Indiana Tribüne, Volume 10, Number 148, Indianapolis, Marion County, 16 February 1887 — Page 2

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SnDiana Tribüne. erscheint ZügliH und S Annta gs. C?tJtlÜ4l .XrtSflat Ktt burch ktn XIttt iJ V Gt P, och, d onntag ,rte b rl M T2$. m ua 1 II. Ctt igi14vtt snltotli! 91 Z QfNee: 120 ct. Marvlandstr. J'ldianapoliS, Ind., Ii Februar 1837. DA amerikanisck Viruliugham. Die Idee, an der Stelle, wo jetzt dis Minenftudl Birmingham in Alabama stedr, m Statt zu gründen, rührt ur jprünglich von einem Sankee, dem Bosto ner I. (5. Stanton, der, welcher mildem vielen Sankees rignthitmü$cn Scharf blicke erkannt hatte, daß die Gegend der einst eine gan; bedeutende Eisenindustrie entwickeln weree. gelang ihm naä vielen Bemübungen, den reichen Jostah Merriö von Montgc'merv, Alabama, für seine Ideen zu gewinnen, und das Bei spiel von sJJicrn verleitete andere südliche Capitalrsten, sich gleichfalls dein Unternebmen anzuschließen, so fcafc schließlich eine Llctiengesellscbaft gebildet wurde, die es sich zur Llufzabe stellte, an der von Stanlonin Äusncht genommenen Stelle eine tadt zu gründen. aller Stille wurden von den Farmern in der achdarsckafr zu einen; Preise von -2: per Acker 4000 Äcker Land angekauft, und öie Actionäre sollten ihren Theil des Hausgeldes bergeben, als 'sich herausstellte, daß Stanton, die 3l:" des Unternehmens, nicht im Stande :var, den auf. ibn entfallenden Antheil ju entrichten. So kam es, daß er geiwungen wurde, aus der Gesellschaft aufzutreten und Andere die Fruchte seiner geistianr Arbeit einernten zu lassen. Er befintct nch jetzt in )lett '1ork und arvettet dort für sein tägliches Brot. Tas Syndikat wiegle sich damals in sebr kurn.n .Träumen. (i$ hoffte, mir den 51 0,0-0, welche es in das Unter net'm'n aeneckt hatts. vielleicht gar eine bait e 1 cn ;u gewinnen. Man lachte die L.vlc aus. Und deute 2 Sie haben an Tivlte.ldoi allein bereits 17 mal so viel eingenommen, als iore game Capi talanlage b.Trug, un) äußerem haben sie Werkdpapiere im Besitz, die den Betrag von fünf Millionen weit übersteigen und ?on denen sie acht Procent Zinien be ;:eben. Jni ersten Monat dieses Jahres allein baden Ne 5500,000 an Dividenden gezogen, und es ist für sie eine Hit'u nigliir, für jeden Dollar, welchen sie ur sptünglich in das Unternehmen gesteckt haben, jetzt vierzig Dollars zu bekom men, die meisten denken aber gar nicht daran, ihre Äctien zu verkaufen. Sie sind ihnen, sozusagen, für kein Geld feil. Dauert der Birmingham Boom" so weiter, wie er sich je?t anläßt, dann ist gar nickt abzusehen, wohin er noch fiir ren wird. Schon jetzt spricht man davon, daß die Dividenden dieses Jahres nicht un:er 1000 Procent fallen werden, und daß der Preis der Actien, der jetzt )äon für jede bundert Dollars $4000 beträgt bis s 10,000 u. womöglich noch doder steigen wird. Der alle (lörnelius Banderbilt. kost spieligen Angedenkens, pflegte manchmal, wenn er bei guter Laune war, von ge wagten Actien-Speculationen zu sagen : Gott sei dem Mann gnädig, der die letzten dundert Actien kauft." Mit mer solcben Neder.sart darf man den Birmiiigbamern nicht kommen. Es wäre der beste ikJtg. ihre Gunst für im mer zu verscherzen, wenn man ihnen et was Terartizes sagen würde, und obenorein würden sie (linen noch für einen Dummlovs ballen. (5s war an einem beißen Sommertage im ahre 1871, als das Svndicat, nacbo.'m esdurb Anzeigen und' Necla inen in den Leitungen das Unternehmen weit und breit bekannt gemacht hatte, den ersten Auctionsverkauf von Bauplanen unternahm. Die ausgewählten, schönen Bauplatz." der Anzeigen waren ein wüiies ödes Welschkornselo, auf den nicht elnmal eine Negerhütte stand. Troyalledein hallen sich von Nah und ?Trn viele kauflustige Leute eingefun-. den. und der erst- Bauplatz, eine kleine flache von 