Indiana Tribüne, Volume 10, Number 149, Indianapolis, Marion County, 17 February 1887 — Page 3
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Gefü hnt. Gii e Novelle, frei nach dem Englische, Von O Iliverio. (Jortseöung.) 3i ie iiuacn die breite Treppe hinunter und traten in den sonnenhellen Speise iaal, in dessen Mitte die reich besetzte Tafel stand. Hier war Alles licht und glänzend, dazu Kuno'S animirende Unterhaltung uno vaiv war oer dekiimmettde Druck, der sich in der Äemältegallerie auf die. kleine Gesell schuft gelegt zu haben schien, völlig verschwunden. ,.Jch habe Ihnen die Legende erzählt, habe Ihnen die Portraits der Baronin Christine und ihres Gemahls gezeigt. nun mtlsien mir aua? nory geuanen, Sie nach dem Schauplatz der Tragödie zu sübren," sagte Neifenstein, als )ie eine Weile bei Tisch saßen. Ja, den möchte ich sehen!" rief Christa begierig. Ich glaube, ich werde tagelang an nichts weiter denken können, als an die reizende, unglückliche Baro ttin Cbristine." Wie kindisch und eraltirt Du bist, Christa", beirerkte Clotelde ftirr.run zelnd, man muß sich wahrhaftig Deiner schämen." Kuno sah den schnellen Wechsel, der über der jungen Frau Zuge glitt. Alles eben in den blauen Augen erstarb, die Farbe wich aus ihren Wangen, Bitter teil, verwundeter Stolz malte sich auf ihrem Gesicht. Er wendete den Blick weg, denn der Anblick schmerzte ihn, er konnte ihn nicht ertragen. Wir sollten die Buchenallee auf Zuchen, bevor sich die Sonne zum Unter gang neigt," sagte er, mit dem Bemühen, seinenliebenSwürdigen Ton beizubehal ten, denn eS ist dort stellenweise zur scnnigsten Mittagsstunde dunkel !" Wir müssen das für ein anderesMal aussparen," gegenredete Rainer. Ich habe beute Abend noch drüben in der Stadt'zu thun.7 Sie werden aber die Damen hier zu rüctlaffen, nicht wahr? Ich habe mir nun einmal fest vorgenommen, sie heute noch in die Buchenallee zu führen. Sie würden, mich wirklich sehr verpflichten, wenn Sie mir diese Bitte gewährten." Ich fürchte, daß ich Jhre Mte mißbrauche," antwortete Rainer, sichtlich angenehm berührt ; doch wenn die Da men Sie nicht zu sehr belästigen lasse ich sie gern hier, bis ich sie auf meinem Heimweg abholen kann; denn wie ich in den Zügen meiner Frau lese, hat sie ihr ganzes Herz daran gehängt, heute noch in die Buchenallee zu gehen." Ich fühle mich etwas ermüdet," meinte Clotilde. Wenn Sie mir gestatten, Baron, bleibe ich hier zurück. Die Aussicht vom Fenster ist ganz reizend und wird mir während Ihrer Ab Wesenheit genügende Unterhaltung bieten." ' Den stets beobachtenden Augen Kuno's entging es nicht, welche Erleichterung sich auf Christa's lieblichem Antlitzspie adle. ,od? bedaure aufrichtig, daß Ihnen "e Anstrengung zu groß ist, Fräulein Rainer; doch kann ich nicht zureden, da wir allerdings eine nicht unbedeutende Strecke zu geben haben. Hoffentlich wer den Sie mir ein ander Mal das Vergnügen gönnen, Sie nach der Buchenallee führen zu dürfen." Clotilde trat an das Fenster und sah, wie die drei das Haus verließen. Nur wenige Schritte tonnten sie zusammen gehen, dann trennten sich ihre Wege. Sie blieben stehen, um noch einige Worte mit einander zu wechseln, und wahrend Clotilde die klein: Gruppe be trachtete, beschlich