Indiana Tribüne, Volume 10, Number 126, Indianapolis, Marion County, 25 January 1887 — Page 1

in Acts ifW &VfiVMmY sVi mmw w ww vv ZLhrZWg 1. OZsice: Ko. 120 OS QarötooD GfcGfrj. toaer 126 JudisuapsliS, Jndiana Dienstag, de? 25. Januar 1087.

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NeueS per Telenravd.

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?'di,siib im Haust besanden. nirannlen. Di.MuM.da,,. lich ..i.. Nchbi

bezidin und die Kinder ilngilchlosjin. Editoriettes. In Monroe, Wis. starb in vor! ger Woche Dr. Eduard Dorsch, der deutsch-amerikanische Dichter. Seine Gedichte athmen Poesie und glühenden Freiheitssinn. Er war ein Mann von großem Wissen und begnügte sich trotz dem mit der Stellung eines Landarztes. Das Deutsch-Amerikanerthum hat viel an ihm verloren. In San Francisco gibt es 101 Personen, von denen jede Eigenthum im Werthe bis zu 30 Millionen Dollars be itzt. Der Gesammtwerth des (kjzen hums dieser Goldonkel wird auf Z300,000,000 geschabt. Ihr jährliches Einkommen beläuft sich auf 520,000 000; einer Summe, gleich dem Jahresverdienst von 40,000 Arbeitern. Wie schwer diese Lute gearbeitet haben werden, und wie sparsam sie ge Wesen sein müssen, um diese Million? zusammenzubringen ! Wie faul dagegen und verschwenderisch die Arbeiter leben müssen, die bis zum Lebensende arme Teufel bleiben. 100 Bewohner einer Stadt haben ein Einkommen gleich dem Jzhresverdienst von 40,000 Arbitern ! uuas. kann Schuld daran sein, als der Fleiß und die Sparsamkeit der 100 und die Arbeits scheu, die Trunksucht und die Berschwen dung der 40.000 ? Lacht da Jemand? In seinem Blatte : Der arme Teufel" erzählt Rober: Neitzel Folgendes : . Ich bestieg in einer todtkalten Winter nacht eine Car und fand einen ziemlich be lahrten Kutscher, der vergebens in die erstarrten Finger etwas Wärme zu blasen versuchte. ES entspann sich folgendes Gespräch : Sind Sie schon lange an die ser Linie?" - Schon 15 Jahre." - Dann scheinen Sie ein Günstling der Compagnie zu sein V D ja, das bin ich auch," erwiderte er in eigenthümlich gedehntem Ton und fügte hinzu : Sehen Sie da? alte graue Pferd da zur rechten Hand? Letzten Winter wurde das alte graue Pferd krank. Ich wuide ebenfalls krank. Die Compagnie ließ für das Pferd einen Doktor holen und mir sandte sie Notiz, den Dienst zu quittiren. O, ja, ich Werde merkwürdig begünstigt." Die kleine Episode spricht mehr als hundert langathmige Erklärungen über Rechte und Gesetze. Wir müssen Herrn Wilkom, den öerausaeber der Jndiana Post" in Evansville, ersuchen, den Namen des Re dakteurS der Tribüne" nicht mit seinen persönlichen Streitigkeiten in Verbindung zu bringen. Wir wisien Wohl, daß Herr Wikom von der Presse und von Privat Personen in Evansville häusig in höchst ungerechter und in einer jedes Anstandes baren nur zu mißbilligenden rohen Weise angegriffen wird, und wir begreifen des halb seine Bitterkeit, aber wir können es nicht gutheißen, daß Herr Wilkom in einen ähnlichen Ton verfällt und die auswärtige Presse in seine Streitigkeiten hineinziehen will. Wir halten die Transaktion Müllers und HornerS bei dem Verkaufe von euro päischen Lotterieanlehensscheinen nicht sür unehrlich nach allgemeinen Begriffen. Aber eS ist ein Glücksspiel damit verbun den, und deshalb, und weil wir glauben. daß Glücksspiel-Annoncen sich nicht mi der Tendenz eines Arbeiterblattes vertrau gen, wiesen wir die Anzeige trotz des offerirten guten Preises zurück. Möge aber Herr Wilkom sich merken, daß wir uns nicht bulldozen" lassen. ueber das überyalten der vier Knights of Labor in unserer Legislatur, welche so weit die Erwählunz eines Bun dessenators unmöglich gemacht haben. wird in der Presse viel Aufhebens ge macht und es könnte den Anschein haben. als ob die sog. Schwanzpolitik, d. h. die Politik, sich hintenan an eine der alten Parteien zu hängen, doch zu etwas gu wäre, und' als vb die Arbeiter in Jndiana

