Indiana Tribüne, Volume 10, Number 153, Indianapolis, Marion County, 21 February 1887 — Page 3
! fR- 0 et kJ gegen alle Schmerzelt. Nagische Koren. Cla fa? gklttmter rm geheilt. si Newark-traße. Hoboken. N. I. IS htte hcfüqe Tch'.nerzrn in meine? linken Sulter und redjtew Ärm. Meinen Arm konnte ich schließlich nicht mcdc edrauchen. Endlich versuchte ich St. Iakova Del und ehe die erste Flasche aufgkdraucyt, roaren eile Schmerzen vj'.t tu:) exn Äur.dcr vttschVMden. William Herse. Htstize LknschVrsjkN gkhkttt. - ' Vreenvile, Cal. ' rau Tl. T! i l l ! n: 3 litt drei Tage an den - ben!',slen 2djmcr;en im Rückr,,. Idr Zustand : ierröUinir.erte sich sonwlihrei.d. XiUW Sjtd mitiel wurden vergeblich versucht. Nachdem die atieniirr ein einz-ZÄai 2t. JLkod Oet cnroanttc hörten die Echmirzen aus und sie Jinni ruhiz schlafen. VtschdsLnte Kniee geteilt. Wäl'iend neineS LlufenthaltZ in Chicago, fchnjc'-ien meine Sir.tie, mir heftige Tbmeren cruxfa?nd. Ick kaufte ein ?lescke ct. Jakobs ttl und g:Ircuite e$, he ich mich ar Rul,e lezt:. Um nächsten Morgen nartt wi fcei scfuiid. Ä. Ü. Uni, Evitr d4 cpueiiitrn. L?:or?ki. N. I. Schmerze ia der GÄult beeilt. öanajoha.ie, 7T. Neulich erwachte ich ia Us Mine der Nacht mit heftigen sÄmer;cn in tir linteii Schult??. Ich andre scf?rt Zt. JaÜobi Cd an, und in i stunden wurea alle schmerzen verschwunden. Ä. F. Sook. Editsr deS GeurUr." THE CHARLC3 A. VOCELEH CO., Baltimore. Md. 5 ßfo üvMMtimim& j t . irZ-. m ja MI W HAIVIUUKUbK TR n PF EM -t VKrft Vlutkrankhtiie, Leber- .Nagenlelden Crcii, W Cent rferr Uns fiflO ; ia alt lxetdekca zu feabca. fXX A.. TUUft CO. UXI10&. O 0öOfOOK ) SorgrttvoU und traurig O HUt mancher Kranke in die Zutuns oell r i - X m , w s er dtder Äues rfolgloO qevraui rat. X leioa:n tiint 30a, ireie an S7tätt nesÄwääle tttio Vesä'lechtsAranldeitcn, l I jii'ic an uiiauiwu yiijtru .'i u juiuu y T iiiaten leiten, loüten zum Seldstichutze den V 0,.,ltuag.,nk,r" lesen, eye ,ie sich durcd rerlockente unv trügerische VersrreyU bunden prahlerischer me.izinischer Anzeige l rerleiteil lassen. Das ged,?zeue Buir, l ) Teilen, mü blrkick,n naturgetreuen Bil k J Skiern, rcird sür 25 61. in jcjia:artea, sorgsam verpackt, frei rersanet. Acress'.re Deutsches Heilinstitut, y II Clinton Place. New York, N. Y. ) CQCiOOiO 1ur5llacmsÖlrttialf . 4 1n:tttoanU uu atttt. (auptuarttet ti D ,, . t v. Uii( ttfiu ? -inn 'ilixu tt II. I r'ttrflV ua laflatt1tt 9 tSin-toi mit o:bStiat. tl tMlIatinUttt 0. nah v. Str. !l feUir- , Srr. 