Indiana Tribüne, Volume 10, Number 156, Indianapolis, Marion County, 24 February 1887 — Page 2
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:2u-l2S - flA'- , . Zndianl! Tribüne. . Erscheint HigtiiZ und S snnt gs. t, tZ,luy, .XriBÜn- toset durch Un ZttatzD fentl )t 1&$, feil 45sn,tagl ,rriä Rtl vsch Vctb4 infam li XH. f4 P? Bgl$vlt in ok,li,Atzlu ftSCX. . Office: 120 O. WarvlandSr. Indianapolis, Ind., 4 Februar 1897. 57rawaU m Stettin. Eine sccialke,n?lratische Versammlung tat: blutigem Äusaana bat am 7. ,vebr in Stettin stattgefunden. Die N. Sletr. Z:." berichtet hierüber: Zn Äbendö 8 Ubr war auf dem Vock" eine socialeemokransche öffentliche Wähler Versammlung einberufen, zu der wohl gegen 300ft Veisonen, zumeist Arbeiter, sich eingefunden hatten. Die Versamm' lunz wuree von dem vor einiger Zeit aus Berlm ausgewiesenen Socialdemokraten Maurer Bebrendt geleitet. Zunächst vracb Herr Herbert, derselbe kam aber mit seinen Ausführungen nicht weit, denn der überwachende Criminal-Com mifiariu Schmidt erklärte auf Grund des Socialistengesetzes die Versammlung kurz nach 8?. Ile r für a u f g e l ö st. So fort erbob sich ein unbeschreibliches Ge schrei und Pfeifen und die Aufforderung des überwachenden Beamten, den Saal i räumen, wurde mit einem förmlichen Gedeul beantwortet. Während die Besonnenen somvbl als auch die wenigen Angehörigen anderer Parteien den Aus' gang zu gewinnen suchten, weigerte sich die übergroße Äcehrzahl der Social demokraien, den Saal zu verlaffen. Der Tumult nabm von Minute zu Almut zu, als plötzlich mitten aus der Menge deraus ein Seidel auf die Bühne ge schleudert wurde, auf welcher mehrere Beamte postirt waren. Dies schien ein Zeichen zum Angriff zu sein. Ein form licher Hagel von Biergläsern flog auf die Scdutzleme, wobei die Letzteren mehrfach genossen wurden, so daß sie schließlich die Tribüne verlaffen mußten. Nun erst leerte sich unter dem furchtbarsten Getöse largiam der Saal ; mit Hochs aus den Arbeitercandidaten Fritz Herbert und die Socialdemokratie drängte die Menge in wilder Hast den Ausgängen zu. Gleichzciug begann ein Werk der Zerstörung. Die Außenstehenden eröffne un ein Bombardement mit Steinen auf die Saalfenster. rannten mit Brettern und Bohlen die Thürfüllungen und die eiiernen Fenster'pioffen ein; Stein auf Stein, welche ein neben dem Blocke be finoliche? Neubau lieferte, flog in den Saal, so daß die Bediensteten nur mit großer Gesabr im Stande waren, die Sichler im aal auszulöschen. Wäbund dieser Vorgänge verhielten sich die Polizeideamten, die mittlerweile'Verstärlangen erhalten hatten, völlig passiv. Nachdem der Tumult etwa dreiviertel Stunden gewährt, traf eine Abtheilung des .onigsregiments. an 29 Mann, ein. welche unter dem Gejohle der Socialdemokraten zunächst den geleerten Saal besetzte. Dies hielt aber die aufgreg:e Menge nicht zurück, ihr einmal degoi nines Zerttötunzswnk unter unausaeieyten Hochs auf die Socialdemokraüe fort;useyen. Das Militär machte Imn einen Ausfall, die Maffe wich zu rück und iers'reute sich, drang jedoch abermals rer, als sich die Soldaten in den Saal zurückzogen, und begann die 'etstörung von 'Juuern. Das Militär ichi?ärm:c nochmals mit gefälltem Bajo nett aus, die Menge vermochte wohl nicht schnell genug das Feld zu räumen uns es kam uirn Zusammenstoß. Einem Arbeiter wurde d'.elbei das Bajonett tief in die linke Seile der Brust gestoßen, so daß er augenblicklich zusammenb r art' Man trug ihn alöbald in die r.abellegende Wohnung des öerrn Dr. Sauerbering, leider vermochte derselbe nur noch den bereits eingetretenen Tod des Mannes festzustellen. Die Person lichkeit des Verstorbenen konnte nicht sogleich ermittelt werden. Er ist etwa HO ahre alt und soll bisber auf der Lastadie als Arbeiter beschäftigt gewesen sein. Die Leiche wurde zur städtischen Leichenballe geschafft. Bald nach diesem traurigen Vorgang, etwa um 9s Uhr, begann die Menge sich zu zersneuen. Unter den Arbeitern, die in größeren Trupps sich nach der Stadt begaben, herrschte eine außergewöhnliche Erregung. Das Lokal bietet ein trauriges