Indiana Tribüne, Volume 10, Number 132, Indianapolis, Marion County, 31 January 1887 — Page 1
W 0.0 H AWct AVVVrr 1 1 ' ll n n) iWilli) (?W Zahrgaug 10. Osstee : Ho. 120 MMMland Steche. nmutt i:!2. SoDicnopoIlO, Judiana Montag, den I. Januar 1887. -
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OeneÖ ve? TeKlMvb. Ctttir 4ut(ll(n. Qash.ngl o n. D. L.. Ll. Jan. Katttr Nordsind, schöne? Wetter, daraus wärmere? Wetter. Erscho'ß sich. Nev Bark. 2l. Jan. Raymond Belmont. Sohn des bekannten Bankier und Millionär? August Belmont. erschob
sich beute in der Schießgallerie des Wob. Hauses seine? Vater. Der Coroner ist der Ansicht, dab die Waffe zufällig loS ging. . Die Arbeiterfrage ist keine Frage des GesühlS. Sie ist auch keine religiöse Frage. Sie ist eine ernste ökonomische Frage. Sie mag wohl ihre religiöse und politische Seite haben,' aber ihre Qumteffenz ist die Brod und Butterfrage. Die Ehestatistik in Preußen zeigt fortwährend eine bedenkliche Abnahme. In 1872 kamen auf 1000 Einwohner 20 Ehen, in 1335 nur noch 16. Diese Thatsache ist ein klarer Beweis für den wirthschaftlichen Niedergang, welcher es immer größeren Bevölkerungs schichten zur Unmöglichkeit macht, sich zu verehelichen. Wir haben den Herausgeber der Jndiana Post", Herrn Wilkom. schon einmal ersucht, uns nicht in seine persönli chen Streitigkeiten zu verwickeln. Er ist diesem Ersuchen nicht nachgekommen. Wir sehen uns deshalb veranlaßt, ihm aus drücklich zu erklären, daß nichts, was in der Post" stand, uns hätte veranlassen können, die Veröffentlichung der Müller schen Anzeige einzustellen, wenn wir nicht nach Erwägung zur Ueberzeugung gekom men wären, daß dieselbe ein Glücksspiel empfiehlt und daß sie sich deshalb für ein Ardeiierblatt nicht eigne. " " Die Anzeige war schon nicht mehr erschienen, als uns die Post zukam, also konnte Letztere eS nicht veranlassen. Die Bemerkung der Post" enthält außerdem eine impertimente Insinuation, welche zurückzuweisen uns nicht der Mühe werth scheint. In Deutschland, wird jetzt wieder sehr viel über das Wachsthum deS gebil beten Proletariats geklagt. Der bekannte Volkswirth Pros. Dr. I. Conrad Halle veröffentlichte kürzlich in der Allgemeinen Zeitung" einen Aufsatz über diesen Gegen stand. Er hob darin hervor, daß wäh rend sich in den Sechziger Jahren an den deutschen Universitäten 13,000 Studi rende aufhielten, deren Zahl zur Zeit 23,000 beträgt. Er weist aber nach, daß kaum für die Hälfte derfelbenBedürfnitz fei und noch nicht die Hälfte es zu Anstellun gen bringe. In manchen Fächern liegen die Verhältnige noch schlimmer. Von 1379 bis 1832 legten in Preußen 407 Bauführer das Staatsexamen ab, aber nur 65 erhielten in derselben Zeit Anstellung. Es ist bei uns in Amerika ganz eben so. Man sehe in einer größeren Stadt sich die lange Liste der Advokaten, Aerzte, Architekten u. s. w. an und man fragt sich : Wie ist eS möglich, daß diese Leute alle bestehen? Nun sie bestehen auch dar nach. Einzelne freilich verdienen sehr viel Geld, viele aber verdienen kaum und viele nicht genug, um das Leben zu fristen. Dabei sind solche Leute ihrer Stellung in der Gesellschaft halber genöthigt, in ihrem Aeußern bester zu erscheinen, als sich mit ihrem Geldbeutel verträgt. Dies nö thigt Viele zu allerhand zweifelhaften Praktiken und Transaktionen ' ihre Zuflucht