Indiana Tribüne, Volume 10, Number 129, Indianapolis, Marion County, 28 January 1887 — Page 1

Jahrgang 10.

Mmner 129. SaDicaopollO, Jadiava Freitag, 28. Januar i007.

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l&t&ü disj Spalte Zsdeit dieselben ai$t Cesch!ftkauzeig fteb uns den Ksnia den drei Z&tz nicht nöerÄeigen, werd nvtntatlt lich csfflencsnnea. Dieftld Meifcro 8 Laze ftehm, fSuacn ade? nndeschrankr erneuert wette. Anzeizen, welche tU Mittag 1 Uhr adge. gebe verden, finden noch am seidige Tage Unfnahme. Verlangt. e rlan a : Ein deutsche? Mädchen für Lausar bett. No '8 Tad Deaware TtraKe. Sui i t langt roird ein MZdchen für HaußardeU in etnir flctutn gantute. 572 Oft iQifngtonftr. Isb Hl erlangt: Ei intelligenter June im Alter von IZ 14 Jahr, um tn etne Office thätig zu sein, unLot.nSienstk ,u verZthen. Nachzusragen in Ut Otfi:e diese Blatte. Rll Verlangt trd ein Mädchen für Sgemetne Hau? arbeit det oman Oehier. o. 183 Wezt Washwgtoa 'Straße, i Stellegesuche. sucht: Ein deutscher Wann, der gelaufig englisch spricht und schon ii tzufmäa".ische, Geschäften thä rig war. sucht ,rgend welche Beschäftigung. ach,u fragen 93 Ost South Ctr. Ist sucht eine Stelle für Hauiarbeit. Nachzusra. gn o 3:9 Rord Stodle Strag. 28; Zu vermiethen. Zu erMiethen eine Farm von AS Zitr. 6 Akt !n südmenlich von der Etidt, nah? Wtterne Tta ilvn. an der J. St S. Eisenbahn, Rachzusrag am Ua$. n Zu verkaufen. Zu verkaufen: 80)1 Lampen, IS 20 und 25 ent. 600 aemske Lapn 7b Cent bis 11.00. hl Hnzelamxen ($ 12 bik 15.00. . P. Smltd o , No. 3 3t 32 Nord Jllinoi Ttra. Verschiedenes. vollmachten erden ausgefertigt und (Selber au Eurova Inge, xogeavon Rodert ftewpf, 8 ff. otar. 4?4 Süd Meridian Ltrahe. Prompt und billig Bedienung. Zur Beachtung! 21 tn Buchform erstiegenen Neben der verurihett tn Shicagoer Anarchisten find bei tr zu haben. Die deutsche Aufgabe kostet 15 Cent ; die englische Au ab ta'let i Cent. Carl Pioapank, TiU Aladsma Str. JabS-AuSw,iS TerJudlanapsttZ Deutsch vegens. Jene? VersichernnksGeseUschaft, am 15 Januar 457. Versicherungen tn Kraft Berficherungchtne in Xraft itqllkderzasl es immt,raözn erbindlichkeiten eine ! versich ungen gewonnen im letzten Jadr Verluft erlitten n, beiahlt . 91,030.361 9 t35 . 74.793.13 438,9601 Herrn. Sleboldt, Sek., No. 11S) Oft Washington Straße. Mittel gegen ble Kälte. Hilft sofort, Pelz-Decken, Velz.Kappen, Pelz-Handschuhe, Pelz-K ragen, Pelzmatten, Jersey-Kappen. Ohrenwärmer, Scotch-Kappen, Populäre Preise, Gute Waaren, Äam berger, Hut und Pelz'Handler, Jio. 16 Ost Washington Sttaße. Auflösung j Partnkrship. 28int n jcnnbcn und dem fSnbtifust im SBgenuU n diene hiermit ,ur Nachricht, da Ofen. Geschäft Von ?ohnfto Äennett. in Zukunft von mir. dem Unterzeichn,?!, S. A. Iodnston, allein itergefü!, t werden ir . da He r nett au dem eschätte aulgetrkten ist. r,n ftrchn mirb e sei, ie in den avaelau Utn 2S 3adren auch in Zukunft mint unven aus do Zufriedenitellen ,u bedien,. Alle ufträge erde ,romvr und oiniq a?u. S. .A.- cTolmmten No. 62 Oft Washington Str. 0310 SivLnsund Museum No. 1216 Nord Mississippi Str. Täglich 2 grotzeVorvellungen Nachmittag 2 Uhr u. Abend 8 Uhr. tZintritt zu allen Sehensvürdigkiten Nur W Cents. Terrj', Carter, Cook & Co Eigenthümer (Ihen eröffnet VMhske , s von OTTO SCHOPP, -Ho. 302 Süd Sttaje egtnäb'r dem Sxrizenhaul. edizine, roUettenarttkel, Schwämme, dürfte 'Harfämerien u. f. m. r7 skce, erden ssrzfZUi, anzsttlzt.

