Indiana Tribüne, Volume 10, Number 139, Indianapolis, Marion County, 7 February 1887 — Page 3

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Novelle von Reinhold Ortmann. lFtttsedung.) Ihre Nühruna ist uns allen ebenso wohl verständlich", sagte er, als Ihre Betrübniß darüber, daß die Krankheit hier jungen Herrin uns für heute noch ine Enifaltung jener Fröhlichkeit dermietet, wie sie diesen Hochzeitstag hätte .egleiten sollen. Wir danken Ihnen . daiür und wir sind überzeugt, daß Sie sich vm uns m der Hoffnunz vereinigen werden, bald ein desto glücklicheres Ge Ntsungsfest in diesen Litauern begehen zu dürfen!" Die Beamten waren entlassen, und wenig: Minuten später verliebn auch die übrigen Herren das Gemach. Der ! Landratd hatte eine Einladung des Frei- ! Herrn jiim Diner mit dem Hinweis auf dringende Amtsgeschäfte abgelehnt. Er athmete erleichtert auf. als er wieder seinen Wagen besteigen konnte, denn während der ganzen Dauer seines Aus enthalts im Herrenhause hatte es wie ei ne cernnerschwe Last auf seine Brust ' gelegen.' Im Zimmer der jungen Frau waren nur der Arzt und die barmherzige Schwester zurückgeblieben. Im Hochsommer war's, und an einem jener . derrlichen, milden, lichterfüllten 'Tage, wie sie in gleicher Schönheit kaum eine andere Zeit des Jahres mit sich zu bringen pflegt. Sonntäglicher Friede und sonntägliche Feierstille lag übe? jenem lieblichen, weltfernen GebirgsttcU, in dessen zaube rische Waldeinsamkeit seit Jahrzehnten viele Hunderte von unglücklichen Men schenkindern,gebrochen an Leib und See le, voll beißen Lebesdurstes und voll banger Todesahnung geflüchtet waren, um an den Brüsten der allgütigen Mutter Natur jenes wunderthätige Heilmittel zutrinken, das ihnen draußen im Qualm der Städte keine Kunst der Aerzte mehr gewähren konnte, und das sie wohl auch in den fernen Ländern deS Südens, in den Olivenhainen Italiens und unter dem azurblauen Himmel egyptischer Oasen umsonst gesucht. Nicht trotzige, bimmelstürmende Alpen mit zerklüftetem Felsgestein, mit schneebedeckten Firnen und schimmernden Glet schern sind eS, .welche die heilige Ruhe des segenspendenden WaldthalS behüten, sondern janst ansteigende, anmuthige Höhen, mit unvergänglich frischem, dunklen Grün ' bekleidet, von der Sohle bis zum Gipfel mit uraltem Tannenforst bedeckt und beständig umwoben von jenem ge heimnißvollen Flüstern und Rauschen, aus dem es einem grambeladnen Menschenber;en,das ihm nur recht zu lauschen weiß, wie mit hundert lieben Trostes stimmen entgegenklingt. Vor einem Vierteljahrhundert noch sahen diese Berge zu ihren Füßen kein anderes Menschenwerk, als die einfachen kleinen Häuser des armen Dörfchens,das sich in lang gestreckter Windung zwischen den Hügelmänden dahinzog, dürftig be völkert von jenem fleißigen, genügsamen, fröhlichen Menschenschlag, der dem schle fischen Berglande eigenthümlich ist. Selten nur wagte sich irgend ein schönheitsdurstiger Wanderer von der weit entlegenen großen Heerstraße bis hierber, um in stillem, ungestörtem Genießen die ganze Herrlichkeit und Majestät des deutschen Hochwaldes auf sich einwirken zu lagen, und all' das Lärmen und Treiben, das Wogen und Haste der großen Welt fand nur einen schwachen Wiederhall in der friedlichen Einsamkeit des Görbrsdorser Thales. Die letzten Jahre haben nun freilich gewaltige