Indiana Tribüne, Volume 10, Number 151, Indianapolis, Marion County, 19 February 1887 — Page 2
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Jndiana Tribune. - Erscheint d SsNNtAgS. gsglil? RVtU4 Srlöln- toftt durch Xtll3 IV senil iirüoch, feil Canitaal.trillCtctl och. ctX ittfasai t ntl. V 54?t ci cj5 ,s, t 09tiesniiBi 95 ,, Osttee: 120 S. Marv!and6r. Indianapolis, Ind., ! Februar 133 Afrikanische Fisch,. Profesjcr Uurico E:rassano, der fl kUrzlicb von einer längeren Erfolscdungs reise in Afrika nach" Italien zulückge lebn tat dem italienischen Hanoels minntr tnn iHtriffat :.nTThr!tt Ytii rin die Bebauplung aufgestellt wird, daß der Kabeljau ischfanq an der Küste der v - v v I I Wüste Sabara im westlicben Afrika sich irrt i'arn 3cü zu einer febr lobnenauf Qualität übertreffen werde, da weder eu'xz und land, noch Labrador oder vltu Schottland die natürli besitzen, welche dem afrikanischen Küste zu Jedenfalls ici die Schiffahrt in den warinen Gewäfser?i in der Nähe der Sahara ni: viel weniger Gefahren verknüpft, als in den nebligen Gewässern des nordatlantischen Oceans. Was dcc gelehrte italienische Profes sor sagt, ist durchaus keine Neuigkeit mehr. Schon vor 123 Jahren schrieb der Engländer George Glas in seinem Buche : Znt Beschreibung der canart scken r.seln", daß die Kabeljau-Fische am Gestade der Sabara entlang besser jeien. als an den Ufern von Neu und land. U. A. ichrieb er : Es ist eigent I t-L fr rL l iio eine wunceriicve oee, oav die -pa' nier sich durchaus mit den Engländern in den nischsang an der Küste Neu.
den Industrie entfalten werde. Der weinen irrn cori ccriajieccnc vmnuuwi Neorganisationsplan nittvorsen. aber jvtt Prrfeffor ist sogar der Ansicht, daß . , , .,4 . sU dieser Plan ist keineswegs zur Ausfühdieser Fischfang später einmal denjeni lgt durchaus nicht außer dem öe. runst gelangt, er ist noch nicht einmal gen auf den Bänken von Neufundland ich der Möglichkeit, m der Gras Me m Anfang der Ausführung gekommen, sowohl in Beiua auf Quantität als auch dem von Chicago und der urst ,0ol fccnn 0er betreffende Gesetzentwurf liegt
7vunolands tbeilen woÄen, während sie Die deutschen Septennats oder Eur- Davon bat er eine Familie -von sechs dochnen viel besseren vor ihrer eige- lel.Zeitungen schenken gegenwärtig den 5Mlptern zu erhalten und alle zwei Wonen bure baben. ch saae emen bei fran!öslsck,,nNI5tt,rn eins asteiaerteAu?, L cv.l. iw I.j. e&:f:Af. :n u.,.
feien, weil das Wetter und alles Andere ,yra i dazu beiträgt, die Fischerer an der asrilanijchen ttujte zur besten in der ganzen ett zu maaen." za..- t rv . r 1 tvüix voi incor aid vierzig bestätigte Herr Sabin Berthelot, der Se crekär der französischen geograpbischen Gesellschaft, die enthusiastischen Anga. den des Engländers und betonte aus. vcklichaß die afrttanischen Gewässer iur vte si cher Europas m nrcyl au. der canadischen Inseln mit den amerika l i.ii i jn nMinm ?it Vir nrrr& In. I nischen Indianern seit jeher großes In. leresse gezeigt. Nicht Minder ist die Thatsache interessant, daß unter den Fischen in der Nähe dieser Inseln nach den Berichten von Glas, Berlbelot u. A. sich einige Gattungen besinden, die mit amerikanischen Nchen, wie z. B. I drin Blaufisch, dem Snapper" vonFlo- I I " ' W r 0p :ica und verschiedenen anderen Arten wo nicht icenlifch, 10 doch sebr nahe verwandt und. ime der Ursachen, warum die so wertbvcllen Fischereien an der I B,'ettküste von Afrika bisher nicht ausge-vMX-t worden und, deNebt darin, da der - . i. . i c I von iwiaiccco und ou imgerorev i.