aus einem Veit höheren prinzipiellen Standpunkte stünden, als die in anderen Staaten. Aber es ist nicht so. Das Labor Signal" das Organ der hiesigen Central Labor Union schreibt : Mit dem Gefühl tiefster Beschämung sehen wir uns gezwungen, unseren College mitzutheilen, daß bloß vier von vierzehn diesen Standpunkt eingenommen

haben, und daß die anderen für Harrison ' a;mmrn.. " Turp e stimme In unserer Legislatur bilden bei ge meinschaftlicher Abstimmung 76 Stimmen eine Mehrheit. Turpie hat davon 75 Stimmen, es fehlt ihm also bloß eine Stimme zur Erwählunz, Harrison hat 71 Stimmen, ihm fehlen fünf. Unter den 4 Kntghts of Labor, welche für Allen stimmen, besindet sich ein Demokrat. Ließe sich dieser bewegen für Turpie zu stimmen, so wäre Turpie gewählt. Hält man alle hier erwähnten Thatsa chen zusammen, so wird man zugeben müs sen, daß das Auftreten dieser vier unter vierzehn Nichts für den prinzipiellen Werth der Schwanzpolitik beweist, und daß es praktischen Werth nur durch die zufällige Constellation der Parteien hat. Die Erwählung eines Arbeiterkandidaten halten wir nur dann für einen r folg, wenn die Arbeiter die Mehrheit der Stimmen haben, um ihren Kandidaten zu wählen. Vom Standpunkte des Rechtes und des Prinzips aus, von dem vorläusig noch zu Recht bestehenden Prinzip der Majoritäts-Herrschaft aus, kann man doch nicht verlangen, daß in einer Körperschaft von. 150 Mann vier zu entscheiden haben. Allerdings können diese vier- ihren 'Lkann nicht wählen, vielleicht fühlen sich die Demokraten, welche bloß noch eine Stimme brauchen, veranlaßt, an Stelle S , einen andern .Kandidaten zu setzen, nun dann hätte man. eben einen Demokraten statt des andern. Wie eö ist, kommt ie Bewegung nur den 3!cpublikancrn zu Gute, denn diese gebieten in keinem Falle über eine genü' gende Stimmenzahl, um ihren Mann zu wäblen. Sollte die Erwählung eines Senators ganz und gar verhindert werden, dann wird der Gouvernör einen ernennen. Er ernennt natürlich einen Demokraten nach seinem Geschmack. Da aber daS Ernen nungsrecht in Frage steht, und der Bun dessenat republikanisch ist, so läßt dieser vielleicht den vom Gouvernör ernannten Demokraten nicht zu. Bei alledem können wir nicht sehen, waS für die Arbeiter gewonnen ist. DrahtnsHricZjten. E l n e Niederlage. Jersey City. 24. Jan. Die AuS ständigen der Lorillard'jchen Tabakfabrik haben den Wunsch geäußert, morgen früh zur Arbeit zuiückzukehren. Die Firma mirs die Löhne nicht erhöhen. Außerdem will sie die Anzahl der Ange stellten um 10 bis 15 Procent vermindern. Dadurch werden 300 bis 400 der AuS ständigen aus'S Pflaster geworfen. 500 Angestellte wann btteitS gestern wieder an der Arbeit. Lutheraner und KnightS of Labor. Oshkosh. WiS.. 24. Januar. Bei einer Beksammlurg der Mitglieder der lutherischen DreieinigkeitSkirche am letzten Sonntag wurde den KnightS of Labor, 30 an der Zahl, vier Wochen Zeit gege den. um entweder auS dem Orden, oder auS der Kirche auSzutreten. ES heisit. daß 5 oder 6 KnightS of Labor beschlossen, der Kirche treu zu bleiben. Einer, ein Beamter in einer Assembly lief zur Kirche hinaus und schrie: Wenn daS Eure Bibel ist, will ich nichts damit zu thun haben". Einer Gemeinheit Einhalt gethan. Chicago, 24 Jan. Die Zeitungen rlhitlten gestern Anzeigen, des Inhalts, daß in ein'm Museum, Frl. Ban Zandt. die junge Dame, welche den Anarchisten SpieS heirathen will, in Wachs zu sehen sei. Heute war die Wachsfigur zu sehen. aber die Advokaten der sangen Dame erlangten einen EinhaltSbefehl gegen den Eigenthümer deS Museum?, und die gemeint Schaustellung mußte aufhören. Eine Cooperativ Cigarren sabrik. Ch ic a go, 24. Januar. Unter den Cigarrenmachkk'UnionS deZ Landes ist eine ledhaste Bewegung im Ginge, um die Gründ ng einer großen Cooperativ Fabrik in'S Werk zu setzen. Die Bewe gung welche bis jetzt der Oeffentlichkeit vorenthalten wurde, besteht schon seil längerer Zeit, und nach den vorliegenden

