Indiana Tribüne, Volume 10, Number 139, Indianapolis, Marion County, 7 February 1887 — Page 2
Zndiana Tribune.
- Erscheint und Ssnntags. Siglich CTNUtaUJ fcrtdane tastet durch Hn SxBerl3 V cutl ach, die ftonntcaf Zrtlft" Ccnil x SoOc Btd ,us t Cents. Hiafl lugcfchUK in oraaltciihl M FC Üqt fiftfc: 12 O. O?arvlandVr. Indianapolis, Ind., 7. Februar 1897. ÄiSmarck und die Franzosen. .Ju ttr jranff. it. Mit auffallender Uebereinstimmung bat die französisch e Presse o der Bismarck 'schen Rede einen durchaus friedlichen Eindruck bekommen. Liest man die zahlreichen Besprechungen der Rede, so merkt man sogar ganz deutlich, daß die Franzosen sich erleichtert fühlen. Und doch ist die Rede für einen solchen Eindruck nicht gerade geschaffen. Fürst Bisinarck bemühte sich, nachzuweisen, daß Deutschland nur von Frankreich eine Kriegsgefahr zu befürchten habe. Ob der Krieg in zehn Tagen oder in zehn Jahren ausbricht, das ist Einerlei; vorvanden ist die Kriegsgefahr aus jeden Fall. Das' war sein Thema. Sein zweiter Hauptsatz lautete : Deutschland wird unter keinen Umständen den 31 greiser mach n, sondern der Angriff kann nur von Frankreich ausgehen. Aus diesem Satze haben nun die Franzosen den ajicn Theil herausgegriffen und ihn an die Spitze der Argumentation gestellt, und von ihm haben sie sich denn auch zunl Gesammteindnlck bestimmen lasten. Wenn nun aber die Mehrheit des französischen Volkes sowie die gegen wärtige Regierung auch das hat Fürst Vismarck rückhaltlos anerkannt friedlich gesinnt ist, woher soll dann die Kriegsgefahr kommen ? Fürst Bismarck an::vortet: Von der Unberechenbarkeit der französischen Zustände. Es könne einmal ein ehrgeiziger General wie z. General Boalanger ans Ruder kom men oder irgend ein Regiment könne es versuchen, über innere Schwierigkeiten burcd einen kriegerischen Ausfall Herr zu werden. Die französischen Blätter gestehen nun eine gewisse Unberechenbarseit zu und sie mahnen einander, den ewigen Minister krisen durch Herstellung einer soliden Rezierungsstabilität ein linde zu machen, allein sie bestreiten entschieden, daß diese Unberechendarkeit eine kriegerische Gefavr für das Ausland in sicd berge. Fürst Bismarck hat hier offenbar die Zvirkfamleit freier, nur auf dem Bolkswillen beruhender Einrichtungen umelschätzt und als eineirFehler des s?!esamm!organismus betracbtet, was nur ein leichtkonigirbarer Mangel in der Ausführung von Details fit. (& mozen noch so viele Ministerien kommen und wieder geben, die 'Geschichte vom Artillerie wutenant Bonavarte wird sich nicht wiederholen und die parlamen Uiistfce Rcpubllk hat nicht den mindesten Anlaß, lnnere Wlrren durch äußere Kriege :u schlichten? Herr Boulanger ist deute Kriegsminister; eS kann sein, daß er es 'morgen nicht mehr ist. Das Miß' traun: ist eine politische Tugend, welche die französischen Republikaner in sehr bodem Grade besitzen. Mit Recht schreibt die Repudl. Fr' zu der betreffenden Stelle in der Rede des Reichskanzlers : Wir beschränken uns darauf, ;u'bemer ken, Laß es nicht die Regierungen der vfsei llicheil Meinung sind, die leicht kliegertsch und tollkühn N'ttden, sowie daß es nicht diese sind, denen e einfällt, durch kriegerische Diversionen die Berle genheiten im Innern zu bewältigen: das h im Gegenlveil die Geschickte zahlreia'er despotischer Regierungen." So lange Frankreich eine Republik ist, und das wird es voraussichtlich immer bleiben, wird die Friedenstendenz der Bolksmeinung immer obenauf sein. Thatsächlich ist denn auch seit sechzehn Jahren kein Präsident der Republik oder republikanischer Staatsmann, weder Thiers