Indiana Tribüne, Volume 10, Number 123, Indianapolis, Marion County, 22 January 1887 — Page 1
h i
V H A , . VPWW : - ! Zshrgsng 10. Ofstee : No. 120 Ost QorOlonD Ottlch 4 lZnuner 12!!. SöDicaapoIlO, Zodlava, Samstag, Dca 20. Januar tos?.
fcy .orr MWM
wkjflffti ft DlWv
V V ,1 1 I II I I
r ?v v z Vv Vjv 'V
w
ii i i ii i i ii in i ii ii
vmy
jpjbjjjjj
M
? r , i
Kzzeigsu 2 tus sownt dieselben Atch: lchasUanzeiZ fizd nnd ten Kau do? drei geil nicht überfteizen, werd un,utgelt (ich aJszeJSNLUÄ. Dieselben bleiben 8 Tage stehe, sinnen ade? nbschräntt erneuert verdeu. Nnzeigen, welche bis Mittags 1 Uhr abgegeben derben, finden noch am selbigen Tage Tufnahul. Oerlangt. eelngt erden zwei BZcker in der Empire ak.ry, 228 Wr!ctt?ftraß. 3?;a erlangt in gute? deutsch? Mädchen für allge ein Hau?arbit in einer kle'.ne Famtlt. m,fd :unan riangt. schjufrag 111 siord adle träte 21 Bextangt wird ein Mädchn für alar&tit in
in Kantn fHrnili. . 573 Ost tzington 2'i strafe. & c f ch roix rbtt n inem Teutschen. Adrks. fite, D. 5, Tribüne. S7ja Ju kaufen ekuckt u kaufen gesuch t: Ein Schneider sucht einen 'm anee befindlichen Re?aratulShop auezukaufen. Roheres in der Office d. BUl. I3;t Zu verkaufen. Zu verkaufen : Lamxei., IS, 20 und 25 ttentl500 gemalte Lamxen 75 Cents bi 31 00. VX Hängelampe 12 bis JV00. 9. V. Smltl, Go , . Rs. 30 32 Nord JStnoiZ Ltrate. Verschiedenes. vollmachten wrdn utflkferttgt und (Selber aus urova elnge , ,oge von Stodert Zkempf, öff. Notar. 4N Süd Meridian Straf,. Promrte und billig Bedienung. Zur Beachtung! Ii in Buchform rsbienenen Rde derverurlhett tn Edagoer Anarchisten sind bei ir zu haben. Die deutsche Autgab kostet 15 Cent; die nglisch Au gl.de kostet i Cent. (5arl Dioapavk, Ro. 7 Süd Alabama Str. JabreS-AuSweiS TerIudlanapalis Teutsch Grgraf Feuer VerficherungS.Sesellschaft. am IS Januar 87. erficheri-nzen tn Äraft !,030.26I.ÄO erficherunglscheine in Kraft 9W Viraldr,abl 633 esmmt.,r?Szen 7i.7SZ.2Z BerbindlichkeUen ein ! 0!ftchiungn gewonnen im letzten Zdr 438,900 50 etlft, erlitten un . be,alzlt W34 S . ' . , Herrn Sieboldt, Sckr., ' No. 113 OS Washington Straße. Mittel gegen die Kälte. Hilft sofort. PelzDecken, PelzKappen, Pelz-Handschuhe, . Pelz-Krazen, Pelzmatten, Jersey'Kappen, Ohrenvärmer, Scotch-Kappen, Populäre Preise, Gute Waaren, Baviberger, j Hut und Pelz-Händler, ! No. 16 Ost Washington Sttaße. Danksagung. t ürdie v'.klen Beweise inniger Theilnahme gelegentlich ker Beerdigung unseres geliebten - Söhnchers, Hermann, i speziell Herrn Cl Vonnegut sr., für seine herz Nchen Worte am Sarge, unseren tiefgefühlten ' Dank. Otcae und Anna kputd. .donü -vutvrkaltuv g mit ' Jaschingsscherz und Tanzkranzchen! veranstaltet vom .Sozialistisch Sängerbund um Besten des Wahlfonds der dentscken Sozialdemokratea )ei der lammenden R,ichtagswahl am .Sonnlug, den tt. Februar '87 in tr , Mozart-Halle! AniagSUHr. Eintritt : Herr und Dame 25 Cent, ; jede weitere Dame l Cent. Kar Mitglieder einer SeUion : Herren 15 Cts Damen frei. Sccialistisch. Leih- u Sparverein 1000 Antheile. 25 Cents wöchentliche Einzahlung. 2le Antheile zn 5100 werden rsll nk tezailt i ei Zahlungen begiiren am z. SaÄsttg tm är, in d chnlda?. List f2 Vitgltdr nd solch dt , werden ol len. liegen i den Sestversammlungen der Co,ia. lift'fch ktia o. i, nd In dr Ossi der Jndiana Dtbilua- ,ur Atl)t:,eichnnng auf. vie nächst Gschästs.rersamm!ung der sa,ial. ktton findet a 'tag. den IS. Fbrnar, ach. Mittags 5 Uhr. i dr chulhall statt. CZaj Schwarztr, Pr. Sekr.
