Indiana Tribüne, Volume 10, Number 136, Indianapolis, Marion County, 4 February 1887 — Page 1
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V 'filsfflfis wwky InhrgaNF 10. Sfsice : No. 120 OS NaHlrmo Girat?. nnnacr 136. Indlsuapolis, Jndiana Freitag. Hu . Februar 18G7. -
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QeneO per Telegraph. tBctiei . u 1 1 1 ch l t n Oaldingl on. D. E.. 4. ffebr. Schöne? Wetter, höher Temperatur. Uederschvemmung. Ci ncin nat i, Febr. 4. Der Fluß erreichte ein Höhe von 54 FuK C Zll um 10 Uhr. Die Bahnhöfe sind bereit? iibttschaemmt G k ttühne Befreiung eines fangenen durch seine Genossen. Vitt Sbu r a. 4. Neb. Die beiden rf..f-..w anrx.in. r x (. M . ..mk fsn un v.. u v--aankubren beute Nacht mit emem Gefangenen Namen McMunn aus bitn Ezprebiug nach Cleveland. McMunn war des Raubes angeklagt. Seine Vändt waren gefesselt. In Alliance bestiegen um2 Uhr Morgen süns Männer den Zug und fegten sich in der Nähe der Polizisten nieder. AlS Ravenna erreicht war. erhoben sich plötzlich die fünf Männer und hielten den Polizisten ibre Revolver entgegen. ES waren nur wenige Passagiere im Wagen. Die Freilassung Mc 'Nun nS wurde verlangt. Die Polizisten griffen nach ihren R.voloern. ober die Genossen deS Ge fangenen gaben sofort Feuer. Die Pas sagiere versteckken sich unter den Sitzen. McMunn und feine Genossen sprangen vom Zuge und entkamen. Die beiden Polizisten sind lkbenSge sährlich verwundet. Sie wurden nach Cleveland ins Hospital gebracht. Sie Von keine werden schwerlich davonkommen. den Sptz''uden hit man noch Spur. , Editoricttes. Für die deutschen Sozialdemokraten sind bis jetzt bei dem Executiv-Comite der amerikanischen Sozialistcn Z2.711.95 ein gegangen. Ein erstaunlicher Erfolg in so kurzer Zeit. Es bedarf nicht immer großer Er eignisse, um die ganze Zerfahrenheit und Prinzipienlosigkeit unserer beutigen söge nannten Staatsmänner zu erkennen, es bieten schon kleinere Vorkommnisse Gele genheit dazu. Da liegt z. B. dem Aundessenate ein: Bill vor, durch welche den Senatoren verboten werden soll, als Anwälte subsi dirter Eisenbahncorporationen zu fungiren. Gegen diesen Gesetzesvorschlag hielt 'nun gestern der bekannte Senator Evarts eine Rede. Ein solches Gesetz sei vollständig überflüssig. , ES könne Wohl vorkommen, sagte er, daß ein Senator sich in Ausübung seiner Pflicht durch seine Stellung als Anwalt einer Corporation beeinflussen lasse, aber das sei doch nicht die Regel. Man dürfe nicht dadurch, daß man die Ausnahme als Regel ansehe. Jemanden in seinem Geschäfte bindern. Es komme z. B. vor, daß ein Apothcker einmal einen Irrthum mache und Gift statt der Medizin verkaufe, soll man ihm deshalb das Geschäft ganz verbieten? Wir wollen uns über die vollständige Unzulänglichkeit dieses Vergleichs gar nicht auSsprechen, sie lautet kindisch im Munde eineS Cvarts, mehr noch, sie lau tet heuchlerisch. Aber dennoch werden viele der Herren Senatoren den Vergleich sehr treffend finden, weil nun weil er gerade ihren Interessen dient. Denselben Herren, oder wenigstens vielen von ih neu, würde aber der Vergleich sehr abge schmückt vorkommen, wenn die Temperenz ler Etwas wollen. Wenn diese verlan gen, daß man den Genuß aller berauschen
den Getränke ganz und gar verbiete, weil dann und wann sich Einer betrinkt, so fällt es den Herrn nicht ein, zu sagen : Sollen wir die Apotheken schließen, weil zuweilen ein Apotheker sich irrt und Gift statt Medizin verabreicht ? In Missouri giebt sich die Legislatur mit der Prohibitionsfrage ab und wird auch wahrscheinlich ein Prohibition? Amendement passiren. Da kam denn auch die Rede auf die Entschädigung der Brauer, Brenner und Wirthe für den Fall der Einführung der Prohibition, und selbstverständlich gesiel das Argument, daß wenn die Mehrheit die Anfertigung berauschender Getränke für schädlich halte, sie daS Recht habe, solche zu verbieten. Die Majorität herrsche und von einem Rcht auf Entschädigung kann für Dieze nigen, welche ein schädliches Geschäft be treiben, keine Rede sein. Wenn aber Jemand die Abschaffung deS Privateigenthums an Grund und Boden empfiehlt, weil diese Art Eigen thum schädlich und ungerecht ist, dann schreien diese Herren Zetermordio über den verbrecherischen Gedanken, erworbene Rechte antaften zu wollen, . -1 i -
