Indiana Tribüne, Volume 10, Number 148, Indianapolis, Marion County, 16 February 1887 — Page 3
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Ä)5V1J0S Gel 2L-. gegen Nüettschmerzen. Erstaunliche Ncsultate. 13 Jahre gelitten neQ tarnt geheilt. Hqde Park, Scranton, Pa. Während der letzten zehn bis fünfzehn Jahre hatte ii sehr häufig an histiczen Rückenschmer zen zu leioen, uno hatte mährend dieser Zeit die verschiedensten Heilmittel ohne Erfolg an gewandt. Ich vermchie 'et. IakobZ Ort und wurde vollständig geheilt. Frau D. H. Wade. - Jahre gelitten und bann geheilt. Herr A. I u t a e r , oo Walnut-Straße, St. Louis, Mo., litt seit den letzten zwei Iahren an Nüctenschmeren und war sogar mehrere Mo rate bettläerict. Er rourdeourch d,e Anmen dunq von 6t. Jakobs Oel wieder vollständig hergestellt und fazt jeyt, daß es auch das beste Mittel gcqen Lerstauchunzen und alle andercn Schmerzen sei. nannte sich kaum bevegeu und Kurde geheilt. 117 York.2tr.. Sydney. N. S. 28. Ich hatte schwer an rbeumatifchen Rückens schmerzen zu leiden, eiche mich unfähig machtkn mich vom Stuhle zu erheben. Ich ge brauchte St. Jakobs Oel und die Scdmerzen erfchivanden und sind nicht zurückgekehrt. W alter Ha? neS, Snvürz,H!ild!er. Gänzlich von Röikknschmerzeu iefreit. Farragut House, Salem, Mass. Vor einiger Zeit zoq ich mir eine heftige ertältung zu. welche fich im Rücken festsetzte und die heftiasten Echmenen verurfachte. Ich versuchte zahlreiche Heilmittel, ohne den gerina ften Erfolg. Toch nachdem ich ein und ein ha! bei Duzend ? laschen Et. Jakobs Oel gebraucht hatte, war ich wieder vollständig hergestellt. W. J.Cahill. THE CHARLES A. V0CELER CO., Baltimore, Ui i HAMBURGER TROPFEN &x OäSä-VV . Vlnikrankhette, Leber u. Tkagenleiden (teil, SO U derfkaf Flaschen tzZyz iaaSc Hlpetdekenju habe. THX CHABXI3 A. TOQUU CO, BXLTUO&X, U. I 3t ant ,F&fM$mr gen emMll Ulcg Man:lkskrastvollständiaherzustellen,i lunfc selbst tie schembar vndeilbaren Fälle ttoctf4 3 Tt ( . . a a C A W W W T ' eicrleisiraklyeen y.w.rr uno nrrno zt , heilen, ferner, genaue Zlufklärung ubexVUan? Zdartr.t! SSeislicKtkit ! de! hinderuige der. . teicea uns vertun?, zeigt ras gecteaene u. .. ?ikttnngS'n'er:".un't"i!-,euev ' mit zalreick'en lebenSlreuen Bildern. Wird . ' I Penfä in Post-taixS, sorgsam verpackt, freiZ ccutiA srrzlte aivfti lunKucuna ttnZöfr fenanci. Atreiüre : Deutsch H eifinstitirt. 11 Clinton P!ace. naho Br-iailway. New Yoik. U. Y. JJLSrjrff Ofitatl Buch H auch U haben bet Buchhändlers A t l t. SildD'lamar traft. tewex' iarm-Olgnale. 1 i'n.n9lranu uut War?ex. vstquattUT bei ffr ?fpartm ntl. C tiratir und Sor!. 7 Kvhtl unk tch-.ain Straje. I o J?r1.Cti4tt und Wafiachul. 9 ffilt-lOn Nd Ctitti. 13 Was achutfettl A. ah iltbU U. 15 ttlazrat 6tr. und Fort ftcon Ävl. U ,u .InUa und "fton Öam ,,n, Ast -Sera n. und V.ffachuftt'Se ! d.7.,Z t. und fh Str. I? l'ttt Äv. und u:r Str. I arrou4 Ltr. Ud Zaltt , Vi tiXtt und 3a;n eti. liü 3oSat flöt, und Ädntc et. 1 Slabana und ettbtnu On. Mi lRer'.blan und Siebente tt. ' 1 jaul Stx. unk Sincoln ir XulitSungl-ilitlabi. 