Indiana Tribüne, Volume 10, Number 140, Indianapolis, Marion County, 8 February 1887 — Page 3
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MMwbS J ' ite'.mim gegen Neuralgie. Wunder von Schmcrzenlindcrung. furchtbar gelitte und dann geheilt. Herr Ierr? P. TbomaS, Präsident be Svurd (ilu63, Centrat Park Hotel. 59te3ir. vnd 7te-Ävenue, New Aork, zchreibt: otn letzten Sommer litt ick furchtbar an ncuralmjAert Schmerzen und konnte weder Tag ode? ackt Ruhe finden. Ich versuchte St.Jakobs Oel und war in kurzer Zeit wieder Vollständig hergei'tellt. 10 Jahre gelitte und dann geheilt. " Seit zehn Iahren habe ich an neuralgischen CÄmerzen gelitten und wandte alle Lltten von Heilmitteln ohne Erfolg an. zuletzt alle Hoff, rang auf Besserung aufgebend. Ich versuchte ine Flscke St. JakobS Oel und wi kurzer u von allen qmerzen befreit. ChaS. La, jr., PoUZton, Pa. & 31" gelitten nnd dun geheilt. In den letzten fünf Jahren habe ich iluftz ss f:zii an Neuralgie und nervösen Schmerlen m, Kopfe gelitten, daß ich manchmal nicht i Stande war meine Arbeiten zu verrichten. 'Lch holte mir eine Flasche St. Jakob Oel und r.ach der ersten Anwendung füblte ich sofortige Ve ikerung. Ich halte St. Jakob? Del für da? IcUi Mittel zur ausenblickliche Linderung von neurzlzijchen Schmerzen und möchte jetzt nicht ohne daiselbe sein. H. M. Clark, Booneoill, Mo. Miitne Jahre gelitten und dann gesellt. rau Mar K. Sheed, 1110 Mar?landa Äoenue, Washington, D. C., berichtet, da sie seit einigen Jahren furchtbar an GefichtSReus ralaie gelitten habe und keine Besserung finden tonnte. Sie entschloß sich schließlich Et. Jakobs Cel anzuioenden. Nachdem sie dbe leidenden theile dreimal einzerieden hatte verschwanden alle Schmerzen. THE CHARLES A. V0CELER CO.. BalUrnord. Md. mgs m HAMBURGER tm -I I ,n Blutkrankhelte, LeSer- u. MagenlelVen W Urn et fünf glaiteu tiX9't in 3cn Lxetbkkcn zt: hab. THX l'UARLU A. VUjUIl 10., Vll.TiaOKZ.mJI. ÜBV Eine kinüttW Cyc . , , . . . : . .. .. ... 1 1 1)1 avwiß eine üfrfTaud juxi, cai-e für n:eu-ä-'ls iidepaar. "ii-if uue lucfutd. tu):n Uevli in t u t i a .; abjf!olf.ii HiMCii lanu, :at der ,,9teitnnAstlnfer," 2rtifu, mit jtirnfl en aatmtrf utn IHirevn, irelder teil teni alten ane ' e? nlidrttk cuti-tfu.veili,nüttut iueie ?icif b?ral.szefcm ir:rc, auf lit r l a r u e Weise. Junge Meint, Utn ten 2ianc tv tft tieuu irclUn, foltun ten itmet v6itlere: r u ui prüfe, wer sich e ? i Mutet,- ido.I telvrriiiien, und das vorirfiiUitft t'ud liioii, i m ten ,v t t t i g st e schritt in tci'Oi? ibun ! "ixUrd für & ünttS iit lo'Miarl,'tt, frit'cM m tnuüter wit in engUjchee vipraity, firi iu.b ii-vaiaüt r e r p a ck l irsauct. JltTi'TK tits,li- H' it-lutitur. 