Indiana Tribüne, Volume 10, Number 147, Indianapolis, Marion County, 15 February 1887 — Page 2
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Zlwlana Tribüne. Erscheint FiglieZ und S snnta gL, r?Vtlli3 .Irttftn tollet durch dn Xt&sn) Cintl pt 1301, M BonKtasI .lrttt-k C4KU r,r lisch. Vid tut xt U Fntl. Ct P5 BgtfchWtt U flSlNlOUba li PZ Scox. Oiilttt IÄ O. WarvlandNr. JndmnapcliS, Ind.. r Februar 1837. Neue Goldfelder in Australien. Die neuentdeckten Goldfelder im Süd osten Süd-Australiens liefern gegenwär tig nocb nicbi die Ausbeute, wies. Z. die berühmten Goldfelder von Bendigo und Ballara:, och haben sie immerbm eine ungeheure Aufregung unter den Glücks jagern verursach:, so daß 8 Wochen nach Ux ersten Kunde von der Entdeckunq des neuenGelvgebiets bereits 7000 derselben an Ott und Stelle waren, um nach dem kostbaren Metalle zu graben. Das neue Alluvial Goldland liegt etwa U50 Meilen nördlich vor. Adelaide und nur 23 Meilen von einer Eisenbahn Station, ist also sehr leicht zugänglich. Es war am 5. October v. I., als ein aewlner Tbomas Vradv, em alter Gold jäger von 1852, mit seinem Genossen Tbomas Smith beim Prospekten" am Teetulpa Run" zuerst auf solides Gold stieß, welches sie mit Messern auS den iKipen des Geste ms herauökratzen mußler.. Beiden war bekannt, daß die Negierung für die Entdeckung neuer Gold' felder eine Belohnung von 1000 Pfund Sterling ausgesetzt, hatte, und sie beeil' ttn sich, durch Anzeige von ihrem Funde sich diese Belohnung zu sichern. Kaum war dies bekannt geworden, als auch schon das Goldfieber überall sich regte. Die Eisenbahnstationen auf dem Wege zum Teetnlpa Run, besonders aber in Adelaide, schwärmten von Glücksrittern. und jedermann in Adelalde dachte und träumte nur von dem neuen Goldlande. Sogar die ehrwürdigen Mitglieder der Vrodinzial Legislatur waren von dem (soldzlerer angesteckt. Das Teetulpa Gold wird sür 3 Pfd. Sterl. '.3 Sch. bis 4 Pfd. Stcrl. die Urne verlaust. Räch den letzten Berich:eil wog der größte Goldklumpen, den man dort fci jetzt fand, nur 29 Unzen, Loch verlautet gerüchtweise, daß auch K!ui7.ven von 5 Pfund und von 7 Pfund Schwere gefunden worden sind. Hunderte von (voldzuchern linden keines, -öizlt finden nur genuz. um ihr Leben fristen ;u kennen, wäbrend vielleicht die Hälfte aller Miner" einen guten Gewinn erzielt. Ein Mann war so glücklich, in drei Wachen i;0ö U5sund Sterling, also etwa 87500 ;u Mden :ivet Leute arbei'.eten ;nvi Wochen lang, obne Farbe"' ;u finden, und stiegen dann auf einmal auf l; Unzen Gold. Es ist nichts Scltenc, dan ein Arbeiter" an einem Tage Iti Unzen findet. Ein Goltklum ven von diejem Gew'.cht it ungefähr so ircs. wie ein Oübneret. Die Borrtchluieit ;um Waschen des Golde sind nccv sedr mangelhaft, und es heißt, daß die Zlegiernng den Goldgräbern zu Hufe ks"nnen und für sie Brunnen graben lan'en will, damit sie ihre Ausbeute an Gold ordentlich emhetmsen können. 2d)on vor Weihnachten erstreckten jich . , . a ' W m o:e liolowacvirelen metlenwett, ovgte:a) da;nal in 'ilinralien fürchterliche Hitze derrscbte. Die Temperatur betrug ost l l' Grad im schatten. 