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Neues Y ZeleO?apd. idcttit'UiHöit O a s h t n g , o n. D. E.. 2S Jan. StwaS kälteres, hübsche? Wetttk. Recht hübsch! Helena. 28. Jan. Eine Depesche von Gregory. Montana, meldet: Gestern kamen die Herren Seligman. Child. Bach und West. Aktionäre der Gregory Min ing Co. hierher und kündigten ihre Ab ficht an. die Werke zu schlieken. weil fle sich nicht bezahlen. Die Bergleute, welche noch zwei Mo nate Lohn zu fordern haben, nahmen darauf die Herren einfach gefangen, lieben dann Seligman und Child wieder ge hen. um da Geld aufzutreiben, und dk hielten die beiden andern al? Geiseln zurück. Gbitorielleo.

Die Milwaukeer Arbeiterzeitung" ist uns in vergrößertem Formate zugekommen. Wir gratuliren der Collegin zu dem Fortschritt. Die Arbeiter von Philadelphia werden bei der nächsten Stadtwahl dort selbst ms Feld rücken und haben bereits ihre Kandidaten nominirt. Professions Politiker fanden keine Berücksichtigung. Die Leser finden an anderer Stelle einen ziemlich vollständigen Auszug auS den Reden B:smarck's. Man wird fich erinnern, daß der Reichstag die Forderuw gen der Regierung zu bewilligen bereit war, aber nicht auf fieben, sondern nur auf drei Jahre. Man wird in den Reden Bismarck's vergebens nach einer Be gründung seines Standpunktes suchen. ES konnte sich, da ja der Reichstag in der Hauptsache bereit war zu thun, waS die Regierung haben wollte, nur für Letztere um die Frage handeln, ob sie in drei Jahren nochmals beim Reichstage anzuklopfen gezwungen sein wolle, oder nicht. Aus dieser Thatsache, und aus dem Ton der ganzen Rede überhaupt geht hervor, daß BiSmarck keine Verständigung mit dem Reichstage, sondern Unterwerfung wollte. Die Geschichten von in Ausficht stehenden Kriegen u. s. w., waren Popanze zum Zwecke der Einschüchterung. Stände wirklich Krieg in so naher Aus ficht, dann hätte die Regierung sich mit der Bewilligung auf drei Jahre begnügen müssen. Es ist klar, daß es sich für Bismarck dar um bandelt, dem Volke und seinen Vertretern so deutlich wie möglich zu machen,daß der Kaiser nicht Willens ist, dem Volke in Bezug auf Militärangelegenheiten das Spielen einer andern Rolle als der des SichtodtschießenlafsenS zu gestatten. ES handelt fich für ViSmark um eine Be schrankung der Rechte des Volkes und eine Ausdehnung der Rechte der Krone. Die Kriegsgefahren sind Firlefanz. So weit Militärangelegenheiten in Betracht kommen, soll an die Stelle des Parlamen tarismus der Absolutismus gesetzt wer den. Das ist klar. Ob das deutsche Volk in seinem Kaiser und Kanzler-EnthusiasmuS daS begreifen wird ? Wir werden fehen ! Die Indianapolis Cabinet Co. ver langt bei der Anstellung von Arbeitern die Unterzeichnung eines Dokument?, welches folgende zwei Paragraphen und zwar unmittelbar hintereinander enthält : .Die nöthige Sorgfalt wird beobachtet ver den, um USglücks fälle zn verhindern, aber die Compagnie ist nicht verantwortlich für irgend Kelchen Schaden, der den Arbeitern durch Un gluifälle erwächst. .Die Arbeiter werden verautwortlich gehal ten sür jkdea Schaden der an Maschinen, Werkzeugen oder Waaren durch ihre Nachlas. sigkcit, oder mangelnd, Sorgfalt entsteht." Wenn das Sprichwort: Korporativ nm haben keine Seelen" nicht buchstäb lich wahr Ware, dann wäre es gewiß unmöglich zwei solche Bedingungen unmit telbar hintereinander zu setzen. Und der jenige; der es fertig brachte, zwei solche Paragraphen unmittelbar hintereinander niederzuschreiben, der muß keine Spur von Verständniß oder Gefühl haben. Wenn ihm nicht die Schamröthe dabei ins Gesicht stieg. Wenn durch die Nachlasstg keit der Gesellschaft einem Arbeiter ein Finger, eine Hand, ein Arm, oder sonst ein Glied abgeschnitten, oder zerschmettert wird, dann gieblö keinen Schadenersatz ; wenn aber durch die Nachlässigkeit des Arbeiters ein Hobel zerbricht, oder eine Säge, dann muß der Arbeiter berappen. Wo liegt da die Gerechtigkeit? Kehren wir einmal den Fall um. Ge

