwas auf sich, wenn sie bitterlich üb? ihren Tabak klagen und oft gerade; bebaupten. er sei UNrauchbar." Freilich rauchen sie ihn doch. In der Nott) frißt der Teufel Fliegen. rrankreickS Sckulweseu.
Es ist jedenfalls erfreulich, daß unter der dritten Republik in Frankreich nickt der Militarismus allein gepflegt wird. Das Unterrichts-Budget ist ebenfalls enorm gestieaen, nämlich von 33 auf 131 Millionen Francs. Für diese Mittel ist aber auch Ungeheures geleistet wor den. An köderen Unterrichts n stalten besitzt Frankreich jetzt 16 Aka demien (Untversitäten; eine 17. für Algier ist in der Gründung begriffen. An diesen Akademien besinden sich 15 Fakultäten für Naturwissenschaften, 15 für die Literatur, ö für die Medizin, 13 für die Rechte und 3 höbere Schulen für Pharmaceuten. An diesen Fakultäten lebren 1600 Personen: Professoren, Hilfsprofefforen u. f. w. Das ist nicht viel weniger als in Deutschland, wo man 19 Unlvertttaten mit rund 2000 Lebrern und 22,000 Studirenden zahlt, wobei man berücksichtigen muß, daß D ulschlano auch 10 Millionen Einwoh' ner mehr zählt, als Frankreichs Die Zahl der Universitäts-Hörer bnruz in Frankreich 1876 nur 770 ; jetzt' ist sie ginau 17,800. Der Fortschritt ist n: mentlich in den noturwiffenschaftlichen und literarischen Fakultäten groß ; jene sind in ehn Jahren von 133 aus 1217, diese von 122 auf 2123 Hörer gestiegen. Für die Studirenden giebt es zahlreiche neue Anstalten, so mebrere bundert Frei stellen, dann Bibliotbeken, Sammlunqen, Laboratorien,' zoologische Stationen, bo tanlsche (Karten, die mtt Aufwand großer Kosten, namentlich für Neubauten, bergestellt worden sind. Das Gesammt Budget des höberen Unterrichts ist feit 1875 von 5.500,000 auf 11.332.000 Francs gestiegen. Darunter sind, wie bei allen nachfolgenden Ausgaben, nur die Staatsmittel begriffen, nicht auch diejenigen Aufwendungen, die. von den Departements und Gemeinden gemacht werden und die gleichfalls beträchtliche Summen ausmachen. ; An Mittel schul i stalten sitzt Frankreich jetzt 95 Lyceen mit 90, 400 Zöglingen ; da;u kommen, noch 9.600 Zöglinge weiblichen Geschlechtes, so daß die GesammUahl der Zöglinge des )v!ittelsckulunterrichts rund 100,000 beträgt. Die Zabl der Mittelschullebrer ist seit 1880 von 2350- auf 3143, 'die Zahl der Hilfölebrer von 900 auf 1454 gewachsen. Auch ist seit 18&0 ein Mit telschulunterricht für Mädchen cingerich tet worden. Die Zahl der betreffenden Anstalten beträgt jetzt '35 mit 5000 Zog lingcn ; die Nebenfächer werden von 4500 Zöglingen besucht. Auch auf diesem Gebiete gibt es zahlreiche Freistellen und Schulgelköbcfreiungen für die besieren Schüler. - Der Volks schul unterricht hat drei fundamentale Reformen aufzuwei sen: er ist unentgeltlich, obligatorisch und rein weltlich geworden. Die Zahl der Lebrer wie der Schüler hat sich dementsprechend bedeutend vermebrt. Im Jahre 1877 betrug daS Budget der Volksschule 12, jetzt übersteigt es 75 Millionen. Bor zehn Jahren besaß Frankreich 61,000, jetzt besitzt es 69.000 Volksschulen. Die Zahl der Lehrer und Lehrerinnen an den Staateschulen ist seit 1883 von 83,000 auf 102,000 ae wachsen. Unter den 83,000 gehörten 7000 Lehrer und 20,000 Lehrerinnen zn den Eongrcganisten Z jetzt gibt es nur noch 3000 Lehrer und 14400 Lehrerin nen dieser Art. Nach dem Verweltlichungsaesetz