'n den neuen Goldfeldern herrscht Tyrict? und Ordnung. Im Verlauf von ;?vei Ä)!onalen kam nur ein Todesfall vor. ramlich am lpbrsen Fieber, was lie :)!egierung veranlagte, ttrenae Gesundbeitsmaßrezeln sür das Goldland zu erlanen. Etwa 16 Meilen von den Placer"Minen des Teetulpa ist rine Gesellschaft damit belchästrgt, Goldquarz, das dort von eurem Schäfer vor 13 Jahren cnt deckt worden ist, in einer Quarzmühle zu bearbeiten. Das iuarz liefert ändert' bald bis zwei Unzen Gold per Tonne. Alle diese Goldlager befinden sich tm ludöstlichen Tbeile der Provinz. Ueber den Äineralreichthum im 3!orden derselben ist noch sehr wenig bekannt, obgleich man weiß, daß dort Gold, Silber, Blei und Zinn m genügend? Mengen gefun den worden sind. Wird st einmal die geplante transconttnentale australische Eisenbahn fertig sein, dann wird man dorr wahrscheinlich bald von bedeutenden Minenentdeckungen hören. Es ist ja ohnehin eine bekannte Thatsache, daß t r -,r . r t. t' r )q in cen vtever nocy nlcyr grunvttcy er forschten Regionen der Erde stellenweise sehr wertbvolle Lager von Mineralien befinden. - mm Magazin'Sewehre. Wie eine Kabeldepesche aus London meldet. ba.t die enaliscüe Reaiernna den Beschluß gefaßt, in ihrer Armee das amerikanische ee-Gewehr einzuführen. Diese rühmliche Auszeichnung der amerlkanischen Waffe lst jedenfalls nicht unvervienr. Beim Ausdruck des BüraerkrieaeS in den Ber. Staaten waren die besten Scdie?.wamn der Welt die Svrinaneld-. Ensield und Wiinie-Gewehre. Sie waren sämmtlich Vorderlader, aus denen man jedoch jede Minute einen Schuß avseuern lonnre, wenn or)i Alles ordentlicd klavvte. Dann wurde Sbarvs Karabiner eingeführt, ein sehr tüchtiger Hinterlader. :u welcbem Matronen mit apierhülsen verwendet wurden. Ihm folgte das Burnside Gewehr, der erste Hinterlader in diesem Lande, welcher mit Metall'Patronen geladen wurde. dauerte nicht lange, und das Spencer'sche Maaaiin Gewebr kam auf. Dasselbe, ein Hinterlader, konnte sieben Patronen mtt cetauyulken saen und mir aroner Geschwindigkeit abaefeuert weiden. Zum Abfeuern .der sieben Schüfe brauchte man , ungefähr 1U 'e' künden, und nach einer kleinen llZause. wele. zum Wiederladen nothwendig ' . " . .v.f?.t.. v war, tonnte man wteoer fieoen ugetn abfeuern. Dieses Gewehr war unwei' felhast das beste, welches bis zum Jahre eirunden war. und es wurde in ausgedehntem Maße zur Bewaffnung der Kavallerie und der reitenden Attil
JLj. MiiXfcwiWi'1iTr'i,tTi'ri-ti-tnrfsi'vg'ai
lert'e benutz!: Gern Wttjött hatte aus seinem Felduze von Nashville nach Macon ein ganzes Corps, bestehend aus 15,000 Ä!ann, welches mit dem Epen cer'schen Gewehr bewaffnet. Im Jahre 1832 wutde von dem Hauptquartier der Armee in Washington aus auf Grund einer Congreßakte eine Commission erfabrener Officiere einberufen, um das beste Magazin Gewehr für die Bundesarmee zu wählen. Nach einer Reihe sorgfältiger Prüfungen, die sich auf etnen Zeitraum von fast Mei Jahren erstreckte, kam die Commission tf..A st . r davin uveretn. oret rten ieweyre vesonder zu empfehlen, nämlich da? Lee-od.-r Lee-Reminaton', das ConeeReeceund das neue Hotchkiß Gewehr. Diese ret Systeme verübten auf dem Maga iN'Princ'.p. obgleich ste in den Einzeln heilen von einander abwichen. Im Jadre 188 wurden ,70 Stück von jeder der drei Sorten angekauft und unter die vermiedenen Regimenter ver theilt. Seither sind über die im Heere niit diesen Gewebren angestellten Schießversuche und Proben von 149 Compag nien Berichte in Washington eingetros fen. Dte Berichte lauten vorwiegend ui Gunsten des Lee Gewebres. welches. wie die oben erwähnte Kabeldepesche . . . - - ' i meldet, letzt auch tm englischen Heere eingesübrt werden soll, doch hat sich bei , diesen Berichten zugleich die sonderbare Thatsache herausgestellt, daß der alte Springfield'sche Hinterlader eigentlich verwendungsfähiger ist, als alle neueren ?Htotimr'tnfihr Cri ist Yi&firt!fi mirfi iit m Vf. V.' . fr WV WpyM.V MMVf I maßgebenden militärischen Kreisen Washingtons in Anregung gebracht worden, das prtngpeld Gewehr vorläufig beizubehalten und dasselbe mit keinem der modernen Magazin