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Sl e Novelle, frei ach dem.Engliseo, Von Olliverio. (Fortstdung.) vcrmmoerk unsere Dankesschuld nichl um ein Atom, Christa", fügte er dann zu dieser gewendet hinzu, würde es nicht besser sein, wenn Du uns voraneiltrst ? Wenn Clotiloe nicht vorbereitet ist, könnte sie die Sache für schlimmer ballen, als sie ist." j Kuno von Neifenstein's Augen suchten ! abermals unwillkürlich das schone Ge j ficht, und er sah, wie es bei Nainer'S ! Worten in bitterm Gesübl aufflammte. ! Er fragte sich, wer wohl die Clotilde sein möge, die emer o dejonoeren vorderer tung bedürfte, wo der eigenen Gattin kein herzliches Wort des Trostes aesvenj det wurde, und als er sie sah und kennen lernte, mußte er unwillkürltch denken: Sie vorbereiten? Was sollte das hei ßen, denn es mußte doch sicher erst ein ganz anderer Schreck kommet der diese am? zu erschüttern vermochte. leifenstein wurde auck von ihr will kommen geheißen, und als er sich zum Geden anschickte, bat man ihn von allen leiten, bis zum Abend zu bleiben, und (ilcxtlDe sorgte dafür, daß alles, was 'orrathskammern und Garten zu bieten vel mochten, dem liebenswürdigen Gast , Cbien die Tafel zierte. Sein Lächeln, e.n ganzes Sein und Wesen bestrickte u, wie es bisher alle bestrickt hatte, die n,:t ibm in Berührung gekommen waren, vno uim ersten Mal vergaß sie, ein strenges Urtheil zu fällen. Als die Dämmerung hereinbrach und er äußerte, dar. tr. Musik am liebsten in solcher Llunde höre, wurde nach langer Zeit dc Klavier wieder einmal geöffnet, und odi.e ein Wort der Mißbilligung sah sie, vi Lbrista die Finger über die Tasten gletttn l-eß; und selbst als deren lieb liche Stimme volltönend durch das Zim mer slutbete, kam von Clotilden'd Lippen nicht der leiseste Tadel. Als Christa geendet und ihren Platz vor dem Klavier verlassen hatte, nahm Zkuno von Neifenstein denselben schwei gend ein und begann unaufgefordert zu nngen. Christa hatte erwartet, daß seine Stimme voll und melodisch sein würde, nun sie sie aber hörte, glaubte sie der Welt gänzlich entrückt zu sein. Und sie war nicht die einzige entzückte Lau scherin. Die Dunkelheit war inzwischen tiefer hereingebrochen, langsam zeigte sich ein Stern nach dem anderen an dem klaren Abendhimmel, eine bleiche Mond scheide war heraufgestiegen, und noch im mer hatte Clotilde gezögert, nach Licht zu schellen, aus Furcht, sie könne den Sänger stören und den herrlichen Tönen ein Ende machen. 6. Sie müssen mir versprechen, daß Sie mich besuchen werden," bat Neifenstein beim Abschied. ,.Der Breitenborner Park ist sehr schön, Frau Rainer, und et sollte mich freuen, wenn Sie ihn zuweilen für Ihre Spaziergänge wählten. Ihre Kleine würde dort auch nicht Gefahr laufen, in das Wasser ;u fallen." Die Einladung wse Nainer sichtlich .1NgNVM. Ich danke Ihnen," nahm er statt Cyrtna das Wort, meine Frau wird von Jdrer Erlaubniß mit Freuden Ge brauch macben ; sie durchstreift mit der Kleinen di: ganze Umgegend und ist sicher gern bereit, ein neues ctück der selben kennen zu lernen." Ein Blick in die sprechenden Züge, die, seit er gesungen, alle Kälte verloren hat teil, genügte, um Kuno von Zleifenstein zu versichern, daß 3tainer vollkommen im Sinne seiner Frau gesprochen hatte.' Aber Sie werden mich auch in meinem Hause aussuchen, Herr Rainer, nicht wahr ? 4 bat er welter. und Ihre Frau Gemahlin ind Fräulein Schwester mitbringen ? Breitenborn ist freilich nur ein Jungesellenheim, aber ich verspreche, mein Möglichstes thun zu wollen, Sie zu unterbalten. Kommen Sie morgen. Sagen Sie nicht nein! Ich möchte Sie so gern bei mir willkommen heißen. Fräulein Rainer, belfen Sie mir bit ren." Und wirklich ließ sich die zurückhal tende Clotilde zu einem nachsichtigen Lä cheln herab und begleitete dieses mit den Worten : Ich denke, wir können es versprechen, Wilhelm." Ich wüßte allerdings nicht, was uns hindern könnte, und es wird Christa Vergnügen machen." Wie glücklich war diese, daß die Ein ladung angenommen wujde ! Mit selt sam tlopsendkm Herzen hatte sie. auf Clotildens Zustimmung gewartet und dieselbe innerlich mit lauter Freude begrüßt. Die halbe Nacht hindurch träumte sie wachend von den Ereignissen des Abends, rief sie sich jeden Blick sei ner glänzenden Augen, jedes Wort, das er gesprochen, jedes Lied, das er gesun gen, zurück. Nur wenige Stunden und sie sollte ihn wieder sehen, seine Stimme wieder bören! 