sie ein seltsam unzufriedenes. ahnungsvolles Gefühl. Die Sonne stand tief im Westen ; ihre Strahlen streiften Christa'S Haar wie mit weichem, goldenen Finger und verlieben dem herrlichen Blond einen neuen'Reiz. Clotilde musterte jede Falte des leichten Sommerkleides, die anmu thige Haltung der zierlichen Gestalt, je den Zug des reizenden, frischen Gesich tes, als ob sie es zum ersten Male sähe. Noch nie war ihr Christa's wunderbarer Liebreiz so sehr in'S Auge gefallen wie in diesem Moment. Dann sah sie ihren Bruder an. der ernst, ältlich, steif so recht der Gegensatz zu seinem Wirth neben diesem stand. Als Clotilde den Blick auf Kuno von Reifenstein, auf sei' ner sonnigen, lebensfrohen Schönheit ruhen ließ, flog über ihre Züge unwill kürlich ein Lächeln. Schnell aber er starb es wieder, um der sonst dort la qernden Härte von Neuem Platz zu ma chen, während ihre Blicke zu Christa zuruawandetten. ',Das ist das Leben, nach dem es sie verlangt," , dachte sie, ein unthätiges, lustiges Leben, eine Kette von Festen und Vergnügungen. (Gleicht sie auch darin der Baronin Christine? Was hat sich nur Wilhelm gedacht, als er sie hei rathete ! Und nun ist er auch noch so nachsichtig mit ihr. Ich glaube, wenn ich nicht wäre, würde er sie gänzlich ver derben. Und dann ihre Manieren! Sie ist kindisch wie ihr eigenes Kind. Elfriede ! , ich darf meine Pflicht nicht vergeben ; Wühelms Tochter muß sol chem verderblichen Einfluß entzogen wer den, bevor es zu spät ist." 9. Christa und der Baron wechselten kein Wort miteinander, wahrend sie Seite an Seite den terrassenartiaen Blumen aarien ourrymaVen uno ven icyaulgen , . c r. r i i r t .., Weg einschlugen, welcher nach der Bu chenallee. fübrte. Der liebliche trüb lingstag neigte sich zu Ende, die Blumen lenkten dle Köpfchen zum Schlummer, die Vögel sangen ihr Abendlied. Es mußte alles ringsum von unsichtbarer Zauberhand berührt worden sein alles war so seenyast noch me im Leben hatte . Christa, empfunden, was sie jetzt empsano. Eine Wette schritten sie mischen bo den Felswänden hin, welche dicht von Moos überwuchert waren, aus dem hier und da gelbes Löwenmaul, blaue Glocken blumen und weiße Kamille hervorlugte dann erweiterte sich der Wea und m bei den Seiten standen hohe Buchen, deren Wipsel q vegegneten und somit einen vollkommenen auoenang bildeten.
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yier in es levr dunkel," lagte Chiista. Ist die Allee lang V Nicht iehr. Ich sagte Ihnen ' ja schon, daß das Laubwerk hier so dicht ist, daß kein Sonnenstrahl bindurchzudringen vermag. Etlauben Sie, daß ich Sie führe, Frau Rainer." Während er so sprach, ergriff er ihre Hand und hielt sie fest m der seinen. Ich wundere mich, daß d,e Baronin Christine diesen Ort gewählt hat," nahm Christa wieder das Wort. Vermuthlich waren die Bäume da mals noch nicht so ineinander gewachsen und der große Reiz dieser Stelle ist die ungestörte Ruhe und Abgeschloenhett." Und der eifersüchtige Mann mun ibnen in jener furchtbaren Nacht diesen Weg gefolgt sein ! Ach, Herr von Nei senstem, mit ist es, als ob ich seine schritte hörte!" Er fühlte, wie ein scrauer durch ihn Glieder lief ; er börte, wie ihre Stimme in nervöser Aufregung bebte, und fate