Bild der Zerstörung. An der an der Pöliyerstraße velegenen Vorderseite des Saales ist fast keine Fensterscheibe ganz geblieben, auch ist der dortige Vorflur fast vollständig zertrümmert. Der Scha den ist ein ganz beträchtlicher. Wie die Ostseeztg." meldet. Zollen bei der Zerstreuung der Tumultanten noch zahlreiche, zum Theil erhebliche Verwun düngen vorgekommen sein. Auch ein CriminalschutzmanninCivil, der vor die Bajonette deS Militärs g: rierb und nicht sofort erkannt wurde, er dielt einige, allerdings nicht gefährliche Stiche. rn;öilscke Opferwilligkeik. Der Uöln. Ztg." wird auö Paris (6. Februar) geschrieben : Die Deputlrtenkammer bewilligte heute ohne Erörterung ein st im m i g und unter allgemeinem Bei fall die außerordentlichen Ausgaben von 6 Millionen für die Neubewaffnung und die 30 Millionen für die Marine, nachdem sie vorder in gleicher Weise die 105 Millionen bewilligt, welche für Ver vollständigung der Herstellung des 5triegSgeräthS notwendig sind. Damit steigt die Summe, welche seit dem Kriege für diese Zwecke verausgabt worden ist. auf die ungeheuerliche Ziffer von 2,233,333, ifSli Fr. Allein in diesem Jabre belau sen sich die Ausgaben, welche Frankreich für seine Armee macht, auf mehr als 00 Millionen.' Ungeachtet der schwie rigen FinanzZage wird eben ebne Wider stand Alles bewilligt, wai die Negierung in dieser Beüebuna von der Kammer verlangt; Clericale, Noralisten, Opportunisten. Zadicale, Ultra-3ladicale und sogar die Socialisten stimmten Sckulter an Schuüer für die Regierung. Einige OZzdsrtunitten wollten Zuerst weaen der
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unerett w-. ?:e inaauna ca aubc: ordentlichen Militärcredite beantragen, mußten ak-er ihre Absicht aufgeben, weil an eine Annahme nicht zu denken war. Der Kriegs und der Marineminister, diese Svitzen der Patrioten im öabinet Goblet. haben in dieser Kundgebung ein Vertrauensvotum erhalten, wie es kaum jemals ein französischer Minister erhal ten bat. Vorderband ist das Kriegsmatcrial noch nickt vollständig ; bevor dieses beschafft, ist Frankreich noch nicht fertig", aber es wird Mtt allen den Mitteln hergestellt, an denen eine so alte Fabrilmachr wle die französischereich ist, wie dies 1870 und 71 so großartig ge zeigt wurde. Die Royalisten der Rechten hatten vor der Kammersitzung eine Be rarbung gehalten und beschlossen, Boulanger seine Credite zu bewilligen, aber bei der Abstimmung eine Verwaltung zu geben ; auch batten mehrere Deputirte Im Plane, einen Antrag auf Vertagung der Bewilligung zu stellen das alles unterblieb ; "Niemand wagte, dem über, wältigenden Dränge zu widerstehen, dem Auslande ;u" zeigen, daß der Franzose für den Krieg Geld wie Heu babe. Flourens war stutzig geworden und hatte im Elvsee seine Entlastung angeboten; aber er wurde mit dem Slichworte: Nur jetzt tau? v5abinetskrisis !" beru b,gt, und so ließ der Rest des Cabinets sich von den Radicalen in's Schlevptau nebmen. Boulanger war den Ärevo, Goblet. Freycinet u. s. w. schon unter dem vorigen Cabinet über den Kopf ge. wachsen ; jetzt ist nicht mehr gegen ihr aufzukommen. Majsanad. i3ui Ut .Frksr. Zeit.") Die italienische Colonialpolitik bat die Blut und Feuertaufe erhalten : im Kampf gegen den abeffvnischen Häupt ling Ras Alula sind drei italienische Compagnien aufgerieben worden und die Abeffvnier besinden sich im Anmarsch gegen Massauah. König Johannes von Abesjynien, dessen Haltung für das Schicksal der Italiener in Maffauab ent' scheidend ist, hatte sich stets feindselig, zum Mindesten aber zweideutig gezeigt. Er selbst hat von jeher ein Auge auf Massauah gehabt, das den natürlichen Hafen seines Landes, die Mündung sei' nes Haupthandelsweges nach dem Meere bildet. Nachdem die Italiener sich in Massauah festgesetzt hatten, suchten sie den König durch Gesandtschaften und Geschenke zu versöhnen und wohl auch in Sicherheit ru wiegen. Die erste (i!e sandtschaft richtete nichts aus, die zweite reiste garnicht ab, weil sie im letzten Moment von Rom aus Gegenbefehl er hielt. Inzwischen befestigte Johannes seine