Indiana Tribüne, Volume 10, Number 125, Indianapolis, Marion County, 24 January 1887 — Page 3
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gegen Neuralgie. Wunder von Schmerzcnlindcrung. Furchtbar gelitten und dau geheilt. Herr Jerr?P. Thomas. Präsident des ourd Club-Z, Centrat Perk Hotel. 59te.?lr. Lind 7te-Aoenue, New Jork. schreibt: Im letzten Sommer litt ich furchtbar an nntrul. ?UÄen Schmerzen und konnte nieder Taq oder IckchtNuhe finden. Ich versuchte Ct.JakobS Oel und war in kurzer Zeit wieder Vollständig her gestellt. 10 Jahre erlitte und danu geheklt. Seit zehn Jahren yabe ich an neuralgischen Schmerzen gelitten und wandte alle Arten von Heilmitteln ohne Erfolg an. zuledt alle Hoff, unz aus Besierunq aufaebend. Ich versuchte irre Flasche Ct. Jakobs Oel und war i n kurzer gen von allen Schmerzen tejreik. r ' Q tj a 3 . a ro , fr., Pottstown, Pa. 5 Jahre gelitte und dan geheilt. In ben letzten fLnf Jahren habe ich bSusig s Iiatl an Neuralgie und nervösen Schmerzen si flcpfe gelitten, daß ich manchmal nicht in Stande roar meine Arbeiten zu verrichten. Ich holte mir eine Flasche Et. JakobS Oel und r.uch der ersten Amvendurrg föhtte ich sofortige ZZefserung. Ich halte Tt. Jakobi Oel für das teste Mittel zu? augenblicklichen Linderung von r.eukalgifchen Schmerzen und tnöchte ftt nicht vhnedüZZelsesein. H. M. Clark, Booneville, Mo. Wrhrere Jahre gelitte nnb Van geheilt. ?rau MarA. Sheed, 1110 Maryland Aoenue. Washington, D. C., berichtet, daß sie feit einigen Jahren furchtbar an GestchtSSieu r alaie gelitten lzabe und keine Besserung finden kannte. Sie entschloß sich schließlich St.Jakob4 Oel anzuwenden. Nachdem sie die leidenden theile dreimal eingerieben hatte verschwanden ae Schmerzen. THE CHARLES A. VOGELER CO., Bafflrnor. Md. DrLWUÄAknW HAMBURGER TROPFEN tSej.n Slntkrankhelten, Leber- u. Magenleiden Vmi, SO Seat der fünf Z laschn, fü ; ai kixothekkN zu dade. TM CH1BLI3 JLTOGKU& COn BUTIX0&I, 10. 0ÖO'IO Q övreenvoU und traurig O blickt rnaadvr kranke in die Zukunft, weil S jer lieber Älles erfolglos qrbraucht bat. T O Zle, deioilk?r? tieuian, rcetfe an IRänx nerfchwSche und (eschleckts.Krankdeüen, (I , fctrie an cvü traurigen Zolqen rrn Jnzenr j' fäneen leiren, tcütrn tun Selbstschutz den fz Rettungs,nker" lesen, ede sie sich s X? rurch rerl?ende UNS trüzerts.te il'erfrreyl edunacu prablkriscker rae iziaiscbcr Alleigen yU r?rkten lernen. TM atciejcne söu, '230 1 Seiten, mit zadlreichen naturgetreuen Bit, s J ir rera, rrird für 25 Cts. in Pcstmarken, V sorgsam verpackt, frei verdankt. VttreiHK Deutsches Heilinstitut, N (j 21 Clinton Place, New York, N. Y. (j oqcho04o fit ufr-3i'itniötßidl. ,1- . vi . uar -sitTr. Niirr.jnuj il iiti. . -j r u!8 st; ioi!. 1 or .i,k Vich?a,r! eti es. S e iV:iat:a5 vd Va.,chu',tt ; iKnftoi. Ht rr)Strafe il cat)uit:vl ae. nahe ?. tu. 13 t?;aro-i ?tr. nd Aon Vavne te il 2 ?f i!t un oti 13are Ave ' 15 ? et Ci: y;ii-K'Ic5ut: 1 tfin.'tc Zst. un ?h t? 11 t-art See. u.-.b ?u er ?tt 1 -?Äre :.t. -d stPtt l) :chn und 5.0h n Stt. I2Z joti, e.3i. und öt'b.