UeueL oer. Telegravd.
O e t t , t u s i ed t e n O a s d i n a t o n. D. S.. 22. Jan. Veränderlich, etwa? kälter. Regen oder Schnee. Eisenbahnsreipäkst. Chicago. 22. Jan. Am Montag soll sine Conserenz von Eisenbahnbearntkn stattfinden, um daiüber zu berathen, ob unter dem eben vom Congresse Passirten Gesetze die Ausstellung von Feeipässen an Geschäftsleute, Mitglieder der Presse u. s. w. auch sernerbin statthast sei oder nicht. Ebitorielles. Die erste Convention der neuen Arbeiterpartei in Cincinnati fand an einem Sonntag statt. Und die Welt steht doch noch ! In Frankreich haben sie einen neuen Sprengstoff erfunden, den sie Melinit nennen. Eine Dynamitexplosion foll ein reines Kinderspiel gegen eine Meliniterplosion sein, und der französische Kriegsminister hat gleich 210,000 Melinitbomben auf einmal bestellt, um nöthigenfalls die ganze deutsche Armee auf einmal in die Lust blasen zu können. Der Völkermord im Großen ist ja erlaubt, und der Ersinder von Völkermordmaschinen ein Patriot. Das ist so die landläufige An schauung. Unsere Volksvertreter haben große Achtung vor dem Ausdruck des Volkswillens das muß man sagen. Die Bundesgesetze bestimmen, daß Bundessenatoren von der Legislatur gewählt werden. Damit das Volk nun auch etwas dreinzureden habe, bestimmt ein Gesetz in Nebraskz, daß das Volk über die Person abstimme, welche es zum Bundessenator gewählt haben möchte. Das Gesetz setzt- stillschweigend voraus, daß die Legislatur sich - nach dem ausgesprochenen Volkswillen richten und die betr. Person wählen werde. Dies Gesetz war seit Langem ein todter Buchstabe, aber Senator Van Wyck hat eS wieder aus der Rumpelkammer her vorgeholt, und über sich abstimmen lassen, und eine Mehrheit der Stimmgeber stimmte für ihn, über einen andern wurde überhaupt gar nicht abgestimmt. Gestern wählte die Legislatur von Nebraska einen Bundessenator. Wählte ste etwa Van Wyck ? O nein, sie erwählte einen Andern,- Poddock ist sein Name. Die Gründe sind uns unbekannt, aber sie wogen jedenfalls schwerer, als der VolksWille. Nach Ansicht amerikanischer Gesetzgeber ist deö Volkes Wille jedenfalls nicht Gottes Wille, sie müßten denn ihren eigenen Willen sogar höher stellen, als den Gottes. Die sogenannte Interstate Commerce Bill", d. h. die Bill zur Regulirung des zwischenstaatlichen EisenbahnVerkehrs, ist nun von beiden Häusern des Congresses passirt. Dieselbe bestimmt, daß Eisenbahncompagnieen bei der Beförderung zwischen verschiedenen Staaten oder Territorien Einzelnen keine niedrigeren Raten geben dürfen als Anderen, und weder irgend einer Person, noch irgend einer Stadt oder einer Corporation spezielle Vortheile gewähren dürfen. DaS Gesetz verbietet ferner die unter dem Namen von Pools bekannten Combina tionen, verbietet Uebereinkommen zwischen verschiedenen Gesellschaften, welche den Zweck haben die Beförderung von Waaren von oder nach einem gewissen Platze zu verhindern, setzt hohe Strafen