vom29.October l836 wild nach Berfluß von fünf Jahren kein Con greganist mehr an einer Staatsschule anglstellt sein. Die Zahl der Schulkinder beider Gejchlechter, die Präparandenschulen in begriffen, betrug 1877 : 4.200,000 ; jetzt besuchen 6 Millionen Binder die Borschule. Ohne Unterricht sind jetzt nur noch etwa 200,(00 Kinder. Gleich zeitig . die Zahl der erweiterten Bolks schulen (mit erweitertem Unterrichts plan) von 50 auf 7u0 gestiegen, die jetzt 30 000 Zöglinge zählen. An diesen Schulen bestehen etwa 2000 Freistellen : die Ausgaben des Staates für diese sind seit 187 von 110,000 auf 900,000 Fr. gewachsen. Aus diesen Schulen sind in dem letzten Jahre allein 5000 Personen zum Handel, in die niederen Staats dunste und zum Lehrerberufe übergegan gen. Die Zahl der Schüler, welche die er wetterten Volksschulen mit dem Reife zeugniß verlaffen, betragt jetzt 150.000 jährlich.' Die durchschnittliche Zahl der des Lesens und Schreibens unkundigen Rekruten. Lt von 15 aui.11 Vrttt et
wnken. T?enn einmal, was'vvm ttächsten Jahre an der Fall sein wird, die Wirkung der neuen Schulgesetze bei der neuen ()onscription zu Tage tritt, dann wird das Sinken dieses Procentsatzes ein noch viel stärkeres sein. Di:se Ziffern zeigen Mr Genüge, welch ein großartiger Umschwung im französischen Unterricktswescn seit zebn Jahren zu Gunsten des Fortschritts sich vollzieht. Es wird nicht mehr lange dauern, so kann die Republik von dem. was sie mit so viel Mühe und kosten gesäet hat, die schönsten Früchte ernten.
LandwirthschaftlicdeS. Bei dem Füttern von Geflügel zur Winterszeit kommt es hauptsächlich darauf an. ihnen als letztes Tagesfutter trockene Getreibekörner zu geben. 'Die , Verdauung derselben nimmt ' längere Zeit in Anspruch und erhält den Körper dre Nackt über warm, (rnige Züchter ziehen es vor, dem. Geflügel mehr durch wässertes, warmes Futter zur Nacht zu geben. Diese Beifahrungsweise ist falsch, da ein derattigeS Futter viel schneller verdaut wird, den Appetit nicht befriedigt, im Körper keine genügende, anhaltende Wärme erzeugt und die Böge! so unruhig und hungrig macht, daß sie den Anbruch des Tages kaum erwarten ; können. is in e neue, ausdauernde Av r i ko s e n ar t lenkt jetzt die Auf m-r!samkeil der Obstzüchter auf sich. Sie ist vor mehreren Jahren von den russi schen Mennoniten in dieses Land ge bracht und vielfach in Kansas und Ne braska angepflanzt worden, wo sie sich bisher vollständig bewährt hat. Sie ist sehr ergiebig, trägt eine hübsche, golbgelbe Frucht von mittlerer Größe, die sebr sün und angenehm schmeckt, und erfordert keine allzupeinliche Sorgsall und Pflege. Aus Da Venport, Iowa, Wirt berichtet, daß dort cs Licht von einem elektrischen Leuchtthurm im letzten Sommer auf einen Blumengarten siel, der sich 160 Fuß von dem Thurme entfernt be fand. Seltsamer Weise öffneten sich die Lilien, welche sonst nur am Tage blühen, unter der Einwirkung dieses Lichtes auch Nachts, und auch die Blüthen der Winde öffneten sich bald, wenn das glänzende Licht auf sie siel. Gleichzeitig wurde die Wahrnehmung gemacht, daß die Bäume in der Nähe elektrischer Lampen auf der diesem Lichte ausgesetzten Seite das üp pigste Wachsthum zeigten. Seit Jobren war die Bebaup tung aufgestellt worden, daß die schreck lichen Trrchinen hauptsächlich dadurch in die Schweine