-.t St, 12- Vafcome und '.bei'k Cxt. ii viek.bia iAb Stedct :r. ettef unkS:ncofr i :7 iuliiiJunjl-MaM. itt Zentral üh!e 1 ba, ';ni?o:rljr: St' 182 ÄCtataton ud . it i? S.s25 äö. Nl iti 136 4-tb ÄC. cn 'jniir 9tt l t:i:it ,d H'.gon et:. a k. Jo St,., nadt ?j?tnsi. 8 Pennsylvania nd Pratt Slk. ,Ä Ns. e. Sngwe Hsfe ei tftc, nh, je Kiif.iSspi und 5t. Zlait Tu n JSinsi und ichigan n. Z Penn'lvaniz ZU. xt. Hone tee tfflf fUJCt und Cicrt Ctt. 21? XcuneftM und DtSUtn ttl Vnnj,:vanta un, Wtigan lt. U Jti d Herbert tr. 51 Zndtzn Ave. und R'SiLan fc tt Uirtilan anBalnut tr. S4 eltfornta und Qmnt Cn. . S3 Slstc uai Ne gor! 6tt. - U Jdiaa So, ttnd St. r, 37 Ctait.ScIpUalCiati end flox 2u. S9 ichtgan d ge t, '? v? und alnuk Ltk. ZU nt und Dritte t. ?4 tedent und Houiatd St. - 41 lZzZZtngtsn, nahe Lest Sle. 2 etZendorf und Washington k, U RtffonH und Ne kSkk Ct. 45 rldts und Q!n(t9N Ttr JSuiotJ und Ohis Sti. T Teaneffe und ZzZhtngt, Skr. 43 '.ngaa' Po?k Hus. 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Die Fuhrmönnin.
Erzählung von Ludwig Ganghofer. lffortseduna.) Äadi vjies na was lS denn ?" frug Vincenz mit flüsternden ' Worten, während er sich an Sabis Handen in die Höhe og. Alles alles iS aus d' Mutter ich hör' d' Mutter auf der Stiegen!" .'incenz erblaßte, und für einen Au genblick erstarrte ihm die Zunge. Na ah na thu' dich net fürchten, Sabi", kam es dann in tonlosen Worten über seine Lippen gehastet, ich lak mich schön finden ich schon! Sag's ihr nur ! gleich, daß ich dich heirathen thu' aus j Ehr' und Seligkeit aber sag'S ihr nur : gleich, ehvor s' dir an ungut's Wörtl geben kann". Lauschend schwieg der Bursche, und da vernahm auch er die schlürfenden Tritte, welche über die Treppe emporkamen und. nun verstummten, als bliebe die Lent nenn draußen vor der Thüre borchen fte hen. Jetzt legte sich eine Hand auf die Klinke, das Schloß knirschte, und lang sam' öffnete sich .die Thür. Auf der Schwelle erschien Sabis Mutter, in der Hand ein Kerzenlicht, dessen züngelnde Flamme die nachlässig gekleidete Gestalt und die vor Staunen und Zorn verstei nerten Züge der Alten grell beleuchtete.' Eine Weile verblieb sie sprachlos, und als könnte sie noch ' immer nicht für Wahrheit nehmen, was sie da gewahren mußte, so ließ sie die Blicke zwischen Sabi und Äincenz hin und widerglei ten, welche mit verschlungenen Händen standen, Schulter an Schulter gedrängt, als wollte eines das andere vor demdrohenden Ungewittter beschirmen, das sich auf der Stirne der Lentnerin in sinste ren Furchen zu sammeln schien. Jetzt zitterte ein beides, zorniges Lachen von ihren erblaßten Lippen, und mit nickendem Kopfe stieß sie die 23orte vor sich bin : 0, Klammerer ! Klamme rer!" Sie mochte sich Wohl d?s Gleich nisj.s von dem stillen jZozel erinnert ha ben, das ihr der kluge Alte vor wenigen Tagen mit Bezug auf Sabi vorgehalten hatte. Bincenz machte verdufte Augen; doch als er die Lentnerin tiefer in die Stube treten sab, stieß er Sabi mit den Ellbo gen an und stotterte : So sag's ihr jag's ihr eoch " Er wollte weiter sprechenaber ein vernichtender Blick der Lentnerin machte tbn verstummen. Und während sie ihn mit zornfunkelnden Augen vom Kopf biS zu den Füßen betrachtete, zuckten ihre jestgeschlossenen Lippen, als müßte sie sich Gewalt anthun, um die Worte zurückzu halten, von denen ihr Mund wohl gerne überflössen wäre. Dann athmete sie schwer, nickte mit dem Kopfe und wandte