'tNdJstt Äayn v. 4 ?"'y ni ri L2,n Koen' t? 8v Cr. vk Wflict) 1 Ikni!ie n . und Ä'lj t!. J7 tat ct. unb Cti. 1 fiarroro 5tr. und alott t Richr und Zo)n Btr. ?Lege un) siebente 6ti l'j' lUtama tttii Cvefeni t. I2r Ißmbiaa und tbrt Str. lZd Mandel Str. nb S'.ncvin ? IJ7 euitSritat.95aab. ISt 4ntca( Um.' f .t Stt 121 Udaci Worrtfon et: 1&2 ocmrt-' und Acht ll . 184 l3Ö4 ftD. T t)Hl etl. 135 t'Strt ?. ur) lilaroart Stt 136 Ceiawar nb itjin ti. Ü t. 39 et., nah ZL.nvt. tt t)nns,loania Prall Str. N. 5. Gngta Hus Sechste. H . X tsftsstrpi nb t. latr Cti T aSineil um ttiSizan Str. li VnnslantM tr. nd Hsm, , t) lsflZstpvl und Curt tr. 111 iinnjc und Oiaiaai S:r. lli Vnn,loala und Züichiga Oti. iU Jin,i und fe dert SU. St Indian, . nd Richlgan Str. s2 Ritibiaa ud Ealnut 6tr. H Salifsrnia und Sermsnl Str. las und em Vor: Str. N Jrdia, v. und St. Gla,? t, 37 tadt.LosVital. Vlak und Slord 9-t. O vichigzn und Xsi! Cti IU Ceü 'S fBalnut Str. 31t Qtü und HtHU St,. 514 SUotttte und Howard St,. II SasZwgton, nah Seft Str. 4Z tiZendors und Washington St, Vttjlouri und , Vrk Str. U eridia und L,shin,tsn Stt, u JÜnoi und Ohid etr. 4? Ig nd rsishinzto 1,. ii wzza'I Pötk Hous. 4j 3blanoU. 113 Wtflanrt ud land t. 4U iZftssirrt und rsadish cn. 413 Ferguson' Pork Hous. 421 I. V. D. Si,nd Hou,,. 2 Isav sylum. Sl JSlsoil und errtU Str. 11 jl'.ncll nd ouifttna St, 61 ZU ad UeEart Str. 54 vtst nb VoutZ Zti. X4nnfl d eorgia ir. ridtan nd Sla Str. tl ZdiZon . und Konti Str. IS vadiZon 0. UN Tunlo, St tu eft nd oavood St, kl, ntu, v. und erna ? V14 Unis od orttl 1, öl IZlnoiß und aasa S S17 Bontt und Daeotai Cti. II South ah Dlamar Str. yennsloavl nd Loutftan St, fl Iilawan und vekart, Str. H DU und RcCatta Stt, kladasa und virgtan, ,. 7 Virginia 0. und Lradsha t, Oft nd Edr Str. H Pss,tni Str. und Uadiso , 12 BcJtttnt nd Dghrt Stt. ' 71 CüjtnU lo. naht HN VN. Tl Oft ud Srgi Ct. 7? vashtugto nd Snton rr. 74 vents und eorgt Str. '75Lkfio. nd Pin. 7 DUou und atel Stt. 71 ikgii,.d Dtfln. (79 81(14 und HUn. 711 Cprac und Prosxkt Str. 71 gltsh , und Laut! St,. 714 Oraug, und O'.iv Stt. ' 714 SHU d Bchr Str. N 33nu ?: 3rsf Stt. Sl OasZingts cii Silcxirt St, 84 Oft d MAxl Stx. 44 Ä Sott und Davids, et, 43 Sauft 8usraen5n1i&tt. 14 Bet. Staate x1a 87 Dttcntalai t3afinton et, 83 X2Ltn SsSn,nttz, tli 0. Schlauch'Han. Ol 9ai9ifigunmt 819 Wollet nd dk Str. 41t lZht d Harv, tr Sl Bauland nah Vltnlun eil. W rldias nnd eorgta St,d. z.K.1 Pnvsl Signal. Z.I-1 Und Aaften mtdrholt, ,tvett,r Clar 8-8 Signal für Urlrul. üaet Schlage 5ur aul. Drei chUa, u 111 .