7. Der erste Besuch in Breitenborn war für Christa der Eintritt in ein neues Leden. Sie hatte oft erzählen hören, wie schön die Besitzung war, und hätte man chen neugierigen Blick durch das große eiserne Thor geworfen, t und nun schritt sie durch dasselbe als willkommener Gast an der Seile des Besitzers, denn Kuno war ihnen entgegen gegangen, um sie selbst in sein HauS zu führen. Das Herz klopste ihr in wilder Freude, als sie seinen bewundernden Blicken begeg nete, und ihre Wangen färbten sich, hö her. Sie fragte sich nicht, warum ihr das Herz klopfte, nicht, warum ihr das Blut in die Wangen stieg wie eine Träumende ging sie die lange Allee un ker den alten Eichen und Buchen hin, und wenn sie die sanften, scheuen Augen vom Boden hob, begegneten sie jedesmal dem Blick jener grauen ; sein Mund lächelte ihr zu, seine schöne, sonore Stimme sprach zu ihr, und sie war glücklich. Fräulein Clotilde hatte mit ihrem eleganten Staatskleide von grauem Moire auch ihr liebenswürdigstes Wesen ange legt, und Kuno von Neifenstein's höfliche Zuvorkommenheit diente nur dazu, ihre a r . . . . r m guii Ilmmuns ncg.ju ervoven. ajqq
während er ihr Und Rälner fort hü güten Aussicht für die Ernte und von den verschitdenen Aenderungen sprach, die er auf seiner Besitzung vorzunehmen gedacht te, vergaß er nicht, Christa hin und wieder aus einen besonders schönen Blick, den das dichte Laubwerk frei ließ, oder auf diese oder jene malerische Gruppe im Park, eine seltene Blume im Garten aufmerksam zu machen. Nun denke ich, Sie ruhen ein wenig von dem Spaziergang ans," sprach er, als sie das Herrenhaus erreicht hatten, uno ich zeige Ihnen dann daS ganze Haus. Mtt der Bilderzallerie fangen wir an; es ist dort nie sehr bell, und es wäre schade, wenn uns die Dämmerung zuvorkäme." Mit diesen Worten führte er sie in ein geräumiges Zimmer. Die Fenster standen weit offen, so daß die balsamische Früblingsluft voll herein strömte. Auf dem Tisch lagen Bücher, einige Statuen und Bilder zierten die Wände, der Flügel war geössner und verschiedene Notenhefte lagen verstreut darauf. Sie sehen, daß ich Sie nicht wie Fremde behanole," fuhr er. mit liebene" würdigem Lächeln sort. ' Ich wollte Sie ntcht in eins der steifen Empfange zimmer führen, und habe Sie statt dessen in mein Wohnzimmer gebracht. Frau Rainer, bitte,' treten Sie einmal hierher, die Aussicht von diesem Fenster wird Jh nen gefallen." Christas Lippen entfuhr ein Ausruf der Freude, als sie seiner Aussorderunq Folge leistete. Das Bild, welches ihren Blicken begegnete, war in der That rei zend im Vordergrund ein Garten, der sich terassenförmig bis zum Park hinimter abdachte, zur Seite der Fluß, dessen grünes Waffer im Sonnenschein leuchtete und glitzerte, jenseits desselben grüne Wiesenbaus denen hier und da ein freund liches Bauernhaus stand und noch ein Stück weiter hin lag der nächste Markt flecken, aus deffen Mitte der schlanke Kirchthurm hoch über die anderen Hau ser emporragte. Sie vermochte kaum, sich von diesem Anblick wieder zu trennen, und sprach dem feinen Wein wie den ausgesucht schönen Früchten nur wenig zu. Dann führte Kuno seine Gäste durch die ganze Flucht eleganter Zimmer und Säle, in denen so ost