Veränderungen in diesem idhl tischen Erdenwinkel vor sich gehen sehen Veränderungen, die ihm ein gar seit sames Gepräge gegeben haben. Wohl windet sich das langgestreckte Dörfchen noch immer zwischen den Bergwänden dahin; aber statt der dürftigen Hütten, t w . r . . r . oci oenen jenen ein vorneymeres Baumaterial als Holz und Lehm zur VerWendung gekommen war, lugen heute freundliche Weiße Häuschen mit rothen Ziegeldächern zwischen dem lachenden Grün hervor, und mitten auf der Sohle des Thales, unmittelbar unter der schir menden Hut des hochaufrazenden Storch berges, erhebt sich ein langgestreckter go thischer Monumentalbau mit schimmernden rothen Mauern, mit schlanken Giebeln und Thürmen, mit schwebenden Gärten und allerlei sonstigem Zubehör, das ihn inmitten dieser liedlich romantischen Umgebung wie einer jener bekannten Paläste aus dem Märchen erscheinen läßt, die auf das Geheiß irgend einer Fee über Nacht aus dem Erdboden empor wachsen, um dann ebenso schnell und ge heimnißvoll wieder zu verschwinden. Und eine gute Fee ist es in der That gewesen, welche diesen stolzen Bau errichtet hat, wenn auch nicht über Nacht, sondern in einem Zeitraum von Jahren und Jahrzehnten ; unzählige Segenswünsche dankbarer Menschenkinder ' ha ben sein Entstehen begleitet, und in al len civilisirten Ländern der Erde bewahren ihm Tausende ein dankbares Geben ken als einer ' Stätte des Segens, die ihnen das köstlichste aller irdischen Güter zurückgegeben hat. Aber trotz dieses prunkenden Bauwerks mit der trotzigen Wucht seiner Steinmassen, trotz der weit an den Berglehne.i des Reichmacher hinansteigenden Parkanlagen mit ihren kunstvollen Baumgruppen und sorgsam gepflegten Wegen, ihren Fontaine und Forellenteichen, 'st der Gesammtcharakter des stillen Thales unverändert derselbe geblieben. Jeder der bequemen Wege führt den. Wanderer in sanfter, kaum merklicher Steigung hinauf in den alten, unberührten, geheimnißvollen Hochwald, der mit seiner leichten, reinen Bergluft und seinem würzigen Coniferenduft die Menschenbrust so weit und frei macht, und dessen Andacht weckende, feierliche Erhabenheit so ganz danach angethan ist, alle kleinlichen Leiden und Sorgen des Daseins vergessen zu machen. In dieses liebliche schlesische Waldthal hatte man die junge Frau wenige Tage nach ihrer Aerheirathung gebracht. Es war nicht leicht gewesen, ihre Einwilliguna dazu zu erlangen, und als der Professor, welcher ganz unerwartet noch einmal aus dem Gute erschienen dar, fast im Tone eines kategorischen Befehls tn W'uilsiÄ aussrlp;ochen hgtte, daß sie

unverzüglich die Gleise öavm antreten möge, da hatte' sie zuerst keine andere Antwort gehabt, als ein entschiedenesNein. Zwar war eine eigentliche Beffe nmg in ihrem Besind-n noch nicht emge treten, aber die Aufregungen jener seltsamen Eheschließung hatten nicht jene unmittelbar zu Tage tretenden schlimmen Folgen gehabt, deren Erscheinen der Stabsarzt befürchtet hatte. Tiotzdem schien auch er mit dem überraschenden Vorschlage des Professors nicht ganzem verstanden, und er verhehlte dem berühmten College seine Bedenklichkett nicht. Die Kranke werd die Reise kaum überstehen, meinte er, und es sei eine zwecklose Grausamkeit, sie aus den gewohnten heimischen Verhältnissen herauszureißen, nur um sie an einem an-

