Indiana Tribüne, Volume 10, Number 154, Indianapolis, Marion County, 22 February 1887 — Page 2

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Indiana Tribüne. Erscheint SigliH uud Ssuutags. rVltlfltch .Srioaa toHt ntch IrliiiU ,r och,, dt Canmtagi CimlJ pn BoQ. GtH infutat 1) in. Ctl (3 Iftltxü U Bota15it;iM 5 JU St. Office: 12 O. QarvlandSr. JianapoliS, Ind., 2 Februar 1887. . Ztte um Äuge. fir Cftaile A. Williams, der Lo ealrcdaaciu der Minneapolis 2ri dune", ha::e vor 17 Jahren durch du Explosion eines Feuercrackers sein rech tes Auge beschädigt, vor einigen Mo naten fing aucb linkes Auge an, ihm webe zu :hun, und der idn dehan delnde Arzr sagte, er laufe Gefahr, auf beiden Augen zu erblinden,wcnn er nicht endlich das rechte aus dem Sockel ern fernen lasse. Herr Williams hatte früher mit $xolein Interesse gelesen, daß man in Paris Persuche gemacht hatte, Menscher.augen durch Kaninchenaugen zu ersetzen, auch baue er in Erfahrung gebracht.' dast Dr. (5. May in New Aork ähnliche Ver sucde unternommen dabe. (5s war sogar durch Zeitungen bekannt geworden, da? e Dr. iKaty gelungen sei, lebendige Augen von einem Kaninchen auf's andere zu verpflanzen und zwar mit so gün stigem Erfolge, daß unter 24 Fallen 5 Augen vollständig gut anheilten. Die Äugäpfel wuchsen an die betreffenden Augmuskeln fest und konnten in Folge dessen von den Thieren mit ebenso groW Leichtigkeit bewegt werden, wie gesunoe Augen, trotzdem natürlich das künstlich eingevflanzte Auge blind blieb. Herr Williams kam nach New tyoil und unterwarf sich der Behandlung des Dr. May, wobei er an ihn di: Bitte richtete, es an seinen! eigenen Kopfe mit der künstlichen Einsetzung eines Kaninchenauges zu versuchen, da er glaubte, daß dasselbe seiner Beweglichkeit halber einem starren Glasauge vorzuziehen sein würde. Die Operation wurde Anfangs dieses Monats in Gegenwart mehrerer anderer Aerzte und Studenten der Medicin in einem Privalzimmer vorgenommen. Es war ein großes belgisches Kaninchen angeschafft worden, deffen Augen der Farbe nach fast vollständig denjenigen des Herrn Williams glichen, nur waren sie etwas dunkler und natürlich auch kleiner. Herr Williams, ein kräftiger, gesunder Mensch mir starken Äterven, mußte das Zimmer verlaffen, wäbrend der Hase cvloroformirt wurde. Dann wurde der Patient wieder hereingerufen, auf ein Sopha gelegt und unter den Einfluß von Äetber gesetzt. Der operirende Arzt mach:e sich nun schnell an die Arbeit, ein Auae des Kaninchens aus seiner öl'lun'g zu schälen. Die Muskelbän der waren bald durchschnitten, ebenso der binten im Augsockel ruhende Sehnerv und dann wurden die Muskelenden mir feinen Seioenfäden festgebunden. Als diefe Arbeit verrichtet war, begab sich Dr. Mav an das Lager des Pattenten und entfernte auch ibm das kranke Auge, wobei er sehr sorgfältig verfuhr, um den Sehnerv nicht zu zerstören. Dann wurden die Augen so schnell wie möglich umgetauscht. Die Augenmuskeln des Kranken wurden an den Muskelenden des Kaninchenauges festgeknüpft unt daslbt.' dann in fernem neuen Bestlm nnngsort deilstig:. Die ganze Opera lion datte nur eine stunde und 15, Wv nuten gedauert. Dann wurden beide Augen des Pa tienten sorgfältig verbunden, und de: Ar;t tnh:llte lhm den :1katb, mogltchj rut'ig im Bett auf dem Rücken zu liegen. Äle am zweiten Tage die Bandage ab' gebunden wurde, stellte es nch heraus. d2p das Kanmchenauge semen klarei Ausdruck einaebünt hatte. Am vierter Tage war es so weit anqeheilt, daß eö von Herrn Williams mit ebensolcher eicdtigieii bewegt werden konnte, um das andere Auge auch. Leider konnte man am achten Tage auf der Bandage etwas Euer sehen: feie ornvaut des Kaninchenauaes war geplayt. Der Bruch erweiterte sicd zusebenls, und am folgen den Tagc war fast aller Farbstoff der Iris ausgelaufen. Es blieb nichts Andereö übrig, als das Kaninchenauge zu c entfernen uno ourcy ein Glasauge zu ersetzen. Die Operation war somit miß' glückt ! Rebellische Ockulmadel. Bordentown ist ein 'hübsches Stadt chen in ö!e Jersev. Es bat' zwar nur 4200 Einwohner, aber seine Lage zu beiden Seiten des Delaware - Fluffes ist reizend und es rühmt sich, zwei Institute iu baben, die man nicht in einer- jeden Stadt findet: eine höhere Töchter schule' und eine Militärakademie, in welche? letzteren Anstalt Jünglinge im Alter von 10 bis 20 Jahren einen Um rerrtcht mit militärischem Anstrich er ballen. Da Bordentown nur 28 Meilen von Philadelphia entfernt ist, so wird feie Töchterschule von vielen jungen Damen besucht, deren Eltern in Philadelphia wohnen. Üdon den G0 Madchen rm Al ler von 13 bis 23 Jahren, welche in dem Feinale Ci liege" Unterricht gerne Leu, sind nur etwa 12 Tochter von Bor feentowner Bürgern. Das College ist bereits über 30 Jahre alt und wurde .früher von einem Dr. Brackley geleitet, der die Anstalt jedoch seit einigen Jah ren dem jetzigen Jnbaber, Prof. Bowen, übergeben hat uno gegenwärtig in ruhiger Zurückgezogenheit lebt. Die Schule steht in hohem Ansehen, und iof. Bowen i enng bemuht, ihren guten Ruf aufrecht zu erhalten, aber dies ist keineswegs eine leichte Arbeit, trotzdem er es sogar schon dazu gebracht hat, da ihn nicht nur viele Schülerin nen seiner Anstalt, sondern auch der schiedene andere junge Leute wegen sei ner Strciae ganz bitterlich hauen. Und dies kam so. Die Militäracademic mit ihren blank uniformirten Duodez-Soldaten bat sich eigentlich viel 7u nahe an der Töchterschule eingenistet. Man braucht asr nicht schnell zu laufen.