-f. v I nen an otx unc oer ,auava lia? oen europäischen Fischern gegenüber stets lemdlia? gezeigt oaoen. ;eyr sreiticy zcheinen fich die haltnme we entlich geändert m haben. Professor Strassano debaupi nämlich, daß der Cberif von Marocco die italienischen Fischer nicht nur nicht verzagen, sondern im Gegenm , . ... t lyeit seor sreundticy empfangen wurde, und daß auch die Bewohner der Sahara nickt mehr daran denken, der Errichtung von Fischerei Stationen an ihrer Küste Wioerflai d zu leisten. Ein .verwunsedener Russenprin. Aus dem ndianer-Terrltormm wurde bekanntlich vor nicht langer Zeit gemel Geringeres sei, als , der russische Fürst Dolgoiucki. em Bruder der Fürstin Dol. goruai. wetcye velannttlch mit dem ver. storbenen Ezaren in morganatischer Ehe gelebt bat:e. Der verwunschene Runen prinü erzählt er sei seiner nihilistischen iLestnnungen wegen nach tonten ver' bannt gewesen- uno habe dort in den Bergwerken lief unter der Erde arger wie ein Sklave arbeiten müssen. Er sei jedoch ein sehr geschickter Graveur, und habe diese seine Fähigkeit dazu benutzt, um auf Stücken von Steinen sich einen Paß auszuschneiden", mit dessen Hilfe er später aus den Minen sowie aus Si c -c ..n: -t i i virienuoeryaupr enlsileyen ronnre. aw dem er sich einige Zeit in China aufge halten, sei er nach Süd-Amerika gereist und babe von dorther auf dem Landwege Calisornien erreicht, bis es ihm schließ' ?. :.i x.i a cv v : iicy gelungen ici, vi9 ui nviunclTerritorium vorzuoringen. rfi yirr habe er sich sicher genug gefühlt, um feinen wahren ökamen und seine Herkunft verrathen ;u können, da ihm fönst überall Tod und Verderben aedrobt bade. Die russische Regierung habe ihre Spione hinter ihm hergesandt und dieselben hät ten sich alle Mühe gegeben, feiner hab' daft zu werden, dieses sei ihnen jedoch iu seinem Glücke nicht gelungen. Es sind noch keine drei Jahre her, als auch i, Chicago ein geheimnißvoller. vornehmer Russe austauchte, der behaup. .... s,; 'siiMt qu;. &hnZr k...sn,n-MinMttSNd-nt,iitt und in den vornehmsten Hoskreisen Europas so gut wie zu Hause. Er - 1 .V . . . M mm V9 . . .. ...r. ..--r habe sich semer nldlliftischen Gestn- ' in t rr . . NUN gen wegen aus NUviano siucyien müssen, doch lebe seine Mutter noch, sie sei ungeheuer reich und werde ihm
ferner en als von unverecvenoarem sei, dessen ganzer Ehrgeiz dahin gehe, I ."w s7Crr7K.7i hVa isw Werthe ausweisen würden. Indessen eher je lieber einen Etteit mit Deutsch. meinte Herr Berthelot, GlaS habe den land anzufangen. Dies wird als Arjoni 5'? Ä'. M.?n umer dem wissenschaftlichen Namen voraufg schickt, und danach wird jede ÄÄ .Serranus Eaninus" bekannten Fisch Aeußeruiig als eine kriegerische bezeichn Gefch td teste J0 mit dem Kabeljau von Neu - Fundland net, welch? sich für den General Boulan. ldanTli hr SS5 ?Ä verwechselt, dem er allerdings sebr ähw ger erklärt. Hierbei laust nun ein Miß Lifr lich siebt, aber in Bezug auf Feinheit Verständniß mit unter, welches nicht ohne "r M aran nutzlo ver-
ves Fleisches bedeutend überlegen lst. komischen Beigeschmack ist. Man beruft w"Die Eibnologen haben für die anschei' sich in den deutschen Septennals- und Humbugger Barnum ist ittnde ZerwandtZchaft der kinaeborenen l5?f,l-Nk.ittn mn Wi? pjreieinr ter die Probidltionisten gegangen.
rer, ras n ooil em ruhiger, geonoe- genen serner. mdem sie den General delpbla sür den Preis von 8 120, . -M " 'w f.k Q.Q. w.r 15?. " . ' . ' . . . I . ' . r . ,r..