zu nehmen. Bei Vielen hilft auch daö nicht und sie gehen schmählich zu Grunde. Die Preffe verfehlt durchaus nicht von Zeit zu Zeit auf diesen Uebelstand auf merksam zu machen, aber es nützt nichts. So lange die Ursachen nicht aufgchoben werden, wird es beim Alten bleiben. Bei einer gelehrten Profession, im Kauf mann s stände kann man unter günstigen Umständen vielleicht sein Glück machen, als Arbeiter, und sei man noch so ge schickt, bringt man eS nie weiter, als daß man höchstens sein Leben fristen kann. So verwendet man denn Zeit Mühe und Fleiß um sich an dem Glücksspiel betheili gen zu können. Wer sich ein Lotterieloos kauft, sieht sich im Geiste schon als Ge winner deS großes Looses. Wer Advokat wird, sieht sich im Geiste schon als Volks redner, und auZ. der Zukunft winkt ihm der Lundessenator, sogar der Präsident. rr Arzt wird, erträumt sich schon eine
nach Tausendm zählende Pstientenschaar, und der angehende HandlungSdiener sieht sich in der Zukunft als Besitzet eines rie sigen Geschäftes oder einer großen Fabrik und der dazu gehörenden Hunderttausend. Leider gehen nur wenige dieser Träume in Erfüllung. Die Meisten werden hin eingedrängt in daS sogenannte gebildete Proletariat und viele von ihnen führen ein jammervolles und sorgenvolles Da
sein, weit kümmerlicher als der Arbeiter, welcher eS nicht nöthig hat, der gesell schaftlichen Stellung Opfer zu bringen. Zumal ist der Proletar de Comptoirs und des Ladens ein Sklave, weil er zehn Mal mehr für die Erhaltung seiner Stelle zittern muß, als der Arbeiter. Es ist ja leider nicht wahr, wie so oft behauptet wird, daß daS Talent sich immer durcharbeitet. Der Erfolg im Berufe hangt von Zufällen, von Con nectionen, Protection, Kapitalbesitz u.s.w. ab. Der ökonomische Charakter unserer Zeit ist der deS Glückspiels und der Gebildete empsindet es natürlich viel schwe rer, wenn er eine Niete zieht, als der Un gebildete. So kommt es, daß Alles, was unter günstigen Umständen dem Menschen zum Wohle gereichen würde, in unserer Zeit dem Menschen zum Fluche wird. Es geht mit der Bildung, wie mit der Maschine. Während Letztere dazu bestimmt ist, dem Menschen die schwere körperliche Arbeit abzunehmen und die Produktion zu er leichtern, beraubt sie ihn der Gelegenheit zum Arbeiten, dient dazu, ihre Besitzer zu bereichern und macht die Mehrheit der Menschen zu Sklaven. Wahrend die Bildung dazu dienen sollte. den Menschen das Leben angenehm zu machen und zu verschönern, wird sie denen, welche kein Glück haben, zum Fluche. Unsere soziale Ordnung erzeugt unend liche Uebel, und eS ist der Fluch der bö sen That, daß sie fortzeuzend BöseS muß gebären. DraytnaHttchteu. Protest egtn (Zinmlschung der Kirche. N w V o r k. 30. Jan. Gegen 40CQ Personen auS allen Klassen der Gesell schaft hatten sich heute zu der von der Central Labor Union veranstalteten Ner sammlung in der Academy of Music ein gefunden, um gegen die Einmischung der Kirche in potttische Angelegenheiten zu proteftiren und der Sympathie für Mc Glunn AuSdr ck zu geben. Bei der Eröffaung der Versammlung sagte Robert Crowe: .Erzbischos Corri gan hat versucht daS Recht der freien Rede deS amerikanischen Bürgers zu be einträchtigen. Er selbst wohnt in einem Marmorpalast und hat eine Armee von Dienern, er csasultiet mit den Politikern und den Führern von