Indiana Tribüne, Volume 10, Number 130, Indianapolis, Marion County, 29 January 1887 — Page 3
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& & $k ViuüusbKttnZB VKMAMRIIRRFR - " t- flllkWBWMI tJt -r-r r"i rir-rrtl l jturr gcgeu Blutkrankheiten. Ausgezeichnete Erfolge erzielt. SrnßerS wirksam besLvdea. 1114 Tivision.Ttr., La Crefl. 2Blc. Ich habe gefunden, daK Tr. August AS, iz'S ar.5urser Trovsen ein ganz auZge zeichnetS BlulreinIgungSmittel und und glaube ch. daß es kein wirtfamrcS Mittel gegen all Leiden qiebt, die unreinen Blute entspringen. Ich halte die Tropfen ui4 vorräthiz. Airgust Kaufmann. CltH den dartressliSer Wirkung. Cincinnati, Ohl, Hexr Charle Sender, Besitzer eine xrsn:inenten Bsrbier.GefchäfteS. ist be Lobe roll über SDr. Aug. König's Hamburger Trop fen alS BlutreintzungSmittcl. Er endet sie regelmSZiz tn rubzzh? und Herbst an und vlöchte icht ohn dieselben sein CZSlkltnichtZlrüerk?. Cwcinnati, C$Iä Herr P a u l S a r t m a n n, Besitzer der reno .znirten Con?z?rl;alle, berichtet, bafc eS kein befse x4 BlutrciniaungSmittel gebe, um die f4Ud ten Säfte aus demAörxer ,u entfernen, aliDr August Ääni'S Hamburqer Tropfen. Ich ge brauche s-.e s:etS und ihre Wirkungen sind immer erjolgreich. Cfi2icn stets zur pan sei. Queen-tr., Lancaster. Pa. Herr Charles Eberhard berichtet, fc er Tr. Auzust Köniz'S Hamburger Trovfer tut Llutreiniung eingenommen habe und die selben ihn ftctS kurirt habe. Sr ist de Lobe roll und meint, Jeder sollte die Tropfen st! tat Hause vsrrig haben. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltlmor, II $ Ä HAMBURGER MM BRUSTTHEE gegen au rukhrin d Brust, Lungen und der Kehle. Rux U Orialstot'Cairtfn. jhtil, 2S 6Ui. 3 ftxetbtfe u baben. . ax chanus a7ywU äü bjxiuobx. ra. fOK0CHO (5 Sorgenvoll ud traurig (") 1 Hiilt PianAW üranke in die Zukunft, Ml f tT ti?d,r ÄU,Z ersolglos ze'craucdt bat. 03lile, be'nrers kieienizea, ireUte an 33 ant nerschwädze uno k'kilekdtS-örankheUen, ll orcit an den traurlqea Fclzen von Jugend jjs T ,aren leiten, ollien zum Selbstschutze den T O..Rettung4,Anker" lesen, ee ne sich durch rerloende und trügerische WerspreVx 1 cbunac xradlerisckk? me izinischc? ?liezk X Jm ttxUutn lasicn. Das geciezeve Sn&, V50 I. j Ziitm, ml zidkeicken naturze:reuen Bit k J rern, nirv für 25 6tS. tn Postmarken, v Zorg'aul rerxaZt, frei rerszndt. Acressire veutscke Heilinstitut, II Clinton Place. New York, H. Y. QQC0CiO litinx--lliitin--QlQnalt . , jrv. jlrnr a utf ife .Au"MvA titT Auer D Ut 0 Ci x-iB- up e Z)o:k. ? r.rltl u.(6 -!6iiat irali. .Vf :HtIOi U ta4tuin t Linien und ?(0T?it:a. :a as?!ajfltril So. 5 St. 1! e und ftoa IBcvnt U iea 1 uni .lort iZa,, , 8rH L- 2r un W1!-4ttt c 1 iVtV,.v und Sitz Ltt 17 -ie Ao. nt ftulr Ätr. 1 onoTl tt. u latt 13 S, ttt u b 3oV $ ifSej l. und fiebert 9 vz aiabjm tti e d w. i-a tritn und 5itdnt Ctr. SÄ jcee Ctr. und Lincoln v irr 8aitiuu'j;i-ibausi. 