deren Orte, womöglich unter fremden i Menschen sterben zu lassen. Aber diese Einwendungen, so einleuchtend sie auch scheinen mochten, hatten die Ansichten des Professors ebensowenig erschüttern können, als der Widerspruch seiner Patientin, und seinem energischen Bemühen war es trotz aller entgegenstebenden Hinderniffe gelungen, seinem Willen Geltung i zu vmchaften. Den flehentlichen Bitten ihies Vaters batte sich Josephine nicht verschließen können, und wie es schient hatte sie sich um sv eher dazu verstanden, ihnen Folge zu leisten, als ihr Gatte keinen Versuch gemacht hatte, bestimmend auf sie einzu wirken. Hans Friedmann war zwar nach der Abreise seines Vaters auf dem Gute zurückgeblieben; aber es hat:? ihn dabei offenbar keine andere Absteht geleitet, als der Wunsch, alles Auffällige zu vermeiden und der Welt jeden Vor, wand zu müßigem Gerede zu entziehen. Von dem Ekgehen Josephinens wurde er nur durch ihren Vater unterrichtet und durch diesen auch hatte er ihr mittheilen lassen, daß er binnen Kurzem eine neue Forschungsreise anzutreten gedenke, deren Dauer auf eine ganz unbestimmte Zeit, jedenfalls aber auf eine längere Reihe von Monaten berechnet sei. An demselben Tage, an welchem Jo sephine die Fahrt nach Görbersdorf angetreten, hatte auch er das Gut verlassen, um sich zunächst in die Hauptstadt zurück zu begeben. .Sie hatten nur einen kurzen Abschied genommen, der sich schon darum in den Formen gemessener Höf lichkeit bewegen mußte, weil er in Gegen wart des Freiherrn und der Dienerschaft stattfand, und diesmal hatte Josephine wahrlich keine Veranlassung gehabt, sich über eine Zärtlichkeits-Aeußerung von Seiten ihres Gatten zu beklagen. Der Freiherr und eine Zofe hatten die junge Frau auf ihrer traurigen Fahrt begleitet ; aber zwigende Geschäfte hatten den Ersteren genöthigt, seine Tochter wieder zu verlassen, nachdem er sich überzeugt hatte, daß sie vortrefflich unter gebracht sei. Wenn er auch unter Thrä nen und mit den rührendsten Worten Abschied von ihr genommen und sein baldiges Wiederkommen in sichere Ausficht gestellt hatte, so empfand er doch auf dem Grunde des Herzens etwas wie ein Gefühl der Erleichterung, als er in bequemcr Equipage nach der Bahnstation Dittersbach zurückfuhr. Er liebte ja sein einziges Kind gewiß von Herzen und er war bereit. Alles für sie zu thun, waö nur immer in seinen Kräften stand und nicht gerade seinen eigenen Ruin bedeu tete ; aber er hatte ihre Nähe als eine peinigende Last empfunden, die ihm schwer und immer schwerer auf die Seele drückte. ES war ihm unerträglich, ihr langst rnes Hinwelken anzusehen ; jedes ihrer sanften, freundlichen Worte und jeder ihrer wehmüthigen Blicke traf ihn wie ein furchtbarer Vorwurf, und die bitteren Aeußerungen Herbert's klangen schmerzlich in seinem Herzen nach, so oft er Josephinens Krankenzimmer betrat. Diesen ewigen stummen Mahnungen wenigstens war durch ihre Uebersiedelung in die Görbersdocfer Heilanstalt ein Ende gemacht ; er hatte den Kopf wieder frei und konnte mit klarem Blick und mit fester Hand ordnend in das Gewirr zerfahren Verhältnisse eingreifen, die ihn umgaben. Einer solchen Ordnung aber bedürfte es in der That dringend, denn wenn auch die Hilfe, welche ihm der Banquier gewährt, die unmittelbare Gefahr einer Katastrophe abgewendet hatte, so würden doch selbst viel größere Summen nicht ausgereicht haben, alle