Indiana Tribüne, Volume 10, Number 142, Indianapolis, Marion County, 10 February 1887 — Page 3

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Ä rr:- yiiniiiuwiiwhik rr-Cr' TonnccM iUiX V i ivurr viu. gegen Magenleiden. Unerreichte Nesultate. tritt reich k? Schatz für das XUtr. Jsiva City, Joaa. Herr ßenrg Vasterde, einer der ölte ften nftedler der tadt, berichtet, fcaft Dr. Äuzust Köniz's Hamburger Tropfen bei den Tnanrisfaltiaen L'cschuzerden sein? hohen Ala i i kent die Bcrdauunz. tiT ein retder Schad fwo. Dieselben beför NkschiltzSare Tienge geleistet. 107 W. 9. ir., Sans a Cit, Ms. Herr Henry Antretter versichert, dai Dc. Sinnst ünig'S Hamburger Tropfe ihm schon unschätzbare Dienste qeleistet haben. i vor drei Jahren litt er häusig an erftopfuna und Unverdaulichkeit. Äuf Anrathen eine! Freundes versuchte er die Tropfen und urde in kurzer Zet gebeilt. Zaire Iasg L?I!tten ad dan gkbiilt. 819 Markrt-Ttr., et. LouiZ, Ms. HerrArtbuxWeigelt litt Jahrelangan verdauungbejchiverden und niaztS wollte ihm teilen, bis r schließlich auf Änrathen einet Freundes zu Tr. Auzun önig'S Hamburger tropfen seine Zuflucht nahm, welche in kurzer Zeit sein Magenleiden turirten. Hin srsöe Saerkenaung. Aloomington, Jll?. De?5'rau?gcberde5MBlsomwAtonJournal, Herr H. Meer, hat schon zu verschiede, nen Malen Gelegenheit gehabt, die auSqezeichneten Wirkungen von Tr. Auq. LkSniq'S Harn buraer Tropfen bei Magenleiden uvd Unoer daulichkeit zu erproben. TH CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. N:4i7siUxi XvZ9 SS L V m Sk,? XttnmaÜ3m4. Frostbeule, perrnsdinft. reuzweh, ückeuscherjk, erjlachunge, Bruhnuge, Schnittwunde, Zahnschmerzen, psweh, randmunden. Prell 50 fraUj In alle pgtheke ,u habe. VIX UHRLW A. TOCiLlB C0.,1UI.TL10ÄX,P. Eine Kiudcrlolc Eyc lt a'tvift eine überaus kraiiriae 2a.. für nan df 3 irbecaar. iit cnl K-.'Cmife JifKiu Uebel in kurzer .Zeit adzebelf u uTUfa tann, ze a: der RetlungSkÄnker." -' Zn.cx, in jaMtfiea UZkurelreuen ilceni. ivelcrer 1011 tei:i allen uuc eträbttfu reukt'kneil'uilitul in ' tw Hort berausge, aedcairtir, aus txt ! 1 a rfte e i Z e. Iuu eule, dle in len 2taui itt (vtv ireien ircllen, seilten ken Zvrn 2rf,iUtTö : ? ' r u ,:i prüfe, wer sich ewia dinlei," we. I lel'erzizn, und das vor, tW'T:itf lesen, ee .t teit ict tieften S cd r i t t tu Vfi'trn kdun ! Wird für 2. Cents in 'UeüicartVa, fcirobl in ceuiscrer irie i englisch Erkadr, frei und i.'rgsani r e r p a ck t erjaadt, Atresje Deutsche Hii-lnstitnt, II Clinton FLac. .New York. N. Y. rttneZ'&lazuuOi finale. i V i"iiilaiiie ua Startet. tur:;ucrtur bt Feuer t)f arta ntl. . t Cl -träfe und Wen gort. : .sitl und Nichiq etxaS. ;ci Jers,.rrake und aflaa)1ettl '4 Winon und ord'Strai. l? aH,chuffeu . nahe 9lobl$ 6tt. 12 ttUwaci Sie, nd Fort Wayn o. H Ne 3er!? und Fort löayn, oenu, Ist Her Str. undffachusUI o l hn'ilZ oe. und sh Str. l? Kai o. und Butter Str. 18 SSanctrl Ltr. und Valott N IS rer und John Str. 123 Eoleze fice. und Siebente Str. 121 labam, und Sieben, Str. 12 rridtan und Siebente Str. 12Ö Handel Str. und Etncoin , 1X7 rn,I!ung.Sdaud. Ist ItTttTjl . und Kchtt St, VSl Udaaa noWorrtlo Ctt 132 Aotzimrion und Acht Str IU Holtet ,. nd Lehnte Str. tZS goe U. nd Dlaar St, W CtUroan d Vichigan Str. 21 St. Ja Str., nah Jllinot. V Pennsylvania und Pritt Ett. ZS No. 5. cZngtne Heus Sechste, ney All tsftistrvi und St. Clatr St,. 17 JZinoil und Nichigan tt. IS Pennsylvania Str. nd Home . 39 Rtsfilfipri und vierte tr. 21Z kennefs, und StZiam St,. li Vn!l!,lozr.ta und MtZtzan St,. 