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Uni itt drei Minuten de'n Weg von der einen Anstalt bis zur andern zurückzulegen. Tle jungen Krieger haben aber die höheren Tdchler" sehr gern und suchen mir denselben zärtliche Verhältnisse anzuknüpfen, während die Mädel keinesWegs gänzlich abgeneigt" sind, dein Liebesgirren ihrer Anbeter zu lauschen. War es ja doch zum unsäglichen örstau nen für die jungen Damen erst während der letztjährigen Osterferien passirt, daß eine der Ihrigen sich während der Fe rienzeit daheim mit einem ihrer Anbeter heimlich trauen ließ und dann ruhig in die Anstalt zurückkam, als ob nichts auf der Welt pan'irt wäre! Ein ganzes hal des Jabr lang hatte sie ihr Geheimniß für sich beHallen ! Die jungen .zerren der Schöpfung liebten es, Marilns Konditorei an der Mainstrae zu besuchen, um dort Süeiz leiten aller Art zu naichen. Auch die höheren Tcchtec theilten diese Neigung anz aunaueno, rroyoem tonen irr geMnger 'chullyrann,Prcf. Bowen, cnt schieden verboten baue, irgend eine andere confciiinei, els dleieniae Stevensons, mit ibrer Kundsck'aft zu beehren. Da wurde, ..bei Martins" geplaudert. gekichert und koketirt, daß schließlich die gane ltadr davon wutzte. Die schöne Zeit sollte ein Ende neb men. er grimme '4rotenor letzte ein Schreiben auf, welches die feierliche Verpflichtung enthielt, niemals mebr Martin's Eonduorei besuchen zu wollen. Dieses Schriftstück sollten alle Schulmä del un:er;eicvnen. Mit unterdrückter Wuth folgten die meisten dem Zwanae, fünf aber erklärten beroisch, sie würden unter keinen umstanden eine o schmaä" volle Zusage machen. eyl sn die fünf Heldinnen aus der schule verjagt, und Bordentown best' det sich in fieberbafter Unrube. Kolonien oäne Kolonisten. Aus der dem preußischen Abgeordne tenhause zugegangenen Denkschrift der AnsiedlungScommission für die Provinzen Posen u n d W e st Preußen geht hervor, daß die Eom Mission von der im Etat für den Ankauf von Grundstücken angesetzten Summe von 20 Millionen einen nicht unwesent lichen Betrag zu ersparen bosst, da die Ankäufe von Grundstücken zu Ansiede lungszwecken nach Ansicht der fcommii sion einen geringeren, als den eingestell ten Kostenbetrag erfordern werden. Nach der Uebersicht, welche der Bericht über die Thätigkeit der Annedlungscommnsion gibt, hat dieselbe in 4 Sitzungen über den Erwerb von circa 140 Gütern entschieden und bis zum Schlüsse des Jahres 1836 folgende Besitzungen ange kauft und übernommen : eine Herrschaft mir 3 selbstständigen Wirthschaftsdepar tements und in Summa 8 Vorwerken, 16 Rittergüter mit einer größeren Zahl dazu gehöriger Vorwerke und früber mit ibnen vereinigter Bauernwirthschasten und 3 selbstständige Wirthschaften mit Gebäuden, Inventar und Ernte. sJJnt diesen Gütern ist ein Gutsareal von 17,730 Ha. für 6,672.900 M. und sonstiges Areal im Umfang von 110 Ha. für 88,84. M. erworben worden. ür keines dieser erworbenen Güter ist bisher eine Verwendung gefunden worden. Der Eommissionsbericht entschuldigt diesen Mangel an prakti' schen Resultaten mit dem Hinweis aus den kurzen Zeitraum von i Monaten. in welchem ie in Thätigkeit gewesen ist. Nur in zwei Fällen baden die Verbandlungen der Commission über die Ver wendung der angekauften lauter m so fern zu einem etwas poutiveren Ergebniß geführt, als die Commission hofft", ... r i r. .. nr in vielen raren vraucn, namua) sur oic Güter Docknick und Paruschke, mit einer größeren Zahl von Anstedlungslustigen u einem Resultat zu gelangen, das den definitiven Abschluß der Ueberlassungs verträgc bis zum Beginn des Frühjahrs erwarten läßt. Demnach ist also bei al len übri;i.en Gütern nicht einmal die Hoffnung vorbanden, sie bis zum Frühjähr in ilgend einer Weise verwendet zu seben. Aber selbst )ie Uebergabe dieser beiden Güter an Ansiedler wird von der Commission lediglich vom Standpunkt des Versuchs" aus betrachtet sie will an diesen Gütern die Erfabrungen lammeln, welche ihr beim Verkauf oder Ver Pachtung der andern Güter als Nicht schnür dienen sollen. So schwierig, wie die Verwendung der angekauften Güter, scheint der Commission auch die