11 Clinton l'lace. ew York. X. Y. geuer-Alarm-Oignale. t anivl5Jnto uiil IX artet. Hauxtquartier de Feuer Dorrte ut. Oft'Stratze undtZ)orr. 7 sdel und Vttchiga Straß. Ne Ztf,.Tt,aß und Waffachusen t Wtnftsn und 5ksrdTtratze. Vastachuffettl v. ah Sid Str. 1t Detau,: Str, und Jart Wa?n v. l Jr1ey nd Fort Sa,n Nvenu, i , 15 Cf Btr. und Käff4ufttl . ; ! hlMia ve. und lh Str. I? Park tv. und QiUUi Str. ', IS VartgI Str. und Valott , : 19 Archer und John Str. va toZtgt . und St,dnr St, 124 labarna und Suden Vtr lli eridia und Stdnt Str. 126 and Str. und Lincoln ft 117 uInIng.Sdaud. I ntrul v. und ch St, : 131 elbana an oxrtfon u"' IS1 öhamxtou und Acht St, ISA Ho&ti So, n ghk eii. t?ö Hom Mo, und Dlaai Sk, l laai ,d tchtzan St,. i et. I et., nah JS'.noi,. S ii(nn9loaiiU und Pratt Str. ii 5. ,Lnjta Hsuf Sech, -H"jKifttffopt nd t. Ut ti XT JSinoll und iizun 6tr. 6 Pennsloania St, und Home isftlfiVvt und terte lt. JU renneffe nd Lillizm Str. Ut Vnns,lvanta ndtchigan Str. Hl JSinet und Herdert Str. Jndtaaa v. und tchtaaa Str. 32 iridtan nd Balnut Str. U Salifontia und ?rmr.e Stt, tlaU und Ne Jork Str. 15 Jndiana er. und St. iat? Sn S7 Stadt.HosxU. U Llak, ud ord Sie. O tchtzan und g St,tll 199 b Balnut Str. 51 z Ue und Dritte Str. N4 virdent nd Hod Str. 11 kZashingt,, nah Weft St,. O etßeudorf d ashingto t, (3 ntfloatt vd e Sott Ctr. 16 Keridiau und Baihlttton Str. M ZZinoil und DÖio Str. 47 lennifli und Bashtngts Str. isgan'I Pk Hsufe. 43 Jsdianola. 41? Vttssourl d ,r,land r. 41 RifftZsixrt und Ba&aft Cxi. 415 Feraufon'I Po?k $oufi. 421 3. . B. vieund Hs!e. 4 Infan s,lm. kl gkindil und Werrt St,. &2 ZZtnoil und Lsuisiana St, ' U BA und Rclarta St,. M Bist nd South Str. AS LneZfe und eorgta Str. 6? BerttUn nd Sia, St,. t difo . nd o,,i 4 adij . u Dld St ßlZ Bek und R4d tt. fti ftentul . nd Steint e 31t Unis uni Woirtl Cti Slfl JSlnotl und anfa S 17 erri ad Daestah Stt. 41 South nah Dlaroar Str. 6 Vans,loanta nd Lsutfta, t, U Dlaar nd Stewart. Str. 54 DU nd BcSarta St,. aa kldama und Birsiana . 17 engibU In, ubi radsha Cti Oft nd Edr Str. ? P,nf,lta t. und adtfo ,. .'1? WeKernan und Doughen Str. "1 Virginia v. nah Hurda Str. . TI Oft und rgta Str. kl Sshlngts rd tnion Str. T4 Sto und Soegia Str. 7 Vor . und Pin. Tf DUon und Cctil Vtr. !d Virginia A. und Dtaon. , 7 jjletcht, 8. und &120R. 711 Sve d PrfrN Stn 71 gltfh nd Lau! Str. 714 Drang nd DU Str. TU 6Vtt ud eechee Cti. 81 11 . Jrf, Str. &j Sashmgt d Dilaroar St, b Oft nd jrl it.x. el e krk nd Davidson t, S jcauduUnftaU. k ,. Staat Ars!. O?ieutal und Bashingto t, , ,u, sängntS. i2 N. S SchlauchHauI. Oft BshlntnI Si a,lt und odl Str. 14 Dhtv und $N? St, 9t Uaralaud' atz idian t,. vl rtdia nd orgtä Straß, t -l Pnost Signal. 1 l Und aste atdrholt, ,, lar Signal für JurDruck. iSchUlz,Fukau. T,,i Schläge, tuck ad. t$U mW u r um.