ici jionn nicvcxgciancn ooc, er ii Voutanger als den riegrMiNitter der tich erworvcn worden. Wie
nen eigenen '.'tus agen zufolge Niemand Radicalcn und als den Mann nach dem will au
demnächst" ekntge aujend uvattrcyen schicken, damit er seine Wohlthäter in
Chicago, die ihn umsonst fütterten und kleideten, nach Gebühr belohnen könne. Der Mann war thatsächlich ungewöhn lich begabt, sprach fließend russisch, deutsch, englisch, französisch, italienisch und spanisch, tvar in den alten Sprachen, wie z. B. in Latein und Griechisch, wohlbewandert und entfaltete eine Unmenge anderer Kenntnisse auf dem Gebiete der Geschichte, Literatur und Kunst. Ganz erstaunlich bewandert war er in der Familiengeschichte der europäischen Hofe. Schon ne oberflächliche Unterbal lung mtt dem scanne genügte, um jeoen gebildeten Menschen zu überzeugen, daß a eine ganz ausgezeiaznete Vnouna ge: nosien hatte, wie ne sogar in Europa selten an;utrenen i,t. hätke eine brillante Carriere machen können, wenn er fein Schwindler gewejen wäre. andern er seine besten Freunde gegen einander gehetzt und aus diese Weise viel , r w 1 I . l . I M.Ak.iAl 1. . 4, 4, I mm lh "f " mh : " " n dem age, als ,eine ruwichen Gelder e'ntrenen sollten, aus Chicago ver"nxiVcn jou cn, aus uoicago ver 'chwunden. Biö aus den veu igenag gorucki vom nb:aner-erritorium eine und dieselbe Person sind. Daß er jetzt der Regel dumm genug, jedem Hcchstap ler aus den Leim zu geben, wenn er ee versteht, ihnen Mit hochllingenden Na--mcn zu imponiren. Nur künstch ifgepufft. In dem gestern mitqetbeilten Post Unikel: ..Auf des Messers Schneide" wurde der General Boulanger als der Mann bezeichnet, der den Krieg zwischen Frankreich und Deutschland herbeiführen eulichtand yerveisuyren werde, er auverst gut unterrichtete Jiixl. Börien-Eourler" bat aber eine , w cvr cti w i I ganz anoere Anwr von cer eveuiung und . dem Emslusje Boulangers. Er schreibt nämlich : ; ,.' ..v r v . I i w ' i-i - - - - - II i- -riw i inaiiarnicu uno reproouren au ven selben mit aroner Vorliebe solche Aeunerungen, die dazu angethan sind, an eine krleaerttcke Stimmuna lenieits der . . ae,en alauven ,u mawen. U)a eine solche krieaerische Stimmuna thatsächlich kaum eristirt, so sind die deutschen Zei tunaen darauf angewiesen, durch Erläu -terungen nachzubelfen. Sie thun dies, ?ebie Behang aJM. Ufc weneral Boulanger em Krlegimmlller französischen N a d i c a 1 i s in u s, mit (tirvnj.ii. NÜn.Ii.d. Aif Vn ?i besonderer Vorliebe auf den Jntransi. geant des Herrn Nochefort. Man übersiebt dabei, daß die französischen 9(adi calen von der Nochefort'schen Richtung ganz andece Ziele im Auqe haben als eme kriegerische Verwickelung, daß deren Ausmerlsamkeit vielmehr mit Ausschlielichkeit auf die inneren AngelegenV w W W w w w w beiten gewendet ist. Sie vergessen, daß vor Kurzem eru öerr Reckefort den Kriegsminister als emen Verdächtigen bezeichnet hat, den man möglichst besei ugen müffe. SXrftt verrolat 5enri Nockekort die nickt " ' ' . . " . . . ' mehr gan; neue Politik. ihm ver- ' . . ". fc.idjttaeu" .rifmnnitcr burA lern Unterstützung zu verderben. ist eine Thatsache, da der Kriigsmmister Ge eral Boulanae'- von seinen CoUeaen im Ministerium, und :war von rn Goblet ebensowohl wie von den Herren ä und Trevcinet. welche die Mini, ster der Zukunft sind, als eine Ilnbe I' ' " ' . quemlickkelt betrachtet wird. Dieses unbequeme Moment will Henri Rochefort aus Haß gegen die der gemäßigten republikanischen Richtung ungehörigen Mi nist und Minister-Kandidaten nicht bescitigt wissen, und daher seine plötzliche ! Lrotection für den General Boulanaer. i eine Vrotection. deren Beweaaründeman in Frankreich reckt acnau kennt. Unsere Septennats und Eartel Zeitungen verHerzen Clemenceaus hinstellen, die sonst ziemlich bekannte Thatsache, daß der französische Ztadicalismus überhaupt ker nem General traut, überhaupt keinem General jemals einen überwiegenden Einfluß zugesteht. Die Führer deS sranzostschen Radlcaltsmus dulden und pflegen sogar die Popularität eines Generals. aber nur so lanae. als dieser Ge neral selbst füblt. daß seine Vovularität ein Gnadengeschenk ist, das ihm in jedem Augenblick entzogen werden kann. Ge neral Boulanger bat unter dem Ministe rium 7evcinit sich unaemein aesäaia gezeigt ; er hat öffentliche Zkeden mebr I 1 . t 7 . . . J' , , . oder mmder geschickter mi gehalten, so lange Herr Elemenceau dies wünschte. und er hörte sofort auf zu reden, als Herr Zreycinet ihm dies untersagte. Ganz sicher würde General Boulanger v:. . ? tm:. t.w oie nacyfie iMiflerlrifis nicvr uoeroau ern, wenn fein Nualrill umer oen ae aenwärtiaen Verbältnissen nicht den An schein erweckte, als wäre er vor einer Vresnon aewicken. welche von au erbald Frankreichs kam. Dies wider spricht begreiflicherweise dem französi schen Selbstbewußtsein, und so wird Ge neral Boulanger thatsächlich durch Den jenigen gehalten, die ihn außerhalb Frankreichs für den Kriegsminister aus geben, der wirklich den Krieg will. Aber trotz dieser Unterstützung, welche General Boulanger sindet, erscheinen die MTJinistwfcttiiAf7it nnthu in sein Äerickte. welcke aus d (raru ...... , " zöfischen auptftadt kommen und wohl begründet zu sein scheinen, wissen davon 1 m t m fW zu erzählen, dav die sranzostfchen 'imi' I tr r r iP je. w fer ver soviel fen ooer lilyiiger oer I Zreycinet'schen Richtung darauf aus sind, sich der Unbecuiemlichkeit iu ent
cken l Quellen unler einer anreien iagge ,cge, eianat IVL ,elN. WaS
7vi,'chfana an der tttvitoerstüNdliw. roy aller ,on,ngen g in d?r Armee wirk!