Gewebre zu vertauschen, bis in der Verbesserung der Magazin - Gewehre neue Fortschritte gemacht toorden sind. Das Ende eines Briefboten. In dem kleinen Orte Ophir, hoch oben im San Juan Gebirge in Colorado, lebte vor einigen Jahren ein junger Schwede Namens Swan Rilson. Cs war ein strammer, hochgewachsener Bursche mit kräftigen Muskeln, der die groß ten Kraftanstrengungen wie spielend überwand. Er war der Briefbote des OrteS und batte Sommer und Winter die Post zwischen Sllverton, der nächsten (!tjenbahnstatwn, und dem heimifchen Ophir zu besorgen, und zwar in einem Postsack, welchen er über die Schultern geschnallt trug, da bei den gefährlichen iöevirgspfaren, über welche er gehen mußte, an Reiten oder Fahren nickt zu denken war. Selbst mitten im Sommer sind Tbeile des Gebirgsweges mit Schnee und Cis bedeckt, und tiefe Schneebänke und -We-hen liegen zu beiden Seiten desselben. Wenn aber im Winter der Schnee anscheinend bodenlos die Felsenriffe und die Schluchten füllt und der eisige Wind über die oben webt, wo der fchmale Vfad in einer Höhe von 13,000 Fuß über dem .'.'ieeresjplegel fich die Berge entlang windet, da )t das Klettern auf diesem Pfade geradezu mit fürchterlichen Gefahren verbunden. Ueberall bangen steile Klippen über den Pfad berab, und eö ist durchaus keine Seltenheit, daß riesige Schncemasscn oder Lawinen, die sich m der sJiah? der Berggipfel gelockert haben, mit dumpfem Brausen in die Tiefe hinabstürzen. Cm Gang auf emem solchen Wege" würde zu? Winterszeit auch den mutbigsten Metischen abschrecken, Swan Rilson kannte zedoch keine furcht. Mtt seinem Postranzen auf dem Rücken und seinen Schneeschuhen an den nüßen legte er regelmäßig die vorgeschriebenen Gänge zwijcven :Lfchit und ilvenon zutück und reforgte die Pojt stets ehrlich und gewisienhaft. Dafür erhielt r von der Rezteiung tn Anbetracht seiner fchwierigen Stellung ein monatliches Salair von und dieser dobe Lobn mochte nicht wenig dazu beitragen, daß er so muthig den Gefahren seiner verantwort llchen Stellung trotzte. Kam er dann Abends trotz Sturm und Schnee mit den Postsachen beladen aus Silverton in Ophir an, dann warteten auf ihn schon immer eute in der kleinen Ponanstalt, begrüßten ihn mit lautem Willkommen und luden tyn zu einem reinen Glase Toddy im Hinlerzimmer ein, wo es sich den Abend hindurch so gemüthlich über die Adenteuer cer soeben zurückgelegten Reise plauderte. In solchen Auaenblck. len suhlte er sich für alle ausgestandenen Müden und etden bmlänguch be lohnt. Der 23. December 183Z war ein Tag, an den man noch lange tn der San Juan Region denle.1 wild. Es war draußen btlterkalt und ein durchdrungen der Sturm beulte über die Berge und durch die Klüfte. Dabei fiel der Schnee m so dicken flocken, dan man kaum seme Hand vor den Augen sehen konnte. Swan Rilson befand sich gerade in der Postornce zu Silverton, und der dortige Pojtcontractor Roberts rieth ihm drin gend davon av, den Weg nach Ophir an zutreten. Dcr Pfad sei zu tief mit Schnee bedeckt und vielleicht von einer Lawine, verschüttet, es würde kein Un glück sein, wenn er Nilson erst am nächsten Tage die Heimkebr versuche. Der pflichtgetreue Postbote wollte jedoch von allkn derartigen Warnungen und Vorstellungen nichts wissen. Cs seien so sagte Rilson nur noch zwei Tage bis Weihnachten ; der Postsack enthalte sechszig Pfund Briefe und Ge schenke an seine Freunde und Bekannte in Ophir, und es sei dringend nothwen dig, ihnen dieselben noch vor dem Weih nachtSfeste abzuliefern, um ihnen nicht die Festfreude zu verderben. Man warte mit Sehnsucht auf ihn daheim, er könne unmöglich den Gana