sich, gleichsam mit lautwerdender Sprache die im Stillen an Bincenz gehaltene !ede fortsetzend, mit den bebenden Wor ten an Sabi : Und du so 'was kannst du mir anthun ? Und du willst mein' Tochter beißen" Mutier !" schrie Sabi aus und zuckte zusammen, als wäre sie selbst vor dem scharfen Laute dieses Wortes erschrocken. Mutter," wiederbolte sie zögernd und tonlos, ich hätt' g'meint,du kennst mich net erst seit gestern und und ich hätt' mir 'denkt, dein erst's Wort jetzt sollt' a örag' sein und net a Vorwurf 1 Aber no jetzt muß ich dir halt unz'fragt alles sagen aber ich mein', daS redt sich zwischen uns zwei allein leichter ab ali unter uns drei." Fester schlössen sich di, Finger um die Hand des Burschen, di, sie seit dem Eintritt der Mutter keiner Augenblick aus der ihren gelassen batie. Komm, Bua, laß dich führen !" sagtt sie, nahm der Mutter, die vor Erregung und Verblüffung keines Wortes mächtig war, den Leuchter aus der Hand, schob sie mit dem Arme beiseite und zog an ihr vorüber den Geliebten zur Thüre zu. Willenlos folgte Vincenz, welcher kaum wuß:e, wie ihm geschah. Er schien erst zur Besinnung zu kommen, als Sabi drunten im Flur an der Hausthüre den Riegel zurückstieß. Na, na, Sabi, jetzt geh' ich net." platzte er heraus, jetzt laß ich dich net allein ! Dein' Mutter iS vol ler Zorn" Mußt dich net sorgen," trostcte Sabi, ich mit meiner Mutter komm' schon z'recht, und um so leichter, wenn ich mit ibr allein bin. Also geb, Bua, geh und b'hüt' dich Gott sür heut' !" Sie stellte den Leuchter in den Treppenwin kel und öffnete ein wenig die Thüre. Sabi, Sabi!" stammelte Vincenz, ohne sich vom Fleck zu rühren ; nur die Arme hob er, ließ sie aber gleich wieder sinken. Doch wenn er auch die Bitte, die er gerne ausgesprochen hätte, nicht über die Lippen brachte Sabi laö sie aus sein? feuchten Augen ; und als sie nun die Arme um seine Schultern schlang und ihn auf die Lippen küßte, daß (4 ordentlich von den Flurwänden ein Eche gab, da kam auch dem Burschen der la chende Muth, herzhaft griff er zu, und eS setzte ein Halsen und Küssen ab, als hätt' cs einen Abschied für's ganze Leben gegolten. Als sie einmal von einander ließen, um den nöthigen Athem zu schöpfen,raffte sich Vincenz zu der etwas überflüssigen Frage auf: Ja Sabi, sag', ja iS denn auch wahr ? Hast mich denn g'wiß und wahrhaftig gern?" . Ja, ja, ja," lachte und weinte die Dirne, und vor Jahr und Tag schon hätt'st mich fragen können, und hätt'st auch nir anders g'hört alS ja und ja!" Doch brachte sie die letzten Worte nicht mehr zu deutlicher Geltung, denn die Lippen des Burschen hatten ihr schon wieder den Mund verschl offen. Ein Geräusch von Schritten, .daö sich auf der Höh der Treppe vernehmen ließ, trennte die beiden, und ehe fich's Bin cenz versah, fühlte er sich mit nachdrück licher Eile zur Thüre hinausgeschoben, 'hüt' dich Gott, mein Bua, und unser Herrgott soll, geben, daß uns alles gut 'nausgeht !" borte er Sabi noch flüstern, dann schloß sich vor ihm die schwere lljüxt, und er hörte nur noch leise den Niegel klirren. . Einige Augenblicke stand er wie be täubt. Er wollte sich der Straße zu. enden, aber wie unter einem furchtsa en Bedenken machte er Plötzlich kehrt nd yuchtete Argen. d;eW de5 Stfiejfn- .