139 4;tt n ;. nnl Ächt St: Ul U5arna sjanvjon St; 132 sdtsa und Ächt 9tt ?A ioa ü? nd Zedt St. Home 5. Xela!?at 6ti 11Ö Ilaajax rnn Uichtgan fttt. Ü et. 33 Ctt., nah, JSiuoiS. z Znf!vania und Pratt Str. Lö'ö!. 5. nzin Husk Schf!, nah .H" Jß Wisstlftvri und Bt. Zla'.k Str. 7 JSinst und Mijtgan Str. tS Pennsolvanta Cts. und Hom X3 isstsstori und Burtc Str. 313 Zinnen und tfSiitin 3t. 111 jn1,lvanla unk Vkichigan et. Ti J2W,i und Herbert tt. ?1 Jndian o. und Utchigan tr. n,ndt,n und a!nut Str. U California an rmont Str. S5 la! vd Port Str. Jndian, r. und . C'-atr Cti 37 etaMHof(ttal s ud o,d S',. S tttchiun und Sgt St,. Ill t und Oalnut Str. 3U TZeft und Ort:t Str. S14 Slicinti und Hard Sn. t asZtnzton, naht TSeft SN. Siß,drf und söüiHlnat, t U Sttssourt und New Vcil Cti. 16 kkiridia, und Sashinßton St,. J'.k-.ei und Ohia tr. 47 Ttnn und Washington St. twgan' Pk Ho-uf. t? Idizn?lt. 12 ifisuri unö !Zr,la St, 412 V:lftl57l! und LadaZh vtt. 415 Kerzuson'k s?k H??. 421 I. K U. Snd $' 4 jnjaa jlua. 61 Iltndii und SlernT Str. U aitnoilusd uifitii t Rst nd e5sr:, Str. 54 ueü nd South Str. 6 ?,nn,!s und Seorgi, k. K7 NerUien und St, St,. t adiso o. inüitl ,,. 19 4aktfon v. an Dunls, Sn 113 Bist und ftoiwoa Ste. AIS ,ntuko. und aSirntt 14 Unts und orri St: Kl Sllnoil und Kansa 17 mit und Daeotah tx. Cl Lsuth nah SCeUoati CU. a fUanfvloaaU nd Louift Cti. U Xtlaaar nd RcCaito Ctt. 64 Oft ud Rclttrt Ctr, es Uadasx und BUgiana Xv. 17 Eügtnia Kot. ud Bradsha eti 88 DU ad Codarn tr. 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Die Fuhrmannin.
Erzählung von Ludwig Saughofe?. (Fortsetzung.) Atit erschrockenen Blicken starrte Sabi den Bohner an, und trotz der Dämme rung, welche bereits in der Stube herrschte, sah sie deutlich seine Augen sunkelu und seine dunkel gerötheten Züge in Er gung zucken uud zittern. Wortlos be wegte sie eine Weile die Lippen, bevor sie tn stammelnden, abzerisienen Worten zu sprechen begann: Äaö was icb zum zum sagen hab'? WaS anders' denn, als dag daß so an Ehr soso a " Da versazie ihr die Sprache, ein Schauer rüttelte ihren Leib, mit hes tiger Bewegung schlug sie die beiden Hände vor das (Zeicht und brach in ein lautes Schluchzen aus. Ja, um Gottes, willen Deandl toa treibst denn ?" stotterte die Lentne rin in Verblüffung und Sorge. Auch der Bobner machte große Äugen und kraute sich v legen das linke Ohr, seine ganze Wütde schien in die Brüche zu gehen, und in seinem Gesichte wie im Ton seiner Stimme kämpfte rathloser Unmuth mit wirklicher Rührung, als er sagte : Aber Deöndl geh was is denn jetzt da? für an Art und so gar arg verschreckt kann ich dich , ja dengerst net haben ! Schau es iS ja alleS im gu ten g'meint. Und fürchten brauchst dich auch net vor m-7-d kannst jetzt reden, wie d' magst!" '. Die Lentnerin war hinter Sabi ßetre ten und puffte dieWeinende heimlich in den Rücken. Sabi, Sabi! Ich sag' dir's, jetzt red ! Was muß sich denn der Bohner denken von dir!" Da schüttelte Sabi ,in ungestümer Weigerung den Kopf, fuhr sich mit beiden Handen über die" Augen und schluchzte : Na na ich kann net lügen uno kann net Komödi' spielen, und wenn gleich mein Glück dran bangt und. mein' ganze Lebensfreud'!" Mit einem muthi' gen Blicke schaute sie zum Bohner aus und sprach in sprudelnden Worten wei ter: Ich Hab's auch die ganzen Tag' her all'weil g'sagt, daß 'du als Vater a Recht bast, d' Wahrheit z' wissen, und daß du net der Mann dazu bist, den man mit Kreiden anstreicht auf'm Buckel! Aber all'weil wieder hab' ich mich über .