Herrschaft gegen Osten und gleich- . v -r. v -u fr-. zcuig nill rer yiuwuu'i, rap vci ui'cuy nische Vasall Menelek von Schoas die Herrschaft Harrar erobert. habe, kam die Kunde, daß der abessynische General ötas Alula im Anmarsch gegen Massouab begriffen sei. Das war eine doppelte Hiobsbotschaft für die Italiener sie be zeichnete die Verstärkung der abessyni schen Macht und war zugleich die Ankündigung des AusbruchS offener Feindseligkeiten. Die Schwierigkeiten der Lage der Italiener in Maffauah sind mit dieser Darstellung der politisch militärischen Situation nicht erschöpft. Man wim nert sich noch, mit welcher Begeisterung vor zwei Jahren die örvedttion nach Massauab in ganz Italien begrüßt wurde. und welches Aufsehen sie in ganz Europa erregte. Cs war die Zeit, wo die Welt endgiltig getheilt werden sollte. Die Italiener hatten ihre Augen auf Tunis gerichtet, aber Frankreich kam ihnen zuvor. Die unfreundliche Stimmung, die dadurch zwischen beiden R: tionen Play griff, hat jetzt neck nicht aufgehört. Tripolis war weniger be gehrenswerth, aber doch auch nicht mehr jo leicht zu haben, da die gewitzigte Tür kei Verstärkungen dorthin warf und ei nem Annerionsversuche mit ganzer Macht sich entqeaenzuwerfen drobte. Da nel der Bltck der Italiener auf die Ostküste des :Nothen'Meeres, wo sie schon in Assab eine Handelsstation hatten. Sie verwandelten dieselbe in eine politischmilitärische Station und bemachttgten sich sodann Maffauahs, nachdem sie sich vorher mit England verständigt hatten. Massauah war egpptisch und stand unter der Oberhcbeit des Sultans. Die Italiener erklärten bei ihrer Besitzergreifung. daß si: die Hoheit des Khedive wie des Sultans niat verletzen wollten, aber thatsächlich kümmerten sie sich nicht um dieselbe und verfuhren ganz eigenmäch tig. Die Proteste Egyptens und des Sultans waren wirkungslos. In Mas sauab aber sahen die Italiener den An fang eines großen Kolonialreichs, welches ganz Ostasrika, nämlich das große Dreieck zwischen Massauab, dem Kap Gualdasui und dem Jubafluffe umfas sen und die Wellbandelstraße nach Indien beherrschen sollte. Das war ein schöner Traum, der bald ein unangcncbmcs Ende nahm. Mas sauah war eine heiße Sandbank, wo Krankheiten die italienische Garnison verzehrten und ein ständiges Verweilen unmöglich war. Aber wohin 'i Has gesündere bockliegende Inland gebvrte theils Abtssynien, theils Egypten. 'Ein Felvzug gegen Abessvnien kostete unge Heuer viel Gcld und Menschenleben, und England war nicht gewillt, die Italiener weiter in das eg?ptische Gebiet vorrücken zu lassen. Als die Engländer Schwie rigkeiten im Sudan hatten, hielt Italien die Gelegenheit für günstig; es bot seine Mitwirkung zur ?!iederwersung des Auf standes an, aber England lehnte das Anerbieten ab, weil es den Preis dafür nicht zahlen wollte. Eine Zeit lang herrschte verhältnißmäßige Ruhe, die nur durch die Ankunft der Krankheits-und Todtenlisten der Besatzung unterbrochen wurde, bis König Johannes sich stark genug fühlte, die Vertreibung der Italiener in Angriff zu nehmen. er dabei nur in eigenem Interesse handelt oder ob noch ein Anderer hinter ihm steht, oas in nicyl ganz klar. Der ..Mo nueur de Rome" behauptet, es sei russischer Einfluß, auf den die Italiener am Ilothen Meere stoßen. Thatsache ist, daß die Abessynier sich zu einem christlichen Ritus bekennen, der als Zweig der griechischen Otthodorie zu betrachten ist, sowie daß aus Grund dieses Verhältnisses Rußland eine Art Primat I über die abessynische Kirche in Anspruch ' nimmt, dem sich diese auch nicht entiehj.
Äüch ist k'tcyl)Ü von tüjiiltfeii kittiguen die Rede gewesen, die in Abessvnien spielten und deren Fäden in den Händen eines griechischen Consuls zusammenlie f.n. Der Monitcur de Rome" meint seiner, Italien babe es seiner Haltung i,i der bulgarischen Frage zu verdanken, daß ihn jetzt am Rothen Meere Schwie ,igkeiten bereitet werden. Das ist nicht gerade unwadrscheinlich. Rußlands Auge schweift über den ganzen Orient und der enge Anschluß Italiens an England bat ohne Zweifel schon lang r : : . . ...