noch Mac Mahon, weder Freyci net noch Jules Ferry ja nicht einmal Gambetta auf den Gedanken gekommen, seine Stellung an der Spitze der Republik durch einen Krieg zu befestigen ; sie sind alle ruhig gegangen, als die Kam tnermaj?ritat ihnen den Abschied gab. In einem Punkte hat ja freilich Bis marck Stecht: Roch keine französische Regierung hat es gewagt, offen den Frieden von Frankfurt mit allen seinen Konsequenzen anzuerkennen und offen auf den Wedanken der Wiedererwerbung von Elsaß Lothringen zu verzichten, und eine Mincrität in der öffentlichen Meinung unterhält sorgsam das Feuer der Re vanche unter der Asche, um es bei günsiiger Gelegenheit zur kriegerischen Flamme auflodern zu lasten. Aber der Umstand, daß noch keine Regierung eine solche Erklärung abgegeben hat, ist doch nicht blos vom Gesichtspunkt der auswältigen, soqdern auch der inneren Pölitik zu betrachten. So lange die Franzosen den Verlust von Elsaß Loth: ringen nicht verschmerzt haben und im Lande eine Partei existirt, welche auf die Wiedergewinnung des Verlorenen nicht verzichten will, wird jede Regierung schon aus Rücksicht auf ihre eigene Exi stenz es vermeiden muffen, zu den schon vorhandenen Gegnern, an denen es sei nem Ministerium fehlt, sich noch neue auf den Hals zu laden, ohne daß es da von einen besonderen Nutzen bätte. Der Gaulois" schreibt : ' Wir sagen es ebenso aufrichtig und ohne Hin tergedanken : Weder die Regierung neck die Ration gedenkt die Sieger von 1871 anzugreifen. Wir ergeben uns in den Frieden von Frankfurt, aber wir halten an der Hoffnung seit, dav m der Zll' kunfr, über die Niemand Herr ist, die Benlmmungen desselben, die unser Land veistümmelt baben. so geändert werden können, daß die uns enrnffenen Brüder wieder m unsere Arme zurückkehren. vielleicht ohne Krieg, auf Grund von Kompensationen, die das Geheimniß Gottes sind, und auf Grund von Verbältnllien, die letzt noch Niemand vor aussehen kann. Wir waffnen uns, so aut wr kennen, nach eurem Benpiel, aber nur zur Vertyeidigu,:, nicht zum Angriff." Andere Blätter sprechen sich äbi.llch aus. So friedlicb nun auch der Eindruck der
tSmarck'schen Rebe in Frankreich ist, so ist die Aussicht in die Zukunft doch eine recht trostlose. Deutschland erklärt, es greife nicht an, und Frankreich erklärt das Nämliche, aber auf beiden Seiten wird unaufhörlich weitem und ärger gerüstet. Wenn wir, wie die Thatsachen zeigen, den friedlichen Versicherungen der Franzosen nicht trauen, wie können wir erwarten, daß sie den .unsrigen trauen und nicht schwächer sein wollen als wir ? Wir steigern jetzt unsere iniU tärische Kraft um ein Bedeutendes; die Folge davon wird sein, daß auch Frank-
reich seine Nustung verstärkt; dann kommt die Reihe wieder an uns und o get)t cs immer fetter. Die Äbentener eineS Wkarchrse. In New ?)ork ist dieser Tage in einem Tenementbause an der ostlicken 8:. Straße unter recht ärmlichen Verhält nisien ein Mann gestorben, der es sich in seiner ugend gewiß Nicht datte träumen lassen, daß er dereinst im Elend und in der Verbannung enden würde. ES war Roberto Prati, Marchese von Ro vagnasca. ein Sprosse eines der edelsten und reichsten italienischen Adelsgejchlech ler. welcher nach einem äußerst bewegten Leben in R'ew Mk seine menschliche Earriere als armseliger Sprachlehrer absch'oß. Roberto war im Jahre auf dem Schlote seiner Eltern in RovaznaSca im damaligen Herzogthum Piemont gedo ren. Im frühen Alter begab er sich aus die Militär -Academie in Turin, trat, ehe er noch 20 Jahre alt war, als Se condelieutenant in die Armee Victor Emanuels und tbat sich in den Kriegen