Tammany, aber einem armen Priester mit Z800 Gehalt nimmt er daS Recht der freien Rede JameS I. Gahan. der Redakteur des katholischen .Herald- hielt die erste Rede. Nach ihm sprach Henry George. Der selbe sagte, man solle sich nicht durch daS Geschrei täuschen lasten, diese Aersamm lung sei gegen die Religion ' gerichtet. DaS sei aber nicht wahr, sie habe nichts nit der Religion zu thun. Ej bandle sich darum, gegen den einem amerikani schen Bürger gegenüber ausgeübten Zwang zu proteftiren. Die Ursache arum McGlynn nicht die katholische Kirche verläßt ist eben die, datz er in Katholik ist. Nach einigen weiteren Red.'n wurden Resolutionen angenommen in denen die Einmisauna von lrazenvotenlalen m amerikanische Politik zurückgewiesen und McGlynn Unterstützung versprochen roird. In der St. Stephanskirche waren heute vierzig Pdlizisten, aber eS kam nicht die geringste Störung vor. Der Klinge! beute! blieb jedoch vollständig leer. Jener schauerliche Fund. New V o rk. 30. Jan. Edivard Un -ger, welcher angeklagt ist, August Bohle ermordet unkdie zerstückelte Leiche in einem Koffer nach Baltimore geschickt zu haben, hat in volles Gestäidnig abge legt. Man zeigte dem Gefangenen den Ham mer und daS Messer, mit denen vermuth' lich der Mord begangen wurde, und er wurde beim Anblick derselben sehr nervös. Inspektor ByrneS lieb dem Gefangenen sagen, daß er zu jlkder Zeit b?reit sei, sein Geständnik entgegenzunehmen. Um 9 Uhr NachtS sagte Una.ee dem Schließer, dab er den Inspektor zu sehen roünsche und man brachte den Gefangenen in das Privatzimmer des Inspektor. Unger machte d,inn in Gegenwart von Zeugen folgende Aussagen : .Ich wohne No.SZ Ridge Straße. Kannte August
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Bohle seit November 1886 Lernte ihn in rneinera WirthZhsvse kennen, alS er meine? Annonce zufolge zu mir kam, um, falls sie einig würden, mein GkschättS Theilhaber zu werden. Wir konnten uns nicht einigen und ich verkauf e die Wirth schaft. Später zog Bohle zu mir. DaS Abkommen war, daß er die halbe Miethe und ein Drittel der HanShaltungSauSg aben bezahle. J Am 20. Januar nach dem Abendesten war ich mit Bohle allein. Er faß auf dem Sofa ich schürte das Feuer und wir sprachen zusammen. Er war sehr herauSsokdechd und beschimpfte mich Ich aebor ihm Ruh und hob meine Hand in die Höhe, worauf er mich schlug. Ich wollte ihm mit dem Schür eiscn inen Schlag versetzen, als er ein Mester ernriff und mich zu stechen drohte. Ich lief in' Schlafzimmer, und holte einen Hammer, er brachte mir ine leichte Schnitlwuade bei und ich schlug ihn mit dem Hammer. Ich schlug ihn mehrere Male aus den Hirnschädel und er fiel todt zu Boden. DaS war.um 10 Uhr. Ich erwartete meinen Codn und um die That zu verbergen, legte ich die Leiche unter deS Feldbett, auf welchem Bohle u schlaf. pflegte.' Als mein Sohn heim kam. sagte ich ihm. daß Bohle auSgegan gen sei. Wir gingen in demselben Zimmer zu Bett, in welchem die Leiche lag. AlS mein Sohn am nächsten Morgen zur Arbeit gegangen war. ing ich in die Grank Strane, kaufte eine Säge und zwei Prd Band. Cbe ich nach Hause ging trank ich eine Portion WbiSky und zu Häuje ang. kommen, b'gann ich die L iche zu v:rsägen. Ekst säüle ich den Kops ad un wickelte ihn ein. dann säjU ich beide Beine und den linken Arm ab. und .alS die Beine noch