50 Iruß Front bei 100 Fuß Tiefe, brachte den immerbin anständigen Preis von I00 ein. Die Unternehmer jubilirten. Gina der Verkauf so wei' ter, da, n würden, sie ja für jeotn Acte-, der ihnen nic gekostet hatte, die verbältnißmäßig ungeheure Summe von $800 bekommen ! , . Sie lächeln jetzt selber, wenn sie an diese' erste Aucuon zurückdenken. Es sind seither kaum 17, Jahre verflossen. Der Bauplatz, welcher damals 8100 kostete, ist jefcr $50,000 werth, der Eigen lhümer will sogar diesen Preis als zu gering nijbt annebmen. Der AckerLand, welcher ursprünglich $25 gekostet hatte, wäre jetzt kaum für k 00,000 zu haben. Nach der . ersten Auction hatte das Unternehmen mit großen Schwierigkeiten ;u kämpfen. Man jprach wohl von neuen großaNigen Hochöfen und anderen industriellen Unternehmungen, die man in dem Birmingham getauften Orte in's Leben rufen wollte, doch kam man über das Reden nicht hinaus. Das Syndicat bemühte sich krampfhaft, Capital und Leute herbeizuziehen. Bis Anfang 1873 waren im Bereich der 4000 Acker etwa ' 400 Häuser gebaut worden, dann kam eine Pestilenz die Aerzte nannten sie Cholera und die Menschen starben dahin wie die fliegen ; die große Krach zeit, eme Folge des schwarzen Frei tags", brach sin ; das neue Städtchen war in seinem Aufblühen geknickt und drohte in Trümmer zu zerfallen. Da bekam das Syndicat einen jungen, energischen Präsidenten, Hrn. M. Cald well, seines Zeichens ein Doctor der Mer icin, der nebenbei sich des Besitzes eines kleinen Vermögens erfreute. Er sorgte dafür, daß die Eisenbahn nach Birminz ham gebaut wurde, und daß die Mineral teichthümer der Umgegend nicht länger mehr im Schooße der Erde liegen blie den.' H Ute hat Birminaham 30,000 Einwohner und ein Dutzend Hochöfen, in welchen nur heimisches Matertal verwender und verarbeitet wird, Coke, Kalk und Eisenen. Diese Hochöfen hellen j$en

Täg durchschnittlich 9ö(j sonnen ?cöy. eisen bet. Außerdem sind jetzt 11 neue Hochöfen im Bau begriffen, von denen jeder weitere 100 Tonnen Roheisen pro Tag liefern wird. Die Herstellung jeder Tonne Roheisen kostet an Arbeitslöhnen durchschnitt'h 28. Es werden demnach jetzt ungefäkr 58000 an Arbeitslöhnen tagtäglich in Birmingham ausgezahlt.' Werden die ntuen Hochöfen fertig sein, dann wird natürlich auch der Gesammt Arbeitslobn in den Hochöfen allein aus s 17.600 täglich oder nahezu 86,500,000 jährlich steigen. Schon jetzt weiden bei der Herstellung von Roheisen 1,800,0c (! Tonnen Eiser.erz. 1,200,000 Tonnen Ccke und über :200,000 Tonnen Kal!

jährlich verbraucht. folgendes eraötzliche Geschichtcher schildert uns anschaulich die Stimmung ' welche unter den Einwobnern der ,.zu. . künftigen Rivalin ibrer 3camensbase ir i England bericht, ur emen Bauplatz, der vor füni Jahren s00 gekostet hatte, für den im letzten Jahre aber 825,000 bezablt worden waren, wurden dem jetzi gen Eigentbümer sl 00,000 geboten, unl troydem zögerte er, dm glänzenden Prei anzunebmen. Dr Bauplay war. wi; üblich, 50 Fuß breit und 100 Fuß tiej und von einigen zerfallenen Bretter buden umgeben. Denken Sn nicht," so wurde der Ei' genthümer von einem uninteressirten Fremdling gefragt, daß der Preis, den Sie fordern, etwas zu hoch ist?" Zu hoch " entgegnete der (Gefragte verächtlich. ..Unsere Preise sind ja nicht einmal höber, als in Rew )ork ! Sie können vier and ebe.'iso billig kaufen, wie an der Wall-Str. Und denken Sie nur an die Zukunft." Der Fragende war niedergeschmettert, und der Birminghamer entfernte sich, stolz, wie ein Spanier". Lüdsce.,llte?tSümer. Tie Karolinen Inseln, wegen derni bie Spanier so großen Lärm schlugen, als ein deutsches Kriegsschiff es sich em fallen ließ, im !amen Deutschlands von ihnen Besitz zu ergreifen, sind ein ecla tanter Beweis für die gleichgiltize derlichkeit, womit die Spanier ihre ,,Eo lonien" verwalten. Trotzdem