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Statten kommen. Schlauheit suiD unsere Amerikaner in s beschränkt sich auf
leolgen, welcve der General Voutanger
für sie bildet, und daß sie bereits einen Nachfolger für denselben in -Aussicht genommen haben. Es ist bezeichnend, daß man den General Lewal als den dem nächstigen Kriegsminister nennt, densel ben General, der schon einmal das gleiche Amt bekleidete und vorzugsweise dadurch von sich reden machte, daß er sagte, die franzosische Armee solle endlich aushören, wie dvpnotisirt auf da Vogescnloch zu starren." Wir verkennen gar nicht, daß nament lich in einer Republik die Popularität eines Generals eine gewisse Bedeutung bat, doch darf man andererseus nicht außer Acht lassen, daß das Vrestlge des Generals Boulanger ein künstliches, daß es ein Werk der Neclame iit. unb Diejenigen, welche diese 3teclame in Scene geseyt baden, auck recht gut im Stande sind, sie' wieder zu beseit;a,n ftentral Aoulanaer aenient in Art von Prestige, aber dieses Prestige ist nur auf Paraden erwmben. es bat sei nen positiven Hintergrund, denn lbatsäcklick bat General Boulanaer bis ieftt n0cf) ickts ..aetban." Er bat. wie ieder französische Kriegsminister, einen Armee sieben Monaten in der französischen Devutirtenkammer. obne zur Erledigung General Boulanlich getban hat. den Erlaß zahl. reicher Verordnungen über den Schnitt des Bartes, über den Kopfputz und dergleichen Aeutzerlichketten mehr. Vom Inlande. Der Großschatzmeister der Odd Fellows in Galveston, TeraS, hat m- i , .r t (W sich veceutenve unterscyieise zu Uiven kommen lanen. Man schätzt den von ibm veruntreuten Berraa auf 5512,000 bis $:;0,00. Er war seit etwa 10 Iahren Gronschakmeister und wurde erst. kürzlich für denselben Posten wiederge wäblt (?; nir,v;v nSniiih Nend. nip s-dide akres. f.,, n hrin Dollars. II rii vniiLiiriu iiu iu w 111c l sl&lu&k. porte und zurück zu bezahlen. Vie An- ' v ' u 7 " w ; - - licht der lsememdemitgiieoer scveinr zu . , r . . L . . f T ' i sein, da das. Wort Gottes vor allen Dingen woblfeil sein muß. Ein Ausschuß von Architecten bat im Auf.rage des Repräsentanten Hauses von Mmneiota das Eapitolge l" U , SÄ ! bäude in St. Paul untersucht, und dem daö Dach icden Augenblick emsturzen w:n.Z;A m.., ., m m f w w " " D -tun will es aber vorläufig noch mit der Hochlicenz hallen. Zu diesem Zwecke macht er sol genden gelungenen Borschlag : Auf je liiü erwachsene Manner soll eme Wirth' schaflslicenz erlassen und dann in öffentlieber Auction an den Meistbietenden verkauft werden. Wer dafür das meiste Geld befahlt, erhalt das Neckt zum Aus' schank. Das niedrigste Gebot sollte nicht weniger als 200 betragen, yiel leicht hat Barnum Gelegenheit, seme dee an irgend einen regulären Gesetz. fabriknien zu verhandeln. Vor ungefähr fünf Mona ten war der Holzhändler George Hackett in Wisconsin von einer Klapperschlange in die Hand gebissen worden. Er trank tüchr Wtiskv, uiiv. da4 Mittel schien auch ;u helfen, denn Hackett erholte nch bald und lüblte nch wieder aeiund. Ä n letzten Danksagunastage indessen begann ihm die Hand, welche von der Schlange gebissen woiden war, anzuschwellen uno ihm große Schmerzen zumachen. Bon Iw rv . ?l m . . w rcm .age an war er fleug uam uno mußte das Bett hüten: jetzt hat berTod seinem Leiden ein Ende gemacht. Das Gift haNe zwar Zehr spät, aber sicher ge wnii. Das ft r e n a r e a l l st i s ch e. Zeden idealen und reliaiöien Sckwunaes entbehrende Gemälde ..Christus vor sbi latus" von dem unaariscken Maler Mun kacsy ist von John Wanamacker in Phila000 kaufes yeiszk. cherr Wanamacker deS Gemälde recht realistisch" benutzen. Er soll die Absicht haben, es in einem Anbau an sein rienaes Gefchäftslokal unentgeltlich für seine Kunden auszustellen und so Reclame für sein großes Schnittwaaren geschäft zu machen. Der Mann ist reich genug und kann sich emen solchen pust" schon leisten. Dai das Gesetz manches mal unerbittlich ist, mußte dieser Tage ein gewlfser Peter Qumn m DeS Moi nes, Iowa, erfahren. sollte aus einen speciellen Verhaftsbefehl wegen emes unbedeutenden Vergebens vor den Richter acbracht werden, trotzdem seme Frau gerade im Sterben lag. Der Sheriff zerrte ibn förmlich mit Gewalt von dem Sterbebette, dessen düsterer Ernst auf den Marni des Gesetzes nicht den geringsten