von 1618, 1619 und 1851 so rühmlich bervor, das er die goldene TapferkertS medaille erhielt und zum Range eineö Eapltäns befördert wurde. Im Jahre 1856 war er bereits Major im General stab des Nönigs und verbeirathete sich mit einer bildhübschen Frau, um deren Besitz ihn alle seine zahlreichen Freunde beneideten. Was fehlte dem glücklichen Marchese ! Er war ein Günstling des Königs, hatte eine schöne Frau und lebte flott in den Taa binein, wenn auch fern Großes väterliches Vermögen dabei zu Grunde aina. Indessen dauerte die Herrlichkeit nicht lange. Victor Ema nuel fand Gefallen an der Marchese und unterbielt mit ihr ein Verhältnis, von dem Jedermann wußte, nur nicht der betroaene Gatte. Als er endlich binter die Wahrhe't kam, trennte er sich von der ringetreuen sofort. Auch der König ließ sie fallen, da sich am königlichen Hofe ein neuer Slern gezeigt lutte, die bezaubernd schöne Gräfin Milliflores. Unter den zahlreichen Bewunderern, die sich bald um sie drängten, befand sich auch Marcbcse Prati und der König. Der Marchese stand damals in der Blüthe seiner Jabre und war eine überaus stattliche Erscheinung, gegen die der König nicht gerade zu seinem Vortheil abstach. Bald raunte man sich überall zu. der Major habe über den König bei der Schönen den Vorrang gewonnen und sicv aus diese Weile an dem Verführer seiner eigenen Frau gerächt. Bictor Emanuel erfubr dieses, und bitterer Groll bemächtigte sich seiner. Als dann einmal Prati so unvorsichtig war, eine spöttische Bcmerkung über den König fallen u lasten, welche von guten Freun den bald demselben hinterbracht wurde, da wurde Prati vor den Kriegsminister aerusen und von du'iern im Namen des Königs aufgefordert, entweder mit einer monatlichen Pennon von 8ö0 rn die Verbannung zu gehen, oder sofort in' Üwcmamfc zu wandern. Die Wahl war nickt schwer. Er resiznirte, brach sein Scbwcrt" und reiste nach Amerika. Erst brachte er l'ier die Re''te seines Vermögens durch und gründete dann, um sein Leben zu fristen, eine Fechtschule. Das Unternehmen ging nickt, aber die Pension, die er regelmäßig bekam, schüyte ibn vor dem Verhungern. Als seine erste Frau vor :0 Jabren in Italien starb, verheiratbete er sich mir Harriet McQuade von Orange, SR. I.. mit der er drei Kinder hatte, die sämmtlich noch leben. König Victor Emanuel wurde auf seinem Todtenbette mit der Gräfin MillifloreS getraut. Leirer er dielt der Marchese seit dem Tode seines früheren )!ebenbublers auch keine Pen sion mehr, so daß er gezwungen war, durch Unterricht im Italienischen und Französischen sein kärgliches Leben zu fristen. Eine Zeitlang fand er in der Mahors'Ofsice eine Stelle als Hilfs, .marschall und Uebersetzer, doch behielt er dieselbe nicht lange. Kurz vor seinem Ende hatte er noch die Freude, daß König Humbert, der von seinem Elende gebort hatte, ihm ein Ge schenk von 8600 auszahlen ließ. Der Getränkehandel in Afrika. Es giebt in Afrika, soweit bekannt, nur eine Handelssirma, welche dort gute Geschäfte macht, ohne die unwisienden Neger mit schlechtem Num,Gin und Kar toffelschnaps zu -vergiften, wie er aus schließlich für den asrikanischen Handel in England und in Deutschland fabricirt wird. Die Firma ist englisch und besitzt zvölf Factoreien zwischen der Seeküste und der Region der großen Seen. Die Londoner Times" schreibt: Während der letzten acht Jahre, in welchen die Firma ihren Handel, auf diesem ungeheuern Gebiet immer weiter ausgedehnt hat, ist von ihr der Beweis geliefert worden, daß es möglich ist. M'.t den Regern einen regen Handel in Gum mi. Wachs, Oelsamen und Elfenbein zu