kommen, daß dieselben todte Ratten freffen, in welchen die Trichrnen gewöhnlich zu Hause sind. Auch Mäuse leiden an Trichinen, und es ist deshalb dringend geboten, alle todten Maus? und Ratten sowie auch todte Katzen so bei Seite z schaffen, da sie nicht von Schweinen ge funden und gefreffen werden können. DieseBorsicht sollte von keinem Schweinezüchte? außer Acht gelaffen werden. Herr Chrestensen in Erfurt, Deutschland, hat unter dem Namen Chrestensens Frühlings - Erbse" eine neue Erbsenart mit der Empfehlung ein gefübrt, daß sie sehr frühzeitig, selbst um 14 Tage früher als die frühesten engli schen Sorten, voll ausgebildete grüne Schoten gewinnen laste, daß ihre Ran ken selbstverständlich entsprechende Boden- und Düngungsverhaltnisse vorausgesedt über und über mit Schoten bedcckt seien und eine jede derselben 8-9 vollständig ausgebildete Körner enthalte. Bei einer Höhe des Busches von 60 Zentimeter eigne sie Erbse sich gleich gut rür Gatten, wie auch für Feld Anbau, und da sie hart gegen Witterungs BerHältnisse sei', so könne die Aussaat auch früh geschehen und mithin zwei Ernten in eirem Jahre erzielt werden. ' ? Zn Mark Lane in London ist xh im vorigen Herbst eine neue Run kelrüben'Art entdeckt worden, derenSame jetzt unter dem Namen Perfection" (Vollendung) in den Markt kommt. Die Rübe ist von walzenförmiger Ge stalt, glattschalig und frei von Wurzel Verzweigungen ; der Blätterhalz ist klein und dicht, die Farbe schön hellgelb, Er tragsfähigkeit und Nährstoffgehalt solle? ?or;üalich sein. Ein Farmer in Canada theilte kürzlich auf einer landwirthschaft' lichen Versammlung mit, es habe diesen Winter seine Kübe im Stalle vielfach mit abgekochten ölunkelrüden, die zu gleich mit dem Laub in's Wasser gethan worden waren, gefüttert. . .Um zu ver büien, daß die Milch den eigenthüm lichen Runkelrüben - Geruch annehme, that er etwas Kamphergummi zugleich mit den Rüben in den Kochkessel. Auf diese einfache Weise gelang es, den Rü den ihren unangenehmen (Geruch zu nehmen. Die beste Zeit, Kühe mit Rüben oder mit Weißkohl zu füttern, ist jedes mal nach dem. Melken. Auf einer kürzlichen Ver fammlung der Hottkultural Gesell chaft von Misiouri hlelt Herr D. S. Holman einen interessanten Bortrag über Aipfel und Airnen-Cultur. Er wies darauf hin, daß die Birnen, keineswegs ine so zuverlässige Ernte geben, wie die Aepfel, und daß in Folge dessen die Letzteren immerhin der Stapelarttkel bleiben wervm. Weiterhin warnte er die Farmer, ja nicht zu große Obstgärten anzulegen, dafür aber Sorge zu tragen, daß die kleineren Gärten ordentlich gepflegt wer ven. . ' Zum Schutze Zunger Obst bäume gegen Hasenfraß empfiehlt ein Obstgartenbesitzer in Steiermark folgen deö, rn 22 tahriger tjrfahntna als un trüglich erprobtes Mittel.' Gleiche Theile Lehm und frischer Kuhmist und $ Theil gelöschter Kalk werden- mit Mistjauche zu einem streichbaren Brei verrührt und mit Rindergalle versetzt. Mit dieser Mtlchung werden die mngen,dem Hasen fraß ausgesetzten Bäume .mittels eines Botstcnplnsels so doch hinauf angestri chen, wie die Hasen auch nach starkem Schneefall möglicher Weise reichen kön nen. Auf die für Gärtner wichtige Frage, ob Hornmehl ein geeignetes Dünzmittel ist, um einer erschöpften Spargelanlage wieder aufzuhelfen, gibt ern .Fachmann ; folgende antwort : Hornmehl ist, d eS sich nur langsam im Boden zersetzt, wohl zu Neuanlagen von Svaraelvftanzungkn,.rseni2er dage