ihre Hand ncch fester. Sie haben eine sehr lebhafte Vhantaste," sagte er. Aber wir haben den dunkelften Theil hinter uns.. Sehen Sie dort in der Ferne das Licht schnw mern V Nur eine kurze Strecke noch, dann traten sie in die klare Dämmerung hinaus ; aber dennoch gab Kuno Christa's Hand nicht frei. Sie waren auf einer Wleie angelangt. in deren Mitte man ein reizendes Som merhäuschen errichtet hatte. Dorthin führte der junge Baron seine Begleiterin. Ein entzückendes Bild, ähnlich dem, wie sie es vom Fenster aus gesehen, begeg nete hier ihren Blicken der stille, leuch tende Fluß, die freundlichen Landhäuser mit ihren grünen Bäumen und Wiesen, die Thürme und Schornsteine von Kirn bürg, die sich klar von dem Abendhmmel abhoben. Wie wunderbar schon !" rief Christa entzückt. Nicht wahr ? Und der Legende naä' stehen wir hier auf demselben Fleck, aus dem das Duell stattfand." Und die unglückliche Baronin mußte Zeugin der furchtbaren Scene sein ? Ach, Baron, tch begreife nicht, wie sie die Schreckensnacht überleben konnte," fügte Christa hinzu und blickte mit erneutem Jntereffe ringsum. Schreck und Angst todten Nicht ,nt mer. Es wird gar mancher Mensch alt und grau, der sein Lebtag nichts weiter kennen gelernt bat, als Kummer und Sorge." Er sah sie an, während er so sprach. Ihr Gesicht war sichtlich bleicher gewor den und ihre Augen hatten den traurigen Ausdruck wieder angenommen. Ich glaube, em kleiner Theil Sorge fällt einem jeden von uns zu," bemerkte Christa sinnend. Cm klemer Theil gewi. Aber mir scheint es, als ob die edelsten und besten Menschen oft am schwersten zu. tragen hätten." Der Schatten, welcher auf den liebli chen Zügen lagerte, war tiefer geworden ; die Lippen bebten. Verzeihen Sie, Frau Rainer, aber ich bin überzeugt, daß Jbr Leben kein glückliches ist." Sie schwieg, aoe? er sah, wie fich Thränen in ihren schönen Augen sam melten. und dennoch li? er nicht ab. Ich war denen sicher, sobald ich le mit Jbrem Mann zusammen sah, und wurde in meiner Annahme noch bestärkt. als ich Sie m hrem Hause sah, inmitten einer Umgebung, die für jede andere geeigneter sein mag. als für Sie. Das kalte, steife Bucheneck soll Ihr Heim sem. die Sie geboren sind, um nur im Son nenfchein der Liebe nd Freude zu leben! VtxaxL Rainer, ich wünschte, ich fände Worte, Ihnen mein MüUid ausdrücken zu können." Die bebenden Lippen liefen sich nicht länger beherrschen, die Thränen rannen ihr die Wangen herab, und ihre innere Erregung durchbrach jetzt alle Schranken. Ich bin nicht glücklich," rief sie un ter leidenschaftlichem Schluchzen, ..nein, kein Mensch auf der Welt ist elender als ich. Wenn mein Kind nicht wäre, hätte tch mir schon tausendmal den vlod gewünscht !" Kuno erschrak über den Sturm, den er heraufbeschworen hatte, und bereute das Gesagte. Vergeben Sie mir!" rief er. Leibe Frau Rainer, sagen Sie, daß Sie mir nicht zürnen. Ich hatte lern Recht, so zu Ihnen zu reden, und bedauere von ganzem Herzen, es gethan zu haben." Sie brauch es nicht ?u bedauern," antwortete sie in bitterem Tone. Mein Unglück und die Stellung, die ich in mei nes Mannes Haus und Achtung einneh me, sind nicht zu verkennen und müffen Jedem in's Auge fallen." - Aber Ihr Töchterchen muß Ihnen eine große