Indiana Tribüne, Volume 10, Number 153, Indianapolis, Marion County, 21 February 1887 — Page 2

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HDlana Tribune. Erscheint Säglich und Ssntkg. CTW titU&t .Zri&ftn' tftt dakch dn Xilto tiU eaU ,e Uoch, U ong-,!NH im K 23. tU ,sa 1 ntl. Cm BC13tft U Sotailcit)lx4 N I 2. Office ILi) O. MarvlandSr. JndianaVcli. Ind.. i& Februar 18&7. Vussckwung des ökordwettenö. Im Buttdeösenat ist dieser Tzze ein, Bill passin, welche der Billmgs. (ilarles ;vorf und Coo!e City Eisenbahn' Stsellsäaft" das Wegerecht durch die Neservanon der Äräben-Jndianer in Mon :ana verlech.'. Der Kongreß b über daupt in der gegenwärtigen Session sehr viel für den Eisenbahnbau im Westen und Zcordwesten gethan. In der letzten Wocke passirte der Senat eine Bill, welcke der Palouse und Spokane Eisen dahngesellschaft" und der .,Washinzton und Jdabo Bahn" das Wegerecht durch die Eoeur d'Alene Lleservation ertheilte. Äuch bat die St. Paul. Minneapolis und Manitoba-Bahn das Wkgerecht durch die Fort Berthold und Blackseet Vteservation. und die Fort Wiath und Tenver Bahn das Wegerecht durch das Jndlaner-Territorium erhalten. Das Nepräsentantenhaus hat von seinem Ausschug sür Indianer Angelegenheiten einen Bericht erhalten, in welchem drin' gend empfohlen wird, der ötocky Fort und Eooke (Sitty Eisendahn gleichfalls das Wegerecht durch die KrähenReservation in Montana zu bewilligen. Werden diese Anträge sämmtlich angenommen, wie kaum anders zu erwarten steht, dann werden in diesem Frühjahre im Terri xorium Montana drei neue Eisenbahn linien entstehen. Da die betreffenden Eisenbahn Gesellschaften bereits sammt lich incorporirt sind und sich im Besitze' ausreichender Geldmittel befinden, so steht zu erwarten, daß die meisten neuen Bahnlinien noch vor Anbruch des nach ften Winlers nahezu fertig gebaut sein werden Die Unternebmer sind Eapila listen aus Vcew Port, Philadelphia und Iowa, welche in einem bedeutenden Grade an der Minenindustrie des Terri- . loriums in:eressirt sind, bisber jedoch noch nicht im Stande waren, ihre Minen vortbeildaft bearbeiten zu lassen. Tie Rockv Fort und Eooke Eity Eisen bahn ist dazu bestimmt, die unter dem 'amen New World" bekannte Minen region zu eröffnen, von der man bebaup ter..d.av sie die reichsten Minerallager im ganzen Nordwesten besitzt. , Der Hauptgründ jeeoch, weshalb diese Bahn sowie d Billings. ClarkeS Fork und Eooke Eilv Bahn gebaut werden soll, bestebt darin, daß man die riesigen Kohlenfel or erreichen will, welche sich am Quel lcnzebiet des Rock Ereek befinden und disder noch niemals bearbeitet worden sind. Die Kohle, welche sick dort vorfindet, gebort zu der dem Westen eigenivümlicben Formation an. welche man unter dem Namen Lignitkoble kennt. Sie ist allerdings nicht so werthvoll, als die bituminöse oder die Anthracitkohle, tvcb giebt sie immerhin ein gan; Vorzugliches Brennmaterial ab. Was dies für den !orowesien bedeutet, kann man schon daraus ersehen, dak in einigen Theilen )!ontanas diesen Winter $() für eine Tonne Sohlen ern bezahlt werden, wer n man sie überhaupt für Geld be kommen kann. Ist ja dort die Noth an Brennmaterial so groß, da eine Ladung grüner vlti)tx sür $15 verkauft nmd. Die Sr, Paul, Minneapolis und ?.anltoba Bahn, die das Wegerecht durch d.c rsoxt Bertdold :)ieserva:ion bereits erlang: hat. besiyt einen sehr gut ge arbeiteten Fabrdamm durch die Reserva tion bis nach Vkontana hinein. Bis ;um nächsten Winter wird sie wahrscheinlich den Miffouri-Fluß erreichen. ?in meicanlscuer Prophet. Kurz vor Ausbruch deS letzten Bürgerkriezes in den Ber. Staaten tauchte im Norden von Merico ein sonderbarer Mensch auf. der bald die Aufmerksam kett seiner andsleute in einem ungewöhnlicven Grade auf sich lenkte. Es war Piedro Nojas, der Wunderthäter. Daß er von Geburt ein Mericanec war, konnte man auf den ersten Blick er kennen, dock darüber hinaus wußte Nie mand etwas von seiner Herkunft. Zu erst tauchte er im Süden der Republik in dr Sierra Madre auf, wo er als Evangelist von On zu Ort zog, überall verkündend, daß ihm Gott die Macht, verliehen habe, Wunder zu verrichten und Kranke zu heilen. Er war gut gebaut, hatte ein intelligentes Gesicht mit großen, schwarzen, ausdrucksvollen Augen, langes schwarzes Lockenhaar und einen vollen, bereits ins Silbergraue spielenden Bart. Er mochte ungefähr 50 Jahre zählen, als er sich in der Oeffentlichkeit zu zeigen begann. Seine Stimme war ungemein weich und melodies, und oft rührte sein Gesang die Zuhörer bis zu Thränen. Die Liturgie der katholischen Kirche war ihm sehr bekannt, und er verstand es ganz ausge