um einen Tag verschieben. Es werde schon gehen, es sei dies ja nicht das erste Mal. Der Contractor sah, daß seine ErMahnungen nichts fruchteten und sagte, er werde Rilson wenigstens eine Strecke weit begleiten. So wagten sich Beide in den tobenden Schneesturm hinein. Als sie an der Burro Brücke sechs Meilen von Silverton angelangt waren.versuchte Herr. Roberts noch einmal, seinen Gefährten zur Umkehr zu überreden, als derselbe jedoch hartnäckig bei seinem einmal gefaßten Vorhaben verblieb, kehrte der Contractor wieder nach Sil verton zurück, während Nilson frischen Muthes von Raum den Kampf mit den Elementen aufnahm und rüstig weiter
schritt. ttS war Üvetyäül jck etgitttttZ) Nur eine Stelle, der er selber nicht recht trauen mochte, trotzdem ihm der GebirgS pfad mit allen seinen Schlupfwinkeln und Gefahren besser bekannt war, als irgend einem anderen Menschen. Dies war der Ophir'Paß, wo' sich der schmale Pfad um einen steilen Berg herumwin det, weit über der Linie, wo noch Waldbäume wachsen. Auf der einen Seite ragt der Fels senkrecht hoch in die Luft hinaus, während auf der andern Seite eine zcrissene, perpendiculäre Klippe volle fünfhundert Fug tief in den Ophir ivulch" hinunterreicht. Wenn dort eine Schneewehe sich angehäuft haben oder gar eine Lawine hinuntergestürzt sein sollte, dann wäre allerdings dringende Gefahr vorhanden. Aber hatte er auch nicht diese Stelle' bereits tausendmal passirt ( In der Postoffice zu Ophir waren die. Bürger und Minenarbeiter aus der Um gegend an demselben Abend versammelt, um auf die Ankunft des Postboten aus Silverton zu warten. Man sprach von den Briefen und Geschenken, die er mitbringen werde, und manch Einer wettete darauf, daß ;)!ilson zu einer bestimmten Frist eintreffen werde. Wer aber nicht kam, das war der Postbote. m Man wartete bis spät Abends und kam schließlich dahin überein, daß er des Sturmes wegen wahrscheinlich in
Silverton über Nacht geblieben sei. Tlux wunderte man sich darüber, da man dergleichen von dem überaus pünktlichen Manne ntchr gewobnt war. ' Als der nächste Tag und dann auch der Weihnachtstag vorüber. waren, ohne daß fich öctlson zu Hause emgefunden bätte, da wußte man. daß mit ihm etwas vorgefallen war. Es fehlte nicht an solchen Leuten, welche die - Behauptung ausstellten, yulion sel'.watirschetnlich mtt der ganzen werthvollen Postsendung durchgebrannt, doch wurden derartige gehäjnge Bemerkungen bald von den zahlreichen Freunden des Postboten, die auf seine Ehrlichkeit felsenfest bauten, zum Schweigen gebracht. Allgemein herrschte die Ansicht vor, Nilson sei auf seinem gefährlichen Wege verunglückt, und auch die Postdeborden tbeilien die selbe Ansicht. ES dauerte anderthalb Jahre, und ,nan hatte von Swan Nilson noch immer keine Spur gesunken. Den ganzen nächsten Sommer waren unter des anderen Nilson Leitung Expeditionen un terwegs, welche den Gedirgspfad nach Silverton nach allen Richtungen hin wiederholt grundlich durchforschten, ohne ein Anzeichen von dem Vermißten zu entdecken. Auch der nächste Sommer schien resultatlos zu verlaufen. Endlich wurde am Ui. August 1885 in einer tiefen Schneewebe im Gulch" die Leiche des armen Nilson von seinem Bruder sowie von dem Postmeister Göeble aus Ophir gefunden. Er lag flach auf seiner Brust mit dem festgeschnallten Post sack auf seinem Rücken, steifgefroren und frisch, als ob er eben eingeschlafen sei. Preußische StaatSbahn-Äer waltung. der Hamd, Aejr: . ' Es besteht in Deutschland und woh auch in ganz Europa keine einheitlich wirthschastliche Berwaltung von gleichem Umfange wie die Verwaltung der vreußischen Staatseisenbahnen. Jbr