die Ea rolinen se:t einer langen Reihe von Jahren sieb im angeolichen Vesitz der spanischen Ilegierung besinoen, kat dieselbe es nicht einmal der Mül'e wertl' gekalten, das Innere der ohnehin nur kleinen Inseln erforschen zu laen. Was man von ihnen weiß, hat man nur durck Privatreisendc oder durch Seefahrer anderer cationen in Erfabrung gebracht. Eine der größten Inseln der Earoli nen Gruppe istPoiape, wolöalsischfahrer häung lander, um von den Eingeborenen frisches Gemüse, Fleisch u. s. w.' einzu handeln. Die Insel ist durch eine Äume berübmt, wie sie einzig in ganz Oceanien dasteht. Ein Einsender entwirft von ihr das folgende, anziehende Bild : Steigt man das weißsandige, oft bis dicht an's Wasser mit schlankem Gras bestandene Ufer hi lauf, dann tritt man in dichte Palme.ihaine, in deren Mitte sich die niedrigen Hütten der Eingeborenen befinden. Ein schmaler Pfad über Basaltfelsen und vulkanische Trümmer fübrt stell zu einer Anhöhe hinauf, bi? man eine En'.fernung von über zehn Meilen von der Küste erreicht hat. Von einem Palmendickicht und einer Art Vambusrohr umgeben, erbebt sich eine Reihe steinerner Trrrassir, die bis zur Spitze des Berges fübren. Diese Terrassen sind ungefähr 10) Jards lang und je 20 bis 20 uß breit. Erreicht man endlich den Gipfel, dann bietet sich dem Fremden ein seltsamer Anblick dar. Eine aus weißlichen Sie,nen gebaute, ein unregelmäßiges Bieieck bildende Mauer ragt nah zu 'SO Fuß in die Höhe. Die Sterne sind je 5 bis 6 Fuß lang und 8 bis 10 Fuß dick; jeder derselben bat ein Gewicht von mehreren Tonnen. Obgleich die Seiten dnser gigantischen Steine vollständig glatt und nahezu von derselben Größe sind, siebr man an ibnen doch nicht die geringste Spur eir.es Meißels, auch wurde bei dem Auseinanderthürmen der steinernen Eoloffe kein Mörtel oder Cement verwen det, wie manche Lücken und Ritzen in dem Bau zeigen. Än dem einzigen Ein gange zu der seltscknen Halle stehen zwei Über HO Fuß hohe Monolithe. Aus dir Spitze dieser Steinsiguren ruht eine riesige Schaale. Tritt man weiter in den Raum hinein, dann erblickt man in der Mitte desselben einen steinernen Altar, der jedoch aus anderem Material herge stell: zu sein scheittl, als die Seitenwände. Zwei Reihen Treppen umgeben den Al tar. in dessen Milte. ein ungebeuer gro ßcr Baum steht. In seinem Wachsthum bat der Baum die Steine deö Altars verschoben, so daß die Nordeite dessel ben nicht egal t't.. Parasytuche Schling-, pflanzen dringen durch die Mauern unv hängen in graziösen Guirlanden von den Aesten de Baumes herab. Erschreckt durch die Annäherung der Menschen glel ten schone, goldiggrüne Eidechsen, deren Rücken rm hellen Sonnenlicht schimmert. unruhig hin und her durch's Gebüsch, doch lauen ttch keine giftigen 'scklangen sehen. Welche Menschenrasse diesen Steinbau errichtet hat. isr ein Geheimniß. Die Eingeborenen wissen nichts davon, und auch ihre Sagenwelt gibt über den Bau keinen Aufschluß. Die Handhabung so schwrer Felsmassen mußunhedingt einen ungeheuren Auswand von Kraft erfordert haben, der nur. durch complicnten Me chanismus zu Stande gebracht w?rben konnte. Ponape wurde erst einmal von Män nern der Wlssenschaft besucht, und zwar im Jahre 18M. als dort die österreichi sche Fregatte Rovara" landete. Sonst sind die gebeimnißvollen Ruinen auf der Insel der wissenschaftlichen Welt unbekannt geblieben. Qin St xmvf mit Räubern. Vor einigen Tagen waren in dem kleinen Orte Bound Brook in New Jersey vier Fremde erschienen, deren Tcei ben den Einwohnern der Stadt sie Zählt deren überhaupt nur ungefähr 2000 allgemein aufsiel. Die Fremden hielten sich meistens allein und misch ten sich nicht unter die Bewohner des Ortes, nur des Nachts verließen sie ihr Versteck und trieben sich häusig in der Nähe des Postgebäudes, eines alten, kleinen Säule), herum.