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Iosepljinens Öpfer Novelle von R e i n h o l d 0 1 1 m a n n. (Fortsedung.) aS unerwünschte Erscheinen lyres Galten mochte ihr bis dahin trotz seiner bedeutsamen Hinweise auf einen wichti gen Zweck seines Kommens nur als die lastige Bethätigung einer Theilnahme erschienen sein, welche sie wohl oder übel über sich ergehen lassen müsse, die bloße Erwähnung Herbert's aber klang ihr in's Ohr wie eine feindliche Herausforderung, auf die es keine andere Antwort, als die der schärfsten Abwehr geben konnte. Welche Bedeutung konnte die Persönlichkeir Herbert's für ihren Gatten haben, wenn nicht die eines Nebenbub' lers ? Zu welchem anderen Zweck konnte er sich mit ihr über den Grafen unterhalb ten wollen, als weil er von ihren einstigen Beziehungen zu ihm Kenntniß erKalten hatte, und weil er deshalb eine Erklärung von ihr zu fordern gedachte ? Sie war nicht gesonnen, ihm irgend etwas von der Wayrdeit zu verhehlen. ie hatte sich jener Beziehungen nicht zu schämen, und so schmerzlich es ihr auch sein mochte, 'bas süßeste Geheimniß ihres Herzens vor dem ungeliebten Manne zu offenbaren, so vollständig war sie doch von der. Erkenntniß der Pflichten durch drungen, welche sie mit jenem verhäng nißvollen Federzuge auf sicb genommen hatte.' Aber über diese Pflichten hinaus durfte er auch nicht .das. kleinste Zugeständniß von ihr fordern. Sie wollte ihm sagen, daß sie den -Grafen geliebt babe, und wenn - er niedrig genug von ihr dachte, um eine solche Versicherung zu fordern, wollte sie ihm die Erklärung geben, daß von 'einer Aeußerung dieser Liebe nie mehr .die Rede sein könne, seitdem sie das Weib eines Anderen geworden sei. Da mit jedoch mußte er sich begnügen mehr zu verlangen hatte er kein Recht. Mochte er dadurch, daß sie seinen Namen ange nommen, auch ein Verfügungsrecht über ihre' Person erlangt haben ihr Fühlen und.' Denken, ihre Seele war doch ihr Eigenthum geblieben, und sie würde g'e wiß nicht gestatten, daß er hier mit roher Handemen ßingriff versuchte, von dem er wissen mußte, daß er sie tödtlich ver letzte. Die armseligen Trümmer wenigstens, welche sie sich aus dem Schiffbruch ihres Lebensglücks gerettet, wollte sie bis auf's Aeußerste vertheidigen, und hundertmal lieber wollte sie. die eben wiedergewonnene schwache Lebenskraft in solchem Kampfe vergeuden, ehe sie diesem aufgedrungenen Gatten gestattete, sich unter einer brutalen Berufung auf seine er kauften Rechte in ihre Erinnerungen und Träume einzudrängen, mit denen sie 'Niemanden kränkte und die gegen kein Gebor verstießen. . Ein gut' Theil von diesen Empsindungen und Entschließungen, die bei der Erwähnung des Grafen blitzschnell in ihrem Herzen aufgezuckt waren, prägte sich in den drei Worten ihrer hastigen, halb erstaunten und halb zornigen Frage aus. Aber Friedmann schien durch den jähen Wechsel im Tonfall ihrer Stimme kaum in Erstaunen gesetzt zu sein. Er trat nur noch ein wenig näher an den Tisch heran, vor welchem sie saß, und antwortete mit vorsichtig gedämpfter Stimme : Ja, liebe Josephine, es betrifft Ihren Mutier Herder: und ich bitte Sie, mit :u glauben, daß alle anderen Hilfsmittel vergebens versucht worden sind, ehe ich den schweren Entschluß fassen konnte, Ihnen mir der peinlichen Angelegenheit nabe zu treten." Das klang nicht wie eine Herausforderunz, aber sie war in einer Erregung, welche ihr .eine unbefangene Beurthei lung seines Auftretens bereits unmöglich machte. Sie warf das Köpfchen zurück, wie an jenem Tage, da sie den ersten Besuch ihres Verlobten auf dem Väterlichen Gute empfangen hatte, und hart und abweisend kamen die Worte über ihre Lippen : Ich verstehe Sie nicht ! Was kann ich mit einer Angelegenheit zu schaffen baben, die, wie