fröhliche Stimmen und bei teres Lachen wiedergehallt waren, nach der Bilbergallerie. Hier bergen sich meine reichsten Schätze, Ich bin stolz, Besitzer von Brei tenborn zu sein, noch stolzer aber bin ich auf meine Bilder," bemerkte Neifenstein, als sie den Raum betraten. . Und er hatte recht ; eö waren alles stolze Kunstwerke, welche die Gallerte auszuweisen hatte. Selbst Wilhelm und Clotilde konnten nicht umhin, ihrer Be wunderung in der ruhigen, gemessenen Weise, die ihnen eigen war, Worte zu verleihen, während Christas leuchtende Augen und rothe Wangen deutlich ver riethen, welch tiefen Eindruck die prächti gen Gemälde auf sie machten.'Jetzt standen sie vor einem Frauenbild von wunderbarer Schönheit. Die alt modische Tracht deutete auf Jahrhunderte zurück ; über das reizende Gesicht lagerte ein trüber Schatten die sein gefchlvungenen Lippen waren wie von Trotz leicht gekräuselt. Welch entzückendes Gesicht !" vief Christa überrascht aus. Ist das eine Ihrer Abnen, Baron ?" Ja," lautete die Antwort. Cbri st ine von Reifenstein ; und die emzige legende, deren sich unsere Familie rüh men kann, knüpft sich an sie."
Eine Legende ? Die müssen Sie uns erzählen." Mit gewinnendem Lächeln sah er in das von Eifer glühende und fragend zu tdm erhobene Gesicht. ' Es ist nicht viel zu erzählen. Aehn uches ueye sich wohl von mancher rau berichten, und ich fürchte, Sie spaunen das Interesse zu hoch. ?!ein, klein, erzählen Sie !" bat Christa. Wie Sie wünschen; Sie haben nur noch zu bestimmen, ob (sie mich hier an hören wollen, oder ob ich meine Ge schichte aufsparen soll, bis wir wieder im Garten oder rn meinem Zimmer sind." ,.O, hier, roenn S Ihnen recht ist," rief Christa eifrig ; hier können wir das Bild betrachten, während Sie erzah len." Gut, so bitte ich. Vlad m nebmen : allzu langes Slehen könnte Sie ermil den," entgegnen der Baron, und döuule nach den aus Eichenho! z geschnitzten Ban ken, welche, vom Alder geschwärzt und mit rothen Sammetkissen bedeckt, sich an der gegenüberliegenden Wand entlang
zogen. Wen stellt das nächste Bild vor V fragte Wilhelm plötzlich, indem er nach dem Portrait wies, welches neben der Baronin Christine hing. Es zeigte einen Mamr in schwarzem Sammetrock. Seine Züge waren streng und düster, doch nicht unschön, und sein Alter ließ sich ungefähr auf feckzig Jahre schätzen. Das war Christin ens Gatte, der den gleichen ?kamen trug wie ich Ku.no von Reifenstein." Christa hatte ihren Platz wieder ver lassen und stand uun dicht vor .dem Bilde. Wilhelm und Clotilde folgten ihrem Beispiel. Ihr Gatte", rief sie der Mann dieser wunderschönen Frau. Wie schlecht passen sie zusammen l Das erklärt auch den traurigen Ausdruck in ihren Zügen. Wie streng und feierlich er aussieht ! Er konnte sie unmöglich glücklich machen, sie sind zu verschieden.Sie wendete, sich von dem Bildc ab und begegnete dabei' Kuno's . dunklen Augen, die mit seltsamem Ausdruck auf ihr ruhten. Einen Moment wanderten sie von ihr hinüber zu den zwei Bildern, dann blieben sie wieder auf ihr haften. Christa und Wilhelm standen dicht neben einander sie in ihrem leichten Musselin kleid mit Falbeln und Puffen, daS schöne Antlitz warm gefärbt, und von dem ge lockten, goldblonden Haar umslossen, die tiefblauen Augen so mild und tragend und er um so viel älter als sein schönes, junges Weib, ernst, streng, ja finster. Z?vischen dem Ehepaar, das aus den Rahmen von der Wand herabblickte, be stand kein größerer Unterschied, als zwi schen dem lebenden, welches jetzt davor stand, und Kuno von Reifenstein entaina.das ndt. ' -. fc.