4 J2tn,i und Herbert Str. St Zndian Lv. und ichigan Str. Ueridtan und Qalnu: tr. . alisornia und Vermont Str. lake ud $9xt St,. H Judiana See. und St. :att St, S? ktidt-LosrUal. ZUlt und ftoid 'r. ichigan und ckg Sr,. I Set nd kZalnut Str. ZK aai )imi Str. 514 Sibt nd äotoai Sts. 41 QaZ)mgtdn, naht 23(3 St,. 41 iZendors und Vashngtn St, IS iffourt nd Skew fiorl Str. 45 öirtitaa und f3ai)l:iion St:. M ZStnoi nd Odt Str. 47 TeaaisZ, und vzshwgt St,. ig Jtlnsaa'l $oi! auf. 4 Jdiala. 113 txtfaurt und WetUn St: 4lt isfisKppt Nd adash t,. Ferguson' Port Heus. 2! I. V. S. und Honle lü 3san s,lm. 51 3ilnoll ünd Verrtü Su. Z2 Zlinoi und BouifUna S, Best und ckart, . H Del nd Couth St,. US Sennefi und (Beorgta ett. . 67 BltttUn und Na, u. IM RtttsOB SO. Nd ftSKtl Stl. (9 URadts Im. an Snlop ett IU B4ft und ocfa)0 St,, kl ntuck ve.und erri dlt Unio und orril St, 81 JZtnoil nd Xanfal S 517 Koni! und Doiah Ctx. II South nah Dlar Str. U Penvszlosnia nd Souiftana S,,. U Delawar nd Vekatt Str. 14 Oft nd katt, Str. 13 Aladkuni und vtrgiana o. 17 virgwt . und radftza St, ' S Oft nd kodu? Str. Peunsoloania Str. und Udtso e I1Z NeKernsn nd Tonzhert, Str. 71 Mrginta o. nah, Hure Str. 71 Oft und Seorgi, Str. ' 11 kSashiagto nd Vento Str. 71 Sento nd egia St,. 7Foft.nd Vtut. 71 DiZo und Satel Str. 71 Virginia .d Dill. lTS F:eich,ro. nd Dtlon. 711 Sprue ud Prospekt Stk TU sttsh Ar und Lauril Str. 714 Orange nd OUve Str. 716 Zeldy und B,d),f Str. U 52j;m Jers, Str. 82 Sashingto d Dela St, 31 Oft d arl Str. 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Zostphincns Opfer

Novel7edon Reinhold Ortmaun. (Fortsetzung.) Sie hätte ihm mit so herzlicher Freundlichkeit die Hznd gereicht, als vären sie von jeher zwei Kameraden lemesen, zwischen die sich niemals et vaS Feindseliges und Entfremdendes drängt habe, und doch war so viel frauenhafte Würde und Zurückhalmnz in ihren Worten und ihrem ganzen Be nehmen gewesen, daß es auch ihm nicht schwer fallen konnte, denjenigen Ton zu sinden, der in ihrer gegenwärtigen leltsamen Situation der einzig angemessene war. Er war fast in Erstaunen gerathen über die Selbstbeherrschung, Kelche er während ihres ersten kurzes Gesprächs au den Tag gelegt, und er batte sich dabei im 'Stillen mit schmerzlicher Bitterkeit gesägt daß seine körperliche Schwäche vielleicht den größten Antheil daran habe. 9 Als sich dann aber Josepbine nach ei ner schnell verflogenen Viertelstunde wie der zum Abschiednehmen erboben hatte, da war doch für einen Moment etwas von' der alten leidenschaftlichen Gluth in seinem Auge aufgeflammt, und mit hei' ßerem Druck, als es wohl ziemlich sein mochte, hatte er ihre Hand in der seini' zen behalten. Sie hatte ihm diese Kühnheit mit keinem Wort verwiesen und sie hatte nicht einmal eine abwehrende Bewegung gemacht, die dem im Zimmer anwesenden Mädchen hatte auffällen können nur ihre 'ernsten Blicke waren mit stumm beredtem Aus druck den seinigen begegnet, und die mahnende Bitte, welche aus ihnen sprach, hatte ihn nicht nur veranlaßt, ihre Hand sofort freizugeben, sondern sie hatte auch das heiße Wort zurückgedrängt, das ihm bereits auf den Lippen gebrannt hatte. - Seither waren sie täglich zusammen gekommen, erst nur für wenige Minu ten, dann aber, als auch seine Kräfte sich zu heben begannen, zu längeren Un terhaltungen in den ConversationSräu men der Heilanstalt und zu stundenlan gem, gemeinsamen Aufenthalt im Frei en. Wenn auch die Besserung in Josephinens Befinden eine anhaltende blieb, so machte doch Herbert'S Genesung trotz der bedrohlichen Natur, die sein Leiden anfänglich gehabt, bald viel schnellere Fortschritte, als die ihrige, und als er