Sie sagten, meinen Bet-: ter betrifft?" Sie stehen derselben vollständig fern das ist selbstverständlich. Und ich belästige Sie damit aus keinem anderen Grunde, weil ich hoffe, Sie werden gern bereit sein, dem Grafen einen Dienst zu erweisen einen großen, bedeutsamen Dienst, von dem seine Ehre und vielleicht noch mehr abhängig ist." Dazu wäre i ch im Stande ? Und S i e sind es, der mich darum ersucht?" ; Sie hatte sich gar keine Mühe gege ben, den bitteren Sarkasmus in ihrer Frage zu verbergen ; aber er batte dem Anschein nach nichts davon bemerkt. ,Wir werden uns schneller verstand!gen, wenn ich' Ihnen in wenigen Worten den Sachverhalt auseinandersetzen darf," sagte er, ,,nd Sie haben nicht zu furch ten, daß ich Ihre Geduld mit peinigen den Einzelnheiten ungebührlich in An spruch nehmen werde. Zwingende Ver Hältnisse mögen den Herrn Grafen ver anlaßt haben, geschäftliche Verbindungen mit Leuten anzuknüpfen, welche sein Vertrauen durchaus nicht verdienten nnd deren rücksichtsloses Vorgehen ihm jetzv große Verlegenheiten bereitet. Durch einen Zufall ist mein Vater von diesen Verlegenbeiten in Kenntniß gesetzt worden " Ah, ich begreife !" unterbrach sie ihn mit einem geringschätzigen Kräuseln der Lippen. Ihr Herr Vater hatte Veranlassung genommen, sich über die Verhältnisse deS Grafen zu unterrichten. So ist der Zufall doch wohl zu verstehen ?" ' Welche Beweggründe hätten dafür vorhanden sein sollen ?" war sein: ruhige Entgegnung. Ich gebe Ihnen viel mehr die Versicherung, daß die Jnforma tionen meines Vaters ganz ohne sein Zuthun erfolgt sind. Aber das wäre auch gleichgiltig. Ich möchte Ihre Theilnahme, lediglich für die Thatsache selbst in Anspruch nehmen. Es bedarf nur einer verhältnißmäßig nicht sehr be trächtlichen Summe, um alle Verlegen heiten, Ui Grasen für den Augenblick zu beseitigen ; eine bedauerliche Verkettung unglücklicher .Umstände kann allein die Schuld daran tragen, wenn eö ihm nicht gelungen ist, dieselbe an anderer Stelle flüssig zu machen, und so war es eine
nälftNegende unv durchaus jelostverstÄnö' liche Verpflichtung seiner Anverwandten, ihm den Betrag zur Verfügung zu stellen." Ich verstehe mich nicht auf solche Dinge, und ich meine, dieser Hinweis wäre besser bei meinem Vater, als bei mir am Platze gewesen." Es hätte desselben dort nicht be durft! ' Aber der Freiherr von Wall dorf ist im Begriff, umfassende Meliorationen auf seinen Gütern vorzunehmen ; er verfügto daher in dem Augenblick, in welchem sich Graf Eg an ihn wandte, nicht über genügende Summen, und spätcr hat sich Ihr Vetter bedauerlicher Weise geweigert, seinen Beistand anzunehmen." ,Ah und aus welchem Grunde ?" Sie müssen es mir erlassen, Josephine, Ihnen denselben zu nennen schon deshalb, weil icb nicht die Berechtigung dazu zu haben glaub? !" Gut ! Icb glaube ibn zu erratben. Und weiter V' ' Mein Vater, der, wie gesagt, von diesen Vorgänzen Kenntniß hatte, und der sich durch seine Familienbeziehungen zu dem Freiberrn von Walldorf irr
, i lhümlicher Weise für befugt helt, in wohlwollendem Sinne . einzugreifen, machte einen Versuch, die Angelegenheit ohne Vorwissen des Herrn Grafen zu regeln." Nun und dieser Versuch mißlang r Ja ! Er mußte mißlingen, weil Graf Egg durch die Jndiscretlvn eines Betheiliglen, dessen schmähliche Erpres sungöversuche eine gebührende ZurückWeisung erfahren hatten, vorzeitig Kenntniß davon erhielt, und weil er sich die Einmischung meiner Familie in ei ner Form und mit einer Entschiedenheit verbat, die jedem weiteren Bemühen unsererseits bedingungslos ein Ende machen mußte." Mit fieberhafter Spannung hatte Josephine seinen in der schonendsten Weise vorgebrachten Erklärungen zugehört. Jetzt hob ein tiefe? Athemzug wie ein Seufzer der