Freude sem," memte der Ba ron, um dem CZespräch eine andere Wen dung zu geben. Ja. sie ist ein liebes, gutes Kind, auf das ich sehr stolz bin," antwortete sie und fuhr dann fort: Doch laffen Sie uns zurückkehren. Müffen wir denselben Weg wieder nehmen Das ist nicht ' nothwe?idiz. Dieser Weg hier fuhrt direkt in den sbaxl. Sie schlugen ihn ein, und als sie das Herrenhaus wieder betraten, waren Chri sta's Züge wieder ruhig und ihre Augen mieoer yeu. 10. Der Frühlina war dem Sommer ae wichen. Das unfruchtbare Stück Land war aus Rainers Händen in die des jun gen Barons übergegangen, und der Bau der neuen Landstraße machte rasche gort schritte. Der Verkehr zwischen Kuno von Reifenstein und Rainers hatte sich immer freundschaftlicher gestaltet: der Besuch auf Breitenborn war öfter als einmal wiederholt worden, und eö verging selten em ag, an vem sich uno nicht m Bu cheneck gezeigt hatte. Der Chauffeebau war eme nie versuchende Unterhaltungs quelle, die Wilhelm Rainer stets interes sirte; das Wohl und Wehe der Pächter und Arbeiter blieb für Clotilde jederzeit ein ergiebiges Thema, während über Christa e:n ganz neuer Geist' gekommen f t . ...... - r t r zu fem fcslen w,ir es ryr doch, als yave sie einen unerschöpflichen, ewig glückspen denden Brunnen .entdeckt. Ihr Mann war nicht weniger aleich giltig, deS Tag S nicht weniger in seine Geschäfte und U?s Abends in lcim BS
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L!JB-lfy7ttf c??r unv Zeitungen vertieft, als ftsch.-?.' auch ließ er sich noch ebenso von seiner Schwester regieren, und diese war nicht sveniger streng und zu stetem Tadel bereit, und dennoch war Christa immer heiter, immer vzrgnüzt, von früh bis Abends trällerte und sang sie glücklich wie ein Kind. Clotildens Verweise sielen auf ein taubes Ohr; Rainers Gleichgi! tigkeit erreg:e keine Bitterkeit mehr. Nie war Christa der Sommer so heirlich erschienen, nie hatte ihr der Vögel Singen und Zwitschern so melodisch geklungen, die Blumen so balsamisch zugeduftet, die -l,,? (rt ItoMisfi npfrisffr I, 11 pMMf,lt Zuweilen fragte sie sich, was nur über ie gekommen sei was Himmel und Erde ibr so verschönt habe. Doch sie fand keine Antwort darauf, und ahnungslos schritt sie iv:iter hin am Rande des Abgrundes, welcher, obgleich von lächelnden Blumen verdeckt, ibr mittödtlickem Ver derben drobre. Eines '.'tbends ging sie, wie sie häusiz i ifiitv Vwr!iif3 svfffict v ,14 4.'Ull f'4l4V ill. l iVVV 111 vct Park. Der Tag war sengend heiß geWesen, und sie hatte sich nicht eher hin ausgewagt, als bis die Sonne untergegangen war. Ein erquickendes Lüftchen beweg: das Laub der Bäume. ie setzte sich unter einer breitästigen Ulme auf einer Bank nieder und schlug das Buch auf, welches sie mitgebracht hatte. Aber sie las nicht darin. Unbeachtet blieb es auf ihrem Schooß liegen, und ihre Blicke schweiften träumend zu der Stelle bin, wo die kleine Eisriede sich lustig tummelte. Plötzlich vernahm sie näherkommende Schritte, und als sie den Kopf wendete, sah sie den jungen Baron auf sich zu kommen. Wenige Augenblicke spater stand er vor ihr und ließ sich nach böfli chem Gruß an ihrer Seite auf der Äank nieder. Christa war ihm nur selten im Paik begegnet, und dann hatte er stets nur