auf die Verletzung dieser Gesetzesbestimmungen und setzt eine Commission ein. vor welche Klagm wegen Verletzung dieser Gesetzes bestimmungen zu bringen sind, was aber Niemanden verhindern soll, seine Klage vor die gewöhnlichen Gerichte zu bringen. Die Klausel des Gesetzes, welche unter Geschäftsleuten und Getreide- und Fleischspekulanten am Meisten Aufre gung verursacht hat, die sogenannte "long.and short haul" Klausel Uautet wie folgt : See. 4. Es soll ungesedltch für irgend eine Transportgesellschaft sein, im Ganzen eine größere Entschädigung für die Beförderung von Personen und Waa ren unter gleichen Umständen und VerHältnissen für eine kleinere Entfernung als für eine größere auf derselben Linie zu verlangen, wenn die kleinere Distanz sich innerhalb der größeren befindet, dies soll aber nicht so ausgelegt werden, daß für die kleinere Entfernung nicht ebenso
viel gerechnet werden darf, wie für die größere, und es ist vorbehalten, daß in besonderen Fallen mit Erlaubniß der Commission für die größere Entfernung weniger gerechnet werden darf, als für die kleinere; und die Commission soll von Zeit zu Zeit Bestimmungen treffen, in wie weit Gesellschaften von der Wirkung dieses Paragraphen des Gesetzes befreit sind."
Das ist ja wirklich nett ! Für die kleinere Entfernung darf nicht mehr als für die größere gerechnet werden, aber für die größere darf weniger als für die kleinere gerechnet werden. Freilich ist dazu die Erlaubniß der Commision nöthig, aber nach allen Erfahrungen wird es den Eisenbahnen nicht schwer fallen, jederzeit eine einsichtsvolle und verständige ComMission vorzusinden. - Wir dachten uns gleich, daß der Mil lionärssenat den Eisenbahngesellschaften nicht a llzuweh thun werde. Drahtnachrichten. S o s i n d s e. Sbarsn. Pa.. 21 Jan. Hier' ist man einem sauberen Bündniß auf die Spur gtkommen. welche die hiesigen Spiklhausbesitzer mit der sung MenS Christian Association" abaeschlossen ha den. Vor einiger Zil wurde von der M. C. A." eine Agitation tinaele! tet. um die hiesigen Svitlhäuszr, die ei' nen StaatSruf besitzen, auszurotten. Zu diesem Zwecke wurden Spitzel engagirt. welche die Namen der Besucher dieser Häuser auösinden sollten. Unter den 105 Namen, welche die Sp'tzil notirt hatten, befanden sich viele juge Leute, Söhne vrominenter- Elteen. Mitglieder der .V-M. C. A.". welch! man seither für wahre Mustermenschen aehalten hatte. Ein Ueberfall der Spielhöllen und AuS Hebung derselben wurde nunmehr verab redet. Jktzt stellt eS sich heraus, daß einige Tage vorher, als di'S geschehen sollte die SvieldauSdesitzer. mit der M. C. A. ine Abmachung getroffen hatten, die dahin ging, daß die Ji). M C. A." die Hälfte der Einnahmen haben sollte, wenn dieselbe sich ruhig verhalte und keinen Lärm schlage Nun ist die Transaktion an'd Licht gekommen, und eS herrscht natürlich große Entrüstung. Schöne Zustünde! Lan s ing. Mich., 21 Jan. LegiSlaturmitglied Bartlett