Indiana Tribüne, Volume 10, Number 127, Indianapolis, Marion County, 26 January 1887 — Page 3

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r - " V. er-'!. W r) HAMBURGER TROPFEN. gegett Magenleiden. Unerreichte Resultate. 51 reifler Echatz für das ltev. 2ona City, Iowa. Her? Henry BasterdeS, einer der Slte sten Anstcdlcr der Clabt, berichtet, daß Dr. August Sniz'K Hamburger Tropfen bet den inani-.i.fallien Bcschwrroen seines bohen Al ttvi ein reifer eiaj smd. Tiefelden hrför kvrri die Lerdauur.g. LnlchStzbare Sier.ffe geleiftet. 107 SB. 9..2tr., tanfaZ City.Ms. Herr Henry Antrett er ersichert, daß Tr. SXüinnl König'S Hamburger Tropfen ihm schon unschShbare Tienste geleistet haben. ViS vor drei Jahren litt er häufig an Verstopfung imb Unverdaulichkeit. Auf Anrathen eine TreundeS versuchte er die Troxfenund de tn kurzer Zeit geheilt. 2rt lang gelitle nö dra geheilt. 819 Market.?tr Ct. LouiZ, 22o. HerrArtburZZ igelt litt Jahrelang Verdaunsbelchwerdkn und nidn wollte ihm helfen, bis er schließlich uf nrathen eine freundes zu Dr. Lugt J?3nia,' Hamburger tropfen seine Zuflucht nahm, roelche tn kurzer Zeit sein Mazenteiden kurirten. 6rae roe Äarrkeanuuz. Jloomington, Jll?. DerHerausgeberdeZPloomwgtonIournal,Her? H. Vteyer, hat schon zu verschiede nen Malen Gelegenheit gehabt, die ausaezeich ten jBirfimgen von Dr. Aug. König' Ham, burger Tropjen bei Magenleiden uns Naver daulichksit zu erproben THS CHARLES A.V0GELER.C0.. Baltimore, M4. TTA Wsy?v& ,V V V' iI rgr hkmatiSmS, 51niralnl, FroßbenlkN. tfrxe-iAufr, Srenzveh, ückenschmrrzt, LrrSacknngen, Sruhskgeu. - Schuittwde, Zahnschulerzkii, Kopsweh, randwundtt. 5rtU 50 Gcnli; In allm Apotheke , tat. XUX tHglM TOCJX&B lO, BA.LTLM.QOXi KB. 0vGM-000 O Sorgenvoll und iraurig C) blickt inancf Kran' in tli Zukanfr, weil er tiöder Alle's erfstgtos aedrzucdt bak. n .ue, ccicaccw ciei'nu.f n, lceure an aan x-v erschwSche unv iMtstrantfcwu,f 1 l'cirie an ta trautuen Aclen von Jnzenkiünce?: leirn. csl:ii tiint iAbtluUe d, T O..Rettung,?lnker" lesen, ede sie sich sS kurch rerloctenre und trüaerisck'e Versr-V ! chuuqrn xradlrlscbcr me.iiinisidcr Anzkizen X .rerlelien la,en. XaS g?diene Buch. !5' l 1 leiten, mit zadlreichtn natu'gttreuen Bil, l I r hrm ti.irfi ja o-; t itin, u..ic für z. v.. in 4Piinaiifn, --jciiti rerraJt, fiei rersantt. i mv - m a Ü.rcKr; ueuiscnes neuinsmui, -y II Clinton P:ace. New York, N. Y. Cvi'CIO(fO ätasT-l 1 srntsi!!!. V"-,ln-M SClt'i ' $j M' ou-t liiv e ?!rrW ' , .'