gen zur Uedcrdüttgung üitecer geeignet, denen damit schnelle und ausgiebige Hilse geleistet werden soll. Will man durchaus Hornmehl verwenden, dann muß man die Spargelpslanzen bis auf die Wurzeln bloslegen, das Hornmehl aufstreuen und dann die abgenommene Erde wieder ausbringen. Dieses umständliche Verfabren wird vermieden, wenn man auf 1 Ar bis 1 Kg. Peru guano mit 1 bis 14 Kg. Kainu, oder j Kg. Ehilisalpeter mit bis 1 Kg. Su-
perpyospdat und 1 vlS 1$ Zig. ainit aufstreut und so tief untergräbt, wie eS ohne Beschädigung der Spargelwurzeln geschehen kann. UeberDüngerauSfahrenim Winter schreibt ein in Deutschland erscheinendes Fachblatt, an welches die Frage gestellt worden war, ob es rathsam sei, das Hinausfahren und Aus breiten des Düngers auf dein Felde vor-. zunehmen, trotzdem dasselbe durchschnitt lich eine H Fuß hohe Schneedecke habe: Das Hinausfahren drs Düngers auf das Feld kann ohn:' B- Üe nung eines Verlustes erfolgen, wenn c Dünger sofort auf dem Schnee ausgebreiter wird. Das Verfabren bietet in diesem Zvalle Anlaß zu Bedenken nur insofern, als unter der Düngerdccke im Frühjahre der Schnee später wezthaut und die Erde spater oen und trocken wud. allt dieses Bedenken in die Wage, dann thut man dejier, den Dünger erst auf dem Felde in größere üauken Zusammen- und von diesen im Frühjahre zur rechten Zeit auseinander zu fahren. Um in itn Haufen eine gleichmäßig- gute Gährung zu bewirken, müssen dieselben von Pfer den festgetreten, u,n Verlust durch Ber ttucyttguna von Ammonrak in v'.rmel' den, müssen Bindemittel, wie Gops, Su perphosphar, Superphosphatgypö, Kai nit. . Krupit, verdünnte Schwefelsäure u s.w. dazwischen gestreut resp, ausge reuet werden. . Bom Inlaude. Vernünftige Leute soll ten sich, hüten, von bcrumhausirenden Quacksalbern Patentmedicinen ;u kau fen. Dieser Tage wurde in Iteadina, Pa., ein Kind des Eonrad Banh, dem man folche Medicin eingeflößt hatte vergiftet und starb bald darauf. Während das Volk d e s r e publikanischcn Staates Michizan am 4. April über emen Probibitions;usatz zu seiner Verfassung abzustimmen hat, wird dem Volke des .demokratischen Staates Tennessee dasselbe zweifelhafte Vergnü gen am 27. September d. I. zu Theil werden. Wie schlimm jetzt die Wir the in Iowa daran sind, erhellt auch aus der Thatsache, daß sich im Eountvgefängniv zu Oskaloosa dem Gerichtsorte des nicht stark bevölkerten Eounty Mahaska im mittleren Iowa allein zur Zeit 13 Wirthe besinden, um ihre Strafen wegen Uebertretung des Prohibilionsge' setzes abzusitzen. Ein Wechselblatt meint. Das berühmte Harvard College scheint gerade nicht besonders gelehrte Zöglinge auszubilden. Von zehn Harvard Sm-' denten, die kürzlich ihre Qualisication für den ärztlichen Stab unserer Marine darzuthun batten.sind neun durchgefallen. Das war offenbar die Baseball - Reun des College!" Die neue st e Art von Necla me sinden wir in folgender Anzeige in einer. Zeitung in Jacksonville,. Florida: Da mir mein Arzt erklärt hat, ich möchte mich auf meinen nahen Tod vor bereiten, so will ich mein neues 450; Piano für 8165 verkaufn unb ebenfalls meine Orgeln und Nähmaschinen für Spottpreise opfern oder' vermiethen. Desgleichen zwei Encyclopädien, Grants Memoiren und andere Bücher. I. P. Hotel News Ofsice." Ueber die A usd e hnun g dei elektrischen Lichtes in den Ver. Staaten hat die Elcctrical World" Zusammen stellungen gemacht, aus denen bervor geht, daß im Jahre 1831 6000 Bogen lichter nach dem Btu H-System in Ge brauch waren, 1834 48,000 und 1835 94,000, Glühlichter nach Eoisons Sy stem waren im Gebrauch : . Lichter. . 