-eden laffen aber jetzt na na, dir zns G'sicht 'nein kann ich net lügen! Auskommen müßt doch amal alles, und wie stund' ich nachher da, wenn am End' an ewige Feindschaft zwischen Vater und Sohn dabei 'rauskäm' oder wenn ich's Tag für Tag von dir hören müßt', und mit recht: ich hätt' mich 'neing'loaen in dein' Hof. Schau. Bohner g wußt wenn alles bätt'st. wie's steht zwischen mir und dei'm Buben, und du wärst aus freiem Antrieb 'kommen und hätt'st mich q'fragt um'S Ja o du lieber Gott ja ich b'MV ja gar net g'wüßt, wie ich dir's danken müßt' in mei'm Leben ! G'wiß wahr, schier närrisch wär ich worden vor Stolz und Freud' und Glückseligkeit denn ich kann's ja net leugnen, daß ich dein' Buben gern hab' mit mei'm letzten Blutstropfen, und daß ich lieber versterben möcht' als von ihm lassen, weil er ja g'rad so an mir hängt mit sei'm gan zen Leben! Aber so wie jetzt alles steht-" Ja, Sabi, Sabi, bist denn gattz der rückt ! Na, na. Jeffes na !" kreischte die Lentr.erin und rang in Heller Berzweiflunq die HKnde. Da erholte sich auch der Bohner von seinem Staunen und Starren. Stad bist, sag ich !" schnauzte rr die Alte an. Und 'S Deandl laßt reden ! Das sind ja schöne Sachen, wo ich da wm hören krieg' ! Aber genier dich ntt. Sabi ich bin der Mann, mit dem man reden kann '." Erleichtert athmete Sabi auf. Und nun, da sie ihr Gewissen frei von allem Zwang und Vorwurf und sich noch er muthizt fühlte durch den letzten AuS spruch des Bohners, begann sie in flie genden Worten ihre gute Sache zu. füh ren. Und diese. Augen, die der Bohner machte, als er nun zu hören bekam, was alles in den b.-iden letzten Wochen hinter seinem Rücken sich abgespielt . hatte! Wenn dabei so manches, was er selbst erfahren, mit dem nicht klappen wollte, was er von Sabi vernahm, wußte er mit einer hastig eingeworfenen Frage solch einen Widerspruch rasch ins klare zu bringen, so daß schließlich die ganze Ver schworung offen vor seinen Auen lag. . In der Stube war eS schon so dunkel geworden, daß eS Sabi bei dem Gesichte des Bohners nicht mehr abzulesen er mochte, welche Wirkung ihr Bekenntniß auf ihn übte. Sie hätte sonst ohne V!ühe erkennen müssen, wie diese Wir kung eine gar vielversprechende ttar, und wie es der Bohner mit besonderem Wohl aesallen zu vermerken schien, daß Sabi zede seiner Fragen zu einer Verth'eidi gung des Geliebten benutzte, dessen Ver halten dem Vater gegenüber sie so Harm los als möglich hinzustellen suchte. Bei der tiefen Dämmerung aber sah sie nicht mehr das schmunzelnde Zucken seiner Lippen, nickt mehr die heimliche Freude,' ' ' Llf W. T' A-i - fc "I - vte aus jetnen ugen 01191c. sie 9011c aus seinen Fragen nur immer die rauhe Att seiner Sprache und den ihm eigenen heftigen Ton. Und so kam es, daß sie am Ende doch wieder ein wenig r in die alte Mutlosigkeit verfiel, daß ihr vor banger Sorge die Stimme zitterte, als sie mit den Worten schloß : Jetzt. Bob. ner, wo alles weißt,, wirst eS suchte greifen, daß ich vorerst auf dein' ehren vollen Antrag kein' Antwort geben kann. Da müßtest mich schon z'erst aufS neue um mein Jawort fragen. Freilich wer wetv, ob dir S zetzt noch amal emfallt. Aber maast dich letzt