Eisenbahnnetz wird am Ende des neuen Etatsjahrcs 2,593 Kilometer umspannen, das Und zwei Drittel des gesammten deut' schcn Eisenbahnnetzes, wobei die gleich falls vom Mimst Mahbach ressortirew den preußischen Privatbahnen unte Staatsverwaltung ebensowenig rnitein gerechnet sind wie die ihm untergebene., elsassischen Reichsbahnen. Der dent Landtag vorgelegte Eisen babnetat mit seinen Anlagen ist ebenso stark, wie der übrige Staatshaushalts etat zusammengenommen. Wie viele Ad geotdnete mögen sich wohl auf den 424 Quartseiten zurecht sinden können Die Anlage des Etats erleichtert eher das Mißverständniß als das Verständniß. Wenn die Eisenbahnverwaltung selbst nicht übersichtlichere Rechnungen besitzen sollte, muß eS ihr schwer werden, die eigene Verwaltung zu verstehen. Soweit sich überhaupt ein Bild der Eisenbahnsinanzen erkennen läßt, ist dasselbe ungünstig. Trotz einer um mebrere hundert Kilometer vertan gerten Betriebslänge verringert sich der Vetriebsüberschu um 5,620,000 Matt gegen den Etat des Vorjabres. Gegen den vorletzten Etat (85J86) hat die Rech nung mit einem geringeren Ueberschuß von ,031,442 Mark abgeschlosfen. Dieses geschlossene Rechnungsjahr, welches die Grundlage für die neue Etatsausstellung bildet, ist überaus lebrretch ium Studium der Segnungen der neueren- Wirtschaftspolitik. Da lesen wir bei der Darlegung der Ursachen des Einnahmerückganges überall von den ungünstigen wmhsqastltchen Verhalt nissen", von der gedrückten Geschäfts läge", von der erwarteten aber nicht eingetretenen Verkehrs ste igerung". Die Bergindustrie hat die, Production eingeschränkt, die Eisenindustrie besindet stch rn ungünstiger Lage, die lSetretde und Flachstransporte aus Rußland ha ben ebenso abgenommen, wie die Rohei sen- und Sttinkohlentransvotte nach Nußland. Charakteristisch ist die Her vorbebuna deö zunehmenden Wetlbe Werkes der Wasserstraßen. Das gilt ebenso von den Wasserstraßen im Di recttonsceztrkBerltn, wte von derRhetn sch l nährt und von den Eisenbahnen in Schleswigcholstein. (Die Viehtransvorte wenden sich hier den Wasserstraßen zu.) Offenbar spielt die schablonenhafte Tarifpolitik bei der zunehmenden Con currenz der Waiferstraßen etne große Rolle. Die Einnahmen des lausenden Jahres haben sich besser gestaltet. Andererseits macht sich aber beim Personenverkehr eine Verschiebung aus den böheren in ' die niederen Wagenclassen bemerkbar. . Die natürliche VerkehrSsteigerung wird daher jährlich auf nur 1 Procent im Gü lrverlehr und 1.7 Procent im Personen verkehr berechnet, also kaum auf mehr, als dim jährlichen Wachsthum der Be . völkerung entspricht. Dabei ist insbe sondere noch auf eine Verkehrsvermehrung aus der Zuckerindustrie gerechnet. Der etatsmäßige Ueberschuß wird aus 210 Millionen Mark angegeben. Die Eisenbabnverwaltuna selbst rechnet nach
i kl,cköW i tuui sür sie günstigen Methode, ta& da', von 105 Millionen Mark erforderlich find zur Verzinsung der aus anderen Mitteln aufgewandten und nicht durch den Eisenbahnetat verzinsten Anlagecapitalien der Staatseisenbahnen. Aus dem Utberrest aber muß das Anlagecapital von 4 bis 5 Milliarden noch ge tilgt werden, da aus den Mitteln des Ei)enbahnetats nur 12 Millionen Mark zur Tilgung der Priorilätsschulden verwendet werden. Blickt man von dem Zifferwerk auf das Materielle der Verwaltung, so cm pfängt man aus dem Etat nirgends den Eindruck, daß eine reformatorische Hand in der Leitung dieser großen Verwaltung unermüdlich thätig ist. Neue Gedanken zur größeren Verkehrsentwickelung, wie solche tn den jüngeren Jahren des txxn von Stephan allfäbrlich die Postetats