erst einmal jenes nieder drückenden Schwächegefühls ledig geworden war, welches ihm dem bis dahin wegen seine? übersprudelnden Kraft mit Recht beneideten Cavalier unsägliche Qualen bereitet hätte, als er sich mit jedem Tage mehr Herr werden fühlte über seinen Körper, da kehrte allgemach auch die frühere Ritterlichkeit und Zuversichtlichkeit in sein Benehmen zurück, und er wurdö nicht müde, die ;ar teste Fürsorge für Josephine an den Tag zu legen. Die gegenseitigen Besuche freilich hatten längst aufgehört ; aber er wurde ihr steter Begleiter auf allen Spaziergängen, und niemals machte sie einen Versuch, ihm diese Aufmerksamkeiten zu wehren. Wußte er sich doch mit seinem Gefühl jederzeit in jenen Schranken zu ballen, welche durch Josephinens Verheirathung zwischen ihnen aufgrichtet worden waren, und war doch stets ein einiger bittender Blick genügend, ihn an seine Pflicht zu erinnern, wenn sich ja einmal ein unbe dachtes Wort über seine Lippen drängen wollte. Dabei aber trat in ihrem Verkebr all gemach eine gar merkwürdige. Erschei r.ung zu Tage. Je mehr sie ihre Schwä che überwanden und je lebhafter die Farbe der wiederkehrenden Gesundheit auf ihren Wangen wurde, desto einsilbi ger gestalteten sich ihre Unterhaltungen und desto schwerer wurde es ihnen, ein geeignetes Thema für dieselben zu sin den. Jene zärtliche Vorschrift, welche das Sprechen während des Bergstei gens verbot, und gegen welche Herbert anfänglich so oft gesündigt hatte, sie kam ihm jetzt vortrefflich m Statten, und auf dem Wege zu Josephinens Lieblingsplätzchen, der Katharinenhöble, welche sie täglich aufsuchten, wurde kaum jemals ein Wort zwischen ihnen gewechselt. Nur hier und da, wenn sich an einer der vielen Wendungen des bequemen, schattigen Bergweges einer jener prächtigen Ausblicke vor ihnen öffnete, deren Schönheit man niemals ganz aus kosten kann, weil jeder neue Tag, jede veränderte Beleuchtung auch neue Wunder und Rei,e enthüllt nur dann tauschten sie wohl, hingerissen von der erHabe nen Schönheit 'der Natur, eine kurze Aeußerung des Entzückens und der Bewunderung mit einander aus. Hatten sie aber den Gipfel des Berges erreicht, wo ein zierlicher,' mit glänzenden Schieferplatten bekleideter Holzbau in Form einer Kapelle, mit bunten, bleigefaßten Fenstern und vorspringender Altane, zu längerem Weilen einlud, so waren sie in der Regel mit ihrem Gesprächsstoff zu Ende, und lange konnten sie da droben schweigend neben einander sitzen, den Blick von einander abgewendet und ganz in die Betrachtung der weiten Gebirgs landschaft versunkenoie in einer wunder baren Mischung von Anmuth und Erha benheit zu ihren Füßen lag. 'Freundlich winkten die weißen Häuser und die beiden ' schlanken Kirchthürme des Städtchens Fried l-) aus ihrer Um: rabmüng von Wiesen, eldem und Hü geln zu ihnen herauf ; hierund daschlm werten aus einer grünen Thalsenkung traulich die rothen Ziegeldächer eines Dörfchens hervor, und zu immer stattlicheren Höhen wuchsen nach Westen hin die waldreichen Hügelketten an, um end lich in den wuchtigen Massen der Heu scheuer und. des Riesengebirges ihren imposanten Abschluß zu finden. Auch hier herrschtjene wohlthuende, friedliche Stille, die eine der schönsten Eigenthümlichkeiten der Berglandschasten bildet ; nur in schtvachen, verschwimmenden To nen trug zuweilen ein leichter Windhauch das Glockengeläute von Friedland herüber oder das dumpfe Rollen eines Ei senbahnzuges, der irgendwo zwischen den Bergen einen Viaduct passirte und der ' r r , . . w etw ' i - I lic? oem tucyenoen uuge nur ais ein leichtes, schnell verschwindendes, weißes öwölkchen oöeribarte. ' ' "