setzten Falls, die Arbeiter kämm mit e! nem Contrakt und verlangten, daß die Compagnie sich verpflichte, für jeden Uw glückSfall, der einem Arbeiter zustößt, Schadenersatz zu leisten, daß aber die Ar beiter für ruinirte Maschinen und Werk zeuge nicht verantwortlich seien. Die Compagnie würde sicherlich einen solchen Conttakt nicht unterzeichnen, fie würde sagen : Das ist ja die tollste Ungerechtig

keit, wie' kann man nur so etwas Unze j rechtes, Einseitiges verlangen?" In der That würde sie die Arbeiter, die so Etwas ordern, nur auslachen Tbun das iedt die Arbeiter auch ? O i nein, fie unterzeichnen den Vertrag, den ihnen die Compagnie vorlegt. Es liegt den Meisten vielleicht nicht einmal daran zu lesen, was drin stehi. Sie wollen Ar beit, man muß ja leben, und Frau und Kinder wollen auch leben, und es ist ja nicht immer Gelegenheit zur Arbeit vorHanden, da greift man eben zu. Sollte dann einmal etwas passiren. dann heißt es vor Geeicht : Du hast ja reiwillig den Contrakt unterschrieben. Gewiß, eS war ganz freiwillig. Weder ein Büttel noch ein Henker stand hinter dem Arbeiter, als er seinen Namen hin schrieb. Aber stand nicht daS Gespenst möglicher Arbeitslosigkeit hinter ihm? Trieb ihn nicht der Gedanke an Weib und Kind dazu, unter allen Umständen die gebotene Arbeit anzunehmen? Vielleicht dachte er auch daran, daß man Demjenigen, der nicht Arbeit und Verdienst hat, auch mitten im Winter des schützenden Obdachs berauben, und wie einen Hund auf die Straße werfen kann. Er schrieb seinen Namen hin. Vor Gericht gelten solch dumme Gespenster und Gedanken nicht als Zwangsmittel. Es geschah freiwillig, ganz freiwillig ! Merkst Du nicht Arbeiter, daß Du nicbtS bist als ein Sklave, nichts als eine Waare, die man nach Belieben ver'auft und verschachert, und daß das Ge setz unter dem heuchlerischen Vorwande der Freiheit Dein Sklaventbum aufrecht erhalt ? DraytnaHriHten. Der McG l ynn Streit. New Ä o r t. 27. Jan. Erzbischof Corrigan, Cardina! Gibbons unv Ear dinal Tascherau hatten heute eine Conse ren,. Nach der Conserenz fano ein Em pfang statt und am Abend gab der Erz bischos leinen Gästen ein Diner. Anwe send waren die Erzbischöfe Ryan von Philadelphia. Elder von Cincinnati. William? von Boston und noch eine Anzahl höherer katholischer Geistlicher. In der St. Stephanökirche wurde heute Abend eine aufrührerische Szene nur durch die Ankunft der Polizei verhindert. Da? Erdgeschoß war den ganzen Tag Über verschlossen, aber die Kirche var ge öffnet. Eine große Menschenmenge hatte fich daselbst heute Abend veesammelt und kurz vor zehn Uhr gelang tt zweihundert Frauen, in da Erdgeschoß zubringen Sie umringten McGlynnS Beichtstuhl. Pfarrer Donnelly Im hinzu un) gebot ihnen, sich zu entfernen. Die Frauen jagten den Pfarrer hinaus und dieser rief die Polizei herbei. Freunde de Erzbischof) sagen, derselbe habein ledierZeit sehr viele Drohbriefe erhalten. Am Mk!toch sei ein Packet an der Thüre abgegeben worden. Man fürchtete. eS enthalte Dyiamit und öffnete eS behutsam. ES war Zuckerwerk darin. Man