zartens. A7ort verwelkte er unter einem Zaume, horchte aufmerksam in die stunde und spähte mit besorgten Blicken nach den östliche.: Bergen, über deren waldigen Kuppen sich schon der erste fahle Schein des kommenden Tages zeigte. Der Frühwind, der über die Haldeil her niederwehte, zauste ihm das Haar und brachte ihm den vergessenen Hut in Er' innerung. Eilenden Schrittes umschlich er das Haus und fand im Gärtchen ohne Müh, was er suchte. Als er sich schon wieder der Rückseite des Hauses zuwelt ven wollte, sah er eines der ebenerdigen Fenster schwach erleuchtet. Lautlos huschte er hinzu und blickte in die Wohn stnbt, in welcher Sabi auf der Holzbank vor dem Tische saß; sie hatte die Hände im Schoß gefaltet, das Kinn auf die Brust geneigt und sprach in hastigen, öoch für den Lauscher vor dem Fenster unverständlichen Worten. Vor ihr stand Die Lenterin, mit der Faust auf den Tisch gestützt, den Kopf in aufmerksamer Spannung vorgestreckt und tiefe Käm merniß in den erregten Zügen. Nun schien es, als wäre Sabi mit dem zu Ende, was sie der Mutter ;l i gen hatte; sie strich die beiden Hände über die Schläfe und schaute mit einem scheuen, flehenden Blick zu der Mutler auf; da setzte sich die Lentnerin an Sabis Seite, zog des Mädchens Kops an ihre Brust und streichelte, wie es den-An-. schein hatte, unter herzlich tröstenden Worten das braune Haar ihres Kindes. -Als Vincenz dies gewahrte, schwellte ein Seuszer der Erleichterung seine Brust ; es mochte für ihn eine freudige Beruhigung sein, die Geliebte mit der Mutter versöhnt zu wissen. Doch er schreckte ihn wieder die falbe A!orgen dämmerung, welche von den Bergen in zwischen über das Thal herniedergeflos sen war. Mit langen Schritten huschte er hinter das Haus, wobei ihn ein Stol pern über die im Grase liegende Leiter fast zu Fall gebracht hätte, floh durch den Garten und suchte auf weitem Um weg die Rückseite des Bohnerhofes zu ge winnen. Als er hier durch die Obst bäume beim grauen Frühlicht des Mo? aens die weißen Mauern des elterlichen Hauses gewahrte, stieg Plötzlich ein er schreckendes Bedenken in ihm auf, daS bei der Erregung der vergangenen Stun den und im Taumel des unerwarteten Glückes keinen Augenblick in den Sinn gekommen war. Er schob den Hut in die Stirne, fuhr sich mit beiden Händen in die Haare und murmelte mit zögernden Worten vor sich hin : Jesus Maria der Voter! Was wird der Vater sagen!" Dabei ließ der trostlose Ausdruck seines Gesichtes deutlich erkennen, daß er dacüber. was der Vater sagen wi'zrde, durch ws nicht im Unklaren war. Lange stand er in grübelndem Sin aen, ohne daß sich die trübe Wolke ver flüchtigte, die sich auf seine Stirne ge lagert hatte. Aufseufzend näherte er sich endlich der Thüre und betrat das Haus, achtsam jedes Geräusch vermei' send. Als er seine Kammer erreichte, letzte er sich an das offene Fenster und starrte unablässig hinüber nach dem öentnerhäuschen, an welchem die Schei den des Giebelfensters schon geschlossen varen. Allmählich wurde es lichter und lichter )ber den Dächern, überall in der ötunde begann. die Hahne zu krähen, Hunde schlugen an, bald näher und bald, wie der ferner ließ sich das Brüllen eines Rindes vernehmen, und langsam er wachte das Dorf aus seinem stillen Schlase. Und je heller sich draußen der junge Tag erhob, desto mehr verwandelte sich die Trostlosigkeit in den Zügen des Bur schen zu einem entschlossenen Trotze. Endlich sprang er auf, als Ware ihm plötzlich