zeichnet, Rosenkranz-Andachten zu leiten, trotzdem er wiederholt erklärte, er habe keine besondere Schulbildung genossen, und sein ganzes Wiffen sei ein Gnadengeschenk Gottes. Er predigte im Freien .nach Art der Hellssoldaten" der Gegen wart. Seine Füße waren mit einfachen Sandalen bekleidet, und er lebte einfach und genügsam, wie ein frommer Mönch. Unter keinen Umständen war er dazu zu bewegen, für seine Dienstleistungen Ve - zablung anzunehmen. Er wollte sich voll und ganz seinen Mitmenschen vidmen, und bald nannten ihn überall nicht allein die Kinder, sondern auch die Erwachsenen mit dem Schmeichelnamen Tatita", das Großväterchen. Von allen Seiten strömten die Men schen herbei, um ihn zu hören und zu sehen, trotzdem die Priester eindringlich vor dem selisamen Abenteurer warnten. Jndenen- hatte der Prophet" durchaus keine Geheimniffe vor den anderen Menschen und trieb sein Wesen so öffentlich. wie. nur möalick Die Gläubigen sagten ihn nach, daß er an Kranken wahre

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Wvettüiiil betltä)lk'it teniU. tecM an schwere chirurgische Operationen soll er sich mir Glück gewagt haben, obgleich ihm dazu kein anderes Instrument zu j Gebote stand, als sein TaZchenmeffer. Man erzähl:e sich von ihm, er habe einmal in dem Städtchen Mier im Staate Tamaulipas auf offenem Markte eine Frau wieder sehend gemacht, welche seit langen Jahren auf beiden Augen er blindet war. Er badete ihre Augen einfach mit Eognac und sprach dabei einige Zauberformeln, wie sie bei den indianijchen Medicinmännern üblich sind. Auch in der Heilung von Geschwülften und Wunden aller Art, sogar von rebsgeschwüren. war der Prophet" berübmt. Wenigstens liefen ibm die ttcanken hausenweise nach. Wabrbaft märchenartig klingt folgende Geschichte, die man sich damals von ihm erzählte. Er war einmal bei einem reichen Bauern zur Nacht geblieben, zu' dem wahrend lerner Anwesenden ein armer Nachbar mit der Bitte gekommen war, ihm etwas Welschkorn zu verkau fen, da seine Familie daheim nichts zu effen habe. Der hartherzige Bauer verlangte einen jo boben Preis, dav der Arme unverrichteter Sache den Heimwez antreten muzzte. Der Prophet schwieg, als er aber am nächsten Tage das Haus verlaffen hatte, stellte es sich heraus, daß der aelammke Weljchkorn-üdorraib des Genbalses in Asche verwandelt war. Jammernd eilte der Elende bmter dem Propheten her und bat ihn, das Wunder wieder ruckganaia ya macben und die Asche wieder in Welschkorn zu ver wandeln. Wojas ließ tch endlich erweichen, stellte aber die Bedingung, daß cer Bauer seinem Nachbar das von demselben benöthigte Welschlorn umsonst bingeben müffe. Der Bauer gu:g daraus ein und fand wirklich bei seiner Heimkehr die Asche wieder in W.'l!chkorn verwandelt. Die Geschichten, die man sich über den guten Tatita" erzählte, schwollen in's Unendliche an. Die Gläubigen schaarten sich um ihn in solchen Hausen, daß die Negierung Gefahr witterte. Sie wollte ihn verhaften laffen. um ihn unschädlich zu machen. Der Prophet wurde von Soldaten umringt und zur Ueber gäbe aufgefordert, er wollte sich jedoch vor der weltlichen Obrigkeit" nickt bi aen und sagte den Soldaten, ihre äkugeln konnten ihm nichts anhaben. Er hob' seme jpände gen Fimmel und liep ruhig auf sich schienen. Ein tödtlicher Schrekken ergriff die Soldaten, als sie sahen, daß Tatita" alle Zluzeln mit seinen Händen aufgefangen hatte und ihnen dieselben triumpbirend vorwies ! Bon t:x 3it an war der Prophet obenauf. Seine Heiligkeit stand bei dem Landvolks über allen Zweifel fest. Er war unsterblich und unverwundbar. Einer seiner glühendsten Anhänger war Macironio Pina. Dieser war so fest von der Unverwuiidbarkeit des Propbeten überzeugt, daß er den Beschluß kaßte, den beuten einen praktischen Beweis davon zu liefern. Als Tatita" wieder einmal predigte, hob Pina seinen Revolver in die Hohe und scboß. Im nächsten Augenblick stürzte der Prophet todt u Boren. Die Kugel hatte ihm die Stirn durchbohrt. Die Carriere des Heiligen war zu Ende. Seltsamer Weise wurde der Mörder aus Fanalismus nicht weiter verfolgt und lebt noch bis auf den heutigen Tag in Sacate im Staate Tamaulipas. Den Amerikan.rn im 'Südwesten von Teras ist er sehr wohl bekannt ; sein Schwager ist Elerk beim Districtsgericht in Elark Eountv in Teras. Frankreichs Gek hr. Die Fortnightly Review" veröffentkicht den zweiten Theil von Die jeig Lage der europäischen Politik", worin der Verfasser (wahrscheinlich Sir Charles Dilke) sich Frankreich zum Gegenstande seiner Betrachtungen wählt. Er sagt u. A. : So völlig wie jetzt in Europa die Gewalt herrscht, so gieb: es wenigstens