sch.ckte dafielbe zu einem Chemiker und ließ eS untersuchen. Ueber daS Re sultat der Untersuchung mird.Stillschwei gen beobachtet. SÄauerlicheFeacht. Baltimore, 27. Jan. Am Sonn tag traf hier ein großer Koffer ein. welcher von New Vork auS mit der AdamS'. schen ExpreßCo. gesandt worden und I. A. Wilson, Baltimore adresstrt worden war. Niemand reclamirte daS Frachtstück und heute Nachmittag ent strömte dem Koffer ein so verdächtiger Geruch, daß man eS gerathen fand, die Polizei in Kenntniß zu sehen. Der Koffer wurde nun nach der Centralstation gebracht und dort geöffnet. Ein gräbli cher Anblick bot fich da den Beamten und den Berichterstattern. Drinnen lag die Leiche eine Manne?, besten Föße, Beine und linker Arm abgeschnitten, jedoch bei gepackt waren; der Kopf fehlte. Die Leiche trug ein Kattunh?md mit dem Namen ,. Kaulhold.- Außerdem fan den sich mehrere Karten mit der Aufschrist; E. D. Siegel. Schlächter. Throop Ave., Brooklyn, E. D., vor. Die Leiche welche die eines jungen ManneS zu fein scheint, obgleich man in Ermangelung deö Kopfes keine bestimm ten Bermuthungen anstellen kann ist vorläufig dem Coroner übergeben wor den. Die Ezpreßbeamten haben keine

Idee, er den Koffer versandt haben mag. New York. 27. Jan. Die Brook, lyner Polizei suchte heute Abend den oben erwähnten Schlächter .Siegel auf und unterwarf ihn einem scharfen Ver hör; er bestand aber darauf, daß er keine Ahnung habe, wie -feine Karte zu dem Leichname in jenen Koffer gelangt sei. Der Fisch'irtistreit. Otkama, 27. Jan. Der Premier minister Sir John McDonald sprach sich aus Befragen dahin lau?, daß Canada .unter keinen Umständen zuiückweichen werde-, d seine Haftung unverrückbar vorgezeichnet sei, unö daß. wenn die Edmundö'sche Vorlage endgiltig ange-nomm-n und auSgeföhrt werden sollte, bei der canadischen Bevölkerung, trotz der bestehenden Parteistreitkeiten, ein mäch tiger Patriotismus zu AuSbruch kom men, und Alle? zur Vertheidigung der .Grundrechte- gegenüber Amerika fick vertheidigen werde. Der Streik der Kohlen schau f l er und Lang sh oremer. New Y o r k. 27. Jo'. Gegen 30.000 Kohlenschaufler und Frc 'htverlader besin den sich am Streik 'nd ,S ist den Dampfer, auch den Eurs yadampfern un 'özlich auszukaufen. Die Fährboote find wegen Kohlenmang.1 in großer Ver legenheit. Die CunardZ Dampfer find nicht im Stande ihre Fracht auszuladen. Die franzöfifchen und holländischen Dam pfer verden am Samstag nicht abgehen können, die Küstendampfer haben ihren Verkehr fast ganz einstellen müssen. Die Frachtgüter in den Docks häufen fich furchtbar an. Die Bremer und Ham burger Dampfer haben mcht viel zu In den, da fie Niemand beschäftigen, der zu einer Union gehört. Gerüchtmeise verlautet, daß die Eisen bahn und Kohlengesellschasten die An führer der Streikte wegen .Verschwörung verhaften lasten wollen. - Jersey City. N.J.. 27. Jin. Eine Anzahl Polen aus WilkeSbarre. Pa., die fich auf dem Wege nach Hoboken besän dtn, um dort den Bremer Dampfer .Trave zu besteigen, wurden hier an der Ecke von Grove und 18. Straße von