-. js v 5 i:v tyOrt, -UrfTi -ir-i W.fu; , -H.ZütjkaZe ub jaaSui-ll-32,, ur-S 4foritfdW. I) !f auHtnl im. mat ctti Str. 13 tl.o r lr. und Aor. LZs,e t lUi'.tf uns ?ori 3uu Imm !5 Vtrn t',:. anMUfTachafelta 10 Stjt:, , i0f . ub A!j ?!e, 17 vaft .und a!.t tt. IS cnou rtr. unft ctau 19 Sich tr.b Zo)n 6tt. Äoia f(v. und Z eeent :t 124 '.,d7na una SUtrgt e. 125 Kertbic uns Utint 5tt. 'ö ?,r. und Lincoln tt '.17 ftu(ntE(l-Sbaubf. IM Äenttat Kr. ub cht St m USttT uns Ticrrtjer tii: ?LZ Sthz?ik0tt ii) ficht t! XM VC5i;t .c:. nnb jlr St. xV He oe. kns Ttlsa St, tlatu2Tt b ch?gN ?.!. .1 et. Jo ett.. n$ süuiotc. 3 ?enii'sloa-.:t2 und $-att Sl:. 5 S. S.,gine House SechZ, ,), .o . 28 Ihffilffrpt und t Leite Str. 32tnail und Nichigen Ct. 13 VennZiloani, in. und Hee . N isftsftxri und Vier: St:. 21? Xensfftt und fcliSian Sti. lg ?,nniHlonia urib Vi'ch'gan t,. iH JLtni und Herbert tt. 31 Indiana So, und .ichigan ti. Ksrntan und Batnvt Ctr. M Caltfarnta und Cicwar.t e. SUU und e Hork Str. Jndtana se. 3. i,e t 7 etaotopitaieiat d ord ',. U Rtlgan k, Uz 0n l Uii i ISalaut Ste. 3it tust und STftt et. iit eti&mti und to3ai9 l zfd Ngtt, nahe 22 ft Öt. j ÖrtSintorf und Aalhingtsn et U .fsouei und j.'?z KinbU u Qtfhltgton tr IS ZSms.z anb Ci's SU. 4T nfl U''d 4dathnjti Ot. K,NZZ Vs.'k 11 3a5taa8U. il3 iMiffsutiu tt:vU öti ill J5if.st;pi d 413 Kiauf9n' Poe! Hdu,. 421 3.. t. v' Jsfan Us?'-. St IklNS'.I uns Z?ertS S:.. Jitnotl ud cuist.r.a Vr, dS fe4 ? cCjtU ct. 54 044 Ssi.t) Vtt. A re und esrgl l, 57 S,Ndia u:ld a St. 1 VdtZs und ißerrt Su li 4dlss Äce. an rumv tr il3 OV öd 9taüroco kte. 41 Atnta.a a. und J'ieixU ? all Unto und oi eil Stk 318 aiinotl uns ans Hl E 17 rril u'd iCacoUft 81 Ct5 nah Stlatvatc Str. a Vs.eania und Louiftan, : U Del und Rlart, tr. Oft nd an, S, 55 sda uud VvztaÄS . wl itgtaU Co. ua ral'.k et: 68 Oft d Ccsura St:. ti $ittf9l8fisi4 Str. und ao,kn tV2 lfiÄxnn uni tenshtrtn Tl Virginia Is. nc3 Huia t.. T1 Ostd 8ora 4. 71 Bafhtnjtoa und Beriten Ctt. 74 BsU rirsta tr. 75?? As. uo it-n. 78 DiZs und fleiil f.U. 78 Virginia s.u.td Itloa, 79 SjUtchtrKo. und Tilu. 711 Cptuc und Prospekt S&x. 711 agUlS kr und Sauul Cu 714 Graap und Oliv Ctr. 718 Cgett udchr et:. 81 5a ;u Irs, tr. ZLashizt? d Vla? Lt, . 88 Oft und pl vtr. 84 X Vox' ttB5 $alss3 öii 83 XaaöfeurtainÄu!laU. tz6 Bit. Staat Srseual. , Orient-! nh 2as.':on V gravin söngnii. s!2 . S 4lauqHau. OS Sashtgtn,H 8 arlt und obi t:. 14 O;ts uud Harve, ti. $1 nirnlan na) Ketitian Ctr. VI ridia and orgia Straft. i l privat Signal. l-l-l Und Kantn rot ber holt, oeüir Clara " 1-8 Signal sür Jeuer.Druck. Zi Schlag. Feuer au. Oniv4U5,Dru. ZTf VqtlHU 11 r VMT88.