betreiben, ohne ihnen auch nur ein einzigeS Fäßchen Rum oder Gin, anzubieten. Es ist dieS immerhin ein erfreu licher Beweis, daß es nicht nöthig ist, die unwissende Bevölkerung deS schwarzen Erdtheils an th und Seele durch ver. gifteten Schnaps zu ruiniren, um bei dem Handel mit ihnen ein gutes Geschäft zumachen. Die Herren Moir, welche mit der Leitung der Geschäfte jener Fir ma in Afrika betraut sind, haben bereits allein an Elfenbein 40,815 Pfund aus Afrika erportirt, ohne auch nur ein ein ziges Glas Rum oder Gin importitt zu haben." Es mag nun allerdings richtig sein, daß man bei dem Handel mit den Ne gern Afrikas etwas Geld . verdienen kann, ohne ihnen Spiritussen zu ver kaufen, es bleibt aber trotzalledem sei nem Zweifel unterworfen, daß gerade ' dieser Handel Hort da? meiste Geld sin
vrlngt. -o lange er aus gesetzlichem Wge nicht eingeschränkt wird, wird Rum, Gin und Brandy nach wie vorder beliebteste Tauschartikel bei den Negern bleiben. Vor einem Jahre bestand die Hälfte aller aus Europa nach der Westküste Afrikas erportirten Waaren aus Spin tuosen der elendesten Art. Gin allein bildete etwa '10 Procent des gesammten Waarenbestandes, welchen die großen Handelsfirmen Englands und Deutsch lands in Afrika auf Lager hatten. Die' ser Gin. der so schlecht ist, daß ihn in Europa kein Mensch trinken wurde, wird in Hamburg fabricirt. wo auch der sögenannte afrikani'che Brandy bergestellt wird. Von diesem Brandy" werden e i n D u tz e n d Q u a c t f l a s ch e n an 5rt und Stelle in Afrika für einen Do l l a r verkauft ! Vor nickt langer Zeit wurde von deutschen Eolonisationsagenten auf Anregung der Missionäre der Versuch ge macht diejenigen Personen, welche an der Versendung des scheußlichen Gift stoffes an die Westküste .Afrikas schuld sind, auszufinden und an den Pranger zu stellen Die Äufgabc muß nicht sehr schwer gewesen sein, denn Herr Woermann aus Hamburg bat im deutschen Reichstage, besten Mitglied er ist, selber offen eingestanden, daß er Rum und Brandy der schlechtesten Art an die Ne ger in Afrika verschiffe. Auch England hat sich m seinem Ha--delsvertraze mit Madagaskar das Vor recht gesichert, soviel Spiritussen dorthin lmportiren ;u dürfen, wie eS nur wolle. In Folge dessen schicken die englischen Kaufleute von Mauritius Tausende von Fässern Spiritussen nach Madagasear, die so schlecht und so giftig sind, daß ein Quart diescs Stoffes für einen halben Schilling verkauft wird ! Daß wird ja nett.
Rachdem Bismarck den amtlichen Culturkampf" zu Ende gebracht hat, wird jetzt von den Vertretern der ver schiedenen protestantischen Landeskirchen Deutschlands ein neuer Glaubensstreit begonnen. Schon im Oktober vorigen Jahrestraten Abgeordnete dieserKirchen in Erfurt zusammen, um einen Evangetischen Bund zur Wahrung der deutsch protestantischen Interessen" zu gründen. Dieselben haben jetzt einen Aufruf erlas sen, in dem folgende Stellen vorkom men : An unsere Glaubensgenossen in ganz Deutschland! Die deutsche evangelische Kirche und mit ihr unser deutsches Va terland sind von schweren Gefahren be drodt. Durch den sogenannten Cultur kampi und die Art seiner Beilegung sehen wir die Macht des RomaniSmus aus's Höchste gesteigert. Rührig und mit zäher Beharrlichkeit, unter Benuz ;ung aller dem deutschen Wesen entgegenwirkenden Strömungen, verfolgt dieser seine Ziele. Die Zugeständnisse, welche er den deutschen Regierungen ab: gerungen bat, bieten ihm nur neue Mittel des Angriffs. Auch die größere Mäßigung und die Friedfertigkeit, welche er jc-tz: zur Schau trägt, dienen ihm zur Gewinnung weiterer Vortheile. Die größten