6,1M 138. .9,m l 65. Litt, 93.020 ...1Z1,'.L ....131.43 18.....'.. 1883 K4.S5S I 155S. ! DaS "in dieser Industrie angelegte Capital wird auf $150,750,000 berech net. In Port Republik, fünf Meilen von Abseco n, N. I.. bat der 13 jährige Waisenknabe John Williams, der in Diensten einer, alten , Wittwe,. der Frau Giberson, stand, Selbstmord durch Erhängen an einem. Baum im Obstgar ten begangen. Mehrere Knaben sahen die Leiche und holten schnell ein Messer, um den Strick abzuschneiden, vor dem Baum stand jedoch ein Hund und he'ulte so erbärmlich, daß die Knaben sich nicht heranwagten. Als- man den jungen Selbstmörder abschnitt, war, alles L.ben aus ihm längst entflohen. Was ihn zu der That trieb, ist nicht bekannt. . Ueber einen scandalösen Unfug wird aus Hudson, N. N. geschrien ben: Oscar F. Beckmith, ein alter Mann, welcher wegen llcordes zum Tode Verurtheilt ist, sitzt im diesigen Countv i Gefängniß, und seine Wäner erlauben ihm, sich sür Geld sehen' zu lassen.' Er hat in den Austerlitz MountainS einen Bergarbeiter ermordet und dessen Lerch nam theilweise verehrt. Er hat vor seiner Zelle einen Vorhang angebracht. den er nur Demjenigen lüftet, welcher dafür 5 Cents bezahlt. Der Mörder zeigt seinen Besuchern auch, wie die Freimaurer sicu begrünen, wenn sie ein ander die Hand reichen. Dafür läßt er siw 5 (:ents crtra be;ablen." Im Staats'Senat von Ne braska wurde eine für Arbeiter wichtige Bill angenommen. Vieteioe überweist alle Streitigkeiten zwischen Arbeitern und Arbeitgebern ernem chiedsgerlchte. Es wird darrn bestimmt, da rede (stretttg keit in Beug auf Arbeuslobn, auf die Zeit der Auslöhnung, auf Arbeitszeit, wegen Härte der Arbeit u. s. w. durch ern Schiedsgericht geregelt werden soll Für die Verhandlung soll der Kläger den einen, der Verklagte den andern und der Countyrichter den dritten Schiedsrichter erwählen. Erscheint der Verklagte im . Termin nicht, so soll der Countyricktet zwei Schiedsmän'ner ernennend Den Schiedsrichtern stehen dieselben Gebühren JUte.rif den ;chi i
" tlTs man 5 it d e rn 'Hofe des Herrn A. I. Shepard in Buffalo, 9t.?).. mit einem neuen großen Dampfkessel Versuche anstellen wollte, erfolg'e plotz' llch eine Ervlosion. Der Kessel flog mehrere Hunoert Fuß boch in die Lust hinaus, fiel auf der anderen Seite der Straße auf ein dreistöckiges Haus, durch bohrte dasjelbe von oben bis unten und langte schtießlich wieder auf der Erde an, nachdem er in dem Gebäude ein 20 $uiß langes und 8 Fuß breites Loch ge rissen hatte. Das Merkwürdigste bei dem Vorfall war, daß der Kessel trotz sei ner langen Luftfahrt fast vollständig un