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BotteS Gewicht. - Office: " No. 7 Virerinlf Aro. Plänen ist das Unterntdmen so gut wie gesichert und wird i'denfallZ lil zum ersten Mai in Betrieb, gesetzt werden. JdkS Mitg?ikd irgend .einer Cigarren mach:r Union soll mit 5 CtS. monatlich besteuert n-klden; die? ergibt bis zum Mai eine Summe von 167.000. Davon sollen 150,000 zum Bau einer Fabrik, und zwar in New Bork, und der Rest zur Jabetzikdsktzung c,rseibtn verwendet werden. McGlynn Kirche. N e w V o r k. 24. Jan. Gegen 5000 Personen drängten sich heute Abend an ben Eingängen zur St.Slrvhai.'S Kirche. ES buk daS Comite würde Bericht er statten. Aus Ersuchen deS Pfarrers DonneLh waren sechzig Polizisten anwe send, Kegen 7 Udr erschien Donnello begleitet von Polizisten und skigte. daß die Kirche geschlossen sei. und daß keine, Versammlung stattfiiden könne. Daraus I? ? W . " M w m e Tr c I zog er n wicoer zurück und ließ US nicht mehr sehen. TerZ Bolsitz'.nde deS Comite? stiea auf die Treppe, theilte der Menge mit, da keine Btlsammlung stattfinden könne, we,l niart sie nicht in die Kirche lasse und rielh den Leuten in Ruht heimzugehen. vaS uch geschah .Vr ctiD-' B i S rn j x d hält wieder eine Rebe.?Beel in. 24. Jan. 'Jüest BiSmarck nahm heule an der Debatte im preußi chen Landtage über die Kosten für die preußischen G.sandtschasten an deutschen Höfen. Theil. Er nahm die Gelegenheit oahr. über die Bttweisung der Militär' vorläge zu sprechen. Er behauptete, daß n MilitSrangtlegenhkiten die einzelnen Regierungen ihre Rechte an den Kaiser überkragen hätten, und daß der Kaiser nicht Willens sei. dieselben an den Reichs ag abzutreten. ES lei unmöglich dem Reichstage zu gestatten, sich in die miliarischen Angelegenheiten des Reicht zu zu mischen, ur verlachte darzutdun. daß nach der Versassung die Militärangelegenheiten den Reichstag NlchlS ange hen. Die Verfassung schreibe vor, daß eine tüchtige Armee geschaffen werde, und bestimme den ModuS dafür. ES steht aber nicht in der Verfassung, daß von Jahr zu Jahr die Bewilligung dafür erneut werden müsse. Die Wirkung deS Paragrap en sei eine permanente und daZ Sept,emat sei nur ein Compromiß. BtSmarci sprach dann über 23 in 0t borst, der einmal gesagt habe, die Dyna. stie sei gefährdet durch die Sozialdemotraten, und der nun doch gemeinschaftliche Sache mit den Sozialdemakeaten mache. Dr. Windthorst, fuhr er fort, habe ihn beschuldigt, die absolute Monarchie ein führen zu wollen. Dieser Ausdruck habe in Deutschland gar keine Bedeutung Wenn unsere Gegner im Reichstag wirk (ich dem Kaiserreich freundlich gesinnt sind, warum weisen sie unslre mäßigen Forderungen zurück? Warum wird Al leS perworfen. was im Interesse deS KS nigthumS ist? Ich betrachte die Fort schrittler als Gegner der Monarchie und versteckte Republikaner. Eugen Richter antwortete auf die Rede BiSmarcks, worauf dieser wiederum den Fortschrittlern den Vorwurs machte, daß Letztere gegen AlleS seien, waS die Re gierung wolle. Er schloß mit den Wor ten: Ich glaube, die Armeevorlage sollte auS dem Grunde angenommen werden weil die Fortschrittler gegen dieselbe sind. DaS HauZ vertagte sich dann darauf. DaS nennt man auchpoliti s ch e Freiheit. S t r a ß b u t g, 24. Jan. Fürst von Hohenlohe. der Statthalter von Elsaß Lotzrlngen, ist hierher zurückgekehrt. CS verlautet, daß er von Berlin auS Wei sung erhalten habe, während der Wahl campagne die Candidaten der Protestpar tei in Etsaß'Lothringen mit der äußersten Strenge zu überwachen und zu behan oeln. die sich mit dem Gesetze vereinbaren lät. Aufruhr in einem Theater Brüssel. 24 Jan. In Gent wurde im Theater ein vlömischeS Stück gegeben, in welchem republikanische Ideen verspot tet wurden. Auf ein gegebenes Signa erhoben sich die anwesenden Arbeiter und Sozialisten und begannen die Schauspie ler auszuzischen. Dadurch entstand ein Rauferei zwischen den Arbeitern einer seit und den Geschäftsleuten und Ange hörigen der M'.Uelklasse andererseits. Die