ein paar liebenswürdige Worte mit ihr ge wechselt und war weiter gegangen.' Ich kam in der Hoffnung, Sie zu treffen. Frau Rainer," sagte er. Ich habe Ihnen etwas zu sagen." Das liebliche (; ich!, das ihm mit jedem Sommertag reizender erschien wendete sich ihm zu und ihre blauen Au gen verriethen einige Ueberraschung. Wie verfolgten ihn diese Züge ! Tag und Nacht sab er ihr Bild vor sich stehen ! War er leichtsinnig, so war er doch ein Ehrenmann, der seinen Nachbar, an dessen Tisch er geseffen, deffen Hand er freundschaftlich geschüttelt hatte, nicht absichtlich betrügen, seines Weibes nicht berauben wollte, nein, gewiß nicht. Er batte mit aller Macht gekämpst, um den Rausch, der sein ganzes Sein wie in süße Trunkenheit gewiegt, abzuschütteln, den Zauber zu brechen, in deffen Bann er lag, Christa mit keinem tieferen Ge fühl zu betrachten, als mit Bewunderung ihrer großen Schönheit und Mitleid ihres einsamen Lebens und freudlosen HeimS wegen Er hatte muthig gegen die Liebe gefochten, die über ihn gekommen und vor Gott und den Menschen eine große Sünde war und nun mußte er sich für besiegt bekennen. Er konnte nicht anders, er mußte sie lieben, mußte ihr wir mere Gefühle als Freundschaft und Mit leid entgegenbringen, so lange er sie täglich sehen, ihren Worten lauschen und sich an dem Sonnenschein ihres Läclclns laben konnte. Ten ganzen Nachmittag über hatte er in seinem Zimmer geseffen, allem mit sich und seinem hungernden Herzen, das lechzend nach der verbotenen Frucht verlangte und den harten Kamp? gefochten ; und als dieSonne im Westen verschwun den, war er in den Vark hinausgegangen mit der Hoffnung, Christa dort zu finden. Nicht seine leidenschaftliche Liebe wollte er ihr gestehen, nicht, welch' harten Kamps er mit seinem Herzen gefochten nein, nur den Entschluß wollte er ihr mittheilen, den er gefaßt. Sein Gewis' sen halte ihm denselben zugeflüstert, es talte zum Guten, zum Ehrenhaften gerathen, und er war entschloffen, dein Entschluß die rasche That folgen zu las sen, doch der erste Schritt mißlang. Kuno würde besser und weiser gehan' delt haben, wenn er seiner eisten Einge bung gefolgt wäre und Vreitenborn verlasten hätte, ohne Christa noch einmal zu sehen ; doch er war schwach und ver mochte der Versuchung nicht zu widerste ben, mit eigenen Augen zu sehen, welchen Eindruck seine bevorstehende Abreise auf sie machen würde. Ich habe die Absicht, Breitenborn für einige Zeit m verlassen," fuhr er fort und sab sie fest an, damit ihm die Wirkung seiner Worte nicht entgehe. Ihre rosigen Wangm entfärbten sich, der alte, traurige Blick trat in ihre Au gen. Breitenborn verlaffen !" rief sie, und sein gespanntes Ohr lauschte entzückt dem schmerzlichen Ton ihrer Stimme. Äber nur für kurze Zeit ein paar Tage? Und wie von neuer Hoffnung belebt. iah sie ihn ängstlich fragend an. Nein." entgegnete er kopfschüttelnd. ich werde wahrscheinlich mehrere Mo nate vielleicht Jahre im Auslande bleiben." Er blickte sie noch immer forschend an und sah, wie Todtenblaffe ihre Zuge be deckte und selbst aus ihren Lippen alle Farbe wich. Das Herz begann ihm wild U schlagen. Sie haben den Entschluß ganz plötz lich gefaßt, ist es nicht so, Herr Baron t" fragte jetzt Christa mit leicht