ein rettender Gedanke gekom men. In ungeduldigster Hast vertauschte er das sonntägliche Gewand mit dem Werktagskleide, und nachdem er noch die Ktffen des unberührten Lagers durchein ander geworfen hatte, stieg er in den Hof hinunter, in welchem sich das Gesinde bereits zur Arbeit schickte. Pfeifend oder mit halblauter Stimme singend ging er seiner gewohnten Beschäftigung nach, und als er sich gegen sieben Uhr mit dem Vater und den Dienstboten bet der Morgensuppe zusammenfand, redete er laut und viel über die nöthigen Verrichtung gen des Tages. Dabei schien er es mit besonderer Freude zu vernehmen, als ihm der Vater den Auftrag gab, im Walde draußen die Holzknechte zu suchen und ihnen neue Arbeitsanweisung zu bringen. Das Morgengebet war kaum gesprochen, da griff er schon nach Hut und Bergstock und eilte aus dem Hause. Mit steifem Nacken ging er am Lentner Häuschen vorüber, wobei er sich aber freilich die Augen fast aus dem Kopfe drehte. Helle Freudenröthe schoß ihm in die Wangen, als er droben am Giebelfenster die Geliebte stehen sah, die ihm mit ei nem leisen Nicken des schmucken, von der schwarzen Binde befreiten Köpfchens ei nen heimlichen Gruß herunterschickte. Mit hurtigen Schritten durchmaß er das Dorf, verlor sich hinter den letzten Gehöften zwischen Wiesen und Feldern und lenkte über sanft ansteigendes Ge lände einem kleinen Hause zu, das hart am Waldsaum tief versteckt lag unter sonnbeglänztem Laubwerk. Buschige Haselnußhecken umzogen hier einen Garten von mäßiger Große. . Ein üppiges, dunkelgrünes Gras hielt den Grund überwuchert, auf welchem üralte Linden und Kastanien mit den verschie densten, sorgsam gepflegten Obstbäumen wechselten. Im Schatten eines dieser Bäume stand ein morscher Pumpbrun nen, von dessen Röhre ein gelbliches MooS in langen Fransen niederhing. Die dem Walde zunächst liegende Ecke, etwa der vierte Theil des ganzen.Rau meS, diente' als eigentlicher Garten, in welchem die mit Grünzeug, Gemüsen, Hülsenfrüchten und Kartoffeln bestellten Beete von schmalen Blumenrabatten ein gesäumt und mit kleinen, halbkreisför mig gebogenen Haselnußstäben umzäunt waren. Nahe dabei, inmitten eines saubergehaltenen, glattgetretenen Lehm grundes von hellgrauer Farbe erhob sich daS kleine Haus, dessen Mauern bis unter das rauchgeschwärzte, mit verwit terten Felsbrocken beschwerte Schindel dach dicht überwachsen waren von Gais blatt, wildem Wein und buntblühenden Winden. In dieser grünen Umhüllung
konnte man die Fenster kaum ersehen, da Lrüliu-F.7A noch mit euaLereibten
Blumentöpfen bestellt waren. Nur rings um die niedere Thüre war die ?)tauer frei von Ranken und Geschl.ing ; hier bar verschwand sie unter einer ganten Guirlande der verschiedenartigsten Vogelkäfige, hinter deren Gitterwäriden ein buntes und lautes Leben herrschte. Da pfiff der Gimpel sein mühsam erlerntes Lied, da flöteten die Staare ihre lang gezogenen Weisen, die Lerchen trillerten in hellen Tönen, es schlugen die Finken mit sanftem Klang, die Amseln und Drosseln schmetterten ihren lauten Ruf, schüchtern zwitscherten die Grasmücken und ökothkehlchcn, und während die Schwarzblättchen ihr lustiges Schnalzen vernehmen ließen, gurrten die Turtel tauben den Baß zu diesem Vogelchor. Zu all diesem durcheinander schwirren den Gesänge mischte sich noch das hastige Rasseln, mit welchem die Vögel ihre Schnäbel an dem Gitter wetzten, mischte sich das unablässige Tick und Tack, mit welchem sie rastlos