drei Großmächte, die, gleichviel wie viel siö für ihre Armeen und Flotten veraus gaben, zetzt in ibren allgemeinen Absich ten so friedlich sind, wie die Bereinigten Staaten. Italien wird augenscheinlich niemals emen Krieg beginnen, und die anderen Mächte, die am wenigsten einen solchen provociren dürften, sind Frankreich und Rußland.. Dazugegeben wird. daß der französische Bauer und der ge wohnliche französische Wahler im Allgemeinen friedliebender und sparsamer Neigung ist : giebt es irgend einen Mann in Frankreich, der die nationale Eitelkeit in solcher Weis? ausnützen dürfte, um einen Krieg zu beichlmnigen ? Der Präsident gleicht vielleicht mehr einem idealen Mitgliede der Quäker, als Mr. Bright; Herr von Freycinet ist ein Muster eines vorsichtigen Staatsmannes; Herr Spuller ist ein Deutscher, nicht nur nach Race, sondern auch nach Gesinnung ; Herr Elemenceau, erleuchtet, freundlich gegenüber England, und durchaus kein Rusiephile alle diese Männer dürften durchaus keine abenteuerliche Politik begünstigen. Ferry, der eines schönen Tages zurückkommen könnte, verbrannte sich die Finger in Tonling und ist jetzt ebenso vorsichtig, wie de Freycinet selber. Die einzige Ausnahme bildet natürlich General Boulanger. Es gab aber niemals einen größeren Irrthum, als General Boulanaer für kriegerisch gesinnt zu halten. Er hat durch seine letzten bedeutenderen Reden gezeigt, daß sein englisches Blut stark in ihin ist, und daß "er nicht ein Mann ist. .der Fenster einschlägt" wie die Franzosen sagen." Weiter heißt es in dem Artikel : Alle Regierungen in Europa, und mehrere in Amerika, befinden sich jetzt in der Lage, daß sie in irgend einem Augenblick durch revolutionäre Gewalten gestürzt werden dürften, und die franzöjllche Republik liegt nicht außerhalb dieser Gefahr. Es ist denkbar, daß die Socialisten die dritte Republik stürzen mögen. Auch ist es möglich, daß sie dies indirect zu Wege bringen, indem sie die Regierung selbst zu einer socialistischen machen und somit eine heftige Reaktion herbeiführen. Aber nach meiner Ansicht ist Frankreich weni aer einer unverzüglichen Gefahr von Seiten der Socialisten ausgesetzt, als mehrere der Monarchien, und ich erwarte die Republik so lange ungeschädigt durch Socialismus yder Monarchismus zu

1t!;riO(s 5er Fi!!deA ällM kM!i!l wird. Die dritte Republik dürste nur durch eiitttt Krieg sterben. Der Ätann, der die größte Gefahr für die Republik bietet, wird der Generalissimus der französiscken Streitkräfte im Falle eines Krieges sein. Es ist sehr unwahrschein lich. daß Frankreich im nächsten Kriege stark geschlagen wird, wenn es aber irgend eine Aussicht auf Erfolg haben soll, dann muß das Ministerium dem besten General vertrauen, den cs finden kann, und ihn wäbread des Krieges that sächlich eine Dictatcr'chaft annehmen lassen. So situirt und mit vollen Gewalten an der Spiye einer Armee von -l.OW.üOo Mann, könnte er erfolgreich sein, und dann muß zugegeben werden, daß die Republik sich in einiger Gefahr besinden würde."

(i iii interessantes Salzlager. Eine der merkwürdigsten Salzbildangen der Welt benndet sick auf der Insel Petit Anse im südwestlichen Louisiana. etwa 125 Meilen westlich von New Orleans. Die Insel ist das Eigen, thum einer Familie Namens Avery. Soweit rnan bis jeyt das Salzlager er forscht bat, erstreckt sich dasselbe auf einen Flächenraum von 150 Ackern Umfang. Wie tief es eigentlich in den Bo den reicht, ist bis jetzt noch nicht sestge stellt worden ; vorläusig hat man es 1 40 Fuß tief erforscht, ohne auf den Grund des Lagers zu kommen. Die Oberfläche der Salzmine hat eine wellenförmige Gestalt und erhebt sich stellenweise einen bis sechs Fuß über den Meeresspiegel. Die Erde, welche. das Salzlager bedeckt, ist zehn bis 25 Fuß tief, auf einer Stelle jedoch erhebt sich ein Hügel.der IH.i Fuß über den Meeresspiegel emporragt. Oben aus dem Salz, und zwar unmittelbar dort, wo die Erdschichte anfängt, hat man verschiedene interessante Ueberreste aus vorsintfluthlicher eit, wie z. B. Knochen von Mastodons und Mammuths und indianische Alterthümer gefunden. Bogen und Pfeilspitzen, steinerne Tomahawks. Farbentopfe, Mörser und thönerne Geschirre aller Art. Die Abdachung des SalzlagerS nach I unten zu betragt acht Grade. Au? der Insel b. findet sich gleichfalls ein Lager von blaßrothem Sandstein und ein Kohlenlager von dreizehn bis siebzehn Fuß Dicke. Ueber dem Salz ruht ein Lager von blaßro:hem und von gelbem Thon, dann folgt eine Schicht Sandslein und schließlich wieder eine Schicht Tbon, die sich in nvidliche? Richtung erstreckt. Auch Schwefelquell en gibt es auf der Insel. Das