Breen von Meno minee machte gestern im Repräsentan tenhaus Aufsehen erregende Mittheilun gen über die Zustände in den Holzdistrik ten. speziell über den daselbst vorkommen den Mädchenhandel. In neuen Nieder lassungen ist der Handel mit jungen Mäd chen ein etablirtes Geschäft. In Cdica goer. Milwaukeer, St. Louiser und ande ren Blättern erscheinen von Zeit zu Zü verführerische Anzeigen, um Mädchen zu veranlassen, dahin zu kommen. Sie wer den dort in rohen Holzhütten und Z:lten in einer wahren Gefangenschaft gehalten und durch wilde Hunde bewacht Sie werden gezwungen, in den WirthShäu fern die Männer zum Trinken und zum Tanzen zu veranlassen. Herr Breen erzählt die Geschichte eineS Mädchens. daS davsn lief, angeschossen wurde, eine Nacht im Sumpfe zubrachte, vermittelst der Hunde aufgespürt und wieder zurück gebracht wurde. Einen Fall hat er selbst untersucht, öin Mädchen, daß sich durch eine Anzeige in Chicago verlocken ließ, eine Stelle in einem Kosthause im nörd lichtn Michigan anzunehmen, erfuhr auf der Reise von den dortselbst herrschen den Zuständen und wollte wieder umkeh ren, wurde aber gewaltsam zur Weiterreise gezwungen. Herr Breen schlägt energische Maßregeln zur Abschaffung dieser Zustände vor. Dr. McGlynn. New York. 21. Jan. Erzbischos Corrigan veröffintlichte die Gründe. welche zur Absetzung McG!ynnS führten. In handelte McGlynn gegen die Befehle Roms dadurch. da& er voliti sche Reden hielt. Er versprach damals nachdem er zur Rede gestellt morden war, keine politischen Reden mehr zu halten wiederholte aber sein Vergehen in 1883. Wiederum zur Rede gestellt, versprach er öffentlich Gehorsam. Trotzdem hielt er am 21 August letzten JahreS wieder eine Rede. Der Erzdischof hatte dann eine Unterredung mit McGlynn und verbot ihm mit aller Bestimmtheit, in einer für den folgenden Freitag angesagten Versammlung zu sprechen. McGlynn er widerte darauf in einem S dreiben, daß ertrotz deS Verbote? sprechen werde. Der Erzbischos suspendirte ihn darauf erst für zwei Wochen, und als duS nichts half. für ein Jahr. Am -t. Dezember kam von Rom die Depesche: Schicken Sie McGlynn fofort nach Rom.- Die Depesche war sowohl für mich, wie für McGlynn eine Ueberrafchung. Dieser verweigerte
r l r
'&C3C?JQ$L
hsco)tjoi zm sTo
Volles Gewicht. Office: N. 7 Virginia Avo. längere Zeit eine Antwort, schrieb aber schließlich an ben Erzbischos folgenden Brnf: Ich habe meine Ansichten in Be. zug aus Prioateigentjum an Land deut lich genug ausgedrückt, und wiederhole sie. So lange ich lebe, werde ich lehren, daö Land Eigenthum dkS ganzen VolktS ist und daß Prioaielgenthum gegen die Gesetze der natürlichen Gerechtigkeit ver stöt. Wenn ich könnte, würde ich.sofort Gesetze einführen, durch welche alleS Land in der ganzen Welt, da? sich in Privat Händen befindet, ohne Entschädigung für die Eigenthümer sofort konfiSzirt würde. Am 29 Dezember wie? Cardinal Si meoni den Erzdischof an. die Suspension bis