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Als einmal des Nächt.Telc'öraphist SömerS um 6 tlhr Morgens aus seiner Oifice trat, blickte er nach der gegenüber liegenden Pofsice hinüber und be merkte dort. u 'seinem Erstaunen ein trübe brennendes Licht. Sofort si;len ihm die vier gehrimnißvollen Fremden ein, und es war ibm klar, daß sie die Post berauben wollten. Er lief sofort nach den Wobnungen einer An;abl Freunde und benachrichtigte dieselben von dem, was er gesehen. Die Männer, sechs an der Zahl, hielten kurzen Kriegs rath und beschlossen, die Postanstalt zu umzingeln, so gut wie es ginge. . Sie batten fünf Revolver und ein halbes Dutzend derber Knüppel und waren ent schlössen, zu zeigen, daß kein Fremder nach Bound Brook kommen könne, um ungestört die Post zu berauben. Sie riefen daher den Einbrechern zu, sich ?u ergeben. Die Antwort kam in Gestalt von vier Pistolenkugeln, ' die ein Fenster zertrümmerten. Die Belagerer liefen nach dem Kenner und kamen gerade zur rechten Zeit, um zu sehen, wie zwei Manner aus demselben stiegen und davonliefen. Drei der Männer packen eine'n der Räuber, der sofort durch einen Schlag auf den Kopf un'chadlich gemacht wurde. Da ihm auch noch zwei geladene Itevolver unter die Rase gebalten wurden, so ergab er sich gleich. Sein Pistol, sowie ein grozes Dolchmesser wurden ihm abgenommen und er selbst wurde daraus gefesselt. Während dem hatte sich sein nosse lcsgerifsen und eilte dein Ravt Flusse zu. Somers und ein Anderer waren ihm schnell auf den Frien. (h war in tüchtiger Läufer, und als er aus Zurufen nicht stehen blieb, schössen seini Verfolger auf ibn. Sie sind überzeugt. daß er ' zweimal im Rucken getroffen wurde. Als der Flüchtling die Schienen der Lehigh Bahn kreuzte, drehte er sich herum und feuerte zwei Schüsse auf feine Verfolger ab. Etwa 12 Z)ards weiter wiederholte er dieses, jedoch ohne zu treffen. Als der Räuber am Ufer des F.'usses angekommen war, war Somers dicht bei ihm. Mit einem Fluch und dem Ausruf : Weiter konnt ihr mir doch nicht folgen sprang er in die eisigen Fluthen. Somers ging nicht weiter, doch feuerte er noch einen Schuß ab. Das ist das Letzte, was von dem Flücht ling gesehen würde, und man nimmt an, daß er ertrunken ist. Man begann so fort nach der Leiche zu suchen. Der andere Einbrecher weigerte sich entschieden, etwas über sich oder seinen Genossen zu sagen. Er wurde nach Somerville gebracht und im Gefängniß eingesperrt. Der Gefangene gab später seinen Ra men als William 'Rocke! von New Z)ork an. Die Einbrecher hatten die eisernen Gitter von einem Seitenfenstrr entfernt, und so das Postbureau betreten. Ein registrirter Briif war erbrochen und aus der Geldschublade fehlten einige wenige Dollars Beruhigeltee stimmen. Im Gegensatze zu dem kriegerischen Tone der Kabeldepeschen ist die Sprache der letzten aus Deutschland eingetroffn nen Blätter durchaus friedlich. Die hoch-conservative Kreuz'Zeit " machte am 2tt. Januar sehr energisch Front ge gen die Kriegsgerüchte, indem sie schrieb : Die conservative Zeilungscorrespondenz, die in keinerlei Zusammenhang mit der konservativen Partei sieht, giebt eine längere Mittheilung aus Frank' reich, nach welcher an den Grenzen Deutschlands französische Truppen in großer Menge theils concentrirt würden, theils schon versammelt wären. Es be darf wohl kam der Versicherung, daß diese Nachricht von Anfang bis zu Ende e r f u n d e n ist, trotzdem sie mit so vie len Details und solcher Sicherheit aus tritt, daß wie wir sehen, . eine Anzahl kleinerer Blätter sich leider baben verfüh ren lasten, von dieser Mittbeilung Nmu ?u nthmen. Wer das Bild des Fürsten Neichskanzlers verstanden hat, daß von zwei Großmächten die eine schon schießt, sobald die andere ein wenig mit dem Hahne knackt, wird wiffen, daß Truppen zusammenziehungen von dem Umfange des Berichtes der Behrendt'schen Cor respondenz sofort eine M o d i l m a -chungsordre in Deutschland nach sich gezogen haben würben. Jeder ein sichtige Soldat weiß außerdem, daß söl che partielle Truppenansammlunaen auch auf französischer Seite ein Unding sein würden, da dieselben, ohne die Grenzen hinlänglich zur schützen, nur da;u dienen könnten. Deutschland die Initiative und damit die erste Stufe zum Erfolge in die Hand zu drücken. Die beutigen Kriege