vibrirendex Stimme. ,,2:rd'.g5, doch die Klugheit gab ihn mir ein ?" Aber der Chauffeebau was wird aus dem?" Ich habe vollkommenes Vertrauen zu memem Verwalter und bin überzeug!, daß ich selbst den Bau nicht besser be aufsichtigen kann, als er es thun wird." Sie versuchte es, ein paar höfliche Worte über seine Reise und wie sie Alle seine Abwesenheit bedauern würden, fallen zu lasten, doch die Stimme versagte ihr. Und wie unverwandt er sie beobach tete ! Und wie ibm das Herz in toller Freude klopfte ! Doch noch immer waren es zwei Stimmen, die in seinem Innern mit einander stritten. Die eine flüsterte ihm zu, der Versuchung zu entfliehen, sich zu entfernen, so lange Ehre und Selbstachtung ihm noch gehörten ; die andere drängte ihn mit beinahe schrankenloser öeftiskeit. die Worte auszuspreche.n die
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ihm aus den Kippen zitterten Christa ii sagen, welch' leidenschaftliche, Wahn''nnige Liebe für sie sein ganzes Herz erfuüte. Christa erhob sich langsam, wie es ihm schien, geistig gebrochen, von ihrem Sitze. Wo nur Elfriede ist ? Ich . sehe sie nirgends, und es ist Zeit, daß wir nach Hause gehen. Dort ist sie dort an dor Schwarzdornhecke. Guten Abend, Herr Baron. Wir sehen Sie vor Ihrer Abreise doch noch einmal in Bucheneck Der böse Geist in ihm gewann die Oberhand. Er konnte sie so nicht gehen laffen, konnte nicht so von der rau schei den, die ihm das Theuerste und Liebste I auf der ganzen Welt war. Er konnte es nicht. Seine besten Vorsätze waren vergessen, sein fester Entschluß brach in ein Nichts zusammen. Er nahm ihre Hände in die seinen, drückte leidenschaftliche Küffe darauf und rief: Frau Rainer! Christa!" 11. Mi: großen, weit geöffneten Augen starrte sie ihn an. DerTon seiner Stimme, sein ganzes Benehmen bcfrenidete sie und flößte ihr Bangen ein. Guten Abend, Herr Baron," wiederhvlte sie hastig und versuchte, ihm ihre Hände zu entziehen ; ich bin länger ausgebiicben, als gewöhnlich : mein Mann wird glauben, es sei mir etwas zugestoßen." Ader er gab sie mcht frei und wandte den leidenschaftlichen Blick nicht von ihren Zügen. ..Ehriita," flüsterte er in leisem und vor Aufregung heiserem Ton, ich kann Dich nicht lassen, kann nicht so von Dir scheiden. Christa ich liebe Dich !" Wie gelähmt ließ sie den Blick auf ihm haf en; es war, als ob ein Bann ivr die Lippen versiegelte und ihr alle Glieder zu Stein verwandelte, denn regungslos, wie eine Statue, blieb sie vvr ihm stehen. Ich liebe Dich," wiederholte er, kann nicht leben ohne Dich Du mußt es längst gvußt haben !" Noch immer der starre Blick, noch immer die starre Haltung noch immer das athemlose Schweigen. Kuno deutete dicS Alles zu seinen Gunsten. Dein Verhältniß zu Wilhelm Rainer ist ein unnatürliches," fuhr er fort. Eure Ehe reine Ironie. Das Band, welches Dich an ihn knüpft, hat nichts Heiliges, denn die Liebe, die allein es heiligt, fehlt. Zwei Seelen und Ein Gedanke, Zwei Herzen und Ein Schlag " das ist die Liebe das ist Ehe ! Und zwischen Dir und Rainer besteht nicht ein einziger Gedanke, nicht ein einziges Gefühl, nicht eine einzige Empfindung gemeinschaftlich." Und noch immer blieb sie regungslos stehen, noch immer sprachen die bebenden weißen