auf Weiteres aufrecht zu erhalten. In den eisten Tagen des Januar traf ein sehr versöhnlich gehaltener Brief von Cardinal Simeoni an Dr McGlynn ein. Letzterer wkiqerte sich, den Brie bei dem Erzdischof abzudolen und er wurde ihm per Post zugeschickt. Daraus erwiderte McGlynn. daß seine Ansichten in der Landfrage noch dieselben seiin und daß er nicht noch Rom gehen werde. Am 16. Januar telegrapdirte Cardrna! Simeoni an den Ezdischos. naß er Mc Glynn auffordern soll,, öffentlich zu widerrufen. Sollte McGlynn stch wei gern, so sei der Erzbischos ermächtigt. nach Gutdünken zu verfahren Die? und eine am 17 Januar, per Kabel wiederholte Aufforderung. nach Rom zu kommen, ließ McGlyin unbeachtet. . Die letzte Deptsche in der Angelegen' heit traf gestern von Rom ein. lino eS wird' darin mitgethei!.',. da -berÄapst selbst die Sache in die Hand genommen habe, und zur Zeit in Erwägung ziehe. Starb. Washington, 22 Januar. F:au Anna BoorheeS, Gattin des Senators VoorheeS von Jndiana starb heute Nach mittag. Die Leiche wird nach Teere Haute gebracht. Boycott gegen DampferCom pagnieen in Aussicht. Ne w Ä ork. 21 Jan. Der Boycott der SchiffSverlader (onskoremen) gegen die Old Dominion Dampfer Co wird , kräftig fortgesetzt und wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf sämmtliche Dampfergesellschasten, welche Frachtgüter von der Old Dominion Co. annehmen, ausgedehnt werden. Ein allgemeiner Streik der Longshoremen ist in Aussicht. Ein Senator gewählt. Lincoln. Neb., 21. Jan. Nachdem der republikanische CaucuS die ganze Nacht in Sitzung war, wurde S. A Paddock als BundeSsenator nominict und auch heute in gemeinschaftlicher Sigung beider Häuser der Legislatur gewählt. ZumKohlenschaufler-Streik New BrunSwi ck, N 1 . 21 Jan. In der Erwartung, daß es in Perth Amboy zu Unruhen kommen wird, hat der Sheriff hier 100 Hilss Sheriffs . vee eidigt. Es geschah die? auf besonderes Ersuchen der Lehig'Valley Bahngesell schaft. Die Compagnie des 3 Regiments steht schon seit Dienstag Abend bereit, jeden Augenblick auszurücken. Br Oad?l. Temperen, gesetze in Bel g ie n. B rü s s el."21. Jan. Die Regierung hat dem Parlament ein Gesetz zu Unter drückung der Trunksucht unterbreitet. ES bestimmt, doff Diejenigen, welche betrun ken aus den Straßen sich sehen lassen, schwer bestrast werden, sowie daß Schul den sür Getränke nicht eingezogen werden können. Stanley reist ab. London, 21. Jan. Henry M Stanley trat heute seine Reisenach Afrika zur Befreiung Erwin Bey? an. Ec be giebt sich zunächst nach Blindist und von da direkt nach Suez. Glauben an Krieg. Brüssel, 21. Jan. Gestern Abend sapd zwischen dem Kriegsminister und den Generälen eine Conserenz statt, in welcher die Ansicht ausgesprochen wurde. daß ein Krieg an der Grenze kaun zu vermeiden sei und wahrscheinlich schon im Mai oder Juni auSbrechen werde. Dyphtheria 217 West Maryland Straße. 474 Süd Ne Jersey Straße und 207 Daugherty Straße.
0 ?