seit Jahren an gehäuften und vielfach complicirten Ver pstichtungen des Freiherrn zu tilgen. Und überdies erfüllte ihn ein glühendes Verlangen, sich seiner Dankesschuld ge gen Friedmann so schnell als möglich zu entledigen und sich aus den für ihn so drückenden Fesseln zu befreien, welche ihm durch diese Schuld auferlegt war. Er hatte niemals eine besondere Neigung für den immer gleichmäßig ruhigen und geschäftsmännisch kühlen Banquier ern Pfunden, und seine Gefühle hatten durch dre mannigfachen kleinen Demüthigun gen, welche sein Verhältniß zu dem Geld manne nothwendig mit sia) bringen mußte, wahrlich keine Steigerung zu Gunsten Friedmann s erfahren. Inbrünstig wünschte Walldorf den Tag herbei, an welchem er all seiner Verbindlichleiten gegen den Vater seines Schwieger sohnes ledig sein würde und an welchem er wieder diejenige Schranke zwischen sich und' ihm aufrichten könnte, welche der Sprößling des alten Adelsgeschlechtes trotz seiner vermeintliü'en Vorurtheils losickeit doch von jedem niedriger G:borenen respectirt wissen wollte. So drängten sich denn im Gehirn des Frei Herrn, als er Josephine kaum verlassen hatte, so viel Entwürfe, Pläne und Er wägungen geschäftlicher Natur, daß nur ein winziger Raum für den Gedanken an seine unglückliche Tochter blieb, und daß er am allerwenigsten geneigt war, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, was aus i. P W . . ' ry . oieier feiliamen izye werden follte, wenn Josept)ine gegen alle menschliche Vor aussicyt ihre Gesundheit ganz oder theilWeise wiedergewann. Diese Evenluali tät lag ja auch in einem so weiten Felde, daß es Thorheit gewesen wäre, sie in den Bereich seiner Berechnungen zu zie hen, und der Herr von Walldorf hatte sich fest vorgenommen, einen klaren Kopf zu behalten und sich vor allen Thorhei ten und unfruchtbaren Grübeleien zu hüten. Vielleicht hatte Josephine in der letz ten Zeit ihres Aufenthalts auf dem vä-

' terlichen Gute selbst die Empfindung ge babt, daß ihre Anwesenheit dort nur wie

eine peinliche und druckende'au wirre, und vielleicht hatte sie gerade deshalb. ihren anfänglick so heftigen Widerstand gegen die Ueberführung in die Görberödorfer Heilanstalt auf die Bitten ihre Vaters hin so schnell aufgegeben. Mit einem Gefühl der Wehmuth zwar, aber doch ohne eigentlichen Schmerz batte sie den Freiherrn scheiden sehen, und nach seiner Entfernung war kein anderer Wunsch und keine andere Hoffnung in ihrem Herzen lebendig, als die, auch ohne Prüfungen und Aufregungen hier in die-

sem lieblichen Thal des Fried:ns ihre müden Augen zum letzten Schlummer schließen u können. Von ihrem' behaglich eingerichteten Zimmer im ersten Stock des neuen CurHauses aus, ließ sie ihren Blick gern durch die weit geöffneten Balconthüren hin ausschweifen zu den grün bewaldeten Bergen, die ihren würzigen Tannenduft wie einen Gruß zu ihr herniedersandten, und stundenlang konnte sie während der ersten Tage ihrer Einsamkeit dem glitzernden und tändelnden Spiel der plätschernden Fontaine zusehen, die unmittelbar vor ,br ihren krystallbellen Wasserstrahl hoch emporwarf, um ihn dann in hunderttausend schimmernden Brillanten versprühen zu lassen. Die bleischwere Mattigkeit, welche noch immer auf ihr lastete, ließ sie während dieser ersten Tage in einem derartigen apathischen Zustande wacher Träumerei