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1,.','rf'v v- - r -- - . - i"y Gesühnt. (r.ii Äovee, frei nach dem Englischen, Po O lliverio. (Jortsedung.) Christa," rief er hastig und beugte sich abermals zu ihr nieder, hören Sie mich einize Augenblicke ruhig und ge ruldiz an. Ihre verächtlichen Worte, die kalte Zurückweisung meiner Liebe trieben mich von Breitenborn hinweg ; in den Freuden und Bergnügungen Von Paris hoffte ich Sie zu vergeben. Doch bald erkannte ich, dak meine Liebe mäch' tiger war als mein Wille daß ich nicht vergessen konnte ; ich dürstet, nach einem Blick in Ihre Züge, lechzte nach dem Klang Ihrer Stimme. Neue Gesichter, neue Scenen stillten mein Sehnen nicht ich konnte nicht langer fern bleiben und kehrte gestern Abend zurück. War es nicht ein Fingerzeig deS Himmels, der uns für einander bestimmt hat ? Warum hätte er sonst meine Schritte gerade in diesem Moment hierher gelenkt V Im sonnigen Italien wollen wir das ß'.ück suchen, daö uns hier versagt ist, flüsterte ihr Versucher. Sage ja, Ge lieb:e, und ich will Dir ewig dankbar sein. Du sollst mein Weid werden, mein theures, ,mein vergöttertes Weib, und bis zu dem Tage will ich jede Sorge von Dir fern Halten, unaufhörlich für Dein Wobl bedacht sein. Auch sollst Du n'lch! ohne Dein Kind gehen; wenn Menschenkrast es vermag, so sollst Du Alfriede binnen wenigen Tagen wieder bben." ..Wie wäre das möglich ?" Er lächelte herab in das voll Span nung zu ihm erhobene Gesicht und drückte feurige. Küsse auf lie kleine weiße Hand, die willig in der seinen ruhte. tfs werden sich Mittel und Wege sin den. )t'u? willige ein, die Akeine zu werden.Wenn Sie mir versprechen, Elfriede mir zurückzugeben, willige ich ein," sprach sie langsam aber fest. Die Sünde, mit Ihnen dabin zu gehen, wo ich Ruhe und Zufriedenheit sinde, kann unmöglich grö 5er sein, als wenn ich in Bucheneck bleibe und gegen Wilhelm Rainer bitte ren, tödtlichen Haß im Herzen trage." m Nein lange nicht so groß," bekräf tigte er, gewiß nicht." Worauf er fort fuhr: Deine Verbindung mit ihm ist in Gottes Auaen niemals eine Ehe gewesen, denn dte Liebe fehlte, die sie hei' lizt ; das Band hingegen, das uns der knüpfen soll, segnet die Liebe." Sie mußte die schmale Grenze, welche die Bernunft vom Wahnsinn trennt, über schritten haben, denn sie lasschte seinen Worten und glaubte sie. Willst Tu sofort nach B. abreisen ?" fragte er. Der Schnellzug geht fünf Uhr vierzig Minuten von Airnburg ab. Oder fühlst Du Dtch noch zu sehr ange griffen?" Nein, ich will fort, so schnell als möglich. Wilhelm Rainer'S Schwelle soll mein Fuß nie wieder betreten," rief sie in entschiedenem Ton. Er sah, dag Kummer und Leidenschaft sie blind machten für den unwiderrufli chen Schritt, den zu thun sie im Begriff war. und voll Selbstsucht zog er Vortheil oavon. Er nannte ihr ein wenig besuch tes und in einer ruhigen Straße gelegenes Hotel und fuhr fort : Sobald Du in B. ankommst, nimm Dir einen Wagen und fahre dortbin. In zwei Tagen bole ich Dich ab." Mit Elfrieden V1 Mit Elsrieven das verspreche ich Dir!" Sie blieb eine Weile in Gedanken ver lsren stehen. Ich thue es, um wieder in Besitz rremes Kindes zu gelangen," flüsterte sie träumerisch vor sich hin, und wenn es Sünde ist, so wird der Himmel mir vergeben." Du wirst doch noch einmal nach Hause geben müssen," unterbrach Kuno ihr Sinnen ; Du kannst nicht