Das war freilich ein gar liebliches Plätzchen zu süßen oder traurigen weltvergesienen Träumereien ; aber es wäre auch ein gar trauter, verschwiegener Versteck zu wonnigem, heißathmigem Liebesgestufter gewesin.; und zuweilen, wenn Herbert seinen Blick verstohlen auf die reinen Züge der in beinahe andächtige Bewunderung versunkenen jungen Frau zu richten wagte, überkam es ihn wie ein allmächtiges Verlangen, aufzusprin gen, sie in seine Arme zu schließen und es mit lautem Jubel Hinauezurufen in die weite, schöne Gotteswelt, daß sie einander angthören müßten, trotz all' der hemmenden Schranken und der unüberwindlichen Hinderniffe, die ein ftindseliges Schicksalzwischen ihnen aufgethürmt. Aber er wußte gut genug, welche Folgen ein so wahnsinniges Beginnen haben würde, wußte, daß es ihn für immer aus der Nähe der Geliebten verbannen mußte, da ihn ihr bisheriges Verhalten wahrlich hinreichend über die Strenge ihrer Grundsätze belehrt hatte. Dann pflegte er wohl mir einer ungestümen Be wegung aufzusteben und mit gepreßter Stimme irgend eine gleichgiltige Bemer kung an sie zu richten, als müsse er schnell den gefährlichen Zauber brechen, welchen die süße Einsamkeit dieses Herrlichen Plätzchens in ibrem Gefolge hatte. Aber zu einem lebhaften Ge präch konnte es dann noch weniger kommen, als vorher, und es war in solchen Fällen ein willkommenes Auskunftsmittel für Herbert, daß ihm Josephine erlaubt hatte, ihr dies und jenes aus den Zeitungen vorzulesen, welche ihm aus der Hauptstadt zugingen, wenn schon sie für alles das, was draußen in der Welt ge schah, nur ein recht geringes Interesse hatte, und wenn schon seine eigenen Ge danken oft genug durchaus nicht bei den Dingen waren, von denen er las. So waren sie wieder an einem sonnigen Herbsttage um die ?kachmittagszeit zur Katharinenhöbe hinauf gestiegen. Unten vor dem Kurhause wurde coneer tirt, und die Mehrzahl der Patienten war, um die Musik zu genießen, in den unteren Anlagen zurückgeblieben. Nach der Hälfte ihres Weges waren sie Nie mandem mehr begegnet, und es wurde um sie her so still, daß daS Rascheln einer Eidechse im welken Laub Josephine er schreckt zusammenfahren ließ. Herbert hatte an diesem Morgen nach einer erneuten Untersuchung aus dem Munde des dirigirenden Arztes erfahren, daß seine baldige völlige Wiederherstel lung nun wohl keinem Zweifel mehr unterliege, und diese Gewißheit verlieb ihm ein Kraftgefühl, welches beinahe demjenigen seiner gesunden Tage gleich kam. Er war zu jung und von zu leicht lebigem Temperament, als daß ihn nicht die Aussicht, dem vollen Genuß deS Da seins wiedergegeben zu werden, mit auf richtiger Freude hätte erfüllen sollen, wenn schon die naheliegende Erwägung, daß er wahrscheinlich dennoch gezwungen sein würde, seinen Abschied zu Nehmen und vor Allem der Gedanke, daß seine volle Genesung auch die Nothwendigkeit einer neuen und dauernden Trennung von Josephinen in sich schließe, in anderen Augenblicken heiße Regungen der Bitterkeit und des Zornes in ihm aus steigen ließ, deren Ausdruck er nur mit dem Aufgebot seiner ganzen Energie zu rückzudröngen vermochte. Er war erreg ter und ungeduldiger, als er es bisher in Josephinens Nähe gewesen, und statt wie sonst vie unerschöpflichen Reize seiner Umgebung zu genießen, schweiften seine Blicke achtlos über dieselben hin, um immer wieder auf daS Antlitz seiner Base zurückzukehren, das ihm kaum je mals so hinreißend schön und lieblich er schienen war, als gerade heute. Von ganzem Herzen pries er den Zu fall, welcher sie den Pavillon auf der Höhe leer sinden ließ, und