Erleichtung ihre Brust und für einen Moment verschwand die Starrheit aus ihren Zügen. Ihr Herr Vater hatte wissen sol len, daß mein Vetter nicht anders han deln konnte", sagte sie, und es klang etwas von hochmüthiger Genugthuung aus ihren Worten. Auch in bedrängter Lage durfte er kein demüthigendes Geschenk, kein Almosen von Ihnen annehmen." Diese Auffassung des Herrn Grafen muß wohl in der That die richtige geWesen sein, da ich sie auch von Ihnen ge theilt sehe ! Wir hätten uns mit dieser herben Zurückweisung wohl begnügen können ; aber es handelt sich hier leider nicht nur um unsere Aufdringlichkeit und um die Nothwendigkeit, uns über die Grenzen verwandtschaftlicher Beziehungen zwischen einen adeligen Ofsizier und einem bürgerlichen Kaufmann zu belehren sondern es handelt sich, wie ich schon vorhin sagte, um die Ehre und die Existenz eines hoffnungsvollen und ohne Zweifel edel veranlagten jungen Mannes; also um Dinge, die meiner Ansicht nach auch den ältesten Vorurtheilen und den geheiligsten Traditionen nicht zum Opfer gebracht werden sollten". Josephine sah zu ihm empor, als hätte er in einer fremden Sprache gere det. ,Sie sprechen noch immer von meinem Vetter Herbert ' Es ist wirklich sein Schicksal, dem Sie eine solche Theilnah me bezeugen?" Gewiß! Ich bin entschlossen, ihn vor dem Aeußersten zu bewahren ; aber ich sehe dazu keine andere Möglichkeit, als Ihre Hilfe, Josephine! Sie werden mir dieselbe nicht verwei gern !" Sie richtete sich aus ihrer sitzenden Stellung empor und stand ihm gegenüber, nur durch den schmalen Tisch von ihm getrennt. Ihre Augen waren unna türlich weit geöffnet und ihr Gesicht war sehr blaß. Aus ihrem Körper aber schien alle Schwäche und Hinfälligkeit ver schwunden. Was ist es, das meinen Vetter bedroht ?" fragte sie. Und was müßte ich thun, um ihn zu retten?" Erlauben Sie mir, Ihnen nur auf die letzte Frage eine Antwort zu geben. Ich " Nein ! Ich will Alles wissen hören Sie, Alles ! Ihre beabsichtigte Schonung ist zehnmal peinigender und verletzender für mich, als die bitterste Wahrheit! Ich weiß, daß Herbert Schulden, hat und daß ungetilgte Schul den einem Ofsizier leicht verhängnißvoll werden können. Aber die allgemeine Kenntniß genüLt mir nicht! Ich will von Allem unterrichtet sein,wenn ich nicht glauben soll, daß es Ihre Absicht gewesen sei, mir eine schlechtere Meinung von meinem Vetter zu erwecken, als er es verdient." Es war ein hartes Wort, und mit schonungsloser Herbheit hatte sie es auögesprochen, eS mit der ganzen Schwere ihres Mißtrauens und ihrer Kampfbereitschaft belastend. Friedmann preßte für einige Augenblicke die Lippen fest aufeinander, und sie sah, wie unter seiner feinen Haut daS Blut bis in die Stirn hinaufstieg; dann aber erwiderte er,ohne sich gegen oen demüthigenden Verdacht auch nur mit einem einzigen Wort zu vertheidigen : . Gras Egg hat mehrere Wechsel und Ehrenscheine ausgestellt, die an ibrem Verfalltage nicht eingelöst worden sind. Er glaubt diese Papiere noch heut in den Händen von Wucherern, die ihm gedroht hatten, dieselben morgen seinem Regi mentskommandeur zu vräsentiren ein Vorgehen, welches unfehlbar die Verab schiedung des Grafen und Vernichtung einer Carriere nach sich , gezogen ,hät te. Diese Gefahr ist nun zwar abgewendet ; denn die Papiere existiren nicht mehr " Wie? Sie haben sie dennoch an sich gebracht?" Gleichviel, wer es that ! Genug, daß es geschah ! Aber damit ist noch nichts gewonnen. Dieser einfache Ausweg hätte ja dem Grafen längst offen aestanden. Es handelt sich nun darum, ihn ohne Zeitverlust zu bestimmen, sich mit demselben einverstanden zu erklären. Niemand ist dazu im Stande als Sie, Josephine. Undvenn ich es nichI tdue V