zwischen Großmäch' ten lverden nur durch v ö l l i g e M o -b i l m a ch u n g e n der gegenüberstehen den Armeen eingeleitet." ' Große Unruhe verursachten dieKriezs Vorbereitungen in Belgien und der Schweiz. Auch wurde behauptet, daß die dänische Regierung Kopenhagen nur deshalb befestigen wolle, um sich in ei neni europäischen Kriege auf die Seiie Rußlands stellen zu können. Es wurde sogar eine Rede des dänischen Kriegsmi nisterö Bahnson angeführt, in welcher derselbe u. A. Folgendes gesagt haben sollte: Wir werden uns immer er innern, daß unser Paterland zerrissen worden ist und daß viele treue Landsleute unter dem preußischen Adler in .der Sklaverei leben. Dock nutzt es nicht, nur zu klagen, wir müssen vielmehr bestrebt sein, das Verlorene wieder z'u erobern, den Schaden gut zu machen. Es giebt nun freilich : einige, die da sagen, daß es nichts nützen kann, daß wir zu klein sind, um Südjütland (Schleswig) wiederzunehmen aber dics' ist nicht nur unverständig, sondern auch sehr unpatriotisch." Allen diesen alarmirenden Nachrichten tritt der o f f i c i ö s e Berliner Corres vondent der ..Köln. Zeit." in einem Schreiben vom 27. Januar folgender'' maßen entgegen: , Die Haltung der uns benachbarten kleinern neutralen Staaten konnte in der gegenwärtiaen Lage nicht unbeachtet bleiben. Die Schweiz und Belgien glauben gewiß ankeinen irgendwie na hen Krieg, treffen indessen die geeigneten Vorkehrungen zur Wahrung ihrer Neu tralität. Bezüglich Dänemarks hat eine angeblich gegen Deutschland bei einem Verfassungsfeste : gerichtete Rede des Kriegsministers, die einen, chauvinisti

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U'on Kopenhagen aus wurde dann ofpcivs durch den Telegrapheii erklärt, daß die 1!ede einmal ungenau wiedergegeben und üdetdies vor, zwanzig Iahren gt halten worden wäre, als der Minister ern junger Haupt mann war. Das dieß mit andern Worten, Herr Babnson wurde sie jetzt nicht mehr hatten. In einer Wahlrede gegen Mitte Januar batte er sich auch gaiu anders ausgesprochen und versichert, Dänemark wolle nur neutral bleiben, zu allen Mächten gute Beziebunqen pflegen, und es wäre lächerlich, Rußland als seinen Verbündeten auezugeben. Warum man nun solche Erklärungen nicht beim Wort nehmen, vielmehr dem dänischen Mini ster eine verrätherische Toppelsprache zu trauen soll, ist schwer begreiflich. Die vorbin erwähnte, zwanzig Jahre hinauf reichende Rede war überdies im Vadre landet erschienen, das schon seit mehreren Jahren nicht mchr bestehr. Es handelte sich also um einen alten Zei rungsschnttt, mit welchem einige Blätter irregesübrt wurden und den man nun wohl als abgethan ansehen kann." Zu den bedrohlichen Kriegserschei nungen" gehörten bekanntlich auch die in großen Quantitäten ausgeführten An kaufe von deutschem Schwefel ä t h e r seitens der französischen Elegie rung behufs Herstellung des geheimniß vollen neuen Sprengstoffes Melinit. Die Tbatsacbe dieser Anläufe wird auch der Von. Ztg " als solche aus zuverlüssr ger Ouclle bestätigt ; zu ihrer Acurthei lung erhält das Blatt indeß gleichzeitig folgende ebenso wohlverbürgte Erläuterung: Bei den erheblichen Ausfuhren von' Schwefeläther nach Frankreich, bezw. nach Belgien und Holland in letz ter Zeit ist in erster Linie die B e r l i n e r chemische Industrie betheiligt gewesen. Eine hiesiße wohlbekannte Fa brik hatte mit einem mit der französischen Militärverwaltung in Verbindung stehenden belgischen Hause Lieferungsverträge über sehr bedeutende Akengen Schwefelätber abgeschlossen, und zu nicht geringem Tbeil war dle große Courssteigerung, welche die Aktien dieser Fabrik in neuerer Zeit erfuhren, auf den Abschluß dieses gewinnbringenden Geschästs zurückzuführen. Die Direktion des betr. Etablissements hatte sich, so bald ihr der Zweck, für welchen der zu liefernde Schwefeläther Verwendung finden sollte, bekannt geworden war, an die Regierung mit der Anfrage gewendet, ob die Weiterlieferung dieses Fabri katS nach Frankreich unter den obwaltenden Umständen etwa dem Interesse Deutschlands zuwiderlaufen würde, wo rauf alsdann von maßgebender Stelle die Antwort erfolgt'sein soll, man möge ruhig weiter liefern so viel wie die Franzosen haben wollen, nur- sollte man sich denAether ordentlich be zahlen lassen. Vom Inlande. ' In Scottv