gut ohne die nöthigsten Sachen reisen." Ja," gab sie mit kaltem, freudeleerem Lächeln zurück, ich muß noch einmal nach Bucheneck; ich habe ja noch viel Zeit. Leben Sie wohl," und dabei versuchte sie, ihm ihre Hand zu ent ziehen. ..Leb' wobl. Geliebte, bis wir uns wiedersehen." antworttte er und bedeckte ihre Hand mit innigen Küssen, bevor er sie frei gab. Du wirst micb sicher er warten, Christa ?" Sicher." j. v. Wilhelm und Ctotilde Nainer saßen noch im Wohnzimmer, in dem eine laut lose, beängstigende Stille herrschte.. Sie hörten Christa in's Haus treten, über den Flur die Treppe hinauf gehen und daS Zimmer öffnen, welches seit so mnn chen Jahren ihr ausschließliches Eigen thum gewesen war. Sie hörten, wie sie den Schlüsiel im Schloß, umdrehte, den Niegel vorschob und durch das Zimmer schritt. Wilhelms Brust entrang sich ein Seuf zer der Erleichterung. Ich habe Dir doch gleich gesagt, daß ne wiederkommen würde," sagte Clotilde. Ueberlaffe sie bis morgen ruhig sich selbst. Bis dahin wird sie vollends ein gesehen haben, wie schamlos ihr Beneh men war." Rainer erwiderte nichts, doch war von seinem Herzen eine Eentnerlast genom men. 10. Ueber Bucbeneck dämmerte der iunai. Tag herauf. Die Blumen hoben ihre Köpfchen und schüttelten den Thau von tyren Blattern, wie Aogel erwachten, putzten sich das Gesieder und sangen ihr Morgenlied. Im Osten war der Horizont wie in Purpur und Gold getaucht, die Königin des Tages stieg langsam in strahlender Pracht herauf. Das Gesinde ging den verschiedenen Bescbäftiaunaen nacb : auck im fr aul e wurde es rege, und dann kamen Wilhelm unv iLtotitoe in das xruhstückszimme? herunter. DeS Ersteren Gestckt war bleich, seine Augen trübe, hatte doch die er -.1. a v crx-t.t r ' ri ganze yiaaii ccr q.ai icm ager gestoben. Elotilde binaeaen war. fa.fo,; i man nacy tyren Augen chlteßen konnte . 1 , V u- v - ' I" . nicyt weniger selbstbewußt und selbstzufrieden als stets. Schweigend nahmen beide ihr Früh stück ein, worauf Nainer seinen breit
. ässsz I tündtgen StrohhUt ttahni Und irt das Freie hinaustrat, um seinen Plichten nachzugehen. Zögernden Fußes schritt er durch den Gatten, öffnete unentschlossen die Gittertbür, dann schloß er die selbe wieder rasch und lenkte die Schritte nach dem Hause zurück. Clotilde," sagte er in das Zimmer tretend, Christa macht mich unruhig. Es ist grausam, sie so lange mit sich uno ihrem Kummer allein zu laffen." Die Angeredete sah von ihrer Arbeit auf es war ein rascher, prüfender Blick, der sein Gesicht traf. Seine festgeschlossenen Lippen zeigten eine Entschlossen heit, die keine Widerrede duldete. Er verließ das Zimmer wieder, stieg lang sam die Treppe hinan, blieb vor der Thüre, die zu dem Gemach setner Frau sübrte, stehen und klopfte. Das Klopfen klang deutlich bi? zu Clotildens Ohr, und den Athem anhaltend, lauschte diese auf das jeffnen der Thüre oder Christa's Antwort ; doch al leS blieb still. Rainer klcpfte zum zwei ren Mal ; wieder keine Antwort. Jetzt börte sie, wie der Drücker ihres Bruders Hand nachgab und er das Zimmer durchschritt. Tiefes Schweigen-athem lose Stille und im nächsten Moment er scholl ihr Name so heiser und entsetzt von ibres Bruders Lippen, daß sie seine Stimme kaum erkannte : Clotilde! Clotilde!" . Das Gefühl, als ob etwas Furchtba res geschehen sei, bemächtigte sich ibrer,und voll Angst zögerte sie, dem Rufe de?