bin- und widerhüpf ten über die Sprossen und Stäbe. Hier war die Heimstätte des Klammerers. Vor dem Hause, auf einer blank ge sessenen Steinbank, ruhte der Alte in Hemdärmeln, mit nackten Füßen und überschlagenen Beinen; und während er mit seinen ungeraden Fingern" daS qualmende Pfeifchen regierte, schaute er mit aufmerksamen Augen auf die emsi gen Wichtlein nieder, welche vor ihm auf dem lehmigen Grunde für die be scheidene Nothdurft seines LebenS wirk ten. Da war, etwa drei Schritte im Durch Messer haltend, in Kreisform em schma
ler, mit Nasser gefüllter Graben gezo gen. In der Mitte deS KreiseS befand ; sich eine schüsselartige Mulde, welche ! kreuzweis gelegte grüne Zweige leicht ' überdeckten. Der ganze Raum zwischen : Mulde und Graben war dicht überstreut ; mit einem Gennsch von dürren Tannen nadeln und weißen Ameisenpuppen mit der Beute, die der Klammerer ln dem leinenen Sacke, der nun geleert bei seite lag, von seinen allmorgenlichen Waldgängen nach Hause brachte. Soviel Mühe aber auch das Aufsinden und Aus nehmen der Ameisenbaue und daS Schleppen des schwerbeladenen SackeS ihm bereitete, so geringe Sorge machte ihm das Sondern und Säubern der für den Verkauf bestimmten Eier. Diese Mühe nahmen ihm die tausend und aber tausend Ameisen ab, die, von dem un überschreitbaren Wasser eingeschlossen, über dem ganzen Ringe in Hast und Eile durcheinander kribbelten und in rühren der Elternsorge aus dem krassen Wust der Tannennadeln die zahllosen Puppen hervcrzerrten, für deren Bergung sie kein andere? Plätzchen zu sinden wußten, als jene mit Blättern überdeckte Mulde. War auf solche Weise nach Stunden und Stunden die letzte der Puppen aus dem Ringe verschwunden, so brauchte der Klammerer nur die grünen Zweige aufzudecken und die reinlich gesammelten Eier aus der Grube in seine Holzschach tel zu füllen. Dann schöpfte auch das Wasser aus dem Graben, und die tau send winzigen Arbeiter konnten frei ihres Weges ziehen. Das währte aber so seine Zeit, bis sie den Weg zur Heimath, den Weg zum Walde wiederfanden. Auf der Suche nach diesem Wege rannten sie nach allen Richtungen auseinander, dmchkrabbelten in langen Karawanen das Gras und die Blumen, reisten in Schaaren über alle Bäume auf und nie der, umzogen den Sockel des Hauses und kletterten an allen Wänden empor. Durch Thüre und Fenster fanden sie ihre Straße in Stube und Kammer, über Stühle, Bänke und Tische ging ihr Weg, sie krcchen durch die Klumsen der Truhen und Kästen und machten sich für wech selnde Zeiten hermisch in deS Klammereis Bett und Kleidern. Aber was kümmerte das den Alten! An das Beißen" hatte er sich im Lause der Jahre gewöhnt, im Kratzen besaß er trotz seiner ungeraden Finger eine genü gende Fertigkeit, und überdies sah er mit gutnüthiger Dankbarkeit in den kleinen Tcuferln" seine fleißigen Brotväter", nicht seine lästigen Quälgeister. Diese freundliche Gesinnung, die er den emsig für ihn schaffenden Thierchen gegenüber hegte, lächelte auch jetzt auS den Blicken, mit denen er das rastlose Gekribbel zu seinen Füßen betrachtete. Ueber dieser eifrigen Beobachtung' und bei dem lauten Gesänge seiner Vögel übet hörte er völlig die näherkommenden Schritte seines jungen Freundes, und nicht eher blickte er auf, ehe nicht Bin cenz vor ihm stand und ihn anrief mit lautem Gruße. Ja, grüß' dich Go!t,Bua," lachteder Alte, erhob sich geschäftig und schob die Pfeife zwischen die Zähne, um dem Bur schen zum Willkomm die