alS Josephine auf der Altane Platz genommen hatte, setzte er sicb dichter als sonst an ihre Seite. Sie waren ungewöhnlich lang sam gegangen, und die Sonnenscheibe, die über der von zartem Duft umwobe nen Kette des fernen Riesengebirges schwebte, neigte sich bereits ibrem Unter gange zu. ' Das Herz des jungen Mannes war zum Zerspringen voll, und vergebens suchte er nach einem gleichgiltigen Wort, hinter welchem er die leidenschaftliche Spannung hätte verbergen können. welche sich seiner bemächtigt hatte. Fast bereute er, sich auch heute der Gefahr ausgesetzt zu haben, die seit einiger Zeit für ihn in diesen einsamen Spaziergän gen zu Zweien lag ; denn er fühlte deutlich genug, wie nahe er bereits derGrenze seiner seelischen Kraft und seiner Selbstbeherrschunz gekommen sei. Aber auch Josephine schien etwas von dem zu ahnen, was in seinem Innern vorging. Vielleicht geschah eS nur in der Absicht, ihr Verweilen auf dem stil len Berggipfel abzukürzen, wenn sie ihn bat, ihr sogleich etwas vorzulesen. Ohne Widerspruch zwar, doch mit kaum verhehlten Verdruss? kam er ihrem Wunsche nach. Er zog das neueste Zeitungsblatt aus der Tasche, das ihm soeben unten im Eurhause der Postbote eingehändigt hatte und überflog mit raschem Blick die Spalten, um zu finden, was' sie interessiren könnte.. Aber kaum je war die Ausbeute dürftiger gewesen, als heute, und nachdem er ihr einige belanglose Notizen vorgelesen hatte, sagte Herbert unmuthig : Was soll ich Dich weiter mit diesem Geschwätz ermüden, liebe Josevhine! Da ist noch ein Modenbericht aus Paris, eine abgeschmackte Plauderei über irgend eine Theaterprinzessin und eine Mitthei lung der geographischen Gesellschaft in Berlin über )!achrichten, die ihr von ei nem ihrer Wcltreisenden zugekommen sind ich denke doch. Du wirst nach kei nem dieser literarischen Leckerbissen ein besonderes Verlangen tragen." Aergerlich wollte er das Blatt zusam menfalten ; aber sie sah ihn erstaunt und fraaend an. Und was betrifft die Veröffentlichung der geographischen Gesellschaft?" fragte sie ruhig. - Ihre Blicke begegneten sich und seine Brauen zuckten. Ich weiß es nicht! Aber Du erwartest vielleicht, etwas von Deinem berühmten Gatten zu hören, der jc wohl im Auftrage dieser Gesellschaft reist ?" ES war das erste Mal, daß zwischen ibnen Friedmann'K Erwähnung geschah,'

und wenn er rn einer mmver bewegten Gemülhsstimmung g-Wesen wäre, würd, Herbert Wohl auch jetzt eine so wenig tactvolle Bemerkung unterdrückt haben. Er bereute sie schon, als sie ihm kaum entfahren war, aber wenn er ersvartet hatte daß sich Josephine erzürnt zeigen würde, so sah er sich getäuscht. Wohl erschien eine kleine, kaum merkliche stalle aus ihrer Stirn, aber ihre Stim ,ne klang kühl und unbewegt, al? sie er widerte: Und wäre es verwunderlich, wenn ich etwas derartiges erwartete ? Ist nicht der Name, der da genannt werden würde, auch der meinige ?" Er wollte heilig antworten, aber un ter dem Bann'ihres ernsten Blickes zwang er sich dennoch zu schweigen. Das Papier knisterte in seiner Hand, während er die betreffende Stelle suchte, aber kaum .batte sein Auge dieselbe überflogen, als er einen Ruf rer Ueberraschung ausstieß und mit hochro:ben Wangen von seinem Stubl aufsprang. Es ist unmöglich. Josephine ! Verlange von mir. was Du willst nur nicht, daß ich Dir dies vorlesen solle!" Weshalb nicht, Herbert '5 So b trifft es wirklich " Herrn Doctor Hans Friedmann ja! Aber es sind nichts als Vermuthungen, aufgebaut auf einer abenteuerlichen Münchbausttiiade !" Waö es auch sei ich werde doch wobl ein blecht haben, es zu vernehmen.