b'sinnen, wie d' willst magst am End' gar im Zorn unser HauS verlassen magst aegen dein' hrato, Riifctn. her di& all Bater feodb halt' und verehrt und g'rad in der Syrg' um sein' Lieb' und sein Glück amal den Heimlichen g'spielt hat gegen dich,- in aachem Unmuth verfahren und magst am End' gar auch den guten Mann hart anlassen, der aus sneundlchaft sur dem' Buben und auS Mitleid mit mir die aame Sack' ana'stift't Hot no ja so werd' ich'S halt leiden müssen. Aber ich hab halt amal net anders reden lön nen, als wie ich -g'red't hab'- denn schau dir inS G'sickt ''nein lügen itt, Bohner daS hätt' ich nie net z'wegen 'te3U" .. ....... , .. :
Und wie Sabi begonnen hatte, so schloß sie jetzt : das Gesicht mit beiden Händen deckend, unter einem jähen Schluchzen, das sie erzittern machte am , ganzen Leibe.' Außer diesem Schluchzen' hörte man in der Stube nur noch das träge Ticken der Wanduhr. Lautlos saß die Lentne rin in einem Winkel, und auch der Bobner, der gleich zu Anfang von Sabis Eröffnung für seine wankende Würde eine Stütze auf der Holzbank gesucht hatte, verharrte in einem beängstigenden Schweigen. Dann plötzlich aber klatschte er die Hand auf den Tisch und hub zu schelten an: So? Also so meinst eS? Fortgehn soll ich im Zorn ! Und mein duckmäuserischen Buben soll ich herbeu teln, daß ihm seine Ohrmuscheln in Fransen geh'n ! Und den weißkopfeten Spitzbuben, den alten, den soll ich 'naus spednen aus mei'm HauS mit a paar freundschaftliche Tritt? Und anders meinst, kann. ich'S gar net machen? Ja, Himmelsakra, muß denn ich mir von dir vorschreiben lassen, WaS ich thu' ? Der Bohner thut, was er mag verstehst mich l" Wieder schlug er die Faust auf den Tisch und erhob sich zu seiner ganzen massigen Höhe. Aber schöne Sachen, das muß ich sagen, schöne Sachen hab' ick gehört! Und du" daS ging die
Lentnerin an, wie hast denn nur du dich hergeben können zu 'waS! A saubers Stückl für deine fünfzig Jahr!" '. Aber schau, Sepp, laß dir sagen " lieb sich die Lentnerin mit stotternder Stimme aus ihrem Winkel vernebmen. Der Bohner aber fiel mu herngen i Worten ein : Jetzt sag' mir nur du g'rad nt; ! - Ich wtll ntx wtssen gar j ms 1 uno memerwegen meineiivegen soll dir auch vrrziehen sein dei'm Deandl z'lieb, verstehst mich ! Denn du, Sabi, du bist die einzige von derer ganzen Bande, vor der ich noch an 3te spekt haben kann ! Du hast an Ehrr w w. c r. - . c ? g udi in ctr, uno oas yai oir aucy in der rechten Stund' ein'geben, wie man sich halten muß gegen an g'setzten Men schen, der an Verstand unter die Haar' hat und a Mannsherz hinter die Rippen. Und dir will ich's auch beweisen) daß der Bohner der Mann dazu iS, bei dem a richtiges Wort an richtigen Ort sind't ! Da, Sabi da hast mein' Hand" und weil eS ihm zu lange währte, bis Sabi, die in ihrem freudigen Schreck keiner Bewegung fähig war, die Hände vom Gesichte brachte, griff er entschlossen zu und faßte all ihre zehn -Finger in seine derbe Rechte. Von der jetztgen Stund' an bist mein' Tochter und a Vater will ich dir sein, daß kein' bessern net wün schen magst ! Und verstehst mich mein Hof, der wird dir verschrieben. und wenn den Duckmäuser von mei'm Buben mit in Handel nimmst, daS iS nachher