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Bruders zu folgen. Clotilde." Seine Stimme klang noch heiserer, noch tonloser. Sie gin aus dem Zimmer und stieg langsam die Treppe hinauf. Christa's Thüre stand weit offen, ein Blick genügte, um ihr zu sagen, daß sich außer ihrem Bruder kein Mensch in dem freundlichen, sauberen Zimmer befand. Rainer stand, wie eine Stütze suchend, gegen das Weiße, unberührte Bett ge lehnt und hielt einen offenen Brief in der Hand.' Sein Gesicht war todtenbleich selbst seine Lippen waren färb los. Sie stand dicht an seiner Seite, bevor er sie zu bemerken schien. Wo ist Christa?" fragte sie erschrok ken. Jetzt erst erhob er den entsetzten Blick. ud reichte ihr den Brief. Lies' laut," gebot er. Sie gehorchte. Der Ausdruck seiner Züge flößte ihr noch mehr Angst ein, als der Brief. Wilhelm Rainer !" las sie. Ich kann ein Haus, in dem Du Herr bist, nie wieder mein Heim nennen ; ein Haus, das mich so namenlos unglücklich gemacht hat, ein Haus, in dem mir so grausames Unrecht widerfabren ist. Ich gebe dahin wo mir die Liebe winkt, die Du mir versagt hast. Die Sünde, die ich zu begehen im Begriff bin wenn es eine Sünde ist wird der Himmel Dir zur Last legen. Du und Deine Schwester Ihr habt mich gepeinigt und gequält ; Ihr habt nicht geruht, bis Ihr mich an den Rand der Verzweiflung getrieben hattet. Mein Verlust wird Dir keinen Schmerz bereiten, und wegen der Schan de, die ich über Deinen tamen bringe, mache ich mir keinen Vorwurf. Was ich jetzt bin, was in Zukunft dazu hast Du Ntich gemacht. In Jahren, wenn Du alt geworden und Niemand Dich liebt. Niemand für Dich sorgt,' keine Gattin Dir zur Seite steht, die Dir treu und innig zugethan gewesen sein würde, hättest Du es so gewollt, keine Kinder Dein Herz erfreuen dann, wenn nicht früher, wird Dein Gewissen Dich an klagen. Dein Herz Dich verdammen. Christa." Der Brief entfiel Clotildens Händen ; ihr bleiches Gesicht war aschgrau gewor den. Gott sei uns gnädig!" entrang es sich flüsternd ihren Lippen. Was kann sie meinen'', fragte ihr Bruder, und seine Augen stamen sie trostlos an. Erinnerst Du Dich nicht der Worte, die sie gestern sprach V Cr schüttelte langsam den Kopf ; der furchtbare Schlag hatte all sein Denken und Erinnern gelähmt. Sie sagte, daß die Liebedie sündige Liebe eines anderen ihrer harre ; und fügte noch hinzu, daß sie seine Liebe er wieder? !" Das war nicht ihr Ernst, Clotilde. Sie wußte in ihrer Aufregung und Leidenschaft nicht, was sie sprach. Christa ist rein und gut." Gebe .der Himmel, daß eS so ist. Doch ich beurtheile sie nach ihren eigenen Worten, und die zeugen gegen sie." Sie kannte ja 3!iemanden wir ha ben stets so zurückgezogen gelebt," suchte Rainer sich selbst zu beruhigen. ES war ein Gefühl der Berzweiflung über ihn gekommen und dennoch wollte er nicht Alles verloren geben, so lange ihm noch ein matter Hoffnungsschimmer blieb. So standen sie neben einander, die zwei Auge in Auge mit ihrem bitteren Kummer, ihrer furchtbaren Schmach. Nainer hatte keinen anderen Wunsch, als daß er todt wäre, während sich in Clotildens Zorn und Demüthigung auch ein freudiges Gefühl mischte. WaS wa ren Schmach und Schande im Vergleich zu der Wonne, daß sie nun den elften Platz in Wilhelms Herzen einnehmen würde ? Mehrere Minuten lang herrschte tiefes Schweigen; dann sah Rainer seine Schwester an und seine Augen flammten wild auf. Ich kenne den Mann, der mir daS gethan hat!" rief er mit so wilder Heftigkeit, daß sie einen Schritt vor ihm zurückwich. O Narr, der ich gewesen bin !" Wer?" hauchte sie. Sprich. Wil. Helm, wen hast Du in Verdacht?" Kuno von Neifenstein !" Der ist ja fort, ist garnicht auf Brei' tenborn." Einer der Arbeiter sab ihn gestern im Gespräch mit mit Christa." Nur mit Mühe vermochte Rainer di Worte hervorzustoßen; seine Stimme klang heiser und gepreßt. Er sagte nichts weiter und verlies wankenden Schrittes das Zimmer. Clotilden befiel eine ihr unerklärliche Angst. Sie folgte ihm und erreichte ihn im Hausflur. Wilhelm," keuchte sie hervor, was hast Du vor ?" Ich will den Mann suchen, der mir das setbay hat." - r"