'eine ziufinciiiumicu errrgi ixiw zu vc cnmaßregeln Veranlassung gegeben. Es kann ihm nicht entgangen sein, das; in neuester Zeit auch zwischen Italien und Oesterreich eine weitere Annähe rung sich vollzogen bat. Daß Italic., am "Rothen Meere Schwierigkeilen ge macht werden zu dem Zwecke, sein Austreten in europäischen Streitfragen mög liehst zu verdindern. das scheint auch Graf Robilant angedeutet zu baden, als er in seiner Antwort auf die Jrnerpella tion de Rknzis den betreffenden Besorgnisten durch die Versicherung begegnete, Italien werde sich nicht in Massauab so binden lassen, um in Europa, wo viel wichtigere Dinge vorgingen, nicht beide Hände frei zu haben. VomInlande. Die jungen Damen inEry stal Sprinzs, Miss., haben eine Militär Compagnie organisirt. Vielleicht wollen sie in den Krieg ziehen, um sich Männer W erobern. Bei den schlechten Zeiten" in dem ;iratbsmarkle keine schlechte Idee! - Fast die ganze Einwohnerschaft von Old Town in Akaine besteht aus Indianern. Die hervorragendsten Aemter in der Stadt werden von Rothdäuten bekleidet, welche sich für ibre städtischen Angelegenheiten ebenso inte lessiren. wie ihre weißen Eollegen in den ).'achbarstädtLn. In E o a h o m a E o u n t y. M i s' sissippi, kamen zwei Neger nach längeren, ernsthaften Unterhandlungen überein, ihre Frauen zu tauschen. Ehe die Uebergabe" erfolgte, wurde in aller Form Rechtens" ein schriftlicher Eontract über den Handel abgeschlossen. Leider sorgten gute Freunde" dafür, daß die Geschichte an die große Glocke kam, und jetzt will sich das Gericht niit hinein legen. In unserer Bundeshaupt stadt ist eine neue Mode aufgetaucht : Negerpagen in voller Livree. Die kleinen Negerburschen werden in grelle Kleider gesteckt und müssen hinter ihren Herrinnen herlausen, wenn dieselben in die Läden gehen, um ihre Einkäufe ?u machen. Die drolligen Burschen gewäh ren der Washingtoner - Gesellschaft" einen eigenthümlichen Anstrich. In dem Orte Eatlin, Jll. hatte oer Sckullehrer Thomas Dale sich vor einiger Zeit so weit vergessen, eine seiner schon halb erwachsenen Schülerinnen koi-perlich zu bestrafen ; die El lern des Mädchens strengten eine Klage gegen ihn an und der Lehrer wurde zu einer Geldstrafe verurtbeilt. Merkwürdigerweise brachten eine Anzahl Bürger diese Geldstrafe für ihn auf, weil er wegen seines würdigen Benel?menS. sich ibre TheilnabmejerworbenZ hatte. Der Schluß der Geschichte ist, daß sich zwi schen dem Lehrer und dem bestraften Mädchen eine Freundschaft entwickelte, aus dieser g?genseitige Zuneigung und schließlich eine eheliche Verbindung. Z u d e r P r o h i b i t i o n hat die Legislatur von Kansas jetzt dem Staate auch noch das Frauenstimmrecht aufge laden. Trotzdem der (vouverneur be .'auplet. daß er ein Gegner des Frauenstiminrechts ist. wird er die Bill doch un terzeichnen. Ein dortiges deutsches Blatt stellt über die Aussichten in den nächsten Jahren folgende wehmüthige 'ctracktungen an : ,.Wis für Beamte ,vir in kansas in unseren Städten haben weroen, wenn die lieben Frauen von ib cem Stimmrecht Gebrauch machen, das kann man sich an den fünf Fingern ab i.äblen. Da macht nur gleich lieber alle Euere noch offene Bierstuben zu und malt einen Frauenpantossel in Eure Stadtsiegel." Vor wenigen Tagen starb in New Pork ein Arzt, der allgemein als Reizhals bekannt war. Nach seinem Tode fand man in seinem Zimmer Hun oerle von leeren Flaschen und Packeten, aus denen ersichtlich war, daß er schon seit Monaten nur von den verschiedenen 5!ährmitteln gelebt hatte, welche in Flaschen und Packeten enthalten gewesen waren. Bekanntlich schicken die Fabrikan ten medicinischer Präparate gern jedem A?zt Proben derselben kostenfrei zu, da mit er dieselben im Publicuri einführen bzlfe. Der Geizhals hatte jedes Mal, wenn neue Anzeigen in medicinischen Blättern erschienen waren, die Fadri kanten brieflich ersucht, ihm eine ja recht große Probesendung zu schicken, damit er das neue Mitte! ordentlich Probiren ton ne. Auf diese Weise bekam er alle die Sachen in's Haus geschickt und benutzte sie, um sich selber daran satt" zu essen und zu trinken. E ist sebr wahrschein lich, daß diese sonderbare Weise ihm daS Leben gekostet hat, denn eine Unter suchung seiner Leiche ergab, daß er an verdorbenem Magen gestorben war. In Gloucester County. New Jersey, versiel eine Frau, deren Mann den Fehler hatte, fast jeden Abend in Logenversammlungen zuzubringen, auf die Idee, ihren Mann von dem vielen Herumbummeln" zu heilen. Sie that an seine feinen" Kleider, in denen er auszugehen pflegte, Crotonöl, und die Folge war, daß der Mann am Leibe eine Menge Pusteln bekam, die ihn so peinigten, daß er gern Abends zu Hause blieb, nur um in seinen Kleidern nicht die Schmerzen ;u haben. Die Frau triumphirte. Kurz darauf theilte sie ih rer liebsten Freundin" . unter dem bekannten Siegel der tiefsten Verschwie genheit mit, wie man einen Mann von seinen abendlichen Ausgängen curiren könnet Die Freundin erzählte es ihrem Manne, und derselbe war über den grausamen Streich so erbittert, daß er flugs Alles verrieth. Der Mann verließ darauf in voller Wuth seine Frau und will mit ihr nicht mehr leben. Sie wandte sich an daö Gericht mit dem Ersuchen, ihren Mann zur Zahlung von Alimenten zu zwingen, der Nichte? vief redsü diesen Aotraa zurück.