Koblenschauflern angefallen, welche jeden fall? die Polen für eben eingetroffzne .Scabs- hielten. Drei Männer. Na menS Adam Tarizz, Andrw Ardan und George Barno wurden schwer verletzt und BarnoS Wunden find wahrscheinlich tödlich. G r e e n p o i n L. I , 27. Janua?. Die HavemeUkt'scheZuckerraffinerie wurde heute geschlossen, weil der K.'blenvorkatd ausging und in Fl'lge dkS Kohlenschauf. ler Streikes nicht ersetzt werden konnt,. E ne große Anzahl Arbeiter verlieren da durch vorläufiz ibre Bkhäftigung. New')orr, 27. Jan. In Staken Island übt der Kodlenschaufler-Streik eine ganz besonders unheilvolle Wirkung aus. Den meisten dortigen Kohlenhändlern sind die Borräthe nahezu ausgegangen. Die GaS Compagnie in Clifton wird auch bald keine Kohlen mehr haben. Ver üabti. Moltke und W i n d t b o r st Berlin. 27. Jan. Die .Germania behauptet, daß General Moltke in Mep pen als Kandidat für den Reichstag ge gen Windthokst auftreten werde. Sie fügt hinzu, da Moltke sicherlich geschla. gen werde, aber eS fei keine Unehre, von Windthorst geschlagen zu werden. UuSDeuschland. Berlin, 27. Jan. Amtlich inspi riete Blätter theilen mit. Fürst BiSmarck werde ein Document vom Papste ver öffentlichen. daS sich zu Gunsten der Re gierung im jetzigen Conflikt aussprechen und die katholischen Wähler veranlassen werde, nicht gegen die RegierungScandi baten zu stimmen. AuS Esten wird gemeldet, daß Krupp jr., eine ReichStagScandidatur für Esten angenommen hat. Sämmtliche elsässische Mitglieder, welche dem letzten Reichstag angehörten, treten auch diesmal wieder als Candida ten auf und bereiten ein gemeinsames Manifest vor. Die Nationalliberalen haben den Pro festor Gneist als Candidaten für den Wahlkreis LandShut aufgestellt, welcher im alten ReichtStag durch einen Conser vativen vertreten war. OctirfftacOrtattn. Angekommen in? Liverpool: Assyria von New V'k. tzsoulyampton: AJena" von New Vork nach Bremen. QueenStown: .Wisconsin", .Eiiy of Ehester- von New York. New Bork: .Wyoming-, .Helve tia- von Liverpool. .Devonla- von Glasgow, Australia- von Hamburg.

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unterm Ginkaufspreis. . Da unser Mikthvkrtrog Lense auslänst, sind wir gezwungen bis zum 1. April