Frage zu lein, was in der Zwischenzeit bis zum Verkauf mit den Gütern geschehen soll. Einen Ueberblick über das financielle Ergebniß der Güter im laufenden Jahr bat die Commission noch nicht gewinnen können, der Bericht, spricht aber bereits die Vermuthung aus, daß dieses Ergeb niß ein sehr geringes sein wird, so daß rn einzelnen wallen nicht unerhebliche Zuschüne erforderlich sein werden. Wenn übrigens auch die Commission den Grund verschweigt, weshalb die Eolonien noch immer ohne Colonisten sind, so läßt sich derselbe doch leicht errathen. Es haben sich schon sehr viele Leute zur Ansiedlung in Posen und Weüvreuken aemeldet. als sie aber mit l r r j ' I den B ed ina unaen bekannt gemacht wurden, traten sie wieder zurück. Bauern . - .. i , wit etwas Bermoaen, und gänzlich mittellose werden gar nicht in Betracht gezogen, ziehen es vor, Privaigüter zu pachten oder nach Amerika auszuwan dern und sich dort anzukaufen. ÄuSsterben de Handwerks. Als Beleg, daß es mit dem Kleinbe triebe auch in Deutschland mit Dampfes eile bergab geht, mögen die folgenden Zahlen dienen. Die Zählungen sind in wachsen vorgenommen worden. Diesen Zählungen zufolge wurden in den Iah ren 1883 und 1884 an Fabrikarbeitern ermittelt : aus Industrie, wkige. Arbtiter.

Hs3. 1895. 4,403 8.6' 15.V7I 2,635 lMtf ' 13,168 23,642 31,871 8,6.17 x,74ö l,61i i.SSZ 112,541 17,3i7 20.3Ä7 12,121 11.013 18,681 U8.370 i0,4o 15,88 10,494 11! 15,804 ,74 211.291 284.633

ökrgbau, Hütten und Stlmtu nxien , Anduftri der t ant und rdtn 4HfUßTarittituns atafdmtcn und JUertjfugfabrikattsn ?$fmut Indunrie 3nduftn dr Heiz- und X'cuix sloe Ifjtittnouftri .... Parier und Ltdermdutlrie Industrie dr Holp undSchnitof;t - 5tat.ru und fSenuBinttttl... t.etdurg und !Keim unq f leaTapd Qkete cictitci: .".oustriezZvnZk.... Zusammen Demnach hat sich in Sachsen die Ge iammtiakl der Fabrikarbeiter in der

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.eit von 1683 bis 1885 UM 4o.2l2 I rdt-r 17,92 Proz. vermehrt, während 'öle ! Bevölkerungszunahme in der nämlichen Zeit nur etwa 2,tt) Pro;, betragen hat. Ein ganz anderes Bild dagegen erhalten wir durch die Zusammenstellung der in den Jahren 1883 und 1865 in Sachsen gezählten gewerblichen Anlagen. I n d tx ii t i e ) w t i fl . 5 a b r i k a n l a g , ,k. IH3. Vu l.7üj 611 .11 .V.i 2.44 l.JVT ,..7 04.; 214 24. l-." 48 i,?o.; 4,. ti.:,s j0 3. f. 4: 1,037 ö,-;tr r.i :.t ia.6-i Vttjtau, iittrn: und alinknw n Industrie tr kleine un tfrwt 4ftaUorarbtttuii iajcdmc und Äk.kusaori kans.i Cbemule "irbuitn Industrie der iQtif und ?chr ftsn ? julmduitn 4apirr- und i'cdfrin unti I'nvu'tr e lxr Holj u. Scdniy. i'oft ,. flutrunrt unt Wfnuftmittfl... ritteuttfl und Stetm.iunfl... it'olvqravhiscd G,wnd X- trü kd ndu'nic, kigk ... ' 3ufdn"nn-- lö.oütj Mit Ausnahme der Papier- und der-Jndustrie und der polygraphischen Gewerbe hat sich also die Zahl der göwirklichen Anlagen in Sachsen trotz der großen Vermehrung der Fabrikarbeiter sehr bedeutind vermindert, und zwar um nichr weniger wie tQ51 von überhaupt 10,036 Betrieben, also beinahe um keil siebenten Theil der Gesammlzahl. Die Arbeiterjahl wächst und die 'Äetriebe vermindern sich, mit anderen Worten, das Kleingewerbe oder der Mittelstand verschwindet und der 6!rovbetrieb breitet sich immer mehr au, drückt dem ÄirthschaftZmarkle immer mebr sein ureigenes Gepräge aut und macht sich eine von Tag zu Tag größer werdende Anzahl von Menschen bot mäßig und tributpflichtig. Die geschickt' liebe Mission des Gewerbestandes ist er füllt, seine Uhr ist abgelaufen und kanu nicht wieder ausgezogen werden. Zur Wohnungsfrage. Vor etwa drei Jabren batte Prof. Fe kir, Adler in einer Reihe von Vorlesun sungen, die er in Ehickering Hall zu New )ork hielr, verschiedene neue Vorschläge in Bezug aus die Wohnungsfrage gemacht. Er wies darauf hin, daß es auch für die -vausbentzer von Bortheil sei. wenn der Miether seine Wohnung rein und ordentlich halte. In den großen Tenemenlhäusern 9lcti Uorks habe man rn dem Jnstttut der P?rtrers öilfe luchen müssen, und auch dann sei es nickt immer möglich, die Beschädigung der