dein' Cach' ! Verdient hat er'S net, daß er a so a G'sellin kriegt, wie du eine bist. Und jetzt iS aus und gar am nächsten Sonntag werdt'S zum erstenmal verkünd't, in der Kirchen, und über vier Wochen muß Hochzeit sein! So will'S i ch haben ich der Bohner! Und wer 'was anders haben will, der braucht'S g'rad sagen nachher komm' ich ihm schon mit der Nichwng verstanden !" Bohner Bohner 0 mein Gott Boyner " stammelte Sabi in über quellender Freude und unter bellen Thrä nere. Weiter aber ließ der Bohner sie nicht kommen. Stad bist, sag' ich! Wie ich b'schlossen hab', so bleibt's ! Ich leid' amäl kein' Widerspruch ! Und du das galt nun wieder der Lentnerin, die mit gefalteten Händen näher kam, du bleib nur ganz gleich hinten in dei'm Winkel ! Und jetzt, jetzt laß mein' Hand aus, Sabi! Mich juckt's völlig in die Finger, daß ich heimkomm' zu dene zwei Kalfakter, zu dene scheinheiligen. Aber wart nur wart dene will ich amal einheizen, daß ihnen 's Feuer aus die Nasenlöcher dampft! Drum laß mich aus jekt und b'hüt' dich Gott derweil, Deandl und wenn dich a bißl Warten net verdrießt, nachher will ich ihn schon 'rüberschicken, den Loder, den hinter-!-ruksigen!" Dabei rig er sich loS von SablS Han den, faßte nach seinem Hute und schoß zur Stube hinaus. Ja, der Sepp ich sag'S halt, der Sepp!" hörte er die Lentnerin noch schluchzen, bevor er die Thüre hinter sich zuwarf. Ein triuwphirendes Schmunzeln zuckte über sein Gesicht, und eine boshafte Freude blitzte in seinen Augen auf, als er hlnausstürmte unter den abendlichen Himmel. Zu Hause fand er die Fenster schon erleuchtet. Er betrat die Flur, blieb vor der Thüre stehen und meinte drinnen in der Stube hastige Tritte zu vernehmen, als flüchte Jemand von ei ner Ecke in die andere. Der Bohner blinzelteund machte ein gar unwissendes Gesicht; dann aber schnitt er eine Mie ne, als käme er von einem übelgerathe nen Prozeßtermine, und stürmte über die Schwelle. Am Tische saß der Klammerer noch immer in lebhafter Unterhaltung mit Selchfleisch, Brot und Enzia. Unter gemächlichem Kauen stellte er den Kopf schief und schaute mit forschenden Blicken zum Bohner auf, der die Stube ohne Gruß betrat Und unter Grinsen und Zähnefletschen den Hut in eine Fenster Nische schleuderte, daß die schweren Gold troddeln beinahe die Scheiben zerschlu gen. Dann kreuzte er die Hände hinter dem Rücken, zuckte hohnlachend die Achseln und begann in einem geradezu unheimlichen Tempo die Stube auf und ab zu wandern. Während er dabei von Vincenz, der mit gekreuzten Armen und Beinen und mit schwer erzwungener Gleichgiltigkeit hinter dem Ofen saß, nicht die geringste Notiz nahm, streifte er, so oft er am Tische vorüberkam, den Klammerer mit einem vernichtenden Blicke. !' Dem mochte die Sache nun doch nicht mehr ganz geheuer erscheinen', er drückte das linke Auge zu. scheuerte sich mit dem Akesserhefte den Nacken und hub in ei nem Tone, der ganz geeignet war, den Bohner aus seinem verdächtigen Schwei gen erauSzukitzeln", folgendermaßen zu fragen an : Bist aber g'schwind wie der dag' Wesen ! Und WaS hast denn, han? Was rennst denn jetzt umeinander wie a würkliaer Geißbock V (SSlub solar ) Kaust Mucho'S "Best Havanna Ulgara".