Eindruck zu machen schien. Als Quinn vor dem Richter erschien und demselben mit gebrochener Stimme sem Leid klagte, wurde er zwar augenblicklich bis zum nächsten Morgen wieder aus der Hast entlassen, als er aber zu Hause an gelangt war, hatte seine Frau ihre Au gen bereits für immer geschlossn. In Jack sön, Tennessee, ließ ein Mulatte, der unter den Negern als Jndianer'Docror sigurirt, in eine? Bank ein ZehndollarSGoldstück unter suchen. Dasselbe stellte sich als gefälscht a . ci w'r. rr. w . ! fhU : lourden fünf kVarblge und drei Weiße verhaftet. Letztere hatten vor länger 13 .i. (1. lins X i!...,k als einem Iabre unter der Wurzel eines Baumes Goldstücke im Betrage von $500 gefunden, von denen zwer Fünf dollarstücke von 1837 und die übrigen Zehndollarstücke vom Datum 1640 waren. Sie verkauben das Gold geaey
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Ml IVVÜIUI' II VV UU. Vif .IKil IV Schatzamts erklärten die Münzen tür die besten nachgemalten, die sie noch s.eseden. Man glaubt, daß. sie vor dem Krieg angefertigt wurden. Die Formen sind in Cbio gefunden worden, und man bat Aussicht, die Falschmünzer zu fangen. Wie aus Washington m i V getheilt wird, bat der Pensions-Eommis-sär Rundschreiben mit genauen Jnstruk tionen und Formularen sür solche Personen drucken laffen, welche sich in emäßl'el mit dem sog. mericanischen Pcnfions Gefeye" (.beftällgt am Ja nuar i&Si ) um enuonen dewcrven. Diese Formulare und die Instruktionen, welche in di,'n dircularen enthalten find, weiden nach seiner Ansicht die Erledigung dieser Angelegenheiten beträchtlich erleichtern uno zur Vermeidung unnöthiger Schreibereien und Korrefpon denzeil dieneli. (ir fordert alle Pensionsberechtigten auf, sick mit ihren Geiuchen direkt an ibn zu wenden, sobald eine individuelle Application eintrifft, werden dem Betrenenden ein Cirkular und die nöthigen For mulare zugefandt werden. Die nilruktionen sind sehr ausführlich und die Formulare ganz einftia', so daß eder ftch leicht darin zurechtfinden kann. Ueber barbarischeElterii wird aus Velin. Illinois, berichtet : Dieier Tage war der kiesige Gerichts saal gedrängt voll von Männern und Frauen, welche die Au?sagen des edn' jährigen Sohnchens von wttlieb u.".d Katharina aulvchi mit anhören ivollten, die sich wegen aeradez,z deiliallscher. Mißhandlung ihres Kindes vor Gericht zu verantworten haben. Durch die Aus sagen des Jungen und anderer Zeugen wurde nachgewiesen, daß die Eltern das Kind wegen der geringsten Unarten auf s Grausamfte zu züchtigen pflegten. Zur Strafe svi'tden ihm z. B. die Hände an den beiden sen gehalten, bis diefel ben mit Blasen bedeckt waren. Der Rücken des Knaben ist in Folge der vie len Sck'läge voll von Striemen und Icar ben. Während der strengen Kälte im vorigen Monat wurde er am Boden festgeschnallt und in oiescr Lage mußte er eme ganze iacht hindurch, obne zuge deckt zu sein, verbleiben, so daß ihm die Füße erfroren und diese schließlich abge nommen werden mußten. Als der arme Jung? seine Leiden schilderte, blieb lein Auge im Gerichtssaale trocken nur das angeklagte Elternpaar hörte gleich: gültig zu. al ob es mit der ganzen (Ne, schichte nichts zu tbun habe. Das Opfer dieser grausamen Bejiirn mußte in den Gerichtssaal gelragen und dort während der Sitzung auf ein improvisirtes Bett gelegt werden, da es zu schwach war, um stehen oder auch nur fltzen zu können. Man erwartet, daß den Angeklagten das w ; t r. . . ? . i . oanc lrafmah zuv'llirr wercen wird. Vom iluSlande. W i c d e r 0 st a ') i a t i s ch t Llovd berichtet, ist in einer anl lt?. Dezember v. I ui Shanghai abgehaltenen Versammlung dluiscker Einwohner vo:n dortigen General Konsul Dr. vocke die Bildung einer deutfcven Rira'engemeinoe angeregt worden. Zu diesem Zwecke machte Dr. Focke insbesondere den Vor schlag, einen deutschen Pfarrer zu berusen, der neben dem urnichU m einempafsenden Miethslokale.abzubaltcnden sonnund seiertäglichen Gottesdienste auch den religiösen Unterricht der Kinder zu leiten habe; die Kosten sollten zur einen Hälfte von den Deutschen in Shanghai, zur anderen von einer deutschen Mlssionsgesell schaft, die sich schon dazu bereit erklärt bitte, getragen werden. Die Anregung fand eine sehr beifällige Aufnahme, und die Versammlung wählte schießlich einen aus dem Generalkonsul und den