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W u ) x z n c be letzten Margit krieges hatte der damalige Gouverneur von Georgia, Jenlins, einer der Tru' ttees des Vermögens der Wiliive Talbot Bell, von diesem V-rmögcn in conförderirten Bonds angelangt. Nach dem Kriege waren die Bonds natürlich Äaculatur.und die Frau r elümmene sich auch um sie nicht weiter. Jetzt, nach mehr als ) Jahren, fällt ihr auf einmal ein, einen der noch lebenden 'Trustes, der ibr iu jenem Terlusie verholfen, den Advokaten Nelson G. Green in N:w ! ?)ort, aus Herausgabe jener Bond zu verklagen. Dieselben haben zwar keinen Markkwertb, die Frau behauvtct jedoch, die Bapierchen" seien ifcr noch 8 1 00,000 werth. Wahrscheinlich bat sie erfahren, dag Green die MaculaturBonds längst verworfen hat, und glaubt nun, daß er verpflichtet sei, ihr die Sl00,000in Bäar zu erse.??n. Green be kannte vor Gericht jeine Verpflichtung.die Bonos beauszugeben,behiufilete aber, die Frau schulde ihm einen hoh?n Betrag für Advokatengebühren, und für diese For deruna betrachte er die Bonds als Pfand. Der Nichler bedielt sich die Entfcheiduns o'or. Eine karlose 'Geschichte wird von dem ..Srracuse (N. I.) Ztzndard" erzählt. Wie das Blatt mittbci'.:, war ein Bauschreiner Namens Job:i Miller, der sich gewobn' ich in den Ortschaften Waterville und Sberburne im Sbenago Thal aufzuhallen pfleat?, vor fünf Iah; ren wäbreno eines Baues, über einen Arbeiter, der etwas verdorben hatte, in eine solche Wuth gerathelt, daß er laut losstuchen wollte. Zu seinem Schrecken bemerkte er indessen, daß er sprachlos geworden war. Die N'achnchl von dem Vorfall verbreitete sich durch das ganze Thal, und bald hone inan nur noch wenige Flüche, weil Jedermann sich fürch' tete, einem äbnlichen Schicksal anheimzufallen. John" wurde fromm, ging regelmäßig in die Kirche, und war ein fleißiger, nüchterner Arbeiter geworden. Bor eiiligen Tagen wollte es das Un glül, dan er bei der Arbeit sich wieder über einen ungeschick:en Gehilfen in eine solche Wuth hineinarbeitete, daß er alle seine guten Borsätze vergaß und losfluchen wollte. Und wunderbar! Der Fluch kam heraus, laut und dröhnend. Jodn hatte seine Sprache wiedergefunden '. Die Wuth und die Aufregung batien ihn stumm, und dann wieder sprechend gemacht. Toni ?ln5! ?5e. Eine r o m .l : : t ! ch e Liebes' nd Edegcschichle iano linjüch vor dem Eivilsenat de Äerin'.er Kammergerichts ibren für die liebenden Gatten recht be friedigenden Abschluß. Der Thatbe stand ist in Kürze folgender:. Eine jun ge Deutsche heiratbcte im Jahre 1670 in England einen dort lebenden, gut situirten Landsmann, der sie aber nach Jahressrist verließ und bis heute noch nichts von sich hören ließ. Die arme Verlassene forschte Jahre lang in Eng land und in Deutschland, wo sie sich nun niederließ, vergeblich nach dem Ungetreuen und lernte bierbei vor drei J.-ih-ren auch einen Schiffsbaumeister kennen, der sich in sie verliebte und ihr Herz und Hand antrug. Sie willigt ein, seine Gattin zu werden für den Fall, daß ihre Ehe geschieden werden sollte und beantragte nun bei teutschen Gerichten die Scheidung von dem seit 14 Jahren entflohencn Gatten. Die deutschen Gerichte nahmen aber die Klage nicht an, sondern verwiesen die Frau "an die englischen Gerichte. Sie reiste nun nach England, um dort ihre Scheidung zu betreiben und war sehr erfreut, als ihr dort von ibrem Nechtsanwalt und auch an Gerichtsstelle eröffnet kourde, daß sie vollständig frei sei und sich jeden Augenblick mi: einem anderen Manne verheirathen könne. Nach englischem Recht ist nämlich eine Ehe in dem Falle, daß ein Atann seine Frau böswillig verläßt, und sieben Jahre nicht von sich boren laß:, gelöst Die Dame reiste nun nach Deutschland, um sich nauen zu lassen, die Behörden wie die Geistlichkeit abr erkannten keine gesetzliche Scheidung an. In England wurden die Liebenden dann getraut, kehrten nach Deutschland zurück und lie ßen sich als Eheleute in der Näl von Berlin nieder. Bald darauf erhob aber der Staatsanwalt