In Pennsylvanien liegt die Sache ähn lich, ro!e in Missouri. In der pennsylvanischen Legislatur liegt nämlich auch ein SchadenersatzAmendemcnt zu den Submissionsbe schlössen vor, und Richter Agnew er klärte dieser Tage: Wenn ein Fluch zerstört wird, dann ist es schwer einzu sehen, wie eS gerecht sein soll, die Urhe ,ber desselben auch noch zu bezahlen." f Worauf daS sozmllstlsche Pyu. Tage blatt" prompt antwortete : DaS Argu ! :n ..e.. .r.sl crr -? ; l,,F uxuik ist uiivtuyiimi avv iuü"W ist, darüber entscheidet natiirlich dieMehrheit. Wenn diese nun beispielsweise zu t ... m'-.r'a-i l c.r c m .it. .Rt br ßinMl daß der Privatbesitz ' . , f; überhaupt, em Fluch sei, so hat sie nach .Agnew da? Recht, ihn gesetzlich und ohne Entschädigung zu zerstören. L?ebr gut. Bis jetzt hat man uns (den Sozialisten) entgegengehalten, daß in gutem klauben und mit Zustimmung der Gesellschaft er wordene Rechte nicht angetastet und in keinem Falle ohne Compensation aufge hoben werden dürfen. Der eminente Rechtsgelehrte Agnew belehrt uns vom Gegentheil. Wir sind ihm aufrichtig dankbar für diese Lehre". Wir wollen uns auf eine ausführliche Erörterung der Entschadigungsfrage nicht einlassen. Nur so viel, daß was immer vom Nechtsstandpunkte aus gegen eine Entschädigung einzuwenden sei, vom Bil ligkeitsstandpunkte aus ist sie jedenfalls geboten. Unsere heutigen Gesetzgeber aber kennen weder Recht noch Billigkeit, son dern nur Jntereffen. Derselbe Grund satz, der heute im Interesse einer Clique gutgeheißen wird.wird morgen verworfen. Wenn seine Anwendung gegen daS Inte resse der Clique ist. Senator Cvarts mag sich und seinen Eollegen mit einem noch so riesigen Heilt genschein umgeben, darum wirdinMann von Ehre es doch nicht billigen, daß ein sog. Volksvertreter Anwalt einer Corporation ist, welche in geschäftlichen Beziehungen zu der Regierung steht und über welche die Regierung eine gewisse Controlle hat. Kein Ehrenmann wird sich in eine Stellung versetzen,'sn welcher seine Pflicht mit seinen Interessen in Zwiespalt gerathen kunn, und nur ein Schuft Heu chelt sich vor, daß seine Interessen ihn nicht beeinflussen können. Aber in Puncts Ehrenhaftigkeit sind unsere Staatsmänner -und Gesetzgeber sehr dickhäutig, und ihr Gefühl ist in die ser Richtung ebenso abgestumpft, wie in der Richtung des Rechts und der Billigkeit. Drahtnachrichten. C o n fl r c fe. W a s h i n g t o n, 3 Febr. S wird immer besser. Heute waren schon 30 Senatoren beim Gebete anwesend. Die Bill, durch welche den Senatoren verboten werden soll, als Anwälte sudstdirter Corporationen zu sungiren, wurde heute endlich vorgenommen. EvarlS hielt eine groke Rede gegen die Bill. Er meinte man habe kein Richt so etwa? zu verbitten, denn wenn ine solche Ctel lung auch zu Unehrlichkeiten führen könne, so habe man doch nicht voraus zusetzkn, daß eS immer zur Unehrlichkeit führe. - Nach EvartS' Rede vertagte sich der Senat. Das Haus berieth die Bill zur Beehin derung der Verbreitung von Viehseuchen. Der große Streik in New York. N e w Y o r k. 3. Feb. Die Situation ist unvktäidert und nur sehr wenig Frachtgüter werden befördert Hie und oa sind kleine Partieen Nicht Unionleute beschäftigt Die meisten der nicht zur Union gehörigen Leute .lassen sich bewe uen, sich den Streikern anzuschließen. Die Rrverfront befindet sich in einer Art Belagerungszustand. Taufend Poli listen werden an vier Punkten in Reserve gehalten Patrolwagen sind stets in Be reitschast, um die .Mannschaft ralch be fördern zu können. Außerdem sind hun dert Geheimpolizisten in C'vilkleidung fortwährend in Thätigkeit. Der Polizei fuperintendent erhält halbstündige Be richte. Zu Copuänen der vier Abthei lungen sind Leute ruhigen Temperaments genommen worden, damit nicht durch ilberetlteS Handeln ein Aufruhr hervor gerufen wird. Jr, HlgginS' T'VPichfabrik stellten 1700 Mann die Arbeit ein. weil Scab ttoblen gebraucht werden. Dretdunoerl 'rchl.un, andeute wur den beute nach dem Prer der Pennfoloa nia Badn gebracht. AlS ste vernahmen, daß ein Streik im Gange sei. weigerten sie sich, an die Ardett zu geben. . Die Frachtverlader der Baltimore & Ohiodahn standen heute ebenfalls aus.