Herren Jantzen, Harling. v. Vustau und Kirch ner bestehenden Ausschuß, der sich mit der Angelegenheit weiter beschäftigen soll. Auch der Ostasiat. Llovd" de grüßt die Anregung mit großer Freude, und zwar Mnächst vom nationalen Standpunkte aus. denn er erblickt in ihr ein neues Zeichen des durch den mächtigen Aufschwung der deutschen Interessen in Ostasien nothwendig werdenden enge ren Aneinanderschließens aller Deutschen im Auslande. Was auch immer sagt dasBlatt der religiösenMeinungen der Einzelnen unter uns sein mögen, vom nationalen Gesichtspunkt aus sollte sich doch sicherlich ein jedesDeutsche für die Sache erwärmen können Die Einrichtung eines Gottesdienstes ist die erste Stufe, dann folgt naturgemäß der Bau einer Schule, und wie bitter das Fehlen einer solchen bisher empfunden worden ist, das kann Niemandem verborgen geblie ben sein." Das dänische K r i e g s m i nisterium hat einen Mobilisirungsplan für das Heer ausgearbeitet, welcher gegebenen Falls schon jetzt in Kraft treten kann. Spätestens 24 Stunden ach Er theilung des v!obilisirungs Befehles wird die gesummte einberufene Akann schaft sich schon beiden Abtheilungen befinden. Dies ist natürlich nur in Folge der geringen Ausdehnung des Landes und des verhältnißmäßig sehr ausgedehnten Eisenbabnnetzes möglich. Die Mo bilisirung geschieht auf folgende Weise : Der Befehl geht an sämmtliche Aus-schreibungsbeamte,-sowohl höhere wie untere, bei welchen die Einberufungs blanquets zu jeder Zeit fertig liegen, nur ohne Unterschrist. Die Zahl dieser Be amten ist eine sehr große, und es giebt deren in jeder Stadt uud selbst in ganz kleinen Landkreisen. Sobald der Modilisirungsbefeöl angelangt ist, läßt der Ausschreibungsbeamte mit allen Kirchenglocken durch mehrere Stunden läuten und versieht unterdesien die Blanquets der einberufenen Mannschaft mit der Unterschrist, wodurch dieselben als Fahrbillete auf Eisenbah nen und Dampfschiffen Willigkeit erhal ten. Die wehrpflichtige Mannschaft hat sich spätestens nach tt Stunden bei dem Beamten völlig relfesertig zu stel len, um zu erfahren, ob die Mobilisation eme allgememe oder tkeuweüe fei, ob sie somit zu ihren Abtheilungen einzurücken haben, oder wieder nach Hause zurückkebren können. Den Einberufenen wer den die Blanquetts gegen Abgabe der Weyrpane ausgehändigt und sie treten dann sofort die Reise an. Gleichzeitig . l i Lifi-i1! . r i. werden oie AlMlarpferve eingebogen. 3 Dänemark haben die Neuwahlen für daö Folkething stattge funden. Wenn man dem owciellen Te
legramm Glauben schenken darf, so ha i:u die Anbänger der Regierung acht Sitze gewonnen (davon drei in Kopenhagen) und einen Sitz verloren. Vtur in dein 5,. Kopenhagener Wahlkreise erb:e!t der. Socialist Holm mit tt757 Stimmen die Majorität, während auf den conservativen Kandidaten 0727 Stim inen entfielen. In dem aufgelösten Fol kething hatten die Socialisten drei Kopenhagener Mandate inne. Das Resultat ändert an der bisherigen Situa-
tion nicht das Geringste, da die liverale ! Opposition, trol) des Verlustes von sieben (stimmen, noch immer uoer eme sehr bedeutende Majorität verfügt. Wahrscheinlich wird indessen das StaatsstreichMinisterium Estrup in dem in der Haupt stadt errungenen, rheilweisen Siegeeine Ermunterung erblicken, auf dem bishe rigen Wege der Verfasiungsverletzungen und provisorischen Erlasse fortzufahren. Da ß der ministerielle Er laß. den Aufenthalt französischer Mili tärpersonen in Elsaß Lothringen betreffend, von den davon Betroffenen als ein himmelschreiendes Unrecht . betrachtet ioird, kann, so wird aus Lothringen ge schrieben, nach der bisher geübten Mild der Regierung eigentlich nicht Wunder nehmen. Weit mehr aber noch als den im ande lebenden Angehörigen der im französischen Heere dienenden geborenen Elsaß-Lotbringern ist diesen letzteren selbst der Erlaß ein Dorn im Auge. Daß die einschlägigen französischen Be stimmungen. unmöglich schärfer sind und daß zumal die aktiven deutschen Militär Personen in Frankreich noch auf ganz an dere Weise behelligt werden, als die Franzosen hierzulande, wird natürlich durchaus nickt in Betracht gezogen. Mit welcher Unverfrorenheit sich übri gens einzelne in ihre nunmehr deutsche Heimath beurlaubte französische Ossiziere benehmen, erhellt aus folgenden That sachen : Zwei in der Umgegend von Metz