Vemeihen hrtsta seine Blicke viel leicht, was in seinen Gedanken vorgl V Sie wendete sich gesenkten Auges von ibm ab, das Roth auf ihren Wangen hatte eine noch lebhaftere Färbung im genommen, und ruhig, ohne jede weitere Bemerkung, setzte sie sich wieder nieder. Ich kann Dir da nicht beistimmen, Christa", nahm jetzt Clotilde in etwas scharsem Tone das Wort. Er sieht aus wie ein guter, ernster Mann, der recht dazu geeignet scheint, ein junges, leichtsinniges Ding - das seine Frau rhue Zweifel war vor Gefabren zu schützen."
Er K'r allerdings ein guter, ernster Mann, wie die Geschickte sagt", stimmte .kuno bei, aber es gelang ihm nicht doch nein, ich will nicht vorgreifen, das würde den Effekt der Legende zerstören", unterbrach er sich selbst. Man setzte sich zum zweiten Male nie der und Kuno begann : tt. Meine Geschichte datirt in das siebei I zehme Jahrhundert zurück. Damals lebte vier aus Brenenborn Kuno von Reifenstein, ein edler, tapferer Ritter, , der in seiner Jugend manch mutbigen trautz ausgesochten hatte. Erst spät dachte er an das Heirathen. i Seine Wahl fiel auf die schöne Bäro ' nesse Christine von Bronau, das Origi nal dieses Bildes. Wie die Legende sagt, reichte diese Kuno von Reikenstein gegen ihren Willen und nur von den Eltern gezwungen die Hand. Die Ebe war eine sehr unglückliche. Er war bedeutend älter als sie, ernst, finster und viel mehr geeignet, mit rauhen Kriegsleuten umzugehen, als ein zartes Frauenherz zu gewinnen, und doch liebteerChristine geradezu leidenschaftlich. 'Sie, die junge, heitere Frau, verlangte nach Zerstreuung ; sie versammelte zunge, frohsinnige Menschen um sich, veranstaltete große Lustbarkeiten und das Haus hallte wider von hellem Lachen und mun teren Stimmen. Umsonst schalt und wüthete ihr Gatte, umsonst gebot er, sie solle ein anderes Leben führen der Kreislauf von Freuden und Lustbarkeiten fand keine Unterbrechung Das Ende davon war die alte, alte Geschichte : ein alter eifersüchtiger Mann und eine junge, leichtsinnige Frau. Eines Tages kam nach Breitenborn unter anderen auch ein junger, schmucker Kavalier, der vollkommene Gegensatz zu dem düstern, verschlossenen Baron, und so dachte auch Cbristine. Sein anfangs nur für wenige Tage beabsichtigter Besuch verlängerte sich mehr und mehr; nie sah man die Baronin ohne ihn, und ihr Gatte wurde stündlich finsterer und eifersüchtiger. Er nahm jede Gelegenheit wahr, die beiden heimlich zu beo bachten und ihnen zu folgen, sobald sich dies ungesehen thun ließ. Da, in einer mondhellen Nacht, fand er sie zusammen in einer Buchenallee, und sah, wie Christine, von den Armen des Geliebten umschlungen, willig seinen Schwüren ewiger Liebe und dem Vorschlag lauschte, nach dem sonnigen Italien zu fliehen, wo sie ihrer Liebe leben wollten. Fast wahnsinnig vor Wuth und Zorn sprang der Varon herzu, riß Christine aus des Verführers Armen und forderte diesen zum mörderischen