Salz ist ein Konglomerat von Crystallisationen, welche m der Mine wie schwarzes Salz aussehen, beim Tageslichte jedoch ein weißes Aussehen zeigen. Die Analyse ergibt, daß 99 881(H) Pro, cent der Maffe aus reinem Salz besteht, ber kleine Bruchrest besteht aus Ealciumsulpbat und Chlorid. Aus der Lage des Salzes ist ersichtlich, daß es älter ist, als die über ibm liegenden Kohlen- und Sandstein-Bildungen. Es wurde zuerst im Jahre 1862 entdeckt, und zwar ganz zufällig beim Graben eines Brunnens. Später wurde das Lager von Jefferson Davis und nachträglich vom Admiral Farragut in Beschlag genommen. Es wird jetzt von einer New Yorker Eom paanie bearbeitet, welche den Avery's jeden Monat S3000 Entschädigung zahlt. Vom Inland e. G o t't l i t b und Catharina Samochi in Pekin, Jll., welche bekannt lich ihren 10jährigen Sohn auf eine fürchterliche Weise mißhandelt hatten, sind zu fünf Jahren Zuchtbaus verurtheilt worden. Des arm.',, Jungen bat sich ein Prediger angenonim.n. Der Secretar des Innern, Herr Lamar, hat von Reem entschieden, daß der Rolan Grant" der Besiedelunz offen steht. Er hat den General Bermesse? angewiesen, sofort die nöthigen Vermessungen vornehmen zu lassen. Diese jetzt annullirte Schenkung liegt im nordöstlichen Reu -Merico und umsaßt 600,000 Acker theilweise sehr fruchtbaren Landes. Mehrere Llrbeiter in der Hutfabrik von Meyer Mercy in Riv York übten sich während der Mittags' zeit zum Spaß im Ringen. Einer derselben, der :Z0 Jahre alte Louis Silber mann, setzte sich erschöpft nieder, um Athem zu holen. Plötzlich fiel er zu Boden und war in wenigen Äugenblicken todt. Ein Herzfchlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Der Unglückliche hinterließ eine Frau mit einem Kinde. In Hopkinsville in Ken wcky bestehen nur noch drei Handlun aen, welche die Licenz haben, berauschende Getränke quartweise zu verkaufen. Die Quartlicens" eines vierten Hauses ist vor einigen Tagen abgelaufen. Welch ungeheuren Prosit die Geschästsleute machen, welche Getränke beim Quartmaß verkaufen dürfen, erhellt schon aus dem Umstand, daß einer derselben es abgelehnt hat, 51000 monatlich für seine Licenz anzunehmen. In der Münze zuPhiladel. phia wurde neulich ein ganz auSge;eichnet ausgeführtes Falsisicat eines Gold stücks von $2.50 unler einer Sendung von L 10,000 entdeckt. Das Stück trägt die Jahreszahl 1652 und ist nur daran kenntlich, daß es in der Mitte etwas dicker ist, als die ächte Münze. Der Rand des Falsisicats besteht aus echtem Golde, nur die innere Füllung bestebt aus einer Metallmrschung, die ebenso schwer ist. wie Gold. I n N e u - F u n d l a n d herrscht großer Rothstand. Die Regierung in vt. oyns hat schon Tausende von frafc Mebl den Nothleidenden auf dem nördli chen Tbeile der Insel gesandt, aber diese genügen bei Weitem nicht zur Deckung des Bedarfs. Der Berkebr mit jenem Theile der Insel lst auch m Folge der surchtba ren alte beträchtlich erschwert, on St. Johns befürchtet man eine Handels krisis. Es scheint, als ob man an die sen Winter nicht allein in unserem Rordmesten lange Zeit denken wird. Im Octoder vor. Jahres hatte ein Matrose des belgischen Dampfers Vcoordland, der in Jersey Eitv am Dock lag, beim Kartenspiel einen andern Matrosen im Streit erstochen. Der Matrose wukde verhaftet, die belgi sche 3legi:rung verlangte jedoch seine Auslieferunz, weil das Dock des belgi-

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ri''i M, MMMMa,U, akiT: II 'MiiihtiM"! ,UM iifiMi MI? las rtn rtWTi'Bi RB5?,lPWfi8,WP!3pr'L M, jchetl. alnpkrs dl,fe llci Wie lti früheren Fällen, hatte auch hier das Oberbundesgericht ent'ä'icden. daß nur Kriegsschiffe, nicht Handelvsckisfe in amerikanischen Häfen Erterritorial Rechte genießen. In Folge dieser Entscheidung wurde der Matrose in Jersey Eity processirt und jetzt deS Tod:schlagS schuldig befunden. In Bezug aus die Einzüunung von Bundesläntereien ist dem Congreß durch den Secretär des Innern ein Gutachten des Generalanwalts unterbreitet worden. In dem Schriftstück heißt es, nach dem bestehenden Gesetze sei die Einzäunung zusammenstoßender Ecken einzelne? Sectionen von Eisenbahn-Län-dereien verboten, wenn eine derartige Einzäunung den Verkehr zwischen Ansiedlern auf Regierungslanv unmöglich macht. Zwinge das Gesetz doch einen Privatmann, welcher einem Andern Land abtritt, daS vom Lande des Gebers völlig umgeben ist, dem neuen Eigen thümer das nöthige Wegerecht zu- gewähren. Was bei Privat-Schenkungen oder -Verkäufen gelte, müsse doch auch sicherlich auf öffentliche Landschenkungen Anwendung finden. Es sei übrigens dem Eongreß die Annahme eines Gesetzes