sich aufbaltende Offiziere hatten die erforderliche Genehmigung nicht nachge sucht. Al dieselben durch einen Poli zeibeamten auf die bezügliche Verord nung aufmerksam gemacht wurden, erklärte der eine dieser Herren, daß er Of fixier sei und daß ein Nichtofsizier ihn j weder auf irgend etwas ausin erksam zu machen, noch überhaupt etwas zu sagen habe. Der andere Offizier verstieg sich sogar zu der Frechheit, von dem Beam ten zu fordern.daß er mit ihm französisch reden solle. Dieser Vollblutfranzose ist übrigens bis vor wenigen Jahren Lohn schreibe? bei einer reichsländischen Behörde gewesen, und damals waren seine Kenntnisse in der deutschen Sprache größcre als die in der französischen. 4 Ueber das Erdbeben zu Aquila in den Abruzzen wird von dort des Weiteren geschrieben : Der erste Stoß war leicht und wurde vielfach gar nicht bemerkt. Gegen Äütternacht aber krachte und dröhnte es allenthalben. Die fußdicken Mauern der alten Paläste zitter ten und die Fenster klirrten. Es waz eine rhythmische, taktmäßige Bewegung von neun Stößen in ra'cher Aufeinanderfolge. jeder in der Dauer von etwa vier Sekunden. Beim Tribunals-Prä-sidenten war gerade Ball. Nach der Erderschütterung wurde die Festlichkeit sofort eingeftcllt. Die Bevölkerung rst alarmirt, umsomehr, als auf dem Obser vatorium eine Fortsetzung der Erschütterungen angekündigt wurde. Man ist um so besorgter, als ein großes Erdbeben das im Jahre 170:3 halb Aqmla zer störte, edenfalls m den Winter nel, fast genau in diese Jahreszeit, nämlich auf den 2. Februar. Hauser und Werkstäd ten sieben leer. Alles ist auf den Bei nen unter freiem Himmel, und man übernachtet im Freien. Indem ich dies in meinem Zimmer schreibe", so schließt der betr. Berichterstatter, sehe ich meine Hausgenossen, in läntel gehüllt, im Garten fiyen und zu stillag essen. Auf dem Sckn?e steht der Tisch, und im Schnee sind daneben die hier üblichen bnicien (groxe Kohlenpsannen, Gluty Viannen) aufgestellt. Der Au n d", das e i d g enössische 'Regierunasorgan. schreibt : Seit einigen Tagen beschäftigen stch selbst angesehene ernsthafte Blätter der Schweiz mltDen Zickackreisen erneS an geblichen französischen Genieofnc'.ers längs der deutsch schweizerischen Rhem grenze, welcher stch bald als Antiquität tenhändler, bald als Landschaftsmaler ausgebe, allein allem Anscheine nach topographische Studien mache. Auf einem Spaziergange bei Frauenfeld babe man ibn mit einer Landkarte in der Hand betroffen, und er sei von dort mit einem Billet zweiter Klaffe (warum denn nicht?) nach Weinfelden gefahren;.?? habe chasfbausen mit seinem Besuche beehrt und Ausflüge nach Stein a. Rb., Dießenhofen, Eglisau, Singen gemacht :c. Einige Blätter haben bereits den diesfalls verbreiteten Sensationsnachrich. ten die gebührende Würdigung zu Theil werden lassen, indem ste diezelben als Ersindungen irgend eines Spaßvogels hinstellten, und wir glauben versichern zu dürfen, daß der reifelustige Franzose auch an der stelle, dle am meisten be rufen wäre, die ihm zugedachte Tbätigkeit als Spion zu überwachen, nicht sehr ernsthaft genommen wlrd. Andererseits suchen uns savoi)ische .Blätter mit der Nachricht zu schrecken, datz man. flanzösi scherseits eine Befestigung der kleinen Salcve bei Genf Plane, deren Kostm vorläufig auf 3 Millionen veranschlagt seien. Genfer Blatter halten in dessen die Mittheilung für grundlos, indem ste ;ich aus die Zusagen berufen. welche die französische Älegierung noch vor Kurzem bei Erledigung der Mont 'Luache-Affire in Bezug auf die neu lralistrten Gebietsteile Savoyens gege den bat. Man mag um fo wenigtr an den umist eines solchen Projektes glau ben, als Frankreich unter den gegen wärtigen Zeitverhältniffen durchaus keinen Anlaß hat. die patriotische Em psind lichkeit der neutralen Schweiz zu reizen. Aus Kairo wird der. .Köln. Ztg." geschrieben : Dr. Schliemann be findet sich seit einigen Wochen auf einer ölilsabrt, die er bis Wady valfa auszu dehnen gesonnen war. Er reist ganz allein, nicht, wie berichtet war, mit seiner Gemahlin und seinem Schwager, und ausschließlich zu seiner. Erholung, so daß von Ausgrabungen u. dergl. keine Rede sein kann. Dr. Schliemann hat firf bei ?,tnm ?s,,k?ntkltO in Jffsltrn fffct entrüstet über die rücksichtslose Behand fong ausgesprochen, welche die Mumien
Oben eröffnet.