beschädigt blieb, auch gingen dabei keine Menschenleben verloren. Robert Hanks, ein jun ger, in der Näh? von Albanv, Miss., an, sässiger Farmer, war am 18. December vorigen Jahres von einem tollen Hunde gebissen worden. Auf Anrathen seiner Freunde begab er sich sofort nach Water ford, Miss., wo eine nicht weit von der Stadt wohnhafte Familie sich des Be sitze? eines Tollsteins erfreut. Der wunderbare Stein wurde ihm bereit willigst geliehen, er legte sich denselhen auf und gewann die Ueberzeugung, daß er gerettet sei. Vor einigen Tagen in dessen wachte er Atorgens auf und klagte über brennenden Durst. Man wollte ibm Wasser Reichen, bei dem Anblick des, selben verfiel er jedoch sofort in Krämpfe. Nach unsagbaren Leiden fand er im Tod seine Erlösung. Es vergeht fast kerne Woche, in der nicht von Entdeckung von Kohlen lagern berichtet wird. Namentlich Ne braska scheint sebr kchlenreich zu sein. Ueber den neuesten Kohlenfund iN'Eha dron dase.bst wrro berichtet : - Nachdem die Arbeiter an dem artesischen Brunnen 200 Fuß, tiefer gebohrt hatten, fand man Kohle beim Ausleeren der Bohrermer. Der Werkführer ließ nun die Weiter bohrung mit großer Vorsicht betreiben und all das Material aufbeben, das die Sandpumpe auswarf. Das Resultat war sehr zufriedenstellend. Man hatte rn elner Tiefe von b,5 em Kohlenflotz angebohrt, das nach der Schätzung ungefadr 50 Fuß machtig ist. Unmtttel bar über demselben besindet )d eme Luge blauen Schiefers, der mit Fossilien verichledener Art untermischt ist. Sach verständige stellen diese Kohle der besten Wyominz-ohle zur Seite. In Bezug auf Qualität bält man die Kohle für eine gute Herdkohle, für Küchenzwecke besonders geeignet. Eme m der Eile vorgenommene Analyse ergab : 65 Pro cent feste Kohle, 30 Vrocent flüchtiac Brennstoffe und je 2 Procent Asche und Feuchtigkeit. Man spricht schon davon. einen Schacht auszuteufen, um mit der Vfl. 0 tXX A . (am. fjvivttuii vt ni'yic vtgiuucii A VJl nen. Dits ist . um so leichter, als die Gebirgsformation kein hartes Gestein enthält und aänilich , frei von Wasser und Fliesgrund ist.' Die Wichtigkeit des v- -- v v .-. r K i r ' snnos uc oao noxomtniiafz teorasra steht auser Zweifel. Die Grundstücke sind in Folge der Entdeckung um 25 b'x& HO Procent im Preise gestiege?. - . Deutsche Äokal- Nack richt tvi Koni g reich Baiern. f in München : Generallieutenant a.' D. v. Äperel, der Notar Kemens Roch maier und der Kunstmaler JReihart. Maria Schachner in Amorbach" wurde wegen Kindesmyrds verhaftet..' Der Fcrstgebilfe Beck vonWlndelsbäch,Sohn des Maurers Michael Beck in Ansbach, wurde erschossen aufgefunden. 5: Bür germeister Brauereibeflyer Georg Bischof in Kl. Heilsbrpnn. Gasthofbesitzer I. Zeiß . in Lindau .wurde wegen betrügenIchen Bankerotts vcrbastet Der Häus Urssohn M Renoldsp.rger von Göpping wurde, in Modele bach bei einer Rauferei' erstochen. Konditor 'Neuner in Moos: bürg ist unter Hinterlassung beträchtlicher Schulden entflohen.' Der Gütlerssohn. fm i -n. '. i ' ' . ttrols in safsenyosen a... wurde von der Magd seines Vaters erschlagen. '- Bankier Si gfr.Vallln in Würburg hat mit 200,000 M. Verbindlichkeiten fal litt. - Der Gastwirtb Martin Winter von Nürnberg hat sich rn München er' Uochen, dre Vorzellandre Herswittwe Schö ninger von Waiden hat sich erbängt und der Besitzer des Josefhof" in Würzbürg, ' P t W V f- f oier cyirao, yar. ucy. ertönen. Durch Unglücksfalle kamen um's. Leben:' Der Dicnttmann J.' Obermaler von München und Pfairer Eosmus Jakob von Weicherm. Xin Folge eines- Sturzes), ein gewisser . Kraus alias Hammer fchmid von Fottschau und der 39 Jahre alte Joscf Hirtreiter von ' Nmnußberg erfroren), der Lebrer A. Glaser .von Gaureitereheim, der Polier G.ilgm'aier von Kalkenörunn Und die ledige Rosine Jäckel von Mlltenderg (ertrunken), . der Benesi--at 'Sperl von Geisenfeld, der Söldner Graf von Mainburg und der Austrägler Moser von Moos (übersahren), ' die Frau des technischen Leiters' .der. Zorn'scben Maschinenfabrik - in Re' gensvurg. Weigert, (rn Folge GenuneS von Salzsäure), der Säaschneider Josef Wieletlner von Reigersdeuern (erstickt),' der Güllr Dä'chlein von Thann (von .ernem minmm ericyiagen), uno der Gcrichtsriencr Brendl' von Wun siedel (in Folge Blutvergiftung). Verunheilt wurden wegen betrüge, rischen bezw. einfachen Bankerotts der Kürschner Eduard Pfrenger von,.Nmbera zu 2j- Jähren Zuchthaus und H Za&trtäC . w . . r r ' f aji uno tct jvauiniann xoui ijiani von Bamberg zu 6 Monaten Gesangnrß wegen Meineids bezw. Anstiftung dazu : der Maurer Georg Kupfer und der Dach decker Michael Neumann von Nürnberg zu 4 resp. 3 Jahren Zuchthaus, wegen Urkundcnfäl ckur.g: der Schneider HanS Bayer von Kulmbach und der Maurer Richard Schröder von Herrmannsfeld zu 18 resp. 11 Monaten Gefängniß, wegen Iodtschlags bezw. Körperverletzung mit nachgesolgtem Tod: der Bäckerssohn Anton Schmidt von HohenselS zu 14' Monaten Gefängniß; wegen Brandstif tung ; der AuSzügler Gottfried Hock von Großostheim zu 9 Monaten Gefängniß, der Brauersschn Peter Geng von Hers brück zu 10 Jahren Zuchthaus, die Güt ler Fried. Reif von Mittelberg und Jo bann Hammer von Seibersdorf zu je 13 Jahren Zuchthaus und der Golbschlager Georg Zwick von Schwabach u 2 Iah ren Gefängniß: wegen Sittlichkeitsver brechen: der Geschäftsreisende. Andreas Äohmann von Wurzburg zu 2 Jahren ZuchthauL : vegn KindesmordS : die
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VrrseV,IZr5ntühtDik VRVIil IME 1 cDacarnT-Ci Well fie die kürzest und befie Linre Lder XOTliu, IiHNOllIlv KoiUQtt, Iowr, IVlrciHUfM Texa, iVrlcanNan, Oolo-i-aflo, T'fo'vr Mexico, JOrcota end Cßlifornin. ist. Da Vatzubett ist da (.ln urd die Cnir utn find chI Stahl. Die Vagen hdeu t NkurJeu Verbesserungen. Jede? Zug g I SchleswaJen Passagiere, ob fie tu SiUnc erster Masse oder mlgranten.Villete hadec werden durch unsere Paffacner,ge txtex la , befördert. Ob Sie nun ein r?et 52 ermäßigten Pr.t. sen. ein Sxenrstektdillet ein Ujenk eise Set Siseudahubillete toaUtt, Umntv Vi. d-. schrtidtn Li, a . Ii. Xejrin, sftften: yilffaaiek.gn. .bi.'Eck Sajhmgto und JLiv.ot? trJn d't 0. Hill, kn'l Tupt. et.kom, js ? V 'la.v. ., Otxiou(n, nz. ijirnikt 1.. PlttMbar Itstllroiid. ßm-taJiGf ttx tarÄsifCraß rYtcl-Su. r " 7 Lg 7izfl dill Union. Dtlo:,nd?:..
Statt. 1 scahm 1 VHw$.(9..Cjg !.. Kdg.Indianext', Unk.ad'altt' 30 6:3j 4 30 V. 3 44 i . . t 1 u v v VRm: t. 1 0 t I: ' . z . 2 . b Ji , o , 9 00 0 . ..4 , 11 , . Sltchmond .... . 5Davton .Piaua tltbana Coluntbtif).... wart I I il . 6 Oi . 1! H) ' 30$w 4 J. . 0-3 . : 3 4Ma t i 00 tot CtiudnoiSt. ' 0 e . .. 0 , HU....'. Utldurg.... Hantsdurg... im Oalttmcrt.... ISaftnaUn.. ', VHUaXlxhla. .Ms..:. m Söoflon.. z U un Cfo n . 6Ü.1 9 & ! 6 SS 6 . 