Einbußen bat der ProtestantiSmuS jedesmal dann erlitten, wenn die Hierarchie sich auf den Friedenöfuß mit der Staatsgewalt zu setzen wußte. Der machtvollen Einheit Roms steht die deutsch evangelische Christenheit in trauriger Zeirissenheit gegenüber. Die Landeöklrchen, in welche sie zerfällt, sind durch ein so loses Band verknüpft, und im übrigen so sehr gegeneinander abgeschlössen, daß das evangelische Gemembewutztsein verkümmert. Noch viel ver derbllcher ist der Paneihader, welcher die besten Kräsre verzehrt und eine gedeihliche positive Entwickelung deS deutscheu Protestantismus lahmt. Während wir uns über innerkirchltche Fragen entzweien, schreitet der Feind, der uns zu vernichten strebt, unaushaltsam vor. Dazu hat er in unserem eigenen Lager gefährliche Bundesgenossen. Die in vielen und einflußreichen Kreisen ver breiteten ParitätS und Toleranzbegriffe leisten ihm willkommene Hilfe, und der Materialismus, in welchen ganze Schichten unseres Volkes versunken sind, nicht minder aber der religiöse Jndiffe renlismus bahnen ihm den Weg zur Herrschast. Solch eine Lage erheischt große Ziele und umfassende Mittel! Dies erwägend und in diesem Geiste hzben bereits am 5. Oktober d. I. cvan gelische Männer aus allen Theilen Deutschlands, von mannigfaltiger Berufsstellung und aus verschiedenen kir chenpolitischen Parteigruppen, einander die Hände gereicht, um ihre Glaubensgenoffen aufzurufen zu einem evangelischen Bunde, dessen Zweck die. Wahrung der deutsch ' protestantischen Interessen ist. Die Aufgabe deS Bundes ist eine zwei seitige. Er will im Kampfe gegen die wachsende Macht Roms die evangelischen Interessen auf allen Gebieten wahren, der Beeinträchtigung derselben durch Wort und Schrift entge. gentreten, dagegen allen Bestrebungen wahrer Katholicität und christlicher Freiheit im Schoße der katholischen Kirche die Hand reichen. Er will andererseits gegenüber dem 'JndisserentiömuS und Materialismus der Zeit das christlich evangelische Gemeinbewußtsein stärken, gegenüber dem lähmenden Parteitreiben den innerkirchlichen Frieden pflegen, ge genüber der landestirchlichen Getheilt heit des evangelischen DeutschthumS die Wechselbeziehungen zwischen den Angehörigen der einzelnen Landeskirchen bele ben und mehren. Zur Erfüllung dieser Aufgabe verpflichtet sich jedes einzelne Glied des Bundes an seinem Theile mit zuwnken. Unterzeichnet ist der Aufruf durch die Mitglieder deS provisorischen Vorstan deS : Dr. Bärwinkel, Pfarrer in Erfurr ; I)r. Beyschlag. Professor in Halle; Dr. Fricke, Professor in Leipzig ; Consistorialrath Göbel in Halle ; Superin tendent Greeven in Büderich Profeffor Kawerau in Kiel; Connstorialrath Leuschner in Merseburg ; . Professoren ipliuö und Nippold mJena; Eonttsto F r T m . ' . ' Dr. Warneck, in Rothenschirmback ; Graf v. WintzingcrodeBodenstein, als Vorsitzer, in Merseburg; Or. Witte, profeffor in Schulpfortä. Und neben den Vorgenannten treten noch 240 Männer durch ihre Untenchrift für die Sache
na trat y Nlemann in Munster: Proses sor Riehen in Halle ; Geh. Ober-Regie rungsrath v. Voß in Halle : Pfarrer
ein Banner, deren Namen im evange lischen Deutschland durchweg einen gu ten Klang hat. Srmit ist der Glaubensstreit zwischen Protestanten und Katholiken noch schärfer geworden, als er es im Bismarck'schcn Eulturkampfe" war. Unter die sen Umständen ist an eine Auflösung deS Centrums schwerlich zu denken, und di? mühsam hergestellte nationale Ein? heit wird durch die Glaubenszwietracht mehr als je bedroht. Bismarck kann die Geister nicht mehr bändigen, die er