zu empfehlen, welches die Bestrafung der dem oben erwähnten Gesetze zuwiderhandelnden Personen ermöglicht. Von dem anierikanischen Dynamit-Kriegsschiff, das im Austrage der Regierung von der Rew Yorker Pneumalic Dynainite Gun Eornpanv" im Schiffsbauhof der Firma Eramps in Philadelphia errichtet wird und schon in diesem Sommer fertig werden soll, versprechen sich amerikanische Flottenofsiciere ganz ungeheure Wirkungen. Das furchtbare neue Kriegsschift soll drei Dynamit-Geschütze von 10 Zoll Kaliber tragen, von denen jedes im Stande ist, Gochofie von je 200 Pfund Dynamit aus beträchtliche Entfernung mit Genauigkeit zu werfen und alle zwciMinuten einen Schuß abzugeben. Doch hat die Eomvagnie versprochen, das Kaliber aus 12 Zoll zu erhöhen. Dann werden die Geschütze Kugeln von 100 Pfund werfen. hinreichend, das größte und stärkste Kriegsschiff in die Luft zu sprengen. Dazu bestimmt der Vertrag, da das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 20 Knoten die Stunde, so viel wie 23 Meilen, baben muß eine Schnelligkeit, Welche von tehr wenigen größeren ,vabrzeugen erreicht wird, und der kaum eines der schwerbewaffneten neueren Kriegsfahrzeuge zu entgehen vermag. Das Fahrzeug ivird 2.'!0 Fuß in der Länge, 26 Fuß in der Breite baben, 7. Fuß Tiefgang, und ::200 Pferdekraft. Grundbedingungen der Annahme des Schiffes durch die Regierung sind auch die Treffsicherhett und die Gcfahrlosig keit für die Mannschaft bei Abfeuerung der beschütze. Ueber eine ttindesleiche als Geschenk wird aus Reh Dort gemeldet : Während in der Wirthschaft von Frank ttaub neben der Brooklyner Brücke em lebhafter Verkehr herrschte. versteckre ein unbekannter Mann ein Packet, das bald darauf von Hrrn Raub gefunden wurde, im Water Eloset. Das Packet trug .die Aufschrift: William, hero 15 your Valentine." Diese Aufschrift, welche sich auf den ersten Balkeever William zu beziehen schien, veranlaßte Herrn 9kaub,j das i.'UUtt'(l VIUIl Ulll. btUU tragte den farbigen Porter damit, empfähl demselben aber. Vorsicht an. denn man könn'e nickt wissen, welch' schlechten Witz sick Jemand machen wollte. DaS Päckä'en war 1 Fuß lang und 4 Zoll im Durchmesser, war sauber verschnürt und mir einem hölzernen Griff versehen, wie Fraucn solcbe rn den Drvgood 'tvreö" bekommen. Oliver, der farbige lufwärter. machte sich bebulsam daran, die Schnur zu lösen. Mit Enrsetzen warf er das Packet jedock von sich, als deffen Inhalt zum Boischein kam. In dein Papier lag nämUck die 'elcve elnev ana rneno :j Wochen alten Mädchens, d ssen cib vom Hals bis unten aufgeschllvt war. Ein Zettel, welcher dabei lag. trug d'ii Rennen Clara." Räch dem die Umstehenden sich von ihrem Schrecken erholt hatten, ließ Frank Raub einen Polizisten herbeirufen, der den Fund nach dem Stationshause, resp, nack der Morgue nehmen mußte. In der Morgue war man später der Ansicht, , daß die Leiche zu anatomiscbeir Zwecken beuupt worden sei. und daß sich ein Student der Arzneikunde einen schlechten Spaß mit William", resp. Raub machen wollt?." 1!.-Pi4t.svi iittnan , Intii ? 1 i ? . Deutsctie Moccil - SCacbncb ten. ii i Provinz Brandenburg. Verurteilt wurden in Berlin: der Agent Franr. Günther und e,ne svrau Adelheid 'Fischer geb. Lehlnann wegen Schwindeleien zu re : Monaun (Keiäna niß; der Möbeldändler Julius Walisisch und eine gewiffe Amalie Hirschberg wegen Meineids zu.'j Jabren resp. 1 Jahr Zucht haus und der Kohlenhändler (irnftPom vluni wegen Betrugs zu 15, Monaten Gesangniß. j rn Berlin: Rittmeister a.D. v. Tbielmann, der Stadtverordnete Mau rermeister Weiß, der Gebeimsekretär v. Britzke, Pastor Wellmer und Dr. S. Lö wenderz. Kanzleirath Schmidl in Guden feierie die goldene Hochzeit. Wegen eines im Nov. 188 bei dem Kaufmann Wehmer in Müncheberg ausgesührten Drebflabls wurden im vorigen Jahre dre Arbeiter Schulz und Drawitz von hier zu resp. 4 JahrenZuchtbaus verurtbeilt. (5s ist dies wieder ein Fall von Berurtheilung Schuldloser, denn ev hat sich jetzt heretsgestellt, daß nicht die beiden Ver uttheilten, sondern zwei Lehrlinge. Meier und ihrlUanger, den Dlebstayl begangen haben.. Dieselben wurden mit einem dritten Genoffen, den, Lehrling Drogze, eines erst kürzlich stattgehabten öm bruchsdiebstahls beim Lehrer Alexander überführt, und dabei stellte nch ihre Schuld an dem oben erwähnten Dlkbstahl heraus. Schulz und Drawiy befinden sich beretts wleder m Frelbett. In Ber lin beging ein Student 3!amens Krüger Selbstmord, indem er sich aus seiner Wohnung auf die Straße hinabstürzte. und m Grok-Lubolz erhängte sich der AnbauerGretchen. Ertrunken sind: die Schloffer Lachmann und Hensel und der Gürtler Rauen von Berlin, der Arbeiter Mewes von Neu-Ruppin und ein erwach sener Sohn des Büdners F. Müller in Roosen-Menz : ferner kamen durch Un alückskälle um's Leben: in Berlin ein