So wird (Ära? tLgg aller Voräi;üä i nach zu jenem Auskunflsmittel der Verzweiflung greifen, das ihm, wie er mcinem Vater schrieb, hundertfach lieber sein würde, als das Bewußtsein, seine Nettung meiner seelenkäufcrischen Sippschaft zu danken." Das heißt er wird sich todten?" Ich fürchte, daß es so gemeint war." Und nun glauben Sie, ein Wort von mir würde hinreichen, seinen Entschluß zu ändern V Wenn es das rechte Wort wäre gewiß!" Sie sind sehr zuversichtlich ! Und was verstehen Sie darunter? Haben Sie mir vielleicht auch das Concept des Briefes mitgebracht, den ich an ihn zu richten hätte ?" Ich weiß, daß Sie eine solchen nicht bedürfen! Der Graf würde die Achtung keines Ehrenmannes verdienen, wenn er trotz Ihrer Bitte noch fähig wäre, eine Handlung des Wahnsinns zu begeben! Aber wie blaß Sie sind. Josephine! Lassen ie uns diese peinliche Unterhaltung - beenden, und
wenn es Ihnen möglich - t. so menen wie mir nicht alle Verantwortung für den Kummer zu, den sie Ihnen bereiter dat. Ick mußte ja leider voraussehen, daß es Sie angreifen würde; aber ich sah in der geringeren Aufregung daS einzige Mittel, Sie vor ver größeren zu bewahren." . Alles, was er sagte, klang rücksichtövoll, zart und unbedingt aufrichtig ; aber es war zugleich voniner so leidenschaftslosen, zküvl bemessenen Höflichkeit, als stände er einer Fremden gegenüber, von der er durch eine unübersteig liche Kluft getrennt sei. . Das war ja im Grunde nichts lnderes, als sie von ihm verlangte und erwartete ; aber in diesem Augenblick war es seltsamer Weise nur dazu angethan, ihren Trotz und ihr Mißtrauen gegen ihn zu erhä hen. Ich glaube wohl, daß Sie in einer guten Absicht gebadelt haben," sagte sie kalt, und es wäre nun eigentlich meine Pflicht, Ihnen auf das Lebhafteste zu danken für die erneute Theilnahme, die Sie einem Mitgliede meiner Familie erweisen, wie für das Vertrauen, dessen Sie mich für würdig halten. Eine solche Uneigennützigkcit ist sehr selten so selten daß man Mühe hat, an ilir Vorhandensein zu glauben. Darum ist es mir doppelt schmerzlich, Ihnen sagen zu müssen, daß alles umsonst war daß ich meinen armen, unglücklichen Vetter wohl beweinen, ihm aber nicht helfen kann." Wie, Josephine? Ist das Ihr Ernst? Sie wollten nicht einmal einen Versuch machen, das Schlimmste von ihm abzuwenden ?" O doch ! Ich fürchte nur, daß wir uns da nicht ganz verstehen! Das Schlimmste? Gäbe es denn wirklich nichts Schlimmeres, als den Tod ? Glauben Sie, daß ein Mann von seinen Charakteranlagen, seiner Erziehung einer Frau zu Liebe jene furchtbare Demüthigung auf sich nehmen würde, die seine Rettung durck Ihre Vermittelung in sich schlösse? Oder wenn er sich dazu um meinetwillen wirklich verstehen könnte halten Sie mich -für fabig, ein solches Opfer von ihm zu fordern ? Soll ich ihn lehren, sich selbst zu verachten und mich dazu? Und das Alles nur, um Ihrer Großmulh einen erhöhten Glanz zu geben, uni Ihnen die Genugthuung zu gönnen, der Wohlthäter meiner Familie gewesen zu sein, und dura die unwiderstehliche Macht Ihres GeldeS einen Mann bis in den Staub gedemüthigt zu haben, von dem Sie genau wissen, daß er Sie haßt, wie vielleicht keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt ! Ihr Athem ging rasch und in ihren Schläfen hämmerte das Blut, als wenn es sie zersprengen wollte. Die Erregung hatte alle ihre Kräfte bis auf das Aeußerste angespannt und bei der Schwäche ihres Körpers konnte eine gefährliche Reaction nicht ausbleiben. Aber noch hielt sie sich aufrecht. Sie batte den Kampf begonnen, und sie wollte Alles daran setzen, in demselben Siegerin zu bleiben. Es erfüllte sie fast mit einem Gefühl der Verachtung, daß derjenige, welchen sie in diesem Kampf für ihren Todfeind hielt, selbst durch ihre rück sichtslosesten Beschuldigungen nicht