Wohnungen durch liederliche Miether zu verhrndern. Der Vorschlag des Professors lautete dahin, die Miether durch die Möglich keit, Mileigemhümer deö Hauses zu wer den, an ihre Wohnungen zu fesseln. Man sollte, nachdem ein gewisser Pro centsat) der Kosten für das Haus durch die einkommenden Miether bezahlt wäre, einen Theil der späteren Ueberschüsse zu Gunsten' der Miethen bei Seite legen. Würden sie späte? durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht im Stande sein, ihre Miethe zu bezahlen, dann könnte dieselbe durch ihren Antheil an dem Ne servefonds gedeckt werden. Würde der dem Nliether am Reservefonds zukom mende Antheil den Kaufwerth seiner Wohnung betragen, dann müßte man ibn durch Besitzüberweisung einer ent sprechenden Anzahl Actien zum Eigentbülner der Wohnung und damit auch zugleich zum Miteigenthümer des gan zen Hauses machen. Jedenfalls würde er dann am Gebäude em reges Interesse habin. nicht so leicht ausziehen und seine Wobnung möglichst in Ordnung halten. Auf Grund der Vorschläge des Herrn Adler bildete sich vor etwa einem Jahre in New )ork die Tenement Auilding Association" mit dem bekannten Finanzmanne Joseph W. Drerel an der Spitze. Die Tbeilnebmer an dem Unternebmen stellten v.'n vornherein fest, daß das An lagekapital nur mit 4 Prozent verzinst werden solle, der Reit des Reinertrages solle zur Ausführung der Idee des Professors verwendet werden. In ungefähr sechs Monaten war genug Geld beisam men. um an der Everru Straße, westlich .1(1 VT4 t . von Ullontgomerv., ein iSrundltua zu kauten, welches bei einer Front von 1X1 Fuß 1X) Fuß Tiefe besitzt. Die alten Baracken, welche auf dem Platze standen, wurden sofort niedergerissen, und bald darauf wurde auch mrt dem öceubau ve gönnen. Jetzt ist das erste Stockiverk bereits fertig. Das Gebäude wird sechs Stock hoch sein und 128 Wohnungen zu je zwei, drei oder vier Zimmern enthalten. Es wird so feuerfest gebaut werden, wie nur möglich. Die Trevpmaänae befinden sich zwischen Ziegel mauern und bestehen aus Schiefer und Eisen. Die Wohnzimmer sind im Durch-. schnitt 10 bei 14 Fuß, die Schlafzimmer !) bet 10 bis zu 12 mir gro Auf iedem Flur besinden sich Vorrichtungen für Wasser, Elosets und eine Art Elevator, auf dem man Brennmaterial und Le bensmittel in jedes Stockwerk hinauf bringen kann. Die Hallen des Gebäu des werden Mit )vamps geyent: au? dem Flur zur ebenen Erde wird ein 32 bei 31 Für großes Zimmer als Kinder garten eingerichtet; auch für Badezim mer wird genügend gesorgt. Das Gebäude wird nach Ansicht des t ' Architekten Schickels bis October d. I. vollständig fertig sein. Die Wyl . k c mr. i.'.v nungsmielye in oem vwa wiro unge fähr soviel betragen, wie in den anderen Tenemenlhäusern auch, nur mit dem Unterschiede, daß die Eigentümer, wie oben dargelegt, ibren Mietbern es leich machen' wollen. Miteigenthümer des Hauses zu werden. . ..Per Vicycle"2m die Welt. Thomas Stevens, ein junger, thaten lustiger Radfahrer," wie man die Hel den des VelocipedS in Deutschland nennt, hatte sich schon lange mit dem Plane getragen, aus semem geliebten Zweirad" eme vleise um die ganze Wel ;u machen. Es war im April 1884 als er zuerst seine Hcimath in San Francisco verließ, um seinen Plan zur Ausführung zu bringen. Ueber das amerikanische Kontinent ging eS verhält nißmäßig leicht, und er langte im Oktoder desselben Jahres in Boston an. Dort ruhte er bis zum April des folgenden Jahres aus und schiffte sich dann nach England ein. Von Liverpool aus fuhr er auf dem Bicvcle bis nach London und Dover, kreuzte üher den Canal nach Calais hinüber und sedte dann seine Reise durch Frankreich, Süddeutschland, rjfsttmif?. lin ß--.ki. N'.I. .,.,,,,, ,,,,,, . v , vm aarien und durch Rumelim fcrt, hicj in

nsiunrinopet anlangte