entsenelt Yak. VomJnlande. In Baltimore wurde ein Reger zu sechs Monaten Gefängniß vernrtheilt, weil er eine gestohlene Bibel für 15 Cents verpfändet und daS Geld in Bier angelegt hatte. . Ein Blatt in England be hauptet allen Ernstes, daß in den Ver. Staaten die Heuschrecken aus dem We sten eingemacht und als sranzostsche Sardinen verkauft werden. Die Botschaft des Gouver neurs von Minnesota ist ein zehn Spra chen gedruckt worden : englisch, deutsch, norwegisch, schwedisch, französisch, polnisch, böhmische sinnisch, italienisch und chinesisch. Ein tollkühnes Wagniß bat der Athlet T. S. Baldwin in San Francisco vollführt. Er ließ sich aus tmer Höhe von niehr als 1000 Fuß mit einem Fallschirm auf die Erde fallen, und kam unten so unversehrt an, daß er noch einige Todtensprünge zum Besten gb. t Einer der kürzesten Ge setzesvorschläge, die eS je gegeben hat, ist dieser Tage in der Legislatur von Maine von dem Repräsentant? Grover eingereicht worden. Die Bill lautet nach der üblichen Einleitung: Sect. I. Der Hund wird hiermit zum Haus thier erklärt. Sect. 2. Dieses Gesetz tritt in Kraft, sobald es angenommen ist." Kurz und gründlich ! Die P r e ss e hat in Rhode Island einen Triumph zu verzeichnen. Mehrere Zeitungen hatten der Ä!ehrheit in der Legislatur Couption vorgeworfen und die Herren Gesetzgeber scharf getadelt. In Folge besten nahm das RePräsestantenhaus einen Beschluß an, welcher oie Bestrafung der betreffenden Zeitungen anbahnen sollte, aber der Se nat verwarf den Beschluß mit allen Stimmen gegen eine, um die Preßsrei heit nicht zu gefährden. Auf dem Kirchhofe z u Gen lres Moriches, Long Island, fand man die Leiche eines ili Jahre alten jungen Mannes RawnS HarrvR.Gethy, welcher bei seiner Schwester in'Hodoken gewohnt hatte, auf dem Grabe seiner Mutter. Er hatte Selbstmord begangen. Reben ihm lag ein kleines Messer, mit dem er sich die Pulsader vssen geschnitten hatte. Die Mutter deS jungen Mannes starb vor fünf Jahren, und seit der Zeit besuchte der Sohn regelmäßig jeden Sonn tag ihr Grab. Man glaubt, daß die Liebe zu ihr ihn zum Selbstmord' getrieben hat. In New ?)ork ist der bekannte polnische Patriot, General Wla dimir Krzyzanowski, im Alter von 63 Jahren gestorben. Nachdem er sich in seiner Heimath an dem Aufstande von 1846 betheiligt, kam er nach Amerika, war zuerst Civilingenieur, ' dann Kaufmann in Wasbington. während desBürgerkrieaes Oberst des öS. R. V). Frei. willigenregiments und spater BrigadeGeneral, wurde nach dem Kriege l Schatzamtsagent nach Alaska und Aspinwall gesandt und erhielt 1883 die Ernennung als Specialagent im New Jorker Zollamt, welchen Posten er bis zu seinem Tode bekleidete. ' Als dieser Tage Wagners Rienzi" im geräumigen MetropolitanToeaier zu Reiu New Aork gespielt wurde, kain der Träger der Titelrolle, Herr Anton Schott, gegen Schluß des dritten Aktes in voller Rüstung auf einem prachtvollen Schimmel in vollem Galcpp auf die Bühne gesprengt. Der Eindruck dieser kühnen Neuerung war großartig. Die wildeste Aufregung be machtigte sich der Zuschauer, und daS Beifallklatschen wollte gar kein Ende nehmen. Der ohnehin gesicherte Erfolg wurde durch diesen brillanten Theatercoup noch bedeutend gehoben, und Herr Schott fühlte fty jeden Zoll ein Held." Bor einigen Tagen beschlagnahmte der Zollcollector zu Atlanta, Georgia, zehn Faß Butter, welche eine Firma aus Chicago dorthin gesandt hatte, und zwar auf Grund einer rn scheidung deS StaatS'Chemikers von Georgia, Herrn Wbite, daß der Artikel nicht echte Butter, sondern nur Oleo margarm sei. Die beschädigte Firma aab sich mit diesem Entscheid nicht zufrieden, und sandte