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Ihre Angst wüchö ; i legte die H.?!'. auf seinen Arm und blickte ibm ernst rn das Gesicht. ' j Vielleicht ist Dein Argwohn gegen ihn doch unbegründet," meinte fi?. ; Doch er aab ihr keine Antwort: er schüttelte zornig ihre Hand von sich ab. ' ging zum yause ymaus, ourcy oen um ien der Landstraße zu. Sie folgte ihm bis an daö Gartenthor, wo sie stehen blieb und ihm angsterfüllt nachschaute, bis seine schnell enteilende Gestalt ibren Blicken entschwunden war. Er gebt nach Breitenborn," murmelte sie vor sick bin. Was nützt es ibm, toenn sich sein Argwohn bestätigt ? Das saubere Paar wird längst über alle Berge sein." 17. Kuno war früh am !)!orgen aufge standen. Die Aufregung batte ihn nicht schlafen laffen und duldete ihn nicht lange im Zimmer. Er trat binius in den hellen, lachenden Sonnenschein, durchschritt den von tosenduft durchwobenen Garten und wendete sich der Buchenallee zu. Wie vertrauensvoll Christa'S kleine Hand in der meinen lag, als ich sie das erste Mal durch diese Dunkelheit führte." dachte er, während er unter den' dicht durcheinander gewachsenen Aesten hinging, damals bewunderte und bedauerte ich sie, ahme aber nicht, daß der Tag nicht fern war, an dem ich sie so innig, so leidenschaftlich lieben sollte. In wenigen Stunden werde ich sie wiedersehen und selige Gewißheit haben, daß, bis der Tod uns scheidet, wir.vereint bleiben werden. In Elfriedens Besitz zu gelangen, wird nicht schwer fallen. Plötzliche rankheit oder sonst welche Vorspiegelung. wird dazu genügen. Und dann dann adieu Liebesqual und Deutschland in sonnigerem Lande blüht mir das Glück!" In der Mitte des dunkeln Ganges an gelangt, blieb Kuno Plötzlich erschrocken stehen, um zu lauschen. . ..Ich glaube gar, ich werde nervös," murmelte er. Ich hätte darauf schwören können, daß ich Schritte hinter mir vernahm. Da sind sie wieder ! Spukt es hier etwa? Wer folgt mir?" fragte er laut, wer geht mir nach ?" Die Schritte kamen vorsichtig näher eine Antwort blieb indeffen aus. Der Weg hier ist Privateigenthum ; Niemand, der nicht zum Hause gehört, hat das Recht, ihn zu betreten." Der leichte Morgenwind, welcher in den dichten Zweigen säuselte, blieb 'in dessen die inzige Antwort, und ärgerlich setzte der Aaron seinen Weg fort. Der Gedanke kam ihm, daß vielleicht eins der Dienerschaft ihm einen Streich spie-. len wolle. Wer es auch sei, er soll es büßen," dachte er, während er der Stelle zueilte, wo in alter Zeit das Duell stattgefunden hatte. Die Fußtritte waren jetzt dicht hinter ihm ; nicht mehr undeutlich und unsicher, sondern fest und klar ertönten sie auf dem gelben Kiesweg. Kuno wandte den Kopf. und sah Wilhelm Nainer mit verstörter Miene und wild flammenden Blicken vor sich stehen. Kuno strömte alles Blut zum Herzen und für den ersten Moment fehlte ihm die Sprache. Doch schnell gewann er die Fassung wieder, obgleich das Gesühl seiner UnWürdigkeit sich wie eine Centnerlast auf ihn legte. Guten Morgen," rief er, bemüht,' heiter zu erscheinen. Sie sind heute bei Zeiten aus. Wie geht es Ihnen Sie sehen blaß aus; fühlen Sie sich nickt wohl ?" Doch die fest zusammengepreßten Lip pen hatten kein Lächeln zur Erwiderung, die strengen Züge wurden nicht milder und Kuno's zum Gruß ausgestreckte Hand wurde rauh bei Seite gestoßen. Wo ist meine Frau V rief Nainer in heiserem, unnatürlichem Ton. Kuno's Herz durchzuckte es bang. Ihre Frau V wiederholte er. Ja, meine Frau ! Was haben Sie mit ihr gemacht? Wo haben Sie sie verborgen ?" Ich verstehe Sie nicht, Herr