rfä Josepijinens Gpter. Grelle von Kelnhotd rtinan,,. Da bringe ich Dir Deinen Veilob' ten, liebe Josephine ! Bitte, wollen Sie nur hier eintreten, Herr Doctor!" Mit diesen Worten öffnete der Frei Herr von Walldorf, durch eine Hanbe wegung den herzugeeilten Diener zurück weisend, eigenhändig die Thür des ele ganten Salons, zugleich seinem Veglei' ter den Vortritt überlassend. Der Frei Herr war trotz seiner fünfzig Jahre noch immer ein auffallend schöner Mann, eine bohe imposante Erscheinung, der man in jeder Linie den ehemaligen Oberstwachtmeister der Garde-Dragoner ansehen konnte. Er überragte den jun gen Mann, welchen er da in so zuvor kommender Weise in das - Herrenhaus einführte, fast um Haupteslänge, und die zierliche Gestalt seines Gastes, das feine blasse Gesicht desselben, aus wel chem zwei dunkle Augen mit ernstem, beinahe schwermüthigen Ausdruck her, vorleuchteten, bildeten einen seltsamen Gegensatz zu der reckenhaften Figur und dem lebhaft gerötheten, martialischen Antlitz des Gutsherrn. Ein scharfer Beobachter hätte auf diesem Antlitz im gegenwärtigen Moment vielleicht gewisse Züge der Verlegenheit wahmehmen kön nen, welche sich hinter dem verbindlich höflichen Lächeln nicht ganz verbergen konnten, und eS war dem Freiherrn offen bar keineswegs unangenehm, daß die Aufmerksamkett seines Gastes viel wem ger auf ihn als auf die junge Dame ye richtet war, welche die Eintretenden in mitten deS prächtig ausgestatteten Ge maches erwartete. In ein einfaches l. . s Tf . c 1 rr c unites tnewano geneioer, welcyes oie schönen Linien ihrer schlanken, eleganten Gestalt zu voller Wirkung kommen ließ, den Kopf in stolzer Haltung ein wenig zurückgeneigt und die schmale, weiße Hand fest auf den violetten lammet einer Sessellehne stützend, stand Josephme von Walldorf den beiden Hern gegen über. Sie hatte keine Bewegung ge macht, ihnen auch nur um einen Schritt entgegen zu gehen, und ihr schönes Ge sicht, das so bleich und so kalt war wie daS Gesicht einer Marmorstatue, verrieth bei den Worten des VaterS weder Freude noch Ueberraschung. Sie bot dem jun gen Manne, welcher rasch auf sie zue' treten war, nicht ihre Hand, aber sie ließ es geschehen, daß er dieselbe ergriff und an seine Lippen führte. Seien Sie mir willkommen !" sagte sie leise mit einer kaum merklichen Be wegung der Lippen, und als dann die dunklen Augen des Doctors für einen Moment den ihrigen begegneten, zog sie hastig ihre Hand zurück. ES war eine seltsam frostige Begrüßung für ein Lie bespaar, das sich seit dem Tage seiner Verlobung nicht mehr gesehen batte. und der Ausdruck der Verlegenheit int Antlitz des Freiherrn trat noch deutlicher hervor, als vorhin. 1 Aber er war bestrebt, daS Peinliche der Suuation schnell zu ver wischen und rief mit beinahe überlauter Stimme und mit sichtlich erkünstelter Jowalität : Wir hatten Sie nach Ihrem Brief erst für den Nachmittag erwartet, lieber Doctor ; Sie müssen darum schon entschuldigen, daß ich Sie nicht an der Station empfangen habe und daß meine Tochter Sie in einem so einfachen Haus anzuz begrüßen muß. Für ein gutes Frühstück aber wird, wie ich hoffe, den noch gesorgt sein, und da Sie nach der langen Eisenbahnfahrt ohne Zweifel einer leiblichen Erfrischung bedürftig sind, ist eS wohl am besten, wenn wkr uns unverzüglich in daS Speisezimmer verfügen!" 