eine Probe der But ter nach Washington, wo die in Diensten. der Bundesregierung stehenden Chemiker jetzt festgestellt , haben, daß der Stoff wirklich reine Butter ist. Der Zollcol lector von Atlanta hat darauf die Sen dung freigegeben, wer aber entschädigt den Kaufmann für die Verluste, die er durch die unberechtigte Beschlagnahme seiner Waaren erlitten hat? . Als neulich ein Eisenbahnzug auf der FabN von Chicago nach PütSdurg um Mitternacht in Fott Wayne anhielt, um die Locomotiven zu wechseln, drängte sich ein brutal aussehen der Mann in den Schlafwaggon' und bat die Passagiere um etwas Geld, da mit er sich für die Nacht ein Unterkommen verschaffen könne. Als der Mann im Begriff war, die Car wieder zu ver lassen, erschienen fünf bewaffnete Kerle am Eingang und versuchten, sich in den Waggon ui drängen. ' Die Bahnbe dunsteten stellten sich den Leuten entgegen und es kam zu einem Handgemenge. 7t. t r . . w m Zn der Mtsazenzeu yane stcy derPassagiere große Aufregung bemächtigt ; Hil serufe wurden laut und die Räuber sahen sich veranlaßt, dak Weite zu suchen. Sie hatten es unfehlbar auf eine Berau bung der .Paffagiere abgesehen. Nach diesem Abenteuer fuhr der Zug unbehel ligt weiter. DaS hydrographische B ureau in Washington veröffentlicht das Ergebniß zahlreicher Versuche, welche vorgenommen wurden, um n genau wie möglich dtt Länge, Höhe unl Dauer der vceanweuen zu bestimmen, ajk lanalte
bis jetzt' beobachtete Q'ceanwelle' vatte eine Länge von einer halben Seemeile und brauchte zum Passiren eines festen Punktes 15 Sekunden. Während der heftigen Stürme im nördlichen atlanti schen Ocean erreichen die Wellen mit unter eine Länge von 530 bis 660 Fuß und eine Dauer von 10 bis 11 Sekun den. D;e genauesten Meffunaen erga ben 44.7 bis 48.76 Fuß als '!aximum der Höhe. Die mittlere Höhe der groien Oceanwcllen beträat 30.5 Zvuiz. Es
beziehen sich diese Angaben aber nur auf solcke Wellen, die durcb aewöbnlicke l VlUllHC (lCUgl, UHU IllUl UU jCUC UU aebeuern ckniankunaen des MeereS, 4 A 4 mW fr spiegels, die durch Erd und Seebeben verursacht werden. Ueber' die voraescklaaene 400jährige Jubelfeier 'der Entdeckung von Amerika wird aus Wasbington gemeldet: Der Bibliotheksaüsschuß des Hauses, an welchen die Senatsresolution w .. t rw w m oezugltc? oer Ernennung eines ausjüm feä verwiesen war. der die Zvraae in Be treff der Abhaltung einer Weltausstel luna anlänlicb der 400iäbriaen 5ubelfeier der Entdeckung von Amerika in Berathung ziehen sollte, berichtete die Resolution dem Hause günstig ein. In t, an ' x i r r. c - m . , oem Vericyt yelsLt es, va? das Projecr besonders l'ie Billiauna von Svanien. Italien und den fünfzehn spanisch'ame rikanischen Republiken in Central und Südamerika sindet, und daß die ameri-. t !rj- .'.Ta. 't x. . rt r rrr i r. r- r e laniicye yisioriiye eieuicyasl sicy sur das Unternehmen ebenfalls lebbaft in tereffirt Zum Schluß wird betont, daß die Annahme der Resolution einfach die Ernennung eines aus 5 Senatoren und 3 Repräsentanten bestehenden Ausschus ses, keinesfalls aber eine Berwilllgung von Geldern zur Folge haböK würde.". Deutsclie vcal-Nachrichten Provinz Brandenburg. Der Kaufmanki Herm. Schulz in Ber lin wurde wegen Anstistuna zum Mein eid zu "2 Iahren ZuchthouS. verurtheilt. Das Ehepaar Obmann auf der Be sttzung Witzleb?n bei Charlottenburg wurde ermordet. Der Sekretär des Amtsgerlch:SbezirlS Dvrotz. Pohler, wurde wegen Unterschlagung verhaftet. Die 1jätrige Tochter "deS Häuslers Reichert in Zesch wurde von einem Tagelöbner erschlagen. Durch Unglücksfälle kamen um'S Leben : die Frau des