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Gan, au, deutliche GkukausSprels vrrkanst. Sprecht bit Zeiten vor Eröffnung deS britischen Parlaments. London. 27. Jan. DaS Parla ment wurde heute eröffnet. In der Thronrede sprach die Königin ihr Bedau ern darüber auS, daß die Angelegenhei' ten SüdeuropaS noch immer nicht geord! net seien, fie glaube jedoch bestimmt anl v. rrc v. cv v ) uic ryuuung iir tyncuin. Emin Bey. C a i r o, 27. Januar. Die Regieeung hat einen Bericht erhalten, daß Emin Bey stch bereits auf dem Wege nach der Ost küste befinde, nachdem eS ihm durch ver zweifelte Anstrengungen gelang, stch durch das Gebiet von Uganda zu schlagen. Stanley wird nächsten Donnerstag nach Zanzibar abreisen. Vo Ausland, Crn e trag iko m i fch e Begebenheit, die sich nicht alle Tage ereig nen dürfte, wird aus Mailand berichtet. Signora Lucietta Silvestri, eine junge, reizende Frau, ist feit zwei Jahren mit einem angefebenen Bankbeamten ver mahlt. Das Paar lebte in glücklichster Ehe, und Silvestri pries laut die Tu genden seiner Gemahlin. Da begannen die Nachbarinnen, die das Glück der jungen Ehe verdroß, zu klatschen; sie sagten, Frau Silvestri habe Liebhaber und sei außerdem die Maitreffe hochge stellte? Herren, welche ibr das Geld für ihre Toiletten geben. Die Ansicht wur de auch in mehreren anonymen Briefen an Herrn Silvestri ausgedrückt, und der Ehemann bedrohte in seinem sinnlosen Zorne die arme Frau mit einnn öffentlichen Skandal. Glücklicher Weise ge lang es indeß derselben, sich vollständig zu rebabilitiren ; allein als leidenschaft liche Italienerin beschloß sie, an' den Verleumderinnen Rache zu nehmen. Zu diesem Behufe lud sie die Damen Marie Lorni. Elise Pietry, Gisela Randoni und Magd. Grazie zu einem Kaffee ein : als jede der Damen ' ihren Kaffs geleert hatte, erhob sich die Hausfrau plötzlich und sagte, frei nach Lucretia Borgia : Keine von Euch wird lebend dieses Haus verlassen, elende Lügnerinnen. Ihr seid sämmtlich vergiftet. Euer Kaffee war mit Arsenik gemengt !" Ein fürch terliches Jammergeschrei brach nun aus ; zwei Damen fielen in Ohnmacht, die Be sonneneren liefen nach dem Arzte, wel cher nach genauer Untersuchung erklärte, daß keine Vergiftung vorliege. Der Apotheker hatte nämlich der rachesüchti gen Dame statt des begehrten Arsenik einfaches Soda verabreicht. Trotzdem erschien Frau Silvestri diesie Tage, deS Mordversuchs angeklagt, vor den Geschworenen, und die vier Damen ver langten im Quartett" die Todes' strafe". Nach einer glänzenden Rede ihres Vertheidigers ward die Angeklagte völlig freigesprochen. Ein ungewöhnlicher Diebsfang spielte sich jüngst auf dem Pont.Neuf zu Paris ab. Ein Gauner hatte einem Herrn Uhr und Kette ent-, wendet und ergriff damit die Flucht. Der Beraubte schlug Lärm und es begann nun eine allgemeine Jagd auf den Räuber. Auf dem Ponr-Neuf sah dieser sich gestellt. Zum Entsetzen der Leute schwang er sich plötzlich über das Brückengeländer und begann stromabwärts zu schwimmen. Ein Herr jedoch, welcher mit einem rie sitzen Neufundländer die Brücke passirte, zeigte diesem den Schwimmenden und rief ihm zu : Apporte !" Mit einem mächtigen Satz sprang der Hund in'S Wasser und schwamm dem Gauner nach. Eine große Menschenmenge sammelte sich an beiden Ufern und folgte mit Span nung dem aufregenden Schauspiel. Als sich der Flüchtling umsah und den unerwarteten Verfolger erblickte, tauchte er mehrmals unter, um den Hund irrezuführen. Doch dieser erreichte ihn in wenigen Augenblicken, und als der Gau ner wieder emportauchte, faßte ihn der Hund mit seinem weiten Nachen am Arm und ließ ihn nicht mehr los. Um nun nicht unterzusinken, ließ sich der Festgenommene ruhig von dem klugen Thier an's Land bringen, wo ihn zwei Polizisten sofort festnahmen. Uhr und Kette hatte er in den Strom versenkt und behauptete nun kühn, er habe Beides nicht gestohlen. Unter großent, Halloh wurde er abaefübr..

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