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Die Fuhrmannin. Erzahlnuz von Ludwig Tanghofe r. (Fortsedung.) Jetzi is gut! Allweil schöner!" ze tene der Bohner. Ja, scbaamst dich denn gar net? Aber ich weiß schon ich kenn' mich aus mit dir! AuS deiner Wuth, da redt j gar nir. anders als wie d' Angst, dag dich 's Deandl anz'zeigt und daß man dich einsperrt a paar Wo chen !" Anzeigen! So! G'rad probiren soll sie'S '" .G'forchten mußt dich aber dengerst haben, daß sie'S thut. Weswegen wärsi denn sonst gar so verdattert heim'kom men am letzten Samstag? Weswegen bättst denn' sonst dein' Geißel zerriin und auf d'Seilen g'raumt wenn net in der blindin Angst ? Gelt, jetzt siebst da und schaust !" - - Lincenz fühlte sich durch diesen Ein wurf des Vaters in der That um alle Fassung gebracht und völlig aus der Nolle geworfen. Und da er sich mit Worten nicht mehr zu helfen wußte, brach er in ein höhnisches Gelächter aus. - 3a, lach' nur ! Lach' dir meinetwe gen an Kröpf an Hals !" wetterte der Alte. Deswegen is 's doch net anders. Und wenn net ich mit mei'm ehrlichen Namen d'Schand' davon tragen müßt', möcht' ich dir.schiergar wünschen, daß man dich einspinnt auf a g'hörige Zeit! Denn so was hast dir verdient, du Lüm mel, du ung'schlachter." Dem Bohner ging vor Zorn und Er regung der Athem aus. Indessen schüt' rette sich Vincenz noch immer vor Lachen. Da ihm aber doch die Sache nicht mehr ganz aeheuer dünten mochte, griff er nach der Thüre, wobei er unter Gelächter noch die spottenden Worte hervorbrachte : Jebt g'fällt er mir. der Vater jetzt g'fällt er mir q'wiß!" WaS! WaS!" schrie der Bohner auf und zeigte nicht geringe Lust, mit erhobenen Fäusten auf Bin cenz loszustürzen; doch sah er sich im gleichen Augenblick allein in der Stube und hörte durch die gc schlössen? Thüre den Burschen mit pol terndcn Schritten draußen über die Treppe .steigen. Erschöpft und schwer athmend ' sank er auf einen Stuhl, und während er die Fäuste in die Hüften preßte, stöhnte er: No wart' dich will ich ducken wart' !" Zorn und Aerger über den Sohn, das war die einzige Empfindung, mit welcher sich der Bohner in diese 3tacht zur Ruhe legte. Und eS schien auch am anderen Morgen,' als hätte der Schlaf, den er gefunden, auf dieses Empfinden nicht die geringste fänftigende Wirkung geübt. Wenigstens dankte der Bohner, der bereits hinter dem Tische saß, als Vincenz die Stube betrat, mit keinem Worte, nicht einmal mit einem Kopfnicken für den gebotenen Morgengruß z da zuckte der Bursche die Schulter, löffelte schweiß gend seinen Suppenteller leer und ging seiner Arbeit nach. Wahrend des ganzen Vormittags stelzten die beiden anein ander vorüber wie zwei Kater, die sich müd' g'raufk haben", meinte die Hausnerin mit einem nicht übel gerathe nen Vergleich. Gegen zwei Uhr war es, als der Aoh ner das erste Wort an Vincenz richtete. Der Bursche war eben, wie an jedem Donnerltzg, damit beschäftigt, den Botenwagen in Stand zu setzen, der die mancherlei Waaren aufnehmen sollte, weichn die Kunden des BohnerS an die sein Nachmittag und Abend dem Groß fuhrmann" zur Verfrachtung nach Traunstein zu überbringen pflegten. Verdrossenen BlickeS schaute der Bohner, der in Hemdärmeln und mit gespreizten Beinen inmitten deö HofeS stand, den Hantierungen deS SohneS zu. Da hörte er Schritte auf der Straße, bob die Au gen, und wie von einem jähen Schlag auf die Stirne getrosseu, zuckte er zusam men, als er den Sommerbichler m den Hofraum des LentnerhauseS treten sah. Einen Augenblick stand er wie erstarrt, dann schoß er auf Vincenz zu, packte ihn mit eisernem Griff an der Schulter und zischelte ibm, nach der Straße winkend, mit zornbebender Stimme zu : Da schau da hast es jetzt!" Verwundert schaute Vincen; auf und sah gerade noch den Sommerbichler drü' den in der Thüre verschwindend