ille, N. A, wurde neulich ein Mann unter der Anklage ver haftet, ein Pferd durch Fußtritte getödtet zu haben. In New I or k i st eine.neue Industrie aufgetaucht. An verschiede nen Kleiderläden sieht man Zettel mit der Inschrift : Verpaßte Kleider zu ver miethen." Die französisch c a nad i sehen Kaufleute in Montreal haben eine eigene Gewerbekammer gebildet, zu welcher nur ihre Landsleute als Mitglieder zugelassen werden. Die Tendenz dieser Körperschaft ist die Beförderung der Schutzzoll-Politik. Analphabeten, d. h. Leute,die weder lesen noch schreiben können, sind in Louisiana in der Zunahme begriffen. Im Jahre 1880 konnre noch eine Mehr zahl der Wähler lesen und schreiben, allein 1884 konnten 52.! Procent dersel ben keins von beiden. Die Zeitungen im ö st l i ch e n Washington und in Oregon klagen dar über, daß dort in diesem Winter nicht genug Eis geschnitten werden könne, um den Bedarf des nächsten Sommers zu decken. Wie ungleich doch die Gaben der Welt" manchmal vertheilt sind ! Der Osten hat dieses Jahr ein bischen fern viel" Eis. Auch in Europa müsse n d i e Amerikaner überall mit dabei sind." Der bekannte Dr. Pasteur in Paris wird jetzt jeden Tag von 6 bis 10 Amerikanern besucht, die behaupten, von tollen Hunden gebissen lvorden. zu sein,, auck wenn es nur die Schooßhündchen ihrer Damen waren, die im Spielen nach ihnen schnappten. JnPekin,Jll.. wurde Frau David Baith, eine sebr geachtete Dame, von religiösem Wahnsinn befallen. Dies war schon der zweite derartige Fall seit dem Beginn einer Reihe von Nevival Meetings", und die Bürger sind über das Treiben der Evangelisten" so ent' rüstet, daß sie dieselben jetzt aus der Stadt verjagen wollen. ZumerstenVtal sejt"langer Zeit hat eine -groß Partie zur Ausfuhr nach Europa bestimmten Minnesotaer Weizens den Weg über New Orleans genommen.' Der Weizen, 98,000 Bushel, war per Bahn bis nach Cairo ge kommen und von dort in Barken nach New Orleans verladen worden. Die Sendung ging durch die Hände einer Chicagoer Firma, die in New Orleans ein Zweiggeschäft hat. Ueber einen mißglückten Entsührungs-Versuch wird aus Danville in Illinois berichtet: Aus dem Schul Hause im Distrikt Washington versuchte dieser Tage eine fremde Frau die acht jährige, sehr hübsche Adoptivtochter des Herrn A. E. Mayo, die jene für ihre eigene Tochter ausgab, mit Gewalt zu entführen. Die Lehrerin hielt jedoch das Kind fest und schrie aus Leibeskräften, worauf mehrere andere Lehrerinnen. herbererlten und die fremde Frau ver trieben. Letztere eilte nach der Kutsche, in welcher sie gekommen war, und fuhr rasch davon. Herr Mayo hatte das Kind, welches früher Anna Belding 'hieß, aus dem Waisenhause in Evans' ton, Illinois, genommen, wohin es aus Racine, Wis., gebracht worden war. ' Er adoptirte das Kind und nar.nte es BlancheMayo. Vor einigen Tagen kam ein Canadier, der seinen Namen als Henry & fiill anaad und aus der Nähe von

BirVSW-itni Sttätfoid, Ontätiö, JU Haüsi sein soll, nach New ?)ork, um falsches Papiergeld zu kaufen, das ihm brieflich zu fehr annehmbarn Bedingungen angeboten worden war. Er traf seinen Mann in dem International Hotel" und kaufte 8300 der nachgemachten Banknoten für den Preis von 9127,, wobei ihm gleichzeitig zur Bedingung gestellt wurde, die Stadt sofort zu verlassen.. Ehe er jedoch abreiste, öffnete er noch auf dem Bahn kof in New Z)ork seine öleisetasche und nahm zu seinem Schrecken gewahr, daß dieselbe nur zwei alte Zeitungen und ungefähr ein Pfund Steinkohlen ent hielt. Er benachrichtigte die Polizei, doch lachte ihn diese nur aus, und er trat die Heimreise, wenn auch klüger, sd doch um 6125 äriner an. Ueber e i n e n K a m p f mit In dianern wird aus Albuquerque, Neu Merico, gemeldet : Hier ist der Bericht eingetroffen, daß es zwischen NavajoIndianern und SheriMBeamten zu ei nem blutigen Kampfe kam, der vielleicht zu neuen Jndianerwirren führen wird. George Lockhart, der Deputy-Sheriff von Navajo Springs, und zwei Männer Namens Ed. Palmer und Tom King, woll ten auf der Navajo Reservation einen des Pserdediebstahls beschuldigten Indianer verhaften. Derselbe setzte sich zur Wehr und wurde von Lockhart erschössen,' worauf die übrigen Indianer Feuer eröffneten. Ein fürchterlicher Kampf begann. Die drei Weißen wur den erschossen ; später zogen die Nothhäute