Rainers AusJhren Worten schließe ich, daß irgend ioelches Unglück sich ereignet hat; warum aber kommen Sie zu mir, wenn Sie Ihre Frau suchen?" Der Baron hatte seine Faffung jetzt völlig wiedergewonnen. Die wilden, so forschend in fein Gesicht gerichteten Au gen lasen nichts weiter in seinen Zügen als Ueberraschung und Jteugier. Nainer strich sich langsam über die Stirn; sein Kopf brannte, seine Sinne schienen sich zu verwirren; er wußte nicht, was er denken nicht, was er glauben sollte. Sie ist fort sür immer, wie sie schreibt. Sie muß in der Stille und Dunkelheit der Nacht entflohen sein, denn ich babe sie weder gehört noch ge sehen." Ist sort!" wiederholte Neifenstein mechanisch, wobei er aber die Augen vor denen Rainer's zu Boden schlagen mußte. Fort in die Arme eines Anderen; doch hier ist ihr Brief, Baron. Lesen Sie ihre eigenen Worte." Kuno nahm den Brief aus Rainer'S bebender, fieberheißer Hand und las ihn. Keine Muskel feines Gesichts verrieth da bei sein Geheimniß. , . r . 12s tu der lageruf einer georocyenen, verzweifelnden Seele," sagte er, als er . zu Ende war und Nainer den Brief zu- . rückgab. Doch ist mir noch immer un erklärlich, wie Sie auf den Gedanken kommen, daß ich etwa? über den Verbleib Ihrer Frau weiß V Sie haben gestern mit ihr gesprochen, einer von meinen Arbeitern hat eS ge . sehen." ! Kuno wechselte leicht die Farbe. Ich will Ihnen etwas sagen, Herr Rainer, was ich Ihnen eigentlich ver schweigen wollte. Ich habe gesehen, was außer nrir keines anderen Menschen Auge erblickt hat : Ihre Frau hat gestern versucht, ihrem Leben ein Ende zu machen." Stainer's Lippen entrang sich ein ent setzte? Schrei. Sein Gesicht wurde noch einen Schein bleicher und taumelnd wankte er gegen einen Baumstamm. Gott sei uns gnädig !" ächzte er, Clo tildenö Ausruf wiederholend. ; Ich kam gerade noch zur rechten &4Ü-," wbr Neitenftein fort, den bfieria
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tragenden Blick befriedigend. Stnen )!oment cch und eS wäre zu spät ge rr'sen. Meine Hand 50g sie zurück, alS sie eben im Begriff war. sich in das Waffer zu stür?en. Es n:uß Ihrer Frau ein sehr großes Unrecht zugisugt worden sein, wenn sie eine so edle, hochherzige Natur ihre Zuflucht zu einem solchen Schritt nehmen konnte." Wir hatten Elfriede ohne ihr Wissen und ihren Willen in die Pension gebracht." Kurz und abgerissen kamen die Worte von Rainer's Lippen; seine Stimme klang hohl und tonlos das Feuer in seinen Äugen war erloschen. Das sagte sie mir. Und, Herr Nainer, verzeihen Sie mir, aber ich kann nur in die Worte Ihrer Frau einstimmen : Ihr eigenes Gewissen muß Sie anklagen, Ihr eigenes Herz Sie verdam men." Doch seine Worre verhallten im Winde 'Rainer war zu sehr mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Plötzlich flammte das seltsame Feuer von Neuern in seinen Augen auf. Abe sie sagt doch, daß sie bei einem Andern die Liede suchen will, die ich ihr versagt habe " rief er. Und wir haben vollständig zurückgezogen gelebt. Sie kannte keinen fremden außer Ihnen. Baron, geben Sie mir mein Weib zurück !" Und ich antworte Ihnen zum letzten Mal,- daß ich von Jyrer Frau nichts weiß," rief der Baron ungeduldig. Nach einem langen, tiefen Blick, unter dem Kuno's Züge nicht erbleichten, wandte sich Rainer zum Gehen. Vergeben Sie mir, daß ich Sie fal scher Weise beschuldigt habe, Baron," sagte er noch. Jener folgte ihm mit den Blicken, bis er in dir Buchenallee verschwunden war. Es schien, als ob er seit gestern um Jahre gealtert wäre ; sein Schritt war wankend und unsicher, seine Haltung wie gebro chen. Dann trat Kuno in das kleine Sommerhaus und warf sich mit einem schweren Seufzer, der fast wie ein Stöhnen klang, auf eine Bank nieder. Siebtes wobl einen schändlicheren Bösewicht, als ich es bin V dachte er in bitterem Selbstvorwurf. Und ich hielt mich für einen ehrlichen Menschen mich, der ich mich nicht entblöde zu betrügen ja selbst eine Lüge nicht scheue!" 