gegen die nach engli' schem Necht verheirathete Damk die Anklage wegen Bigamie. Die Strafkammer stellte indeß die Verfolgung ein, lveil das eventuelle Bergehen in Enc.land begangen fei. Nun beantragte der Staatsanwalt die Nichtigkeitserklärung der Ehe. Die S rafkammer zu Potsdam, der die Sache vo:lag, erkannte darauf, dafc die Ehe zwar ungiltiz sei, daß aber der Antrag des Staatsanwalts abzuweisen sei, da die Beklagten im guten Glauben gehandelt hätten. Der Staatsanwalt legte hiergegen die Berufung ein. Das Kammergericht verwarf die Berufung mit der Begründung, daß die in London geschloffene Ehe nach englischem Nechte beurtheilt werden müsse. Wenn darnach die erste Ebe durch daS über sieben Jahre dauernde Entserntsein des Gatten gelöst war, so ändere die Zu rückkunsl der Frau nach Deutschland hieran nicht. Die Ehe der beiden jetzi gen Gatten sei also völlig rechtsgiltig. Die der Ehefrau erwachsenen außerge richtlichen Kosten seien derselben aus der Staatskasse zu, vergüten, die gerichtliche: Kasten aber außer Acht zu lassen. Im Armenhause in Upper Hollowai', London, ereignete sich am 23. v. Mts. ein böchst bedauerliches Unglück, welches den Tod eines Mannes und die mehr oder weniger ernste Verletzung einer großen Anzahl anderer Personen zur Folge hatte. Es wurde nämlich in der großen Halle von den Mohawk Dkinstrels" (einer Sängergesellschaft) zur Belustigung der Jnsasien des Armen Hauses die übliche Jahres'Borstellung gegeben, als eine interimistisch errichtete Galerie, auf der sich nahezu 500 Personen befanden, plötzlich zusammenbrach, wobei Alle auf die untenstehenden Zuschauer stürzten. Angstgeschrei und Stöhnen füllten den Saal und brachten die Vorstellung zu einem jähen Schlüsse. Man machte sich augenblicklich daran, die unglücklichen Leute aus dem Holz werk der zusammengebrochenen Galerie zu befreien, und auch ärztlicher Beistand war schnell zur Hand. . Ein Mann wurde l todt aus den Trümmern hervorgezogen, 'und vierzig bis fünfzig Leute hatten Verletzungen davongetragen.
Ein Duell, das schon iü vorigen Jabre den Gesprächsstoff in de? S:. Vetersburger Gesellschaft bildete, ist durch das jetzt gefällte richterliche Urtbcil neuerdings in die Erinnerung zurückgerufen worden, lm 20. April v. I. fand zwischen dem ohn des Generals Lazarew und Eapitän Paniontine ein Duell statt. Die Ursache war folgende : Im Sommer 1835 lernte der Eapitän Vaniontine in einem der fashionabelsten Bäder des Kaukasus die Familie Laza rew kennen und verlobte sich gegen Ende der Saison mit dcr ältesten Tochter Wilia. Die Familie Lazarew kehrte nach St. Petersburg zurück. Der Eapitän war in seine Heimath gereist, um die Einwilligung der Mutter zur Hochzeit zu erlangen. Wochenlang blieb jede Nach richt von ihm aus. Endlich traf ein Schreiben von ibm ein ; er meldete : Ich muß Prinzessin O. heirathen. Ich habe Sie durch meine Bewerbung compromittirt seien Sie überzeugt, daß Sie mir die schönste Erinnerung des Lebens bleiben werden. Frl. Lazarew
antwortete : !n dem Augenblicke, wo ich mich überzeugt habe, daß ich mein Leben an einen Mann ohne Eharakter gebunden hätte, bin ich glücklich, recht zeitig gewarnt worden zu sein. Ich gebe Ihnen Ihr Wort zurück." Die Eorrespondenz blieb geHelm. Aber bald er fuhr man die Vermählung des Capitäns mit der Prinzessin O. Als die Brüder des Frl. Lazarew von dieser Vermählung Zienntnitz erhielten, deschlonen sie, daß der Jüngste, Peter, den Eavitän auf suchen und fordern müffe. Das Duell fand statt. Beim zweiten Kugelwechsel wurde der Eapitän mitten in' die Brust getroffen. Er starb am nächsten Tage. Das russische Gesetz sagt über das Duell : Wird der Beleidigte getödtet, so soll der Beleidiger zu sechs Jahren und acht Monaten Gefängniß verurtheilt werden. Wird der Beleidiger getödtet, so ist der Beleidigte mit zwei Jahren und sechs Monaten zu bestrafen." Der Staats anwalt erklärte Lazarew für den Belei diger und verlangte für ihn die höchste zulässige Strafe. Der Gerichtshof aber verurteilte ihn zu zwei Jahren