VUll i'lt UU4 im er ud auf die aiutiiaie .uute über setzen und subr durch Kleinallen und Persien biö nachTtbiian, wo er im D cember 1885 anlangte. iiv blieb dort wieder den Winter über bis zum nach' sten Marj und wollte dann durch lfgha nistan nach Indien, trotzdem die Eng' länder ihm von seinem Plane entschieden brietbön. Die Afghanen, so sagten sie, seien fanatisä'e -Ehristenbasjer, und er laufe (?)efakr, von ihnen ermordet zu werden. Trotzdem machte er sich in aller Stille von Teheran aus auf den Weg und war bereits bis auf 300 Mei len in die Nähe der indischen Grenze gekommen, a'.s e verhaftet und nach Zierat geschleppt wurde. Er sah sich genöthigt, über die caspische See nach Con stantinop.'l zurückzukehren, da ihn die Russen für einen englischen Spion hiel ten und ihm die Fahrt durch Turkestan nickt gestatten wollten. Stevens besuchte darauf Egvpten, fuhr Über das rothe Meer nach Indien, setzte sich wieder auf sein Bicycle und fuhr so weit nach Indien hinein, bis er in die Nähe der Gegend kam, wo er in Afghanistan abgefaßt worden war. Er kehrte wieder nach Calcutta zurück, segelte per Dampfer nach Eanton in China und wollte durch dieses Land gen Japan sahren, als er nach einer Fahrt von öOO Meilen in der Stadt Kingan-Fu am Kau-Kiang von einem Haufen von etwa 2000 windenden Chinesen angegriffen wurde, die mit Stöcken und Steinen be wasinet waren, lr wurde nur mit knapper Roth von den Onsbehörden gerettet, nachdem er verschiedene kleinere Berwundungen davongetragen halte. Man brachte ihn auf ein chln, und er fuhr den Kau-Kiang hinunter, bis er in bangdai landete. Bon dort begab er sich per Dampfer nach )!aaasaki in Ja pan und fuhr quer durch das Jnselreich bis Yokohama, von wo er die heimreise nach San Francisco antrat. Er lande dort am 7. Januar d. I.; die ganze 'ileije um die Will hatte etwa zwei Jabre und neun M'onate gedauert. Die unfreundliche Ausnahme, die er bei den Chinesen gesunden, erklärt sich Stevens dadurch, daß China damals gerade mit Frankreich nch im Kriege befand und daß das unwissende Volk ihn für emen iranzönichen 'pion hielt. Hätte er keine regulären Pässe von der chinesischen Regierung gehabt, so würde er bei den ungastlichen beuten nicht einmal ein Icachtlager haben bekommen tonnen. Herr Stevens hält sich gegenwärt:? in New Z)o?k auf, wo ihm und seiner Welt reise zu Ehren von den Männern des Sports em feierliches Gastmahl bereitet wurde. Deutsche vcal-Skachricl)ten. P r v i n z He ss e ii - N a ss a u. f Turninspector Danneberg in Frankfurt a..M. I Lieutenant a. D. Hoffmeister in Hofgeiömar. j Brauer Ehr. L. Rosenkran; in Weilburg. In Frankfurt a. M. ertranken der Maurer Ehrist. Stark und Elise Schneller. In Homburg erschrak die Tochter des Dr. Mann so sehr darüber, daß im Hause eingebrochen worden war, daß sie an einem Herzschlag starb. Bei Quentel f irr Ti v v " m Blumenstein. Königreich B a i e r n. rrror im imn rir wunMPr n Der Holzeinkäufer Josef Birk von 'üiunchen entleibte ici, indem er nch eme Pulsader öffnete, der Taglöhner Samuel Nasser von Leipheim und der Jahre alte Georg Schrifrer von Mickelfeld haben sich erhängt und in Mörmooseri erschoß sich der Wlrthschasrspächter Anton Werndl. Etfrorcn sind: die Taglöhnerin Margarethe AltenNädter von Blsch wand, der Altsiyer Hofer von Brunn bei Windsbach und eine Frau Namens L. Schweinkart alias Krüner?nz von Schwaigbausen ; ferner kamen durch Unqlücksfälle um's Leben: der Maurer Georg Tdomaier von Dettelbach (von herabstürzenden Erdmanen erdrückt), der 'Wa.-ienschieber ?!echtfettia von ebenda (auf dem Bahnhof in Würzburg zwischen zwei Puffern zermalm), der Altsitzer Johann Vogel von Habach, der Oekonom Joses Gries von Kulmbach und Adam Fleckenst?in von Unterkrombach (in Folge eines Sturzes), der Holzarbeiter Franz Tonka von Mellnhof bei Lausten (an einen Stem geschleudert), die Tochter des Müllers Brandl in Weicbelbaum (von einem stürzenden Baum erschlagen) und der Taglöhner Georg Sterner von Wlndors bei Billsboren (verbrüht). Raub der Flammen wurden : in Gum penbof bei Vilseck die ehemalige Mühle, ,n Marbach d.iö Haus der Wittwe Rüg' heimer und in N'euburg a. K. das Aw Wesen des Seilermeisters Hohenrieder. Aerurthellt wurden : wegen Untenchla, gung im Amte der Bahnofsizial Jojes Vayerer von Asch zu 1 Jabr Gefängniß, wegen Meineid bezw. Verleitung dazu die t7aglöhnerssrauKatharine Lang unc die ledige Katbarme Brand von Äura zu je 18 Monaten Zuchthaus, der Bauer Johann