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Gute Qualität. Sard: lO South Alabamu 8c. Marseillaise wurde gesungen und der Lärm war eine Zeit lang ganz furchtbar. Endlich erschien die Polizei stellte' die Ruhe wieder der und nahm mehrere Vtr Haftungen vor. Der Landsturm. Wien. 24. Jan. Die Regulationen für die Aushebung zum Landsturm sind eben publizirt worden. Alle, mit AuS nähme der Blinden. Tauben. Stummen und Lahmen werden genommen. Das Volk ist ziemlich überrascht über die stren gen Veordnungen. die nicht erwartet wurden. A lle r le i v er Kade l. Eine St. Petersburger Dtpesche sagt der Zar und die Zarina beabsichtigen i' Frühjahr eine Reise durch Europa zu machen .gs wird berichtet, difc der P ipst sich weizer e. stineu Seaen dem Dr. SZmdtborst zu dessen 75 Geb rkötaz u ich den Bei einer Conferen, der B rgleute in Schottland wurde ern Skrett iammtllcher Kshlengrkider in Zchottlar d dejchlof' en. Depeschen von Odessa melden, daß allen Beamten und Rotoren der Besehzuging sämmtliche der- ihnen angestellte Juden zu entlassen. Eine Berliner Depesche meldet, daß Mollke sich weigere für einen Sitz im Reichstag zu kandidiken , e& i tt I ! 4 ? f efrf e n . N e w V o r k. 24 Jan. Angekom : Sukvia' von Hamburg. Qu e e ns t o w n. 24. Jan. Angel. : Spam" von New 7)ork; Jndianavon Philadelphia. H i e si ge s. 7 Henry McColyar klagte heute aus Scheidung von Hannah McColyar. Grund: Grausame Behandlung. Der 128. Geburtstag von Rodert BurnS wird heute Adend in der Tom liuson Halle von dem schottischen. Club gefeiert. Selten bekommt man ein lAekeaen heil Waare.r so dillia au kaufen als bei dem wirklichen Schuh-AuSoerkauf von Hag, 37 O,t Washington Str. Margarethe Slusher verklagte heute Timothy Hennessee aus ZI 000 Schadenersatz, weil derselbe sie am ZI Dezember letzten JahreS geschlagen hat. CT Eine riesige Zuschauermenge wohnte gestern Abend der Eröffnung deS Castno bei, und die Votstellung war wirklich ausgezeichnet. Jeden Nachmittag und jeden Abend, findet eine Vorstel lung statt. Eintritt 10 Cents. In der Klagesache I I. Morgan gegen Folsom u. A. erkannten die Ge schworenen gestern zu Gansten deS Klägers und sprachen ihm $2 Schadenersatz gegen Folsom und Polizist Spearing zu. Polizist Brady wurde entlastet. Be kanntlich ist das der Fall, in welchem Morgan benachrichtigt war ein an ihn adresstrteS Packet'in der Erpreß Osfice zu holen. Dort hatte man aber mittler weile Nachricht erhalten, daß da? Packet einen gestohlenen Rock enthalte und man hatte deshalb den Polizisten Spearing daselbst stationlrt um denjenigen der daS Packet abholt, sofort zu verhaften. Mor gan fragte der Aufforderung gemäß nach dem Packet und wurde verbastet. ES stellte sich aber heraus, daß er ein. acht barer Bürger und daß sein Name von einem Spitzbuben gebraucht worden war Vem UnlUnt. I n M vnS in Belgien Ha: am 4. Januar eine Grubenkatastrvph: stattgefunden, die 42 Opfer forderte. ES wurden 37 Arbeiter als schrecklich verstümmelte Leichen gefunden, fünf au dere als so schwer verwundet, daß ihr Aufkommen bezweifelt wird. DaS Un glück entstand durch die Unvorsichtigkeit eineS GmbencibeiterS, welcher die 3i cherhettSlampe fallen ließ. Diese zer sprang und verursachte die Ervloston. st- ' , ! r r. r. . - v in großer Vqaqr ti vourg zerstört. Das neueste Vehikel ist daS PedeSped", dessen Erfinder der Zweirad-Weitfahrer K. Steinfeld in Hannover ist. Dasselbe besteht in zwei Bicvclehinterrädern, die an den Füßen befestigt und sodann nach Art der Roll schuhe, freilich weitaus fchw'.iger eüs diese, zur Perwendug ge' .acht werden.

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