Klempners Schulze in Berlin (BrandWunden erlegen) der 'Dachdecker Hoff mann von ebenda und der Bauer Ernst Beyer von AlbrechtSdorf (in Folge eines Sturzes), der Sobn des Arbeiters au risch von Altdöbern (beim Holzfällen er schlagen), die Altstder ?löpke's'cken Ebeleute von Gadow (erstickt), der Gemein devorsteber Albinus von Lübbinchen, der Knecht Wilbelm Pastow von Luhme und der Soldat dcs4.Garde-Negts zu Span dau, Peter Stöcker (zufällig erschossen) und der .ianzlist W. Triebe von Pots dam (ertrunken). In Svremberg brannte der größte Theil der Würfel & Hülfe'schen Hutfabrik nieder (Schaden über 150,000 M.) und in Veltcn die Seeland'sche Ofenfabrik. Provinz O st p r e u ß e n. t In Stobingen, Kreis Jnsterburg, die Wittwe Gronau im Alter von 109 Jahren. In einem Gasthof zu Kö nigsberg vergiftete stch der Commis Tjchirner auS Lapuschen im Kreis Meh lau, in Folge von unglücklicher Liebe. In Arnau wurde der Eisenbahnarbeiter Komossa todtgefahren ; im Oletzko'er See ertrank der RittergutSbesiYerssohn Ernst Vornemann von Gurnen, ebenso bei Las debnen der Zöirthssohn JurgiS StatzunS. Erfroren find die Frau des Häuslers ZZaust' von Labiau und der Besitzer Böhnke von Schwolpienen bei Grün Hain.. P r o v i n z W e st p r e u ß e n. Die geschiedene Frau Ströthut in Graudenz ist wegen Kindesmord verhaftet worden. Wie verlautet, sollen die beiden Eskadrons des 1. Leibhusaren Regiments in Pr. Stargard am I. April nach Danzig versetzt und durch Ulanen oder Train ersetzt, werden. Die Ansie-delungS-Kommisston hat das Rittergut Bobrowo im Strasbutger Kreise, öisher dem Hrn. v. CzapSki gehörig, für 600, 00 M. angekauft. Der Preis soll fabelhast hoch sein. In Marienburg ertränkte stch in der Nogat die 17jährige Lina Muchowsli. An KohlengaS er stickten in Marienwerder die beiden Dienstmädchen des Ober-Negierungs raths B., Auguste Krüger und Hermine Bandemer ; durch Unvorsichtigkeit brachte sich der Zimmergeselle Much in Danzig eine schwere Schußwunde bei; daselbst starb auf der Eisbahn an einem Herz schlage die Landgerichtsrtähin Marie L. Huhn. In der Zuckerfabrik zu Dirschau wurde der Angestellte Michael Pastki durch ausströmenden Dampf schwer verletzt. Auf. der Eisenbahn wurde der taubstumme Einsaffe koch von Graudenz todtgefahren ; daselbst wurde 5er Mül lergeselle Lemke in der Müble zermalmt. Der . Häusler Cycki von Sypniewo Kr. Flatow, ersror im Wald, als er sur seine Kinder einen Weihnachtsbaum ho ten wollte. Pro v inz Pommern. r Der Kantor von St Nikolai, N. F. Dittmer in Stettin. D. Behrend in Grabow . wurde von ferner Frau mit Drillingen beschenkt. In Colberg er schoß sich der Schubmachermeister A. Banselow wegen Mangels an Arbeit. In Neustettln erhängte sich der Eigen thümer Ferd. Lüdtke, in Usedom der Besttzer Behr m. Folge zerrütteter Fa milienverhältniffe. In Kallies erlitt die Wittwe S!ömer tödtliche Verletzun gen, indem ste von einem Schlitten erfaßt und 100 Schritt weit geschleift wurde. Bei Stargard wurde der Müv lenpächter Guschker, der mit einer Fuhre Bretter nach dem Reetzer Stadtforst ge fahren war, im Blut schwimmend ge funden und starb,' ohne zur Besinnung zu kommen. Der Weichensteller Lange von Tantow wurde überfahren und ge todtet. Der Bauarbeiter Fr. Lembcke von Wolgast wurde von einer Scheunen thür, die der Wind zuwarf, erschlagen. Provinz S ch l e s w ig-H o l st e in. Der Besitzer der Düppelmühle Jürgen Hansen in Ä)üppel, feierte seine goldene Hochzeit. f Pastor Dr. Rudolf Han sen in Kellinghusen. Der amerika nische Bürger L. Ketels in Oevenur ist
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