zu lann für den Koffer waren, fügte ich auch die Füße ab. Dann legte ich die zerstückelte Leiche in einen Koffer und band denselben zu. Den Kopf nahm ich mit mir. beaad mich auf ein Williams bürg Boot und wakf den in Papier gewickelten Kopf in den Fluh. Am nächsten Tag sckickle ' ich" dcir Koffer zu Heniy Berce, 395 Kent Avenue und von dort auS schickle ich ihn pkr Ezpres mit folgen der Adreste weiter: John A. W.lson. Baltimore. Md. Wird abgeholt." Ich hatte nicht die Absicht, Bohl zu tödten alS er mich jedoch angriff, glaubte ich. dos er mich umbringen werde Dynamit. San Francisco, Gal , 30. Jan Ein Straßenbahnwagen der Sutter Str. Linie lief heute über eine Dynamit Patrone, wurde durch die Explosion zwei Fuß hoch geschleudert und brach ein Rad Unter einen anderen Wagen derselben Linie war ebenfalls ine Dynamitpatrone gelegt vorden. ES ist Nitmand verun. glückt. Prorestirende Sozialist en. C h i c a g o. 30. I in. In einer Ber sammlung der Sozialisten wurden Protestresolutionen gegen die Passtrung der Bill im Eongreb, welche einen Militär Posten für Chicago schafft, passirt. In den Resolutionen heikt S. deß man durch diesen Militärposten die Bürger von Chi cago einschüchtern und die Freiheit deS Volkes beschränken will. Ferner wird in den Resolutionen die Abschaffung der stehenden Armee, und sür diese die Etablirung emer VolkSmiliz. welche alle Männer im Alter von 18 bis 50 Jahren einreiht, verlangt. Der groke Streik. N e v B o r k. 30. Januar. Distrikt Astembly49 tt. of L. deren Maller Work man JameS Quiny wegen Verschwörung mit Bezug auf den Streik der Langshore men angeklagt ist. hatt heute ine neun stündig Sitzung. Eine Auflage von l sür den Streikfond wurde beschlosten. Die General Ex'cutive hatte mitge theilt, daß im Nothfalle eine allgemeine Auflage erhoben w:rde. Pläne wurden entworfen, durch welche nöthizenfalls der Betrieb der Hochbahn und der GaS und ElectricLight Fabriken verhindert werden könnt. An den Docks war heute Alles ruhig Man bat die Hausfrauen in Anbetracht der Stöluirg deS Betriebs in den Ga Zjaorlken ermaynt, stcy mtt ampen zu versehen. Morgen werden sich weitere 3.500 Mann den Streitern anschlieben. Die Central Labor Union hat auf heute eine Versammlung anberaumt, um da? Verfahren der Streiker gutzuheißen. Eine grobe italienis che Keilerei. PittSburg. 30. -Jan. Michael Eatalona ein Italiener hatte einem Landömanne Nachtquartier vttsagt. Ledterer ging m oas nachue aus, wo gerade eine Taufe stattfand und erzählte die Sache. Kurz nachher kam Catalona ebenfalls zur Taufe und eS wurden ihm Vorwürfe darübtr gemacht dab er den Mann nicht aufgenommen habe. ' E kam zu einem heftigen Disput, dann zu Prügeln. Schlitßiich wurden Rasirester
Pistolen, Schüreisen und andere nützlich
Gegenstände zu Hilfe genommen. daS Ende vom Liede war, daß sechs schwer verwundet, vier tödlich verwundet und elf verhaftet wurden. - . Ver üabtl. Macht ebenso. Berlin. 30. Jan. Deutschland hat nun ebenfalls Arrangements getroffen, an der französtfchen Grenze entlang Mi litärbarrocken zu errichten und so aus jede französische Barracke mit wer deutschen zu antworten. Die ReichSt'agSwahlen. Berlin. 