Unwil lig wand er sich aus der Faust des Va ters, zuckte verächtlich die Lippen und brummte: Meine:wegen ! Auf dem sei ne paar Groschen wird's im Bauernhof dengerjt net ankommen !" JBorl Der und a paar Groschen! Einer, an dem ich meine vierzig Mark verdient hab' im Monat!" keuchte . der Alte. Aber wenn ich schon vom Geld net red' bist denn du mein Sohn, der d' so a Schand' net spürst ! Der Som merbichlzr steht mir mit der Kundschaft aus der Sommerbichler ! Weißt eS jetzt Mich hast 'troffen mit deiner Gei ßel verstehst es mich, dein' Vater!" Schwerathmend wandte er sich von Vincenz ab und schritt mit zuckenden Lippen und dunkelgeröthetem Gesichte er Hausthür zu. Erst schaute ihm Lincenz mit einem recht verlegenen Gesichte nach, dann aber beugte er sich über das ausgewundene Wagenrad und kicherte mit vergnügter Miene' vor sich hin : So iS recht ! Gut geht's an'." Und wie eS angegangen" war, so ging eS fast den ganzen Nachmittag weiter. Einen um den anderen von den besten Kunden des BohnerS konnte man in der Thüre des LentnerhauseS ver, schwinden sehen, während im Bohner bofe nur vereinzelte Auftraggeber aus dem Dorfe und auS entfernter liegenden Gehöften vorsprachen. Der Bohner verließ kaum mehr die Stube, in welcher er unablässig mit langen Schritten auf und nieder wanderte; dabei war sein Aussehen von einer Art, daß ihn die Hausnerin mit einem, g'heizten Ofen, der Füß' 'kriegt hat", vergleichen konnte. Vincenz machte sich so wenig als möglich in der Stube zu schaffen ; wenn er aber ein Betreten derselben doch nicht umge hen konnte, setzte eS böse Scenen zwischen ihm und dem Vater. Als sich dann Vincenz am anderen Morgen zur Abfahrt rüstete, wäri eS nidt nötbig gewesen, du beiden schwe

ren Pserkie vor den Botenwagen zn spannen, der mit so geringer Fracht be laden war, daß ihn ein mageres Röölein ohne Mühe von der Stelle gezogen bä:te. Wenn sich auch der Bbner mit keinem Worte über diesen Umstand äußerte, so war es doch seinem von Zorn und In grimm entstellten . Gesichte abzulesen, was er dachte und empfand. Er stand unter der Thüre, musterte mit funkelnden Augen nur immer den Wazcn und nickte dazu mit dem Kopse vor sich bin, als erginge er sich in stummen Verglci' eben zwischen seirun Gefährte und eem Botenwagen der jungen fuhrmannin. den er vor kaum einer halben Stunde vor seinen Fenstern hatte vmüberfahren sehen, so schwer beladen, daß ihn der Scheck" und der Bräundl nur in keuchendem Zuge vorwärts brachten. Mit keiner Silbe, mit keinem Wim perzucken dank:? der B?bner für das B'hüt' dich Gctt. .er," rrM welchem Vincenz die Züzel ergriff. ÄlS aber der Bursche die neue Peitsche auS dem Äurn met des Sattelvfeidss zog. zuckte Bobner in die Höhe, schoß mit rothem Gesick:auf Vincenz los und riß ihm die schwanke Gerte aus der Hand. Heut' fablsr mir ohne Geißel ve? stehst !" Vincenz erbleichte denn ein Fuhr mann ohne Peitsche, das ist wie ein Sol' dat ohne Säbel, wie ein Jäger ohne Büchse. Vater! das geht z'weit !" stammelte er. Ohne Geißel fahr' ich et!" Wer net weiß, zu was a Geißel g' hört, der braucht auch keine z' haben !" zischelte der .Bobner. Und wann d' net ohne Geißel fahren willst, nachher bleibst daheim, und der Knecht kann fahren !" Damit kehrte er dem Sohne den Rücken und verschwand im Hause. Mit einer zornigen Bewegung schliuderte Vincenz die Zügel über die Pferde, nahm sie aber mit hastigem Griff gleich nieder auf, rückte seufzend den Hut und fuhr zum Tbore hinaus. Er mochte wohl jeine guten Gründe haben, lieber ohne Peitsche zu fahren, als das Hau zu hüten, während er Sabi auf dem We ge nach Traunstein wußte. Welch einen zärtlichen Lohn der Bursche für diese Ueberwindung draußen im Walde fand, in welchem er von Sabi erwartet und mit leuchtenden Augev und lächelndem Munde empfangen würd?, das ließ sich der