llVMheös von 011 80??, N. ZN2 Süd Illinoi, Skaht genüd'r dm SprlHenhau. rZtd'.iinen, Toitettknattlkel, Schwämme. Vürstk Parfümert?,, u. s. w Htctvtt werben s?asältiz angefkkti. ie Indianapolis WÄfseVweVös stnb eingerichtet, vortreffliches Wasser inrn Trinken, Kochen, Waschen, Bade und sür Dampfkessel zu außerordeutlich niedrigen Prei. sen zn liefet. Office: 23 S. Pennsylvania st r. Jndiauavolis. Ind. Dr. O. G. Psass, Qrzt, Onodarzr 7edurt0dc!fer.. Office : ItlttdlMoii -V-r-, v?Ichft d : Kotfltnl va 8 Wl Nd,. - RachmUtag o dil t Uhr. , r. ?ledo 30 Oohnnng : 141 N. Alab&tuti Ht. K3r ?,'k,bon B30. Dr, THEODORE A, Dfftct: 3inncr Ho. Ö Fletcder & CbarpcV Block. Sxttchftund: 9 10 norjenl, 4 9tadntt8l. 7 3tnd. Ssntag on 1011 Vor, un 3 I 3r Äara C;5ttBna1: Ecke College und Hose ?eleviou 84R. . M. DOM'S I. X. I. siMme. Aa lielle u ff lZ6?eW 2 der qiofzeii eqvvtifchen Könige, die MoS pero im Juli vongen Jahres ihrer Binden entkleidete, erfahren haben, indem dieselben völlig nackt und ohne alle Gewähr für eine sichere Erhaltung in der Zu kunft mtt idren offenen Sargen unter roben Glaskasten im Museum von Bulak aufbewahrt werden. Es ist seitdem nichts geschehen, was diese ehrwürdigen Ueberrefte menschlicher Größe vor einem frühzeitigen Zerfall sicherzustellen vermöchte. Die übereilte Neugierde Mas peros, der Egvpten nicht verlassen wollte, ohne ;uvor diese Aufseben erregenden Enthüllungen vollzogen zu haben, begeg' net in der öffentlichen Memung überall einer gleich herben Kritik wie die straf würdige Nachlässigkeit der gegenwärtig gen Museumsverivaltung. Dr. Schliemann versprach, nch Europa zurückge kehrts seinen ganzen Einfluk aufzubieten, um für die Mumien der großen, ja der größten Könige, die Egypten je besessen, eine würdigere Aufbewahrung und Aus ftattung durchzusetzen. Wieder etn Kandidat für ven bulgarischen Fürstenthron hat sich in ver bescheidenen Person des Prinzen Alexei Strachimirski gefunden. Wie nämlich ein Wiener Blatt berichtet, war unter den ersten Einlaufen, die der Pra sident des österreichischen AbgeordnetenHauses, Dr. Smolka, dieser Tage erhielt, eine aus Rustschuk eingelangte in fran zösischer Sprache verfaßte Eingabe eines Prinzen Alerei Strachimirski, welcher in aller Form das Ersuchen stellt, der Prä sident möge seine Candidatur für den Thron von Bulgarien dem österreichi schen Abgeordnetenhause zur Kenntniß bringen. Das Gesuch ist wie aus orücklich bemerkt zu werden verdient unfrank irt gekommen und der Präsident mußte 20 Kr. Strafporto zahlen. Prin Strachimirski schildert darin zunächst die traurige Lage deö verwaisten Bulgarien, die Gefahren der Anarchie, der oas Land entgegengeht. Die fürsten lose, die schreckliche Seit müsse ein Ende nehmen, und er, der seit sechs Jahren bereits (!) sich mit dem Gedanken trage, sie bulgarische Fürstenwürde anzustreben, trete nunmehr mit seiner Eandida lur vor das österreichische Parlament. Zr sei 28 Jahre alt, ledig, habe sich während seiner Schuljahre mit commer ziellen und sinanziellen Studien eingehend befaßt und verspüre die Eignung in sich, Fürst zu werden. Er verspreche auch m beiratben, weil er sich als Fürst verpflichtet fühle, für Nachkommenschaft iu sorgen. Für 0000 Francs jährlich sei er bereit, die Stelle anzunehmen." Züenn da die Bulgaren nicht zufassen! !inen billigeren Thronanwärter werden sie doch kaum auftreiben ! Die Ernennung des Ge::eral lieutenants Verdy du Bernois zum Gouoerneur von Straßburg wird in militafischen Kreisen sehr beachtet. General o. Verdv, einer der begabtesten Schüler Z)!ollkes,war während des letzten deutsch französischen Krieges Oberst im Generalstabe und nahm als solcher an den Kapitulation t Verhandlungen von Sedan Theil. Seine Versetzung von Königsberg auf den überaus verantwortlichen Straßburger Posten spricht für das besondere Vertrauen, welches ihm geschenkt wird.
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