Rechte reichen' zu können. Das freut mich schon, daß dich wieder mal bei mir heraußen anschau'n laßt! Schnell hast dir mein' Mahnung z' Herzen g'nommen ! Oder bringst mir 'leicht gar a b'sondere Neuig keit?" Dabei zeigte sich ein so ver schmitzteö Blinzeln in den Augen deö Klammerers, als hätte er eine kleine Ahnung, daß er mit dieser Frage nicht ganz im Unrecht wäre. A Neuigkeit ! Ab na gar net!" erwiderte Vincenz und schaute seitwärts unter die Bäume, als hätte er die ver rätherische Gluth gefühlt und verbergen wollen, die ihm bei der Frage deS Alten in die Wangen schoß. Weißt, bei die Holzknecht draußen muß ich an Arbeit anfangen, und weil mich derWegindei ner Näh' vorveig'slthtt hat, d'rum hab' ich mir 'denkt, schaust halt a bißl 'rein da, waS er macht, der Klammerer !" No, da freut's mich nachher doppelt, wann wegen nix als um meinetwegen herkommst," schmunzelte der Alte und rieb sich mit dem Pfeifenkolben unter die rechte Schulter. Aber geh, setz dich a bißl her, im Sitzen redt man sich allweil leichter." Er wischte achtsam die Amei sen von der Bank, wozu er einen Ha bichtsflügel benützte, der für solchen Ge brauch nahebei in den grünen Reben steckte. Dann setzten sie sich und begannen von allerlei Dingen zu reden. Vom Wetter kamen sie auf den Stand der Felder zu sprechen, von diesem auf die Aussichten des Herbstes. Darnach prophezeite der Klammerer einen frühen und schneerei chen Winter und führte als Beleg seiner Prcvhezie das frühzeitige Erscheinen der Waldschwämme an, sowie die starke und lanawäbrendeÄlütbe des Heidekrautes
Das emsige Treidcn der Ameisen gab wet:cn Stoff zum Gespräche, und vom Vogelfuttcc kam natürlicherweise die Rede aus die Vögel. Der Alte erlählle lustige uno kluge Geschichten von seinen Pfleglingen, und schließlich mußte ihm Vincenz zu den Käfigen folgen, wozu der Bursche gerne bereit war, denn er hatte, da die wandernden Ameisen geringen Respekt vor den Habichtsflügeln zeigten, auf der Steinbank ein unbehagliches Verweilen. Die Staare u,:d der Gimpel psissen nun auf ein Zctchen des KlammererS die erlernten Weisen: Die Wacht amRhein," den Neubavrischen",
und das Lud vom Wendelstein. Mit ganz besonderem Stolze produzirte der Alte seine Lieblingsschülerin, elne Dros sel von seltener schöner Zeichnung. Im Käsig dieses Vogels war ein kleines, j hölzernes Tretrad angebracht ; um die Walze desselben lief eine dünne Scknur, welche durch den Boden des Käfigs ging und an ihrem Ende einen winzigen, mit Wasser gefüllten Elmer trug. Der Klammerer schob in d n Käsig ein Trog lein mit frischem Futter, welches der Vogel begierig annahm ; und kaum er- sich gesättigt hatte, flatterte er in das Tretrad und brachte es durch hastiges Hüpfen in rasche Drehung ; dadurch wurde die Schnur auf die Walze gewunden und der Eimer in die Höhe gezogen ; nun hielt der Vogel mit staunenewerthem Geschick das -Rad im Gleichgewicht, trank von dem Wasser und flatterte dann in den Käsig zurück, während daS Eimerchen in die Tiefe schnurrte. Vincenz kargte nicht mit seinem Lobe, und als sie zusammen wieder aus der Steinbank saßen, ließ er sich das genauer erklären, auf welche Weise der Klamme rer dem Thierchen dieses Kunststück bei gebracht hätte. Darauf redeten sie auf's neue so hin und her, von diesem und jenem. Häufiger und häusiger stockte das Gespräch, und immer infolge einer selt samen Zerstreutheit des Burschen. Während solcher Pausen schaute der Klamme rer mit