Bohner wohl nicht trau-, men, der zu Hause in Zorn und Sorge die Stube durchwanderte und dabei aus seinen brütenden Gedanken einmal mit den lauten Worten auffuhr; Wenn er nur heut' net wieder 'was anfangt in sei'm Gif: mit dem Deandl ! Er braucht ja net'g'rad a Geißel, wenn er ibr'was anthun Will." Die Sorge, daß Vincenz demDeandl 'was anthun" möchte, schien den Boh ner nicht mehr verlaffen zu wollen. Sie lag auch in den lauernden Blicken, mit d?nen er am folgenden Abend dem Burschen entgegensah, als dieser nach der Rückkehr von Traunstein in den Hofraum einfuhr. Einen kurzen Gruß nur wech selten die Beiden. Dann gingen sie in die Stube, um mit einander zu rechnen.Wortlos hörte der Alte den Berickt des Sohnes an, der diesmal seine Geschäfte mit musterhafter Pünktlichkeit erledigt hatte. Vincenz schien hierfür ein freundliches Wort zu erwarten ; und als es ausblieb, frug er mit einer etwas gekränkten Miene : No, und der Vater sagt gar. nir, daß alles so schön in Ordnung ist Hast aber auch gar viel zum merken g'habt !" fuhr der Bohner in einem halb höhnischen, bald grimmigen Tone auf. klappte die Bücher zu, strich das Geld vom Tisch und verließ die Stube. Die nächsten Tage vergingen, und mit einem jeden wurde die Laune des Bohners gegen Vmcenz eine drohendere. Außer dtm Hause that er sich wohl Ge walt an, um die Leute nicht merken zu lassen, was in ihm wühlte und kochte. Während er auf der einen Seite zu stolz war,um an die ihm untreu geworde nenKunden ein erklärendes Wort zu wen den, war er auf der anderen Seite wieder allzu vorsichtig und berechnend, als daß er sich durch eine der ihm sonst so geläu fizen Derbbeiten noch weiterhin hätte schaden wollen. Je mehr er sich aber nach außenhin bezwäng, desto freier ließ er dem Sohn gegenüber seinem Zorne die Zügel schießen. Der geringste Um stand steigerte seine Gereiztheit, wollte bald im Hause kein lautes Wort mehr hören, und besonders brachte ihn jeder Widerstand außer Rand und Band. Die Dienstboten gingen ihm wohlweislich aus dem Wege ; Vincenz aber that sein Möglichstes, um die reizbare Stimmung des Vaters noch zu verschärfen. Für die bitteren Stunden, die er dabei durch ko ften mußte, entschädigte er sich reichlich in dem zärtlichen Geplauder, zu dem er sich fast täglich draußen im Waldhäus chen des Klammerers mit Sabi im ge Heimen zusammen zu finden wußte. Mit vergnügtem Kichern hörte dann jedesmal der Klammerer die Berichte des Burschen an, den er immer wieder zur Vorsicht und Ausdauer mahnen mußte. G'wiß wahr, es kost' mich diesmal an ganzen G'walt, daß ich so rrden kann mit 'm Vätern. Wenn ich ihn oft so drum anschau', wie ihm die Sach' sogar arg z' Herzen geht, da wird's mir manch mal völlig bang ja nachher krieg' ich a ganz' Mitleid mit ihm, und ich muß mlch fragen, ob's net besser g'wesen wär', ! wenn ich ihm von Anfang an in aller Güt' gleich alles eing'standen hätt'!" In solchen und ähnlichen Worten äußer te sich Vincenz häufig, wenn er dem Klammerer die Kämpfe schilderte, die er mit dem Vater geführt. Und Sabi war immer bereit, dieser Meinung beizupflich ten; ihrem ehrlichen, offenen Sinne war von vornherein der gerade Weg als der beste erschienen, und nur mit Widerstre ben hatte sie ihren Part in dieser Ver schwörung übernommen. Immer aber wußte der Klammerer den Beiden mit den triftigsten, auS der genauen Kenntniß deS BohnerS geschöpften Giünden ihre bangenden Zweifel auszureden, so daß Vincenz, wenn er von solch einem Stelldichein nach Hause kam, seine Rolle dem Vater gegenüber mit frischem Muthe weiterspielte. Allmählig aber nahmen die Anfangs so laut geführten Kämpfe zwischen Vater und Sobn einen ganz neuen Charakter

' an. Denn je mehr der nächste Botentag beranrückte. desto wortkaraer wurde der