Ich bitte Dich um das Zeitungsblatt,' Herbert !" Ihre Worte klangen herb und befehlend, .und er schämte sich seiner Aufwallung, welcher sie sichtlich eine für ihn nicht günstige Deutung gegeben hatte. ' Wenn Du darauf bestehst, eS zu hö ren", sagte er einlenkend, so gestatte mir, es zu lesen. Ich wollte Dir eine Ausr guna ersparen, aber ich hätte daran den ken sollen, daß Du in solchen Dingen 'stärker bist, als ich." Und ohne sich wieder an ihre Seite zu setzen, las er an die Brüstung der Al lane gelehnt hastig den nicht schr um fangreichen Artikel vor : Eine sehr beunruhigende Nachricht ist der geographischen Gesellschaft soeben auf telegraphischem Wege von Kairo aus zugegangen, wohin sie durch einen Ab gesandten des Afrikareisenden Premier Lieutenant a. D. Berger, der sich zur Zeit noch im Gebiete von Darfur befin det, gebracht worden war. Borger hatte seine diesmalige Expedition in Gemein schaft mit dem bekannten kühnen Forscher Doctor HanS Friedmann unternommen, und der Plan der beiden Reisenden ging dahin, so weit als möglich in das Innere des schwarzen Erdlheils vorzudringen. Die feindselige Haltung eini ger kriegerischer Negerstamme, deren Ge biet sie hätten berühren müffen, wie die Unzuverlässigkeit und Verrätherei der gemietheten Träger zwang sie indessen, ihre ursprünglichen Dispositionen wiede aufzugeben, und sie hatten sich eben an geschickt, durch den Sudan nach Egypten zurückzukehren, als ihnen durch einen arabischen Händler die Mittheilung zu .gebracht wurde, daß einer jener feind .ichen Stämme mehrere europäische Mis sionäre eingesungen habe, deren Schicksal aller Voraussicht nach ein sehr trauriges sein würde. Trotz seiner eignen krrtischen Lage hatte nun Friedmann darauf bestanden, den Bedrängten zu Hilfe zu eiken und ihre Auslosung zu bewirken. Es war ein tollkühnes und beinahe aussichtsloses Unternehmen, .und nur um seinen Kameraden nicht im Stich zu lassen, hatte sich Berger nach längerem Widerstreben demselben angeschliffen. Schon nach wenigen Tagereisen, die unter allen erdenklich Gefahren und unter zahlreichen aufreibenden Schar mützeln mit den feindlich gesinnten Eingeborenen zurückgelegt waren, hatte sich ienn auch Berger's Meinung die Un Möglichkeit eines weiteren Vordringens herausgestellt, da die Mehrzahl der gemietheten Träger und Begleitmannschaf ten unter Mitnahme eines großen Theiles der Waffen und Vorräthe desertirte. Jetzt hatte er energisch auf sofortiger Umkehr bestanden, und hatte sich endlich, als Friedmann zu einer solchen nicht zu bewegen war. von demselben getrennt. Seither fehlt jede Kunde von dem hochherzigen und heldenmütigen Manne, der sich in "ungenügender Ausrüstung und nur in Begleitung einer kleinen Sckaar verräterischer und ganz unzuverlässiger Schwarzer in Gegenden gewagt hat, die von jeher als das Grab aller europäischen Forschungsreisenden gefürchtet worden sind. Es ist leider fast mit Bestimmtheit anzunehmen, daß Friedmann seinen kühnen Versuch, den bedrängten Missionären Hilfe zu bringen, mit dem eigenen Leben bat bezahlen müssen." Herbert ließ die Zeitung sinken und blickte voll hochgradiger Spannung . auf Josephine, die ihn mit keinem Laut un terbrocken hatte, und die sich wortlos, mit geschloffenen Augen auf ihren Sitz zurücke gelehnt hatte. Ihre Unbeweglich keit undBläffe erschreckten ihn und er trat rasch auf sie zu : Um's Himmelswillen, Josephine was ist Dir ?" rief er, sich zu ihr herabbeugend, aus. An dieser ganzen Ge schichte ist ja unzweifelbaft kein wahresWort !" Da richtete sie sich empo? und warf ihm einen