volles Genügen sinden. die harmonische Schönheit ihrer Umgebung, im Verein mit dm tröstenden Bewußtseiii, all' ihre irdischen Pflichten vollauf erfüllt zu haben, gaben ihr sogar allgemach eine gewisse ruhige Seelenheiterkeit, deren Aeußerungen die.Zose ebenso sehr in Erstaunen versetzten, als der Umstand, daß ihre junge Herrin auf daS Bereitwilligste den einfachen Vorschriften des Arztes folgte, dessen milde, Ehrfurcht ge bietende Persönlichkeit sogleich Josephinens volles Vertrauen gewonnen hatte. Die junge Frau dachte nicht im Entferntesten daran, daß diese Folgsamkeit den ersten Schritt zu ihrer Genesung bedeuten könnte, aber sie hätte es nicht über sich gewonnen, den würdigen Mann, der sich in einer so väterlich liebevollen Weise ihrer annahm, durch einen thörichten Ei gensinn zu betrüben, um so weniger, als es leicht genug war, seinen Anordnungen zu folgen. So waren die ersten drei Wochen ihres Görbersdorser Aufenthalts verstrichen, ohne daß jener todtbringende Kräf teverfall eingetreten wäre, den die Aerzte nach den ersten Untersuchungen vorausgesagt hatten, und dessen Herannahen sie selbst schon zu fühlen geglaubt. Sie war im Gegentheil zu ihrer eigenen Ue berraschung im Stande, sich ohne fremde Unterstützung im Zimmer zu bewegen, die Lectüre, mit welcher sie aus der Anstaltsbibliotbck versorgt wurde,vermochte ihr hier und da schon wieder ein gewisses Interesse abzugewinnen, und zuweilen, wenn sie von ihrem Balkon aus be obachtetc, wie andere Patienten mit rü stigen Schritten auf den sanft ansteigenden Parkwegen dem geheimnißvollen Dunkel des Hochwaldes entgegenstrebten, überkam es sie für die Augenblicke wie eine mächtige Anwandlung heißer Sehnsucht, es ihnen gleichthun zu dürfen noch einmal gleich ihnen in Wald und Berg umherstreifen zu können wie in früheren, glücklichen, gesunden Tagen. Wob! gingen diese Anwandlungen jedensfalls rasch vorüber, denn mit ihnen zugleich stiegen ja die Erinnerungen auf an süße Stunden eines verschwiegenen Glückes, deren Gedächtniß sie nicht einmal bewahren durfte, wenn sie dem Aersprechen treu bleiben wollte, das sie in einer feierlichen Stunde einem anderen Manne gegeben. Aber das Verlangen nach Befreiung durch den Alles lösendcu Tod, jene? Verlangen, das noch vor Kurzem so allmächtig in ihr gewesen war, es kehrte doch nicht mehr mit der früheren Inbrunst zurück,und es war nichts als eine Selbsttäuschung, wenn sie sich auch jetzt noch in. dem Glauben gefiel, daß der Kuß des Todesengels für sie das einzige erstrebenswerthe Erdenglück bedeute. An einem herrlichen, von Duft und Sonnenglanz gleichsam durchtränkten Sommertage war es, als Josephine mit einem Buche auf dem Balkon vor ibrem Zimmer saß. Sie hatte längst aufgehört zu lesen, denn mit vorgebeugtem Kops chen lauschte sie den Weisen eines Orche sters, welches unten auf der Veranda vor dem Wintergarten des Curhauses concertirte. Sie hatte in ihrem Leben gewiß schon viel ungleich großartigere Musik gehört, aber doch noch keine, die eine so tiefgehende und ergreifende Wir kung auf sie geübt hätte, als die einfachen Stücke dieser schlichten Bergka pelle. Große Thränen schimmerten an ihren Augenwimpern, und doch war sie nicht eigentlich traurig. Wie eine sanfte, zu Herzen gehende Trostessprache aus liebem Munde klang es zu ihr her auf und wieder nahm jenes wundermäch