K ,', ra MchenNäZne-j Hutz (Mt;iüüeltten! Fenster ; der Vater derselben wurde in Folge reffen irrsinnig und starb bald darauf an einem Gehirnschlage), der Schiffer Pollmann von Lenzen (erstickt) und der Schlossermeister Meier von Züllrchau (Blutvergiftung). Provinz Ostpreußen. Dem ?)!aler Friese in Gumbinnen ist für ein ausgestelltes Gemälde in der Pa riser Kunstausstellung die große goldene Medaille zuerkannt worden. In Likertischken wurde der Köthner Laurus le bensgefäbrlicb verwundet und beraubt. In Gumbinnen brannte das Haus des Grundbesitzers Steffner nieder, in Marggradowa ein Haus des Kaufmanns Konjetzko, in Tapiau das Haus des Eigenthümers Bendrich. Provinz W e st p r e u ß e n.. Der Kaufmann Bernhard Benjamin in Thorn wurde wegen betrügerischen Bankeretts verhaftet. In Dietrichsdorf bei Kulm wurde der Ackerer Slavinski au; dem Schlitten geworfen und rodt gesä'leift ; in Elbing ertrank der Sohn des Klempnermeisters Fröhlich ; bei Mewe erstickten zwei Mädchen des Besitzers von Pehsken-Abbau, ' Ezar wowski. am Kohlengas. P r o d i n z P o m m e r n. In dem langwierigeri Prozeffe gegen den Kaufmann Hermann Kroffke in Eoslin, dessen Bruder Reinh. Kroffke und den Brauereibentzer uud Stadtverordneten Rudolf Kroffke, den Buchhalter Otto Marr und den Rentier Fr. W. Mews wegen Betrugs, Wechselfälschung reip. Beihilfe dazu, wurde Herm. Kroffke xu 1 Jahren ri Monaten Gefängniß. Rudolf Kroffke zu 1 Jabr Gefängnis und einer Geldstrafe von 1500 M., Marr zu 1 Monate Gefängniß verurtheilr. Die beiden Anderen rvurden freigesprochen. Ein trauriges Nachspiel hatte der Prozeß noch außerdem, indem sicb der Kasfirer der Eöslrner Borlchunkasse E. H. Brose, der in die Sache ver' wickelt war, erschoß. f In Wolgast der frühere Ärchidiakonus und e:eritlrte Pastor Hcllmuch Erwin Riz. Bei Kopih erfror beim Bleifanz der Matrose Jäacr ; ebenso ersror bei Polzin der Mamerpolicr Sonncnburg. P r o v. S ch l e s w i g H o l st e i n. Der wegen Preßvergehens verurtheilte ?!edacteur des Lulenfpiegel", Johannes rrees in .nolftem, ift im Gefängniß ge storben. Die Wittwe Gätge in Schu lendorf feierte ihren 100. Geburtstag. Die goldene Hochzeit feierten dieEheleute i. Böller und .vrau in Unewatt. An derselben nahm die 90jährige Mutter Möllers rn geistiger und körperlicher Rüstigkeit Theil. In Neumünster feierte dre Tuchfabrik von I. I. Hansen das Fest ihres 25fährigen Bestehens. In Bollinqstedt fand der Landmann Heinrich Thomson auf der Jagd dadurch iemen Tod, daß sein Hund an ihm m die Höhe sprang und dadurch das Gewehr lo?ginz.' Durch einen unglückli chen Fall verunglückte rn Buschau der LandmannJoh. Matthiessen, beim Brand seiner Scheune der Viehhändler Radbruch in Tültendorf, ProvinzSchlesien. In Pietra wurden die Frau und 3 Kinder des Mullers Kulik (das älteste der Kinder, eine 18jährige Tochter, wollte am nächsten Tage Hochzeit halten) durch Koylengas getöotet. Fünfzigjah rige Amtsjubiläen feierten Oberpostfekretär Förster in' Breslau, Pfarrer Baumgarten in öcemerz und Pfarrer Löwe zu Rosenstock ; das 50jährige Geschäflsjubi läum der Posamentirwaarenfabrikant Rudolf Zeisig und der Lederhändler M. Brück in Breslau, das 50jährige Bür gerjubiläum Schneidermeister Hinderlich rn Frelstadt. Die goldene Hochzeit be' ging der Maurer Uebermuth in Järi-. schau. Provinz Posen. Hauplmann Tauscher in Posen wurde wegen älfchung zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. j Veteran Gottfried Na mokel in Trachenberg. Josef Mollenda in Dormow wurde wegen Todtschlags zu l0 Jahren Zuchthaus verurtheilt In Görschen feierte der Schuhmacher Johann Stahn die goldene Hochzeit ; das Ehe paar erbielt vom Kaiser die goldene Ehejubiläums - Medaille. In Miloslaw beging der Sterbe- und Kranlenkaffenverein Ehebra Kedischa das 100jährige Jubiläum, in Posen der älteste wiffew schasklicbe Verein der Provinz. , Der N'aturwissenschastliche Verein der Pro vinz Posen", das 50jährige Jubiläum.' P rov i n z S a ch s e n. Wegen Vergehens gegen das Sozialistengefey und gegen das Tvnamltgesetz ist der aus Berlin ausgewiesene Eisendreher Drichcl in Magdeburg zu 5 Jahren 2 Monaten Zuchthaus verurtveilt worden. Der Angeklagte war beschul digt. die verbotene'Druckschrift Rebell" verbreitet haben und mit der Absicht umgegangen zu sein, das Polizeigebäude rn die Luft zu sprengen. Der Arbeiter Kosmus Pust vonLermersleben, der am 2'.'