w r "w
ZSS-H
Gute Qualität. Sard: 14 0outfi Alabama 0t. Wo Auslande. A)a Herr Gravstone e,ne nicht geringe Fertigkeit im Klavierspiel besitzt, dürfte neu m. Vor einigen Tagen fand bei ihm eine kleine Soiree statt. Nach dem Souper setzte sich einer der Gäste an's Klavier und spielte rneh rere Tanzstücke für die. tanzlustige Ju gend in der Gesellschaft. Da erhob sich der greise Mr. Gladstone vom Tische, an dem er mit einigen Herren gespielt hatte, trat an's Klavier, bat den Spieler, ibm Platz zu machen, und sprach: Lassen' fr l . V. ?i M. ie, rnein err, va aues i nur ttiei nigkeit. Man kann nur nach dem Wal' zer aller Walzer tanzen !" Nach diesen Worten begann Gladstone den Walzer An der schönen blauen Donau" zu spie len. In kurzem erwies sich der Saal alS zu klein sür die Paare, welche nach den Klängen .dieses Walzers tanzten. Nr. Gladstone versprach einigen Ladies, an lyren Soireen vas Aufjplelen zum Tanze besorgen zu wollen, da er, wie er heiter bemerkte, als Minister außer Dienst hrnlangiich Zett zu solchen Vergnügun7 a 4ä i 4 v zen yave. vexaostone arvettet, der Trutb" zufolge, an ernem Werke über Sie olympische Religion." Die Frauen und Mädchen Englands von jedem Rang, Alter, Klasse, Glauben und Meinung werden aufgefordert, sich einer gemeinsamen Gabe an die Königin anschließen, als Zeichen der Treue, Verehrung und Achtung ßegen die einzige Herrscherin in der Geschichte, welche fünfzig Jahre lang i' (w.,l ccir.t w.a ! rr . ii t. cic Aroeuen uno luoen oes vsseniucyen Lebens ertragen, alle Trublellgkert, die saS Los der Frauen sind, durchgemacht, und welcke als Weib, Mutter, Wittwe und Herrscherin ihrer eigenen und anderen Nationen ein leuchtendes und makelloses Vorbild geworden ist. Die Gaben sollen nicht weniger als einen Pennv und nicht mehr als einen Sovereign betragen; die Königin selber werde die Ver Wendung der burnrnt bestimmen. Unterzeichnet ist die Zuschrift von 11 Herzoginnen, 3 Marquisen, 21 Gräsinnen u. s. w. Die Einsammlung der Gaben wird von den Frauen der Grafschafts' statthalter, Parlamentsmitglieder, Bürgermeister, Gemeindevorsteher, Geistli chen und von allen Eigenthümern und HauShaltern in ihren betreffenden Bezirken besorgt werden. In Wien hat sich das neue Jahr durch zwei Mordthaten einge führt, welche großes Aufseben erregen. Die Volkssängerin Hermine Guschel bauer, wurde von ihrem Kollegen, dem Volkssänger Sailer, einem verschmähten Liebhaber, meuchlerisch mit einem Messer ermordet. Ferner fand man in einem Hause der Pestalozzigasse die Schauspie leitn Vogelmann und ihren Geliebten, einen Postassistenten Namens Exner, er schössen am Boden liegen. Nach der Aussage einer Hausbewohnerin qualisi zirt sich die Blutthat als Mord und Selbstmord. Fräulein Vogelmann ist gegen ihren Willen von ihrem Geliebten erschossen worden. Sie war früher Bal lettänzerin und unter dem Namen Louise Palm am Hoftheater zu Karlsruhe engaflirt. Vor fünf Jahren hatte sie daS Malheur, sich durch den Fall m eine Versenkung auf dieser Bühne einen Fuß zu brechen, weshalb sie. das Ballet aufgeben mußte und sich dem Schauspiele zuwendete. Sie nahm dramatischen Unterricht, besuchte hier eine Theaterschule und soll auch von einem hiesigen Theater eine kleine Gage bezogen haben. Sie war ledig. Ein Ring, den sie am Finger trug, war ein Verlobungsring von einem in Stuttgart lebenden Baron, von welchem sie zwei Kinder hatte. Sie entstammt einem wohlhabenden Hause und hatte die Absicht, Karl Cxner zu heirathen, konnte jedoch von ihren Eltern die Einwilligung hierzu nicht erhalten. Braunschweig'Anha! t'Lippe Waldeck. Oekonom Duckstein in Büddenftedt kam durch einen Sturz ums Leben. Lehrer Bosse in Elsbeck feierte die sil berne Hochzeit. Kaufmann Wilhelm Schulze in Cöthen wurde zum Stadtverordneten erwählt. Die Wittwe Threla in Cöthen wurde in ihrer Wohnung er mordet aufgefunden. Der Bäckermei sier Gustav Böller in Lage wurde weg Beleidigung einer Frau Meier in Bel fort zu einer Geldstrafe verurtheilt. Zum Nachfolger des verstorbenen Beige ordneten in Äleinenberg wurde der LandWirth Friedrich Kappmeyer gewählt. 5)vhenzo llern. t Oberbauratb v. Laur in Siamarin. ! en. DaS Anwesen deS Josef Stehlein !aii wurde ein RSub der klammen. Bürgermeister Stesan Betz in Steinhil. ben ist wiedergewählt worden. Oldenburg. Der Organist Heinen in Oldenbrook wurde - als Leiche aufgefunden. In Buhren wurde das von dem Pächter B? necke bewohnte Haus eingeäschert, .