aus seiner unerschütterlichen 3!uhe zu brin gen war. Der Ausdruck, mit welchen sich sein? ernsten dunklen Augen auf sie richteten, war viel eher schmerzlich, als zornig, und nur ein leiser Wiederhall von dem, was in seinem Herzen vorgehen mochte, zitterte in seinen Worten nach, als er nach einem kurzen Schweigen sagte : So ist also Ihre Abneigung gegen mich größer, als Ihr Wunsch, den Mann zu retten, von welchem ich glauben muß' te, daß er Ihrem Herzen sehr nahe slän de? Ich kann Jdnen nicht verschwelgen. Josephine, . daß ich auf eine solche Aufnahme meiner Bitte nicht vorbereitet war." Ah, Sie erwarteten also, daß " Aber diesmal ließ er sie nicht ausreden. Zr stand plötzlich an ihrer Seite, und ehe sie es verhindern konnte, hatte er seine Hand auf ihren Arm gelegt und sie sanft aus den Sitz niedergedrückt, von dem sie sich vorbin " in ihrer Erregung erknb batte. . Ich erwartete vor Allem, Sie ruhiger and gerechter zu findend liebe Josephine," sagte er sanst. Hätte ich gewußt, daß mein Anblick allein hinreichend sei, so viel Groll und Mißachtung in Ihrem Herzen zu wecken, so würde ich trotz der Dringlichkeit der Verhältnisse den schriftlichen Weg vorgezogen haben. Aber fürchten Sie nicht, daß ich Ihnen noch länger lästig sein werde. Ich muß eben suchen, noch ein, anderes Mittel zur Erreichung meines Zieles aussindig zu machen, und ich hoffe, es wird m;r gelingen, es zu entdecken. Hier abe? gibt es wohl keine andere Ausgabe für mich, als die, Ihr Mädchen herbeizurufen und mich von Ihnen zu verab schieden. Schon in drei Tagen habe ich meine neue Reise nach Afrika anzutre ten." Die letzten Worte, welche ganz bei läung und jedenfalls ohne jeden beab sichtigten besonderen Effect gesprochen waren, übten dennoch eine gewisse überraschende Wirkung aus die junge Frau. Aber s äußerte die Ueberraschung nur, indem sie ibn durch eine Bew.eauns .da
tan verhindert ölts m Knöe titU Nischen Leitung zu drücken, welche von .rei Stellen des Zimmer aus, behufs der Benachrichtigung der Dienerschaft, zugänglich war. Sie wollen wirklich reisen ?" fragte sie. Und für eine längere Zeit?" Für einige Jahre, wie ich denke! Vielleicht aber auch für viel länger denn es ist ein mörderisches Klima, das ich aufsuchen muß." Und wai zwingt Sie dazu ?" Ich habe es zu meiner Leb,'.nsailf. gäbe gemacht, meine geringen Kräfte ui den Dienst der Wissenschaft zu stel-
len." Uno Sie werden nicht etwa von dem . Wunsch getrieben, hier einem Verhältniß zu entfliehen, das Ihnen peinlich und unerträglich wird ? Ich beschwöre Sie: seien Sie zum ersten Mal barm . berzig gegen mich und geben Sie mir eine offene Antwort! Geben Sie wirklich, um Ihrem Beruf zu dienen, oder ist diese lange Entfernung ein neuer Ausfluß Ihrer Großmuch? Wollen Sie mir damit eine neue Beschämung bereiten ?" Welch' ein Gedanke. Josephine ! Für unsere Beziehungen zu einander und für die Art unseres persönlichen Verkehrs würde es ja ganze gleichgiltig fein, ob ich nur durch die Mauern eines einzigen Hauses oder ob ich durch Länder und Mrne von Ihnen getrennt bin. Was könnte es Beschämendes für Sie haben, ioenn ich wirklich von dem Wunsche ge leitet wäre, Ihnen und mir auch noch diejenigen Berührungen zu ersparen,welche bei meinem Hierbleiben mit Rücksicht auf Sitte und Urtheil der Welt unver meidlich wären ?" I Gut! Ich erkenne die Beweggrunde an, wenn es auch vielleicht groß müthiger gewesen wäre, ein anderes Reiseziel zu wählen ein Ziel, das Sie minder .drohenden Gefahren ausgesetzt und mir die Last einer peinlichen Ver ainwortunz vom Herzen genommen hätte. Doch ich habe kein Recht, mich in Ihre Dispositionen einzudrängen und diese! ben ändern zu wollen. In einem Punkte nur muß ich Ihre schonungsvollen Ab sichten doch noch