vor Bennetts Kauslciden in Ma nuelito und plünderten denselben. Die Aufregung ist groß, und die Ansiedler rüsten sich zu einem Feldzug gegen die blutdürstigen Navajo's." Wie e s eine m' jungen Mann erging, der es nicht einmal die Flitter Wochen hindurch mit seiner Frau aushalten konnte, wird zur Warnung für Andere, traurig, aber wahr zu lesen, aus New Aork folgendermaßen berichtet : Bor einigen Wochen eS war am 31. Januar d. I. wurden John und Sarab Feitelbum in Hvmens Feste! geschlagen. Sie bezogen darauf eine Wohnung in No. 105 Nidge Str. und Alles schien all right" zu sein. Da wurde neulich an einem schönen Abend John an Bord des Dampfers Austr' tia" verbaftet und in's Gefängniß gesteckt. Er war im Begriff gewesen, sich nach Hamburg einzuschiffen, mit ande ren Worten, seine junge Frau im Stich zu lasten. Letztere hatte noch rechtzeitig von dem Vorhaben John's Wind erbat ten und die Polizei benachrichtigt. Der Dampfer ist nach Deutschland abgesegelt, natürlich odne John." . In New Aork glaubte der Wirth Jacob Hohe, ein 49 Jahre alter Manir, seit einiger Zeit Ursache zur Eifersucht zu haben, da seine, erst iJ2 jährige Gattin Nosie seiner Ansicht nach zu freundlich gegen andere Männer und namentlich gegen seinen Schankkellner Benjamin Loderer war. Er wollte sich rächen, und zwar gründlich. Eines Nachmittags trat er in die Wirthschaft und lud seine Gattin mit freundlichem Lächeln ein. ihm in die Küche zu folgen, da er ihr eil c Flasche Eau de Eologne schenken w.-Ue. In der Küche angelangt, ergriff er sie am Kopfe und goß ibr mit den Worien, er werde ihr die Schönheit verderben, Vitriolöl auf beide Seiten des Gesichts und auf die rechte Schulter. Während sich die schwer verletzte Frau in ihren Schmerzen wand, entfloh ihr Angreiser, wurde aber später im Base ment von No. 0 Forsythstr. verbaftet, wo er sich eingeschlossen hatte. Später vor den Richter geführt, erklärte Hohe, er habe seine Frau nicht verunstalten wollen, er habe nur aus Verseben das Scheidewaffer anstatt Eau,de Eologne ir die Hand genommen. Hohe, ein starkgebauter, abstoßend aussehender Mann, wurde in Ermangelung von $5000 Bürg schaft behufs weireren Vrocesstrens in's Gefängniß zurückgeschickt Bon, Auslande. c ( ' ' l a n ; 5 ' i ck ' e n Zeitschrlf: ..La Na:??" erablt, veran laßt durch die ..unsthungerer Merlatti und Succi, Wilfried de Fonvielle die tragische Geschichte des Korsen Bitorbi, der lieber Hungers sterben, als auf dem Schaffet endigen wollte und sein Ziel in wenige? als drei Wochen erreichte. Er erinnert auch an das beklagenswerthe Schicksal eines Äauernjungcn, der in einen verlassenen Schacht gestürzt war und dort 18 Tage lang aushalten mußte, ohne etwas Anderes als ein wenig Was ser zu genießen. Er wurde später geret tet und blieb am Leben. Heiterer liest sich eine Geschichte, die Dr. Ehcron in einem medizinischen Feuilleton des Na tional" der Vergangenheit entnimmt. Sie handelt von einem Priester, von dem in den Cbroniques de öloyou" die Rede ist und der imZahre 1410 sich 3 Jahre, 8 Monate und 12 Tage lang ohne Unterbrechung jeglicher Nahrung enthielt. (In die Kategorie der freiwilligen, an geblich erfolgreichen Faster in vergangener Zeit gehört auch der Schweizer-Ein-siedler Niklaus von der Flue.) Gemäß der Sute seiner Zeit bereitete er sich aus einer Abkochung von Eidechsen, Vipern und Kröten, vermischt mit einer Brühe aus Fischgräten und Todtenschädeln, ein Wunderelirir. Man wird begreifen, daß ein Löffel voll von dieser abscheu lichen Flüssigkeit hinreichte, den Appe tit auf längere Zeit hinaus vergehen zu lasten." . Er wird auch später durch den Papst Eugen V. da es nur 4 Päpste Namens Eugen gegeben hat, so will die satirische Chronik wohl hierdurch auf den Scherz aufmerksam ma chen, den sie sich mit dem gläubigen L;ser erlaubt nach Rom berufen und un terzieht hier die schwelgerische Küche des Vatikans einer durchgreifenden Refor mation.' Endlich gelingt es den fortgesetzten Intriguen des Bedienten und Hofversonals, ihn zu entfernen, und er verläßt Rom gerade in dem Augenblick, als der heilige Vater sich daran zu gewohnen anfängt, nichts mehr zu effen. Wenn er bei seinem Bischof zum Mittagessen gebeten war, so setzte. sich der fromme Geistliche an den Tisch und plauderte während der ganzen Mahlzeit, ohne selbst etwas zu sich zu nehmen. Kam er alsdann wieder heim, so klagte er seiner Haushälterin über Magen schmerzen, die ihm der Duft der an seiner . Nase vorübergetragenen Gerichte verursacht hätte." . Wir überlassen so bemerkt der obenaenarnite Oeledrte biet