Bohnet. desto Unheimlicher gestaltctc si seine Stimmung. Bald focht er gegtn die spcktakulierende Gefechtsweise des Sohnes nur' noch, mit Blicken, welche freilich von einer Art waren, daß trockenes Stroh vor ihnen bätte in Flammen aufgehen können. Mehr als der Zorn über Vincenz schien ihn jetzt die brennende Spannung zu beschäftigen, mit wel cher er den Botentag herankommen sah. Eine zitternde Unruhe befiel ihn, die er mit Gewalt zu verhehlen suchte und doch rcht verhehlen konnte. Seinem in Er regung zückenden Gcsichtewar es abzuleseu. daß in ihm unablässig die Furcht, noch weitere Kunden zu verlieren, mit der Hcffi-.ung wechselte, daß die einen und anderen der Ungetreuen, vielleicht alle ohne Ausnahme wieder zu ihm zurückkehren möchten. In der Nacht vom Mittwoch' auf den Donnerstag schien ihm diese Spannung völlig den Schlaf vvn den Augen zu scheuchen, denn Vincenz, der auch in Sorge und Unruhe über den Ausfall naben Entscheidung mit wachen Augen in seiner Kammer lag, hörte ihn die gan ze Nacht hindurch im Hause umeinander geistern. Als der Bursche am frühen borgen die Stube betrat, sah er denVa ter mit einem übernächtigen und verstörten Gesichte am offenen Fenster fitzen. I Guten Morgen, Vater!" grüßte Bin cenz, wobei ihm die Stimme .fast ver-

sagte. Der Bohner schnellte in die Höhe und trat mit heftigen Schritten dicht vor den Burschen hin. Ein Zittern ging über seine Züge, und mit heiseren Worten fuhr es ihm über die Lippen : Bua das sag' ich dir wenn's heut' net an ders wird, wie 'S letzte Mal, nachher nachher" Da schlug ihm die Sprache um, und seine Augen sahen sich an, als Wären ihnen die Zähren nahe. , Erschrocken starrte Vincenz den Vater an ; er war in seiner Rolle gegen Zorn und Hader gewappnet, aber nicht gegen so offen sich zeigende Kümmerniß. Dieses verstörte Gesicht und diese gebrochene Stimme griffen ihm ins Gewissen, und unter dem Zwange dieser jähen Empsin dung stammelte er: Vater schau, Va ter mußt dir's net gar so nachgeh'n lassen und schau, da will ich dir lieber gleich sagen" Der Bohner roar aber allzusehr mit sich und seinen eigenen Empfindungen beschäftigt, als daß er für das veränderte Wesen deS Sohnes hätte Ohr und Auge haben können. Geh, sag' ich dir, geh," fuhr er mit heftigen Worten auf. Daß du an Trost für mich haben kannst, du, der an allem schuld is, das wirst du dir doch net einbilden ! Geh, sag' ich dir geh mir aus den Augen!" Diese Worte verschlossen demBurschen. dem schon ein offenes Geständniß auf der Zunge gelegen war, auf's Neue die Lip pen. Stolz richtete er sich empor, sah den Vater mit wägenden Blicken an, zuckte die Schultern und verließ die Stube. Während der nächsten Stunden schoß der Bohner in Haus und Hof umher, daß ihm alles auS dem Wege ging. Als aber bereits im halben Vormittag der erste Kunde sich einstellte, wurde sein Ge babren beinahe lächerlich; urplötzlich schlug er aus schnaubender Wuth in eine Freundlichkeit m, die sich bei ihm wie ein blaues Wunder ansah. Fast eine Stunde hielt er den Kunden in der Stube fest und traktirte ihn mit Trank und Speise in einem Maße, daß die Ko tten dessen, was der Gast verzehrte, zehn fach den Botenlohn überstiegen, den der Bohner an ihm verdiente. Es war daS aber selbst in früheren Zeiten ein gar seltener Fall gewesen, daß schon der Vor mittag einen Kunden gebracht hatte. Die gute Vorbedeutung aber, welche der Bohner darin sehen mochte, wollte sich nicht erfüllen. Denn während im Laufe des Nachmittags drüben am Lentner Häuschen die Leute einander die Thür in die Hände gaben, zeigten sich im BohnerHof die Kunden noch spärlicher als in vergangener Woche. Zumeist stand der Bohner am Fen ster, zitternd am ganzen Leibe, und starrte mit glasigen Augen nach der Straße; sah er dann einen seiner ehe maligen Kunden da drüben verschwm den, so wechselten Rothe und Blässe in seinem Gesichte, wie in