stolzen, beinahe germgschätzi gen Blick zu. Das ist Deine Meinung ich aber bin von ihrer Wahrhaftigkeit so fest überzeugt, wie von meinem Leben! Gieb mir das Blatt ; ich bitte Dich da rum !" Er wußte nicht, wodurch er ihn Zorn gereizt haben könnte und zögerrid reichte er ihr die Zeitung, die sie sorgsam in den Falten ihres Kleides verbarg. Minutenlang sprach Keiner von ihnen ein Wort ; dann aber -rief Herberts der nicht länger an sich zu hatten ver mochte: WaS bedeutet dieses starre Schweigen, Josephine? Zürnst Du mir, weil ich unvorsichtig genug war, mich zum Träaer dieser Neuigkeit zu machen, oder willst Du mir den Glauben i'ibringen, daß es die Trauer um Deinem Gatten sei, die Dich zu Boden drückt ?" Statt ihm eine Antwort zu geben, wandte sie sich wortlos dem Ausgang des Pavillons zu nnd schritt die wenigen Stufen vor demselben hi nab. Aber sie iti-f Jkjjdva ,uk dep beraab

führenden Weg gesetzt, als sie schwankte und mit der Hand in den niedrigen Tan aai an ihrer Seite eine Stülpe suchte. Herbert, der ihr unmittelbar gefolgt war und der keinen Blick von ihr verwandt hatte, sprang rasch hinzu und' stützte sie. indem cr seinen Arm um ihre Taille legte. Für die Dauer weniger Secun den lehnte sie ihr Köpfchen an seine Schulter. Ihre Augen waren halb ge schloffen und ihre Brust wogte in raschen, stürmischen Athemzügen aus und nieder. Sie hatte offenbar mit einer Obnmachtsanwandlung zu kämpfen. Durch den Körper des jungen Mannes rieselte es wie ein Feuersirom ; er war kaum noch Herr seiner selbst, und vielleicht würde er sich im nächsten Augenblick niederge beugt baben, um ihre Lippen zu Püffen, wenn sie sich rncht'plötzlich aufgerichtet und mit einer beinahe heftigen Bewe gung von seiner Umschlingung befreit hätte. Ich danke Dir, Herbert !" sagte sie leise und in abgebrochenen Worten: Ein Schwindelanfall aber es ist schon vor über ! Laß uns binunt?rgeben ! Es Wird kühl!" So wollte sie also unverkennbar ein Gespräch über dasjenige vermeiden, was doch ihr Herz ebenso überströmend erfül len mußte, wie das seinige, und Herbert hatte nicht mehr den Mmh gehabt, ihrem Willen entgegen zu handeln. Noch fehlte ibm der Schlüssel für ihr Beneh men : aber wenn er- daran dachte, daß

! ihm einst ihre ganze Liebe gehört hatte, wenn er sich des Geiprachs erinnerte, daS er noch an jenem Unglückstage nach ihrer Verlobung im Hause seines Oheims mit ihr geführt, so wollte es hoch aufjubeln in seiner Brust, denn es gab dar nach ja nur eine Deutung für ihr Schwelgen und 'für die mächtige Bewe gung, .die sie umsonst zu verbergen trach tete. Anfänglich war sie rasch vor ihm her gegangen, aber als sie die Koppenbänke erreicht hatten, mußte sie doch stehen bleiben, um Athem zu schöpfen. Schwel gend bot er ihr jetzt seinen Arm, und sie legte, wenn auch zögernd, ihre Hand auf denselben. Nach wenigen Minuten wa ren sie an der Elisenhöhe angekommen, wo sich zuerst wieder der Blick in's Gör dersdorfer Thal und auf die Prunkgebäude des Brehmer'schen Sanatorium aufthut ; aber hier mußten sie in neuer Ueberraschung ihre Schritte hemmen, denn kein Anderer, als der Oberstwacht meister war es, deffen breitschultrige Reckengestalt ihnen mit einer sichllich über ihre Kräfte gehenden Eilfertigkeit vom Thale her entgegenstieg. Das Gesicht des Freiherr glühte im dunkelsten Roth ; aber es war nicht die ungewohnte Anstrengung des raschen Bergsteigens allein, welche als Ursache dafür anzu sehen war; vielmehr strahlte gleichzeitig eine Heiterkeit aus seinen Mienen, wie sie ihm sonst seit langer Zeit ganz fremd geworden war. Als er des