durchkreuzen. Sie ha ben mir durch Ihren heutigen Besuch zu verstehen gegeben, daß Ihnen von gewissen Beziehungen, welche zwischen meinem Vetter . Herbert und mir bestanden, Kenntniß geworden sei, und Sie haben keine nähere Erklärung von mir verlangt. Das ist mehr Güte und zarte Rücksicht nähme, als ich mit meiner Auffassung von Selbstachtung vereinigen kann. Ich erkläre Ihnen darum freiwillig " Josephine !" siel er ihr flehend in's Wott, und feine schwermüthigen dunklen Augen begegneten mit dem Ausdruck einer innigen Bitte ihrem flammenden Blick ; aber sie wollte nicht schweigen, sie wollte Wahrheit schaffen um jeden Preis, und so fuhr sie hastig und die Worte schnell hervorstoßend fort : Lassen Sie mich sprechen, denn da wir uns nach Ihrem eigenen Willen nicht wiedersehen werden, sollen Sie mei ner wenigstens nicht als einer feigen Heuchlerin gedenken ! Ja ich habe meinen Vetter Herbert geliebt. Es war der süße Traum meines Lebens, sein Weib zuverden, und dieses Leben hatte jeden Werth für mich verloren, da ich den schönen Traum für immer zu Grabe tra gen nlvßte. Meine Hand konnte ich einem anderen Manne geben aber nicht mein Herz, und das Geständniß würde meine Antwort auf Ihren Antrag gewesen sein, wenn es sich bei demselben um etwa? Anderes gehandelt hätte, als um ein Kaufgeschäft, um einen Handel, dessen Object meine Person sein sollte, aver nicht meine Liebe.' Sie hatten Gefallen an mir gefunden und Sie schlugen den bequemsten und zuverlässigsten Weg ein, sich meiner zu versichern. DaS war nach den Anschauungen, in denen Sie aufgewachsen sind, Ihr gutes Recht ; und mein Recht war es, mir das Geheimniß meines Herzens zu bewahren, das in den Handel nicht einbegriffen war. Damals ahnte ich ja noch nichts von der Groß muth, mit der Sie meinen Vater und mich später überschütten würden, da mals hatten Sie mich wohl erhandelt, aber Sie hatten noch keinen Versuch ge macht, mich iu demütbiaen." (ttorlievung folgt.) Deutscke Lokal - Nachrichten )Z h it r i n g 1 1 er t vuuu. t Hofbuchhändler Manfred Nenner in Meiningen. Ueber die Strumpfwaaren fabrik von Rudolph in Zeulenroda ist der Konkurs ausgebrochen. Die seit 37 Jahren in Altenburg bestehende Bank sirma Letzald & Eo. hat ihre Zahlungen eingestellt. In Altenburg erhängte sich der wegen eines Lungenleidens pensionirte Hoboist Gebhardt von der dortigen Älegimentökapelle. Die Frau des Briefträgers Chr. Lange von Kahla ist in der Saale ertrunken ; die Wittwe Kühnberger in Großbreitenbach brach das Genick bei einem Sturz von ihrer Haustrepve und der Handwerksbursche Bäcker ist m Stadt-Jlm erfroren. In Collis bei Gera brannte das Anwesen des Gastwirths Weiß nieder. Hesse n-D a r m st a d t. Der frühere Leihhausbesitzer Lepper in Darmstadt hat sich erschossen. f Bürgermeister Hölzinger in Büdingen. Der Arbeiter Michael Heinrich von Heusenstamm hat sich erhängt. Der Maurer Franz von Bodenheim wurde in einer Sandgrube verschüttet und getödtet und dem Wagenrevisor Hertwig von Gießen wurde der Kopf durch eine Lokomotive vom Rumpfe getrennt. . Elsaß-Lothringen. 1 Pfarrer Friedrich Adolf Bühlmann in Straßburg. Der Uhrmacher Joh. Thomann in Buchsweiler brach das Genick. Der Jtentner Frey in Niederdronn ist zum Mitglied deö Bezirkstages für Unterelsaß gewählt worden. Bei Svrengarbeiien im Fcrt Manstein (St. Quentin) ezplodirte unversehens eine Dynamilpatrone, zertrümmerte einen Holzschuppen und tödtete den Arbeiter Jules Massy aus Chatel, sowie einen Schmiedegesellen. Ein anderer Arbei ter, Michel von Lorrv, erlitt schwere ; Verletzungen. Während eines Streites . wurde der Arbeiter Hild in Busendorf von dem Ackerer Nikolaus Prediger er ' stocken. Prediger wurde verhaftet.
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