Dressel von Weisendorf zu 1 Jabr Gefängniß, der Oekonom Johann Meyer auf der Wa'enmühle ber Weisen dorf zu Jabren Zuchthaus und dessen 18 Jahre"altes Dienstmädchen Elisabeth Denner ;u 2 Monaten 0 Tagen Ge sängniß (Meyer'S Frau wurde gleichzeitig wegen Diebstahls zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt), wegen Sittlichkeitsverbrechen der Bauer Johann Dittmann von Böttigheim zu 7 Monaten Gefängniß, der 20 Jahre alte Johann Martin von Eglosssteinerhüll zu 5 Mo naten GesangniN, - der 45 Jahre alte Wilhelm Decker von Großheubach zu 5 Jahren Zuchthaus, der 20 Jahre alte Stefan Stinzendörfer von Kleinhaslach zu 8 Monaten Gefängniß, der 22 Jahre -alte Franz Schneider und der 18 Jahre alte Georg Jacob von Sommerach zu je 4 Monaten Gemngni, und der Schuh' macher Johann Lutz von Sulzfeld zu 2j Jahren. Zuchthaus, wegen Korperverletz' ung Mit nachgefolgtem Tode beiw. Todtschlags resp. Todtschlagsversuchs der 24 Jahre alte Johann Aures von Breitem brunn zu 5 Jahren Zuchthaus, der 20 Jahre alte Andreas Baumgärtner von Eskarn :u 101 Jabren Zuchthaus, der Glashüttenarbeiter Schmidt von Fischgrün zu 4 Jahren Gefängrnß und der 29 Jahre alte Michael Kraus von WaldMünchen zu 18 Monaten Zuchthaus, we- , 8?V FÄ 9 ciT ! Vett Knöchel von Buchhelm zu 2j Mo gen räuberischer (?rpreffung der Äcetzger . . ftt f.. r . ci i ff;. nsttcn Wngn,ß, wegen Brandest?

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der Backet Georg Patjch von Uicheäväch zu ! Jahr Gesängnix, und der 57 Jahre alte Jodanil iodamer von Haag zu IU Monaten Zuchlhaus, wegen öllndeöinords die ledige Wilhelmine 3!eiß von Feucktwangen zu 'S Jahren Gefängniß, die Bauerstochtcr Kreszenz Neithmaver von Scheuern zu 4 Jahren Zuchthaus, und die ledige Kres;en; Hofmann von Weinberg zu 5 Jahren Zuchthaus, we gen Verbreckens der Münzfälschung der Schneider Vitus Walz von Fischenhof zu 5 Jahren Zuchthaus, wegen Raubes und mehrfachen Diebstahls im Rückfalle die 18 Jahre alte Anna Gcllervon Lauf zu 18 Monaten Zuchthaus, und wegen sahrläifiger Tvdtung der Gürtler Martin Hottler von Siegertshofen zu 18 Mo naten Gefängniß. Königreich Württemberg. Ein Maurer Namens Schäfer in Will mandinqen hat 10,000 M. in der Ulmer Kirchenbaulotterie gewonnen. s Priva; iicr Thümlmg rn lilm. Uhrmacher Georg Waller in Schramberg wurde zum Stadtpfleger gewählt. In Obertürkheim ist eine Wasserleitung fertiggestellt wo?' den. Pastor W. G. Parminter in Stuttgart. -sEbenda Philipp Frhr. v. Hügel, Forstmeister a. D. Kaufmann Lchneebaus rn Stuttgart erhielt wegen Weckselfälsckuna 5 abre .ucktbaus. - t i - , ' , S . t i Weingärtner Vollm in Asperg starb am Starrkrampf. iPrarrer F. Hossacker in Beutelsbach. Der Ackerer Job. Georg Abt in Cannstadt erhielt vom sranzösischen Kriegsministerium die Nach richt, daß sein Sohn, welcher in der Fremdenlegion diente, m onkmg der ! Cholera erlegen ist. Premierlieutenant Frhr. v. Türkheim in Ludwigs' bürg. Der Bauer Gottlieb Schock rn Magstadt erlag im Gerichtssaale einem Schlaganfall. Der Privatier König m Mezingen verbrannte in seinem Zimmer. Der Haushälterin des tadtpfarrers Kriegsstötter in Munderkingen, Lisette Vogel, wurde in Anbetracht ihrer 3vjäh rigen treuen Dienstzeit das Olgakreuz verlieben. Selbstmord begingen der Ackerer Konrad Radi von Laupheim durw Ertränken und der Soldat Lebherz vom Jnf.'legk. Kaiser Wilhelm in Tett nang durch Aufhängen. Dem Arbeiter Riemenbofer von Aldingen wurde der Arm von riner Dreschmaschine zermalmt; der Ackerer Christ. Marquardt von Riet heim brach das Genick bei emem Fall vom Heuboden und der Zimmerman Enz von Stuttgart wurde von einer Lo komotive überfahren und getödtet. Feuer zerstörte vollständig das dem Jakob Müller uno Christ. Koblenzer gebörige Anwesen in Enzberg; theilweise verbrannte die Spinnerei von Paul artmann in Heidenheim. G r o L b e r z o g t h u nr Bade n.j s Rechlsanwalt Hermann Friedmann in Karlsruhe. Ingenieur Hecht in Karlsrub.' ist wegen Unterschlagungen verdaftet worden. Die Frau des Gu ftav Gremer in Lörrach wurde wegen versuchter Tödtung ihns Kindes zu 7 u.'lonaten Gefanqniö verurtheilt. Der