kennzeichneten, sind nirgends sichtbar. In der Organisation und in den Verdältniffen des Beamten Heeres ist als ein zige Neuerung zu verzeichnen, daß künftig das rattonellere System der Tienitalters' zulage an Stelle der Gehaltsclassen mit Durchschnittsgehalt ebenso für Telegra phisten und Lademeister Anwendung sin den soll, wte es seit dem vorigen Jahre für Locomotivführer, Zugführer, Packmeister, Schaffner, Nangir- und Wagen tnetster Anwendung gefunden hat. Deutsche Lvcal- Nachrichten. Königreich Baiern. Der Oekonom Hendelmeier in Altdorf ist wegen Brandstiftung verhaftet worden. i Bürgermeister Friedr. Kiechle tn Altusrted. Margarethe Mebrtnz in Straßbesienbach wurde in ihrer Wob nung ermordet aufgefunden. Der frühere Postgehilse Mittermeier in Ebe räch ist nach Verübung von Unterschla aungen entflohen. Der Häusler Josef Münch in Haidenburg wurde von seiner mau vergiftet. Der E ngfabruant Johann Lerchl von Freisinz und der Nagelschmud Nein von Margetshöchhetm haben sich erhängt. In Merkendorf brachte sich der arbeitslose Schuhmacher Friedrich Wiebmayer in selbstmörderischer Absicht eine gefährliche Schußwunde bei ; derselbe lehrte vor ungefähr emem Jahre aus Amerika zurück, nachdem er dort das vermeintliche Glück nicht gefunden. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: die sieben Jahre alte Tochter des Arbeiters Böst in Augsburg (überfahren), der Inwohner Joses Eichinger von Bärndorf, der Zimmermann Johann Kum mert von Erlenstegen und der Oekonom Johann Kleurenz von Marktsteinach (in Folge eines Sturzes), der 15 Jahre alte Alois Winkler von Frauenberg (beim Schlittenfahren an einen Stein geschleudert), der Bergmann'Johann Fischer von Hohenpeissenberg (von einer einstürzen den .Wand" erschlagen), des Holz hauerssobn Johann Voit von Hüttstadt (erschoß sich zufällig) und die 37 Jahre alte Theresia irt von Rammelberg (erfroren). Bei einem Eisenbahn - Zusammenstoß in der Nähe von Fürth wurde ein Bremser Namens Häffner schwer verletzt, in Gabolshausen wurde die Bouerstochter Dömling von Ostheim von dem Schreiner Beck durch einen Schuß zufällig verwundet und in Passau erlitt der Monteur Maicr dadurch schwere Brandwunden, daß ihm, wäbrend er mit dem Zusammenlöthen von Röhren beschästigt war, der Kessel mit dem geschmolzienen Btei auf den Kopf stürzte.' Ein Naub der Flammen wurden : in Ansbach die Fabrik 'des Schreiners Kaderer, in Feßlers das Hehle'sche BräuHaus, in Haunersdorf die Anwesen der Bauern Berger und Froschauer, in Höferz das Anwesen des Söldners Ratschmeier, in Niedernfels das v. Hunol stein'sche Wirtbsbaus, in Pandorf das Anwesen des Schmieds Johann Deng ler, in Röthenbach bei Feucht das des Bürgermeisters Dofsin und in Schwarzenbach a. S. ein Theil des Weber Tröger'scken Hauses ; in letzterem Falle kam eine Frau in den Flammen um. Königreich Württemberg. f Kriegsrath Dr. Friedrich v. Kapss in Stuttgart. Schuhmachermeister Joh. Haasis in Balingen feierte seine goldene Hochzeit. Küfermeister Schaich in Heldensingen erlag einem Schlaganfall. Der Löwenwirth Erath in Horb feiert? die goldene Hochzeit. f Oberschaffner Hall in Reutlingen. f Oberamtsarzt Dr. Heller in Sulz a. N. f Hutfabrikant Friedrich .'tayser sen. in Ulm. Der Weingärtner Rogner in Cannstatt hat sich erhängt und der Unterossicier Lehmann in Garnison in Ulm ist an einer Schußwunde, die er sich in selbstmör derischer Absicht beigebracht hatte, gestorben. In Frohnhofen starb der Sohn' des Tünchers Bachmann an er littenen Brandwunden, in Gmünd wurden die Maurer Kühn und Zeller beim Auszraben eines Kellers verschüttet und mußte ersterem ein Bein, letzterem