Lippen kein Wort ; aber die Augen wanderten von seinem vor Leiden schaft glühenden Gesicht unruhig suchend durch den Park. Und auch Tu liebst mich ! Ja, mein Leben, mein Alles, Du kannst es nicht leugnen. Deine süßen Augen haben es mir verrathen. Ich werde Breitenborn verlassen, aber nicht allein. In fernem Lande wollen wir gemeinschaftlich ein neues Leben beginnen, die Liebe soll unser Leitstern sein und Du sollst die schwere Kette vergessen, die Dich jetzt feffelt und Deine edle, empfindsame Natur so grau sam verwundet bat." (For sedung folgt.) D i e B o r st e l l u n g a m ssa. Jan. in der Skala m Antwerpen gab zu einent schrecklichen Auftritte den Anlaß. Allabendlich sübrt als Schlußstück eine amerikanische Löwenbändigerin, Frau lein Leonda, ihre 6 gebändigten Löwen vor. Obwohl sie vor wenigen Wochen bereits bei einer Vorstellung durch einen der Löwen leicht verwundet worden war, betrat sie dennoch stets den Käsig nur mit einer Peitsche in der Hand. So auch bei der betr. Vorstellung. Kaum hatte sie aber den Käfig betreten, als zu Aller Entsetzen einLöwe auf sie zuspringt, ihren rechten Vorderarm ergreift und ihn bis auf den Knochen zerfleischt. Leonda sinkt mit einem Schmerzensschrei auf die Knie, der Boden des Käfigs wird durch den Blutstrom geröthet, brüllend zieht sich der Löwe zu den übrigen in dle Ecke des Käsigs zurück. Leonda, die Gefahr in der sie schwebt, erkennend, ermannt sich und es gelingt ihr mit Hilfe der zu eilenden Beamten, sich aus dem Käfig zu schleppen. Todesstille he:rscht im Theater ; Leonda, aus dem Käsig heraustretend, stotterte, dem Publikum zu gewendet, noch die Worte: ES ist nichts !" dann sinkt sie sofort bewußtlos zusammen. Nachdem man sie hinaus getragen, stellten hinzugeeilte Aerzte fest. daß die Verletzungen, da der Knochen angegriffen, lebensgefährlich lind. Der Brandend. Anz." schreibt: 14 Grad Kälte und ein scharfer Ostwind sind gewiß nicht geeignet. Fruhlmgsgedanken zu erwecken. Wun derbar in der That muß man eS daher nennen, wenn em Kirschbaum ver sol cher Temperatur im Freien blüht. Ein solches Phänomen ist zu Brandenburg in der Allee nach der Scholten'schen Stärke fabrik zu sehen. Ein Blüthenzweig von dem Baum wurde uns uderbracht. ocin sonderbares Ver mächtniß hat der vor einigen Tagen in , Paris verstorbene Baron de Jouarre hinterlassen. Derselbe hat sein aus 150.000 Francs bestehendes Ver mögen seiner getreuen dänischen Dogge Tiger" vermacht. Dem Wortlaute des Testaments zufolge soll für Tiger" in in emer Pariser Vorstadt em Fami ! lienhauS angekauft werden, in welchem i er leben soll. Die Aufsicht über daS Haus ist einem Warter und einer Scheu ersrau zogewiesen, die für Reinhaltung und Fütterung t 2000 Francs Gehalt und freie Wohnung bekommen. Bezüg i lich der Zukunft Tigers" ist kein Punkt außer Acht gelaffen. Eine kleine -Sum me wurde für den Apotheker und den Thierarzt ausgeworfen, jedes Jahr soll er eine Decke erhalten, im Frühjahr und Sommer werden ihm geschmackvolle Halsbänder verfertigt. Für den Fall, daß Tiger" verendet, soll ihm um 1000 : Francs em Grabstein gesetzt werden. sein HauS und daS Kapital aber fallen. , dem Pariser Thierschutzvereine iu.
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