Jamkl Farrell, ein Scab, vurde von
Streikern angegriffen und gefährlich vtt VUNdtt. Die Geschäftsleute beabsichtigen eine Bkksammlung abzubalien. um zubkkz then. was in der Sache geschehen könne. t McGlynn. :r ewBoek, 3 Febr. Tie -vSchste Nummer des Standard, wird eine Dar legung dtZ Standpunktes McGlYnnS aus dessen Jeder entkalten..'. Dieselbe umsaht 6 Spalten und enthält seine Cor respondenz mit dem Crzdischos Er sagt darin, daß eS Bisch .s Chatard von In dianavollS und Bischof Gilmour von Cleveland gewesen seien, welche ihn in m Rom verklagten, v ,,. . , Er drückte wiederholt die Ansicht aus. daß kein Mensch daS Recht Habe, einen Theil der Gaben der Natur; wie Erde, Waffer, Luft und Licht, für sich allein in Bestd zu nehmen, und sazt am Schlüsse: daö ein Priester durchaus nicht seine Rechte als Mmsch und Bükger ausübe. er leugne das Recht irgend eine? BischosS oder der Propaganda oder.' des Papstes ihn wegen Theilnahme an der Politik zu bestrafen, otcc ihm zu befehlen, nach Rom zu gehen. Seinen Vorgesetzten sei er biefe Gehorsam in Sachen der Religion schuldig, und bis jtzt fei eS noch Keinem möglich gekoesen. ja zeigen, daß seine Ansichte sich nicht mit den Lhren der christlichen Religion vertragen. Hochwasser in Aussicht. C i n c i n n a t i. 3. Febr. Von heute Morgen um 1 Uhr an regnete eS unaus hörlich bis 7 Iln Um Mitternacht war der Fluß 45 Fuß 4 Zoll hoch, um 10 Uhr war er bereit auf 43 Fub?6Zoll gestie gen. um Mi:tag aus 49 Fuß 11 Zoll. (DaS eingetretene . kal't Wetter hat wohl die Gefahr einer Ueberschmemmung beseitigt ) l Die armen I a u e n. Olympia. Wyom. T. 3 Febr. Die Supreme Court hat entschieden, daß das Gesktze cheö. den IcoeüStimmrechl verleiht, unconstitutionell sei. Cin kleinerRiot.' Jer sey C itv 3 Febr. 300 Strei ker woLten sich heut? den Eingang zu Pier No. 9 der Erie Bahn erzwingen, wo 150 ScabS arbeiteten. Eine Abtheilung Polizei wars sich ihnen entgegen und nachdem sie etliche Knüppelhiebe empsan gen hatten, flohen die Streiker. Der Streik dehnt sich aus. PH lludelphia. 3. Februar. Ein Comite der New Yorker Streike? war hier und wahrscheinlich werden die Leute der Reading Eisenbahn heute streiken. Plötzlicher Tod. kvanSvllle. 3 Febr. Heute Morgen um tt Uhr wurde Anton Behme. ein bekannter hiesiger Kaufmann todt im Hose gesunden, wahrscheinlich war er piödlich in Folge einer Herzkrankheit ge storben. Er war 55 Jahre al'. Der Binkertonmord. Jersey City, N. I.. S. Februar. Die CoronekS Juiv. koelche den Tod deS am -0 Januar erschossenen 16 jährigen Tbom. Hogan untersuchte, fällte heute Abend ein Verdick dahingehend, dab Hogan an einer von dem Pinkerton'schen Speziatpolizisten Patrick Sheehey verur sachtenKagelwunde starb. Sheehky wurde der Grand Jury überwiesen und die übrigen verhasleten PinkertonS wurden ebenfalls vorläusiz festgehalten.. HochlizenS in Minnesota S t.'Paul. 3 Febr. Die bereits im Senate pafstrte Hochlizenöbill vurde im Hause angenommen. . Dieselbe setzt die LizenSgedüdren in S'äien von 1u.000 Einwohnern und darüber auf 51000 und in kleineren Orten auf 5500 fest. Manisivalvervaltungen können je nach Be lieben höhere Gebühr berechnen- Die schon früher angenommene Local Option Bestimmung bleibt bestehen. Grobe Feuer. St. Louis. 3 Febr. Das Lage?' hau der Drummond Tobzcco Company brannte nieder, schaden 20 000 Ver 2ate. Die Stimmung in D e u ts ch land. Berlin. 3. Febr. Die deutsche vppottttonSprksse nimmt den französt . , n . m . inen lngsmtniiier Vouranger gegen oic amtlichen und halbamtlichen Blätter in Schutz, welche, wie sie behauptet, blin yen KriegSlärm machen, um die Wähler einzuschüchtern. k. ? P M won zunankZlgkr Veite aunen man. eine Auseinandersetzung mit den Waffen in der Hand zwischen Deutschland nnd Frankreich sei zur absoluten Nothwendig seit geworden. Der Kaiser.wünsche zwar seynllchst. den icata z vermeiden, wenn aber da? Vaterland in Gesahr sei. so müsse ' jede Rücksicht aus die Person deS Kaisers in den Hintergrund treten. ir 9 a m 9 AvsMtacvrung iian enn cq ti Soldaten. . Pari. 3. Febr. Die .Revublkaue Francaise" veröffentlicht .eine Depesche