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s tiiÄ A.SBBSBCKB, jr., $ Europäisches Bank-und Wcchselgcschiift Olnolnnutl, O Wollmaeüten n n ach Deutschland. 0ftrrf d cör.t l'l Wl .njtif iiiyi Sonsulariscöc I und notariell! v,glubLg, !o:,!. Sebfehaften und sonstig, klder rasch, sicher und billig ein kassirt. cv,ialitt.) Man votnbt sich in Jndtanarolti an: Vhli. 9tavpavoti, 131 Oft Ma?,iand Str odt. kempf. 424 Lltd Meridian 6ii3t. Ctreg Scmbanifri o. 12 Thorx Block W. E DOM'S I. X. L. GÄsMnw. $a j Sefle MV lIefevN Bernard Voimcgut. Arthur Bohn Bonnegut & Bohn, AttCHITECTEN. lZance Block, Strumer Vv. S C7 l 6 O. Ecke Washington uod Virginia Ade. J.G. PAR0N, SahW - WogN vlo. .10 v3. DasötugtonSr.. über er tf'to.Cffiee ;u der egende das Wort, um das rnde )es gottessürchtigen Paters zu melden : Er war endlich so abgemagert, so ausgetrocknet und eingeschrumpft, daß, als er im Winter eines schönen Abends über den Kirchhof ging, um bei einem seiner Genossen in seiner Weise die Abend Mahlzeit einzunehmen, der heftige Sturm, dbr an diesen Plätzen gewöhnlich vorhanden ist, ihn plötzlich aufhob, in Wirbel um seine eigene Are drehte und -ihn davontrug." Möge der Himmel seine Nacheifere Succi uud Metlatti vor einem gleichen Schicksal bewah.en! Ueber einen Hund, de lesen kann, berichtet man aus London: Nicht nur sind Sir John Lubbock'S Ameisen weit intelligenter als die ande rer Leute, auch seine Hunde stehen aus einer höheren Stufe geistiger EntWicke lung ; sein schwarzer Pudel Starr" kann sogar lesen, wie der BankierBaronet in einer jüngst gehaltenen Vorlesung seinen Zuhörern erzählt hat. Er hat die bei Taubstummen befolgte Methode auf einen Hund angewendet, der zum Appor tiren dressirt war. Er ließ auf eine von zwei Karten das Wort Futter" schrei. ben, und stellte die beschriebene Karte hinter einen Teller mit Milch und Brod, die leere Karie hinter einen leeren Tel ler. Nach etwa t0 Tagen sing Van" an, die zwei Karten von einander zu UN' terscheiden. Die zweite Stufe des Unterrichts war. daß man die beiden Karten auf den Boden legte und dem Hunde befahl, dse mit Futter beschriebene zu bringen; brachte er sie, so erhielt er Milch und Brod, brachte er die leere, so wurde er gescholten. Es nahm blos wenige Tage in Anspruch, diesen Unter schied ihm beizubringen. In ähnlicher Weis eignete er sich den Unterschied zwischen Wörtern Knochen", Thee", Ausgehen" und so weiter an, und schließlich brachte man es so weit, daß der Hund auf die Frage, ob er ausgehen wolle, damit antwortete, daß er aus ei nem Haufen mit verschiedenen Wörtern beschriebener Karten diejenige heraus fischte,' welche des gegebene Wort ent hielt und somit den Wunsch zu verstehen gab, daß er ausgehen wolle. Sir John Lubbock bemerkt noch, daß dieselbe Un terrichtsmethode mit einem sehr intelli' genten Collie Hund nach zweimonatli cdem Versuch resultatlos geblieben ist. Er glaubt, daß mit de genannten Pu del eigentlich erst ein Anfang gemacht vurde, der weiter verfolgt werden könne. A ls ein schlagender Be weis für die Gesinnung der oberen Schichten der Negierung und der ge sammten Rechten Dänemarks gegen Deutschland mag eine, unpolitische Be gebenheit angeführt werden, die sich in Kopenhagen seit mehreren Wochen ab' spielte. Man hat im Dagmartheater :in Spectakeldrama Der Landsoldat" betitelt, zur Aufführung gebracht, das sen Kampf Dänemarks mit Deutschland und Schleswig bebandelr, und in dem natürlich die Deutschen ordentlich ver hauen" werden, tvas bei dem Gallerie publlkum einen frenetischen Jubel her oorruft, der auf die anderen Zuschauer ansteckend wirkt, und obgleich das ganze Stück an jedem dramatischen Werthe Mangel leidet, ist das Theater trölz der traurigen, brodlosen Zeit jeden übend ausverkauft. Besonders bezeich nend ist es, daß der König und die Kö aigin, das Kronprinzenpaar und die an seren Prinzen in ostentativer Weise in )iesem Theater erschienen sind. Die besten Oürsten kaust man bei (GGaedcl, No. 423 Virginia Avenue.

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