30. Jan. Die Vordere!. tungen für die Wahlen' erden von allen Seiten sebr thätig betrieben. Die Regierung beschäftigt sich bauptsSchlich mit zwei Dingen, die Sozialiflen an der Propaganda zu verhindern und die Elerikalen für sich zu gewinnen, zu letzterem Zwecke wird wahrscheinlich dem preußischen Landtage ine Vorlage un terbieitet werden, welche nahezu den Wie. derrus sämmtlicher Maigesetze bezweckt. Die Versammlungen der Sozialdemo, kraten werden allentdalben unterdrückt und die Führer werden verhaftet. Jdre Eirkulale werden mit Beschlag belegt. In Berlin bat man die Besitzer 'von öffentlichen Lokalen von Seiten der Volizei so eingeschüchtert, dab dieselben idre Lokale nicht mehr an die Soziallsten zu vermiethen wagen. Trotzdenk machen die Kandidaten der L'ßtkren außordent liche Fortschritle. Christensen im eisten. Singer im viel en und Hasercleoer im sechsten Distnll oetden sicherlich gewählt. Dt Nationalt'ituna' iaak. ftian?. reich bereite sich aus den tfrieg vor. daran ii Nicht zu zweifeln Die Fortschrittspartei ist im Zweifel. was sie tdun soll, seit die Danziger Fortschritt! sich zu Gunsten de? Sep. tennaiS erklärt haben. Die Fortschritt ler in Königsberg und Sonderhausen wollen dlsb , Kandidat n unterstützen. welche für die Militäroorlage stimmen In Friedderg und ArnSwalde mußte der Kandidat der Fortschritts versprechen. für die Vorlage zu stimmen. Sind daran gewöhnt. Da nzia. 30. Januar. Hier eine Sozialistenversammlung von der Polizei gesprengt worden. Zwölf Person n wurden vtthafttt und eine Menge werthvol len Belastungsmaterials wurde in Be schlag genommen. Wahlen tn Dänemark. Cop e n Hagen. 30. Jan. Gestern fanden in Dänemark die Neuwahlen für das Folkething statt. Die .meisten der früheren Abgeordneten wurden wieder er wählt. Die Rechte hat. soweit e sich bis jetzt übersehen lüöt. zwei Sitze gewonnen Die zwei bei der vorigen Wahl aewähl' ten Soz alisten wurden diesmal geschla gen. Alle Minister, welche sich um Wie d;rwah! bewarben, waren erfolgreich. Der Militärmo loch. Wien. 30 Jn. Unter dem Vorsitze deS Kaisers fand heute großer Minister rath statt. ES wurde beschlossen, im März sämmtliche Delegationen zu beru sen. einen besonderen Militärkredit von 40 Millionen Gulden, und einen weiteren Keedit für die Equippirung deS Land sturms zu verlangen. ParnellS Gesundheit S zustand. New Dorf. 30. Jan. DaS .Jour nal' veröffentlicht heute eine Depesche von London, worin eS beißt, dab Par nells Gesundheitszustand große Bgorgniß errege. Er steht sehr abgemagert und blaß aus und ist bloß noch ein Schatten seiner selbst. Auch sind Gerüchte im Umlauf. dab sein Geist schwer gelitten habe und sein Zustand nahe an Irrsinn grenze. Der Correspondent theilt diese Gerüchte mit allem Vorbehalte mit. Irländische Zustände. London. 30 Jznuar. Samstag Nacht entstand in Belfast wieder ein Ausruhr. Mehrere Soldaten hatten einen Streit mit Katholiken und beleidig ten zdlese. woraus sie mit Steinwürsen antworteten. Mehrere der Soldaten wurden verletzt. Polizei kam hinzu und schließlich wurde von den Feuerwaffen Gebrauch gemacht. Mehrere Verhastun gen wurden .vorgenommen,, und die Menge versuchte, dieselben zu befreien. Viele schwere Verwundungen kamen vor e0t(7fasariOtt&( Angekommen in : Queen Stown: -Umbria" von NemVork. Havre: .La Champagne" den New Dork ouryampron: yaetia" von New Vork nach Hamburg. .New ?) o r k : .Saale' von Bremen Niederland" von Antwerpen.
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