zwinkernden Augen zu Vincenz auf, and machte eine Miene, als wäre er irgend einer besonderen Mittheilung ge wärtig. Endlich platzte Vincenz heraus : Du, Klammerer ich muß dir 'was sagen." No, schau, daS denk' ich mir schon alleweil," schmunzelte der Alte und rückte näher. Also, mach' weiter, 'raus damit." Eine kurze Weile saß Vincenz mit erbgeschlossenem Munde, dann fuhr es ihm in heftigen Worten über die LipPen : ,,D' Lentnerfabi hab' ich gern und du mußt mir helfen, daß der Vater Ja sagt." Da schoß der Klammerer in die Höhe, als hätte er Feuer auf der Bank gefühlt. Einen Augenblick stand er wie erstarrt, dann schlug er den Arm mit der Pfeife seitwärts in die Luft, duckte den Kopf in den Nacken und brach in ein helles Ge lächter aus. Es war unverkennbar, daß er mit diesem Lachen die Art und Weise nachzuahmen suchte, in welcher Vincenz vor wenigen Tagen jene Worte des AI ten ausgenommen hatte : Kreuzstarenkabel ! Das gab' dir a Paarl : du und d'Sabi! Der könnt' sich sehen lassen, der daS füreinander brächt'." Du, ich sag' dir's, da is fein gar nir zum Lachen!" fuhr Vincenz beleidigt auf. Rath' mir lieber &um guten is g'scheidter, als wie das dumme G'läch ter da ! Du bist ja selber auch mit schuld d'ran, daß alles so 'kommen iS. Ich von mir selber aus hätt' nie net an d' Sabi 'denkt du hast mir s' eing'redt, ja, und von derselben Stund' hat's ang'fangt. Und jetzt sitz' ich da mit meiner Lieb', wie der Vogel auf der Leimruthe, und wann du mir kein' Rath net weißt, nachher weiß ich mir ach nimmer ;' hel sen." (Fortsetzung folgt ) Deutsche Lokal - Nachricht n. Thüringische Staaten. Ostheim a. d. Rbön beging die Feier des 300jahrigen Bestehens der Stadt. Kantor Lux in Liebenstein feierte die silberne Hochzeit. Durch Erfrieren während der letzten Schneestürme kamen um'S Leben: der Maurer Mann aus Göttengrün, der Lehrer Bocklisch und die Botenfrau Dobernecker aus Großenstein, der Pfarrer Küniz auS Scherbda, der Arbeiter Gruber aus Taubach und eine Frau Stiebritz aus Vierzehnheiligen. tzin Raub der Flammen wurde daS Ge höft von Salomon Theilig in Langen wetzendorf. Hessen. Darm st ad t. Der Polizeidiener Münch in Seligen stadt wurde in Ausübung seines DiensteS beimAbpatrouilliren der Wirthshäuser von den Gebrüdern Martin und Konrad Link überfallen und durch Mes serstiche am Kopfe gefährlich verletzt. Verurtheilt wurden der Müller Conrad Schreiner II. von Feldkrücken wegen Brandstiftung zu 18 Monate Gefängniß und Heinrich Aetri von Reiskirchen wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolge, begangen an seiner Pflegemutter Frau Morgel, zu 2 Jahren und 6 Monaten Gefängniß. Erhängt hat sich in Gießen der Unterofsicier Zeh von dem dort gar nisonirenden Regimente. Bei Station Wollheim wurde der Bremser Merkel überfahren und aetödtet, der Schiffer Fritz Arera von Bingen wurde von ei nem Schlcppstrang über Bord geschleu. dert und ertrank. ElsaßLothringen. Zahlmeister Seeliger vom kurmärki schen Dragonerregiment in Colmar erlag seinen beim Hugstettener Eisenbahnun fall erlittenen Verletzungen. Der Ak kerer Risse in Püttlingen wurde durch einen S:urz getödtet. Der 73jährige Joh. Arnould in Lecourt wurde als ver kohlte Leiche aufgefunden. Rechtskon sulent Friedrich Bernhard Kinkel in Metz wurde wegen Unterschlagungen verhaftet Kaufe Mucho' "Lest Havanna Cteara. Jobn WeilaSer. Saloou u.Villiäldchallk, 00 ZI. ysnusvlyania (Ztr.
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