und sechs Monate Festungshaft. ir x n F r a u e n au fst a n o toore letzthin in dem Flecken Stabio bei Mendristo im Kanion Tesstn. Wie die Ga zetta Ticinesa" schreibt, war in Folge des Ablebens des alten Probstes von Stabio der Geistliche Torriani von der Kurie in Tesstn im Einklang mit oer großen Mehrzahl der Bürger zu dessen Nachfolger erwählt worden. Damit war jedoch das A!unizivium und besonders der Bürgermeister Dr. Belloni nicht einverstanden. was in lebhaften Debatten führte, in deren Verlauf der Bürgermeister die unvorsichtige Aeußerung fallen ließ, die Frauen von Stabio wollten einen jungen Probst, weil " (und hier ge brauchte . er emen beleidigenden AuS' druck). Dies rief natürlich bei den Frauen große Erbitterung hervor. So oft sich jeyt der Magistrat versammelte, wurde der Siydcsselben von mit Stöcken bewaffneten Frauen belagert, welche eine drohende Hallung einnahmen, so daß sich Belloni nicht zeigen durfte. Am 22. Januar aber wurde eine Sitzung abge halten, bei welcher dessen Anwesenheit nothwendig war, und der NegierungsEommissär schickte zwei Gendarmen ab, um ihn abzuholen und gegen etwaige N!ißhand!ungen zu schützen. Trotzdem fielen bei seinem Erscheinen auf dem Platze die Frauen über den Bürgermeister der, schlugen ihn mit Stöcken und Holzschuhen, warfen ihn zu Boden, ris' sen ihm einen Theil seines Bartes aus, schleppten ihn eine Strecke weit fort und ließen nicht eher von ihm ab, bis er regungslos und dem Anscheine nach todt dalag. Auch einige Frauen wurden bei dem Zusammenstoß mit dem Commiffär und den Gendarmen verwundet. Belloni wurde ganz zerschlagen in sein Haus ge schafft, wo er längere Zeit das Bett wird hüten muffen. Die mittlerweile ver ständigte Behörde schickte nun aus Bellinzona den Staatsrath Casella, begleitet vom Gendarmerie-Kapitän Nighini und sechs Gendarmen, nach Stabio ab, welche die Ordnung wiederherstellten, nachdem Probst Torriani auf seinen Posten zurückgeführt worden war. Also das Eigentliche haben die tapferen Frauen doch durchgesetzt. n c e r p u u u a 1 1 c in u; c n Ortschaft Salto kam es vor einigen Ta gen zu einem Kampf zwischen Wallfah rern. Anläßlich einer Procession, welcher auch die Bewobner von Nocco bei wobnten, wollten die L'ßteren mit ihrem K.euze trscheinen. Die von Salto je doch ei klärten, nur das Kreuz ihrer Pfarre im Zuge dulden zu wollen. Als die von Nocco trotzdem mit dem großen Erucifire erschienen und sich der Procession anschließen wollten, kam es zu ei? nem furchtbaren Kampfe. Die Meffer wurden gezogerf, Ilevolver abgeschoffen, so daß die Gendarmerie gezwungen war, von ihren Waffen Gebrauch zu machen, um dem Tumulte ein Ende zu machen. Sechs Todte blieben auf dem Platze. Die Zrhl der Verwundetes übersteigt dreißig. Zahlreiche Arretirungen wurden vorgenommen. Französische Blatter er. zählen folgende Geschichte von einer gehorsamen Frau": Zwischen den Ehegatten S. zu Saint.Denis hatte sich e,n heftiger Streit entsponnen, und der Mann, welcher das Sattlergewerbe be. treibt, sagte zu seinem Weibe: Du machst mir das Leben schon lange uner. träglich, und ich sage Dir, daß ich mich umbringen werde. Diesmal ' ist es Ernst. Ich werde mich aufhängen. Geh' auf eine Stunde fort eine Stunde, merke es Dir wohl !" Wenn Du zurück kommst, wird Alles vorüber sein !' Geborsam entfernte sich die Frau, nahm den Wohnungsschlüffel mit sich und ging zu einem 3'achbar plaudern. Nach drei Viertelstunden sprach sie wie zufällig von demStreit mit ihremGatten und seinem Vorbaben. Sehr aufgeregt rief der Nachbar : Ader man muß ja zu ihm gehen. Er hängt sich vielleicht gerade auf." Das Weib antwortete darauf ganz ruhig : Er hat mir verboten, vor einer Stunde zurückzukommen; eö fehlen noch zehn Minuten, ich will ibm nicht ungehorsam sein." Der Nachbar riß aber der allzugeborsamen Frau den Schlüffel aus den Händen, eilte in die Wohnung des Sattlers und fand den selben bereits todt. Er nahm die Leiche herab und erstattete gegen die Frau An leise bei der Polizei, Zur Rede Itellt.