Zweikampf, worauf er eine schnell bereite Antwort erhielt, und nun stand die junge Baronin betend und händeringend dabei, während der Kampf auf Leben und Tod vor sich ging. Es war ein harter Kampf, denn beide Männer verstanden es, die Klinge zu führen, endlich aber fiel der Geliebte zum Tode verwundet zu Boden. Christine sank neben ihm auf das Gras nieder und bedeckte die brechenden Augen und bleicher werdenden Wangen mit tausend Ztüssen, bis er todt war. Dann bob sie den Blick' zu dem klaren, Wolken losen Himmel empor, verfluchte ihren Gemahl und prophezeite ihm, daß sich Breitenborn nie wieder in direkter Linie von Vater auf Sohn vererben würde. Ich bin nicht abergläubisch," unter brach Cuno von Neifenstein sich selbst ; doch muß ich zugestehen, daß sich die Prophezeiung bis jetzt erfüllt hat. Nie wieder ist die Besitzung aus Vatershän den in die des Sohnes übergegangen, irgend welcher Zwischenfall hat es jeder zeit verhindert. Gleich seltsam ist es, daß die Besitzer Breitenborns stets den selben Namen getragen haben wie Christinens eifersüchtiger Gatte; bis auf mich herab bießen Alle Cuno von Reifenstein." Es erscheint allerdings sehr sonderbar," nahm hier Wilhelm Rainer das Wort, aber ich zweifle nicht, daß, ge rade weil die Erben von Breitenborn fest an die Prophezeiung glaubten, sie selbst baut beigetragen haben, jbaß sie in Erfüllung ging." Darin liegt viel Wahres, Herr RaU ner ; und doch, denken Sie an den merk würdigen Umstand, daß der letzte Besitzer und seine zwei Söhne in einem Zeitraum von fünf Tagen starben." Ja, es war sehr traurig, eine ganze Familie vom Typhus dahingerafft; doch im Grunde nur ein Zufall. Manch andere Familie hat ahnliche Fälle auf zuweisen, und ich hoffe von ganzem Her zen, daß der Fluch und die Prophezeiung mit Ihrem Vorgänger, ein Ende gehabt hat," fügte Rainer warm hinzu. Viel Dank für Ihre guten Wünsche, Herr Rainer ; ich hoffe es auch." Ueber die Züge des jungen Baroni flog ein Lächeln und in seine Augen stahl sich ein träumerischer Blick. Er fürchtete nicht, daß der Fluch sich auch an ihm be 'vZbren würde. Er sah im Geiste, wie ''lf Breitenborn ein schönes, anmuthigeS, liebendes Weib schaltete, er hörte frohe Kinderstimmen durch die weiten Räume l'allen. Tann sah er sich alt an Jahren ind g'brechlich, und starke Söhne und ichone Töchter stützten ihn sorglich, während sein liebes Weib, das' mit den Iahren in seinen Augen immer schöner wurde, ihm zur Seite war. Aber das Blut schoß ihm jäh in die Wangen und das Herz klopste ihm heftig, als er sich Form und Gesicht dieses Weibes deutli cher malte Christa Rainer ! Er stieß das Bild eneigisch zurück er war kein böser Mensch, nur etwas leichtsinnig und sagte sich, daß das Bild seiner Träume einem anderen Manne angehörte daß Christa Rainer bereits Gattin und Mutter war. Frau Rainer," sprach er plötzlich ich ermüde Sie mit meiner Geschichte, Sie seben scmi blaö aus," . ... .