'Der Doctor antwortete nur mit einer leichten Verbeugung. Er hatte vielleicht nicht einmal gehört, WaS der Freiherr sagte, denn seine Blicke hingen unver wandt an seiner schönen Braut, die ihre Stellung noch nicht verändert hatte, und die so starr durch das offene Fenster auf die grünen Baumkronen deS Parkes hinaus sah, als hätte die Nähe ihres Verlobten für sie weder Interesse noch Bedeutung. Der Oberstwachtmeister runzelte em wenig die Stirn und räu spate sich sehr vernehmlich. Die Herrin deS HauseS wird die Güte haben, unS die Honneurs zu ma chen," sagte er in halb scherzendem Tone, aus welchem eS doch wie ein scharfer Befehl hervorklang. Geben Sie ihr nur getrost Ihren Arm, mein werther Herr HanS Friedmann !" Josephine zuckte leicht zusammen, und ihre Lippen öffneten sich, als wolle sie einen Widerspruch erheben; aber ein drohender Blitz auS den Augen deS Va ters machte sie verstummen und schweigend legte sie mit einer müden Bewegung ihre Fingerspitzen auf den Arm deS DoctorS. Ihre Miene aber war noch kälter und trotziger geworden, und mit zornig zu sammengeknissenem Munde folgte der Freiherr dem voranschreitenden jungen Paare in den anstoßenden Speisesaal, wo eben ein Diener das dritte Eouvert auf ein reich gedecktes Tischchen legte. Herr von Walldorf hatte nicht zu viel versprochen, wenn er seinem Gast und künftigen Schwiegersohn ein guleS Dejeuner in Aussicht gestellt hatte, und weder die ausgezeichnet zubereiteten Speisen noch die erlesenen Weine könn ten die Schuld daran tragen, wenn ihnen so wenig zugesprochen wurde. Die Kosten der Unterhaltung mußten fast auSschlleß lich von dem Freiherrn bestritten wer den; denn Josephine gab sich trotz seiner zürnenden Blicke nicht die geringste Mühe, ihre Theilnahmlosigkeit zu ver bergen, und Doctor Friedmann beant wertete zwar die Fragen und Bemerkun gen deS Hausherrn mit feiner weltmän nischer Höflichkeit, aber feine Gedanken wurden dch unverkennbar viel mehr daS kalt abweisende Schweigen seiner Braut, als durch die Redseligkeit ihres Vaters beschäftigt. Sie haben lange auf sich warten lassen, lieber Doctor," sagte der Freiherr mit einem letzten verzweifelten Versuch, dem Gespräch einen wärmeren Charakter zu geben. Ich könnte eS Josephine kaum verargen, wenn sie Ihnen deßhalb ein wenig böse wäre ! War denn diese wissenschaftliche Forschungsreise wirklich so dringend nothwendig und so unaus schiebbar, daß Sie sie durchaus schon am Tage nach Ihrer Verlobung antreten mußten?" Könmn Siehagn weijeln, Herr
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von Walldorf, dass ich' dies für Mtch o 'chmerzliche Opfer nur unter ..dem Druck c'uxcx unerbittlichen Nothwendigkeit, gebracht ? Ich war seit langer Zeit durch Versprechungen gebunden, die sid) nicht ?ulllcknehmen ließen. Aber darf ich denn toirklick verniessen genug sein, anzuneh men, daß Sie mir wegen dieser Trennung zürnen, theure Josephine?" Mit zugleich zärtlichem und ängstlich fragendem Ausdruck hatten sich seine Augen auf die junge Dame gerichtet ; aber diese sah nicht einmal zu ihm' em vor, als sie kühl und tonlos erwiderte: Ich zürne Ihnen nicht, und ich wünsche im Gegentheil nichts so lebhaft, als daß Sie sich auch künftighin niemals durch eine Rücksicht auf mich in Ihren wissenschaftlichen Arbeiten und Bestie bungen beeinträchtigen lassen." Der Freiherr setzte sein Weinglas mit einer, so . heftigen Bewegung auf den Tisch nieder, daß das zarte Krystall klin gend erzitterte. Erst nach einer langen, bedrückenden Pause hatte er seine Hal tung so weit wieder gewonnen, um sich scheinbar gunz heiter und aufgeräumt an HanS Friedman zu wenden : Hüten Sie sich nur, lieber Sohn," an dem letzten Worte mußte er merk lich würgen, sie später einmal beim Wort zunehmen ! Aber einen interes sauten Reisebericht wenigstens sind Sie uns jetzt schuldig. Vielleicht können Sie sich durch eine recht lebhafte Schil derung Absolution erringen." Ich wage es kaum zu hoffen ; denn die Dinge, welche mich beschäftigten und von denen ich erzätlen könnte, sind leider von ziemlich trockener Natur. Das ein zige bemerkenswerthe Ereigniß, das mir begegnete " Wieder war es das Klirren eines Glases, das ihn mitten in dem begönne nen Satze unterbrach, aber diesmal war daS Geräusch nicht von dem Freiherrn, sondern von Josephinen ausgegangen; der geschliffene Kelch war ihrer Hand entglitten, als sie eben im Begriff gewesen war, .ihn an