ein Arm amputirt werden ; in Oehringen Wurde der 61jährige Ludwig Wolf über fahren und getödtet und in Schrambera brach die Bierbrauerswittwe Faist ein Bein beim Umstürzen ihres Schlittens. Feuer zerstörte das AnWesen des Krämers I. B. Kolb in Chri stozhofen, die ausgedehnten Oekonomie gebäude und Wohnungen des Oekonomen Hofbauer und des Hutmachers Mohn in aulgau ; in Rottweil ist die Malzdarre in der Uhl'schen Braueret Zum Engel" .ausgebrannt. Verurtbcilt wurden : wegen Todtschlags der Metzger Joh. Necker von Waldenbach zu 5 Jahren Zuchtbaus; wegen schwerem Raub der Goldarbeiter Cbristian Sickler von Birkenscld und der Gypser Adam Ludwig Werner von Voll zu 5 Jahren Zucht haus und der Gvpser Chr. Brenner von Horb zu 3 Monaten Gefängniß: wegen Fälschung von Urkunden der Metzger und Bterbrcuer Jakob Ströhlem von Jngers beim zu 6 Monaten Gefängniß: wegen Meineids der Dienstknccht Wilhelm HaaS von Ochsenbach zu 3 Jahren ZuchthauS; wegzn betrügerischen BankerottS die Wittwe Emilie Antonie Schütz und ihre Tochter Antonie Wilhelmine zu 4 resp. 2 Vkonaten Gefängniß, und wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit der Dienstknecht Johann Trefsinger, der Cteinhauerlehrling Friedrich Trefsinger und der Bauernsohn Ludwig Rühle, sämmtlich aus Derdingen, zu 1 Jahr resp. 7 und 5 Monatat Gesangntp. Großherzogthum Baden. Hauptlehrer Autenrieth in Hornberg k.Tl.&A er n rr-i l mui etnen 'scotaganfau, u)emetnoe
Mafftr-;iw
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rewner Cckert ttt Hundhetm ist'weAei! Unterschlagung verhaftet .worden. Der Schriftsteller Dr. Melchior Grothe in Mannheim wurde wegen Majestätsbeleidiguug zu 9 Wochen Gefängniß verurtheilt. Lammwirth ititnccht in Markeorf feierte seine goldene Hochzeit. C. Fuchs in Pforzheim feierte die goldene Hochzeit. Der Lehrer Ferdinand Männer in Vfullendorf wurde-rregen Sittlichkeitsverbrechens zu 2 Jahren Zuchthaus verurtbeilt. f Altbütgermeister Rieger in Thannheim. Haust rer Josef Scheble von.Hüsingen hat sich erhängt. Der Bauer M. Schäfer von Wolfartswever ist erfroren ; in Meß ktrch wurden dem Knecht Thomas WohlHüter von der Futterschneidemaschine dte linke 5and ganz und Theile der rechten und des rechten Armes abgeschnitten. Aus der Rheinpsalz. t Dr. Mülbäuser in Spever. Stadtrath Heinrich Römich in Edenkoben feierte die goldene Hochzeit. Der Ackerer Ludwig Weinsheimer in Münsterappel, welcher den Oekonomen Schafe? uberfallen und durch mebrer Menersttch? verwundet hat, wurde za 6 Monaten Ge fängntß veruttbetlt. s Veteran Karl Mayer in Mußbach Die kürzlich ohne Hinterlassung von Erben in Venningen verstorbene Wittwe Philipp Herrmann hat irr Anwesen nebst Inventar, sowie 25 Morgen Acker bester Qualität der katholischen Kirche hinterlassen. In der Oehlert zchen Fabrik tm hat bet Neu' statt a. H. wurde der Arbeiter Josef Koch von etner Maschine erfaßt und ge tödtet ; der Lehrer Cloos von Ramsen sank bei Sippersseld vor Ermüdung um und erfror fich Arme und Beine derart, daß voraussichtlich mehrere dieser Glied' maßen amputirt werden müffen. In Etsenberg brannte dte lhamottefabru von K. Fliesen nieder. Elsaß - Lothringen. f Universitätszeichner Johann Wittmaack in Straßburg. Die Ortsmühle in Dettweiler ist niedergebrannt. Die Ehefrau Widmer und deren Mutter Maria Jauß, Ehefrau Ritter, in Mülbausen, sind wegen Anstiftung von Diebstahl, Hehlerei, Erpressung zu 10 resp. 5 Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Der Ackerer A. Kern in Ro dern b. Thann hat sich erhängt. Br a u n s ch w e i g. A n h a l t. Waldeck. t Oberbetriebsinspector a. D. Ludwig Kiehne in