0 01 ' SO 6;tXMm!.... Täalia Yflftltdi. ougrro--!re Zvk-N',. Pllan' -'laft, chias. und Ht,itZacn drch bi PtUIbor. Harrttdurg. Phtlae.xyta und SltVOljtll, f?" set, SUI c.n aas trl ach Sttimoxe, Washmstsn und oUon. CJ" Fahvtan nact allen CnUm tatinb ta cücn auptatjftrtn.juttaul tcl SSeftent end tn Um tot bt .3? ute au, tr JLinoi ine Babbln ßtön Straß und im Hu ton rc: usuttazdiaou, I haben, s iafisa,,n.ar'.ein tn Boraul ßfttrt xttxitr. iai$ Arrl'-Iü'. hti den genten tc ZtaH'tattaa ode, ici t3u. r vexot (ttnktcnarsiti. Jd. 0. R. Orttng, S. 9. ?. fl , ordo.ck SSat ton nd Jlltnotk itr&t. Jnd'xl. 6a et) CXcGrca, naaagei, Countu, Oy 1. ,. Slaik. Oinl. BaWto. unk Zu! Wie Wee . me !" nach Cleveland, Lake Chataqna, Niagara Katt , Thonsand Jklaod, Lake Teorae, Lake Cham. : dlain, Ssraroga. Whtte Monntatns, -Old Orchard, Rye Beach und alle Cnrplae von XEVs ENGLAND u et Schnellzügen tSgttch. D:e ewztfe Vati Jndlanaxolta ach Novr York und Boston welche durchaedend Saaen in Cetbtntupfl mit der -ewttge.Vadn, welche im rand cntial tuet i azt coc un . . tuttai ntnoabt Lot. 5Ct Motr ttniaun. Ein weftlich gedender Schnellzug uld ingench' te und Paffagter, eich ach 9ltffouri Äanjai, ctitrolta, iolctako, i:tw SStf.co und eaafomta reisen wollen, finden feist Uttoadanon und v:drtg Raten. . , udr,ts0tUte. an Hot, ftch bei A I. i ch 0 l , gent. Cuüintl 7 Xtttft tn allen teaaUtreti Ttcket.Offtce. s. V. T h 0 M a . . O. V. S k i u n e r, k WTAtrtA VvaI A Bft fc t .I. mied, e. Paff, gt Sleveiand. O. W. J. IVlohols, Passagier.Zlgent. v Jndtanarott, Ind. f , . 1 Hau und US üd .3rn.l iwli, WABASB Ü013TE! Falls w die Stadt ach irgend einer Mch" tnng hin n verlassen beabsiqiigen, gehen Sie zftr adash Ticket.ssiee, , ?lo. 5K Nett Z)aSigten Straß,, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreile und näheren ttit theilnngen. Besondere Avfmerksamkeit wird Land-Qäufern . nd , Qmlgrnnteu igevandt. Rundfabrt-.TicketS nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten ! Die direkteste Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT :. und alle östlichen Städte ' . Gt$!&ag?, YltlaftScZlafLses znverlösfiger Anschluß nud vollständige Sicher yeit mache die nroHe Wadaib Wabn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika! F. I Wudo, Diftritt.Passagier. und Land.Vgenl. Jndianapvli, Ind. I 0 . S m i t h, General TiSet-Manager. T. C h a d l e r, Tea -Pass.. und licket.Agt,, Lt. Louis, Mo. "-fiCUISYIUE.WtwllBAIIY CHJCACO RtT5 te kurzem uno vtreNtste Ltutt von xisßyiAW A.ioiaia ach Frankfort. D-.lvbi. Monticello, Nichizan Cirv, Chicago, und allen Orten 1.N nördlichen Indiana, SXlchl , gan, nördlichen &uuu, Qisconst, J,wa, Mwnesota. Nebrat'a, Kansas, ev VieiicoZ Dakota, Äedada, Erado, Ealifornlen und Oregoll. 2 direkte Jüqe täglicd 2 den Indianapolis nach CM,ag; ebenso ach Michlgan City. eikpunU, Pullmaou Ochtas. daggons ans den Nachtzug.. VkpLckniarke bis an's Re seziel erthe tt. ein Vähn hat gröbere v emltchketteu tUt billiger St all wir. 9Uti und quirirg nicht ß ubertkiften. Stahi,i. , tll,r V!ats,r und etoßtrssen, Luf:brem,n und ,' derne Clnu richtungen, unüdertreffltch 8ort)(i' für Eigra. ten, Land und Tourntu,t na irgend ie Ott, der von ander. atnia beruh wird. I Dtnn nan nördttch, südlich, östlich ltx otfiltch reis wünscht, (auf man nicht das iVjigi CuUt( . i an nie Preis . s. vo, sehe. i Oege ZZSHena end an sich , J. X. Baldwln, Diftritt Passagi, XgtuX, . L2b Jlinvi errate, Jn.tsnars s.I,d. , Vod 0. Gerfc. a. G. Caiic. i 0alCr9ctf . Ciuiral t;irifii ,,,5. t&ti$tzzit cvU1 11
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