die Lippen zu setzen. Die Scheiben lagen auf dem Teppich und eine fliegende 3töthe hatte sich bis über die Stirne hinauf über ihr Antlitz gebreitet. Von draußen her aber tönte zu gleicher Zeit der klappernde Hufschlag eines Pferdes und der Klang einer fri schen, jugendlichen Männerstimme her ein, die irgend Jemandem eine Weisung ertheilte einer Stimme, der man es leicht anm:rkie, daß sie gewöbnt sei, zu befehlen. Josephine, deren Gesicht dem Fenster zugekehrt gewesen war, mußte den Reiter zuerst bemerkt haben, und eS lag für einen unbefangenen Beobachter nahe genug, ihr unverkennbares Er schrecken mit dieser Wahrnebmung in einen Zusammenhang zu bringen. Der Doctor war vielleicht ein wenig bleicher geworden, aber sein Gesicht blieb unbeweglich, wcchrend der Freiherr in mühsam unterdrückter Erregung an den Enden seines mächtigen Schnurrbarts zerrte. Da man den aufwarten den Diener schon vorhin hinausgeschickt hatte, bückte sich Josephine selbst, um die Scherben aufzuheben, und so konnte kei ner der beiden Anderen den Ausdruck ihrer Züge wahrnehmen, als jetzt ein rascher, sporrenklirrender Schritt drau ßen auf der Terrasse näher kam und als die Glasthüre des Speisesaals ohne alle Umstände von außen geöffnet wurde. Guten Morgen, Onkel!" rief von der Schwelle her die frische befehlende Stimme, die man schon- vorhin vernommen hatte. Aber sie fügte un mittelbar mit gänzlich verändertem Ausdruck hinzu: Ah, Pardon! Ich wußte nicht, daß ihr einen Besuch hät tet !" Doctor Friedmann war aufgestanden, und auch der Freiherr hatte mit einer in den Bart gemurmelten unverständlichen Bemerkung seinen Sessel zurückgeschoben. Der neue Ankömmling stand noch auf der Schwelle der geöffneten Thüre. Es war ein etwa fünfundzwanzigjähriger junger Mann in der Uniform eines Hu sarcnlieutenants,' die wie angegossen auf seinem prächtig gebildeten Körper saß. Er hatte siH so straff aufgerichtet, als stände er im Dienst vor eineri Vorgesetz' ten, und seine klaren Augen, die etwas vonem durchdringenden Blick des AdlerS hatten, schweiften rasch von dem Fremden auf die noch immer wie mit Blut übergossene Josephine hinüber. Sein scharf und kühn geschnittenes, von der Sonne gebräuntes Gesicht war un zweifelhaft schön zu nennen, wenn eS auch vielmehr den Stempel männlicher Kraft und rücksichtslosen Muthes, als den hervorragender geistiger Bedeutung trug. Sein Kommen war sichtlich für alle Betheiligten gleich überraschend ge Wesen, denn ein allgemeines Schweigen war seiner Anrede gefolgt, und so sah er sich veranlaßt, in seiner Entschuldigung fortzufahren: . Der Dummkopf von einem Diener unterließ es, mich gehörig zu informiren ! Ich Ware sonst nicht ohne Anmeldung eingetreten oder " und wieder suchte sein Auge das Antlitz JosephinenS ich hätte meinen Spazierritt fortge setzt. Weshalb das Letztere?" fragte der Freiherr mehr unwirsch, als höflich. Du kommst gerade recht, um an unse serem Frühstück theilzunehmen. Erlaubt, daß ich Euch mit einander bekannt mache ! Lieutenant Graf Herbert von Egg, der Sohn meiner verewigten Schwester Doctor HanS Friedmann, der Verlobte Deiner Cousine !" Schweigend verbeugten sich die Vors gestellten gegen einander. Herbert hatte kein Wort der Begrüßung für den jungen Gelehrten, der binnen Kurzem seiner Familie angehören sollte, und der Doctor war offenbar von der Empfindung beherrscht, daß eS ihm bei seiner Stellung a diesem Hause gezieme, sich abwartend zu verhalten. Der Lieutenant aber schien nicht geneigt, ihm näher zu treten. Er hatte dem Oberstwachtmeister die Hand gereicht und sich noch einmal vor seiner Äousine verbeugt, die Einladung zum Frühstück aber hatte er kurzwez czu lehnt. (Forts, folgt ) Bcjrnanl Vonnegut. Arthur Bohn. Vonnegut & Bohn, ABCHITECTEN, Oautt Vlock, Zimmer Tto. 00 sät. S. O. Ecke Washington uud Virginia Ave.
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