. August v. I. seme Braut erschoß, ist zum Tode verurtbeilt worden. Das Herrig'sche Luther Festspiel wird nunmehr am Todestage Martin Luthers in Eisleben ebenfalls zur Aufführung gelangen, Der. Gerichtstaxator und Auktions-EommissarPaul Rindfleisch in Halle welcher seiner Zeit slüchtig gewor den, wurde wegen Unterschlagung und Wechselsälschung in 25 Fällen zu 6 Iah' ren Zuchthaus verurtbeilt. Das Haus des Hültenmannes Th. Mühlau in Hetr städt stürzte zusammen, nachdem es de Besitzer gerate zur rechten Zeit gelungen war, ferne aus V2 Mitgliedern beuchen de Familie nus demselben zu retten. Der in Rom verstorbene Agronom JulmS utticy von lioßleben wurde daselbst be erdigt. Derselbe war nicht verbeirathet und hat mehrere Millionen hinterlaffen. EiSleben erhängte sich aus LibensÜberdruß der Hüiteninvalide Wilh. Wolf, in Redekin der Schmiedemeister Herm, rn Wlppra der Hausler Gro schopp: in Wlttenberä tödtete sich der Musketier Fischer durch Einathmen von Kohlengas. Auf der Fabrik Grusonwerk" in Buckau wurden die Angestellten Werner und Prüfer von einer umschla yenden Brettplanke erschlagen ; in San nawurf stürzte die Tochter des Lehrers Ritter von einem Schlaafluk aetroFen

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VMheös u. von OTTO SCHOPP, Flo. 502 Süd Illinois Straße genüb'r dem 1xr',tzenh:u. Vkdiztnen, roittUknaNiktl, Schämm, ürften Varfümert'n u. s. m Skeeevte ,rdn sorgfältig angesirtigt. Socialistisch. Leih- u. Sparverein 1Ü0O ntd.tte. 25 Cents wöchentliche Einzahlung. Die Antheile zu 8100 Verben Voll aus beztihtt.' ;"; Di Einzahlung, tezi,n am 1. Samstag im Vär, in der Schulha. List, für Mttgkedek rnd solch die tt werden wol len. liegen in bt :t Geschäft vkszmluneen der Coiia liwschen Gett o Ho. 1, a in der O st der' Jndizna litbitpC ,ur AhU,e,chnung auf. Die nächste SeschaftA. Versammlung der so,ial: S?rn findet am Sonntag, den 1Z. Februar. Nach mittags Z Uhr. in der chulhiU ftzn. Okax Sckwarzer, dr. Sekr. Mozesrr Hezllo ! .Tnool !!, ijsenlbümki. Daß größte, schönste und ölkefte derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige nnd schön eingerichtete Halle s.elzt Vereinen, Logen unk' Privaten zur Abhaltung von k allen, Sonzerten und Versammlungen unter liberalen Bedin gen zur Verfügung. Wm' und Unterlage - Filz! Zvel und dreifaches DachQaterlal, Datd-zZilz,Vetb, . Qoblen-Tbe-'. Dacb'Jarben :c. ZIllZ & 8MITHER, 1 09 CSeü Marvlandr. Zur Sil)erheit, Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht GaS unerreicht da. GsS-Defeu ud GclSmsL?ineri zum Kostenpreise.. ÖACOMPMY, 17 Öoutb Vennwlvania Qtr. C. PDTGPANIVS deutsye ! t?o. ? Oüd QlabanlaSr. . ' Bücher passend für Festgeschenke. , : .i . ,. ' " . Serben eingetroffen : Ein große An zahl sozialistischer Flugschriften. ' Sie Zuütanapolis TvX (6 bX im sind eingerichtet, vortrefflich es Wasser zum Trinken, kochen. Waschen, Baben und für Dampfkessel zn anperordenllich niedrigen Prei sen zu liefern. " Ossi : 23 Q. Beunsylvaniagr. I n d i a u a v o l i . Ind. k THEODORE l 7AGIIEIi Office: Zter Uo.Q Fletcder 55 Obarp' Dlocf, 5tta)ttuntm: 9 lUÖOip!. I .4almitto8 . 7 3 fttenU. Vtzt pon 10 H ,. und I ZAhr 9U4n C$)sas): Cdt ilsllege cs5 Hgse Qtr. kelevbon todt nieder; bei Delitzsch verunglückte der Bicrfahrer Hummel durch einen Sturz vom Wagen; im Schnee erfror der 2-l jährige W. Karbaum von Eisle ben, ebenso bei Kirchheim der Einwohner Lattermann, bei Teuchern der Kolporteur Rotbe und bei Wettin der Schuhe macher Mey. An KoblenorhdgaS er stickte in Trotha der Fabrikangestellte ! Martin Meisch. Im Tagebau zu Zemvschen verunglückte durch einen Sturz der Bergmann Görk. Provinz Hannover. t Ein alter Waterlooer, der Zimmer meist Wilhelm Roselieb in Reiffenbau sen. Veteran Christian Klingsöhr in Lauensörde. In Großbaide gerieth in Abwesenheit deS ÄesiherS Dänecke dessen Haus in Brand. Bei dem Bersuch, dem armen Mann daS Vieh zu retten, verun glückten die Nachbarn Dänecke's, Hollan der und Scheepker. Feuersbrünsten sielen WM Opfer: das Haus des Schnei' ders Brügger in Basbeck, die Häuser de? Käthmrs .lylerS und der Abbauer H. Groth'e' und R. Eerstenkom in Büllingen, das Gehöft des MüllerS Bachmann (Stiegmühle) in Duderstadt,das WirthsHaus des Diedr. Behrens in Falkenberg, der Hof des Besitzers Brink in Getelob, das Haus deS Bäckers Schöneboom in Großefehtt (Aurich), daö Armenbäus zu Heede, die Cigarrenfabrik ' von Büttne, dmd Ssrader in Hcmerlinae ' ,