13.. Ungefähr dreißig Meilen von Kirn bürg entfernt, lag ein kleiner Fabrikort. Die Häuser waren vom Rauch geschwärzt dit Straßen eng und winkelig, doch sah man darin manch' großes und be deutendes Fabrikgebäude, und gewiß nicht das unscheinbarste darunter war daS großartige Müblenwerk von Karl Berthold. Dieser war ein streng rechtlicher, lie benswürdiger Mann, der sür die Armen stets eine offene Hand, und die Unglück ltchen ein offenes Ohr hatte, und wohl keines Menschen Name wurde in der Stadt mit mehr Achtung und Liebe genannt, als der seine. Er hatte sich spär verheiratet, aber leider sollte er nur zwölf Monate lang glücklich sein in dem Besitze seiner jun gen, heiß geliebten Frau, die ihm bei ihrem Hinscheiden eine Tochter hinter ließ. Die kleine Marie füllte nun den leeren Blatz in seinem Herzen gänzlich aus. Er widmete ihr seine ganze Liebe, seine ganze Sorgfalt; kein Wunsch wurde ihr versagt keine Bitte verwei aert. (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal - Nuckricht 5. Königreich Sachsen. 1 Augenarzt Dr. Treibich inDresden. f Mitverleger des Crimmitschauer Amtsblattes, Wetchelt. Gutsbesitzer Schneiderpinze in Großbardau erlag einem Schlaganfall. f Kaufmann Friedrich Karl Gottlieb in Leipzig. Der Wirrhschaftsbesitzer Otto Kohler von Naffau und Johanna Nachel Louise Traegcr von Großschönau haben sich erhängt. Erfroren sind : die FrauMöhr siebt von Cunsdorf, der Ortssührer Dot terweich von Ellersdorf, der MaschinenWärter Gröbe von Kleinbockwitz und der Buchbinder Schmeisser von Possendorf ;. der Weichensteller Palitzsch in Freiberg und der Rangirer Tischer in Riesa wurden überfahren und mußten am rechten Bein amputirt werden, während der Weichensteller Nitzsche in Leipzig und der Handarbeiter Schröter von Mölbis über fahren und getödtet wurden ; die Häuer Karl Crrnft Eilenberger und Anton Her mann ötösstger, beide aus Großbart manusdorf wurden von einem Sprengschuß getroffen und blieb ersterer todt ; der Gutsbesitzer Tröger von Hauptmannsgrün starb in Folge einer durch einen Fall verursachten Hirnerschütte rung, der Maurer Oehme von Klingen berg wurde von einer Eisenplatte und der Steinbrecher Scherber von Neundorf von einem Felsblock erschlagen. Feuer zerstörte den größten Theil der Fabrik von O..Dietl in Neichenbach. Thüringische Staaten. 1' Oberpfarrer und Schulinspector Adler in Saalburg. Ueber daS Ver mögen der Firma Schneider & ?o. in Altenburg ist der Konkurs aufgebrochen. Die Fabrikarbeiterin Schleicher in Apolda wurde im städtischen Kranken Hause untergebracht und der Arzt ver schrieb derselben eine in regelmäßigen Zwischenräumen zu nehmende Medizin, sowie ein flüssiges Medikament zum äu ßeren Gebrauch. Das Mädchen ließ ihren in Mainz in Garnison stehenden Bräutigam, den Pionier Böhlert. schrist.lich bitten, sie zu besuchen und fügte dem Briefe die von den Ärzneiflaschen abge trennten Etikets als Belege bei. In Folge deffen verwechselte sie die Medikamente und starb an Vergiftung. Böhlert traf erst nach ihrem Tode hier ein und, wahnsinnig vor Schmerz, beging er Selbstmord auf dem Grabe der Gelieb ten, indem er sich mit einem Meffer die Kehle durchschnitt. f Justizrath Dr. Martin, Chef des Amtsgerichts in Jena. Oberförster Karl Wagner in Meinin gen feierte fein 50jähriges Amtsjubiläum, bei welchem Anlaß ihm daS Rit terkreuz 2. Klasse beS Erneftinischen HauSordenS verliehen wmde
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Terre Haute, Matloon, SL Loul, tiree-ncastlt.
INDIANAPOLIS,
AND ALL POINTS
Mllwaakee, Minneapoti, Ä Pf Ä f f M4Uoa, La Croti, St. Paul, Cttkifclaaä-, VDMlW Dabtqae, Xirtiatla, . . AND ALL POINTS IN THE NORTHWEST.
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