Verzweiflung fuhr er sich mit beiden Händen in die Haare und begann ein Hin und Wider rennen in der Stube, als hätte er nicht Übel Lust, mit dem Kopf in alle Ecken zu fahren, um wenige Minuten später, wenn wirklich ein Kunde den Bohnerhof betrat, wieder jene übertriebene Freund lichkeit zu entwickeln. Dieser gewalb same Wechsel zwischen Wuth und guter Miene gina aber bald über seine Kräfte. Und als ihm ein Kunde, eS war schon aegen Abend, ein paar Worte sagte, die seiner überreizten Stimmung allzusehr in die Quere kamen, brach der verhaltene Ingrimm jählings aus ihm hervor, als bätte er diesen einen für die Treulosig keit all der andern zur Rechenschaft zie hen wollen. Die Folge davon war, daß der Kunde seine Waare wieder auf den Schultern nahm, sich mit groben Worten empfahl und geraden Weges hinüber ging zur Lentnerin. Dieser Vorfall brachte den Bohner vollends auS dem Häuschen ; er sing in der Stube ein Lär men und Schelten an, daß man jedes seiner Worte durch die geschlossenen Fenster hinavshören konnte in den Hof, in welchem Vincenz an seinem Botenwagen hantierte. Ein um das andere Mal richtete sich der Bursche auf, lauschte seufzend gegen das Haus und strich sich immer joieder wie in beklommener Sorge die Hände über die Stirne. Jetzt hörte er daS Gatterpförtchen gehen und erblaßte bis in die Lippen, als er deS Klammerers ansichtig wurde, der gemachlichen Schrit. tes den Hof betrat, unter seinem einen Arme die bekannte Holzschachtel, die qualmende Pfeife zwischen den Zähnen. Vincenz warf einen scheuen Blick nach dem Fenster, drückte sich hinter dm Wa gen und winkte dem Alten mit beiden Händen in einer Weise zu, als hätte er sagen wollen: No, du paß auf! du kommst g'rad zur rechten Zeit !" . Der Klammerer aber schüttelte sorglos den weißen Kopf, zwinkerte mit den Augen und näherte sich schmunzelnd der Thüre. In der Flur aber schien ihn doch ein gelindes Bangen zu überkom j k . r i. . ' n'n. ri t... ' inen, arvaromeno üu er Htuf.iüe it

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Scbachkel zu Voden traute fict? tu der Pfeifensvitze ' den Nacken. Eine Wei'e lauschte er dem Klappern der schweren Tritte und den grollclden Lauten, die sich aus der Stube vernehmen ließen. Endlich ni&e er cnlichlossen mit dem Kopfe vor sich hin, schob die -Lfeife in die Arusnasche, nahm die Schachtel wieder auf und betrat die Stube mit den freundlichen Worten : Grüß' dich Gctt, Bohner! Lang hab' ich dich nimmer g'seben ! Wie gebt's dir denn, ban V Jählings unterbrach der Bohner seine Wanderung, stemmte die Fäuste in die Hüften und schrie den Allen mit zornbebender Stimme an : Was schaffst denn du bei mir V Wie nagst denn jevt gar so g'spassig?" staunte der Klammerer. ,Js morgen net Botentag 1 Und drum bring' ich halt dir jetzt mein' Waar' !" Ja was is denn jetzt das ? Na, so an Eör' !" lachte der Bohne? in Hohn und Ingrimm auf. Aber -ich raein' schier, du hältst dich vergangen. Und drum mein' ich. du gebsr auch l'eut wieder hin mit deiner War' wo's dir die ganze Zeit ber so gar gut 'tauat bat! Verstanden?" So gar gut 'taugt? Geh weiter!" erwiderte der Klammerer in gekrätiktem Tone, während er am Bohner vorüber humpelte und seine Holschachtel auf die Tischplatte schob. ,,Das is dir doch g'wiß nir Neu's, daß mein' bißl Kund schaft, wo ich die Zeit her da 'nüber 'tragen hab' über d' Straßen, nix anders war, wie 's reine Derbarmen? Aber weißt seit die letzten zwei Wochen schaut sich die Sach' so an, als ob da drüben mein Mitleid nimmer ganz am Platz wär'!" So? So? Schaut sich die Sach' so an !" keuchte der Bohner. Ja ' die Weiberleut', die zwei, die kennen sich' ja schiergar nimmer aus vor lauter Arbeit und G'schäft. Und weil ich da drüben jetzt leicht zu g'raten bin, wie kann's dich denn da nachher wundern, daß ich zu dir komm', wo ich