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&it see, Iö? venüht di VAÄVI URK err crua! "Ci 3tU sie die tfirent und ttfLt Linie übe, t. XOYXiH, 9XlMMOll.Xi9 HLCLtlIowp , rVelrcLHtii, ICeatfUH, ArknnwitM, Colorado, Not? Moxloo, nota Gnt CiiMsorim ifl. Da Var.dett t? vo Ctetn an tu Li... u find an Siahl. Di, Wagen haben tt lleneften Verbeffernuge. Zeder Zug t Schlasvagen. Passaziere, ob fie nu tiUe-e trßer Klasse cttx Kmizrnten-viLtte ha?eu erden drrch unsere Paffagierzöge erster Ria i befördert. Ob Sle nn et vtllet ia äugten yr u sen, ein e jtutf.cn ibiUet da tr;cn eine Gern kisenbahnbillkte wollen, komme Sie, v" schrelden i a H."a.'Derlnß, fftftint ral Caficftitr.lgtai. ir0ft9 Waihmglo nd sitrctl tr An t'ni O. C n, Cen'l Snrt. t.cni. ttk K fct fL7tllOHß,i. LuuU l . P1ttMtni-r Hallroad. den lafc'llr i' ' urcft-eD'aö' ""orni-i 3ti Jan. t 7 . ßta Ufj hat NnUn.ütpoi, jntvi., mt u, . etatu. schnzg i Vo1w0. 5.4 Ct-. .Andtanaxl' : 's 1 " ' nk.aab'aEtt, 6:3J . 10 , Sttchd ... M 1. t , , Z(iton 3 3 M 3- 5 Ptsua : 3 , 3 3 . UrKana 4 4. 4 11 . lub.... 11 10 . tun, , wart i JWvt , etcuicnstCi . 4:1 . . hNg M m , Mlburg.... 5 . j.... .. , Harrilbnrß... 4 ym! . Bolttur.... 5 34 . 4 m d . " . 9 00 0 . . 4 . u- . UO )m ' u c 0 u m t4.,v 1 " 0 ' 4 . ..I .. .. ' " . ... ..! . 0. i . , ashinau.., . Vhtlabelphta. . 01 . . .Nw Vrt.... ' 3ü . ,.. m Vofto j CUOJta .. v a i. I. Tfipli TRaitdö, auinoinirt oinq. PuKan'I Vaiaft, CUf um $oteiajii dch bi Ptttldvrg. Harrisburg. Phnai xhia ur. etDftiiw eh echjel, toi ein Kjku".l ad Baltimore, ßo1in;t3n tn ofton. CT Fahrkarten nach allen DßU$en Gtabun tabui allen Haxtahrksttn.BureaI tcl St4mf unk tn dem StadtBursu, lit er 32inctl nt Qat&ingion Strafe un im Un:on ttvjr. iut gofctanarolil, iu ictin. SchlaiupKn !... en Un oraul zssiser: Berte : pl'.t Mi de Agenten , Lr,tt.ur,au tu la n- r tpot tt anbtrnarolil, afc. H. R. Gering, 8. . P. . srdott.VZe tao)u ton unk JSlnotl Straße. Jvd't Vameb dcGtta, ttanagt, loiunku, 0)vc . . üik. !. aattf unt it.m. Wie Wee l'inc !" nach hleveland, Lake Chatauqna, Niagara Kall . Thouland Jiland, Lake George, Lake Cbam. plain, Saratoga, WhUe Mounlaiut, Old Orchard, Rye Brach und alle Kurplätze von NEW ENGLAND tt ,w, Schnellzügen tSgüch. Die in,tg )n v Jndtanapoli nach . New York und JJoütou welch tzurchgedende Saaen in verdtvdung m der Lke Shor und H.y. Eentral Etlendahn bat. t)t injig Sahn, welche im rand Central Derot em Zort inlauft. - 9in eKUch gehender Schnellzug wurde tngerich tet und Paflagtkkt, -etche nach viffouri, ansät. Rebrslta, Colorado, em Uerieo und Kanornia reisen ollen, finden dne tkomadation und niedrig aten. undreise.vllleti. an hol, sich bei S. I. i ch o l i. gvt, udkunf, tefl ai . a i t - i m a rtn m f t- ,iöfi I aucn icfluiAi n j,iaciUT7t. o. V. T h o m a , v. V.Ski nn er, Sereral Manager. TraffteLgent. . I. ltd, Sen. Paff, gt le,land. D. W; T. INIcIioIh, Passagier.Agent. JndianaxoUI, Ind. . Haltt Hau und 13ft . üb SHinti 6trt, WABASB HO UTE ! Falls Sie die Stadt nach irgend einer Stich tung hm gu verlassen beabsichtigen, gehen Sie znr Vabash Ticket.5)fsiee, Zlo...'K ZZeK ZZasSi'gtsa Strahk, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und näheren Mit theiluugen. Besondere AufmerksamkeU trtrd Land-Qäusern und (Emigranten zugewandt. Rundfahrt'TicketS nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten! Die direkt. e Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten Ctzti&lZVii, YalsftSc)laftsaezonS, zuverlässiger Anschluß und vollständige Sicher 4 heit machen die aroske Wabah Vabn die beliebteste Passagier-Babn in Amerika ! XT. I. Wade, Diftritt.Passagier. und Land-Ageut Indianapolis, Jnd I o . Smith, Seneral Ticket-Manager. T. C h a n d l e r, en .Paff., uud Ticket.Agt , St. Louis. Mo. WWW () iousyiiu kcwAlbamt Cwicasö Rt fJss- " Die kürzzfle und direkteste Linie von 31SrTjTHJKTOTT nach Frankfort. D-.lpbi. Monticello, Michigan Cirv, Chicago, und allen Orten un nördlichen Jndiana, Nichi. yan, nördliche r.üinMt, WiLcousin, Jwa, Mwnesota, kbrat'a, ausak. ev Nerico: Dakota, ?levada, lado, Califoruien nvd Orezon. 2 direkte Züqe täglieb 2 von Indianapolis nachbicago; ebenso nach Michrgan Cith. klegant. Pnllmann OeIas Waggons ans den Nachtzüg.. Oepöckm arten bis an's Re'seziel erthelll. ,t Bah dt atttt lichkett , diUtgi R als vom. 9lti b ajavtptruiig tcht z udettresten. Etabl-Selei. , iller Platfor nd lUWjtn, Luftdkemsen und tt." odeme Cin$ richtungen, unübrtrtfli4 Sortdcv't sü? Stgr. ,, Land undlounften.iviU nav exend : On, dr on and? ahn derüh, wud. Oenn an nordlich, südlich, kftlich tit ftlich reis wünscht, kauf ma nicht da nA)tg HSUt, fcil an unfet Pr,s u. (. , eseh. ifl... ILi tmn k A A Aaai T0V Aa TiiivsM kviHV feunu zdkchF mm ' jr. 1. Baldwin, Difttttt aflif ifcnt, ,. 2 es Jllmoi, ettat. Jndiana,, . J. n. n. r?i .. Mal'l0ia)oUi;' Otrnlf t flakt gftl, tzieaz,.Ls. C;i4ij,