I " " ,
I
iillaney Wholesale
S
Pirttuosttt, Kentulky Whiskeys,
einen, c.
ÜiiHoro &peoialita3teti : Mullanet, & Hnyes' ächter alter Bourbyn. Maple Orove Bourbon. Nve Whiskey. Einzige Agenten für COTE d'OIt t fto. 123 Süd Meridian Otrage.
C. Maus' Laaerbier Brauerel!
e-' My) rr.-- ü Ä.r--i ä .r i i
mmi. -, I , Vr-'mx'-r MBSW? -jgzZZZ A-i""5 . ir rj -t M-A Llefert Lagerbier in Telephon I.
k?. IS 1 i 5C .
Iijr-tix ' ;"' Al
mmrA r
l . v - -y
ANE SH JENS EL and STRONG, i c 6 e ö c u t c n b fr c ii" I u niB c r und Gas-Filters ! Wir $abcn die größte Auswahl in Gaeeinrichtung, PnmPen, Sinke, Badewannen, Wasch, apparate, Hahnen, Blei, nnd Sisenröhren :c., zu niedrigsten Preisen.
Reparaturen werden prompt besorgt.
No. 91 Nord Veuusvlvauia Ottasie, Toiephou 85O. Douisou House öloolx.
mii
Ontbält alle nabrbaften Oe0audtbetle des Rindfleisches in der schmaSbaftesten und verdaulichsten Form. Ein unschätzbarer Artikel für Kinder, Kranke undz Schwächliche. Vortrefflich in Geruch und Geschmack ; verdirbt nicht. Wird von allen Aerzten Europa's und Amerika's empfohlen. Unzen. . 4Nnzeu. Kiste, 24 Flaschen 518.00 I Kiste, 24 Flaschen j 10.00 1 Dutzend Flaschen 9.00 I 1 Dntzend Flaschen 5.00 Zeh Pfund Kisten $1.25 per Psnnd. CT Zubereitet von 0ebr. tZibilS, Bnenot Ähre. Agentur : 6D camea IW. HGcDGa c3 CD cd,, n. lßO Ond Ctnitiaü CrraOi, Sudianavoli, Sud.
M
John Philipp Dolnso
io
m
No. 185 Ost Ich trink ein viobet Delus.
TE CH 1IJ JJD JJ&JE19 SReMiQett Msösch - WwvM ! M. 232 Hst WasHwglon Straße. Daselbst findet man Vorkbouse SpearribS, Knochen und Ourstfleisch und eine große Auswahl in Würsten. ET Telephon 577. BAU R0 AD HAT 8T0E2. No. 70 sä Wasbtogton Otrav. Wmrevhüte sür Möuner, Knaben und Kinder KkN.An5gattgs.Akllktr : ,Srvße Auswahl I Medrig, Preis l Aufmnlsame Bcdiemmg I No. VQ Ost WaHlilnuton Btraase.
j ÖITtt flUTlll XTII-Ck
&
layes,
Hakler in .. "V M 1 ' i--ZSl . riyg- j " - i i 4ks3!i immm MWMW ':' '-'i V . TT - .t- .1 ' '! "- i 'zjJiJ'te., XXXA lL JL. ,-,rn-üMAi. "fW-f . : t-nT - mui - r-r. - - r .s- ' sXS t i j Flaschen und Gebinden. ., Indianapolis, Ind.
Flüsflgcs
Becf GxöraA. aloon ? Washington Str.,
P
zwischen Alabama nnd New Jersehstr. lndianapoli, Ind.
26 Süd 5r- Sk. Telephon vll. Offen Tag und Nacht.
-i
J - ? . !