Korscnfabrikant Rosenthal in Mannheim in wegen belruqerifchen Bankerotts zu 9 Älionalen Gefängniß verurtheilt worden. Der belannteWirth Zum .pirsche", in Steinen i. W. Gebhardt. In Gü tendach wurde der Uhrmacher Philipp maller wegen Wechselsalichung verhaftet. Gerichtsvollzieher Deutet in Ueberlmgen erlag emem -cklagansall. Veruri heilt ivurden : Christian Doll von Dornbau wegen ?!othzuchtsversuchs zu 8 Monaten Gefängniß, der Steinhauer Blanus von Ebcrstngen und Schuhmacher Longin von Neuhausen wegen Todtschlaqsversuchs bezwBedrohung zu 9 resp. 5 Monaten Gefängniß, der Nd ler Johann Sutterlm von Hamen t. W. und besten 14 Jahre alte Tochter Ma na wegen Verleitung zur Brandstiftung bezw. Brandstiftung zu 5 Jahren Zucht baus rew. ! Jahr Gefängniß, der frü bere Billetausge'ber Gerbard Moll von Hohenkrähen und dessen Frau wegen Un terscklagung zu 15 Monaten resp. 2 Iahren Gefängniß, der Gemeinderatb Georg Maver und der Muller taumrn vetich von Kaltbrunn wegen Meineids bezw. Anstiftung dazu zu 12 resp. 18 Monaten Gefängniß, der von Neuhausen gebür tue Poztbote worein Äkosch, zuletzt m Königsfeld, wegen Urkundenfälschung und Unterschlagung von Poststuaen zu 1 Jahr, 5 Monaten 3 Wochen Gesang. niß und der Knecht Bernhard Morand von ölorgenwies, der im vorigen Jahre in Jestetten einen gewissen Karl Sigg erstochen hat, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode u 1 Jahr 10 Monaten Gefängniß. Der Landwirth Karl Wipfler von Heidelberg und der prakt. Arzt Eduard Fischler von Wies loch haben nch erschossen : der 11 Jahre alte Sohn des Bürstenbinders König in Lichtenthal und der Gypser Baier von Lbrrach haben sich erhängt. Durch Unglucksfälle kamen um s Leben: de VHltVVVl J . -m vv.j f " Karlsruhe (überfahren), der 19 Jahre alte Jakob Duchilion von Altenheim (Blutvergiftung), der 55 Jahre alte Martin Walter von Berghausen (von einem rollenden Stamm erdrückt), der 53 Vnrs?is irtkrtrrn (om!r:ihT toon Jahre alte Konrad Kretz von Nickenbach (erfroren) und der 40 Jahre alte Joh. Stadler von Schwanmgen (rn Folge et nes Sturzes). In Hasel brannte ein großes Haus nieder, wodurch gegen 30 Personen obdachlos wurden ; das Feuer wurde von dtm 9 Jahre alten Adolf Mutter, dem Sohne eines Bewohners des Hauses, angelegt. Aus der R b e i n p f a l z. Der Stabsarzt Dr. Hügel in Landau beging Selbstmord. 7 Lehrer Dörr in Ludwizshafen. Der Fruchthändler Jakob. Mayer in Zweibrücken wurde wegen Meineids verhastet. Elsaß-Lothrrngen. Wegen Verletzung des Briefgeheimnis seö wurde der Briefttäger Hödr in Moes münster zu 3 Monaten Gefängniß ver urtheilt. Eine gleiche Strafe erhielt die Wirthin Thiebaud, welche den Beamten zu dem vergehen verleitet yatte. t Ver.ebrslnspektor Budde v Mulbau sen. Der Eigenthümer und Wirth Bacher in Sennheim hat mit 150,000 Fr. Verbindlichkeiten falllrt. Ueber das Vermögen des Notars und BezittStagsmitgliedes Gandar in Remilly ist der Konkurs erklärt worden. Die Höhe der Passiva steht noch nicht fest, wird aber annähernd auf 3 Millionen Mark geschätzt, während das Vermögen Gan dar's nnaeiäbr anderthalb Millionen

beträgt. Der 7sjüyrige Mose5 Bel nard genannt Mausche von Hagenaü und der Spitalpfründer Heinrich Weber von Uffheim baben sich erhängt. Der Arbeiter eo ischneioecker von Bilsteinthal b. Rappoltsweiler und der 24jäb rige Gottfried Heinemann von Venden berm sind erfroren ; der Arbeiter Nko las Scbmisser von Büdingen b. Diedenbofen ist im Bett verbrannt ; der Kamin feger Martin Scherer ' von Gebweiler und der Ackerer Becke-Rohe von Oberseebach brachen das Genick beim Fall von einer Treppe ; der Bergmann K. Töllen von Hayingen wurde verschüttet und er litt schwere, vielleicht tödtlicbe Beriet zungen ; der Holzbauer Emil Bertsch von Kestenholz ist von einem fallenden Baum erschlagen worden. Braunschwei g.-A n h a l t.-L i p p e. Waldeck. Der Gutsbesitzer Heinrich Schroedel in Königshagen beging Selbstmord. Die Firma Bäntsch & Behrens in SonderSleben beging ihr 25jäbriges Bestehen. Der erst kürzlich fertiggestellte Anbau der Wilkendorf'schen Tbonröhrenfabrik in Coswig ist niedergebrannt. Mecklenburg. Die Auswanderung aus dem Giok