jungen Paa res ansichtig wurde, winkte er ihnen mit dem Taschentuche, das er eben trotz der angenehmen Abendkühle hatte benutzen müffen, um sich die Stirn zu trocknen, einen beinahe übermüthigen Gruß zu und rief schon aus beträchtlicher Entfernung : DaS ist eine Ueberraschung wie ? Aber ich wollte Euch auch überrumpeln, wenn schon ich freilich nicht ahnen konnte, daß ihr hier in den Bergen herumklettern würdet, und daß mrr altem Manne noch solche Anstrengungen bevor ständen ! Na, heute mag's schon in Einem hingehen ! Ist mir's doch herz lich lieb, daß ich Euch just bei einander sinden muß!" Er war vollends heraufgestiegen und streckte ihnen nun seine beiden Hände entgegen. Sein Antlitz strahlte förmlich vor innerem Behagen, und Herbert konnte sich nicht erinnern, seinen Oheim je zuvor in gleich aufgeräumter Stimmung gesehen zu haben. Die Seelen Heiterkeit des Freiherrn war jedenfalls eine so große, daß er weder Josephinens angegriffenes Aussehen, noch den wahr haft entsetzten Ausdruck bemerkte, mit welchem ihre Augen an seinem Munde binaen. (Fortsetzung folgt.) Vom VuSlaud. 1 Der französische Kriegsmmister und der Minister des Unter richts haben sich schließlich über die Abschaffung des einjährigen Dienstes geei nigt. Der dreijährige Dienst wird auch für die Zöglinge der höheren Berufe maßgebend sein. Doch sollen wenig fiens für einen Theil derselben gewiffe iLrlelchterungen' des Dienstes eintreten. Wie die Zöglinge der Forst und poly technischen Schulen, sollen auch sämmt liche Schüler des Seminars für den höderen Schuldienst und ein Theil der Zöglinge des UrkundenJnstituts, der schule der schonen Künste und der leben.den orientalischen Sprachen sowie eine Anzahl der Studrrenden der Rechtswis senschaft, der Medizin und der allgemeinen Wissenschaften eine zweijährige. theoretische Militärische Ausbildung er . l . . "v. r bauen, im dritten ayre aoer,nam n Examen, in einen Truppentheil ; stelltwerden, in welchem .sie die veriu,ie denen Grade bis zum Reservelieutenant durchlaufen. An dieser Vergünstigung würde aber etwa nur ein Zehntel der Studrrenden theilnehmen, deren Aus , wähl so getroffen werden soll, daß man ' von den Ausgewählten ernstlich voraus setzen kann, sie würden zu der kulturellen Entwickelung Frankreichs bedeutend bei tragen, ja, sie zu einer dreijährigen , Dienstzeit mit der Waffe zu zwmgen, würde aus eine gewisse Summe nationalen Fortschrittes verzichten beißen. Obwohl das Institut der Einjährigen Freiwilligen" m rvronkreich nie recht populär gewesen und immer als eine Vergünstigung an die Wohlhabenden betrachtet wurde, .so macht sich gegen . diese in Vorschlag gebrachte Ausnahmestellung der gelehrten Berufe Mit vollem Recht eine Mißstimmung kund. Einmal wird die Auswahl der Studirenden für den Genuß des Ausnahmerechts stets zu dem Glauben an Ungerechtigkeiten Ver anlassung geben, dann aber auch sind dieieniaen Berufe obne iede Berücknckti ! gung geblieben, welche im freien Er werbsleben durch die Hebung des natio nalen Wohlstandes nicht weniger zu der allgemeinen Hebung der Kulturstufe des Landes und Volkes vettragen,wie die ge lebrten Berufe. ... ... .

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Grand lUpld, Fatt Scinw, f ff-j "W" -W- KUnt, Klara Fall, Kftlamaoo, 15a j (Itj, EJ La J I I JiHson, Toronto, AXD ALL POINTS IX MICIIIKAN AXI) CANADA.

SaotlatiT, Adrian, r TV Lima, Flqaa, t'remoDt, LljrU, V L L. tV V t Maser, Troj, AXD ALT. I'OIVTS IX XOIITIIF.ISX OHIO.

Terre Haute, Slattoon,

. INDIANAPOLIS,

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