,,'Äe!tt, ich bin durchaus Nicht Mit' enlgegnete diese ; nur ist'Jhre Erzäb Zltng gar so traurig. Bitte, fahren Sie scrt, Baron, Sie hoben uns noch nicht gesagt, was aus Baronin Christ lne wurde." Sie wurde wahnsinnig und starb bald darauf. Ihr Mann überlebte sie nicht lange, und Breitenborn kam in die Hände eines anderen Kuno von Renen stein, des Sohnes seines Bruders. Manche Leute wollen behaupten, der Fluch werde nicht erlöschen, bis der letzte Neifenstein gestorben ist. Doch das gehört nicht zu der eigentlichen Legende. Wäre es wirklich so, so ist die Zeit nah.', denn wenn ich ohne direkten Erben sterbe, geht die Besitzung auf einen sebr entfern ten Vetter, einen gewissen Max von Hollwang, über." Es trat eine kurze Pause ein, dann erhob sich Kuno mit den Worten : Ist es den Herrschaften gefallig. so gehen wir wieder hinunter." Er bot Clotilde den Arm, den diese tvilrrevoll annahm. Noch einen Blick, rief Christa, nur einen einzigen noch in das bcrrlicde Geficht." Er blieb stehen und wendete den Kopf noch einmal zurück nach dem Bilde, da so großen Reiz für sie besaß. Wissen Sie, Frau Rainer, daß, wie Sie da stehen, Sie mit dem Portrait eine gewisse Aehnlichkeit haben ?" sagte er. Ihre Augen sind ebenso blau wie jene, Jyr Haar so golden, Ihr Teint so zart wie auf dem Gemälde. Selbst Jbr Name ist ahnlich." Und damit, bosse ich, hat die Aehnlichkeit ein Ende," schaltete ' Wilhelm
Rainer ein. Ich trage kein Verlan gen, daß meine Frau Ihrer Pflichtver gessenen, sündigen Vorahne gleicht, Ba ron." Eine sehr sündige Frau," . stimmte Clotilde ein. Ich wundere mich, Ba ron, daß Sie das Bild in Ihrer Sammhing behalten." ES hat hier gehangen, seit es gemalt wurde," entaeanete dieser; und meine Hand soll es nicht von seinem Platze nehmen. Auch ist es als Kunstwerk von bedeutendem Werth ; es wurde von cc ner Meisterhand geschaffen. Früher deckte es ein Vorhang, doch ich ließ ihn wegnehmen, das Gesicht ist zu reizend. um es zu verhüllen. Auch muß ich ge , t . rr tr ri sleyen, odB ily cer aronin yrisiine nicht zürnen kann, ja sogar warmes Mitleid mit ibr empfinde." ,Jch begreise nicht, wie man mit ei ner pflichtvergessenen, sündhaften Person Mitleid haben kann," sagte Rainer streng. Auch mir ist das ein Räthsel," warf Clotilde ein. Ihre Vorahne, Baron, war sicherlich eine sehr schöne Frau, aber eine ebenso schamlose." Vielleicht." und Christa schien es, als ob Kuno's Stimme ein wenig kalt und gezwungen klänge. Aber, mein Fräulein, der ganze Vorgang spielte sich vor vielen Jahren ab, und ei sollte uns gewiß schwer fallen, sie heute gerecht zu beurtheilen. Von ihrem Fehltritt berichtet die Geschichte allerdings genau, von ihrem Unglück und den Versuchungen, denen sie ausgesetzt war, wissen w'.r aber r.ur sehr N'enig. Arme Christine ! Was thut es Dir, vb unsere Meinung über Dich günstig ist oder nicht." , Ihre Schönheit ist es, die Sie wie Christa bestrickt," bemerkte Clotilde, ihm nachsichtig zulächelnv. Wäre die Baronin häßlich gewesen, so würden Sie ihr gewib nicht so eifrig das Wort reden." Sehr wahrscheinlich," stimmte Kuno mit einem Lackeln l ei. welches Clotilden noch mehr zu seiner Gefangenen machte. Doch kommen Sie, das Abendesien wird uns erwarten." lorttekuna solät 1 Oben eröffnet öMthskö on OTTO SCHOPP, 5o. 302 Süd St,aj gegenüber dem Spritzend l4. Medizinen, Toilettenartikel, Schir2m, Vürften varfämerien u. f. w. Recepte werden sorgfältig angefertigt. Mozart - Hslle ! Xaeold Bos, Kigeuthümer. Da größte,' schönste vnd älteste derartige Lokal in der Stadt. Die gkräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung dou Völlen, Covzerten und Persammlungen unter liberalen Bedin gen zur Verfüguua. Wir haben die besten Fabrikate in BASE BURNERS "ROYAL ARGAND" equaro "CENTURY" square. "ARGAND" round. "ALLADDIN" round, IIEATERS aller 'Sorten, zu sehr Niedrigen Preisen. . Aoknstou. G2 Ost Washington Str. Zie IndiauapoNs WlSsseVbVöVös sind eingerichtet, vortreffliches Wasser lum Trinken, Kochen, Waschen, Pade '.und für Dampfkesskl zu außerordentlich niel rin Prei. sen zu liefern. . - Ofsice : 23 O. PenusylvaniaNr Indianapolis, Ind.
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