berzogthum betrug 1399 Personen sin das Jahr . 1386, ungefähr ein Drittel derjenigen deS Voriabres. Der Nentier Christian Gößler von Reustrelitz beging ! seine goldene Hochzeu. Der ZuckersabrikarbeiterJacobi in.Malchin wurde von einem Eisenbahnzug überfahren und getödtet, der Holländer Pentz von Rbena und der Fischerknecht Frank von Zarrentin ertranken. Die Pferdeställe aus dem Hof Mecklenburg bei dem Dorfe gleichen Namens und die Anwesen des Herbergswirths Baderund des Tischlers Schroter m ceustadt brannten gänzlich ab. Die Oekonomiegebäude des Gastwirths F. Biemann in Sternberg wur den theilweise durch Feuer zerstörr. Oldenburg. Der Soldat Bielefeld von der 3. Es kadron des Oldenburger Dragonerregi. ments hat sich erhängt. Gustav Kuck in Langwarden, ein Sohn des Gast wirths Kuck von Wadens. wurde von einem Windmüblflügel getödtet. Das Anwesen des Eigners Wilhelm Stöcke! in Weikum ist niedergebrannt. Freie Städte. t Sebastian Lee, der berühmte Ham burger Eellist. Selbstmord beging in Hamburg der Marineartillerist Pete, Jörgenhoss. Der Maschinenmeister Rhode in Hamburg wurde in der Ham merich'schen Fabrik von einem Trans missionsriemen an die Wand geschleudert und blieb auf der Stelle todt und der Arbeiter Rieper wurde vom Ende einer Windekette, welche riß, am Kopfe getrof fen und starb kurze Zeit darauf. Feuer zerstörte die Kistenfabrik der Firma I. H. Böschke in der Neustädter Fühlen miete, die Werkstätte des Lederzurichters A. Pasch nebst drei anstoßenden kleinen Wohnhäuser, in 5er Spitalerstraße, so wie den Pferdestall der früheren Lauen stein 'schen Wagenfabrik, in welchem sich 18 Pferde befanden, die sänlmtlich mit verbrannten. Bauinspektor Böttcher in Bremen, dessen Name durch den Bau der Entwässerungsanstalt in 'Blockland weithin bekannt wurde, feierte neulich sein 25jährigeS Dienstjubiläum. Der Bierausfahrer Scholtz in Bremen brach das Genick beim Sturze von seinem Wa gen und starb sofort. s In Lübeck der Architekt und Lehrer an der Gewerbe schule Carl Joh. Heinr. Kolz. Schweiz. Schumacher Bleuler wurde bei Alt Stettin von einem Zug überfahren und getödtet. Daö Bankhaus A. L. Dutoit in Waadt hat seine Zahlungen einge stellt. In Bern sind die Wittwe Sieuenschwander, ihre Nichte Elise Jenni und die Aufwärte'.in Frau Blaser an Kohlendampf erstickt. 1 Papierfabrik kant ZieglerThom2 in Grellingen. f Gerichtspräsident sii.ist. Ad. Brenranin Laufenbura. Provinz Westfalen. Der Buchhalter Balke in Münster sollte wegen Urkundenfälschung abgeu?' theilt werden, zog es aber vor zu entflie hen. Wegen Nahrungsmittelverfäl schung erhielt der Metzgermeister Nik. Grünewald in Horde 2 Monate Gesang niß. Wegen Beleidigung deS Staats Ministeriums muß der Redakteur des Volksblattes in Lüdinghausen, Heinr. Rademacher 200 M. blechen. Der Bergmann Wilheici Wienkörter von Stuckenbusch ermordete den Ziegelme! ster Pasfrath und deffen 11jährigen Sohn und wurde zu 12 Jahren Zucht Haus verurtheilt. Der Bergmann Hern rich Welper von Recklinghausen erhielt wegen Beihilfe ein Jahr Gefängniß. . R heinpr ovinz. . . 1 Der Veteran Franz Schmitz in Barmen. 7 Geh. Oberjustizrath Dr. Gerhardt Merrem in Bonn. Das 50 jährige Priesterjubiläum feierten in Barmen der Dechant und Ehrendomherr Meisloch, in Düsseldorf der Pfarrver Weser von St. Lamberti Kaplan Tauf fenbach. Das 25jähnge Dienstjubiläum beging auf Zeche Bonifacius bei Krav Betriebsführer H. Hußmann. In Alteneffen wurde der Bergmann Hontz tootgefahren. in Meerbeck verun glückte der Gutsbesitzer Kothes durch einen u früb sich entladenden Schuß. Mozart - Ssttc ! Xaoot Bos, Eigenthümer Das größte,' schönste uud 'älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schon eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung dou V allen, Couzerten und Versammlungen unter liberale Bedin gen nr Perfüguna. Pie Indisuepolis sind eingerichtet, vortreffliche Qasser znm Trinken, Kochen, Waschen, Bade uud für Dampfkessel zu außerordentlich niedrigen Prei. se zu liefer. Office : 23 O Peonsylvaniayr. Sndianavolit, Ind.

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