Socialistisch. Leih- u. Spärefein 100(1 Atd,tt. 25 Cents wöchentliche Einzahlung. Die Antheile zn U0 werden voll avs bezahlt. Die ei-zahlunaen dkinnen am 1. Samstag trn Ran in der Schulha". Lift für Mltgllkdek und selch die et werden vol Un, liegen in den Eeschättversammlungen der cojla lift'.fcken Llt oa 0 1, und in der 01 sie der Jndisn Tribüne" zur Äntlzeiljerchnung aul. Die nächst GeschäftSrersamlng der so,ial:
Sektion kinret au Eonntag, den 13. iüixi al mittags Z Uhr. ,u der chulhaU statt. Max Setwarzer. vr. Sekr. Bmi' und Unterlage - Filz! dttri' nnv dreifaches TllchALteriLl, Vacd'Filz.Peed. Qoblen-Tde?-. . Dach-Iarben ze. mm 6 SHXTHEB, 1B9 OJrst Marula,,d0r. Zur Sicherheit. Bequnalichkeit und Sparsamkeit berni Kochen steht Gas unerreicht da. Goö-Sefe und GaömaseHinen zum Koftenpreise, GAS COMPANY. 47 QoutK Vennsplvania Oir C. PINGPAMCS ; deurslye Buch - Handlung ! h. 7 Gab cilabamaür. Bücher paffend für Festgeschenke. Soeben eingetroffen : Ein große Anzahl sozialistischer Flugschriften. k THEODORE A, VAGI1ER Office: Ztrsmer tto.S Fletcder L5 Obarpe's Block, Sprechstunde: 9 10 SXorfliRl. ? 4 Rachttt a,. 0 7 SSbendl. rgt on 10 11 Barn, d 3 4 snhr ,chm Oshi,g!: Ecke College nud Home ve C7 keleddov 84R. Zie IndwnspoNO WlHsseVweyVe lind eiagerichtct. vortreffliches Waffer jtm Trinke. Äschen, Waschen, Baden und für Dampfkessel zn außerordentlich niedrigen Prei sen zn liefern. Office: 23 S. PennsylvauiaNr. Jndianavoli, Ind. krukbQxtou & Co.. SenttveritlZeruugS'Ag,n!e, Offlc : No. 13 CIrolo Str. Wir veitretea .amerikanische, englische und französische Gesellschaften erster Klasse und sind bereit, Versichernngen zn jedem Betrag anzn nehmen. Nuser efchast begeht seit 18L9. gad vas Weib fortwährend Beweise id rer Gefühllosigkeit und wiederholte, da sie sich nicht vor der von ihrem Gatten festgesetzten Stunde in die Wohnung habe begeben können. Sie setzte übri gens hinzu, ibr Mann habe sie mit ei' nem großen Meffer erwartet., und wenn sie sein Gebot überschritten hätte, würde es zwei Opfer, statt eines gegeben ba en. Neue Forschungen in Eng land haben die erste Entstehung des Menschengeschlechts wieder um ein hübsches Stück zurückverlegt, nämlich bis vor den Beginn der Eiszeit. Dr. Hicks batte bereits 1884 in einigen Hohlen im nördlichen Wales intereffarne Ueberreste gefunden, die ihm älter zu sein schienen, als die Eiszeit, erregte aber damit den Widerspruch nicht nur aller Frommen, sondern auch einiger bedeutender Geolo gen. Die englische Gesellschaft für Forderung der Wiffenscbaft bewilligte ihm daraufhin die Mittel zu größeren Aus' grabungen, und dicse haben ihn in den Stand gesetzt, auf der vorjährigen Ver' sammlung der Gesellschaft ein sorgfältig bearbeitetes Stück Feuerstein vorzulegen, welches in der Grotte von Cae Gwyn in 20 Fuß Tiefe gefunden worden war. Die Sandschicht, welcher cs entstammte, wurde von einer 20 Fuß hohen Schicht von Knochen pleistoeaner Thiere bedeckt, und über dieser lagerten die gewöhnli' chen Sedimente der Eiszeit. Der Mensch hat also in dem rauhen NordwaleS schon existirt, ehe die große Senkung eintrat, welche die EiSzeit einleitete und die Höhle von Eas Gwyn, die heutt 400Fuß über dem Meeresspiegel liegt, unter das MeerNiveau herabbrachte. Wann daS gewesen, läßt sich allerdings schwer feststellen. Phantasiebegabte Naturforscher, welche sich' mit solchen Rechnungen ab geben, nehmen an, daß seit dem Beginn der Eiszeit ungefähr 200,000 Jahre verflössen sind ; vor so langer Zeit hatte also der Mensch schon, in Verhältniß mäßig unwirthlichen Regionen gehaust, wäre also damals schon weit über die Erde verbreitet gewesen.
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