Braunschweig. Schuhmacher Karl Schlüsselburg in Cöthen wurde tot gen Sittlichkeitsverbrechen zu 2 Jahren Gefängniß verurtbeilt. Erhängt haben sich die Frau des Tischlers Karl Wedder von Araunschweig und der Babnarbeiter Uhden von Stadtoldendorf. Der Arbeiter Karl Schmerlich von Braunschweig ist ertrunken und das Dienstmädchen A. Berschitg von ebendaselbst an Brand wunden gestorben; der Knecht W. Titsch von Frenz stürbe von einem Wagen und blieb auf der Stelle todt. In Coswig wurde die Thonröhrenfabrik von August Wukendorf vollständig durch Feuer zerstört (der angerichtete Schaden beträgt 81,000 M.) und in Detmold verbrannte ein Theil des Wohnhauses des Nestau rateurö Schäfer. Mecklenburg, f Oberamtmann a. D. Heinr. Palder, Hoftischler PeterS und der Ministerialjekretär a. D. Fritz Wachenhusen, in Schwerin.-TJnt Stalle des ErbpächterS Kaehler im Bauerndorfe Krembz brach Feuer aus und verbreitete sich mit rasender Schnelligkeit über die Scheune desselben Gchösts, das Wohnhaus des ErbPächters Hans Schmahl und das Anwesen des BüdnerS Kaehler, so daß im Ganzen 5 Gebäude niederbrannten. Ein beim Crbpächter Kaehler in Diensten stehender Kuhfütterer wurde unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet und gestand zu, daß das Feuer durch seine Fahrlässigkeit entstanden sei. Der Großherzogl. Flügeladjutant z. D., Karl Wilhelm August v. Pentz, feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum und wurde bei dieser Veranlasfung zum Comthur deS Mecklenburgischen Hausordens der Wendischen Krone ernannt. Schuster Ludwig Fleck in Friedland hat sich an einem Pechdraht erhängt. Der Büdner Baldsar von Picher bei Ludwigslust ist ertrunken ; der Erbpächter Wendler von Wendorf wurde durch den Schuß sei nes sich unversehens entladenden Jagdgewehrs getödtet, und die 18jährige in Wöpkendorf geborene Meierin auf dem Gute Niendorf bei Teterow' gcrieth in dos Räderwerk der Buttermaschine und wurde zu Tode gedrückt. Feuer zerstörte theilweise das Wohnhaus des Schusters Schwieger am Veelböcker See bei Gre vesmühlen, die Werkstatt des Stellmachers Hartmann in Güstrow, das Ge meinde-Armenbaus in Kraak, das Haus des Händlers Schäning in Rostock und die Werkstätte des Tischlers Frank in Zarrentin. Oldenburg. t der berzogliche Kammerherr v. Bü. low in Oldenburg. Bei einer Hochzeit in Birkenseld feuerte der 18jährige Bock eine blos mit Pulver geladene Pistole ab, als die 15 Jahre alte Martha Sabelfeld plötzlich unversehens vor ihn hin trat. Der Schuß verbrannte dem Mäd chen beide Augen und ist letzteres in Folge dessen hoffnungslos erblindet. Die. beiden etwa 15jährigen Söhne des Schuhmachers Muus und des KöthnerS Renzow in Fissan wurden nach Eutin geschickt, um Einkäufe zu machen, und wählten den Weg über das Eis des großen Eutiner Sees. Auf dem Heimwege gerielhen sie auf zu dünnes Eis, brachen durch und ertranken. Die Leichen wur den bald nach dem Unfälle von Fischern aufgefunden. Im Waddenserdeich bei Waddens hat sich die Wittwe Martens ertränkt. Freie Städte. t Direktionssekretär der Lübeck-Buche, ner Eisenbahngesellschaft, Georg Ferdinand Becker. Die Rhederfirma R. M. Sloman hat eine Dampferlinie von Hamburg nach Tunis eingerichtet. Der erste Dampfer Malaga" ist bereits abgegangen. Sämmtliche Schiffe werden in Malta anlaufen. Der Hamburger Senat hat dem Platze vor dem neuen Reichspostgebäude die Bezeichnung Stephansplatz" beigelegt. Derselbe erstreckt sich von der Ausmündung der Straße Dammthorwall in die Dammthorstraße bis zur nördlichen Ecke von Meyer's Hotel. Nach .dem cnfeaUtiacn Ergebniß
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