tige Sehnen, dem sie keine Worte zu geden wußte und das docb so heitz unv un widerstehlich war, von ihrem Herren Be sitz. Zum ersten Male empfand sie das Drückende der Einsamkeit, zu welcher sie sich freiwillig verurtheilt hatte, und sehn süchtig schaute sie hinaus in die blaue Ferne, als müsse ihr von dorther der Freund kommen, an dessen Hand sie sich ausrichten könnte aus all der Kümmeiniß und Trübsal, welche ihr junges Dasein verdüsterte. Da öffnete die Zofe schüchtern und mit zaghafter Miene die Glasthür, welche aus dem Zimmer auf den Balkon hinausführte, und meldete, daß ein Besuch da sei, der die gnädige Frau zu sprechen wünsche. Erstaunt blickte Josephine empor. Ein Besuch ? Für mich ? Ist es mein Vater V Nein, gnädige Frau ! Es ist Ihr es ist der Herr Doctor Fried mann !" Das feine Gesicht der jungen Frau war plötzlich wie mit Blut Übergossen, und sie preßte die Lippen aufeinander, als hätte sie Mühe, einen Ausruf des Schrek kens zu unterdrücken. Dann aber entfernte sie schnell mit dem Taschentuche die Thränenspuren von ihren Wimpern und sagte : Führen Sie den Herrn Doctor bier- . her ! Ich bin erfreut, ihn zu fehen !" ' rw c -in... crn ... n . c 7 ' Ot J ?rr naazilen Aiinuie nano er vor

tr ufi, zurncryaucnd und gem?ffen, wie sie ihn seit dem Tage, an welchem sie sich bereit erklärt hatte, seinen An trag anzunehmen, stets gesehen; nur eine gewisse Verlegenheit schien ihm in diesem Augenblicke anzuhaften, eine Ver legenheit. die ibm sonst fremd gewesen war. Er begrüßte sie achtungsvoll und fragte nach ihrem Befinden; mit ruhiger Freundlichkeit gab sie ihm Antwort und lud ihn ein, auf dem Stuhl Platz , zu nehmen, welcher ihm gegenüber stand. Ihre Unterhaltung kam bald in's Stocken, wie es stets zu gehen pflegt, wenn zwei Menschen zögern, dasjenige auszusprechen, woran ihnen am meisten gelegen ist, das ihre Gedanken vor Äl lern beschäftigt. Eine kleine Weile lauschten sie der Musik; dann aber, als diese plötzlich m eine übermüthig lu stige Melodie überging, stand Friedmann auf und sagte, dicht an ihre Seite trerend : Wenn Sie auch so gütig waren, es nicht auszusprechen, so habe ich in Ihren Augen doch längst die Frage nach der Ursache meines unangemeldeten und gewiß unerwarteten Besuches gelesen. Gestatten Sie nur, diese Frage zu beant Worten, und gewähren Sie mir zu diesem Zweck eine kurze Unterredung in Ihrem Zimmer. Ich habe etwas mit Ihnen zu besprechen, liebe Josephine, das keinen Aufschub leidet, weil es vielleicht die

Äntzcheivung über em Atenschenscbicksal in sich schließt!" Er hatte rasch und eindringlich gesprochen, und ohne daß sie ihn angesehen hätte, fühlte sie, daß sein Blick mit for schendem Ausdruck auf ihrem Antlitz ruhte. Das gab ihr die Kraft, sich zu beherrschen und eine Fassung an den Tag zu legen, über die sie nach einer solchen Einleitung kaum noch verfügen konnte. Sie stand auf und trat in das Zimmer; aber als er die Balkonthüren hinter sich schließen wollte, machte sie eine abwehrende 5andbewegung : Lassen Sie daö!" bat sie. Nie mand wird uns hören, und ich fühle mich stärker und freier, wenn ich diese Luft athmen kann. Ist es denn auch gar so geheimnißvoll, toas Sie mir mitzuthei len haben ?" Ich glaubte allerdings die größte Vorsicht beobachten zu sollen denn nicht mein Geheimniß ist es, das ich berühren muß. So