zu dir doch all'weil der bessere Freund g'wesen bin?" Ich aber dank' dir dein' Freund schaft net, verstehst mich?" schrie der Bohner und näherte sich mit fuchtelnden lrmen dem Tische. Daß du heut zu mir kommst du g'rad das schaut sich ja an wie der helle Spott. Oder meinst am End' gar, ich steh' an auf dich ! Ah na so weit is dengerst net ! Ich steh' auf gar kein' an auf gar kein' ! Und drum mach, daß weiter kcmmst und geh mit die. andern mein'theaen zum Teufel mitsammt deiner Bettelwar'!" Dabei fuhr er in schäumender Wuth mit beiden Händen über die Holzschachtel des Klammerers. Ja Himmelsakra hörst net auf du Wildling!" kreischte der Alte in Ver blüssung, Zorn und Sorge. Doch ehe er mit seinen ungeraden Fsngern seinem bedrohten Eigenthum zu Hilfe kommen konnte, hatte der Bohner die Schachtel aufgerafft und in we-'tem Bogen durch die Stube geschleudert. Dumpf dröh nend stürzte sie zu Boden, schlug mit lautem Krach wider eine scharfe Kante des eisernen Ofens, zerbarst daran, und während sie in zwei Theile auseinander rollte, ergoß sich die Fülle der Ameisen eier gleich einer kleinen, weißen Lawine über die grauen Dielen. (Fortsetzung folgt.) . Deutsche Lokal - Nacbricht.n. Königreich Württemberg. Die Gemeinde Aufhofen hat ihrem Seelsorger. Pfarrer Funk in Langen schemmern, der seit 18 Jahren die Ge meinde pastorirt, das Ehrenbürgerrecht verliehen. Zum Schultheißen der Ge meinde Hausen wurde der dortige Ge meindepfleger Hubert Baumann ernannt. Der durch denSchneedruck in denBöb linger Stadtwaldungen angerichtete Schaden ist so bedeutend, daß es nach dem Ausspruch Sachverständiger Jahr zehnte nehmen wird, ehe der Schaden einigermaßen ausgebessert ist. Der 50 Jahre alte Anton Fetzer in Denlingen wurde wegen eines SittlichkeitSvergehenS verhaftet. Verwaltungsaktuar V. Oswald in Ehingen wurde zum Nachfolger deS verstorbenen NathsschreiberS Volks gewählt. Der Schuhmacher Renz in Emmingen wurde während eines Streites von seinem Stiefvater mittels einer Schusterkneipe erstochen. Der Mörder ist in Haft. Wegen Ueberschreitung des Züchtigungsrechts gegen einen Schüler wurde der Lehrgehilfe Wachter in Serstetten zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. Bei der Ergänzungswahl zum Gemeinderath in Giengen a. B. wurden gewählt: Flaschner Zabern, Steinhauer Hörger, Zimmermeister Zäh, Metzger Mayer, Bäcker Brezger und Einhornwirt? Edelmann. Der Bier braver Josef Wamsler von Bartholomä wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Bei der Bürgerausschußwahl in Herrenberg ist der Tuchmacher Gerlach zum Obmann gewählt worden. t In Aichelberg der letzte Veteran aus den Freiheitskriegen Weber Joh. Moll. Bei der kürzlich anberaumten Orts schulratbwahl in Künzelsau hat sich der Fall ereignet, daß von 229 Wahlberechtigten nur ein einziger erschienen ist. Präzeptor Rösler in Schorndorf beging daS 50jährige Dienstjubiläum. In Eß lingen erschoß sich der Metzgermeister Haußermann und in Hausen a. Th. er hängte sich der Maurer Franz Bantle. Der Ochsenhändler Schneider von Igelsberg und der Tuchmacher Friedrich Spat helf von Wildberg sind ertrunken, der Knecht Unger von Lauterburg wurde durch den Huffchlag eines Pferdes getödtetund der Bauer Bossert von Tübingen ist er froren. Schwer verletzt wurden : Fuhrmann Höcker von (Sann statt und Weingärtner Kienzle von Hobeneck (in Folge eines Sturzes) und der Eisenbahnarbeiter Pfau von Mergentheim (derselbe wurde von einer Lokomotive erfaßt und ihm ein Arm ausgerissen). In Bopsingen brannte das Anwesen deS Uhrma chers Psitzer nieder und in Ohmenhausen der größere Theil deS Jakob Rau'schen Anwesens. Eisenwaaren jeder Art Pulver, Munition u. s. v. zu mäßigen Breitn im neuen Laden von B. H. Vanie-, Nordost Ecke Ux MomS und Mmdlan Straße.

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