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von TUtz. w:lche meldet, dak die Jtalte ner dei Massowah in zwei Schlachten von den Adcsstniern geschlagen worden seien, daß sie alle Kanonen verloren, und daß von 430 engagirten Soldaten Miß fünfzig entkamen. Die Italiener räum ten idre Stellung. Die Abesstnter haben bereits Massowab angegriffen, und eS ist zweifelhaft, ob die Italiener imstande sein werden, den Platz zu halten. Rom, 3 Febr Die Regierung ver langte von der Deputirtenkammer einen Kredit von ö Millionen Francs um Verstärkungen nach Massowab zu schicken. Musst und Costa von der aubersten Lrn ken rpponirten der Politik der Regie rung und verlangten Räumung deS Su dans. Eine aufgeregte Debatte folgte und die Mitglieder der extremen Opposition verlangten, dab da Ministerium restgnire. DaS Hau? vertagte sich da raus. Die Minister sind sicher, da der Kredit bewill'gt wird. Eine Börsenpanik. Lo nd ön. 3 Febr. Am Nachmit tage trat an der Börse die Panik mit erneuter Kraft ein. Berlin und Pari? warfen arobe Massen von Eisenbabnak iien in den Markt und die Kurse fielen stark. Dir Stimmung in Frank r eich PariS. 3 Febr. Der Pariser .Na tional sagt. Frankreich sei sicherlich srud lich aestrint, werde der niemals gestalten. oaß BiSmarck sich in Frankreichs innere Angelegendkiien mnche und sranzonichen Dlinistern Vorschrzften zu machen stch un teifal'ge. Diese .daS M.sser ati die Kehle setzen" sei ein gesührllcheS Spiel für den deutschen Kanzler. Hiesiges. Eine hungernde Familie. Der Polizeisuperintendet wurde unter richtet, daß sich die Familie Rowe No. 835 sud Meridian Straße in grober 'Jtoiy drfinde. Capt Quigley fuhr hinaus und fand dort so vlkl Ltid und Noth, dab selbst sein Polizmenizerz Nicht ungerührt blieb. Herr Rowe, seine Frau und sein Kind liegen schwer krank Darnieder und leiden Hunger. Der Mann ist seit drei Monaten krank und ardeilSunsähgig und es scheint, dab die Leute viel Entbehrungen auSzu stehen hatten. Man will die kranke Familie ins städtische Hoivital bringen. Ob dieser Fall gewissen Leuten, milche da immer behaupten, dab in Amerika Jeder wenn er arbeiten will, angenehm leben könne, die Augen öffnen wird? Die englischen Zeitungen, welche stets mit so viel Stolz von dem herrlichen Amerika sprechen sind auffallend, tchmeigsam in diesem Falle, während doch eine hungernde kranke Familie ge nug Stoff liefert um einen recht rühre, den und überschwänglichen Artikel, wie sie die hi'sizen Journaliston so gerne schreiben, zu liefern. Sie wissen freilich warum ft' schweigen Wenn sie solch traurige Falle w brheitSgemüß be richten würden, dann mübten sie ja auch zugeben, daß Amerika durchaus nicht das gelobte Land ist, wie ste eö zu prei sen Pflegen,
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? o (itn süße? Sachen.
IST" Wir machen daraus aufmerksam, daß gelegentlich der nächsten Sona'ag Abend in der Mozart Halle stattfindenden Unterhaltung Tische grstellt werden, so daß die Besucher nicht dazu verurtbellt sein werden in langen Studlreihen Platz zu nehmen. Die Gemüthlichkeit kann durch dieses Arrangement nur gefördert werden. Oekreö Offen n ägigen VreifenbeiOSassner.
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