haben Sie eine Botschaft von meinem Vater ? Doch nein, das ist unmöglich ! Er würde selbst gekommen sein, oder er würde doch nicht gerade Sie da mit betraut haben. Wen also betrifft Ihr Geheimniß, wenn es nicht das Jbrigeist? Es betrifft den Grafen Herbert von Egg." . Meinen Vetter Herbert V In völlig verändertem, bunahe feindseligem Ton war dieser Ausruf über ihre Lippen gekoinmen, und wieder waren jene hochmüthig kalten, trotzigen Züge, die seit ihrer Erkrankung verschwunden schienen, au? ibr Antlitz aetreten. '(Fortjetzung folgt.) Deutscbe Lokal - LTachrlchten Provinz P v s Der Tapezierer A. Hackenberg in Po sen schoß auf seine Frau und seine bei den Kinder. Der Besitzer Friedrich Schulz in Bromberg und seine Frau wurden wegen Betrugs zu ein Jahr, resp. 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Ostrowo erhängte sich der Schuh macherlehrling Johann Siwak wegen einer von seinem Meister erhaltenen Züchtigung ; in Wongrowitz erhängte sich der Tertianer S., Sohn eines dorti gen Beamten. In Nawitsch würd der yllfs-Aabnwärter Klemert todt gefahren ; bei Schubin ertrank die Witt we Mönch in einem Torfgraben. . Provinz Sachsen. Selbstmord begingen : in Croppenstedi die Frau des Schneiders Christ. Droste, in Helbra der Zimmermann Argus, in Hohlstädt der Häusler Spitzbatth. Vsn emem Pferde wurde der Gruben arbeiter Mehlbose in Vitterfe'd erschlagen ; daselbst wurde der Grubenbetriebs aufsehe? Schellenberg zwischen Kohlen wagen zerquetscht. In Vuckau ertrank der Sohn des Lokomotivführers Hacker, Carl ; in Erfurt wurde der Hilfsbremsn Gehlicke todtgefahren; in Hettstedt er trank in der Wipper der Mühlenbesitzer Reimann. Bei Seehausen i A. ertranken der Gutsbesitzer Lüdecke und der Fleischergesell Körte. Im Salzschacht Agathe bei Staßfurt verunglückte der Steiger Bude. ParovinzHnnover. In Göttingcn brannte das Stadtthe ater nieder. In Bovenden ertränkte sicb der Musikus Ehr. Sch. von Dranö feld und in Münden die Wittwe Hart mann in Folge eines unheilbaren Kopf. geschwürs. In Folge eines Sturzes von der Treppe starb in Bevern der Müller Mallbach und in Folge eines Falles der Häusler Heinr. Goethe von Bovenden. Dem mit dem Bau eines Brunnens beschäftigen Maurer Greben stein wurde in Cammerborn bei Uslar der Kopf von einem herabfallenden Ei mer zerschmettert. In Elze stürzte der Schlächter AlperS in einen Brunnen ud ertrank; in Marienhagen wurde der ?ohn des HolzhandlerS VeFpermann von einen', herabfallenden Baumstamm er schlagen ; in Peine stürzte in der Zucker fabrik der Angestellte Heuer durch die Bodenlucke und brach das Genick. Provinz Westfalen. Die goldene Hochzeit feierte der Ge richtsbote Schuster in Bielefeld. DaS 25jährige Dienstjubiläum beging Post-, schaffn Finhold in Minden, das 25jährige Amtsjubiläum Pastor Höing in Saerbeck, das 25jährige Jubiläum als Landtagsabgeordneter für Warburg und Horn? Sanitätsrath Dr. Weber aus Schloß Thienhausen. Auf der Eisenbahn wurde der Häusler Elbrecbt von t i n r..-t. er - i. naiienuroy ivoigefaoren ; aus oer ago verunglückte der Bergmann Johann Kle verdeck von Elpe. R he inProvinz. . .auptmann a. D. Krückmann in Cobleni. Crefeld zählt jetzt 95,174 Einwohner. Die Banknrma B. Schlachter in Saarbrücken hat mit 4 'tm'rt' mn m er- . Simonen 'Maxi yama, vaulrr.

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